Marketing auf der Überholspur

08 März 2016 // 09:28

5 Tipps wie Sie Ihr Home-Office effektiver gestalten

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Das Arbeiten von zu Hause klingt für viele Bürogeplagte nach der perfekten Lösung, ihre Work-Life-Balance zu verbessern. Dass im Home-Office allerdings keine paradiesischen Zustände warten, wissen die rund 20 Prozent der Angestellten, die laut einer Bitkom-Studie regelmäßig von zu Hause arbeiten. So führt die Bürofreiheit nicht zwangsläufig zu höherer Produktivität. Wir geben Ihnen fünf grundlegende Empfehlungen, wie Sie Ihre Tätigkeit im Home-Office effektiver gestalten können.

1. Betreiben Sie gutes Zeitmanagement

Gehören Sie zu den Lerchen oder Eulen? Berücksichtigen Heimarbeiter ihren Biorhythmus, sind sie besser in der Lage, ihre produktiven Phasen zu nutzen. Während der eine Home-Office-Nutzer davon überzeugt ist, dass der frühe Vogel den Wurm fängt, erweist sich der andere als echte Nachteule. Der Vorteil der Home-Office-Nutzung: Sie sparen sich den Arbeitsweg und können so in Ihrem bevorzugten Turnus in den Tag starten.

Was im Büro gilt, funktioniert auch im Home-Office. Ein gutes Zeitmanagement ist die Grundlage für das Arbeiten von Zuhause. Ohne definierte Ziele bleibt Ihnen nichts, worauf Sie hinarbeiten können. Ihre Frage sollte sowohl für jeden Arbeitstag, als auch über einen längeren Zeitraum lauten: Was will ich bis wann erreichen? Deadlines sind hierfür ein Muss. Setzten Sie sich auch eigene Tages-Deadlines, um Prokrastination einzudämmen. 

Im Grunde gelten für effizientes Arbeiten zu Hause die gleichen Anforderungen wie im Büro. Versuchen Sie deshalb nicht, alles gleichzeitig zu bewältigen. Um den Arbeitstag in geregelter Bahn zu halten, empfiehlt sich die Einteilung in Blöcke. In etwa so, dass Sie eine Stunde lang Mails beantworten, zwei Stunden am Blog-Eintrag feilen und den restlichen Tag am neuen Projekt weiterarbeiten.

Etablieren Sie eine Kernarbeitszeit und beantworten Sie ab einer bestimmten Uhrzeit keine E-Mails mehr, damit Sie auch im Home-Office pünktlich in den Feierabend gehen können.

2. Trennen Sie Beruf und Freizeit

Die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit bewährt sich nicht nur im analogen, sondern auch im digitalen Zeitalter. Das A und O für ein effizient geführtes Home-Office stellt ein eigener Bereich dar am besten ein abgeschirmtes Arbeitszimmer. In dieser Arbeitssphäre haben Sie optimaler Weise alle relevanten Unterlagen und Arbeitsmittel für einen effektiven Workflow zur Hand. 

Die Heimarbeit birgt die Gefahr des Abschweifens. Natürlich lassen Sie sich auch im Büro schnell verleiten, nach günstigen Flügen zu suchen oder die Facebook-Timeline zu checken. Doch im Home-Office fällt es noch weniger auf. Zwingen Sie sich dazu, diese Produktivitätskiller in den Feierabend zu verlagern.

Auch wenn Sie sich in Ihrer Privatsphäre befinden, seien Sie stets professionell eingestellt! Die intime Umgebung des Home-Office verleitet schnell dazu, in schlechte Angewohnheiten zu verfallen. Die Klassiker: Morgens im Pyjama bleiben, nebenbei die Wäsche machen oder vor dem PC essen. Allein schon das Umkleiden in ein bequemes Arbeitsoutfit lässt Sie in den Businessmodus wechseln. Sie bewahren sich damit die Option sich spontan zum Mittagessen zu verabreden.

3. Schaffen Sie sich eine funktionierende Arbeitsumgebung 

Nichts nervt mehr als streikende Technik. Von zu Hause arbeiten macht nur dann Sinn, wenn Sie die technischen Voraussetzungen dafür vorfinden. Die Essentials sind ein leistungsstarker PC, eine angemessene Bildschirmgröße und ein funktionierendes Headset. Denken Sie auch über gutes Büro-Mobiliar nach. Ergonomische Schreibtischstühle wie der Aeron Chair steigern das Wohlbefinden, weil sie die natürliche Krümmung der Wirbelsäule unterstützen. Ein höhenverstellbares Schreibtisch-Modell ermöglicht Ihnen Entlastung durch abwechselndes Arbeiten im Stehen und Sitzen.

Das Chaos auf dem Schreibtisch wirkt sich schnell auf die Produktivität aus. Damit Sie alle wichtigen Dokumente sofort finden, sorgen Ablagesysteme in ihrem Home-Office für dauerhafte Ordnung. Whiteboards stellen Ihnen To-Dos oder Brainstormings gut sichtbar ohne Zettelwirtschaft dar.

Zur Arbeitsumgebung gehört nicht nur der Schreibtisch, sondern der gesamte Arbeitsbereich. Die harmonische Anordnung der Möbel kann ebenso eine Rolle spielen wie das Licht. Einfallende Sonnenstrahlen auf dem Bildschirm sind ein Störfaktor, so wie kaltes, blendendes Licht oder Dunkelheit. Optimieren Sie Ihr Arbeitszimmer, damit Sie sich darin wohlfühlen, beispielsweise durch indirekte Beleuchtung oder arbeitsfördernde Lichtstimmungen in Gelb oder Blau.

4. Wahren Sie Ihre Konzentration

Die Konzentration aufrecht zu halten, gelingt zu Hause besser als in der Geräuschkulisse des Büros. Pausenzeiten, die für die anschließenden Konzentrationsphasen ausschlaggebend sind, können Sie in Ihrem eigenen Reich vielfältiger nutzen. Ober haben Sie im Büro jemals einen Powernap gemacht? Auch Streck- und Dehnübungen vollziehen Sie ohne irritierende Blicke Ihrer Kollegen. Um den Kreislauf in Schwung zu bringen, sollten Sie jede Stunde mindestens für eine Minute aufstehen.

Für die perfekte Fokussierung auf Ihre Aufgaben kann Ihnen passende Musik helfen. Bei Spotify und ähnlichen Streamingdiensten finden Sie Listen für konzentrationssteigernde Musik. Radio hingegen hat denselben Effekt wie Büro-Talk: Es lenkt ab, weil Sie den Moderatoren zwangsläufig mit einem Ohr zuhören.

Damit Sie das Home-Office nicht mit Einsamkeit in Verbindung bringen, gehen Sie während Ihrer selbstverordneten Pausen auf einen kurzen Spaziergang oder unter Leute. Ein Tapetenwechsel kann sich auf Ihre Arbeit inspirierend auswirken und macht den Kopf frei, um mit neuer Kraft das nächste To-Do abzuarbeiten. Unangenehme Aufgaben sollten Sie dabei nicht vor sich herschieben und als Erstes erledigen. So konzentrieren Sie sich vollkommen auf die aktuellen Aufgaben.

 5. Steigern Sie Motivation und Anerkennung durch steten Kontakt

Immer wieder haben Heimarbeiter mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass Sie fernab des Firmenbüros auf der faulen Haut liegen. Machen Sie sich daher bemerkbar und pflegen Sie einen intensiven Kontakt zu den Kollegen. Ein Mittagessen bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kollegen privat zu treffen und sich zu vernetzen. Regelmäßige Treffen verdeutlichen Ihnen, dass Sie ein Herdentier und kein einsamer Wolf sind – und beleben dadurch Ihre Motivation. 

Viele Unternehmen veranstalten wöchentliche Hangouts. Solche Voice-over-IP-Konferenzen können Sie auch von Ihrem Home-Office aus organisieren, um sich mitten im Geschehen zu wissen. Für Ihre Eigeninitiative ernten Sie Anerkennung von Ihren Kollegen. Fallen Sie als festangestellter Heimarbeiter hingegen durch Unauffälligkeit auf, weiß leider niemand, woran Sie gerade arbeiten.

Bild: https://unsplash.com/photos/tZnbakTUcTI

Themen: Business

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