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03 Juli 2017

Effektive Recherche für überzeugende Infografiken – eine Anleitung

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Effektive Recherche für überzeugende Infografiken – eine Anleitung

Einem bekannten Sprichwort zufolge sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Nun wurde diese Zahl zwischenzeitlich auf 84,1 Wörter revidiert.

Trotzdem stimmt der Kern der ursprünglichen Aussage: Bilder können Informationen effektiver vermitteln als Text. Und am besten ist eine Mischung aus Text und Bild.

Laut BuzzSumo werden Artikel, in denen alle 75–100 Wörter ein Bild eingefügt ist, in den sozialen Netzwerken doppelt so oft geteilt wie Artikel mit weniger Bildern. Infografiken werden sogar dreimal öfter geteilt als alle anderen Arten von Inhalten.

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Bevor Sie sich jetzt allerdings gleich an die Erstellung einer Infografik setzen, brauchen Sie zunächst eine gute Story, die auf ausführlichen Recherchen und zuverlässigen Daten beruhen. Das kann ziemlich knifflig sein, vor allem wenn man nicht weiß, dass man hier methodisch vorgehen muss.

Um Ihnen diesen Frust zu ersparen, haben wir einen Leitfaden zusammengestellt. Hier erfahren Sie, wie Sie effektiv Nachforschungen für Ihre Infografik anstellen können.

Wieso eigentlich Infografiken?

Es gibt einen guten Grund dafür, warum Infografiken so oft zum Einsatz kommen: Das Publikum liebt sie, und zwar über sämtliche Altersgruppen hinweg. Zudem zeigen Studien, dass Websitebesucher Bildern mit Informationsgehalt mehr Beachtung schenken als Bildern, die eine Website einfach nur attraktiver machen sollen.

Es handelt sich dabei also ganz offensichtlich um eine Art von Inhalt, die beim Publikum gut ankommt. Doch wie können Sie eine Infografik erstellen, die informativ und attraktiv ist, und die Ihre Nutzer zudem gerne mit anderen teilen? Eine Studie von Siege Media wollte herausfinden, warum Infografiken so oft geteilt werden (übrigens wurden die Ergebnisse dieser Studie auch in einer attraktiven Infografik verpackt). Es stellte sich heraus, dass die meistgeteilten Infografiken im Durchschnitt nur 396 Wörter enthalten. (Nur zur Info: Sie haben in diesem Artikel jetzt schon fast 300 Wörter gelesen.)

Es ist also ein gewisses erzählerisches Talent gefragt! Um allerdings erst einmal so weit zu kommen, dass man eine Geschichte erzählen kann, muss man zunächst einiges an Recherchearbeit leisten. Doch Recherche ist nicht gleich Recherche. Wer eine Infografik anfertigen will, braucht Daten, die sich auch grafisch darstellen lassen. Die folgende Liste führt Sie durch die erste Etappe einer erfolgreichen Infografik: Recherche.

Effektive Recherche für überzeugende Infografiken – eine Anleitung

1) Das Publikum

Bevor Sie mit den Nachforschungen beginnen, müssen Sie herausfinden, wer Ihre Infografik eigentlich zu sehen bekommen soll. Marktforschung ist deshalb so wichtig, weil sie Sie dazu anregt, nicht nur über den Inhalt Ihrer Beiträge nachzudenken, sondern auch über dessen Auswirkungen.

Bevor Sie mit der Infografik beginnen, sollten Sie sich fragen:

  1. Wer sucht nach Informationen zu diesem Thema? Wie alt sind diese Personen? Welche Tätigkeiten üben sie aus? Welche demografischen Eigenschaften verbinden sie?
  2. Welche Gefühle wollen Sie mit dieser Infografik hervorrufen?
  3. Was soll Ihr Publikum mit der Infografik machen, nachdem sie sie angesehen haben?

Tools:

1) Google Bilder – Googeln Sie Infografiken zu ähnlichen Themen. Ziehen Sie diese Bilder dann in die Suchleiste und führen Sie eine umgekehrte Google-Bildersuche durch, um zu sehen, welche Websites auf diese Grafiken verlinken. Was verbindet diese Seiten und welche Trends können Sie erkennen?

2) Die Buyer-Persona-Vorlagen von HubSpot – Mithilfe dieser Vorlagen können ganz einfach festhalten, was Ihr Zielpublikum motiviert und wonach es sucht. Sie wollen Ihre Infografik zwar nicht verkaufen, aber sie dient doch dazu, potenzielle Kunden anzuziehen. Daher sind deren Ziele und Motivationen wichtig.

2) Keyword-Recherche

Nachdem Sie identifiziert haben, wer nach Ihrer Infografik suchen wird, sollten Sie herausfinden, wonach diese Personen genau suchen werden. Der Trick dabei ist, mit sehr allgemeinen Themen und potenziellen Suchbegriffen anzufangen und dann auf Basis von quantitativen Daten nach immer spezifischeren Begriffen zu suchen.

Tools:

1) Google – Auf der Suchergebnisseite von Google befindet sich ganz unten eine Liste mit beliebten Suchbegriffen. Hier zum Beispiel die Ergebnisse einer Suche nach dem Begriff „Blogging“ (denken Sie daran, mit ganz allgemeinen Begriffen anzufangen).

HubSpot - Recherche für Infografiken - Google-Suche verwandte Themen

Anhand der verwandten Suchanfragen finden Sie mehr über die Infos heraus, für die sich Ihr Publikum interessiert. Auf dieser Basis können Sie Ihre weitere Recherche besser anpassen.

2) Google Trends – Mit diesem Tool können Sie sich ansehen, wie oft im Laufe der Zeit nach einem bestimmten Begriff gesucht wurde. Wenn es aktuell ungewöhnlich viele Nutzer gibt, die nach einem bestimmten Begriff suchen, könnte dies ein gutes Thema für Sie sein. Hier sehen Sie zum Beispiel den Suchverlauf für den Begriff „Blogging“ über die letzten fünf Jahre:

HubSpot - Recherche für Infografiken - Google Trends Verlaufdaten

Es ist deutlich zu sehen, dass immer weniger nach diesem Begriff gesucht wird. Daher würde es Sinn machen, einen spezifischeren Suchbegriff zu benutzen, um das ideale Zielpublikum zu finden.

3) Google AdWords-Keyword-Planer – Mit diesem Tool können Sie herausfinden, wie oft ein Begriff im Vergleich zu anderen Begriffen gesucht wird. So können Sie besser erkennen, welche Wörter, Keywords oder Longtail-Keywords bei der Suche beliebt sind. Mithilfe der Longtail-Keywords können Sie einen bestimmten Gesichtspunkt identifizieren, der sich gut als Thema eignet. Hier sehen Sie das Suchvolumen für „Blogging“ und verwandte Suchbegriffe:

HubSpot - Recherche für Infografiken - Google AdWords Keyword-Planer

4) HubSpot-Keywords-App – Für Kunden von HubSpot stehen einige der oben genannten Funktionalitäten direkt in diesem Tool zur Verfügung. Sie können es benutzen, um eine allgemeine Keyword-Recherche durchzuführen und Ihr Thema weiter einzugrenzen.

HubSpot - Recherche für Infografiken - HubSpot Keywords-Tool

3) Benutzen Sie allgemeine Suchbegriffe, um ausreichend Daten zu finden

Wenn Sie mit der Recherche beginnen, sollten Sie sich zunächst nicht auf die Themen beschränken, von denen Sie vermuten, dass sie sich für Ihre Infografik eignen. Stellen Sie besser eher allgemeine Nachforschungen zu einem Thema an, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Aber denken Sie auch daran, dass diese Herangehensweise einen Einfluss auf die Informationen haben kann, nach denen Sie suchen.

Wenn Ihre Infografik beispielsweise davon handeln soll, wie man mit Blogging Geld verdienen kann, und Sie deshalb nur Nachforschungen zum Thema Werbung anstellen, dann kommen Sie nicht an alle Daten heran, die Sie zum Erstellen einer umfassenden Infografik brauchen. Recherchieren Sie nicht einen bestimmten Gesichtspunkt oder eine bestimmte Story sondern ein Thema.

Tools:

1) Google Scholar – Dieses Tool eignet sich besonders gut, um Ihre Nachforschungen zu beginnen. Es handelt sich dabei um eine kostenlose Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur zu einer ganzen Reihe von verschiedenen Themen und Disziplinen. Dort erhalten Sie einen Überblick über die Daten, die zu den Themen, die Sie recherchieren, gesammelt wurden.

2) JSTOR – Dieses Tool stellt Ihnen eine Datenbank von primären Ressourcen wie Magazinen, Werke mit originärer Forschung und Büchern zur Verfügung. Zugang zu den Inhalten bekommen Sie entweder für eine monatliche Gebühr von 19,50 USD oder über Ihre Mitgliedschaft bei einer Institution.

3) Harvard Business Review – HBR ist ein wissenschaftliches Magazin, in dem Forschungsergebnisse, Fallstudien und Statistiken zu einer Vielzahl verschiedener Themen veröffentlicht werden, inklusive Business, Leadership, Strategie und Wirtschaft.

4) Suchen Sie nach Daten aus zuverlässigen, verifizierten Quellen

Um herauszufinden, ob Sie die gefundenen Daten für Ihre Inhalte nutzen sollten oder nicht, stellen Sie sich folgende Fragen:

Sind es Daten aus erster Hand?

Suchen Sie immer nach der ursprünglichen Quelle von Statistiken. Es gibt sehr viele verschiedene Blogs und Nachrichtenkanäle – da kann es vorkommen, dass mehrere Websites die gleiche Statistik benutzen, ohne eine Quelle anzugeben. Wenn Sie einen interessanten Datenpunkt für Ihre Infografik finden, müssen Sie immer auch die ursprüngliche Quelle suchen.

Ohne diese Information kann die Statistik nicht belegt werden, was sie im Endeffekt nutzlos macht.

Stammen die Daten aus einer zuverlässigen Quelle?

Eine andere Frage, die Sie sich bei der Recherche stellen sollten, ist, wo Sie diese Recherche durchführen. Jede Person oder Organisation kann eine Website online stellen und Inhalte veröffentlichen. Daher sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie nicht allen Inhalten, die im Internet zu finden sind, vertrauen können.

Vertical Measures empfiehlt, jede Online-Recherche auf Domains wie .gov, .edu und .org zu beginnen. Diese sind mit Regierungs- und Bildungseinrichtungen sowie anderen Organisationen verbunden, die größere Legitimität besitzen als Blogs oder Individuen.

Können Sie Ihre Daten verifizieren?

Es reicht nicht aus, dass Ihre Daten von einer zuverlässigen Quelle stammen. Raven Tools empfiehlt, die gefundenen Daten zusätzlich zu überprüfen, indem Sie a) herausfinden, ob diese von anderen zuverlässigen Organisationen zitiert wurden und b) die bei der ursprünglichen Forschungsarbeit angewandte Methode überprüfen. Wenn die Daten keinen Sinn machen, vertrauen Sie Ihren Instinkten und suchen Sie weiter.

Tools:

1) Pew Research Center – Das PRC bietet kostenlose Forschungsarbeiten zur wirtschaftlichen Lage, zu politischen Einstellungen und der Nutzung von Social Media.

2) HubSpot Research – In unserem eigenen Forschungszentrum finden Sie kostenlose Daten und Präsentations-Tools, mit denen Sie Ihre Daten visualisieren können.

5) Nutzen Sie aktuelle Daten

Sie haben sich große Mühe gegeben, Daten zu recherchieren und eine hervorragende Infografik zu erstellen. Achten Sie nun darauf, auch aktuelle Daten zu zitieren, damit andere Quellen sich für Ihre Grafik interessieren. Die Kollegen bei Killer Infographics empfehlen, Daten zu benutzen, die höchstens 1–2 Jahre alt sind, damit Ihre Infografik auch noch in den kommenden Monaten aktuell bleibt.

Ein Wort der Warnung: Einige Forschungsdaten, die eine gute Basis für Ihre Infografik bilden würden, haben möglicherweise vor mehr als zwei Jahren den Standard für Ihre Branche gesetzt. Wir haben uns zum Beispiel in früheren Beiträgen auf Nachforschungen zum Thema Neugierlücke aus dem Jahr 1994 bezogen, da diese Studie diesen Begriff, der heute immer noch benutzt wird, zum ersten Mal definierte. Der Trick dabei ist, dass man neuere Forschungsdaten findet, die die ursprüngliche Theorie erneut prüfen und belegen, anstatt lediglich die alten Statistiken in die Infografik aufzunehmen.

Tools:

1) Erweiterte Google-Suche – Mit dieser Funktion können Sie in Google eine begrenzte Zeitspanne einstellen, um nur nach den neuesten Ergebnissen zu suchen. Wenn dabei nicht viel herauskommt, dann erweitern Sie die Zeitspanne. So geht’s: Geben Sie einen Suchbegriff ein, wählen Sie „Tools“ aus der Menüleiste und grenzen Sie dann die Ergebnisse ein, indem Sie einen Zeitraum festlegen.

HubSpot - Recherche für Infografiken - Google erweiterte Suche

Mit dieser Funktion können Sie Suchergebnisse unter anderem nach Domains filtern (.gov, .edu, .org, .com) oder danach, wann Artikel veröffentlicht wurden.

6) Suchen Sie nach Daten, die man visuell darstellen kann

Erinnern Sie sich noch daran, was Siege Media herausfand? Die Infografiken, die am häufigsten geteilt werden, beinhalten im Durchschnitt knapp unter 400 Wörter. Das bedeutet, dass diese Grafiken auf der Visualisierung von Daten, auf Diagrammen und Abbildungen basieren. Bei den Nachforschungen für eine Infografik und für einen Blog-Beitrag gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Bei einem Blog-Beitrag erwarten Leser, Informationen in Textform aufzunehmen – bei einer Infografik ist das nicht unbedingt der Fall.

Überlegen Sie sich also schon während der Recherche, welche Daten sich am besten visuell darstellen lassen. Zahlen wie Prozentsätze, Umfrageergebnisse und Veränderungen im Laufe der Zeit lassen sich alle sehr gut in Form von Diagrammen oder Grafiken visuell darstellen. Gibt es Kategorien bei Ihren Daten, die Sie mithilfe von Symbolen oder Abbildungen darstellen könnten? Lässt sich ein bestimmter Vorgang in eine Minigrafik umwandeln?

Denken Sie bei der Analyse Ihrer Daten wie ein Grafiker: Gibt es ein Gleichgewicht zwischen Daten, die visuell dargestellt werden können und solchen die beschrieben werden müssen?

Tools:

1) Canva – Auch wenn Sie Ihre Infografik nicht selber erstellen, sollten Sie mit Design-Tools wie Canva experimentieren, um zu sehen, wie einfach oder kompliziert es ist, Daten zu visualisieren.

7) Nutzen Sie Ihre Daten, um eine Geschichte zu erzählen

Wenn Sie denken, dass Sie mit der Recherche fertig sind, versuchen Sie, Ihre Story grob zu umreißen. Oder halten Sie sie auf einem Storyboard fest: Verfassen Sie eine Liste mit Ihren Datenpunkten in der gleichen Abfolge, wie sie in der Infografik erscheinen sollen. Macht die Geschichte Sinn? Wenn nicht, dann sind Sie noch nicht fertig mit Ihrer Recherche.

Es ist gar nicht so einfach zu erkennen, ob die Story, die man erzählen will, auch von den Daten belegt wird. Vertical Measures empfiehlt, dass erst die Nachforschungen bestimmen sollten, welches Thema und welche Erzählstruktur Ihre Infografik hat. Versuchen Sie nicht auf Teufel komm raus, Ihre Daten der Story anzupassen. Sonst tendieren Sie womöglich dazu, Ihre Daten so zu manipulieren, dass Sie Ihren Vorstellungen entsprechen.

Wenn die Visualisierung eines Datenpunkts nicht selbsterklärend ist, passt der Datenpunkt womöglich nicht in die Grafik oder der Kontext stimmt einfach nicht. Sollten die bisher gesammelten Daten allein noch keine Story erzählen, dann geht es zurück zur Recherche. Denn wenn Sie zu viele Informationslücken mit Text ausfüllen müssen, laufen Sie Gefahr, eine visuell wenig ansprechende Infografik zu erstellen, die schlimmstenfalls nicht einmal korrekt ist.

Tools:

1) Trello – Dieses interaktive Planungs- und Organisations-Tool ermöglicht es Ihnen, Karten zu erstellen, die Sie auf Ihrem Board verschieben und auf beliebige Weise anordnen können. Sie können mit Trello auch ein Storyboard anfertigen. Erstellen Sie dafür einfach Karten mit verschiedenen Statistiken und organisieren Sie diese zu einem Gerüst für Ihre Infografik.

2) Karteikarten – Bei dieser Methode ist etwas manuelle Arbeit gefragt. Schreiben Sie sich die wichtigsten Fakten Ihrer Story auf und legen Sie diese vor sich auf den Schreibtisch, um sich einen Überblick über Ihre Infografik zu verschaffen.

8) Wählen Sie eine provokative Information als Aufhänger für Ihre Infografik aus

Erfolgreiche Infografiken sind voll von interessanten Daten, die attraktiv dargestellt werden. Wenn diese Infografiken dann noch eine emotionale Reaktion bei den Betrachtern auslösen, werden Sie mit anderen geteilt.

Inhalte, die Menschen überraschen, anekeln, traurig machen, begeistern oder erschrecken, werden gerne geteilt. Die Forscher Jacopo Staiano und Marco Guerini fanden heraus, dass Inhalte, die Gefühle von Wertigkeit, Erregung und Dominanz wecken, großes virales Potenzial haben. In einer Analyse von Bildern, die auf Reddit geteilt wurden, fand Fractl heraus, dass positive Emotionen am ehesten ausschlaggebend dafür waren, dass Inhalte viral geteilt wurden. Allerdings kamen auch solche Inhalte gut an, die negative Emotionen mit der richtigen Kombination aus Erregung und Dominanz auslösten.

Raven Tools und Killer Infographics empfehlen, einen Datenpunkt zu finden, der den Kern der Thematik genau auf den Punkt trifft. Mit diesem „Aufhänger“ sichern Sie sich die Aufmerksamkeit des Publikums und wecken Gefühle, die zum Teilen anregen. Dieser Aufhänger sollte in Ihrer Infografik den zentralen visuellen Fokus darstellen. Der Rest Ihrer Story lässt sich dann leicht darauf aufbauen.

Sehen Sie sich diese Meta-Infografik von Siege Media an, in der erklärt wird, was Infografiken so beliebt macht. Hier werden die überraschendsten Infos als Erstes dargestellt, damit das Publikum einen Anreiz hat, um weiter nach unten zu scrollen. Danach wird jeder Punkt detaillierter behandelt.

HubSpot - Recherche für Infografiken - Siege MediaBildquelle: Siege Media

Tools:

1) Google – Wir wollen vermeiden, ein Thema zu wählen, das bereits ausführlich behandelt wurde. Also sollten wir eine ganz einfache Suche nach dem Muster „[Thema] + Infografik“ durchführen, um zu sehen, ob es zu diesem Thema bereits Infografiken gibt. Fragen Sie sich: Wurde dieser Gesichtspunkt bereits behandelt oder würde ich damit ein ganz neues Licht auf das Thema werfen?

9) Holen Sie sich Feedback

Mithilfe von Feedback können Sie herausfinden, wann die Recherche vorbei ist, und Sie damit anfangen können, Ihre Infografik zu designen und Texte dafür zu verfassen. Bevor Sie also Ihrem Management oder Ihren Kunden einen Design-Vorschlag präsentieren, sollten Sie Ihre Kollegen nach deren Meinung fragen. Fragen Sie etwa:

  • Ist der Verlauf der Story leicht nachvollziehbar?
  • Ist der Aufhänger interessant?
  • Ergeben die Daten Sinn oder bedarf es weiterer Erklärungen?

Es ist nicht immer einfach, ausreichend Abstand vom eigenen Projekt zu nehmen. Daher ist Feedback während der Recherchephase unabdingbar, um etwaige Mängel zu erkennen und durch zusätzliche Nachforschungen auszubügeln.

Tools:

1) Google Drive – Über Google Drive können Teams Dokumente, Bilder und Feedback teilen.

2) PDF-Vorschau – Mit diesem Tool können Sie Bilddateien bearbeiten und mit Ihrem Team teilen. Umgekehrt kann Ihr Team die Infografiken bearbeiten und Kommentare einfügen sowie die Dateien dann im PDF- oder JPEG-Format hin- und herschicken.

Bereit für die Recherche?

In den meisten Fällen bilden qualitativ hochwertige Daten die Basis für erfolgreiche Infografiken. Daher lohnt es sich, hier reichlich Zeit und Mühe zu investieren, um die relevantesten, aktuellsten und zuverlässigsten Daten zu finden, die es zu dem Thema gibt. Wichtig dabei ist, dass die Daten die Story bestimmen und nicht umgekehrt. Sobald Sie bereit sind, mit dem Design Ihrer Infografik zu beginnen, lassen Sie sich von diesen Vorlagen für Infografiken inspirieren.

Welche Strategien wenden Sie an, um Daten für Ihre Infografiken zu sammeln? Teilen Sie Ihre Ideen mit uns in den Kommentaren.

Kostenlose infografik-vorlagen

Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem HubSpot.com-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Themen: Content Marketing

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