Bei der Inbound-Methodik geht es seit jeher darum, für die eigene Zielgruppe relevant und hilfreich zu sein.

Dieser Ansatz sollte sich nicht verändern. Doch die Technik und die Beziehungen zwischen Verbrauchern und Unternehmen verändern sich. Und das heißt für Marketer und Vertriebsmitarbeiter, dass sie darüber nachdenken müssen, wie sie sich darauf einstellen und besser auf Ihre Kunden zugehen können.

Für unserem neuen Bericht State of Inbound 2017 haben wir 6.300 Marketing- und Vertriebsexperten weltweit befragt und die Ergebnisse ausgewertet. Sie werden Ihnen ein besseres Verständnis über die Veränderungen bei Konsumenten und Kollegen vermitteln. Darin wird die Beziehung zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitern sowie Details zur Zusammenarbeit zwischen Marketing- und Vertriebsteams untersucht. Darüber hinaus werfen wir einen Blick in die Zukunft und auf die Trends, wie vorausdenkende Marketer im kommenden Jahr ihre Strategien ergänzen werden.

Man kann die Zukunft zwar nicht vorhersagen, aber man kann darauf sich  vorbereiten: Laden Sie sich jetzt den „State of Inbound 2018“ herunter!

9 Statistiken aus dem „State of Inbound 2017“ für die DACH-Region, die Sie kennen sollten

1) 69 % der Inbound-Marketer sagen, dass die Marketingstrategie ihres Unternehmens effektiv ist. [Twittern]

Im letzten Jahr haben wir untersucht, was Marketer über die Marketingstrategie ihres Unternehmens denken und dabei herausgefunden, dass Inbound-Marketer mit dem eigenen Ansatz meist deutlich zufriedener sind.

Wir freuen uns, Ihnen berichten zu können, dass sich dieser Trend fortsetzt. 69 % der Inbound-Marketer aus dem deutschsprachigen Raum sagen, dass die Marketingstrategie ihres Unternehmens effektiv ist. Die Mehrheit der Outbound-Marketer (54 %) hält die eigene Strategie dagegen für ineffektiv.

2) Fast die Hälfte der Marketer ist der Ansicht, Outbound-Marketing-Taktiken seien überbewertet. [Twittern]

Es ist nicht einfach nur die Effektivität der Inbound-Methodik, die uns ermutigt, sondern auch ihr Erfolg von im Vergleich zu anderen Methoden. Jedes Jahr sagen uns die Marketingfachleute, dass Outbound-Praktiken überbewertet werden.

Wir räumen natürlich ein, dass wir ein wenig voreingenommen sind. Doch die Daten zeigen, dass uns die Marketer zustimmen. Laut den diesjährigen Daten aus der DACH-Region bewerten 47 % der Marketer Praktiken des Outbound-Marketing wie beispielsweise bezahlte Anzeigen als eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.

HubSpot State of Inbound – Überbewertete Marketingtaktiken

3) Führungskräfte und Mitarbeiter sind sich uneins über die Effektivität der Marketingstrategie im Unternehmen. [Twittern]

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer auch die Beziehung zwischen Marketing und Vertrieb angesehen. Dieses Jahr ist uns dabei ein interessanter Trend in den Daten aufgefallen: In vielen Unternehmen besteht eine wachsende Diskrepanz zwischen den Auffassungen von Führungskräften und Mitarbeitern.

Das heißt, Führung und Mitarbeiter betrachten die eigene Firma, ihre Performance und Zukunft oft sehr unterschiedlich. Während beispielsweise 77 % der Führungskräfte auf Vorstandsebene die Marketingstrategie des Unternehmens für effektiv halten, stimmen dem nur 51 % der Mitarbeiter zu. Führungskräfte, denen Unternehmenswachstum am Herzen liegt, sollten sich also verstärkt darum kümmern, wie sie Vision und Ziele gegenüber Mitarbeitern effektiv kommunizieren können.

4) Die größte Herausforderung für die meisten Marketer besteht darin, Ihre Vorgaben zu erreichen. [Twittern]

Marketer empfinden es als Herausforderung, die ihnen vorgegebenen Kennzahlen zu erreichen. Dieses Jahr räumen 64 % ein, dass ihre größte Herausforderung darin besteht, ausreichend Traffic und Leads zu generieren. Zudem geben 36 % von ihnen an, dass es ihnen schwer fällt, den ROI ihrer Marketingaktivitäten nachzuweisen, und 26 % haben Schwierigkeiten damit, sich ein ausreichend hohes Budget zu sichern.

Drei von fünf der größten Herausforderungen im Marketing beziehen sich also auf Kennzahlen. Ohne die richtigen Werkzeuge für das Tracking konkreter Kampagnenergebnisse werden diese Bereiche auch weiterhin schwierig bleiben.

HubSpot State of Inbound – Marketing-Herausforderungen

5) Unternehmen mit Service Level Agreements (SLA) sind mit 3-mal höherer Wahrscheinlichkeit effektiv. [Twittern]

Als wir vor neun Jahren damit begannen, diesen Bericht zu veröffentlichen, drehten sich viele Daten um die Akzeptanz von Inbound-Marketing. Nachdem das Thema bekannter wurde, konnten wir erkennen, weshalb es entscheidend ist, dass Marketing und Vertrieb die Inbound-Methodik gemeinsam einsetzen. Eine der wichtigsten Methoden dabei ist eine Dienstleistungsvereinbarung (SLA).

Auch wenn nur 17 % der Unternehmen angeben, eng aufeinander abgestimmte Teams mit einer SLA zu haben, liegen die Vorteile auf der Hand: 81 % der Marketer mit einer SLA sind überzeugt, ihre Marketingstrategie sei effektiv. Es gibt tatsächlich keine Kombination von Faktoren, die stärker mit dem Marketingerfolg korreliert, als mit der Inbound-Methodik zu arbeiten und eine SLA zu etablieren.

HubSpot State of Inbound – Effektivität von Marketing

6) 47 % der Vertriebsmitarbeiter geben an, es sei schwieriger geworden, Antworten von potenziellen Kunden zu bekommen. [Twittern]

Während die Mitarbeiter im Marketing damit kämpfen, die Kennzahlen ihrer Kampagnen zu tracken und ihre Vorgaben zu erreichen, klagt der Vertrieb darüber, dass es zunehmend schwieriger wird, von potenziellen Kunden überhaupt eine Antwort zu erhalten. Sieht man sich die Daten allerdings genauer an, dann erkennt man, dass das Problem schon viel früher beginnt, als bei der Kontaktaufnahme durch den Vertrieb.

47 % der Vertriebsmitarbeiter geben an, dass sie mit der Kundengewinnung am meisten zu kämpfen haben. Es gibt zwar neue Technologien und Plattformen in Hülle und Fülle, mit denen der Vertrieb Kontakt aufnehmen und Beziehungen mit Interessenten aufbauen kann. Doch viele Mitarbeiter finden es schwierig, diese Technologien in das Tagesgeschäft zu integrieren. So geben z. B. 21 % der Vertriebsmitarbeiter an, dass sie mit der Integration von Social Media in den Vertriebsprozess kämpfen.

7) Marketer gehen davon aus, das Apps für Videos und Messaging Potenzial für große Umbrüche bergen. [Twittern]

Bei der Vorbereitung auf die Zukunft planen viele Marketer den Einsatz einer ganzen Reihe von Plattformen für die Veröffentlichung von Inhalten. Früher haben Marketer ihre Energie in Strategien rund um E-Mails, Websites und Blogs gesteckt. Doch mit dem zunehmenden Trend der Dezentralisierung von Inhalten sehen Marketer jetzt zunehmend die Vorteile einer Veröffentlichung auf vielen verschiedenen Kanälen.

Laut unserer Studie achten Marketer immer mehr auf die allgemeine Anziehungskraft von Video. 41 % planen Investitionen in YouTube und 37 % möchten Facebook Video zum Bestandteil ihrer Strategie machen. Außerdem experimentieren viele Marketer mit Messaging-Apps. Andere konzentrieren sich weiterhin auf eher visuelle Plattformen wie Instagram.

Aber glauben Sie nicht, das Zeitalter der Blogs sei vorbei. 50 % der Befragten gaben an, die Erstellung von Bloginhalten gehöre zu den Top-Prioritäten im Inbound-Marketing.

HubSpot State of Inbound – Marketing-Kanäle

8) 45 % der Vertriebsmitarbeiter geben an, täglich mehr als eine Stunde mit manueller Dateneingabe zu verbringen. [Twittern]

Eine Reaktion von potenziellen Kunden zu bekommen, ist aber nicht die einzige Herausforderung im Vertrieb. In unseren Daten aus 2017 geben 45 % der Vertriebsmitarbeiter an, täglich mehr als eine Stunde mit der manuellen Dateneingabe zu verbringen. Zudem sagen 34 % der befragten Vertriebsmitarbeiter, die manuelle Dateneingabe sei die größte Herausforderung bei der Verwendung ihres CRM-Systems.

Je mehr Zeit die Mitarbeiter im Vertrieb mit der Dateneingabe verbringen, desto weniger Zeit haben sie für das, was sie am besten können: Geschäfte abschließen. Die manuelle Dateneingabe ist nicht nur zeitaufwändig, sondern kann sich auch nachteilig auf das Geschäft auswirken. Werden Kontakte auf unorganisierte Weise gespeichert oder wird ein CRM-System nicht korrekt genutzt, kann das zu einer unzusammenhängenden Vertriebsstrategie führen. Unternehmen sollten deshalb auf Vertriebssoftware bauen, die auf Automatisierung und die Integration in andere Plattformen setzt und mit der sie die komplette Buyer's-Journey nachvollziehen können.

9) Marketing- und Vertriebsexperten haben unterschiedliche Auffassungen, was die Qualität der Leads aus dem Marketing angeht. [Twittern]

Wir wissen, dass es zwischen Marketing und Vertrieb, was die Definition hochwertiger Leads angeht, mitunter recht unterschiedliche Auffassungen gibt. Doch der diesjährige Bericht zeigt eine wirklich drastische Diskrepanz.

Während 55 % der Marketer sagen, sie würden sehr hochwertige Leads an den Vertrieb weiterleiten, sehen das lediglich 22 % der Befragten im Vertrieb genauso. Tatsächlich bewertet die Mehrheit der Vertriebsmitarbeiter – von der Unternehmensleitung bis zum individuellen Mitarbeiter – die Leads aus dem Marketing als Schlusslicht, hinter Empfehlungen von Leads, die vom Vertrieb selbst generiert wurden. Diese Daten unterstreichen, wie wichtig SLAs sind.

HubSpot State of Inbound – Die besten Lead-Quellen

Dies ist nur ein kurzer Einblick in die Daten und Statistiken, die Sie im „State of Inbound 2017“ erwarten. Falls Sie an weiteren Details und einer Vielzahl faszinierender Ergebnisse interessiert sind, laden Sie den Bericht hier kostenlos herunter und erfahren Sie, wie sich Marketing und Vertrieb mit der Inbound-Methodik entwickeln.

State of Inbound 2018 herunterladen

Ursprünglich veröffentlicht am 23. Mai 2017, aktualisiert am Dezember 04 2017

Themen:

Inbound Marketing KPIs