Open Source CMS: Die 10 besten Systeme im Vergleich

Kostenloses Content-Management-System
David Tischlinger
David Tischlinger

Aktualisiert:

Person arbeitet an einem Open Source CMS mit Drag & Drop Editor

Das Wichtigste in Kürze

Ein Open Source CMS ist kostenlos verfügbar, community-getrieben und ohne Programmierkenntnisse einsetzbar – doch die richtige Wahl hängt stark vom jeweiligen Einsatzzweck ab. Die zehn besten CMS im Überblick.

  • Marktführer: WordPress dominiert mit über 60 % Marktanteil – gefolgt von Shopify mit weitem Abstand
  • Für Unternehmen: TYPO3 und Drupal eignen sich für komplexe, mehrsprachige Projekte mit hohem Traffic
  • Für Einsteiger: Joomla, Neos und HubSpot CMS Hub punkten mit einfacher Bedienung ohne Entwicklerkenntnisse
  • Versteckte Kosten: Hosting, Design und Wartung können auch bei „kostenlosen" CMS-Systemen erhebliche Zusatzkosten verursachen

Lesezeit: 8 Minuten

 

Wenn Sie eine Webseite oder einen Web-Shop betreiben möchten, sollten Sie über ein Content-Management-System (CMS) nachdenken. Denn diese praktische Software erleichtert Ihnen das Aufsetzen und Verwalten Ihrer eigenen Webseite. Welche Varianten es hier gibt und was die besten Open Source CMS sind, zeige ich Ihnen in diesem Artikel.

 

Teil des klassischen CMS ist eine integrierte Datenbank, wo alle Inhalte abgelegt werden. Ein anderes Format sind Flat-File-CMS: Hier werden alle Inhalte als einfache Dateien auf dem Server abgelegt und können in einem Editor bearbeitet werden. Dadurch sind sie leicht zu bedienen, sehr leistungsstark und benötigen kein Datenbanksystem.

Was sind die Vorteile eines Open Source CMS?

Klar: Ein Open Source System ist eine freie Software, die kostenlos heruntergeladen und genutzt werden kann, das ist für viele der größte Vorteil. Meiner Erfahrung nach ist aber die sich um fast jedes Open Source CMS bildende Entwickler-Community der wahre Pluspunkt. Sie arbeitet aktiv an Aktualisierungen und Erweiterungen und ist dadurch auch nah an dem, was für uns als Nutzer:innen wirklich wichtig ist.

Und: Viele Unternehmen, die ich kenne, arbeiten intern aktiv an eingesetzten Open Source CMS. Laut Statista – in Kooperation mit bitkom – entwickelt jedes dritte Unternehmen seine genutzten Open-Source-Systeme selbst auch weiter. Zusätzlich sind viele, größtenteils kostenlose Module erhältlich, die erweiterte Funktionen anbieten.

Allerdings können bei dieser CMS-Variante je nach Anbieter schnell versteckte Kosten hinzukommen. Denn auch wenn der Download von Open Source CMS kostenlos ist, kann vieles schnell ins Geld gehen:

  • die Umsetzung des Webseiten-Designs
  • das Web-Hosting
  • Wartungs- und Software-Updates

Daher: Augen auf bei der Anbieter-Wahl – gerade bei einer geplanten CMS-Migration zu einem Open Source System (Website-Umzug) lohnt sich der Vergleich doppelt.

Die besten CMS im Vergleich

Diese Anbieter-Wahl kann schwerfallen – schließlich gibt es dutzende Anbieter von Enterprise bis hin zu einem kostenlosen Blog CMS. Ich habe die aus meiner Sicht besten zehn CMS für Sie auf einen Blick zusammengefasst:

Open Source CMS Kosten Features & Vorteile Geeignet für
HubSpot CMS Hub kostenlos Drag-and-Drop-Editor, mehrsprachig, SEO- & KI-Tools, Integration mit anderen HubSpot-Tools Unternehmen jeder Größe, die ein einfach zu bedienendes CMS suchen
Contao kostenlos barrierefrei, mehrsprachig, multisitefähig, große Community KMU, die Wert auf Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und individuelle Gestaltung legen
TYPO3 kostenlos (Zusatz-Support ab 2.800 €/Jahr) multisitefähig, barrierefrei, für komplexe Projekte, hohe Sicherheit größere Firmen und Organisationen mit viel Content und mehreren Redakteur:innen
WordPress kostenlos (Plugins/Themes teils kostenpflichtig) größte Plugin-Auswahl, weit verbreitet, flexibel, riesige Community kleine bis große Unternehmen, die ein anpassbares CMS suchen
Drupal kostenlos (Erweiterungen teils kostenpflichtig) modular, mehrsprachig, für komplexe Seiten, Multi-Domain-fähig Community-Plattformen, große Unternehmensseiten, Multi-Channel-Projekte
Joomla kostenlos (Erweiterungen kostenpflichtig) intuitiv bedienbar, dynamisch, multilingual kleine bis mittlere Unternehmen und Organisationen
Redaxo kostenlos (Add-ons z. T. kostenpflichtig) modular, schlank, aktiv entwickelbar Firmen und Entwickler:innen, die hohe Flexibilität suchen
OpenCart kostenlos (Add-ons z. T. kostenpflichtig) 13.000+ Module und Themes, Multi-Shop, E-Commerce-Fokus kleine bis mittelgroße Online-Shops
OpenCMS kostenlos Java-basiert, einfache Bedienung, Rechtevergabe Unternehmen & Intranet-/Extranet-Projekte
Neos kostenlos intuitive Bearbeitung direkt auf der Seite, flexibel erweiterbar Online-Redaktionen und Content-Teams mit Fokus auf Usability

Hinweis: Ich stelle Ihnen bewusst keine Headless Open Source CMS vor, da diese etwas komplexer sind als die genannten traditionellen CMS.

Übersicht der 10 besten CMS-Systeme

Sie sehen: Es herrscht wahrlich kein Mangel an CMS-Systemen – egal ob Open Source oder nicht. Damit Sie sich für die Software entscheiden können, die Ihre Bedürfnisse am besten beantwortet, habe ich mir die zehn auserkorenen Systeme genauer angeschaut.

1. CMS Hub

no-code-web-editor-de

Quelle: HubSpot

Ideal für Webseiten, Shops, Landingpages und Blogs ist der kostenlose CMS Hub. Die Software ist teil des HubSpot Content Hubs und ist speziell auf die Bedürfnisse von Marketer:innen abgestimmt und für verschiedene Geräte und Konversionen optimiert. Die Bedienung erfolgt einfach über einen Drag-and-Drop-Editor – Sie benötigen also keinerlei Programmierkenntnisse.

Zudem hat das mehrsprachige HubSpot CMS klare Stärken im Bereich von On-Page-SEO und wartet darüber hinaus mit adaptiven Tests und flexiblen Designvorlagen auf. Bei Problemen bietet HubSpot einen starken Kundensupport im eigenen Hilfe-Center. Neben Support, einer Community und vielen Partnern, gibt es auch das Developer-Programm zum HubSpot CMS.  

Mein Kollege Kyle Jepson bringt in seinem Tutorial-Video zudem einen weiteren Pluspunkt ins Spiel: „Egal, wie groß Ihr Unternehmen ist – das HubSpot CMS adressiert auf jeden Fall Ihre Bedürfnisse.“

Eignet sich für: Unternehmen jeder Größe, die ein einfach zu bedienendes, kostenloses CMS suchen, das mit weiteren Tools integriert werden kann.

Preise: CMS Hub ist kostenlos, das Starter Paket des Content Hubs beginnt bei 9€ im Monat bei jährlicher Abrechnung 

2. Contao

Screenshot der Contao Website

Quelle: Contao

Das CMS Contao bietet einen großen Funktionsumfang und hat viele Erweiterungen. Es ist ein mehrsprachiges, barrierefreies und multisitefähiges System mit einer beachtlichen Entwickler-Community.

Bei komplexen Projekten leidet allerdings die Übersichtlichkeit im System. Für den Aufbau von großen Online-Communities mit eigenständiger Online-Redaktion ist es eher ungeeignet, da in diesem Fall umfangreiche Erweiterungen installiert werden müssten.

Eignet sich für: KMU, die Wert auf Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und individuelle Gestaltung legen, ohne auf einem Homepage-Baukasten angewiesen zu sein.

Preise: Sowohl die Lizenz als auch der Support sind kostenlos.

3. TYPO3

Screenshot der Typo 3 Website

Quelle: Screenshot TYPO3

TYPO3 ist ein beliebtes CMS für Webseiten und Shops mit hohem Traffic. Das System ist multisitefähig: Mit einem einzigen installierten TYPO3 können mehrere Webseiten und Portale betrieben werden. Komplexe und mehrsprachige Projekte sind somit kein Problem, auch TYPO3 SEO ist möglich. Da es hauptsächlich in der DACH-Region genutzt wird, ist die Anzahl von Cyberangriffen überschaubar.

Aus meiner Sicht besonders spannend: Eine WebAIM-Studie zeigt, dass mit TYPO3 noch vor etwa WordPress oder Joomla barrierefreie Websites sehr gut umsetzbar sind. Das ist im Hinblick auf das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ein klarer Vorteil.

Nachteil ist, dass für die Implementierung und Wartung des Systems TYPO3-Fachkenntnisse notwendig sind und es daher nicht von Laien bedient werden kann. Änderungen und Sicherheitsupdates sind aufwendig, und die Entwickler-Community ist noch relativ klein.

Eignet sich für: größere Firmen und Organisationen mit mehreren Webseiten, viel Content und vielen Redakteur:innen.

Preise: Die Lizenz ist kostenfrei. Zusatz-Support (ELTS) kostet 2.800 Euro pro Jahr.

4. WordPress

Screenshot der WordPress Website

Quelle: WordPress

Zu den wohl bekanntesten und am weitesten verbreiteten Systemen gehört WordPress (kurz: WP). Das CMS ist ideal für Blogs, komplexe Webseiten und Online-Shops. Es läuft auf nahezu allen Webspace-Anbietern und bietet unzählige Erweiterungen (Plugins) kostenfrei an.

Dazu kommt eine sehr große Theme-Auswahl (kostenlos und gebührenpflichtig). Außerdem können im WP-Code an fast jeder Stelle Ergänzungen eingepflegt werden. Wegen seiner Beliebtheit ist WordPress allerdings auch weltweit von den meisten Hackerangriffen betroffen.

Eignet sich für: Kleine bis große Unternehmen, die ein kostenloses und individualisierbares CMS mit schier unendlich vielen Plugins suchen.

Preise: Die WP-Lizenz ist kostenlos. Für den Support und Plugins können jedoch Kosten anfallen.

5. Drupal

Screenshot der Drupal Website

Quelle: Drupal

Der modulare Aufbau von Drupal erlaubt sehr individuelle Anpassungen und Erweiterungen. Das System bietet eine schlagwortbasierte Kategorisierung der Inhalte und ist somit aus meiner Sicht ideal für große Websites. Zusätzlich sind viele kostenlose Erweiterungen wie etwa Umfragen verfügbar. Das CMS ist ideal für Online-Portale oder Community-Plattformen, die von mehreren Personen betreut werden. Auch der Aufbau mehrsprachiger Websites ist mit Drupal möglich.

Besonders praktisch: Mit dem CMS können mehrere Domains verwaltet werden. Dafür muss allerdings der DNS-Server entsprechend konfiguriert werden, wofür Programmierkenntnisse notwendig sind.

Drupal bietet für anspruchsvolle Projekte wenige Themes. Zudem ist es für Laien nicht leicht zu bedienen, und Systemerweiterungen sind aufwendig sowie zeitintensiv.

Eignet sich für: Projekte mit komplexen Anforderungen wie Community‑Portale, Multi‑Channel‑Plattformen oder große Unternehmensseiten mit hohen Ansprüchen an Sicherheit und Funktionen.

Preise: Drupal hat eine kostenfreie Lizenz. Je nach Projektgröße fallen Kosten für Erweiterungen oder Wartungen an.

Das kostenlose CMS von HubSpot

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  • Integrierte Content-Tools
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  • Leistungsstarke Sicherheitsfeatures

6. Joomla

Screenshot der Joomla Website

Quelle: Screenshot Joomla

Joomla lässt sich leicht und ohne CMS-Vorkenntnisse bedienen. Es ist ideal für dynamische Webseiten und kann mit zahlreichen Plugins punkten. Davon sind jedoch viele kostenpflichtig. Ein Manko ist, dass Updates nur manuell ausgeführt werden können und daher zeitaufwendig sind.

Eignet sich für: Eher kleinere bis mittlere Unternehmen und Organisationen, die ein intuitives CMS für Webseiten oder Portale möchten, das ohne Entwicklerbedienung anpassbar ist.

Preise: Die Lizenz ist frei, Erweiterungen sind kostenpflichtig.

7. Redaxo

Screenshot der Redaxo Website

Quelle: Redaxo

Mit Redaxo erhalten User:innen ein einfach zu bedienendes CMS. Durch den modularen Aufbau ist es auch für umfangreiche Projekte geeignet. 

Um das CMS hat sich jedoch bereits eine aktive Community gebildet, die regelmäßig Erweiterungen auf den Markt bringt, was für Einsteiger und fortgeschrittene Nutzer ein großer Vorteil ist. Eins kann das CMS aber leider nicht bieten: Es sind keine vorgefertigten Themes verfügbar (außer den Demoversionen).

Eignet sich für: Firmen und Entwickler:innen, die ein schlankes, modular aufgebautes CMS mit hoher Flexibilität bevorzugen.

Preise: Die Lizenz ist gratis, Add-ons sind teilweise kostenpflichtig. Weitere Kosten können für das Theme-Design anfallen.

8. OpenCart

Screenshot der OpenCart Website

Quelle: OpenCart

OpenCart ist ein kostenfreies und leicht anpassbares Open Source CMS. Mit mehr als 13.000 Modulen und Themes lässt sich die Software hochgradig individualisieren.

OpenCart wurde mit Fokus auf Online-Shops entwickelt und ermöglicht die Verwaltung mehrerer Shops von einem Dashboard.

Eignet sich für: Kleine bis mittelgroße Online-Shops, die ein kostenloses, leicht erweiterbares E‑Commerce‑System mit tausenden Plugins suchen.

Preise: OpenCart kann kostenlos heruntergeladen und durch kostenfreie oder -pflichtige Add-ons erweitert werden.

9. OpenCMS

Screenshot der Open CMS Website

Quelle: Screenshot OpenCMS

Für OpenCMS spricht vor allem die einfache Bedienung. Möchten Sie das System mit mehreren Mitarbeiter:innen nutzen, ist dieser Anbieter eine gute Wahl, denn in diesem CMS können Rollen und Rechte umfangreich vergeben werden. Es eignet sich zudem besonders für den Aufbau von Intranets.

Eignet sich für: Jegliche Unternehmen sowie Intranet‑/Extranet‑Projekte, die ein Java‑basiertes CMS mit deutscher Community suchen.

Preise: Für die Lizenz sowie viele Erweiterungen fallen keine Kosten an.

10. Neos

open-source-cms-neos

Quelle: Screenshot Neos

Für Online-Redaktionen ist das CMS Neos gut geeignet. Die Benutzeroberfläche ist besonders anwenderfreundlich, denn die Bearbeitung kann direkt auf der Webseite erfolgen. Ein weiterer Vorteil sind die vielen Funktionen, die als Erweiterung verfügbar sind. Lediglich für die Bearbeitung von Slidern ist Neos unpraktisch, da es eher zeitaufwendig ist.

Eignet sich für: Vor allem redaktionelle Projekte, bei denen der Fokus auf intuitiver, schneller und direkter Bearbeitung auf der Seite liegt.

Preise: Die Lizenz und Erweiterungen sind frei.

Welches ist das am weitesten verbreitete Open Source CMS?

WordPress liegt hier klar vorne. Der Marktanteil der Lösung liegt bei über 60 Prozent, mit sehr großem Abstand und 6,7 Prozent Marktanteil folgt Shopify auf Platz zwei. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung – fast jede:r Kund:in von HubSpot hat auch bereits von WordPress als Open Source CMS gehört oder damit gearbeitet.

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Fazit: Die besten Open Source CMS Anbieter

Die vorgestellten Open Source CMS haben unterschiedliche Formate und Schwerpunkte. Daher ist es sinnvoll, ein CMS-System auszuwählen, das genau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Ich kann die Frage nach dem besten Open Source CMS daher nur bedingt beantworten – es kommt immer darauf an. Drei Beispiele:

  • Wenn Sie etwa einen Online-Shop aufsetzen möchten, eignen sich besonders Systeme wie unser kostenloser CMS Hub, OpenCart und natürlich WordPress.
  • Suchen Sie ein kostenloses Website CMS mit möglichst einfachen Funktionen und breiter Unterstützung für die schnelle Erstellung einer Seite, empfehle ich Joomla oder Neos.
  • Möchten Sie zwar ein CMS, aber am liebsten eine Komplettlösung für Service, Vertrieb und Marketing, ist wiederum HubSpot mit dem kostenlosen CMS Hub die beste Option.

Zudem gibt es auch noch viele Branchenlösungen, auf die ich bewusst nicht weiter eingegangen bin. Burda etwa entwickelte mit Thunder ein Open Source CMS speziell für Medienunternehmen. Stellen Sie sich also immer die Frage, wofür Sie genau das System einsetzen möchten und was Ihnen wichtig ist – so grenzen Sie die Auswahl etwas ein.

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FAQ: Häufige Fragen zu Open Source CMS

Was ist ein Open Source CMS und wie unterscheidet es sich von kommerziellen Systemen?
Ein Open Source CMS ist eine frei verfügbare Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und von einer Community weiterentwickelt wird. Im Gegensatz zu kommerziellen Systemen fallen keine Lizenzkosten an – allerdings können Folgekosten für Hosting, Design und Wartung entstehen. Kommerzielle Systeme wie HubSpot Content Hub bieten dafür oft integrierte Funktionen für Marketing, SEO und CRM aus einer Hand, was den Gesamtaufwand reduziert.
Welches Open Source CMS ist am weitesten verbreitet?
WordPress ist mit einem weltweiten Marktanteil von über 60 % das mit Abstand meistgenutzte Open Source CMS. Auf Platz zwei folgt Shopify mit lediglich 6,7 % Marktanteil. WordPress punktet vor allem durch seine enorme Plugin-Auswahl, eine aktive Community und die flexible Einsetzbarkeit für Blogs, Unternehmenswebseiten und Online-Shops gleichermaßen.
Welches CMS eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen ohne Entwicklerkenntnisse?
Für KMU ohne technisches Hintergrundwissen empfehlen sich besonders Joomla, Neos oder HubSpot CMS Hub. Alle drei lassen sich ohne Programmierkenntnisse bedienen. HubSpot CMS Hub bietet darüber hinaus einen Drag-and-Drop-Editor, integrierte SEO-Tools und die Möglichkeit, das System mit CRM, Marketing und Vertrieb zu verbinden – ohne zusätzliche Plugins oder externe Dienste.
Ist ein Open Source CMS wirklich kostenlos?
Die Lizenz ist in der Regel kostenlos – doch dabei sollte es nicht bleiben, wenn Sie das Gesamtbild betrachten. Kosten entstehen häufig durch Web-Hosting, individuelle Theme-Gestaltung, kostenpflichtige Plugins oder Erweiterungen sowie laufende Wartung und Sicherheitsupdates. Gerade bei WordPress oder Joomla summieren sich diese Posten schnell. Ein direkter Kostenvergleich mit Komplettlösungen lohnt sich daher in jedem Fall.
Welches CMS eignet sich für große Unternehmen mit mehreren Webseiten und Redakteur:innen?
Für komplexe Anforderungen mit mehreren Websites, hohem Traffic und einem größeren Redaktionsteam sind TYPO3 und Drupal die stärksten Kandidaten. TYPO3 ist besonders in der DACH-Region etabliert, unterstützt Multisitebetrieb und erfüllt hohe Anforderungen an Barrierefreiheit – ein relevanter Aspekt im Hinblick auf das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Drupal überzeugt bei Community-Plattformen und Multi-Channel-Projekten mit hohen Sicherheitsanforderungen.
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