Sie können den Kontext eines Bildes oder einer Grafik aus einer Studie nicht mehr zuordnen? Oder wollen wissen, welche Websites Ihre Produktabbildungen tatsächlich verwenden? Die Rückwärts-Bildersuche von Google hilft Ihnen, das schnell und einfach herauszufinden. Dieser Artikel zeigt, wie Sie Schritt für Schritt rückwärts bei der Google-Bildersuche vorgehen.

Download: Effiziente Nutzung von Google Workspace & Google-Apps

Google umgekehrte Bildersuche: Was ist das?

Bei der umgekehrten Bildersuche von Google wird im Internet das gesuchte Bild mit ähnlichen Aufnahmen und Abbildungen verglichen. So können Sie sehen, aus welchen Quellen Fotos, Grafiken oder Motive stammen. Es ist nicht mehr notwendig, alle Google-Ergebnisse einzeln anzuklicken.

Passende Bilder oder Bildausschnitte werden Ihnen in der Google-Bildersuche übersichtlich angezeigt. Viele Menschen nutzen diese Funktion beruflich wie privat, um beispielsweise schnell den Namen von historischen Gebäuden zu finden oder zu sehen, welche Webseiten die eigenen Produktfotos nutzen.

Um die Rückwärtsbildersuche auf Ihrem Smartphone nutzen zu können, sind die aktuellen Versionen der Google-App, Chrome-App oder Safari (ab Version 11) Voraussetzung. An Ihrem Computer lässt sich die Bildersuche über die Browser von Chrome, Microsoft Edge, Firefox, Opera oder Safari durchführen.

So funktioniert die umgekehrte Bildersuche an PC oder Mac

Rufen Sie über den Browser die Google-Bildersuche-Webseite auf. Klicken Sie nun auf das Kamerasymbol neben dem Suchfeld, um das Such-Feature zu öffnen. Sie können hier aus den folgenden drei Möglichkeiten wählen, um das Internet nach dem gewünschten Foto zu durchstöbern:

  1. Bild von Ihrem PC per Drag-and-drop direkt in das Suchfeld ziehen
  2. Bild aus einer Datei am Computer auswählen und hochladen
  3. Einfügen einer kopierten Bild-URL von einer Website unter „Bild-URL einfügen“

Sie können auch direkt nach einem Bild von einer Website suchen, beispielsweise nach einem Markenzeichen:

  1. Rufen Sie auf Ihrem PC den Chrome-Browser auf.
  2. Besuchen Sie die Website mit Bild, nachdem Sie suchen möchten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Mitte des Bildes.
  4. Es erscheint ein Fenster mit weiteren Menüoptionen.
  5. Wählen Sie „Bild an Google Lens senden“ oder „In Google nach dem Bild suchen“ aus.
  6. Die Ergebnisse sehen Sie in dem neu geöffneten Tab im Browser.

Screenshot HubSpot fuer Google-Bildersuche rueckwaerts

Quelle: Screenshot von HubSpot.de

Des Weiteren ist es möglich, die Herkunft von einem Bild direkt aus den Suchergebnissen der Bildersuche herauszufinden:

  1. Gehen Sie zur Bilderseite von Google.
  2. Geben Sie einen Suchbegriff für ein Bild ein, etwa einen Produkt- oder Markennamen.
  3. Klicken Sie auf ein Bild.
  4. Fahren Sie mit der Maus auf „In diesem Bild suchen“ und bestätigen Sie die Auswahl.

Screenshot Google-Bildersuche rueckwaerts nach HubSpot Logo

Quelle: Google Bildersuche

Google-Bildersuche rückwärts: iOS-Geräte

Auch auf Ihrem iPhone oder iPad können Sie über den Browser und die Google-Bildersuche die Quellen von Bildern feststellen. Hierzu starten Sie ebenfalls mit der Google-Bilderseite und geben dort das entsprechende Schlüsselwort ein. Halten Sie anschließend Ihren Finger länger auf das Foto oder die Grafik gedrückt. Es erscheint ein neues Menü. Tippen Sie rechts oben auf die Funktion „In diesem Bild suchen“.

Ist das Bild bereits auf Ihrem Gerät gespeichert, bietet sich die Nutzung der Bilderkennungssoftware Google Lens an. Sie ist Teil der Google-Suite und bei iOS bereits in der Google-App enthalten. So gehen Sie für die Google-Bildersuche rückwärts vor:

  1. Starten Sie die Google-App auf Ihrem Handy.
  2. Tippen Sie mit dem Finger auf das Google-Lens-Icon im Suchfeld.
  3. Ihre Google-Bildersuche kann jetzt beginnen.
  4. Wählen Sie ein Foto aus der Galerie Ihres iPhones aus und laden Sie es in Google Lens hoch.
  5. Das Programm sucht online nach entsprechenden Aufnahmen.

Alternative: Sie machen ein Foto, beispielsweise von Ihrem Produkt, einem Gebäude oder einer Pflanze. Anschließend starten Sie die Suche über Google Lens. Sie haben die Wahl zwischen „Objekt auf dem Bild verwenden“ und „Teil eines Bilds verwenden“. Wenn Sie weiter nach unten scrollen, sehen Sie die Suchergebnisse zu Ihrem Foto oder Bildausschnitt.

Google-Bildersuche rückwärts: Android-Smartphone oder -Tablet

Die Rückwärtssuche nach Bildern funktioniert mit dem Android-Betriebssystem für mobile Geräte ähnlich. Um alle Funktionen nutzen zu können, sollten Sie zunächst die Chrome-App als Standardsuchmaschine festlegen. Öffnen Sie anschließend die Google- oder Chrome-App auf Ihrem Handy oder Tablet.

Mit einem Bild von einer Website suchen

  1. Navigieren Sie zu der ausgewählten Webseite mit Bild.
  2. Tippen Sie lange mit einem Finger auf das Bild.
  3. Es erscheint ein neues Fenster mit verschiedenen Optionen.
  4. Wählen Sie „Mit Google Lens suchen“ aus.

Sie haben die Wahl, nach welchem Objekt bzw. Fotobereich Sie suchen möchten:

  • Tippen Sie auf ein Objekt des Bildes und gehen Sie zu „Auswählen“.
  • Tippen Sie mit dem Finger auf „Bildbereich auswählen“. Sie haben die Möglichkeit, mit einem gezogenen Rahmen einen Bildausschnitt einzugrenzen. Weiter unten werden Ihnen nun die Ergebnisse angezeigt.

Mit einem bereits gespeicherten Bild oder Kamerabild suchen

  1. Öffnen Sie Ihre Google-App.
  2. Gehen Sie zu „Discover“.
  3. Tippen Sie auf „Google Lens“. 
  4. Sie können jetzt ein Foto aufnehmen oder in Google Lens hochladen. Bei der Aufnahme zielen Sie mit der Kamera auf ein Objekt und gehen dann auf „Suchen“. Zum Hochladen von Fotos tippen Sie auf den „Foto-Picker“ und wählen das entsprechende Bild auf.

Fazit: Die Google-Bildersuche rückwärts liefert Ihnen wichtige Hinweise

Verwendet jemand unberechtigt Ihr Logo? Stiehlt die Konkurrenz von Ihnen Bilder fürs eigene Content-Marketing? Das Suchergebnis der Google-Bilderrückwärtssuche gibt Ihnen zwar keine hundertprozentige Gewissheit, aber wertvolle Hinweise, wo Sie im Internet genauer hinschauen sollten. Die praktische Funktion durchsucht dabei alle Websites, die von Google indexiert wurden, und nicht nur Google-Sites.

New call-to-action

 New call-to-action

Titelbild: Morsa Images / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am 12. August 2022, aktualisiert am August 12 2022

Themen:

G Suite