Wer kennt das Problem nicht? Keinen Designer zur Hand und der neue Artikel soll morgen live gehen. Doch wieder auf Stock Images zurückzugreifen ist so langweilig und stupide. Wieso probieren Sie es nicht einfach mal selbst? Mit dem kostenlosen Online Tool von Canva, können Sie in wenigen Minuten schöne Designs erstellen. Mit diesen einfachen Schritten erhalten Sie ein originelles Design.

1. Legen Sie das richtige Format fest

Bevor Sie Ihr erstes Design starten, müssen Sie das Format festlegen. Bei Canva haben Sie die Möglichkeit unter den unterschiedlichsten Formaten auszuwählen. Soll es ein Facebook Post oder eine Twitter Grafik sein? Egal was, Canva hat die richtigen Formate. Natürlich können Sie auch eine eigene Größe festlegen. Für mein Beispiel entscheide ich mich für ein generelles Social Media Format. Dieses Format funktioniert sehr gut auf allen geläufigen Plattformen. Und da es sich bei meinem Design um ein Blog Bild handelt, passt dies sehr gut.

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2. Kommunizieren Sie Ihre Nachricht

Den Blog Artikel, den ich hier mit meinem Design etwas aufpeppen möchte, habe ich gerade von unserem Autor, Andreas Graap, bekommen. Ich habe mir den Artikel vorab durchgelesen und weiß somit was ich unseren Lesern übermitteln möchte. Um mir die Nachricht trotzdem noch einmal bewusst zu machen, füge ich einen Teil der Überschrift als Text in die Grafik ein.

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Dieser Text dient zunächst einmal als Platzhalter. Ich weiß nun also, dass ich das Thema Linkaufbau abdecken möchte und hierfür ein paar grafische Elemente brauche.

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3. Peppen Sie Ihr Design etwas auf und seien Sie ruhig mal mutig!

Schnell werfe ich einen Blick auf die unterschiedlichsten Varianten, die mir Canva zur Verfügung stellt. Ein Anker oder ein Link Symbol könnte hier ganz gut passen. Doch dieses Mal möchte ich mich etwas mehr aus dem Fenster lehnen und mit etwas witzigen bei unseren Lesern punkten. So entscheide ich mich nach einer Flasche zu suchen...

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Nach ein bis zwei Minuten habe ich meine Idee zusammen und genügend Inspirationen durch Canvas Designs erhalten. Es ist wirklich nützlich, dass man sich die unterschiedlichsten Icons, Grafiken und mehr, vorab anschauen kann. Als ich meine Flasche gefunden habe, wird plötzlich alles ganz einfach und fließt von allein zusammen.

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Nun steht meine Idee und ich muss mich nur noch für einen Hintergrund, ein wenig Text und den Font entscheiden.

4. Die richtige Headline, sagt mehr als tausend Worte

Der Text und die Flasche machen so noch kein gutes Design. Es fehlt eindeutig der richtige Text. „Don’t drink and link“ soll diesmal meine Überschrift sein und Aufmerksamkeit im sozialen Netz erzeugen. Der eine mag es gut finden, der andere sagt sicherlich: „Das ist mir zu unseriös.“ Nun der Stil in Ihrem Design ist vollkommen Ihnen überlassen!

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5. Der Font erzählt die Geschichte

Wie Sie oberhalb sehen können, habe ich die Schrift innerhalb dieser Schritte auch ein paar Mal geändert. Für die Auswahl der richtigen Schrift braucht man etwas Übung, aber nach ein paar Designs gelingt es besser und besser.

Hier können Sie mal einen Blick in meine bisherigen Tests und Designs werfen. Bei jedem Design bin ich nach diesem Schema vorgegangen und habe mir die Überschrift eingefügt, nach einem passenden Zusammenhang gesucht und etwas verfeinert.

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Durch die vielfältige Anwendung, haben wir Canva Designs nun bereits in Paid Aktionen auf Twitter und LinkedIn eingesetzt. Da die freien Bilder absolut überall verwendet werden dürfen, brauchen Sie sich keine Sorgen um die Lizenzen zu machen. Das erspart mir schon einmal so einige Kopfschmerzen und Ihnen sicherlich auch.

5. Der Hintergrund gibt Ihrem Design einen Rahmen 

Meistens füge ich den Hintergrund erst ganz zum Schluss hinzu. Doch wenn Ihnen eine weiße Fläche zu wenig ist, um Ihr Design zusammenzustellen, können Sie den Hintergrund schon am Anfang beifügen. Canva gibt mir hier die unterschiedlichsten Designs. Etwas auffälliges oder schlichtes - Diese Entscheidung sollten Sie von Ihrem bisherigen Designelementen abhängig machen. In meinem Design möchte ich, dass die Flasche und die Überschrift herausstechen und nicht durch einen bunten Hintergrund abgedeckt werden. So klicke ich mich also langsam durch die unterschiedlichsten Farben und lasse diese kurz auf mich wirken. 

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Hier gilt auch, dass mit ein wenig Erfahrung, die Auswahl immer leichter fällt. Nach einer gewissen Zeit, weiß ich, welche Kontraste gut zueinander passen und wie weit ich mit starken Farben gehen kann. Manchmal stelle ich auch erst nach der Veröffentlichung fest, dass die Farbe beim Social Sharing sehr schlecht zu erkennen ist. Diese Erfahrung muss man machen, um dazu zu lernen. 

Nun habe ich für mein Design alle Elemente zusammen und bin mit dem Resultat zufrieden. Ab geht's also zum Export, damit der Blog Artikel gleich live gehen kann!

Fertig!  

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Ursprünglich veröffentlicht am 19. November 2014, aktualisiert am Mai 25 2018

Themen:

Webdesign