So nutzen Sie SWOT-Analysen für Ihre Content-Strategie

Viele Marketer sitzen geraden an ihrem großen Jahresbericht, und nun geht es darum, aufzuzeigen welchen Beitrag sie zu den diesjährigen Unternehmenszielen geleistet haben – und welche Möglichkeiten es gibt, die Messlatte für das kommende Jahr noch höher zu legen.

Allerdings kommt bei vielen Analysen und Prognosen für das kommende Jahr ein entscheidender Faktor oft zu kurz: die Marktbedingungen. Man ist so sehr mit den internen Kennzahlen und Ergebnissen beschäftigt, dass einige sehr aussagekräftige allgemeinere Erkenntnisse komplett unter den Tisch fallen. 

Schon den Content für 2018 geplant? Fangen Sie jetzt an mit diesen Vorlagen  zur Content-Planung.

Eine Möglichkeit zur Analyse interner Faktoren und externer Marktbedingungen sind SWOT-Analysen für die eigenen Inhalte. Damit erhalten Sie einen wertvollen Einblick in die größten Chancen und Herausforderungen für Ihre Content-Marketing-Strategie auf Ihrem spezifischen Markt. Das Resultat dieser Analyse sollte ein allgemeiner Aktionsplan sein, der die wichtigsten Eckpunkte und Aufgaben für den Erfolg Ihrer Content-Marketing-Strategie enthält.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine SWOT-Analyse für Ihre Inhalte erstellen und wie Sie solch eine Analyse in den Planungsprozess für das nächste Jahr integrieren können.

So führen Sie eine SWOT-Analyse Ihrer Inhalte durch

Sie können entweder unsere praktische Vorlage für die SWOT-Analyse verwenden oder einfach vier Felder auf ein Blatt Papier zeichnen (so wie in der folgenden Illustration). 

Ein leeres Vorlagenblatt für eine SWOT-Analyse

Anschließend füllen Sie die einzelnen Felder entsprechend aus:

Strengths (Stärken)

Hier tragen Sie drei bis vier große interne strategische Stärken Ihres derzeitigen Content-Marketings ein. Überlegen Sie sich, was bisher gut funktioniert hat. Sie können das Feld auch dann ausfüllen, wenn Sie bisher noch nicht mit dem Content-Marketing begonnen haben: Eine Ihrer Stärken könnte in dem Fall beispielsweise sein, dass Sie Erfahrung und Fachkenntnisse auf einem bestimmten Gebiet haben, an dem Ihre Zielgruppe sehr interessiert ist.

Falls Sie bereits Inhalte veröffentlicht haben, könnte Ihre Stärke beispielsweise eine gut ausgearbeitete Blog-Strategie oder ein etablierter Redaktionskalender sein, der stetig wächst. Oder haben Sie vielleicht ein sehr gutes Verhältnis zu Partnern, über die Sie Ihre Inhalte promoten können, um zusätzlichen Traffic zu generieren?

Weaknesses (Schwächen)

Hier tragen Sie drei bis vier große interne strategische Schwächen Ihres derzeitigen Content-Marketings ein. Und auch hier gilt wieder: Falls Sie noch keine Inhalte veröffentlichen, müssen Sie diesen Schritt nicht überspringen. Eine Schwäche könnte zum Beispiel sein, dass Ihnen ein Mitarbeiter speziell zur Erstellung von Inhalten fehlt.

Sollten Sie bereits Inhalte veröffentlicht haben, könnte eine potenzielle Schwäche zum Beispiel sein, dass Sie den ROI Ihrer aktuellen Content-Aktivitäten bisher nicht messen (können). Oder dass sich Ihre Inhalte nur auf einen Bereich des Marketing-Trichters konzentrieren (z. B. Lead-Generierung) und Ihnen etwa Inhalte fehlen, die dem Vertrieb helfen können, Deals abzuschließen.

Opportunities (Chancen) 

Hier listen Sie drei bis vier große externe Chancen auf, die für alle Akteure Ihrer Branche oder Ihres Marktes gelten. Ein Beispiel hierfür könnte sein, dass die Promotion von Inhalten über Werbeanzeigen in den sozialen Netzwerken nicht so stark umkämpft ist wie AdWords-Kampagnen oder dass sich Leads über detaillierte „How-To“-Inhalte generieren ließen.

Threats (Bedrohungen)

Hier tragen Sie drei bis vier große externe Bedrohungen ein, die für alle Akteure Ihrer Branche oder Ihres Marktes gelten. Eine potenzielle Bedrohung für Ihre Content-Marketing-Strategie könnte beispielsweise sein, dass Ihre Inhaltsideen einfach von Ihrer Konkurrenz kopiert werden könnten, zum Beispiel bei Whitepaper-Themen. Oder dass Ihre Wettbewerber mehr Inhalte für ein umfangreicheres Ressourcencenter haben, wodurch diese ein besseres Ranking erzielen könnten als Sie.

Beispiel einer SWOT-Analyse

Nachdem Sie Ihre SWOT-Analyse fertiggestellt haben, können Sie mithilfe der zusammengetragenen Informationen einen strategischen Plan entwickeln. Dieser sollte auf den Stärken und Schwächen basieren, die Sie in Ihren aktuellen Bemühungen sehen, aber auch die Chancen des Marktes und die Bedrohungen für Ihre Strategie berücksichtigen. 

Unten sehen Sie ein Beispiel für einen strategischen Aktionsplan, der anhand der oben aufgeführten Beispiele entwickelt wurde.

Beispiel eines Aktionsplans

Diese Analyse und der zugehörige Aktionsplan sind ein guter Startpunkt für die Analyse Ihrer eigenen Content-Marketing-Strategien. Falls Sie weitere Hilfe bei Ihrer Content-Analyse und -Planung brauchen, haben HubSpot und Smart Insights eine Reihe praktischer Vorlagen für Ihre Content-Planung entwickelt. Mit diesen vier Vorlagen und der dazugehörigen Anleitung können Sie eine effektive Content-Strategie für das nächste Jahr planen, damit Ihr Content-Marketing auf dem Markt bestehen kann. Smart Insights berät Marketer in Bezug auf digitale Marketingstrategien, wozu auch das Content-Marketing gehört. Hier finden Sie eine von Smart Insights erstellte Checkliste für eine funktionierende Content-Marketing-Strategie, mit der die Entwicklung Ihrer eigenen Strategie noch einfacher vonstatten geht Wie sagt man so schön: Gut geplant ist halb gewonnen! Beginnen Sie deshalb noch heute mit der Planung Ihrer Content-Marketing-Strategie.

Vorlagen zur Content-Planung | HubSpot & Smart Insights

Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem HubSpot.com-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Diesen Artikel weiterempfehlen: