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Sicherlich haben Sie schon einmal das Buzzword der Stunde gehört: Entrepreneurship. Doch was heißt das eigentlich? Hinter dem Begriff verbirgt sich das Bestreben, ein Unternehmen zu gründen oder zu optimieren, wobei das letztendliche Ziel meist schlicht in der Profitmaximierung liegt.

Was einfach klingt, sieht in der Praxis oft anders aus, denn Entrepreneure haben mit einer ganzen Reihe von Aufgaben zu tun, die sich über sämtliche Unternehmensbereiche erstrecken. Vom Marketing über Buchhaltung bis hin zur Logistik muss hier an zahlreichen Stellschrauben gedreht werden, um die Maschinerie zum Laufen zu bringen bzw. am Laufen zu halten.

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Ein solch komplexes Projekt birgt Risiken, daher brauchen Entrepreneure neben Fachkenntnis und wirtschaftlichem Gespür vor allem starke Nerven. Und nicht alle halten dem Druck stand.

Wie das Manager-Magazin berichtet, scheitern neun von zehn Start-ups in Deutschland innerhalb der ersten drei Jahre nach ihrer Gründung. Wer es trotzdem schafft, dem winken unter Umständen große Erfolge – so sind einige besonders erfolgreiche Unternehmer zu regelrechten Stars avanciert, die auch über ihre Branche hinaus eine hohe Strahlkraft haben.

Wenn auch Sie den Sprung in die Welt der Unternehmensgründungen wagen wollen, geben wir Ihnen gerne Starthilfe mit unserem umfassenden Leitfaden.

Was macht Unternehmer zu Entrepreneuren?

Beim Entrepreneurship handelt es sich gewissermaßen um eine spezielle Form des traditionellen Unternehmertums. Im herkömmlichen Sprachgebrauch wird dieser Typus vor allem mit positiven und teils auch aufregenden Attributen assoziiert. Entrepreneure stellen den Status quo in Frage und durchbrechen mit ihrer Innovationskraft die bestehenden, verkrusteten Strukturen. Risikofreude, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und eine starke Vision sind ihre Kennzeichen.

Social Entrepreneurship

Beim Social Entrepreneurship (zu Deutsch: soziales Unternehmertum) dreht sich alles darum, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Hier steht also nicht die Profitmaximierung im Vordergrund, sondern es wurde von den Entrepreneuren ein soziales, kulturelles oder ökologisches Problem identifiziert, das nun durch die Dienste ihrer Unternehmen behoben werden soll.

Hier drängt sich etwa als prominentes Beispiel die Bill & Melinda Gates Foundation auf, die durch Innovationen im Bereich der Wasseraufbereitung kontinuierlich einen sozialen Beitrag leistet. Und das in globalem Umfang.

Vorteile für Gründer

Es mag sich zuweilen beängstigend anfühlen, ein eigenes Unternehmen aus dem Boden zu stampfen und die Verantwortung dafür allein zu schultern – doch das hohe Risiko kann sich, mit etwas Glück, mehr als auszahlen. Erfolgreiche Entrepreneure genießen zahlreiche einzigartige Vorteile, die sich so in kaum einem anderen Beruf finden lassen:

  • Sie haben vollkommene Autonomie in der Unternehmensgestaltung. Sie können frei bestimmen, welche Ziele sie auf welche Art verfolgen wollen.
  • Sie teilen sich ihre Zeit selbst ein und können flexibel entscheiden, in welche Aufgabe sie wie viele Stunden investieren.
  • Sie sind ihr eigener Chef und treffen alle wichtigen Entscheidungen selbst.
  • Sie sind besonders motiviert, da sie an ihr Unternehmen glauben und jeder Erfolg und Misserfolg sie persönlich betrifft.
  • Es wird nie langweilig, weil jeder Tag ein Schritt auf dem Weg zu mehr Erfahrung und Wachstum ist.
  • Sie entscheiden, wer ihre Mitarbeiter sind und bauen sich ein Team auf, das mit ihnen an einem Strang zieht.
  • Sie bestimmen ihr Gehalt und müssen mit niemandem verhandeln.
  • Sie können ihren Traum verwirklichen und tiefe innere Zufriedenheit erlangen.
  • Sie können etwas bewegen und die Welt zu einem besseren Ort machen. Für ihre Kunden, für das Gemeinwohl oder indem sie andere inspirieren.

Statistiken zum Entrepreneurship

Die Statistiken zur Unternehmensgründung in Deutschland sprechen Bände. Nur rund eine halbe Million Gründer sind 2018 erfasst worden. Seit 2001 sind die Zahlen rückläufig. Damals befand sich das Unternehmertum mit über 1,5 Millionen Entrepreneuren auf dem Zenit.

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Bild: Statista

Erfreulichere Neuigkeiten gibt es aber, was den Frauenanteil beim Unternehmertum in Deutschland angeht. 2018 waren 40 Prozent aller Entrepreneure weiblich. Besonders der Anteil der Gründerinnen im Vollerwerb hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen.

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Bild: Statista 

Einige weitere spannende Fakten und Trends zum Thema Entrepreneurship:

Welche Entrepreneure Sie kennen sollten

Es gibt unzählige Start-ups und Unternehmen, mit innovativen Ideen, aber die folgenden Unternehmer sind mit ihren Firmen die Stars im Entrepreneurship, weil sie Meilensteine gesetzt haben.

Jeff Bezos

Der US-amerikanische Unternehmer Jeff Bezos ist der Gründer des E-Commerce-Giganten Amazon und laut US-Magazin „Forbes“ der reichste Mensch der Welt.

Die zündende Idee für seinen Onlinehandel kam ihm zu Beginn der 1990er. Zusammen mit einem Kollegen entwickelte er den Plan, Bücher über das Internet zu vertreiben. Für die Umsetzung dieses Vorhabens brachte Bezos den nötigen theoretischen Hintergrund mit, hatte er doch zu diesem Zeitpunkt bereits ein Studium der Elektrotechnik und Informatik an der renommierten Princeton University absolviert – natürlich mit Bestnoten.

Steve Jobs

Ein weiterer Titan der Unternehmerwelt ist der verstorbene CEO und Mitgründer von Apple Inc., Steve Jobs. 1976 fiel der Startschuss für das mittlerweile weltberühmte Tech-Unternehmen.

Jobs Leidenschaft für die Verbindung von hervorragendem Design und einfacher Bedienung ist legendär und hob ihn von der Konkurrenz ab. Innovationen wie der Macintosh-Computer, iPod sowie iPad und iPhone sind die Ergebnisse seiner unternehmerischen Vision. Noch zu Lebzeiten gelang es Jobs, einen beispiellosen Hype um seine Produkte und Person zu kreieren, der bis heute anhält.

Günter Faltin

Der Vater der berühmten „Teekampagne“ hat eigentlich akademische Wurzeln. Günter Faltin arbeitete an verschiedenen deutschen Universitäten und internationalen Instituten als Hochschullehrer im Bereich Entrepreneurship. Wie erfolgreich sich das theoretische Wissen umsetzen ließ, zeigte Faltin 1985 mit der Gründung seines auf Darjeeling-Tee spezialisierten Unternehmens.

Faltins Idee war es, Darjeeling-Tee in Großpackungen zu verkaufen, um den kostenintensiven Zwischenhandel zu umgehen, Verpackungsmaterial zu sparen und den Tee günstiger als die stationäre Konkurrenz anzubieten. Heute ist die Teekampagne der größte einzelne Importeur von Darjeeling-Tee weltweit.

Frank Thelen

Der deutsche Unternehmer Frank Thelen hat bereits zahlreiche Start-ups gegründet. Darunter eine Plattform zur Produktion von Multimedia-CD-ROMs, ein Online-Fotodienst und eine App für die Verwaltung von Dokumenten namens „Scanbot“.

Thelens Neigung zu Software-Projekten erklärt sich dabei durch seinen akademischen Werdegang. Er studierte Informatik, brach das Studium jedoch ab, um sein erstes Unternehmen zu gründen. Inzwischen hat er es vor allem durch seine Auftritte als Investor in der TV-Show „Die Höhe der Löwen“ zu großer Bekanntheit gebracht.

Dharmesh Shah und Brian Halligan

Dharmesh Shah und Brian Halligan sind die Gründer von HubSpot. Kennengelernt haben sich die beiden als Studenten am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Hier entwickelten sie gemeinsam ihre Vision für eine neue Herangehensweise in Marketing und Vertrieb: Die Inbound-Methodik war geboren.

2006 gründeten die beiden gemeinsam ihr Unternehmen und versuchen seitdem, ihre Philosophie anderen Unternehmern nahezubringen – und sind dabei ziemlich erfolgreich: Allein 2018 generierte HubSpot 513 Millionen US-Dollar Umsatz.

So werden Sie zum erfolgreichen Entrepreneur

Ein Erfolgsrezept, das für alle funktioniert, gibt es beim Thema Entrepreneurship eher weniger. Denn ob Ihr Unternehmen erfolgreich ist oder nicht, hängt natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil von Ihrer Idee und Willensstärke ab.

Davon abgesehen gibt es aber durchaus einige Eigenschaften und Best Practices, die den meisten Gründern zu eigen sind:

1) Lassen Sie sich von Ihrer Vision leiten

Um wirklich erfolgreich zu sein, brauchen Sie Motivation. Und nichts motiviert mehr, als etwas zu tun, das Sie für sinnvoll halten.

Haben Sie ein Problem identifiziert, für das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung eine Lösung bietet, werden Sie ganz automatisch an den eigenen Erfolg glauben und darauf hinarbeiten.

2) Nutzen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen

Die Unternehmensgründung muss kein Sprung ins kalte Wasser sein. Wenn Sie aus einem fachverwandten Bereich kommen oder gar schon mal ein Unternehmen gegründet haben, können Sie auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Wie wertvoll diese Vorkenntnisse sind, zeigte eine Umfrage der Kauffman Foundation. Von den befragten Entrepreneuren sind ganze 98 Prozent überzeugt, dass die vor der Firmengründung gesammelte Arbeitserfahrung „sehr wichtig“ für ihren späteren Erfolg gewesen sei.

3) Konzentrieren Sie sich auf die Umsetzung

Kommt Ihnen eine brillante Idee, sollten Sie sie auch unbedingt umsetzen, denn nur so können Sie zum Vorreiter auf Ihrem Gebiet werden. Der Spruch „der frühe Vogel fängt den Wurm“ gilt nämlich gerade in der Wirtschaft.

Hier läuft die Binsenweisheit unter dem Namen „First Mover Advantage“. Das ist der Wettbewerbsvorteil, den ein Unternehmen genießt, wenn es als erstes ein neues Produkt auf den Markt bringt und somit noch keiner Konkurrenz die Stirn bieten muss. Perfekte Bedingungen also für ein starkes Branding und großflächige Kundenbindung, denn die Wettbewerber betreten das Feld garantiert in Kürze.

4) Gehen Sie Risiken ein

Ihr eigenes Unternehmen zu starten, ist eine Reise ins Ungewisse. Sind Sie ein risikoscheuer Mensch, kann dieser Umstand für Sie zur Qual werden. Entrepreneure sollten und müssen mit Risiken umgehen und sie als Herausforderung begreifen können.

High Risk, High Reward“ ist hier das Motto, und nur mit großem Risiko kann es eine große Belohnung geben. Dabei mag es ein tröstender Umstand sein, dass auch schon ein Bill Gates die eine oder andere schlaflose Nacht verbracht hat.

5) Keine Angst vorm Scheitern

Vielleicht haben Sie schon mal den Spruch „fail forward“ gehört. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „vorwärts scheitern“. Ein interessanter Ansatz, wird das „Scheitern“ hierzulande doch oftmals mit Regression oder zumindest Stagnation verbunden.

Die fehlertolerierende Denkweise des „fail forward“ hat jedoch einiges für sich, da sie absolute Konzepte von Erfolg und Misserfolg relativiert und damit näher an der Wirklichkeit liegt.

Denn selbst Größen wie Walt Disney, Steve Jobs und der Gründer von Kentucky Fried Chicken, Colonel Sanders, sind vor ihrem großen Erfolg wirtschaftlich gescheitert. Und schauen Sie sich diese vermeintlichen „Verlierer“ heute an – sie haben auf den Trümmern ihres Scheiterns Wirtschaftsimperien errichtet.

Ein weiterer Punkt in diesem Kontext von Erfolg und Misserfolg ist der Weg, den Ihr Start-up zurücklegen wird. Denn dieser verläuft in wenigen Fällen geradlinig und oft braucht es mehrere Anläufe, bis Sie den „Break-Even-Point“ erreichen geschweige denn Gewinne erwirtschaften.

Lassen Sie sich also nicht entmutigen und versuchen Sie, am Ball zu bleiben. Denn selbst wenn Idee A und B nicht funktioniert haben, kann Einfall C vielleicht zum ganz großen Erfolg werden.

Buchempfehlungen & Lesetipps

Es ist immer eine gute Idee, von anderen Menschen zu lernen, die sich ihre Sporen bereits verdient haben. Denn auch, wenn Sie sich als Entrepreneur vielleicht gelegentlich wie ein Einzelkämpfer vorkommen, sind vor Ihnen bereits andere einen ähnlichen Weg gegangen – und haben mitunter darüber geschrieben.

  • Eric Ries: Lean Start-up
    Als echter Klassiker des Entrepreneur-Kanons gilt beispielsweise Eric Ries‘ Buch „Lean Start-up: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen“. Ries beschreibt darin seine Methode zur Unternehmensgründung. Er empfiehlt den Lesern, ein „schlankes Start-up“ zu entwickeln, das ohne große Planung und viel Kapital auskommt. Sein Tipp: Das Unternehmen möglichst zügig am Markt platzieren, Kundenfeedback priorisieren und kontinuierlich Evaluationsprozesse durchführen.
  • Günter Faltin: Kopf schlägt Kapital
    Auch der Gründer der berühmten „Teekampagne“ verrät seine Erfolgsformel. In seinem Buch „Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein“ beschreibt Günter Faltin seinen kometenhaften Aufstieg in der freien Wirtschaft. Als das Enfant terrible unter den Entrepreneuren vertritt Faltin erwartungsgemäß etwas unkonventionellere Ansichten und macht vor allem denjenigen Gründern Mut, die vielleicht eine ausgefallene Idee, aber wenig praktische Erfahrung mitbringen. Anhand seines eigenen Werdegangs vom Universitätsprofessor zum weltgrößten Darjeeling-Importeur vermittelt Faltin wertvolle Einblicke und gibt praktische Tipps.

Wie Sie ein Unternehmen gründen

Wer die eigene Start-up-Idee aus der Welt der Phantasie in die Realität überführen möchte, muss zunächst durch einige behördliche Reifen springen.

Ob rechtlicher Rahmen, amtliche Registrierungen oder notwendige Versicherungen, über die einzelnen Schritte der Unternehmensgründung informieren Sie sich am besten im Vorfeld, damit Sie diese Hürden früh angehen können.

Sind diese Maßnahmen dann getroffen, geht es nun an die Formulierung Ihres Vision und Mission Statement sowie Ihres Marketingplans.

1) Mission Statement und Vision Statement erstellen

Ein klar umrissenes Unternehmensleitbild ist das Herzstück Ihrer Strategie. Denn Unternehmen mit einer starken Identität und einer klaren Mission fällt es wesentlich leichter, authentischen und gehaltvollen Content zu produzieren, der ihre Unternehmenswerte effektiv kommuniziert.

  • Was macht Ihr Unternehmen?
  • Wofür stehen Sie?
  • Welches Problem lösen Sie?
  • (Und, auf der Ebene der Werte beheimatet:) Was ist Ihr Beitrag zur Gesellschaft?

Das sind die Fragen, die Ihr Mission und Vision Statement beantworten sollten.

Ein Vision Statement beschreibt, wo Ihr Unternehmen stehen möchte, wenn es sein Ziel beziehungsweise seine Mission erreicht hat. Wie der Name vermuten lässt, geht es hier um große Träume.

Das Vision Statement visiert einen Zustand an, den das Unternehmen für die es umgebende Gesellschaft oder Welt herstellen möchte. So könnte sich beispielsweise der Gründer einer Dating-Plattform als Vision Statement eine Welt vorstellen, in der jeder einst unglückliche Single einen Partner gefunden hat – und sich dies dann in Form eines einprägsamen Slogans auf die Fahnen schreiben.

Ein Mission Statement dagegen beschreibt Ihren Auftrag oder, anders gesagt, wie Ihr Unternehmen seinen Kunden hilft. Es enthält typischerweise eine allgemeine Charakterisierung Ihrer Organisation sowie ihrer Funktionen und Ziele. Ihr Mission Statement sollte das „Was“, „Wer“ und „Warum“ Ihres Unternehmens beantworten. Im Gegensatz zum Vision Statement hat das Mission Statement also einen etwas konkreteren Bezugsrahmen.

Ihre Firma sollte starke Vision und Mission Statements haben, die klar verkünden, wer Sie als Unternehmen und Marke sind. Denn diese Botschaften schärfen sowohl intern wie auch extern Ihr Profil. Die Wirkung auf Angestellte, Geschäftspartner, Vorstandsmitglieder, Kunden und Aktionäre ist gleichzeitig informierend und inspirierend.

2) Einen Marketingplan erstellen

Sobald Sie Ihren Unternehmensnamen gefunden haben und die nötigen rechtlichen Schritte gegangen sind, ist es Zeit, Ihren Marketingplan zu konzipieren. Um diesen zu erstellen, sollten Sie sich von den folgenden Fragen leiten lassen:

  • Wer will mein Produkt?
  • Wer braucht mein Produkt?
  • Wer würde mein Produkt empfehlen?

Um den Prozess zusätzlich abzukürzen, können Sie Ihre Buyer-Personas zurate ziehen. Anhand dieser detaillierten, (halb-)fiktionalen Profile können Sie die Bedürfnisse und Gefühlslagen Ihrer Zielgruppe erspüren und eine Form der Zielgruppenansprache entwickeln, die bei Ihren potenziellen Kunden besonderen Anklang findet.

Überlegen Sie dazu auch, auf welchen sozialen Plattformen Ihre Zielgruppe aktiv ist, damit Sie die passenden Kanäle für Ihren Content identifizieren können.

3) So finanzieren Sie Ihr Unternehmen

Ob Gründer-Kredit, Crowdfunding oder andere Geldquellen – ein Unternehmen lässt sich auch ohne Eigenkapital gründen. Spezielle Angebote wie HubSpot for Startups, Inkubatoren und Accelerator-Programme können zusätzliche Schützenhilfe geben.

Um Investoren von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen, sollten Sie ihnen Ihre Vision überzeugend und differenziert vermitteln können und Ihre Pläne am besten mit konkreten Ansätzen zur Umsetzung argumentativ absichern.

Weitere Möglichkeiten, um auch ohne großes Eigenkapital durchzustarten, bieten die folgenden Förderungsangebote:

  • Inkubatoren
    Wie sein Namensgeber, der Brutkasten, hilft ein Inkubator jungen Unternehmen, unter optimalen Bedingungen heranzuwachsen.
    Ziel ist es, die Unternehmensentwicklung voranzutreiben und die Weichen für den Eintritt in die Geschäftswelt zu stellen.

    Inkubatoren werden auch als Gründerzentren bezeichnet – dies weist auf ihren institutionellen Charakter hin. Im Rahmen einer solchen Einrichtung werden Start-ups beraten, gecoacht und beispielsweise bei der Konzeption eines Businessplans unterstützt.
    Auch ist es üblich, dass jungen Unternehmen in einem Inkubator die technische sowie räumliche Infrastruktur gestellt werden, beispielsweise in Form von Bürofläche.
  • Accelerator-Programme
    Accelerator sind mit den Inkubatoren eng verwandt, da beide Förderprogramme eine ähnliche Zielsetzung haben: Start-ups auf den Markteintritt vorbereiten und mit möglichst viel Wissen ausstatten.

    Was Accelerator jedoch von Inkubatoren unterscheidet, ist das hochkompetitive Umfeld. Normal sind hier strikte Auswahlverfahren und ein intensives Coaching im Rahmen eines zeitlich limitierten Bootcamp. Die Start-up-Idee soll hier binnen weniger Monate zu einem fertigen Produkt weiterentwickelt werden.

    Eine weitere Besonderheit sind die „Demo-Days“. Sie läuten das Ende eines Accelerator-Programms ein. Hier werden von den Teilnehmern ihre Ergebnisse vor Investoren präsentiert.

Geschäftsmann mit Geld in beiden Händen

Ursprünglich veröffentlicht am 5. Februar 2020, aktualisiert am November 02 2020

Themen:

Entrepreneurship