Was müssen Sie 2026 bei einem Website-Relaunch beachten?

Barrierefreie Website gestalten
Jenia Chornaya
Jenia Chornaya

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Person liest sich Tipps zum Thema Website-Relaunch durch

📋 Das Wichtigste in Kürze

Ein Website-Relaunch ist weit mehr als nur optisches Facelift – er muss Design, Struktur, SEO und zunehmend auch KI-Auffindbarkeit (AEO) vereinen, um im digitalen Wettbewerb zu bestehen.

  • Fundamentale Aufgaben: Ziele definieren, Zielgruppe präzisieren, Content-Audit durchführen, Wettbewerbsanalyse erstellen und strukturiertes Website-Konzept entwickeln
  • Erfolgsfaktoren: Intuitive Navigation, moderne User Experience, konsistentes Tracking, schnelle Ladezeiten, Zero-UI-Content-Strukturen und funktionierendes SEO-/AEO-Setup
  • KI-Unterstützung im Projektmanagement: Von Roadmap-Erstellung über Ressourcenplanung bis Content-Migration beschleunigt künstliche Intelligenz große Teile des Prozesses
  • Operative Relaunch-Schritte: KI hilft bei Wettbewerbsanalyse, automatisierter Redirect-Listenerstellung, Content-Priorisierung und Meeting-Dokumentation

⏱️ Lesezeit: 14 Minuten

Nutzer:innen bilden sich in nur 0,05 Sekunden (50 Millisekunden) eine Meinung über Ihre Website. Wirkt das Design hier veraltet, sind sie weg – höchste Zeit also für einen Website-Relaunch?

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Eine komplette Optimierung der eigenen Internetpräsenz hat jede Menge Tücken, schließlich müssen dabei viele unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden: Das Design soll ansprechend, die Navigation intuitiv sein, SEO-Aspekte müssen beachtet werden, die Nutzer:innen zufrieden und die Technik sauber aufgesetzt sein: Kein Wunder also, dass sich Unternehmen ohne eigene IT-Expertise von dieser Herausforderung oftmals überfordert fühlen. Wir geben Ihnen hier einen Fahrplan für Ihren Relaunch an die Hand und zeigen, wie KI dabei helfen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Website-Relaunch und Redesign?

Ein Relaunch verfolgt das Ziel, einen Webauftritt optisch ansprechender zu machen. Hierbei bleiben die Inhalte wie Seitenstruktur, das Menü und das Grundkonzept aber erhalten. Ein Redesign meint die komplette Neugestaltung einer Website. Sie wird vollständig neu konzipiert und gegebenenfalls anhand einer komplett anderen Struktur als bisher aufgebaut und gestaltet.

Wie oft einen Website-Relaunch durchführen?

Als Faustregel empfehlen wir Ihnen, alle zwei bis vier Jahre einen Website-Relaunch durchzuführen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Website variiert, in den USA wird oft von zwei bis drei Jahren gesprochen, in Deutschland von vier bis fünf.

Spannend ist aus unserer Sicht der Ansatz des Growth-Driven Design: Hier verbessern Sie kontinuierlich Ihre Website auf Basis echter Nutzerdaten, statt einmal alle zwei oder vier Jahre alles einzureißen. Unsere Empfehlung daher: Sie müssen nicht alle 24 Monate Ihre Seite komplett neu aufsetzen. Oft genügt es, das Design zu optimieren, Strukturen anzupassen und etwa auf Veränderungen wie neue SEO-Standards zu reagieren.

Website-Relaunch: Was sind die wichtigsten Schritte?

Bevor Sie mit der Umsetzung Ihres Website-Relaunches starten, sollten Sie einige wichtige Vorbereitungen zu treffen. Zunächst sollten Sie ein konkretes Konzept entwickeln. Unter anderem sollten Sie darüber nachdenken,

  • welche Ziele Sie mit dem Relaunch erreichen möchten,

  • welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und

  • wie die Customer Journey Ihrer bisherigen Kundschaft aussieht.

Je besser Sie Ihre alte Website analysieren, desto leichter finden Sie heraus, was bereits gut läuft und was noch verbessert werden muss.

In einem weiteren Schritt führen Sie dann einen Content Audit Ihrer bisherigen Website durch. Hierzu gehört unter anderem, ein Backup aller bestehenden Seiten zu erstellen, damit diese nicht verloren gehen können. Außerdem sollten Sie Broken Links entfernen beziehungsweise reparieren, da diese sich negativ auf die User-Experience und das Suchmaschinenranking auswirken.

Im Vorfeld des Website-Relaunchs sollten Sie diesen auch ankündigen. Ihre Zielgruppe und Ihre Partner:innen sollten genau wissen, dass sich etwas Neues tut. Dies können Sie als ein besonderes Highlight und ein außergewöhnliches Erlebnis präsentieren, sodass sich die Zielgruppe für den Relaunch begeistert. Anschließend führen Sie den Website-Relaunch durch und testen den neuen Webauftritt umfassend.

In einem letzten Schritt geht es darum, die SEO und LLM-Auffindbarkeit des neuen Webauftritts voranzutreiben. Ihre Website muss von Google neu indiziert werden, um von der Zielgruppe gefunden und KI-Suchen zitiert zu werden. In diesem Zusammenhang leistet Google Analytics gute Dienste.

Nach einigen Wochen ist es sinnvoll, ein Feedback der Zielgruppe zum Relaunch einzuholen. So erfahren Sie, wie dieser bei Ihren potenziellen Kund:innen ankommt.

Die folgende Übersicht fasst alle wichtigen Punkte kurz zusammen:

Gestaltung einer barrierefreien Website

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  • Definition von Barrierefreiheit im Netz
  • Wichtigkeit von Barrierefreiheit im Internet
  • Wichtige Aspekte der Gestaltung
  • Checkliste für Ihre barrierefreie Website

Website-Relaunch: Was ist wichtig?

  • ein Konzept entwickeln

  • ein Backup der bestehenden Seiten erstellen

  • Broken Links entfernen oder reparieren

  • Website-Relaunch-Ankündigung

  • den Website-Relaunch durchführen

  • einen Testlauf vornehmen

  • die SEO und LLM-Auffindbarkeit vorantreiben

  • Feedback einholen

Was sind Ziele und Gründe eines Website-Relaunches?

Es gibt viele gute Gründe, einen Website-Relaunch durchzuführen. Wenn ein Webauftritt technisch einwandfrei, optisch aber wenig ansprechend ist, bietet sich ein neues Webdesign an. Dasselbe gilt, wenn Sie den bisherigen Webauftritt durch neue Funktionen anreichern wollen. Ebenso sollten Sie sich für einen Relaunch entscheiden, wenn Sie mit einem anderen CMS arbeiten als bisher.

Ein wichtiger Faktor im heutigen Onlinehandel sind die Ladezeiten. Nutzer:innen sind nicht (mehr) bereit, lange zu warten, bis eine Website geladen ist. Durch einen Website-Relaunch lassen sich die Ladezeiten spürbar verkürzen und die User-Experience verbessern. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die Website gleichzeitig für mobile Endgeräte zu optimieren.

Ein weiterer Grund für einen Website-Relaunch ist, wenn Ihre Absprungrate (engl.: bounce rate) zu hoch ist. Hiermit ist gemeint, dass Menschen, die Ihren Webauftritt besuchen, diesen schnell wieder verlassen.

Das ist beispielsweise oft der Fall, wenn eine Website überladen und wenig übersichtlich ist und kein intuitiv nutzbares Menü besitzt. All diese Probleme lassen sich mit einem Website-Relaunch in den Griff bekommen.

Relaunch-Checkliste: Neun Tipps für Ihren Website-Relaunch

  1. Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen

  2. Wettbewerbsanalyse durchführen

  3. Realistische Ziele setzen

  4. Zielgruppe definieren

  5. Website-Konzept erstellen

  6. Ein SEO-/AEO-Konzept entwickeln (lassen)

  7. Auf Tracking setzen

  8. Technische Infrastruktur festlegen und aktualisieren

  9. Redirect-Liste aufsetzen

1. Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen

Wie bei jeder anderen Maßnahme auch, geht es im Kern um die Kundschaft. Deshalb ist es sinnvoll, schon vor der konkreten Planung des Relaunchs die Nutzerstimmung abzubilden und ganz gezielt nach Anregungen zu fragen.

  • Welche Inhalte würden sich die Nutzer:innen auf einer neuen Website wünschen?

  • Worauf legen sie beim Design den meisten Wert?

  • Was ist ihnen in Bezug auf die Strukturierung der Seite wichtig?

Dazu können Sie beispielsweise einen Blogartikel oder Newsletter zum Relaunch erstellen und um Feedback in den Kommentaren oder über ein Formular bitten. Die Rückmeldungen können Sie anschließend via KI analysieren lassen – so sparen Sie sich manuelle Cluster-Erstellung.

So stellen Sie sicher, dass Sie sich bei der Erstellung des Seitenkonzepts nicht verrennen und die neue Website von den Nutzenden auch wirklich als Verbesserung wahrgenommen wird.

Ist der Relaunch dann vollzogen, sollte im Idealfall erneut das Feedback der Nutzer:innen einbezogen werden – schließlich ist am Ende nur entscheidend, wie das Urteil zur neuen Seite ausfällt.

Zusätzlich ist es sinnvoll, die Bounce Rate als quantitativen Maßstab zu erfassen, um genau zu wissen, wie viele Besuchenden die Website direkt nach dem Seitenaufruf wieder verlassen.

🤖 KI-Prompt für Feedback-Analyse

"Analysiere folgendes Nutzer-Feedback zum Website-Relaunch und clustere es nach Themenbereichen: [Feedback einfügen]. Erstelle die Top 5 Prioritäten mit Anzahl der Nennungen und fasse die Erkenntnisse in maximal 3 Kernanforderungen zusammen."

2. Wettbewerbsanalyse durchführen

Wer einen Relaunch anstrebt, tut das in der Regel, weil die Performance der bestehenden Website zu wünschen übrig lässt. Gleichzeitig fehlt aber oft eine Idee, wie es besser gemacht werden kann. Hier hilft eine Analyse der größten und erfolgreichsten Konkurrenz:

  • Was machen diese grundlegend anders?

  • Welcher Content wird angeboten?

  • Welche Zielgruppenansprache wird gewählt?

Natürlich gilt es nicht, Websites des Wettbewerbs eins zu eins zu kopieren. Dabei ziehen Sie unweigerlich den Kürzeren, da die Konkurrenz-Seite ja bereits etabliert ist und Ihre Version schnell als uninspirierte Kopie entlarvt wird. Aber es ist zielführend, verschiedene Aspekte unterschiedlicher Konkurrenten aufzunehmen und speziell an Ihr Unternehmen anzupassen.

Genauso sinnvoll ist es, die Schwächen der Wettbewerber zu analysieren: Was fehlt auf den jeweiligen Websites? Kann Ihr Unternehmen genau das auf der neuen Website bieten?

Für diesen Schritt Ihres Relaunchs können Sie auf KI-Tools wie Perplexity, Gemini oder ChatGPT setzen. um Ihre Wettbewerber zu scannen. Ein einfacher Prompt könnte etwa lauten:

🤖 KI-Prompt für die Wettbewerbsanalyse

"Analysiere die Website [Platzhalter]. Wie ist die Tonalität der Texte? Welche Call-to-Actions werden auf der Seite genutzt? Welche Content-Lücken gibt es im Vergleich zu meinem Angebot?"

Grundlage dafür ist natürlich, dass Ihre KI Ihre eigenen Inhalte kennt. Legen Sie dafür eine eigenes Projekt an, dass ihre Website beinhaltet. 

3. Realistische Ziele setzen

Haben Sie sich auf diese Weise eine grobe Vorstellung davon gemacht, was Ihre neue Website bieten sollte, gilt es nun, konkrete Ziele festzulegen, die mit dem Relaunch erreicht werden sollen. Die Bandbreite ist hier groß: Sie könnten eine größere Reichweite anvisieren oder mehr Leads generieren, die allgemeine Sichtbarkeit verbessern oder gar die gesamte Positionierung verschieben wollen.

An dieser Stelle sollten Sie zwei Punkte im Hinterkopf behalten:

Erstens müssen die Ziele realistisch zu erreichen sein. Ein regionales Kleinunternehmen wird wohl kaum auf Platz Eins der organischen Suchergebnisse bei Google oder in jeder einzelnen AI Overview landen können, wenn sein Hauptkonkurrent ein Global Player von einer Dimension wie Apple oder Facebook ist.

Analysieren Sie stattdessen ganz nüchtern, welche Ziele in einem überschaubaren Zeitraum mit den entsprechenden Bemühungen wirklich zu erreichen sind, sonst bietet Ihnen Ihr Relaunch keinen Mehrwert.

Zweitens sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, sämtliche oben genannten Ziele auf einen Schlag ins Visier zu nehmen. So verführerisch es auch sein mag, beim Neustart DIE Website schlechthin hinzulegen, die in jeder Hinsicht grandios performt, ist diese Vorstellung doch reichlich unrealistisch.

Führen Sie sich stattdessen vor Augen, welche konkreten Mängel der bestehenden Website zum geplanten Relaunch geführt haben und beginnen Sie damit, entsprechende Ziele anzugehen.

🤖 KI-Prompt für Zieldefinition

"Hilf mir realistische Relaunch-Ziele zu definieren. Ausgangssituation: [monatliche Besucher], [Bounce Rate], [Conversion Rate], Branche: [Branche]. Bewerte, welche Ziele in 6-12 Monaten erreichbar sind, priorisiere nach Quick Wins vs. langfristige Strategien und erstelle ein SMART-Zielframework mit 3 Primary und 3 Secondary KPIs."

4. Zielgruppe definieren

Nachdem Sie die erörtert haben, WAS Sie mit der neuen Website erreichen möchten, sollten Sie sich nun fragen, WEN Sie erreichen möchten. Denn der Aufbau einer neuen Website ist immer ein guter Zeitpunkt, um grundlegendere Marketing-Themen anzugehen und sie direkt beim Web-Relaunch zu berücksichtigen.

Falls Sie also bislang nur eine vage Zielgruppe definiert haben, bietet es sich jetzt an, ausführliche Buyer-Personas zu erstellen. Diese bieten ausführliche demografische Profile der idealtypischen Kundschaft sowie ihrer Erwartungen an und Kontaktpunkte mit dem Unternehmen.

Falls solche Buyer-Personas in Ihrem Unternehmen bereits etabliert wurden, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, um diese auf ihre Aktualität und Angemessenheit zu überprüfen:

Schließlich kann sich die Zielgruppendefinition mit der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und eines Unternehmens ändern. Gleichzeitig ist eine ausgearbeitete Buyer-Persona die Basis für eine zielgruppengerechte Ansprache auf der neuen Website.

🤖 KI-Prompt für Informationsarchitektur

"Erstelle eine Website-Struktur basierend auf: Produkte/Dienstleistungen: [Liste], Zielgruppen: [Liste], Business-Ziele: [Ziele]. Entwickle eine intuitive Navigation (5-7 Hauptmenüpunkte), ordne Content nach Buyer's Journey Phasen zu, schlage eine Pillar-Cluster-Verlinkungsstrategie vor, identifiziere Content-Lücken und präsentiere die Struktur als Sitemap."

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  • Wichtige Aspekte der Gestaltung
  • Checkliste für Ihre barrierefreie Website

5. Website-Konzept erstellen

Im nächsten Schritt gehen Sie die Architektur der Website sowie sämtliche strategisch-strukturellen Aspekte an. Dabei gilt es, die unterschiedlichsten Bereiche im Blick zu behalten:

Usability

Ihre Besucher:innen sollten sich im Website-Layout intuitiv zurechtfinden, jederzeit wissen, wo sie sich befinden und unkompliziert zu ihrem Ziel gelangen können – das ist unter dem Kriterium der Benutzerfreundlichkeit zu verstehen.

An dieser Stelle geht es darum, den Nutzenden die von ihnen gewünschten Informationen schnell zugänglich zu machen beziehungsweise ihnen mit wenigen Klicks einen Kauf oder die Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Navigation

Die Navigation ist eng mit der Usability verknüpft. An dieser Stelle geht es darum, wie die verschiedenen Inhalte innerhalb der Website organisiert werden und wie Sie die Besucher:innen geschickt entsprechend eines bestimmten Pfades lenken können.

Eng damit verwoben sind die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses (auch bekannt als „Buyer's Journey“), die als Orientierungshilfe für die Informationsarchitektur dienen sollten. So ist es beispielsweise ratsam, dass sich bestimmte Unterseiten ausschließlich Inhalten für die Bewusstseins-, Überlegungs- und Entscheidungsphasen widmen.

Einige Beispiele und Inspiration für Ihren Content:

Phase der Customer Journey

Bedürfnis der Nutzer:innen

Passendes Content-Format

Bewusstseinsphase (Awareness)

„Ich habe ein Problem und suche Informationen.“

Blogartikel, E-Book, Social-Media-Post

Überlegungsphase (Consideration)

„Ich vergleiche Lösungsansätze.“

Whitepaper, Webinar, Vergleichstabelle

Entscheidungsphase (Decision)

„Ich will eine konkrete Lösung kaufen.“

Fallstudie (Case Study), Webinar-Termin, Preisübersicht

 

SEO beim Website-Relaunch und LLM-Sichtbarkeit

Auch die strukturierteste Website bietet keinen Mehrwert, wenn sie nicht gefunden wird – sei es von Menschen oder KI. Deshalb sind die Aspekte SEO (Suchmaschinenoptimierung) respektive AEO (Answer Engine Optimization, also SEO in Zeiten von KI-Suchen) unerlässlich.

Diese umfasst zwei Bereiche:

  1. Zum einen den technischen Aufbau der Website (interne Verlinkungen, Tags), um die Sichtbarkeit für LLMs (Large Language Models), also in KI-Suchen wie ChatGPT und dem Google AI Mode, sicherzustellen.

  2. Zum anderen die Inhalte. Analysieren Sie nicht nur Keywords, sondern thematische Entitäten, damit Ihre Website von Suchmaschinen und KI-Modellen gleichermaßen als Autorität erkannt wird.

Content

Natürlich ist guter Content mehr als eine Ansammlung von Keywords. Falls der Content auf der aktuellen Seite nicht zu der erwünschten Zahl an Konversionen geführt hat, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, neue Content-Formate auszuprobieren und die Inhalte für KI-Suchen zu optimieren.

Das Ziel ist Zero UI: Ihre Inhalte müssen so strukturiert sein, dass sie direkte Antworten liefern, die KI-Assistenten ihren Nutzern sofort ausspielen können80 Prozent der Nutzer:innen klicken keine Suchergebnisse mehr an. Ein eigener Blog mit klaren Frage-Antwort-Strukturen ist hierfür ideal.

Design

Der schnellste Weg, um Besucher:innen von der eigenen Seite zu vertreiben, ist ein wenig ansprechendes Design. Die diesbezügliche Ästhetik ändert sich schnell, weshalb ein Relaunch der optimale Zeitpunkt ist, um die optische Gestaltung an den Zahn der Zeit anzulehnen.

Ganz grundsätzlich sollte die Website-Gestaltung auf das Unternehmensdesign abgestimmt sein. Da Menschen von den unterschiedlichsten Endgeräten auf die neue Seite zugreifen werden, ist ein Responsive Design, das die Darstellung entsprechend anpasst, ein Muss.

6. Ein SEO-/AEO-Konzept entwickeln (lassen)

SEO respektive AEO spielen für den Erfolg im Onlinebereich eine extrem wichtige Rolle. Es ist daher entscheidend, die SEO nicht als einen Punkt unter vielen zu verstehen. Es bietet sich an, ein eigenes Konzept für die Auffindbarkeit Ihrer Website in der klassischen, aber auch in der KI-Suche zu entwerfen.

Ein solches Konzept sollte unter anderem die Optimierung des Linkprofils, eine Keywordanalyse, die Absprungrate (Bounce Rate) und die Customer Journey in den Blick nehmen. Ausgehend von den Erkenntnissen können Sie dann an Maßnahmen arbeiten, die sowohl zu Rankings in der Google-Suche als auch zu Zitationen in KI-Antworten führen. Eine klare Struktur und strukturierte Daten (Schema Markup) sind dabei unerlässlich.

🤖 KI-Prompt für SEO & AEO

"Entwickle ein SEO- und AEO-Konzept für: Domain: [Domain], Branche: [Branche], Region: [DACH]. Klassisches SEO: Identifiziere 10 Primary und 20 Secondary Keywords, analysiere Keyword-Kannibalisierung, schlage Title-Tags vor. AEO: Identifiziere 10 Fragen für KI-Suchen, entwickle Zero-Click-Content-Struktur, empfehle Schema-Markup (FAQ, HowTo). Priorisiere nach Quick Wins vs. langfristig."

7. Auf Tracking setzen

In der heutigen Onlinewelt sind Kundendaten extrem viel wert. Einige Unternehmen haben aus dem Sammeln und Vermarkten von Daten ein Geschäftsmodell gemacht. Aber auch alle anderen Betriebe profitieren stark davon, wenn sie ihre Zielgruppe möglichst genau kennen und wissen, was diese interessiert und begeistert.

Bei einem Website-Relaunch sollten Sie daher alle Maßnahmen ergreifen, über die Sie Daten Ihrer Kundschaft sammeln, speichern und auswerten können. Tracking ist hierbei eine sinnvolle Lösung. Je mehr Daten Sie über Ihre Kund:innen sammeln, desto individueller können Sie diese ansprechen und ihre Customer Journey optimieren. 

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Quelle: Screenshot HubSpot

Ideal ist hierbei eine direkte Verknüpfung von Website und CRM, wie sie beispielsweise der CMS Hub von HubSpot bietet. So vermeiden Sie Datensilos und sorgen dafür, dass die Kundschaft immer wieder gern auf Sie und Ihre Dienste zurückgreift, da sie personalisierte Inhalte sieht.“

🤖 KI-Prompt für Tracking-Setup

"Erstelle ein Tracking-Konzept für: Primäres Ziel: [Lead-Gen/E-Commerce], CMS: [HubSpot/WordPress], CRM: [HubSpot CRM/Salesforce]. Definiere 10-15 kritische Events (Micro- vs. Macro-Conversions), Conversion-Ziele für GA4, Lead-Scoring-Kriterien für CRM-Integration, Cookie-Consent-Strategie (GDPR), 5 Kern-KPIs für C-Level und 10 operative KPIs. Erstelle eine Go-Live-Implementierungs-Checkliste."

8. Technische Infrastruktur festlegen und aktualisieren

Schließlich stellt sich natürlich die Frage, wie sich die geplanten Inhalte technisch umsetzen lassen. Hier ist vor allem das passende Content-Management-System (CMS) entscheidend, das im Bestfall dynamisch ist, wie beschrieben Tracking ermöglicht und auch nachträgliche Änderungen zulässt.

Aber auch alle bestehenden Systeme gilt es nun auf die neuen URLs umzustellen. Das betrifft zum Beispiel Google Ads, aber auch alle verwendeten Analytics-Tools.

An dieser Stelle lauern zahlreiche Fallstricke. Soll beispielsweise der Google Tag Manager für die neue Website eingerichtet werden, müssen dort nicht nur die richtigen Code-Snippets eingefügt werden.

Sie müssen zusätzlich auch Tags und Trigger erstellen und diese in Ihre Analytics implementieren, damit sich die entsprechenden Ereignisse tracken lassen. Geht hier etwas schief (zum Beispiel, weil der Tracking-Code nicht auf allen Seiten eingebaut wurde), war es das mit der zuverlässigen Datenanalyse.

Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, eine Agentur hinzuzuziehen, falls es intern keine IT-Expertise gibt. Hier bietet es sich an, auf eine langfristige Zusammenarbeit zu setzen.

Schließlich können auch bei der besten Planung im weiteren Verlauf Probleme auftreten. Dann ist ein IT-Support Gold wert, der nach dem Relaunch nicht nur mit der technischen Seite, sondern auch mit allen relevanten Informationen zu Ihrem Unternehmen betraut ist.

🤖 KI-Prompt für Tech-Stack-Auswahl

"Hilf bei der Tech-Infrastruktur-Auswahl: Unternehmensgröße: [klein/mittel/groß], Teamgröße: [Anzahl], Tech-Know-how: [niedrig/mittel/hoch], Budget: [Range]. Funktionen: Blog [ja/nein], E-Commerce [ja/nein], Marketing-Automation [ja/nein], CRM-Integration [ja/nein]. Vergleiche 3 CMS-Optionen mit Pro/Contra, Kosten, Skalierbarkeit. Empfehle Hosting, CDN, Security, Google Tag Manager Setup und erstelle einen Migrations-Timeline."

9. Redirect-Liste aufsetzen

Auch, wenn die aktuelle Website nicht alle Erwartungen erfüllt, hat sie sicherlich einen gewissen Traffic generiert. Damit Sie bei Ihrem Google-Ranking nicht völlig von vorne beginnen müssen, bietet es sich daher an, von beliebten Unter- und Detailseiten auf die neue Website weiterzuleiten. Welche Seiten besonders viele Klicks einheimsen, kann Ihnen die Google Search Console verraten.

  1. Bei der Erstellung der eigentlichen Liste von 301-Redirects sollten Sie wie folgt vorgehen:

  2. Sie fertigen zunächst sowohl eine Excel-Liste der ursprünglichen als auch der neuen URLs an.

  3. Im nächsten Schritt stellen Sie die jeweiligen Paare gegenüber.

  4. In den meisten Fällen sind die Paarungen offensichtlich (die alte „Über uns“-Seite sollte auf die neue „Über uns“-Seite verlinken), bei größeren Umstrukturierungen kann dieser Prozess aber auch etwas komplizierter ausfallen.

  5. Die fertige Liste muss zum Relaunch so gepflegt wie möglich sein, um 404-Fehler (Seite konnte nicht gefunden werden) bei der Weiterleitung zu verhindern.

  6. Programmierer:innen können sie dann sowohl mit PHP als auch mit der .htaccess-Datei implementieren.

🤖 KI-Prompt für 301-Redirects

"Erstelle eine 301-Redirect-Liste basierend auf: [Google Search Console Export mit Top-URLs]. Alte Domain: [domain.de], neue Domain: [domain.de], neue URL-Struktur: [Pattern]. Identifiziere Top 50 URLs nach Traffic, kategorisiere nach Content-Typ, mappe alte zu neuen URLs in Excel (Spalten: Alte URL, Neue URL, Redirect-Typ, Priorität, Traffic), erstelle .htaccess-Regeln oder CMS-Import-CSV. Priorisiere: Kritisch (Top 10%) → Wichtig (40%) → Nice-to-have."

Website-Relaunch: Kosten

Wenn Sie einen Website-Relaunch durchführen möchten, müssen Sie hierfür ein gewisses Budget einplanen. Die Optimierung der Technik, die Erstellung von Content, die Konzeptionierung eines Relaunch-Plans, die Website-Relaunch SEO, die Nutzung von Weiterleitungen, die Erstellung einer Sitemap, die Aktivitäten bei Social Media – all das kostet Ressourcen.

Es lohnt sich aber, solche Investitionskosten in Kauf zu nehmen, da ein Relaunch zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung Ihres Webauftritts und somit zu mehr Reichweite, Traffic und Umsätzen führt.

Wie hoch die Kosten für einen Website-Relaunch ausfallen, lässt sich nicht allgemein beziffern. Dafür sind die Einflussfaktoren zu vielseitig. Unter anderem hängen die Kosten davon ab, welche Ziele beim Website-Relaunch Sie anstreben und welches CMS Sie nutzen wollen.

Setzen Sie auf WordPress oder hätten Sie lieber eine andere Lösung? Außerdem ist relevant, wie modern die von Ihnen verwendete Technik bereits ist, wie groß der Umfang des Relaunches sein soll und ob der Relaunch in mehreren Sprachen erfolgen soll.

Es gibt allerdings Erfahrungswerte, an denen Sie sich orientieren können. So kostet ein grundlegender Relaunch oft rund 2.500 Euro und eine jährliche Optimierung zur Auffrischung weitere 500 Euro. Es ist aber ratsam, sich nicht an solchen Pauschalpreisen zu orientieren.

Sinnvoller ist es, den eigenen Bedarf zu bestimmen und zu prüfen, welche Kosten mit den einzelnen Maßnahmen anfallen. Sprengt der Preis das Budget, sollten Sie die einzelnen Maßnahmen in Must-haves, Nice-to-haves und Bonus einteilen. So können Sie einschätzen, welche Leistungen Sie unbedingt brauchen, und die Kosten auf ein Minimum reduzieren.

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Wie entwerfe ich einen Projektplan für den Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch erfordert ein smartes Projektmanagement, Sie müssen an vielen technischen Baustellen gleichzeitig werkeln. Für dieses organisatorische Mammutprojekt bietet sich KI-Hilfe an. Statt manuell Excel-Listen zu pflegen und Design-, Marketing- und Content-Team mühsam auf dem Stand zu halten, können Sie Ihren Projektplan von Anfang an mit KI-Unterstützung aufbauen.

Vier Beispiele für den Einsatz von KI beim Website-Relaunch:

  • Roadmaps: Lassen Sie sich basierend auf Ihrem Go-Live-Datum einen realistischen Rückwärts-Zeitplan mit Meilensteinen erstellen. Füttern Sie die KI vorab mit den Dingen, die Sie erreichen möchten und die Ihnen wichtig sind. Diese KI-Funktionen bieten alle gängigen Projektmanagement-Tools wie Asana, Trello oder Monday.

  • Ressourcen-Planung: Identifizieren Sie Flaschenhälse im Team, bevor sie entstehen. Moderne Tools analysieren die Workloads Ihrer Mitarbeiter:innen – Sie erhalten so Infos, welche Abhängigkeiten gefährlich werden könnte und wenn beispielsweise Urlaube oder fehlende Assets die Projekt-Timeline gefährden könnten.

  • Content-Migration: Lassen Sie KI (etwa Contentbird) Ihren alten Content scannen und priorisieren (Content Audit), um zu entscheiden, was mitumzieht, was aktualisiert wird und was gelöscht werden kann.

  • Meeting-Zusammenfassungen: Nutzen Sie Tools wie Firefies oder Copilot, falls Sie Teams verwenden, um Projektmeetings zu transkribieren und automatisch To-dos an die Verantwortlichen zu verteilen.

Fazit: Mit dem Website-Relaunch auf dem neuesten Stand der Technik

Wenn Website optisch nicht ansprechend oder technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, bietet sich ein Website-Relaunch an. Diesen müssen Sie genau planen und vorbereiten, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

Nutzen Sie am besten unsere Checkliste mit allen zu erledigenden Aufgaben, um keine relevanten Punkte zu vergessen. Zudem ist es sinnvoll, sich professionelle Unterstützung für den Website-Relaunch an die Seite zu holen, der sich mit Aspekten wie Technik, SEO, Tracking und allen weiteren relevanten Aufgaben auskennt.

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Häufig gestellte Fragen zum Website-Relaunch

Was ist der Unterschied zwischen Website-Relaunch und Redesign?
Ein Relaunch optimiert primär die optische Gestaltung, während Seitenstruktur, Menü und Grundkonzept weitgehend erhalten bleiben. Ein Redesign bedeutet die komplette Neukonzeption der Website mit grundlegend veränderter Struktur, Architektur und strategischer Ausrichtung. Die Wahl zwischen beiden hängt vom Ausmaß der notwendigen Veränderungen ab.
Wie lange dauert ein professioneller Website-Relaunch?
Die Dauer variiert stark je nach Projektumfang. Ein grundlegender Relaunch benötigt typischerweise 6-12 Wochen, während umfassende Redesigns mit komplexer technischer Integration 3-6 Monate in Anspruch nehmen können. Entscheidende Faktoren sind Content-Umfang, technische Komplexität, Anzahl der Stakeholder und verfügbare interne Ressourcen.
Welche Rolle spielt SEO beim Website-Relaunch?
SEO ist erfolgskritisch für jeden Relaunch. Ohne sorgfältige Redirect-Planung, konsistente URL-Strukturen und technisches SEO-Setup verlieren Sie hart erarbeitete Rankings. Moderne Relaunches müssen zusätzlich Answer Engine Optimization (AEO) berücksichtigen, damit Ihre Inhalte von KI-Suchen wie ChatGPT und Google AI Mode zitiert werden. Eine 301-Redirect-Liste und strukturierte Daten sind Pflicht.
Wie kann KI den Relaunch-Prozess unterstützen?
KI beschleunigt zentrale Relaunch-Aufgaben erheblich: automatisierte Content-Audits identifizieren zu überarbeitenden Content, Wettbewerbsanalysen liefern strukturierte Insights in Minuten statt Tagen, Projektmanagement-Tools erstellen realistische Roadmaps basierend auf Ihrem Go-Live-Datum, und Meeting-Transkriptions-Tools verteilen automatisch To-dos an Verantwortliche. Dies spart wöchentlich mehrere Stunden manueller Arbeit.
Sollten wir den Relaunch intern oder mit Agentur durchführen?
Diese Entscheidung hängt von vorhandener IT-Expertise ab. Fehlt diese intern, empfiehlt sich eine Agentur-Partnerschaft – besonders für technische Aspekte wie Tag Management, Analytics-Implementation und SEO-Migration. Kritisch ist dabei eine langfristige Zusammenarbeit, da nach dem Go-Live oft unvorhergesehene Probleme auftreten. Eine Agentur, die Ihr Unternehmen und die technische Umsetzung kennt, kann dann schnell reagieren.
Themen:

Webdesign

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