Die aktuell 4 besten E-Mail-Marketing-Tools für Nonprofit-Organisationen

Verfasst von: HubSpot Redaktion
Person sucht nach der besten E-Mail-Marketing-Software für NGOs

Aktualisiert:

Das Wichtigste in Kürze

Gemeinnützige Organisationen arbeiten oft mit begrenztem Personal und knappen Budgets – und müssen dennoch Spenderkommunikation in großem Maßstab personalisieren. Die richtige E-Mail-Marketing-Software automatisiert Segmentierung, Workflows und Tracking, sodass auch kleine Teams eine professionelle Spender-Journey vom Erstkontakt bis zur Dauerspende abbilden können.

  • Plattformvergleich: HubSpot Marketing Hub, Sender, Brevo und SendGrid im direkten Vergleich – mit Preisen, Funktionen und Nonprofit-Rabatten
  • Entscheidungshilfe: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Toolauswahl auf Basis von Teamgröße, Kontaktlistenvolumen und Integrationsanforderungen
  • Kampagnen-Praxis: Konkrete Empfehlungen für Betreffzeilen, CTAs, Dankbarkeitskommunikation und Spendersegmentierung
  • Branchendaten: Die durchschnittliche E-Mail-Öffnungsrate für Nonprofits lag 2024 bei 53,21 % – deutlich über dem kanalübergreifenden Median
  • Empfehlung: Für Nonprofits, die CRM-integriertes E-Mail-Marketing mit Fundraising-Anbindung suchen, ist HubSpot Marketing Hub die stärkste Gesamtlösung – inklusive 40 % Nonprofit-Rabatt und kostenlosem Einstiegsplan

Lesezeit: 12 Minuten

Gemeinnützige Organisationen arbeiten oft mit begrenztem Personal und knappen Budgets – und müssen dennoch Spenderkommunikation in großem Maßstab personalisieren, Zielgruppen nach Spendenverhalten segmentieren, das Engagement zwischen Kampagnen aufrechterhalten und die gesamte Spender-Journey vom Erstkontakt bis zur regelmäßigen Unterstützung nachverfolgen.

E-Mail-Marketing-Software begegnet diesen Herausforderungen, indem sie die Spendersegmentierung automatisiert, Kommunikation ohne manuellen Aufwand personalisiert, das Engagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg nachverfolgt und alle Spenderdaten auf einer zentralen Plattform bündelt.

→ Kostenlose E-Mail-Marketing-Software von HubSpot

Dieser Artikel vergleicht die aktuell besten E-Mail-Marketingtools für gemeinnützige Organisationen. Sie finden hier eine Vergleichstabelle der führenden Plattformen, detaillierte Funktionsübersichten für jedes Tool, Orientierungshilfen bei der Softwareauswahl für Ihre Organisation, Schritt-für-Schritt-Anleitungen für effektive Nonprofit-E-Mail-Kampagnen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum E-Mail-Marketing für gemeinnützige Organisationen.

* Für diesen umfassenden Leitfaden haben wir KI für Recherche und Entwurf eingesetzt; das HubSpot-Redaktionsteam hat den Artikel vor der Veröffentlichung geprüft und überarbeitet.

Die durchschnittliche E-Mail-Öffnungsrate für gemeinnützige Organisationen lag 2024 bei 53,21 % – deutlich über dem branchenübergreifenden Median von 42,35 % (Daten von MailerLite).

Organisationen wie WWF nutzen HubSpot, um ein ganzheitliches Verständnis der Benutzer-Aktivitäten Benutzer auf Website, in E-Mails und auf sozialen Seiten zu bekommen.

Inhaltsverzeichnis

Kostenlose E-Mail-Marketing-Software

Ohne Kreditkarte verfügbar. Einfach loslegen.

  • Öffnungs- und Klickraten Ihrer E-Mails steigern
  • E-Mails automatisch für die Lesenden anpassen
  • Alles selbständig erledigen
  • KI-Funktionen zum Schreiben von Inhalten

Was ist E-Mail-Marketing für Nonprofit-Organisationen?

E-Mail-Marketing für Nonprofit-Organisationen ist die Praxis, E-Mail-Kommunikation einzusetzen, um Beziehungen zu Spenderinnen und Spendern, Freiwilligen und Unterstützenden aufzubauen – und dabei Fundraising sowie Mission Engagement voranzutreiben.

Nonprofits nutzen E-Mail-Marketing, um Wirkungsberichte zu teilen, Spendenaufrufe zu versenden, Freiwillige zu gewinnen, Veranstaltungen zu bewerben und langfristige Beziehungen zu Unterstützenden zu pflegen. Effektives Nonprofit-E-Mail-Marketing segmentiert Zielgruppen nach Spendenhistorie und Engagement-Level, um personalisierte Botschaften zu liefern, die zum Handeln anregen und eine langfristige Bindung aufbauen.

Marketing Hub von HubSpot ermöglicht es Nonprofits, personalisiertes E-Mail-Engagement in großem Maßstab umzusetzen und jede unterstützende Person zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft zu erreichen.

Vergleichstabelle: E-Mail-Marketing-Software für Nonprofit-Organisationen

E-Mail-Marketing-Tool

Optimal für

Die wichtigsten Funktionen

Preise

Marketing Hub von HubSpot

Nonprofits, die CRM-integriertes E-Mail-Marketing neben ihrer Spenderdatenbank benötigen

Integriertes CRM und E-Mail-Tools, Workflow-Automatisierung, Anbindungen an Drittanbieter-Spendenplattformen

40 % Nonprofit-Rabatt & kostenloses Abonnement verfügbar. Kostenpflichtige Abonnements ab 9 €/Mo./Lizenz (jährliche Abrechnung) für bis zu 1.000 Marketingkontakte.

Sender

Budgetbewusste Nonprofits mit moderatem monatlichem E-Mail-Versandvolumen

Über 1.100 E-Mail-Vorlagen, Drag-and-Drop-E-Mail-Editor, Integrationen

Kostenloses Abonnement. Kostenpflichtige Abos ab 8 Euro /Monat (monatliche Abrechnung) für bis zu 12.000 E-Mails pro Monat.

Brevo (ehemals Sendinblue)

Nonprofits mit umfangreichen Kontaktlisten, die regelmäßig Multi-Channel-Kampagnen versenden

Erweiterte Segmentierung, Multi-Channel-Messaging, transaktionale E-Mails inklusive

Kostenloses Abonnement verfügbar. Kostenpflichtige Abos ab 7 Euro / Monat (monatliche Abrechnung) bzw. 6,50 Euro (jährliche Abrechnung) für bis zu 100.000 E-Mail-Versendungen pro Monat.

SendGrid

Nonprofits, die Wert auf hohe E-Mail-Zustellbarkeit und Posteingangsplatzierung legen

Tools zur Optimierung der Zustellbarkeit, Automatisierungs-Workflows, CRM- und Spendenplattform-Integrationen

60 Tage kostenlose Testphase. Kostenpflichtige Abonnements ab 15 $/Monat für bis zu 300.000 E-Mails pro Monat.

Die beste E-Mail-Marketing-Software für Nonprofit-Organisationen

Die folgenden Plattformen bieten E-Mail-Marketing-Funktionen, die auf die Bedürfnisse von Nonprofit-Organisationen zugeschnitten sind. Jedes Tool wird mit Preisinformationen, relevanten Funktionen für Spenderkommunikation und Fundraising-Workflows sowie individuellen Stärken vorgestellt – damit Sie die beste Lösung für Ihre Organisation finden.

1. Marketing Hub von HubSpot

Screenshot der Produktseite von HubSpots E-Mail-ToolQuelle: HubSpot

Optimal für: Nonprofits, die CRM-integriertes E-Mail-Marketing neben ihrer Spenderdatenbank benötigen

Wichtige Funktionen von HubSpot Marketing Hub:

Preisgestaltung für Marketing Hub:

HubSpot bietet gemeinnützigen Organisationen 40 % Rabatt auf den regulären Preis. HubSpot Marketing Hub ist regulär wie folgt bepreist:

  • Kostenloses Abonnement für bis zu zwei Nutzende verfügbar, keine Kreditkarte erforderlich.
  • Marketing Hub Starter: 9 EUR/Monat/Platz (jährliche Abrechnung) für bis zu 1.000 Marketingkontakte. (Monatliche Abrechnung 15 EUR/Monat/Platz)
  • Marketing Hub Professional: 792 EUR/Monat (jährliche Abrechnung). Enthält drei Basislizenzen und bis zu 2.000 Marketingkontakte. (Monatliche Abrechnung 880 EUR/Monat/Platz)
  • Marketing Hub Enterprise: 3.300 EUR/Monat (nur jährliche Abrechnung). Enthält fünf Basislizenzen und bis zu 10.000 Marketingkontakte.

2. Sender

Screenshot der Sender Website

Quelle: Sender

Optimal für: Budgetbewusste Nonprofits mit moderatem monatlichem E-Mail-Versandvolumen

Wichtige Sender-Funktionen:

  • Über 1.100 E-Mail-Vorlagen – Nutzen Sie Onboarding-, Schulungs- und Targeting-Vorlagen, um Zeit bei der E-Mail-Erstellung zu sparen.
  • Drag-and-Drop-E-Mail-Editor – Gestalten Sie E-Mails mit dem visuellen Builder und vorgefertigten Vorlagen – ganz ohne Programmierkenntnisse.
  • Integrationen – Das Tool lässt sich mit Pipedream, ZohoFlow und Zapier verbinden und erweitert so die Möglichkeiten Ihres E-Mail-Marketings.

Sender-Preise:

Wenden Sie sich an Sender, um Informationen zu Nonprofit-Rabatten zu erhalten. Nachfolgend finden Sie die Preisübersicht von Sender:

  • Kostenloses Abonnement. Enthält einen Benutzerplatz für bis zu 2.500 Abonnierende.
  • Standard. 8,60 EUR/Monat (monatliche Abrechnung) für drei rollenbasierte Benutzerplätze und bis zu 12.000 E-Mails pro Monat. (Jährliche Abrechnung: 6 EUR/Monat)
  • Professional. 17 mEUR/Monat (monatliche Abrechnung) für 10 rollenbasierte Benutzerplätze und bis zu 24.000 E-Mails pro Monat. (Jährliche Abrechnung: 12 EUR/Monat)
  • Enterprise. Preis auf Anfrage. Unbegrenzte E-Mails inklusive.

3. Brevo (ehemals Sendinblue)

Screenshot der Brevo Website für das E-Mail-Marketing-Tool

 

Quelle: Brevo 

Optimal für: Nonprofits mit umfangreichen Kontaktlisten, die regelmäßig Multi-Channel-Kampagnen versenden

Wichtige Brevo-Funktionen:

  • Erweiterte Segmentierung – Gruppieren Sie Kontakte nach Kaufhistorie, demografischen Merkmalen und Abonnentenaktivität.
  • Multi-Channel-Messaging – Versenden Sie E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten von einer einzigen Plattform mit integriertem CRM.
  • Transaktionale E-Mails inklusive – Marketing-Abonnements ermöglichen auch den Versand transaktionaler E-Mails.

Brevo-Preise:

Wenden Sie sich an Brevo, um Informationen zu Nonprofit-Preisen zu erhalten. Nachfolgend finden Sie die Preispläne von Brevo:

  • Kostenloses Abonnement. Enthält einen Benutzerplatz und bis zu 300 E-Mail-Versendungen pro Tag.
  • Starter. 7 EUR/Monat (monatliche Abrechnung) für einen Benutzerplatz und bis zu 100.000 E-Mail-Versendungen pro Monat. (Jährliche Abrechnung: 6,33 EUR/Monat)
  • Standard. 15 EUR/Monat (monatliche Abrechnung) für bis zu drei Benutzerplätze und bis zu 1 Million E-Mail-Versendungen pro Monat. (Jährliche Abrechnung: 6,33 EUR/Monat)
  • Professional. 499 EUR/Monat (monatliche Abrechnung) für 10 Benutzerplätze und bis zu 10 Millionen E-Mail-Versendungen pro Monat.
  • Enterprise. Preis auf Anfrage. Unbegrenzte Benutzerplätze inklusive.

4. SendGrid

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Quelle: Send Grid

Optimal für: Nonprofits, die Wert auf hohe E-Mail-Zustellbarkeit und Posteingangsplatzierung legen

Wichtige SendGrid-Funktionen:

  • Tools zur Optimierung der Zustellbarkeit – Integrierte Spam-Tests, E-Mail-Rendering-Vorschauen und Authentifizierungsprotokolle (SPF, DKIM) zur Verbesserung der Posteingangsplatzierung.
  • Automatisierungs-Workflows – Erstellen Sie automatisierte E-Mail-Sequenzen, darunter Willkommensserien und Drip-Kampagnen, die ausgelöst werden, wenn Kontakte Listen beitreten oder bestimmte Kriterien erfüllen.
  • CRM- und Spendenplattform-Integrationen – Verbindungen mit CRMs wie HubSpotSalesforce und Spendenplattformen wie Donately synchronisieren Spenderdaten und lösen automatisierte E-Mail-Antworten auf Basis von Spendenaktivitäten aus.

SendGrid-Preise:

Wenden Sie sich an SendGrid, um Informationen zu Nonprofit-Preisen zu erhalten. Nachfolgend finden Sie die Preispläne für SendGrid Marketing Campaigns:

  • Kostenlose Testphase für 60 Tage. Enthält bis zu 100 Kontakte und bis zu 100 E-Mails/Tag.
  • Basisversion. Ab 15 $/Monat für bis zu 100.000 Kontakte und bis zu 300.000 E-Mails/Monat.
  • Erweiterte Version. Ab 60 $/Monat für bis zu 200.000 Kontakte und 1 Million E-Mails/Monat.
  • Benutzerdefiniert. Wenden Sie sich an SendGrid für ein individuelles Angebot.

Vorteile von E-Mail-Marketing-Software für Nonprofit-Organisationen

Automatisierte wiederkehrende Spenderkommunikation

E-Mail-Marketing-Software automatisiert Willkommensnachrichten und Re-Engagement-Kampagnen, die andernfalls manuellen Versand erfordern würden. Auch Organisationen mit kleinem Team können so eine konstante Kommunikation mit Unterstützenden aufrechterhalten, ohne stundenlang einzelne E-Mails zu versenden.

Zielgruppensegmentierung ohne manuelle Listenverwaltung

Mit geeigneter Software lassen sich Unterstützende nach Spendenhistorie, Engagement-Level oder individuellen Kriterien in Gruppen einteilen. So können Organisationen gezielte Aufrufe an wichtige spendende Personen, Erstspendende oder inaktive Unterstützende versenden – ohne vor jeder Kampagne manuell Kontaktlisten sortieren zu müssen.

Kampagnenergebnisse zentral an einem Ort

Plattformen erfassen Öffnungsraten, Klickraten und Spendenkonversionen für jede versendete E-Mail. Nonprofit-Organisationen erkennen so, welche Betreffzeilen, Inhaltsformate und Versandzeiten das meiste Engagement erzielen – ohne Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen zu müssen.

Geringere Kommunikationskosten im Vergleich zu Direktmailing

Bei E-Mail-Kampagnen entfallen Druck-, Porto- und Abwicklungskosten, die bei physischen Mailings anfallen. Organisationen, die monatlich Updates versenden, erreichen so Tausende von Unterstützenden zu einem Bruchteil der Direktmailing-Kosten – bei gleichbleibender Kommunikationsfrequenz.

Spenderkontaktdaten und E-Mail-Verlauf zentral verwalten

E-Mail-Marketing-Plattformen speichern Kontaktinformationen, Kommunikationspräferenzen und Engagement-Verläufe der Unterstützenden in einem einzigen System. Teams erhalten vollständige Kommunikationshistorien von Spenderinnen und Spendern – ohne mehrere Tabellenkalkulationen oder E-Mail-Konten durchsuchen zu müssen.

Kostenlose E-Mail-Marketing-Software

Ohne Kreditkarte verfügbar. Einfach loslegen.

  • Öffnungs- und Klickraten Ihrer E-Mails steigern
  • E-Mails automatisch für die Lesenden anpassen
  • Alles selbständig erledigen
  • KI-Funktionen zum Schreiben von Inhalten

E-Mail-Marketing-Software für Nonprofit-Organisationen:
5 wichtige Funktionen

  1. Automatisierte Workflow-Funktionen. Gemeinnützige Organisationen benötigen Software, die E-Mail-Sequenzen auf Basis von Spendenaktionen auslöst – etwa bei Erstspenden, Kündigung von Dauerspenden oder Veranstaltungsregistrierungen – und das ganz ohne manuellen Eingriff.
  2. Tools zur Spendersegmentierung. Plattformen müssen Kontakte nach Spendenhistorie, Engagement-Level, Freiwilligenstatus und individuellen Feldern segmentieren können, um personalisierte Aufrufe an verschiedene Unterstützergruppen zu senden.
  3. Integrationen mit Spendenplattformen. Ihre E-Mail-Marketing-Software sollte sich mit Fundraising-Tools wie Donately oder Fundraise Up sowie mit Event-Plattformen wie Eventbrite verbinden lassen – damit Spender- und Teilnehmerdaten automatisch synchronisiert und zeitnahe Follow-up-E-Mails ausgelöst werden.
  4. Analytics der Kampagnen-Performance. Gemeinnützige Organisationen benötigen Zugriff auf Öffnungsraten, Klickraten, Abmelderaten und Spendenkonversionstracking, um die Kampagneneffektivität zu messen und künftige Aufrufe zu optimieren.
  5. Kontaktverwaltung und Listenaufbau. Die Software sollte große Kontaktmengen speichern, Daten aus Tabellenkalkulationen importieren und Anmeldeformulare bereitstellen, damit E-Mail-Listen ohne technische Hürden wachsen können.

Wie man ein E-Mail-Marketingtool für Nonprofit-Organisationen wählt
(Schritt für Schritt)

Schritt 1: Analysieren Sie Ihre Spenderkommunikations-Workflows.

Dokumentieren Sie Ihre aktuellen E-Mail-Versandmuster – von Spendenbestätigungen über monatliche Newsletter und Fundraising-Aufrufe bis hin zu Veranstaltungseinladungen und Freiwilligen-Rekrutierungsnachrichten. Identifizieren Sie, welche Kommunikationen einmalige Versendungen sind und welche automatisierte Sequenzen, die durch Aktionen der Unterstützenden ausgelöst werden.

Schritt 2: Bestimmen Sie die unverzichtbaren Funktionen für Ihre Organisation.

Legen Sie fest, welche Funktionen unverzichtbar und welche wünschenswert sind – basierend auf Ihren Workflows. Nonprofit-Organisationen benötigen in der Regel mindestens Automatisierungsfunktionen, Spendersegmentierung, Integrationen mit Spendenplattformen sowie Kampagnenanalysen.

Organisationen mit technisch erfahrenem Personal priorisieren möglicherweise den API-Zugang, während kleinere Teams auf intuitive visuelle Editoren angewiesen sind.

Schritt 3: Vergleichen Sie Benutzerfreundlichkeit und Teamkapazitäten.

Prüfen Sie, ob Ihr Team über dediziertes Marketingpersonal verfügt oder auf Freiwillige und Teilzeitkräfte angewiesen ist. Plattformen mit Drag-and-Drop-Editoren, vorgefertigten Vorlagen und einfachen Automatisierungs-Buildern reduzieren den erforderlichen technischen Aufwand. Testen Sie kostenlose Testversionen, um zu beurteilen, ob Ihr Team Kampagnen ohne umfangreiche Einarbeitung umsetzen kann.

Schritt 4: Prüfen Sie die Preise im Hinblick auf Ihr Listenwachstum.

Berechnen Sie die Kosten auf Basis Ihrer aktuellen Kontaktlistengröße und des erwarteten Wachstums über 12 bis 24 Monate. Einige Plattformen berechnen Gebühren pro Kontakt, andere nach versendeter E-Mail-Menge. Berücksichtigen Sie dabei Nonprofit-Rabatte. HubSpot bietet 40 % Rabatt für qualifizierte gemeinnützige Organisationen.

Schritt 5: Wählen Sie eine Plattform, die E-Mail mit Spenderdaten verknüpft.

Entscheiden Sie sich für Software, die sich mit Ihrer bestehenden Spendenplattform und Ihrem CRM verbindet, um einheitliche Unterstützerdatensätze zu gewährleisten. Greater Good Charities nutzt HubSpot Marketing Hub, um E-Mail-Öffnungsraten zu steigern, Bounce-Raten zu senken und personalisiertes Engagement in der gesamten Spendenbasis auszuweiten. WWF nutz HubSpot, um einen ganzheitlichen Blick auf alle Aktivitäten im Marketing zu haben. 

So erstellt man E-Mail-Marketing-Kampagnen für Nonprofit- Organisationen

Schritt 1: Verfassen Sie eine ansprechende Betreffzeile.

Die perfekte Betreffzeile zu finden ist eine Kunst für sich. Gefragt ist ein kurzer Satz, der Ihr Anliegen klar kommuniziert und dabei die unverwechselbare Stimme Ihrer Organisation bewahrt. Eine wirkungsvolle Betreffzeile sollte folgende Elemente enthalten.

  • Dringlichkeit. Empfängerinnen und Empfänger sollen das Gefühl entwickeln, sowohl die E-Mail Ihrer Organisation öffnen als auch aktiv werden zu wollen.
  • Spezifität. Haben Sie eine aussagekräftige Statistik oder einen interessanten Datenpunkt parat, sollte dieser unbedingt in die Betreffzeile aufgenommen werden.
  • Bevorstehende Events. Um das Engagement zu steigern, sollte Ihr Newsletter darüber informieren, welche bevorstehenden Veranstaltungen Abonnentinnen und Abonnenten besuchen oder bei denen sie freiwillig mithelfen können.
  • Namenserkennung. Wecken Sie das Interesse Ihrer Zielgruppe, indem Sie den Namen der empfangenden Person in der Betreffzeile verwenden (wenn angebracht).
  • Relevanz. Falls aktuelle Ereignisse oder politische Entwicklungen die Ziele Ihrer Organisation beeinflussen, kann ein Bezug darauf Ihren Newsletter relevanter und aktueller machen.

Schritt 2: Teilen Sie überzeugende Neuigkeiten.

Ein herausragender Nonprofit-Newsletter vermittelt das Aktuellste und Bedeutsamste aus Ihrer Organisation. Berichten Sie von zuletzt erreichten Zielen, berührenden Geschichten der Menschen, denen Sie helfen, Neuigkeiten von Mitarbeitenden und Freiwilligen sowie weiteren Highlights aus Ihrer Organisation.

Profi-Tipp: Um Ihre E-Mails optisch interessanter zu gestalten, fotografieren Sie während Veranstaltungen und binden Sie diese Bilder in Ihre Newsletter ein. Nennen Sie mit Erlaubnis der abgebildeten Personen deren Namen und beschreiben Sie, welche Aktivitäten stattgefunden haben.

Schritt 3: Pflegen Sie eine Haltung der Dankbarkeit.

Ihr Anliegen liegt den Menschen, die Ihren Newsletter abonnieren, am Herzen. Die Zeit, die Freiwillige einbringen, und das gespendete Geld sollten stets mit Wertschätzung und Dankbarkeit aufgenommen werden.

Zeigen Sie Empfängerinnen und -Empfängern Ihrer E-Mails den unmittelbaren Einfluss ihrer Spenden anhand aussagekräftiger Datenpunkte. Zum Beispiel: „Ihre Spende hat x Familien geholfen“ oder „Ihr freiwilliger Einsatz hat x Kinder mit Mahlzeiten versorgt.“

Profi-Tipp: Unter Ihren Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten werden einige besonders aktiv sein. Treten Sie mit diesen Spenderinnen und Spendern in direkten Kontakt, indem Sie eine personalisierte, nicht automatisierte E-Mail senden, die auf ihr konkretes Engagement für Ihre Sache Bezug nimmt.

Schritt 4: Fügen Sie einen Call-to-Action hinzu.

Ein Call-to-Action (CTA) ist eine Aufforderung an Ihre Zielgruppe, aktiv zu werden. In einer E-Mail oder einem Newsletter sollte Ihr CTA eine Schaltfläche sein, die zur gewünschten nächsten Aktion führt.

CTAs für Nonprofit-E-Mails könnten zum Beispiel lauten: „Newsletter abonnieren“, „Jetzt spenden“, „Freunde werben“ und vieles mehr. Werden Sie ruhig kreativ bei Ihren CTAs – und messen Sie unbedingt Ihre Konversionsrate.

Profi-Tipp: Es gibt zahlreiche CTA-Tools, die den Weg zum nächsten Schritt erleichtern. Entdecken Sie gängige Optionen hier.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das beste E-Mail-Marketingtool für gemeinnützige Organisationen?

Das beste E-Mail-Marketingtool ist immer auch eine Frage des Kontexts – aber eines steht fest: HubSpot Marketing Hub eignet sich besonders für Nonprofits, die integriertes CRM und E-Mail-Tools mit Anbindungen an Fundraising-Plattformen benötigen. Sender ist ideal für budgetbewusste Organisationen – mit unbegrenzten Triggern und Automatisierungsschritten im kostenlosen Abonnement. SendGrid empfiehlt sich für Organisationen, bei denen hohe E-Mail-Zustellbarkeit mit integrierten Authentifizierungstools an erster Stelle steht.

Welche Funktionen sollte ich bei E-Mail-Marketingtools für Nonprofits priorisieren?

Nonprofit-Organisationen sollten Automatisierungsfunktionen für Spenderpflege-Sequenzen, Segmentierungstools für unterschiedliche Unterstützergruppen, Integrationen mit Spendenplattformen zur Synchronisierung von Spendendaten, mobiloptimierte Vorlagen für korrekte Darstellung auf allen Endgeräten sowie Kampagnenanalysen zur Messung von Öffnungsraten und Spendenkonversionen in den Vordergrund stellen.

Darüber hinaus sind Anmeldeformulare für den Listenaufbau, Drag-and-Drop-E-Mail-Editoren für Teams ohne Programmiererfahrung sowie Kontaktverwaltungssysteme, die große Unterstützerdatenbanken verarbeiten können, hilfreiche Zusatzfunktionen.

Ist HubSpot für gemeinnützige Organisationen geeignet?

HubSpot eignet sich gut für Nonprofit-Organisationen, die integriertes CRM und E-Mail-Marketingtools benötigen. HubSpot bietet 40 % Nonprofit-Rabatt auf Professional- und Enterprise-Abonnements und umfasst Funktionen wie Workflow-Automatisierung, Kontaktsegmentierung und Integrationen mit Spendenplattformen, darunter GoFundMe Pro und Fundraise Up.

Wie viel kostet E-Mail-Marketing-Software für gemeinnützige Organisationen?

Die Kosten für E-Mail-Marketing-Software variieren je nach Plattform und Kontaktlistengröße. Für kleine Nonprofits gibt es kostenlose Abonnements: HubSpot bietet einen kostenlosen Abonnement an. Zusätzlich bietet Sender ein kostenloses Abonnement für bis zu 2.500 Abonnierende, Brevo ermöglicht 300 E-Mail-Versendungen täglich und SendGrid enthält 6.000 monatliche E-Mails. Kostenpflichtige Abonnements liegen in der Regel zwischen 6 EUR/Monat und 15 EUR pro Monat in den Basistarifen. Viele Plattformen bieten Nonprofit-Rabatte an. 

HubSpot – die führende E-Mail-Marketinglösung für Nonprofit-Organisationen

HubSpot Marketing Hub bietet Nonprofit-Organisationen integrierte Tools, um die Interaktion mit Spendenden in großem Maßstab auszubauen und dabei personalisierte Kommunikation in wachsenden Unterstützer-Communities aufrechtzuerhalten.

Wichtige Funktionen für Nonprofit-E-Mail-Marketing:

  • CRM-integrierte E-Mail-Kampagnen – E-Mail-Tools greifen auf Spendenhistorie, Engagement-Daten und individuelle Eigenschaften im HubSpot-CRM zu – ein separates System für Kontaktdaten und Kampagnenausführung ist überflüssig.
  • Verhaltensbasierte Automatisierungs-Workflows – Automatisierte E-Mail-Sequenzen werden auf Basis von Kontakteigenschaften und Formulareinsendungen ausgelöst – so kann auch ein kleines Team konstant mit Unterstützenden kommunizieren, ohne manuell versenden zu müssen.
  • Integrationen mit Fundraising-Plattformen – Native Verbindungen mit GoFundMe Pro und Fundraise Up ermöglichen es Ihnen, Ihre Kampagnen mit aktuellen Spenderdaten anzutreiben.

British Red Cross Training steigerte den Umsatz mit Marketing Hub um 66 %. Die Nonprofit-Organisation FIRST versendete mit HubSpot innerhalb eines Jahres knapp 5 Millionen E-Mails – bei einer Öffnungsrate von über 38 %.

 

Kostenlose E-Mail-Marketing-Software

Ohne Kreditkarte verfügbar. Einfach loslegen.

  • Öffnungs- und Klickraten Ihrer E-Mails steigern
  • E-Mails automatisch für die Lesenden anpassen
  • Alles selbständig erledigen
  • KI-Funktionen zum Schreiben von Inhalten

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