9 Tipps zum Schreiben von erfolgreichen Newsletter-Texten

Best Practices E-Mail-Marketing
Isabelle Theilen
Isabelle Theilen

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Newsletter werden wieder häufiger konsumiert, wie Studien aus 2022 belegen. Ein Grund mehr, auf Relevanz zu setzen und die Newsletter-Lesenden mit hochwertigen sowie informativen Inhalten zu versorgen. Wir stellen Ihnen 9 Tipps zum Newsletter-Schreiben vor, mit denen Sie das liefern, was Ihre Newsletter-Abonnenten und -Abonnentinnen von Ihnen erwarten.

Frau am Laptop notiert Ideen zu Newsletter-Texten auf Papier

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1. Ihre Betreffzeile muss sitzen

Sie wollen gute Newsletter schreiben? Geben Sie Ihren Empfängern und Empfängerinnen keinen Grund, Ihren Newsletter ungelesen zu löschen! Ihre Betreffzeile muss Interesse wecken und den Nutzen des Newsletters für den Lesenden verdeutlichen, ja sogar dramatisieren. Lösen Sie mit Ihrer Newsletter-Betreffzeile FOMO (Fear Of Missing Out) aus.

Achten Sie auch auf die richtige Länge Ihres Newsletter-Betreffs, denn E-Mail-Clients wie Google Mail und Outlook schneiden nach 75 Zeichen inklusive Leerzeichen jedes weitere Zeichen ab. Um eine möglichst hohe Öffnungsrate zu erzielen, versuchen Sie die Betreffzeile so zu gestalten, dass sie nicht länger als 21 bis 40 Zeichen ist.

Anhand der folgenden Beispieltexte für den optimalen Newsletter-Betreff erkennen Sie schnell, worauf es ankommt:

  • Für den Newsletter einer Versicherung: Ihr Leben ist Silber, Ihr versichertes Leben Gold!
  • Für den Newsletter einer Baumarktkette: [Name], das Frühjahr naht: Hast du alles für einen tollen Garten?

2. Der Mehrwert muss klar werden

Jeder Newsletter braucht eine Daseinsberechtigung. Wieso sollten Ihre Leserinnen die E-Mail öffnen? Welchen Nutzen oder Mehrwert haben sie davon? Verpacken Sie den Nutzen, den Ihre Abonnentinnen und Abonnenten von der Nachricht haben, klar in einen Call-to-Action (CTA).

Es kann sich hier um einen kostenlosen Download, einen Rabatt oder eine Einladung handeln. Egal, was es ist: Der Mehrwert kann, soll und darf mehrmals erwähnt und beworben werden. Ob der CTA als Button, als Textlink oder als Bildlink präsentiert wird, ist nebensächlich. Zentral ist, dass sofort klar wird, welchen Benefit Ihr Publikum vom Lesen und Interagieren hat. Bedenken Sie dies immer mit, wenn Sie einen neuen Newsletter schreiben.

3. Ihre Handlungsaufforderung muss spezifisch sein

Wenn Sie Ihren CTA auf Buttons oder Links formulieren wie „Mehr erfahren“ oder „Hier klicken“, wird das die Click-Through-Rate drastisch senken. Seien Sie genau!

Was genau erwartet Ihre Leserschaft nach dem Klick auf den Button? Sollen sie sich „Jetzt anmelden“, das „E-Book gratis downloaden“ oder einen „Gutschein einlösen“? Je präziser die Aufforderung ist, desto höher ist auch die Chance, dass Ihre Abonnentinnen und Abonnenten tun, was Sie erhoffen. Jedes Angebot ist nur so gut wie seine Formulierung!

4. Stellen Sie Ihre Leserschaft in den Mittelpunkt

Sie abonnieren einen Newsletter, weil Sie sich davon Nutzen, Vorteile oder Vergünstigungen erwarten oder nützliche News und Artikel nicht verpassen wollen? Dann wissen Sie bereits, was Ihre Leserschaft von Ihnen erwartet.

Niemand abonniert einen Newsletter, um laufend Werbung zu erhalten. Schreiben Sie userzentriert, verwenden Sie eine direkte Ansprache und betonen Sie, wie die Lesenden von diesem speziellen Newsletter profitieren. Machen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten und -Abonnentinnen zum Mittelpunkt.

Hier ein Newsletter-Textbeispiel für user-zentrierte Newsletter:

  • „Wir schreiben Ihnen, um unser neues Schuhsortiment vorzustellen.“
  • Besser: „Entdecken Sie hier Ihre neuen Lieblingsschuhe!“

5. Kommunizieren Sie den Nutzen des Newsletters klar

Innerhalb der ersten paar Sätze muss für die Leserschaft klar sein, was das Angebot ist, warum sie es benötigt und wie sie es bekommen kann. Nehmen Sie die Leserinnen und Leser an die Hand und leiten Sie sie durch diese Information: Beantworten Sie dabei die W-Fragen „Was”, „Warum”, „Wann“ und „Wie”.

6. Ihr Newsletter muss das Angebot verkaufen

Bei diesem Content-Format sind nicht Ihr Produkt und dessen Eigenschaften, sondern die konkreten und/oder aktuellen Vorteile die entscheidenden Faktoren. Schreiben Sie nicht, dass Ihre Schuhe toll sind, sondern dass Ihre Schuhe jetzt im Angebot sind, gratis versandt werden oder in noch mehr Farben erhältlich sind.

Kommunizieren Sie die Vorteile statt der Eigenschaften Ihres Produkts – einer der wichtigsten Tipps beim Newsletter-Schreiben! Produkteigenschaften sind irrelevant, wenn der Leser oder die Leserin nicht versteht, welchen Nutzen er oder sie davon hat.

7. Setzen Sie lebendige Sprache für die Aktivierung Ihrer Leserschaft ein

Jedes Wort Ihres Newsletter-Textes zielt bestenfalls darauf ab, eine Aktion oder Emotion in den Lesenden hervorzurufen. Kommen Sie auf den Punkt, verwenden Sie aktive Sprache, fassen Sie sich kurz! Ein Newsletter ist nicht der richtige Ort, um zu fachsimpeln oder Fakten durchzukauen. Was soll der Newsletter-Abonnent oder die -Abonnentin tun und warum?

Ihr Text wirkt auf die Leserinnen und Leser lebendiger, wenn Sie auf Fremdwörter, Füllwörter und Modalverben verzichten, denn diese Wörter erschweren den Lesefluss. Unsere Tipps zum Newsletter-Schreiben:

  • Ersetzen Sie Fachwörter mit verständlichen Synonymen, die alle Menschen Ihrer Leserschaft verstehen.
  • Die Modalverben “können”, “sollen” und “wollen” schwächen Ihre Texte.
  • Begriffe wie “auch”, “noch” oder “sowie”, die zu den Füllwörtern zählen, ziehen Texte in die Länge.

8. Vermeiden Sie Spam-Wörter

Heutzutage sind Spam-Filter in der Lage, Spam-Mails nicht nur an einem Betreff oder einem Preheader, sondern auch am Newsletter-Text zu identifizieren. Vermeiden Sie Formulierungen, die nach Spam klingen oder die Begrifflichkeiten wie “Cash”, “gratis”, “kein Spam” oder “kostenlos” beinhalten.

Von Wörtern in Großbuchstaben und Sonderzeichen ist ebenfalls abzuraten, der Newsletter-Abonnent oder die -Abonnentin fühlt sich dadurch vielleicht angeschrien oder interpretiert die Zeichen falsch. Durch den Verzicht reduzieren Sie Verärgerung und damit Abmeldungen von Ihrem Newsletter.

9. Schaffen Sie mit der richtigen Anrede Nähe

Ihre Marke und Ihr Unternehmen werden nahbarer, wenn Sie Ihre Leserschaft persönlich und individuell begrüßen. Die Begrüßungsformel kann unterschiedlich und je nach Branche oder Unternehmen auf andere Art und Weise formuliert sein.

Am einfachsten ist es, wenn Sie sich an anderen bestehenden Inhalten, die Sie über Ihre Unternehmenswebsite, Ihren Unternehmensblog oder Ihr Mitarbeitermagazin veröffentlichen, orientieren. Eine personalisierte Begrüßung bedeutet für Sie keinen Mehraufwand, da Sie mit Ihrer Newsletter-Software Ihrem Text einfach eine personalisierte Anredeformel hinzufügen können.

Fazit: Versetzen Sie sich in Ihre Newsletter-Abonnenten und -Abonnentinnen

Unser bester Tipp kommt zum Schluss: Es ist einfacher, einen Newsletter zu schreiben, den Sie selbst gerne empfangen und lesen würden – heben Sie damit die Qualität im E-Mail-Marketing.

Nicht nur mit Ihrem Newsletter können Sie Ihre Zielgruppe auf sich aufmerksam machen, denn auch mit einer Website und passenden Inhalten ziehen Sie die richtigen Besucher auf Ihre Seiten. Ob Sie einen neuen Outlook-Verteiler anlegen oder Ihren bestehenden Verteiler nutzen, ist dabei egal – gute Newsletter schreiben sich nicht von selbst. Auf die Inhalte kommt es an!

New call-to-action

Titelbild: miniseries / iStock / Getty Images Plus

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