Wir müssen Ihnen sicher nicht erzählen, wie viel Spam und Uninteressantes täglich in unseren Posteingängen landet. Wenn jemand schon so weit geht und Ihnen seine E-Mail-Adresse preisgibt, sollten Sie ihn nicht mit Werbung belästigen! Behandeln Sie Ihre Newsletter-Abonnenten wie Könige und befolgen Sie diese 7 Regeln des Newsletter-Textens, um ihnen das zu liefern, was sie erwarten. 

Eine Website sollte Inhalte bieten, mit denen die richtigen Besucher angezogen  werden, die daraufhin zu Leads und letztlich Kunden konvertiert werden – lesen  Sie jetzt unsere Einführung ins Thema.

1. Die Betreffzeile muss sitzen.

Geben Sie Ihren Empfängern keinen Grund, Ihren Newsletter ungelesen zu löschen! Vermeiden Sie Werbesprech, spammige Worte wie „gratis“, „kostenlos“ oder „super Angebot“ und nichtssagende Betreffzeilen wie „Newsletter März“. Ihre Betreffzeile muss Interesse wecken und den Nutzen des Newsletters für den Empfänger verdeutlichen, ja sogar dramatisieren. Der Empfänger muss sich denken: Wenn ich diesen Newsletter nicht lese, verpasse ich etwas!

2. Die Karotte muss baumeln.

Die sprichwörtliche Karotte, die vor dem Esel baumelt, damit er weiter läuft, muss gleich auf den ersten Blick klar sein und sich durch den ganzen Newsletter ziehen. Das kann ein kostenloser Download, ein Rabatt oder eine Einladung sein. Diese Karotte ist Ihr Call to Action und kann, soll und darf mehrmals erwähnt und beworben werden – als Button, als Textlink, als Bildlink...

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3. Der Leser muss im Mittelpunkt stehen. 

Man abonniert einen Newsletter, weil man sich davon Nutzen, Vorteile oder Vergünstigungen erwartet oder nützliche News und Artikel nicht verpassen will. Niemand abonniert einen Newsletter, weil er laufend Werbung erhalten will! Schreiben Sie userzentriert, verwenden Sie „Sie“ statt „Wir“ und betonen Sie, wie der Leser von diesem speziellen Newsletter profitiert.

4. Der Nutzen muss klar sein.

Innerhalb der ersten paar Sätze muss klar sein, was das Angebot ist, warum der Leser es haben will, und wie er es bekommt. Nehmen Sie den Leser an der Hand und leiten Sie ihn durch diese Information: Was, warum, und wie?

5. Der Newsletter muss das Angebot verkaufen.

Und nicht das Produkt. Schreiben Sie nicht, dass Ihre Schuhe so toll sind, sondern dass Ihre Schuhe jetzt verbilligt sind, oder gratis versandt werden, oder in noch mehr Farben erhältlich sind. Kommunizieren Sie Vorteile statt Eigenschaften! Produkteigenschaften sind irrelevant, wenn der Leser nicht versteht, welchen Nutzen er davon hat.

6. Der Text muss auffordern.

Jedes Wort Ihres Newsletter-Textes sollte darauf abzielen, eine Aktion im Leser hervorzurufen. Kommen Sie auf den Punkt, verwenden Sie aktive Sprache, fassen Sie sich kurz! Ein Newsletter ist nicht der richtige Ort, um fachzusimpeln oder Fakten durchzukauen. Was soll der Leser tun, und warum?

7. Der CTA muss spezifisch sein.

Wenn Sie in Ihren Handlungsaufforderungen (Buttons, Links) „Mehr erfahren“ oder „Hier klicken“ schreiben, wird das die Click Through Rate drastisch senken. Seien Sie spezifisch! Was erwartet den Leser nach dem Klick auf den Button? Welchen Nutzen hat er davon? Soll er sich „Jetzt anmelden“, das „eBook gratis downloaden“ oder einen „Gutschein jetzt einlösen“?

Schreiben Sie einfach einen Newsletter, den Sie auch selbst gerne empfangen und lesen würden, und heben wir damit die Qualität im Newsletter Marketing!

Die Grundlagen des Content-Marketings

Ursprünglich veröffentlicht am 20. März 2014, aktualisiert am Januar 29 2020

Themen:

E-Mail-Marketing