Beim Aufbau einer Strategie für den Onlinehandel stellt sich für Händlerinnen und Händler von Anfang an die Frage: Verkaufsplattform, eigener Webshop oder beides? Die Wahl der Vertriebskanäle beeinflusst alle Bereiche des Onlinehandels und des dazugehörigen Marketings: den Aufwand an Zeit und Technik, den Zugang zu bestehenden und neuen Zielgruppen, die Abwicklung von Kauf, Versand und Rechnungen und vieles mehr.Viele Händlerinnen und Händler kombinieren Verkaufsplattformen und einen eigenen Shop. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten Kanäle und Marktplätze in Deutschland mit ihren Stärken und Schwächen vor.

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Onlinehandel und Webshop-Anbieter bieten wachsenden Kundenkreis

E-Commerce hat eine glänzende Zukunft: 2017 lag der Umsatz im Bereich E-Commerce weltweit bei rund 1,2 Milliarden Euro. 2021 erwarten Hochrechnungen bereits rund 2,4 Milliarden Euro. Dies würde bedeuten, dass sich der Umsatz in nur wenigen Jahren weltweit verdoppelt hätte. Bei diesen Zahlen spielen kleinere Anbieter mit Wurzeln im stationären Einzelhandel eine wichtige Rolle. Ihre Produkte werden oft gleichzeitig über mehrere Kanäle online vertrieben.

Die Basis dafür bildet bei vielen Händlern nach wie vor das Ladengeschäft oder eine Kette von Filialen. Händlerinnen und Händler können mit einem Shopsystem wie Shopify, WooCommerce oder Magento Ihren Onlineshop mit wenig technischem Aufwand ganz einfach selbst einrichten.

Noch schneller und einfacher funktioniert dies mit einem Händleraccount bei ausgewählten Online-Marktplätzen. Auf diese Weise können Sie mit vergleichsweise wenig Aufwand einen potenziell großen Kundenkreis erreichen. Für die Sichtbarkeit gegenüber der Konkurrenz auf der jeweiligen Plattform müssen die Händlerinnen und Händler allerdings selbst sorgen.

B2B- und B2C-Verkaufsplattformen im Vergleich

Fast alle Verkaufsplattformen in Deutschland funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Als „Produktsuchmaschine“ vermitteln sie den Kontakt zwischen Händlern und Kundschaft.

Dabei bieten die Verkaufsplattformen die technische Infrastruktur für die Darstellung des Angebots und kümmern sich um die Abwicklung des Kaufs: vom Warenkorb über die Zahlungsabwicklung bis zur Rechnungsstellung. Für diesen Service behalten die Plattformen einen Teil des Umsatzes als Provision ein und verlangen meist auch eine monatliche Grundgebühr.

Ein wichtiger Unterschied besteht dabei zwischen B2C- und B2B-Verkaufsplattformen. Während B2C-Plattformen Hersteller und Händler mit Endverbrauchern zusammenbringen, sind Verkaufsplattformen im B2B-Bereich oft auf spezielle Branchen und Themen fokussiert.

Zusätzliche Funktionen erleichtern Firmen und Großabnehmern in der B2B-Branche zudem die Einbindung in das professionelle Beschaffungswesen.

Klassische Verkaufsplattformen wie eBay und neue Ansätze

Weltweit führende Verkaufsplattformen wie Ebay und Amazon wurden im Online-Boom um die Jahrtausendwende gegründet. Diese haben sich in den letzten Jahrzehnten fest etabliert und gehören aktuell zu den bekanntesten und umsatzstärksten Unternehmen der Welt.

Neue Plattformen versuchen, mit Innovation und Nischenpositionierung die Schwächen der Großen auszunutzen und potenzielle Kundinnen und Kunden zurückzugewinnen. Das Beispiel der Verkaufsplattform Rakuten zeigt jedoch, wie umkämpft das Feld in Deutschland aktuell ist.

Damit Sie einen besseren Überblick erhalten, haben wir für Sie die wichtigsten Verkaufsplattformen in Deutschland zusammengestellt.

Die neun wichtigsten Verkaufsplattformen in Deutschland

Hier finden Sie die bekanntesten Online-Marktplätze und Verkaufsplattformen in Deutschland im übersichtlichen und detaillierten Vergleich.

1. Amazon

Die weltweit mit Abstand führende Online-Verkaufsplattform ist Amazon. Vom Buchversand hat es das Unternehmen in 20 Jahren an die Spitze der Digitalbranche und zum weltweit führenden Onlinehändler gebracht. Der Fokus der Plattform liegt hauptsächlich im Bereich B2C, wobei das Amazon Business Konto die Verkaufsplattform auch für die B2B-Beschaffung interessant machen soll.

Die Auswahl an Produkten und Services bei Amazon ist extrem breit gefächert. Eine Besonderheit ist die Kombination aus einem eigenen Produktkatalog und dem Amazon Marketplace als offene Verkaufsplattform für Händlerinnen und Händler.

Nutzung der Verkaufsplattform

Die Registrierung als Händler bzw. Händlerin auf dem Amazon Marketplace ist relativ einfach. Einen Amazon Brand Store als individualisierte Shopseite können Anbieterinnen und Anbieter nur für eine eigene Marke einrichten. Die Sichtbarkeit der eigenen Produkte auf der Plattform können Händlerinnen und Händler mithilfe von Suchmaschinenoptimierung, die speziell an die Amazon-Suche angepasst ist, steigern. Amazon akzeptiert zudem sehr viele Zahlungsarten und bietet mit Amazon Pay selbst einen Bezahldienst für externe Angebote an.

Reichweite

Amazon hat in Deutschland rund 44 Millionen regelmäßige Kundinnen und Kunden, darunter 17 Millionen Prime-Nutzende. Der Umsatz von Dritthändlern auf Amazon Marketplace betrug 2019 über 200 Milliarden US-Dollar. Er hat mit über 60 Prozent einen größeren Umsatzanteil als der eigene Produktkatalog. 

Kosten von Amazon als Verkaufsplattform

Die Kosten für die Nutzung von Amazon als Verkaufsplattform bestehen aus zwei Teilen:

  • Verkaufsgebühr (Provision) in unterschiedlicher Höhe je nach Kategorie – durchschnittlich etwa acht bis 15 Prozent.

  • Angebotsgebühr 0,99 Euro pro Verkauf (Basiskonto) oder 39,00 Euro pro Monat (professionelles Konto)

Fazit: Amazon

Amazon punktet mit der größten Reichweite aller Verkaufsplattformen in Deutschland im B2C-Bereich. Weil die Marketplace-Angebote dem eigenen Katalog Konkurrenz machen, ist das Verhältnis zu den Drittanbietern jedoch nicht immer reibungslos.

2. eBay

Das Online-Auktionshaus hat mit Auktionen eine innovative Vertriebsform zum digitalen Standard gemacht. Überwogen anfangs die privaten Verkäufe, nutzen heute viele Händlerinnen und Händler Ebay als kommerziellen Vertriebskanal.

Eine Besonderheit ist die Auktion als wichtige Form des Angebots. Auch Festpreise oder Preisvorschläge können Sie als Verkäuferin oder Verkäufer auswählen. Mit eBay-Kleinanzeigen besteht zudem ein zusätzlicher Kanal der Plattform, der in einigen Produktkategorien viel Potenzial hat und sogar für Dienstleistungen geeignet ist.

Nutzung

Mit einem Verkäuferkonto können Sie einen eigenen eBay-Shop einrichten und ganz nach Ihren Vorlieben individualisieren. Produkte werden klassisch über Fotos, Kategorien und Schlagworte sichtbar. Per API lässt sich eBay zudem auch an den eigenen Webshop anbinden. Obwohl die enge Verknüpfung mit dem Bezahldienst PayPal ein prägendes Merkmal von eBay in der Vergangenheit war, etabliert die Plattform aktuell neue Zahlungswege.

Reichweite

Der Umsatz auf eBay lag 2019 bei rund 10,8 Milliarden US-Dollar bei 174 Millionen aktiven Nutzerkonten weltweit. 

Kosten

Die Kosten für Händlerinnen und Händler auf eBay setzen sich aus den folgenden Teilen zusammen:

  • Angebotsgebühr 0,35 Euro (Festpreis) oder 0,50 Euro (Auktion) ohne Shop 

  • alternativ Shop-Abonnement monatlich ab 32,95 Euro

  • Verkaufsprovision je nach Kategorie, zwischen 4,5 Prozent und 12 Prozent

Fazit: eBay

eBay hat ein sehr großes Publikum und bietet Händlern einige Individualisierungsmöglichkeiten. Die Anbindung an den eigenen Webshop ist mit Systemen wie Shopify sehr einfach und macht eBay zusätzlich interessant.

3. Alibaba

Die Alibaba Group ist Marktführer im Onlinehandel im ganzen asiatischen Raum sowie in Afrika und Ländern des Nahen Ostens. Auch in westlichen Ländern hat die chinesische Verkaufsplattform ein wachsendes Publikum. Alibaba zielt auf den B2B-Bereich und wird oft für die Beschaffung von Großmengen zu attraktiven Preisen genutzt. Durch die hohe Präsenz internationaler Händler und Einkäufer kann Alibaba auch für Verkäufer und Verkäuferinnen in Deutschland interessant sein.

AliExpress ist die dezidierte B2C-Plattform der Gruppe. Sie war lange nur für chinesische Verkäuferinnen und Verkäufer zugänglich, wird aber schrittweise auch für Händler aus anderen Ländern geöffnet. Fachleute erwarten, dass Alibaba ebenfalls ins B2C-Geschäft einsteigt und damit in direkte Konkurrenz zu Amazon tritt.

Nutzung der Verkaufplattform Alibaba

Händlerinnen und Händler können auf Alibaba schnell und einfach ein Verkäuferkonto registrieren. Sie können dafür aus verschiedenen Kategorien wie Hersteller, Großhändler oder Handelsvertreter wählen.

Produkte werden mit Fotos, Kategorien und Schlagworten eingepflegt. Bei der Einrichtung erhalten Händlerinnen und Händler Support durch einen virtuellen Berater. Für die Bezahlung setzt Alibaba in erster Linie auf den eigenen Service Alipay.

Reichweite

Die Plattform erreichte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund 109 Milliarden US-Dollar. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden beziffert die Verkaufsplattform mit 757 Millionen.

Kosten

Die Kosten beim Verkaufen auf Alibaba entstehen vorrangig für das Händlerkonto

  • Plus-Konto: 3.499 US-Doller pro Jahr

  • Pro-Konto: 10.799 US-Doller pro Jahr

Fazit: Alibaba

Alibaba ist sehr attraktiv, wenn Sie ein internationales Business-Publikum erreichen wollen. Unternehmen aus Deutschland setzen die Verkaufsplattform für die Expansion auf Märkte in Asien, Afrika und den Nahen Osten ein. Die Überwindung der Sprachbarriere spielt dabei eine wichtige Rolle. 

4. Hood

Hood.de wurde als Alternative für Marktführer wie Amazon und eBay gegründet. Der Fokus der Verkaufsplattform liegt auf möglichst fairer Zusammenarbeit zwischen Händlern und Käufern.

Nutzung der Verkaufplattform

Hood bietet Verkäufern umfangreiche und flexible Shop-Lösungen mit eigener URL und individuellem Design. Für Produkte gibt es viele Angebotsarten, einschließlich verschiedener Auktionen. Die Plattform bietet viele Zahlungsmethoden und arbeitet für den Rechnungs- und Ratenkauf mit dem Anbieter Klarna zusammen.

Reichweite

Das Umsatzvolumen und die Käuferbasis in Deutschland sind bei Hood deutlich kleiner als bei den Hauptkonkurrenten Amazon und eBay. Die Verkaufsplattform gibt 12 Millionen Kundinnen und Kunden an.

Kosten

Die Gebühren für gewerbliche Verkäufer liegen bei Hood etwas niedriger als bei den großen Verkaufsplattformen wie Ebay und Amazon.

  • 3 - 8 Prozent Provision

  • Goldshop: 21 Euro pro Monat

  • Platinshop: 32 Euro pro Monat

Fazit: Hood

Hood möchte Händlerinnen und Händler durch starken Support und eine faire Kooperation überzeugen. Dazu kommen Besonderheiten, wie die hohe Individualisierung und ein gutes Listing bei Google Shopping. Die geringe Käuferbasis ist eine Schwäche der Verkaufsplattform.

5. Yatego

Yatego ist eine weitere Verkaufsplattform aus Deutschland mit dem Fokus auf Neuwaren. Das Ziel von Yatego ist, im Onlinehandel Schnelligkeit, Sicherheit und Seriösität zu verbinden und mit einem sehr breiten Angebot eBay und Amazon Konkurrenz zu machen.

Nutzung der Verkaufplattform

Händlerinnen und Händler können nach der Registrierung ihren Shop mit zahlreichen Optionen zur Individualisierung und eigener Subdomain einrichten und anpassen. Produkte werden über Bilder, Kategorien, Themen und Schlagworte sichtbar. Eine Besonderheit ist die Weiterleitung zu einem externen Shop. Als Zahlungsmethoden können Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung genutzt werden.

Reichweite von Hood

Mit rund 41 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2018 erreicht Yatego ähnliche Zahlen wie Hood.

Kosten

Folgende Gebühren berechnet Yatego für Verkäuferinnen und Verkäufer:

  • 78 Euro Einrichtung

  • 37,90 Euro pro Monat

  • 8 Prozent Provision

Fazit: Yatego

Yatego bringt einige starke Features mit. Händlerinnen und Händler müssen allerdings durch den geringen Marktanteil selbst für ausreichend Traffic sorgen.

6. Etsy

Etsy ist ein spezialisierter Onlinemarktplatz für Waren aus den Bereichen Vintage und Handmade. Seit sich die Plattform 2018 gegen den Konkurrenten Dawanda durchgesetzt hat, ist sie die wichtigste Verkaufsplattform in dieser Nische. Viele Solohersteller sind haupt- und nebenberuflich auf Etsy präsent, wobei der Fokus auf kleinen Firmen liegt.

Nutzung der Verkaufplattform

Sie können sich auf Etsy unkompliziert als Verkäufer bzw. Verkäuferin registrieren. Dabei legen Sie zunächst Ihr Land und ihre Sprache fest und können danach Produkte einstellen, die vorrangig über Fotos, Kategorien und Schlagworte sichtbar werden.

Mit individualisierbaren Shops können Sie ein Stammpublikum aufbauen. Etsy unterstützt die meisten gängigen Zahlungsmethoden, einschließlich den Kauf auf Rechnung und in Raten mit Klarna.

Reichweite von Etsy

Das Umsatzvolumen von Etsy betrug 2020 Millionen etwa 1,7 Milliarden US-Dollar bei rund 46 Millionen aktiven Nutzerkonten.

Kosten

Die Kosten für das Verkaufen auf Etsy setzen sich wie folgt zusammen:

  • 0,20 US-Dollar Einstellgebühr

  • 5 Prozent Transaktionsgebühr

  • 10 US-Dollar monatlich für zusätzliche Tools mit Etsy Plus

Fazit: Etsy

Durch die gelungene Nischenpositionierung ist Etsy als Vertriebsweg für Designerinnen und Designer, Künstlerinnen und Künstler sowie Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen hervorragend geeignet.

7. Avocadostore

Avocadostore ist die größte Verkaufsplattform in Deutschland, die sich auf ökologische und fair gehandelte Produkte spezialisiert. Kleidung, Küchen- und Wohnaccessoires müssen mindestens eines von zehn Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, bevor Sie auf der Plattform verkauft werden können. Damit wird eine attraktive Käufergruppe sehr gezielt angesprochen.

Nutzung der Verkaufplattform

Nach der Händleranmeldung können Sie eine eigene Shop-Seite einrichten und Ihre Produkte anbieten, die über Bilder, Kategorien, Kriterien und Schlagworte gefunden werden können.

Reichweite

Auf der Plattform werden über 250.000 nachhaltige Produkte von mehr als 4000 Marken angeboten, Tendenz steigend.

Kosten

Die Anmeldegebühr beträgt einmalig 149 Euro. Dazu fallen monatliche Gebühren an:

  • Provision 17 Prozent

  • 25 Euro Monatsgebühr

Fazit: Avocadostore

Verkaufen im Avocadostore ist im Vergleich mit anderen Verkaufsplattformen relativ teuer. Durch die erfolgreiche Zielgruppenansprache ist die Plattform für Händlerinnen und Händler, die diese Nische bedienen, trotzdem sehr interessant.

8. Facebook Shops

Eine interessante Neuerung im Onlinehandel ist Facebook Shops. Mit dieser Plattform lässt sich die eigene Reichweite auf Facebook und Instagram nutzen, um potenzielle Käuferinnen und Käufer anzusprechen. Das größte soziale Netzwerk wird so zu einer unkonventionellen Verkaufsplattform.

Nutzung von Facebook Shops

Ein Facebook Shop lässt sich einfach über den Commerce-Manager einrichten. Sie wählen die bevorzugte Art des Check-outs und können direkt Kategorien und Produkte einpflegen. Die Verknüpfung mit Instagram erfolgt über das Instagram-Businesskonto.

Reichweite

Es ist noch nicht sicher, wie sehr sich die neue Funktion durchsetzen wird. Mit über 2,8 Milliarden aktiven Facebook-Nutzern im Jahr 2021 ist das Potenzial jedoch enorm.

Kosten

Derzeit sieht die Kostenstruktur nur eine Provision von 5 Prozent vor.

Fazit: Facebook Shops

Die enge Verzahnung von Social-Media-Marketing und Onlinehandel kann äußerst vielversprechend sein. Ob das disruptive Potenzial sich bewahrheitet, hängt davon ab, inwieweit diese Form des Einkaufens von den Nutzenden angenommen wird.

9. Google Shopping

Auch Google will die eigenen Stärken im Bereich Onlinehandel stärker ausnutzen. Die Suchmaschine wurde dafür um eine Funktion für Produktsuche und Vergleiche erweitert. Dabei verbindet Google auf bekannte Weise organische Einträge mit bezahlten Ads.

Nutzung von Google Shopping 

Für die Teilnahme an Google Shopping benötigen Sie einen Account im Google Merchant Center und ein Google-Adwords-Konto. Nach der Registrierung können Sie einen eigenen Produkt-Feed anlegen, den Sie mit Bildern und Adwords ausstatten. Google ermöglicht es Ihnen außerdem, Kampagnen für Produkte zu erstellen und so mehr Sichtbarkeit zu generieren.

Reichweite

Google verarbeitet täglich rund 4 Milliarden Suchanfragen. Ein großer Teil davon sind Produktsuchen. Die potenzielle Kundenbasis ist daher sehr eindrucksvoll.

Kosten

Google Shopping hat eine andere Gebührenstruktur als klassische Verkaufsplattformen. Das Einstellen von Produktanzeigen ist zunächst kostenlos. Kosten entstehen nach dem Prinzip Cost-per-Click. Durch bezahlte Anzeigen erreichen Sie dabei deutlich mehr Sichtbarkeit. Die Provision ist abhängig von der Produktkategorie und beträgt durchschnittlich 11 Prozent.

Fazit: Google Shopping

Google Shopping bietet umfangreiche Möglichkeiten, um Verkäufe zu steigern und die Besuche auf Ihrer Webseite zu erhöhen. Die Beschäftigung mit dieser Plattform lohnt sich für jede Onlinehandel-Strategie und kann sogar dem stationären Handel nützen.

Fazit: Die Wahl der richtigen Verkaufsplattform hängt von Ihren Produkten und Ihrer Zielgruppe ab

Viele Verkaufsplattformen konkurrieren um die Gunst der Verkäuferinnen und Verkäufer. Kosten entstehen meist aus kombinierter Grundgebühr und Verkaufsprovision. Für spezialisierte Anbieter lohnen sich Portale, die auf ein Nischenpublikum spezialisiert sind.

Gleichzeitig bringen neue Formate im Onlinehandel die klassischen Verkaufsplattformen unter Druck. Am meisten profitieren Händlerinnen und Händler durch eine optimale Kombination mehrerer Lösungen, mit denen sie ihre Zielgruppen einfach, kostengünstig und zielgenau erreichen können.

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Titelbild: William_Potter / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am 9. Juni 2021, aktualisiert am Juni 09 2021

Themen:

E-Commerce