Die 6 besten CRM-Systeme für die Bauindustrie im Vergleich (2026)

Verfasst von: HubSpot Redaktion
Person sucht am Laptop nach bestes Unternehmen fuer die Bauindustrie

Aktualisiert:

Das Wichtigste in Kürze

Hersteller und Zulieferer in der Bauindustrie stehen 2025 vor besonderen Herausforderungen: komplexe B2B-Vertriebszyklen mit mehreren Entscheidern, technische Produktkataloge, Händlernetzwerke und After-Sales-Service erfordern spezialisierte CRM-Lösungen.

  • CRM-Anforderungen: Ein CRM für die Bauindustrie muss komplexe Anforderungen verwalten, Händlernetzwerke koordinieren und mehrstufige Entscheidungsprozesse abbilden.
  • Enterprise-Lösungen: Salesforce, SAP und Microsoft bieten hohe Leistungsfähigkeit für große Konzerne, sind aber komplex und kostenintensiv.
  • Mittelstand-Fokus: HubSpot, Pipedrive und Monday kombinieren Benutzerfreundlichkeit mit Skalierbarkeit. HubSpot bietet als All-in-One-Plattform besondere Stärken für Bauzulieferer mit Marketing-Automatisierung, Partnermanagement und After-Sales-Service.
  • Besonderheiten: Integration von technischen Spezifikationen, Verwaltung von Wartungsverträgen und mehrstufige Freigabeprozesse sind entscheidend für den Erfolg.

Lesezeit: 18 Minuten

Laut dem Zentralverband Deutsches Baugewerb (ZDB) erwirtschaftet die Bauindustrie in Deutschland einen Umsatz von über 168 Milliarden Euro. Nach Jahren der Unsicherheit und Rezession kann die Branche aufatmen, denn sie verzeichnet erstmals einen leichten Anstieg der Umsätze. Im Vergleich zu 2024 sind es 2025 3 % mehr. Für 2026 werden 178 Milliarden Euro prognostiziert.  

Doch Hersteller und Zulieferer von Baumaterialien, Baumaschinen und Baustoffen kämpfen mit langen Verkaufszyklen, komplexen Entscheidungsstrukturen und steigendem Wettbewerbsdruck.

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Ein spezialisiertes CRM-System hilft dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Wir stellen Ihnen die sechs besten CRM-Lösungen für die Bauindustrie vor.m

Was ist ein CRM-System für die Bauindustrie?

Ein CRM-System für die Bauindustrie ist eine spezialisierte Plattform zur Verwaltung von Kundenbeziehungen, die auf die besonderen Anforderungen von Herstellern, Großhändlern und Zulieferern zugeschnitten ist. Anders als bei ausführenden Bauunternehmen liegt der Fokus hier auf der Verwaltung komplexer B2B-Vertriebsprozesse mit mehreren Entscheidern, umfangreichen Produktkatalogen und langfristigen Geschäftsbeziehungen.

Die zentrale Plattform bildet idealerweise den gesamten Vertriebszyklus ab, von der Lead-Generierung auf Messen über die technische Beratung bis hin zum After-Sales-Service. Sie räumt mit Datensilos zwischen Vertrieb, Marketing, technischem Außendienst und Service-Teams auf und ermöglicht alles effizient zu verwalten.

Die größten Herausforderungen für Bauzulieferer und Hersteller im Jahr 2025

Die Bauindustrie befindet sich 2025 in einem anspruchsvollen Umfeld. Während der Neubaumarkt in Deutschland laut Statistischem Bundesamt rückläufig ist, steigt die Nachfrage nach energetischen Sanierungen und nachhaltigen Baumaterialien.

Hersteller und Zulieferer müssen sich auf diese Verschiebung einstellen und gleichzeitig mehrere strukturelle Herausforderungen meistern:

  • Komplexe Entscheidungsstrukturen: Bei B2B-Geschäften in der Bauindustrie sind oft mehrere Personen am Entscheidungsprozess beteiligt. Ohne zentrale Erfassung aller Kontaktpunkte gehen wertvolle Informationen verloren.
  • Lange Verkaufszyklen: Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Vertragsabschluss vergehen in der Bauindustrie oft sechs bis 18 Monate. Ohne systematisches Lead-Nurturing verlieren Sie potenzielle Kunden an die Konkurrenz.
  • Händlernetzwerke koordinieren: Viele Hersteller vertreiben ihre Produkte über ein Netzwerk von Händlern, Großhändlern und Fachhändlern. Die Koordination dieser Partner und die Unterstützung im Vertrieb erfordern strukturierte Prozesse.
  • Technische Komplexität: Baumaterialien und Baumaschinen haben umfangreiche technische Spezifikationen, Zertifizierungen und Normen. Diese Informationen müssen dem Vertriebsteam jederzeit zugänglich sein.
  • After-Sales: Besonders bei Baumaschinen und technischen Systemen erfordert es ein strukturiertes Service-Management und After-Sales-Service.

Ein CRM-System schafft hier die nötige Datenbasis, um Verkaufszyklen zu verkürzen, Händler effektiv zu unterstützen und den After-Sales-Service profitabel zu gestalten.

Unverzichtbare CRM-Funktionen für Hersteller und Zulieferer

CRM-Funktion Warum das für die Bauindustrie wichtig ist
   
Account-Based-Marketing (ABM) Ermöglicht die gezielte Ansprache von Großprojekten und wichtigen Bauträgern mit personalisierten Kampagnen über alle Kontaktpersonen hinweg.
Produktkatalog-Management Zentrale Verwaltung von Produkten mit technischen Spezifikationen, Zertifikaten und Preislisten für schnelle Angebotsstellung.
Partnermanagement  Koordination von Händlernetzwerken, Fachhandelspartnern und technischen Vertriebspartnern mit gemeinsamen Pipelines und Lead-Weitergabe.
360-Grad-Kundensicht Führt alle Daten wie Marketing-Interaktionen, Vertriebs-Status und Support-Tickets an einem Ort zusammen.
Multi-Contact-Management Erfassung und Verwaltung aller Entscheider innerhalb eines Unternehmens mit Rollen und Beziehungen.
Integration Nahtlose Anbindung an bestehende Systeme 
Mobile App Zugriff für den Außendienst auf Kundendaten, Produktinformationen und Aufträge
KI-Integration Integration von KI-Tools, die für die intelligente Auswertung von Verkaufschancen, Churn-Prognosen eingesetzt werden können oder den Arbeitsalltag von Sales und Service weiter entlasten

Kriterien unseres CRM-Vergleichs für die Bauindustrie

Die Kriterien unseres CRM-Vergleichs für Hersteller und Zulieferer in der Bauindustrie gehen über allgemeine Features hinaus und fokussieren auf die spezifischen Anforderungen des B2B-Vertriebs in dieser Branche:

  • Benutzerfreundlichkeit: Wie intuitiv ist das CRM-System? In einem schnelllebigen Umfeld müssen Vertrieb, Marketing & Co. ohne lange Einarbeitung intuitiv auf einer Plattform zusammenarbeiten können.
  • Standardfunktionen: Implementiert der Anbieter moderne, aber mittlerweile übliche Features wie KI zur Lead-Bewertung oder Automatisierungen für Onboarding-Prozesse?
  • B2B-Vertriebsfunktionen: Wie gut unterstützt das System komplexe Verkaufsprozesse mit mehreren Entscheidern? Gibt es Account-Based-Marketing-Features?
  • Partnermanagement: Bietet das CRM Funktionen zur Koordination von Händlernetzwerken und Vertriebspartnern?
  • Integrationen: Wie gut lässt sich das System mit dem aktuellen Tech-Stack und branchenspezifischer Software verbinden?
  • Skalierbarkeit: Kann das CRM mit dem Unternehmen wachsen – vom Mittelständler bis zum internationalen Konzern?
  • Mobile Funktionen: Bietet das CRM auch eine App? 
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Was bekommt das Unternehmen für sein Geld? Gibt es transparente Preisstrukturen?
  • Support: Wie schnell und kompetent ist der deutschsprachige Support?

Die besten 6 CRM-Systeme für die Bauindustrie im Vergleich

CRM Ideal für Wichtigste Funktionen Preis
       
HubSpot CRM Unternehmen jeder Größe, die Marketing, Vertrieb und Service integrieren wollen Account-Based-Marketing, 360-360-Grad-Kundensicht,  Ticketsystem, starke KI (Breeze), viele Integrationen, intuitive App für iOS und Android ab 9 € / Monat (Starter)
ab 1.283 € / Monat (Professional)
kostenlose Tools verfügbar
Salesforce Sales Cloud Große Hersteller und internationale Konzerne mit komplexen Anforderungen Hohe Anpassbarkeit, Manufacturing Cloud, Partner Relationship Management, Einstein AI, AppExchange mit Branchen-Apps ab 25 € / Monat (Starter)
ab 100 € / Monat (Pro)
ab 175 € / Monat (Enterprise)
Microsoft Dynamics 365 Bauindustrie-Unternehmen im Microsoft-Ökosystem Tiefe Office-Integration, Supply Chain Management, Field Service, Microsoft Copilot, Power BI ab 60,80 € / Monat (Sales)
ab 65,50 € / Monat (Business Central)
SAP Sales Cloud Großkonzerne mit bestehender SAP-Landschaft Integration in SAP S/4HANA, CPQ für komplexe Angebote, Produktkonfiguration, SAP Joule (KI) ab 118 € / Monat (Starter Suite)
weitere Add-ons möglich
Pipedrive Kleine und mittlere Unternehmen aus der Bauindustrie mit Fokus auf Vertrieb Intuitive Pipeline, aktivitätsbasiertes Verkaufen, starke mobile App, über 500 Integrationen ab 14 € / Monat (Lite)
ab 39 € / Monat (Growth)
ab 49 € / Monat (Premium)
Monday CRM Teams mit Fokus auf visuelle Workflows und Projekt-Koordination Flexible Boards, No-Code-Automatisierung, Produktmanagement-Templates, einfache Bedienung ab 12 € / Monat (Basic)
ab 17 € / Monat (Standard)
ab 28 € / Monat (Pro)

So funktioniert das HubSpot CRM für die Bauindustrie im Detail

Screenshot der HubSpot Website

Quelle: HubSpot

HubSpot ist eine All-in-One-CRM-Plattform, die sich besonders für mittelständische bis große Unternehmen in der Bauindustrie eignet. Die CRM-Plattform vereint Marketing, Vertrieb, Service und CMS in einem System und bietet spezialisierte Funktionen für B2B-Unternehmen mit komplexen Produkten und langen Verkaufszyklen.

Besonders hervorzuheben ist die nahtlose Integration von Marketing-Automatisierung mit Vertriebsprozessen – ein entscheidender Vorteil für Bauunternehmen, die oft auf Messen, Fachmedien und Content-Marketing setzen, um Leads zu generieren. Hier sind die wichtigsten Funktionen von HubSpot für die Bauindustrie im Überblick:

  • Account-Based-Marketing & Multi-Contact-Management: Verwalten Sie Unternehmen als zentrale Objekte mit allen zugehörigen Entscheidern und steuern Sie personalisierte Kampagnen auf Account-Ebene.
  • Pipeline-Management für lange Verkaufszyklen: Visuelle Pipelines für komplexe B2B-Vertriebsprozesse plus mit KI-gestützte Prognose-Tools.
  • Service-Software: Ticketsystem für Serviceanfragen, Ersatzteilbestellungen und Verwaltung wiederkehrender Wartungsverträge mit automatischen Erinnerungen.
  • Marketing-Automatisierung: Komplexe Lead-Nurturing-Workflows über Monate hinweg, die Interessenten automatisch mit relevantem Content versorgen und qualifizierte Leads an den Vertrieb übergeben.
  • HubSpot Breeze (KI): KI-Prospecting-Agent zur Recherche, Content-Agent für personalisierte E-Mails an verschiedene Entscheider-Rollen und Customer-Agent für automatisierte Kundenservice-Anfragen.
  • Mobile App für Außendienst: Vollständiger Zugriff auf Kontakte, Deals 
  • Dokumentenmanagement: Zentrale Ablage von Datenblättern, Zertifikaten und Verträgen 
  • Integrationen: Nahtlose Anbindung an über viele Systeme im App Marketplace.

💡 Unser Rat 

Beginnen Sie mit dem kostenlosen HubSpot CRM und importieren Sie zunächst nur Ihre A-Kunden und wichtigsten Opportunities. Richten Sie eine einfache Pipeline ein und nutzen Sie die E-Mail-Integration. Nach vier Wochen erweitern Sie das System schrittweise um Marketing-Automation. So vermeiden Sie Überforderung und können das Team Schritt für Schritt mitnehmen.

Preise von HubSpot:

  • Kostenlose Tools und CRM dauerhaft verfügbar
  • Starter-Plattform: ab 9 € pro Monat pro Lizenz
  • Professional-Plattform: ab 1.283 € pro Monat (3 Lizenzen)
  • Enterprise-Plattform: ab 5.000 € pro Monat (5 Lizenzen)

Kostenlose CRM-Software

Kostenlose Funktionen, die Ihnen sicher gefallen werden:

  • Meetingplaner
  • E-Mail-Vorlagen-Designer
  • Live-Chat-Software
  • KI-gestützter-E-Mail-Generator

Die 5 weiteren Top-CRMs für die Bauindustrie

Salesforce Sales Cloud 

Screenshot von der Salesforce WebsiteQuelle: Salesforce 

Salesforce ist der weltweit führende CRM-Anbieter und eignet sich besonders für große, internationale Bauzulieferer mit komplexen Anforderungen und dem Budget für umfangreiche Anpassungen.

Zu den wichtigsten Funktionen des Salesforce-CRMs zählen:

  • Hohe Anpassbarkeit, etwa bei komplexen Vertriebsstrukturen 
  • AppExchange mit Tausenden branchenrelevanten Apps, die an das System angebunden werden können
  • KI „Einstein AI“ ist überall integriert, bietet smarte Einblicke in Prognosen und bewertet Leads
  • Benutzerdefinierte Objekte, um komplexe Kundenstrukturen abzubilden
  • AppExchange: Tausende Apps für spezifische Anforderungen 
  • Service Cloud Integration: Nahtlose Verbindung zwischen Vertrieb und Service für After-Sales und Wartungsverträge

Preise von Salesforce:

  • Starter Suite: 25 € pro Monat pro Lizenz
  • Pro Suite: 100 € pro Monat pro Lizenz
  • Enterprise: 175 € pro Monat pro Lizenz
  • Unlimited: 350 € pro Monat pro Lizenz
  • Manufacturing Cloud: Aufpreis auf Enterprise-Lizenz
  • Kostenlose Testversion für 30 Tage

Microsoft Dynamics 365

Screenshot von Microsoft 365Quelle: Microsoft 

Microsoft Dynamics 365 ist eine umfassende Business-Plattform, die CRM, ERP und weitere Geschäftsanwendungen vereint. Für Bauindustrie-Unternehmen, die bereits stark im Microsoft-Ökosystem verankert sind, bietet Dynamics 365 eine nahtlose Integration.

Wichtigste Funktionen:

  • Tiefe Microsoft-Integration: Nahtlose Verbindung mit Outlook, Teams, SharePoint und Power BI – ideal für Unternehmen, die bereits auf Microsoft setzen
  • Modul „Project Operations“ für durchgängige Verwaltung von Projekten
  • Mit Power BI lassen sich sehr detaillierte Projekt- und Finanzanalysen erstellen
  • Customer Insights: Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Quellen für 360-Grad-Kundensicht
  • Microsoft Copilot: KI-Assistent für E-Mails, Zusammenfassungen und Datenanalyse

Preise von Microsoft Dynamics 365:

  • Hängen stark von den gewählten Modulen ab
  • Dynamics 365 Sales: ab 60,80 Euro pro Monat und Nutzer:in
  • Dynamics 365 Business Central (vereint alles in einer Plattform): ab 65,50 Euro pro Monat und Nutzer:in
  • Kostenlose Testversion für 30 Tage verfügbar

SAP Sales Cloud 

Screenshot der SAP WebsiteQuelle: SAP

Die SAP Sales Cloud ist die CRM-Lösung für Großkonzerne in der Bauindustrie, die bereits SAP-Systeme im Einsatz haben. Die tiefe Integration mit SAP S/4HANA ermöglicht eine durchgängige Datenbasis von der Kundenanfrage bis zur Rechnungsstellung.

Wichtigste Funktionen:

  • SAP S/4HANA-Integration: Vollständige Verbindung zwischen CRM und ERP für einheitliche Stammdaten, Verfügbarkeiten und Preise
  • Produktkonfiguration: Komplexe technische Konfiguration 
  • SAP Joule: KI-Assistent für Verkaufsprozesse, Dokumentenanalyse und automatisierte Workflows
  • Echtzeit-Analysen: Detaillierte Auswertungen zu Kundenprofitabilität, Produktrentabilität und Vertriebsperformance

Preise von SAP Sales Cloud:

  • Ab 118 Euro pro Monat pro Lizenz (Starter Suite)
  • Weitere Add-Ons (etwa Service, Field Sales) möglich

Pipedrive

Screenshot der Pipedrive WebsiteQuelle: Pipedrive

Pipedrive ist ein stark vertriebsorientiertes CRM, das sich durch seine intuitive Bedienung auszeichnet. Für kleine und mittlere Bauzulieferer, die ein unkompliziertes System suchen, ist Pipedrive eine gute Wahl.

Wichtigste Funktionen:

  • Visuelle Pipeline: Drag-and-Drop-Oberfläche für einfache Verwaltung von Verkaufschancen
  • Aktivitätenbasiertes Verkaufen: System erinnert proaktiv an nächste Schritte und fällige Aktivitäten
  • E-Mail-Integration: Automatisches Tracking von E-Mails und Öffnungsraten
  • Mobile App: Sehr gute mobile Anwendung für iOS und Android
  • Produkte & Preise: Einfache Produktverwaltung mit Preis listen
  • Über 500 Integrationen: Anbindung an viele Drittanbieter-Tools über den Marketplace

Preise von Pipedrive:

  • Lite: ab 14 € pro Monat pro Lizenz
  • Growth: ab 39 € pro Monat pro Lizenz
  • Premium: ab 49 € pro Monat pro Lizenz
  • Ultimate: ab 79 € pro Monat pro Lizenz
  • Add-ons für Kampagnen, Projekte und weitere Funktionen buchbar
  • Kostenlose Testversion für 14 Tage

Monday CRM

Screenshot der Monday WebsiteQuelle: Monday 

Monday ist weniger ein klassisches CRM, sondern eine flexible Work-Management-Plattform mit CRM-Funktionen. Für Teams, die visuelle Workflows und hohe Flexibilität schätzen, ist Monday eine interessante Alternative.

Wichtigste Funktionen:

  • Flexible Boards: Anpassbare Ansichten (Kanban, Gantt, Kalender) für verschiedene Workflows
  • No-Code-Automatisierung: Einfache Erstellung von Automatisierungen ohne Programmierkenntnisse
  • Vorlagen: Vorgefertigte Templates für Vertrieb, Produktmanagement und Kundenservice
  • Integrationen: Anbindung wichtiger Tools wie Gmail, Outlook, Slack
  • Kollaboration: Starke Team-Features für Zusammenarbeit an Kundenaufträgen
  • Visualisierung: Ansprechende Dashboards und Reports

Preise von Monday CRM:

  • Ab 12 Euro pro Monat pro Lizenz (Basic)
  • Ab 17 Euro pro Monat pro Lizenz (Standard)
  • Ab 28 Euro pro Monat pro Lizenz (Pro)
  • Enterprise auf Anfrage
  • Kostenlose Testversion für 14 Tage verfügbar

In 5 Schritten zum passenden CRM für Ihr Unternehmen

Um aus den vorgestellten CRM-Systemen für die Bauindustrie genau das System zu wählen, das Ihren Anforderungen entspricht, haben wir eine Checkliste mit fünf Schritten vorbereitet:

  1. Analysieren Sie Ihre Vertriebsprozesse: Skizzieren Sie Ihre Abläufe von der Lead-Generierung auf Messen über technische Beratung bis zum After-Sales-Service. Wo entstehen Datensilos zwischen Marketing, Vertrieb und Außendienst?
  2. Definieren Sie die wichtigsten Funktionen: Erstellen Sie eine Checkliste mit elementaren Features. Für Bauzulieferer gehören dazu in der Regel Produktverwaltung, Multi-Contact-Management, Partnermanagement, mobile App und ERP-Integration.
  3. Holen Sie Team-Feedback ein: Das beste CRM nützt nichts, wenn es vom Team nicht akzeptiert wird. Holen Sie Vertriebler:innen, Außendienst, Marketing und Support ins Boot und lassen Sie sie die Systeme testen.
  4. Prüfen Sie Gesamtkosten und den ROI: Betrachten Sie alle Kosten: Lizenzen, Implementierung, Schulungen, Integrationen. Stellen Sie diese dem erwarteten Nutzen (Zeitersparnis, höhere Abschlussquoten, kürzere Verkaufszyklen) gegenüber.
  5. Achten Sie auf Skalierbarkeit: Wählen Sie eine Plattform, die mitwächst. Fangen Sie klein an – etwa mit dem kostenlosen HubSpot. Wichtig ist, dass das System bei steigendem Geschäftsvolumen und komplexeren Anforderungen mithalten kann.

Bonus: So starten Sie in 30 Tagen mit HubSpot CRM durch

Wir empfehlen HubSpot als CRM-Lösung für mittelständische bis große Unternehmen in der Bauindustrie. Mit diesem 30-Tage-Plan gelingt Ihnen der strukturierte Einstieg:

  • Woche 1: Melden Sie sich für das kostenlose HubSpot CRM an. Importieren Sie Ihre wichtigsten Kundenkontakte und erstellen Sie eine erste Pipeline mit Phasen, die zu Ihren Vertriebsprozessen passen – etwa „Lead-Qualifizierung", „Technische Beratung", „Angebot", „Verhandlung" und „Auftrag".
  • Woche 2: Übertragen Sie Ihre 20 wichtigsten aktiven Verkaufschancen in die neue Pipeline. Richten Sie erste E-Mail-Vorlagen für wiederkehrende Anfragen ein und testen Sie eine erste Automatisierung – etwa eine Erinnerungs-E-Mail, wenn ein Angebot 14 Tage unbeantwortet bleibt.
  • Woche 3: Tragen Sie Ihre wichtigsten Produkte in die Produktbibliothek ein. Richten Sie das Ticketsystem für erste Service-Anfragen ein und verbinden Sie Ihr E-Mail-Postfach, damit die gesamte Kundenkommunikation lückenlos im CRM erfasst wird.
  • Woche 4: Analysieren Sie die ersten Kennzahlen im Dashboard – etwa die Conversion-Rate von einer Pipeline-Phase zur nächsten. Optimieren Sie Ihre Prozesse, holen Sie Feedback vom Team ein und planen Sie den Rollout für weitere Abteilungen.

Nach diesen 30 Tagen haben Sie ein funktionierendes CRM-System, das Ihrem Vertriebsteam echten Mehrwert bietet. Jetzt können Sie schrittweise weitere Features aktivieren und das System an wachsende Anforderungen anpassen.

💡 Case Study: Roto DTS

Um die Absatzförderung innerhalb des Partnernetzwerkes aus Dach-Profis gezielt zu stärken, suchte Roto Dachsystemtechnologie eine neue, zentrale Lösung, die Marketing, Vertrieb und Partnerkommunikation systematisch miteinander verbindet. Mit HubSpot wurde genau das geschafft. Roto DTS steigerte so den Lead-Umsatz um 50%. 

Roto DTS steigert mit HubSpot den Lead-Umsatz um 50%

Fazit: Mit dem richtigen CRM zum Erfolg in der Bauindustrie

Die Bauindustrie durchläuft wie alle Branchen einen Wandel: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und verändertes Kaufverhalten erfordern professionelle Vertriebsprozesse. Hersteller und Zulieferer, die heute in ein modernes CRM-System investieren, schaffen sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem CRM-Vergleich für die Bauindustrie:

  • Enterprise-Lösungen wie Salesforce, SAP und Microsoft bieten maximale Leistungsfähigkeit und Anpassbarkeit, sind aber komplex und kostenintensiv. Sie eignen sich für Großkonzerne mit entsprechenden IT-Ressourcen und Budget.
  • Spezialisierte Tools wie Pipedrive und Monday punkten mit einfacher Bedienung und attraktiven Preisen, decken aber möglicherweise nicht alle Anforderungen ab.
  • HubSpot kombiniert als All-in-One-Plattform Benutzerfreundlichkeit mit umfassenden B2B-Funktionen und ist die beste Wahl für mittelständische bis große Bauzulieferer. Die Skalierbarkeit vom kostenlosen CRM bis zur Enterprise-Lösung ermöglicht einen risikolosen Einstieg.
  • Entscheidende Kriterien für die Systemauswahl sind: B2B-Vertriebsfunktionen, Produktmanagement, Partnermanagement-Features, Service-Integration, mobile Nutzbarkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unsere klare Empfehlung: Starten Sie mit HubSpot. Das kostenlose CRM bietet bereits umfangreiche Funktionen, und Sie können das System bei Bedarf modular erweitern. So vermeiden Sie hohe Anfangsinvestitionen und können das CRM schrittweise an Ihre Anforderungen anpassen.

FAQ: Häufige Fragen zu CRM in der Bauindustrie

Warum lohnt sich ein CRM für Bauzulieferer und Hersteller?
Ein CRM lohnt sich für Bauzulieferer, weil es Verkaufszyklen verkürzt, die Abschlussquote erhöht, die Koordination bei mehreren Entscheidern verbessert und zusätzliche Umsätze durch strukturiertes After-Sales-Management schafft.
Welches CRM ist am besten für kleine Bauzulieferer geeignet?
Für kleinere Unternehmen empfehlen wir das kostenlose HubSpot CRM oder Pipedrive. Beide Systeme sind intuitiv bedienbar und bieten alle grundlegenden Funktionen. HubSpot lässt sich später problemlos erweitern.
Wie viel Zeit muss ich für die Implementierung eines CRMs als Softwareunternehmen einplanen?
Das hängt stark von der Komplexität ab – zwischen 30 Tagen und mehreren Monaten ist alles möglich. Bei HubSpot können Sie mit folgender Zeitplanung rechnen:
  • Basis-Setup für kleine Unternehmen: Die Grundfunktionen (Kontakte, Projekte, Deals) können Sie sofort nutzen. Eine saubere Einrichtung ist oft in wenigen Tagen bis Wochen erledigt.
  • Professional-Setup: Wenn Sie komplexe Automatisierungen (mehr als „nur“ simple E-Mail-Serien), KI-Agents, erste Integrationen von Drittanbieter-Apps oder tieferes Reporting einrichten, planen Sie mehrere Wochen oder Monate ein.
  • Enterprise-Setup: Eine vollwertige Implementierung mit Integrationen in bestehende Systeme ist ein größeres IT-Projekt. Planen Sie hier mindestens drei bis sechs Monate ein.
Kann ich mein ERP-System mit dem CRM verbinden?
Ja, HubSpot bietet native Integrationen und offene APIs für ERP-Anbindungen. Die Integration ermöglicht automatischen Austausch von Stammdaten, Preisen und Aufträgen.
Wie stelle ich sicher, dass mein Team das CRM nutzt?
Erfolgreiche Maßnahmen: frühzeitige Team-Einbindung, klare Demonstration des Nutzens, gründliche Schulungen, Power-User als Champions und frühe Quick Wins. Die Geschäftsführung muss das CRM vorleben.
Was kostet das HubSpot CRM im Vergleich zu anderen Lösungen?
Das HubSpot CRM können Sie komplett kostenlos nutzen. Erste Zusatzfunktionen erhalten Sie bereits ab 9 Euro monatlich. Andere Tools – vor allem größere Systeme wie Microsoft, Salesforce und SAP – liegen deutlich darüber.
Ist HubSpot DSGVO-konform?
Ja, HubSpot ist vollständig DSGVO-konform und bietet Ihrem Unternehmen alle Tools zur Einhaltung des Datenschutzes. Für alle neuen Accounts in der EU werden die Daten standardmäßig auf europäischen Servern gehostet. Zudem bieten wir ein detailliertes Data Processing Agreement (DPA) und Funktionen, um Einwilligungen zu verwalten, Daten auf Anfrage zu löschen (inklusive „Permanent delete“-Funktion) und den Cookie-Banner datenschutzkonform zu steuern.
Gibt es deutschsprachigen Support?
Ja, HubSpot bietet für alle kostenpflichtigen Pläne deutschsprachigen Telefon-, E-Mail- und Chat-Support an. Außerdem gibt es eine große Entwickler Community und eine HubSpot-eigene Community, die Probleme löst und Tipps weitergibt
Kann das CRM mit meinem Unternehmen mitwachsen?
Ja, HubSpot ist auf Skalierbarkeit ausgelegt. Start kostenlos, dann schrittweise Erweiterung: Marketing Hub, Sales Hub Professional, Service Hub. Wächst vom 10-Personen-Betrieb bis zum internationalen Konzern.

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