Das Wichtigste in Kürze
Unternehmen der Sportwarenindustrie stehen 2025 vor Herausforderungen wie hohem Wettbewerbsdruck, Omnichannel-Komplexität und der Notwendigkeit, Saison- und Trendzyklen effizient zu managen sowie Direct-to-Consumer-Strategien erfolgreich umzusetzen.
- CRM-Anforderungen: Ein CRM für die Sportwarenindustrie muss den gesamten Kundenlebenszyklus abbilden.
- Enterprise-Lösungen: Salesforce, SAP und Microsoft bieten hohe Leistungsfähigkeit, sind aber oft komplex und eher für große Sportartikelkonzerne geeignet.
- Schlankere Tools: Pipedrive, Monday und HubSpot kombinieren Benutzerfreundlichkeit mit Skalierbarkeit. HubSpot bietet als All-in-One-Plattform alles was in der Branche nötig ist, um den Absatz zu fördern.
Lesezeit: 18 Minuten
Die Sportwarenindustrie ist dynamisch wie kaum eine andere Branche: Saisonale Schwankungen, volatile Trends und ein hart umkämpfter Markt prägen den Alltag von Herstellern, Händlern und Direct-to-Consumer-Marken. In diesem Umfeld reicht es nicht, nur neue Kund:innen zu gewinnen – der wahre Erfolg liegt in der langfristigen Kundenbindung.
Während viele Sportmarken Millionen in Neukundenakquise investieren, wird das eigentliche Potenzial oft übersehen: Bestandskund:innen generieren bis zu 67 Prozent mehr Umsatz als Neukund:innen, bei deutlich geringeren Akquisekosten. Wer seine Kund:innen nicht halten kann, verschenkt Cross-Selling-Potenziale für Sportbekleidung, Zubehör und Folgeprodukte.
Ein CRM-System, bildet die gesamte Customer Journey ab, vom ersten Kontakt im Online-Shop oder Store über personalisierte Marketing-Kampagnen bis hin zu exzellenten Kundenservice oder B2B-Händlern. Wir stellen Ihnen die sechs besten CRM-Systeme für die Sportwarenindustrie vor und zeigen, wie Sie mit der richtigen Lösung Ihre Kundenbindung maximieren.
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein CRM-System für die Sportwarenindustrie?
Ein CRM-System für die Sportwarenindustrie ist die „Single Source of Truth" für alle Kundendaten des Unternehmens. Die zentrale Plattform bildet idealerweise den gesamten Kundenlebenszyklus von der Lead-Generierung über Multi-Channel-Vertrieb und das Händlermanagement bis hin zur langfristigen Kundenbindung ab.
Es räumt mit Datensilos zwischen Marketing, Vertrieb, E-Commerce und Kundenservice auf, um die Kundenabwanderung (Churn) zu minimieren und den Customer Lifetime Value (CLV) durch gezieltes Cross-Selling und personalisierte Kampagnen zu maximieren.
Die größten Herausforderungen für die Sportwarenindustrie im Jahr 2025
Die Sportwarenindustrie in Deutschland boomt: Egal ob Team Sport oder Sportbekleidung. Laut IFH Köln und BBE Handelsberatung wächst der Markt nach einem Rückgang im Vorjahr wieder. Mit einem Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verzeichneten die Team Sportarten das größte Wachstum. Die Umsatzstärkste Produktkategorie ist die Sportbekleidung, die mit einem Marktvolumen von 7,3 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Gesamtmarktes ausmacht, gefolgt von Sportschuhen, Sportausrüstung und Sportzubehör.
Dennoch müssen Unternehmen mit Herausforderungen umgehen – so zum Beispiel sich ändernde Verbrauchertrends:
- Hoher Konkurrenzdruck: Der Markt wird immer dichter – sowohl etablierte Marken wie Nike und Adidas als auch aufstrebende Direct-to-Consumer-Brands kämpfen um Marktanteile. Kleinere Hersteller und Händler sind so steigendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt und müssen sich durch Kundenerlebnis und Produktinnovation differenzieren.
- Omnichannel-Komplexität: Kund:innen erwarten ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg – vom Online-Shop über Social Media bis zum stationären Handel. Hinzu kommen B2B-Potenziale bei Sport-Team und Absatzhändlern. Die Verwaltung von Kundendaten über verschiedene Touchpoints erfordert intelligente Systeme.
- Saisonalität und Trendzyklen: Die Sportwarenindustrie ist stark saisonabhängig. Sommersportarten, Wintersport und wechselnde Modetrends erfordern präzises Timing bei Marketing-Kampagnen, Bestandsmanagement und Produktlaunches.
- Direct-to-Consumer-Shift: Immer mehr Marken setzen auf direkte Kundenbeziehungen statt klassischen Großhandel. Das erfordert neue Kompetenzen in E-Commerce, Community-Building und Kundenbindung – alles Bereiche, die durch CRM-Systeme optimiert werden können.
Ein CRM-System ist für Unternehmen der Sportwarenindustrie eine große Hilfe bei einigen dieser aktuellen Herausforderungen. Es schafft die nötige Datenbasis, um Churnrate zu senken, ermöglicht die Automatisierung von Marketing- und Vertriebsprozessen für effiziente Skalierung und hilft Teams, sich im intensiven Wettbewerb auf die wertvollsten Kund:innen zu konzentrieren.
Unverzichtbare CRM-Funktionen für Unternehmen der Sportwarenindustrie
| CRM-Funktion | Warum das für die Sportwarenindustrie wichtig ist |
|---|---|
| 360-Grad-Kundensicht | Führt alle Daten an einem Ort zusammen, egal ob B2C oder B2B |
| E-Commerce-Integration | Verbindet Online-Shops (Shopify, WooCommerce, Magento) direkt mit dem CRM |
| Händler- und B2B-Management | Verwaltet Beziehungen zu Einzelhändlern, Großhändlern und Vertriebspartnern |
| Kampagnen-Automatisierung | Automatisiert saisonale Kampagnen, Produktlaunches und personalisierte E-Mail-Serien |
| Mobile CRM-Zugriff | Ermöglicht Außendienstmitarbeiter:innen und Messevertreter:innen mobilen Zugriff auf Kundendaten und Bestellungen. |
| Integrationen | Ermöglicht die nahtlose Anbindung an E-Commerce-Plattformen, ERP-Systeme, Logistikpartner und Marketing-Tools. |
| KI-gestützte Insights | Nutzt KI für Trendanalysen und Vorhersagen zu Kaufwahrscheinlichkeiten. |
| Reporting & Analytics | Erstellt Dashboards zur Analyse von KPIs wie Saisonumsätze, Return Rates, Customer Lifetime Value und Channel Performance. |
Kriterien unseres CRM-Vergleichs der besten Systeme für die Sportwarenindustrie
Die Kriterien unseres CRM-Vergleichs für die Sportwarenindustrie beleuchten neben allgemeinen Features auch spezifische, auf die Bedürfnisse von Sportartikelherstellern und -händlern zugeschnittene Funktionen. Wir haben die Systeme auf folgende Kriterien überprüft:
- Benutzerfreundlichkeit: Wie intuitiv ist das CRM-System? In der schnelllebigen Sportwarenindustrie müssen Vertrieb, Marketing & Co. ohne lange Einarbeitung intuitiv auf einer Plattform zusammenarbeiten können.
- Standardfunktionen: Implementiert der Anbieter moderne, aber mittlerweile übliche Features wie KI zur Lead-Bewertung oder Automatisierungen für saisonale Kampagnen?
- Branchenspezifische Funktionen: Gibt es spezielle Features für die Sportwarenindustrie?
- Integrationen: Wie gut lässt sich das CRM mit dem bestehenden Tech-Stack (etwa mit E-Commerce-Plattformen, ERP-Systemen oder Logistik-Tools) verbinden?
- Skalierbarkeit: Wächst das CRM mit dem Unternehmen mit? Gibt es idealerweise kostenlose Pläne für Start-ups?
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Was bekommt das Unternehmen für sein Geld? Gibt es eine transparente Preisstruktur?
- Support und Implementierung: Bietet der Anbieter deutschsprachigen Support und wie schnell lässt sich das System in der Sportmarke einführen?
Die besten 6 CRM-Systeme für die Sportwarenindustrie im Vergleich
| CRM | Ideal für | Wichtigste Funktionen und Vorteile | Preis |
|---|---|---|---|
| HubSpot CRM | Sportunternehmen jeder Größe, die eine All-in-One-Lösung für Marketing, Vertrieb und Marketing suchen | 360-Grad-Kundensicht, E-Commerce-Integration, automatisierte Kampagnen-Workflows, starke KI (Breeze), viele Integrationen | ab 9 € / Monat (Starter) ab 1.283 € / Monat (Professional) kostenlose Tools verfügbar |
| Salesforce Sales Cloud | Größere Sportartikelkonzerne mit komplexen Omnichannel-Strukturen und hohem Anpassungsbedarf | Hohe Anpassbarkeit für Multi-Channel-Strategien, AppExchange mit Retail-Apps, KI "Einstein AI" | ab 25 € / Monat (Starter Suite) ab 100 € / Monat (Pro Suite) ab 175 € / Monat (Enterprise) |
| Microsoft Dynamics 365 | Sportunternehmen, die bereits im Microsoft-Ökosystem verankert sind | Tiefe Office- und Teams-Integration, Microsoft Copilot (KI), Power BI-Analysen, hohe Anpassbarkeit | ab 60,80 € / Monat (Sales) ab 65,50 € / Monat (Business Central) |
| SAP Sales Cloud | Großunternehmen, die bereits SAP nutzen und hohe Anforderungen an ERP-Integration haben | Tiefe Integration in SAP-ERP, Verwaltung komplexer B2B-Vertriebszyklen, KI "SAP Joule", detaillierte Analysen | ab 118 € / Monat (Starter Suite) weitere Add-Ons möglich |
| Pipedrive | Kleine und mittlere Sportartikelhändler, die ein einfaches und vertriebsorientiertes CRM suchen | Intuitive Drag-and-Drop-Pipeline, aktivitätenbasiertes Verkaufen, gute mobile App | ab 14 € / Monat (Lite) ab 39 € / Monat (Growth) ab 49 € / Monat (Premium) ab 79 € / Monat (Ultimate) |
| Monday CRM | Sportmarken, die eine visuelle Plattform für Projektmanagement und Vertriebsprozesse benötigen | Visuelle Boards, No-Code-Workflows, einfache Automatisierungen, Integrationen mit E-Commerce-Tools | ab 12 € / Monat (Basic) ab 17 € / Monat (Standard) ab 28 € / Monat (Pro) |
So funktioniert das HubSpot CRM für die Sportwarenindustrie im Detail
Quelle: HubSpot
HubSpot ist eine All-in-One-Plattform, die vor allem Unternehmen der Sportwarenindustrie im B2C- und B2B-Geschäft viele Funktionen bietet. Die starke Integration von KI (HubSpot Breeze) und Automatisierungstools sind überall im System sichtbar, unter anderem gibt es KI-Agenten für Datenanalyse und den Vertrieb.
Gleichzeitig bietet HubSpot viele Features rund um E-Commerce und Kundenservice – unter anderem Online-Shop-Integrationen und KI-gestütze Live-Chatbots. Das Tool ist darauf ausgelegt, den gesamten Workflow in einem Sportunternehmen – von der Kundenakquise über den Multi-Channel-Vertrieb bis zur langfristigen Kundenbindung – effizienter und profitabler zu gestalten. Hier sind die wichtigsten Funktionen für die Sportwarenindustrie im Detail:
- Pipeline Management: Bilden Sie Ihren Vertriebsprozess in visuellen Pipelines ab, um den Überblick zu behalten und Umsatzprognosen zu erstellen.
- E-Commerce-Integration: Verbinden Sie Ihren Online-Shop (Shopify, WooCommerce, Magento) direkt mit HubSpot
- Lead Management & Scoring: Erfassen, qualifizieren und verwalten Sie Leads. Mit gezieltem Lead Scoring können Sie Ihre Ressourcen auf die wertvollsten Kund:innen konzentrieren.
- Automatisierte Kampagnen-Workflows: Erstellen Sie automatisierte E-Mail-Sequenzen für saisonale Produktlaunches oder Upselling-Möglichkeiten
- Händler- und B2B-Management: Verwalten Sie Beziehungen zu Einzelhändlern und Vertriebspartnern mit spezifischen Deal-Pipelines, Preislisten und Kommunikations-Tools.
- Integrationen: Verbinden Sie HubSpot über den App Marketplace einfach mit Ihrem Tech-Stack – von E-Commerce über ERP bis zu Social-Media-Tools.
- Zentrales Reporting: Anstatt Daten aus verschiedenen Quellen manuell für Reportings zusammenzufügen, erstellt HubSpot teils automatisiert benutzerdefinierte Dashboards, die alle wichtigen KPIs an einem Ort visualisieren.
- KI-Integration: HubSpot Breeze, HubSpots hauseigene KI, ist über die gesamte Plattform in das CRM integriert. Breeze hilft Sportunternehmen dabei, Verkaufszyklen effizienter und schneller abzuschließen. So kann Breeze automatisch dabei helfen Deals zu identifizieren, zu qualifizieren und abzuschließen. Außerdem bietet Breeze verschiedene Agents, die besonders Sportmarken im schnellen Arbeitsalltag unterstützen. Der KI-Prospecting-Agent etwa hilft bei der Recherche potenzieller Händler:innen und der Customer-Agent hilft dem Kundenservice mit Vorarbeit bei einfachen Problemen
Preise von HubSpot:
- ab 9 Euro pro Monat pro Lizenz (Starter-Plattform)
- ab 1.283 Euro pro Monat (Professional-Plattform)
- kostenlose Tools und Pläne verfügbar
💡 Unser Rat
Fangen Sie klein an. Mit den kostenlosen Tools von HubSpot können Sie sofort mit dem Import von Kundenkontakten loslegen und zum Beispiel Ihre Sales-Pipeline abbilden. Später können Sie HubSpot um weitere Funktionen modular erweitern.
Kostenlose CRM-Software
Kostenlose Funktionen, die Ihnen sicher gefallen werden:
- Meetingplaner
- E-Mail-Vorlagen-Designer
- Live-Chat-Software
- KI-gestützter-E-Mail-Generator
Die 5 weiteren Top-CRMs für die Sportwarenindustrie
Salesforce
Quelle: Salesforce
Die Salesforce Sales Cloud ist eine stark anpassbare Plattform, die sich unserer Erfahrung nach vor allem für größere Sportartikelkonzerne mit komplexen Anforderungen eignet. Als einer der weltweit größten Anbieter für Cloud-Software bietet Salesforce eine bis ins kleinste Detail personalisierbare und jeglichen Anwendungsfall abdeckende Lösung.
Zu den wichtigsten Funktionen des Salesforce-CRMs zählen:
- Hohe Anpassbarkeit, etwa bei komplexen Omnichannel-Strategien und Multi-Brand-Management
- AppExchange mit Tausenden branchenrelevanten Apps, darunter spezielle Retail- und E-Commerce-Lösungen
- KI „Einstein AI" ist überall integriert, bietet smarte Einblicke in Prognosen und bewertet Leads
- Salesforce Flow (MuleSoft) zur Automatisierung von einfachen Freigaben bis hin zu komplexen Prozessketten
- Benutzerdefinierte Objekte, um komplexe Kundenstrukturen und Händlerbeziehungen abzubilden
Preise von Salesforce:
- 25 Euro pro Monat pro Lizenz (Starter Suite)
- 100 Euro pro Monat pro Lizenz (Pro Suite)
- 175 Euro pro Monat pro Lizenz (Enterprise)
- 350 Euro pro Monat pro Lizenz (Unlimited)
- 550 Euro pro Monat pro Lizenz (Unlimited + KI-Suite, Agentforce und mehr)
- Kostenlose Testversion für 30 Tage verfügbar
Microsoft 365 Dynamics
Quelle: Microsoft Dynamics 365
Microsoft Dynamics 365 Sales ist für Sportunternehmen und Teams, die bisher schon im Microsoft-Ökosystem arbeiten, eine gute Lösung.
Die wichtigsten Features des Microsoft-CRMs auf einen Blick:
- Tiefe Verbindung mit Outlook, Teams, SharePoint (und allen anderen Microsoft-Tools) für eine erleichterte Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Marketing und Logistik
- Modul „Project Operations" für durchgängige Verwaltung von Projekten
- Microsoft Copilot ist als generative KI integriert und unterstützt bei Kommunikation und Datenanalyse
- Mit Power BI lassen sich sehr detaillierte Vertriebs- und Saisonanalysen erstellen
Preise von Microsoft 365 Dynamics:
- Hängen stark von den gewählten Modulen ab
- Dynamics 365 Sales: ab 60,80 Euro pro Monat und Nutzer:in
- Dynamics 365 Business Central (vereint alles in einer Plattform): ab 65,50 Euro pro Monat und Nutzer:in
- Kostenlose Testversion für 30 Tage verfügbar
SAP Sales Cloud
Quelle: SAP
Die SAP Sales Cloud ist eine große und vielschichtige CRM-Lösung für Großunternehmen und Konzerne der Sportwarenindustrie. Gerade Firmen, die bereits ihre Kernprozesse über ein SAP ERP-System steuern, können von der engen Verzahnung mit den CRM-Funktionen profitieren.
Zu den wichtigsten Funktionen von SAP zählen:
- Einheitliche Sicht auf Kund:innen über alle Kanäle hinweg
- Tiefe Integration in die SAP S/4HANA-Landschaft
- KI für den Vertrieb mit Funktionen für unterstützte Kontaktaufnahme und Pipeline-Management
- Guided Selling hilft dabei, Kundenanforderungen durch einen interaktiven, datengestützten Ansatz zu verstehen
- Detaillierte Verwaltung von Bestellzyklen, um B2B- und B2C-Modelle abzubilden
- Echtzeit-Analyse der Kundenprofitabilität durch die Verknüpfung von CRM-Daten mit den Finanzdaten aus dem ERP
Preise von SAP Sales Cloud:
- Ab 118 Euro pro Monat pro Lizenz (Starter Suite)
- Weitere Add-Ons (etwa Service, Field Sales) möglich
Pipedrive
Quelle: Pipedrive
Pipedrive ist ein stark vertriebsorientiertes CRM und eignet sich besonders für kleine bis mittlere Sportartikelhändler oder aufstrebende Sportmarken, die eine einfache und intuitive Lösung suchen. Neben einem strukturierten Verkaufsprozess bietet Pipedrive auch die wichtigsten Funktionen zum Kundenmanagement.
Die wichtigsten Funktionen des CRM-Tools:
- Intuitive und visuelle Drag-and-Drop-Oberfläche für alle Bereiche
- Möglichkeit, mehrere anpassbare Pipelines für verschiedene Prozesse zu erstellen
- Aktivitätenbasiertes Verkaufen erinnert Vertriebsmitarbeiter:innen proaktiv an die nächste fällige Aktion
- Benutzerdefinierte Felder und Pipeline-Phasen zur Segmentierung von Kontakten und zur individuellen Anpassung
- Einfache Dashboards zur Messung von KPIs
- Gute mobile App, verfügbar für iOS und Android
Preise von Pipedrive:
- Ab 14 Euro pro Monat pro Lizenz (Lite)
- Ab 39 Euro pro Monat pro Lizenz (Growth)
- Ab 49 Euro pro Monat pro Lizenz (Premium)
- Ab 79 Euro pro Monat pro Lizenz (Ultimate)
- Funktionen wie Projektmanagement oder Marketing-Kampagnen sind über kostenpflichtige Add-ons buchbar
- Kostenlose Testversion für 14 Tage verfügbar
Monday CRM
Quelle: Monday
Monday CRM ist weniger ein klassisches CRM, sondern mehr ein Projektmanagement- und Arbeitsorganisation-Tool, das auch CRM-Funktionen bietet. Es ist ideal für Sportmarken, die eine flexible und visuelle Plattform zur Steuerung von Produktlaunches und ihren Kundenbeziehungen suchen.
Die wichtigsten Monday-Features auf einen Blick:
- „Boards" als Kernfunktion, die sich flexibel darstellen lassen (etwa als Kanban-Board, Kalender oder Gantt-Chart)
- Einfache Automatisierungen mit individuellen Workflows und Triggern
- Integration von Tools wie Gmail, Outlook, Shopify oder Slack
- No-Code-Bausteine, mit denen Sportunternehmen ihre eigenen Workflows für Produktlaunches, Kampagnen-Tracking oder Kunden-Onboarding erstellen können
Preise von Monday CRM:
- Ab 12 Euro pro Monat pro Lizenz (Basic)
- Ab 17 Euro pro Monat pro Lizenz (Standard)
- Ab 28 Euro pro Monat pro Lizenz (Pro)
- Enterprise auf Anfrage
- Kostenlose Testversion für 14 Tage verfügbar
In 5 Schritten zum passenden CRM für Ihr Sportunternehmen
Um aus den vorgestellten CRM-Tools das passende System für Ihr Sportunternehmen zu wählen, haben wir für Sie eine Checkliste mit fünf Punkten zusammengestellt:
- Analysieren Sie Ihre Customer Journey: Skizzieren Sie den gesamten Prozess vom ersten Touchpoint über den Kauf (online oder im Store) bis hin zum Kundenservice. Wo entstehen Datensilos zwischen E-Commerce, Vertrieb und Marketing?
- Definieren Sie die wichtigsten Funktionen: Erstellen Sie eine Checkliste mit den elementaren Features, die Ihr System haben muss. Für die Sportwarenindustrie sind das in der Regel E-Commerce-Integration, Händlermanagement und Tools für Loyalty-Programme.
- Holen Sie Team-Feedback ein: Das beste CRM nützt nichts, wenn es vom Team nicht akzeptiert wird. Holen Sie Vertriebsteam, Marketing & Co. mit ins Boot und lassen Sie sie die Systeme testen.
- Prüfen Sie Gesamtkosten und den ROI: Betrachten Sie die Gesamtkosten. Wo liegt der grobe ROI?
- Achten Sie auf Skalierbarkeit: Wählen Sie eine Plattform, die mit Ihrem Unternehmen wachsen kann. Fangen Sie bei Bedarf klein an – etwa mit dem kostenlosen HubSpot. Wichtig ist, dass das System bei steigendem Kundenvolumen und komplexeren Anforderungen mithalten kann.
Bonus: So starten Sie in 30 Tagen mit Ihrem HubSpot CRM durch
Wir empfehlen Ihnen HubSpot als CRM-Lösung für Ihr Sportunternehmen. So decken Sie alle Bereiche von der Leadgenerierung über E-Commerce-Integration bis hin zur (KI-)Automatisierung über eine Oberfläche ab.
Wollen Sie direkt loslegen? Hier ist Ihr Plan für die ersten vier Wochen:
- Woche 1: Melden Sie sich für das kostenlose HubSpot CRM an. Importieren Sie Ihre Kundenkontakte und erstellen Sie eine erste Pipeline mit Phasen, die zu Ihrem Vertriebsprozess passen
- Woche 2: Übertragen Sie Ihre 20 wichtigsten aktiven Verkaufschancen in die neue Pipeline. Richten Sie erste E-Mail-Vorlagen für wiederkehrende Anfragen ein und testen Sie eine erste Automatisierung, etwa eine E-Mail-Serie für Abandoned Carts.
- Woche 3: Verbinden Sie Ihren Online-Shop mit HubSpot (z.B. via Shopify-Integration), damit Bestellungen automatisch erfasst werden. Richten Sie das Ticketsystem für erste Kundenservice-Anfragen ein.
- Woche 4: Analysieren Sie die ersten Kennzahlen im Dashboard, etwa die Konversionsrate von einer Pipeline-Phase zur nächsten und die Performance Ihrer E-Commerce-Kanäle. Optimieren Sie Ihre Prozesse und planen Sie den Rollout für das gesamte Team.
💡 Case Study: Deutscher Golf Verband nutzt HubSpot
Der Deutsche Golf Verband nutzt HubSpot und revolutioniert damit den Golfsport. Durch den Einsatz von HubSpot konnten mehr als 280.000 neue Kunden angezogen werden und 2/3 der Vermarktungs-Erlöse wurden aus digitalen Einnahmen erzielt. Erfahren Sie in unserer gemeinsamen Fallstudie.

Fazit: Setzen Sie sich mit dem HubSpot CRM im Sport-Wettbewerb durch
Laut Prognose von Statista wird der globale Sportartikelmarkt bis 2029 auf über 200 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Branche kämpft mit Omnichannel-Komplexität und schnellen Trendzyklen. Nutzen Sie etwa ein CRM-System zur Digitalisierung Ihrer Routineprozesse und gewinnen Sie so mehr Zeit für Wichtigeres.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Vergleich von CRM-Systemen für die Sportwarenindustrie zusammengefasst:
- Enterprise-Lösungen wie Salesforce, SAP und Microsoft sind sehr leistungsstark, aber auch komplex. Sie eignen sich vor allem für Großunternehmen mit hohem Anpassungsbedarf – ganz gleich, ob Multi-Brand-Konzern oder globaler Einzelhändler.
- Tools wie Pipedrive und Monday legen den Fokus auf einzelne Bereiche. Sie sind dadurch in diesen Segmenten stark und auch intuitiv zu bedienen, decken aber für größere oder wachsende Unternehmen möglicherweise nicht alle Funktionsbereiche ab.
- HubSpot ist die All-in-One-Plattform in unserem Vergleich, die die beste Mischung aus Benutzerfreundlichkeit, Funktionsumfang und Skalierbarkeit für Sportunternehmen bietet.
- Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Sport-CRMs sind branchenspezifische Funktionen (etwa E-Commerce-Integration), eine intuitive Bedienung und die Integrationsfähigkeit mit dem bestehenden Tech-Stack.
FAQ: Häufige Fragen aus der Sportwarenindustrie zum Thema CRM
Warum lohnt sich HubSpot CRM wirklich?
Kann ich das CRM an unsere internen Prozesse anpassen?
Wie sieht der Datenschutz bei HubSpot aus, ist das Tool DSGVO-konform?
Gibt es einen deutschen Support bei HubSpot?
Welches CRM ist am besten für kleine Sportmarken und Teams geeignet?
Wie viel Zeit muss ich für die Implementierung eines CRMs als Sportunternehmen einplanen?
- Basis-Setup für kleine Unternehmen: Die Grundfunktionen können Sie sofort nutzen. Eine saubere Einrichtung ist oft in wenigen Tagen bis Wochen erledigt.
- Professional-Setup: Wenn Sie komplexe Automatisierungen (mehr als „nur" simple E-Mail-Serien), KI-Agents, erste Integrationen von Drittanbieter-Apps oder tieferes Reporting einrichten, planen Sie mehrere Wochen oder Monate ein.
- Enterprise-Setup: Eine vollwertige Implementierung mit Integrationen in bestehende Systeme ist ein größeres IT-Projekt. Planen Sie hier mindestens drei bis sechs Monate ein.
Was kostet das HubSpot CRM im Vergleich zu anderen Lösungen?
Wächst das CRM mit meinem Unternehmen?
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