KI-gestütztes Sales Forecasting: So bauen Sie präzise Umsatzprognosen auf

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Cem Atilla Köksal
Cem Atilla Köksal

Aktualisiert:

KI-Sales-Forecasting: Tortendiagramm mit Trendkurve und Balkendiagramm, Titel „Wie präzise sind KI-Umsatzprognosen?“

Das Wichtigste in Kürze

KI-gestütztes Sales Forecasting liefert Ihnen präzisere Umsatzprognosen, setzt aber eine saubere Vorbereitung voraus. Diese Punkte sollten Sie kennen:

  • KI-gestütztes Sales Forecasting erstellt Vorhersagen für Ihr Vertriebsteam über vielversprechende Leads, Risiken und Chancen bei Bestandskundinnen und Bestandskunden sowie für Umsatzzahlen und Budgetplanungen.
  • Dank der großen Rechenkapazitäten kann KI im Vertrieb viel mehr Daten als Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter analysieren und findet so oft Muster, die mit herkömmlichen Methoden verborgen bleiben.
  • Die Implementierung der Lösungen erfordert Vorarbeit in Form von Datenüberarbeitung und -vereinheitlichung, Mitarbeiterschulungen, Auswahl des passenden Tools und DSGVO-Einstellungen vor der Nutzung sowie Überwachung der Performance nach Inbetriebnahme.
  • Es gibt eine Reihe verschiedener Software-Lösungen von HubSpot bis Gong, die sich an unterschiedliche Unternehmen richten und für verschiedene Bedürfnisse konzipiert sind. Die richtige Auswahl verhindert Mehrkosten für nicht notwendige Funktionen.

Lesezeit: 12 Minuten

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Vertriebsvorhersagen ohne KI? Geht, aber schlechter als notwendig. Das wissen auch die CIOs erfolgreicher Unternehmen: Laut „State of Sales 2026“-Report von Salesforce ist Forecasting einer der fünf Top-Anwendungsfälle von KI Agents. Insgesamt geben 91 Prozent der Befragten an, dass sie KI im Vertrieb für Akquise, Forecasting, Lead Scoring und Mails nutzen.

Versuchen Sie sich immer noch an klassischem Excel-Forecasting, verpassen Sie aus unserer Sicht den Anschluss: Die Vorgehensweise ist fehleranfällig, unterstützt Datensilos und verhindert die Entdeckung von Mustern für präzise Prognosen. Wie Sie stattdessen Board-Ready Revenue Predictions in Echtzeit erhalten, erfahren Sie hier.

Die 4 wichtigsten Forecasting-Methoden im Vergleich

Im Laufe der Zeit haben Sales-Teams verschiedene Forecasting-Methoden entwickelt. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst:

  1. Opportunity-Stage Forecasting: Je nachdem, an welchem Punkt der Sales-Pipeline sich der Kontakt befindet, ordnen Sie ihm eine unterschiedlich hohe prozentuale Wahrscheinlichkeit für den Abschluss zu. Ein Beispiel: Auf der Verhandlungsebene ist die Wahrscheinlichkeit etwa deutlich höher als bei der Kontaktaufnahme.
  2. Historisches Trend-Forecasting: Sie analysieren bisherige Sales-Daten und Entwicklungen und erkennen darin Muster und langfristige Trends, etwa die Jahreszeiten betreffend. Daraus leiten Sie Ihre Prognosen für die Zukunft ab.
  3. KI-basiertes Deal-Scoring: Sie beziehen interne und externe Daten ein und nutzen KI im Vertrieb für ein möglichst präzises Deal-Scoring.
  4. Multi-Variable Predictive Models: Zusätzlich zum Deal Scoring ermitteln Sie hier mithilfe der KI und zahlreicher Quellen die Umsatzprognosen für das nächste Quartal und finden heraus, welche Kundinnen und Kunden abspringen möchten oder Interesse an einem weiteren Deal haben könnten.

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    Wie funktioniert KI-Forecasting im Vertrieb?

    Das Demand Forecasting Tool im Vertrieb nutzt zahlreiche Datenquellen, die es für die Analyse heranzieht:

    • CRM-Daten
    • historische Sales-Daten
    • Neuigkeiten aus dem Kundenunternehmen (Entwicklung, Personelles)
    • aktuelle Nachfrage
    • aktuelle Marktlage
    • wirtschaftspolitische Situation / Konflikte
    • historische und aktuelle Trend-Entwicklungen
    • Pipeline-Signale

    Speziell bei der Mustererkennung sind die Tools unserer Erfahrung nach deutlich schneller als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So entdecken Sie drohenden Kundenverlust und Möglichkeiten fürs Upselling dank KI-Forecasting früher und können Kündigungen abwenden sowie Chancen ergreifen.

    Aktive Steuerung statt reaktivem Handeln

    Tools für KI-Forecasting im Sales geben Ihnen die Möglichkeit, Entwicklungen aktiv zu steuern, statt nur im Nachhinein auf sie zu reagieren. Sie bleiben Herr oder Frau der Situation und verhindern so Überraschungen, die Sie später im Management-Meeting erklären müssten.

    5 Tools für KI-gestütztes Sales Forecasting im Vergleich: Was bietet der Markt?

    Zu den wichtigsten Tools für KI-gestütztes Forecasting gehören unserer Ansicht nach neben dem HubSpot Sales Hub Forecasting auch der Anaplan Forecaster, Gong Forecast und Salesforce CRM Analytics.

    HubSpot Sales Hub Forecast

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    Wir empfehlen Ihnen HubSpot Sales Hub Forecasting, um Vertriebsprognosen zu erstellen. Das Tool ist direkt mit Ihrem CRM für möglichst präzise Vorhersagen verknüpft und erleichtert Ihnen dadurch komplizierte Entscheidungen.

    Zu den wichtigsten Merkmalen von HubSpot als KI-gestütztes Forecasting-Tool zählen:

    • Konfigurierbare Prognosemodelle und -kategorien
    • Prognoseerstellung erfolgt mit Input aus allen Pipelines
    • Berechtigungsvergabe nach Bedarf möglich
    • minimiert Zeitverschwendung und schafft Raum für eingehende Kundenbetreuung
    • übersichtliche und einfach bedienbare Nutzeroberfläche

    Der Agent Hub erweitert die Analyse: Wenn Sie die KI-Prognose aktivieren, bezieht das Tool alle erreichbaren internen und externen Daten in die Berechnungen ein. Sie bekommen so durch Predictive Sales Analytics eine umfassende Prognose, die auch Chancen und Risiken zeigt. Diese Informationen können Sie beliebig nach Gruppen oder einzelnen Pipelines filtern, und das Tool verbessert sich mit jeder Aktion.

    Preise: Die Kosten für den HubSpot Sales Hub Professional inklusive Prognosen und Agent Hub liegen bei 90 Euro monatlich pro Lizenz.

    Anaplan Forecaster

    Anaplan Forecaster: Dashboard mit Algorithmenvergleich und Best-Fit-Prognose für KI-gestütztes Sales Forecasting

    Quelle: https://www.anaplan.com/de/platform/anaplan-forecaster/

    Der Anaplan Forecaster gehört zur Cloud-Plattform des Tools, das vor allem für unternehmensweites Performance-Management entworfen wurde. Unserer Erfahrung nach ist Anaplan speziell in der Finanzmodellierung großer Unternehmen beliebt und analysiert problemlos auch umfangreiche Datenmengen.

    Zu den wichtigsten Merkmalen von Anaplan als KI-gestütztes Forecasting-Tool zählen:

    • übersichtliche Hintergründe zu allen Informationen
    • präzise Prognosen für weitreichende Entscheidungen
    • verschlankte Abläufe durch genaue Hinweise auf Chancen und Risiken
    • anwenderfreundlich und intuitiv nutzbar

    Preise: Die Kosten für den Anaplan Forecaster (und die Plattform) werden nach individuellen Enterprise-Lizenzmodellen ermittelt.

    Gong Forecast
    Gong Forecast: Pipeline-Ansicht mit Wahrscheinlichkeits-Score und Einflussfaktoren für KI-gestütztes Sales Forecasting

    Quelle: Screenshot https://www.gong.io/de/platform/revenue-forecasting-software

    Gong Forecast richtet sich speziell an große Unternehmen, die für die Analyse ihrer umfangreichen Datenströme ein großes Budget zur Verfügung haben.

    Zu den wichtigsten Merkmalen von Gong als KI-gestütztes Forecasting-Tool zählen:

    • KI zieht zusätzlich zu allen eigenen Daten mehr als 300 externe Quellen heran
    • erleichterte Entscheidungsfindung dank exzellenter Prognosen
    • Mustererkennung und Hinweis auf Chancen und Risiken
    • Zeitersparnis im Sales durch neue, datenbasierte Prioritätensetzung

    Preise: Zu den Kosten für das Forecasting-Tool äußert sich Gong nur auf Anfrage.

    Salesforce CRM Analytics

    Salesforce CRM Analytics: Predictive-Analytics-Ansicht mit Abschlusswahrscheinlichkeit für KI-gestütztes Sales Forecasting

    Quelle: Screenshot https://www.salesforce.com/de/analytics/crm/

    Salesforce CRM Analytics erweitert das Salesforce-Universum um weitere nützliche Forecasting-Funktionen und fügt sich gut in die anderen Softwarelösungen des Herstellers ein. Für die hochwertigen Prognosen zieht die KI eine breite Datenbasis heran.

    Zu den wichtigsten Merkmalen von Salesforce als KI-gestütztes Forecasting-Tool zählen:

    • Sie können die App auf alle Branchen und Abteilungen zuschneiden
    • mit neuen Meldungen angereicherte Daten erlauben aktuelle Prognosen
    • sehr guter Überblick mit vereinheitlichten Daten
    • Zeitersparnis durch Automatisierung

    Preise: Die Kosten für das Tableau Next mit agentischen Analysen liegen bei 40 Euro monatlich pro Nutzerin oder Nutzer.

    KI-gestütztes Sales Forecasting in 5 Schritten implementieren

    Mit der Installation der Software ist es leider nicht getan: Sie müssen in Ihrem Unternehmen ausreichend Vorarbeit leisten, um die Vorteile des AI Sales Forecasting ausschöpfen zu können. Auch die Nutzung ist kein Selbstläufer. Das sind die fünf Schritte, die unserer Erfahrung nach zur Implementierung nötig sind:

    1. Schaffen Sie eine solide Datenbasis

    Nutzen Sie die Entscheidung für KI im B2B-Vertrieb, um Ordnung in Ihre Daten zu bringen: Lassen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihre CRM-Daten und die historischen Vertriebsdaten durchgehen, um veraltete Informationen zu aktualisieren und Dubletten zu löschen. Vereinheitlichen Sie die Form, in der Daten gespeichert werden.

    Vertrieb und Service gehen Hand in Hand

    Bei diesem Schritt ist nicht nur der Vertrieb gefragt, sondern auch der Service. Auch hier werden schließlich Daten von Interessierten und Kundinnen und Kunden aufgenommen.

    2. Wählen Sie die passenden Forecasting-Tools aus

    Das Angebot an KI-gestützter Sales-Forecasting-Software ist groß, nehmen Sie sich am besten etwas Zeit, um die jeweiligen Vorzüge und Nachteile der Lösungen zu recherchieren. Je nachdem, wie groß Ihr Unternehmen ist und ob es gerade wächst, können verschiedene Tools mit KI im Vertrieb hilfreich sein.

    Stellen Sie sich für die Entscheidung verschiedene Fragen:

    • An welchen Punkten brauchen Sie Unterstützung, um Betriebsziele zu erreichen?
    • Brauchen Sie bei hohem finanziellen Risiko und Datenmengen stabile Entscheidungshilfen?
    • Möchten Sie die unnötige Arbeit und den Stresslevel Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch sorgfältige Vorsortierung senken?
    • Werden Sie zu oft von Kündigungen Ihrer Kundinnen und Kunden überrascht und möchten aktiv dagegen vorgehen?
    • Gehen Sie davon aus, dass Sie Ihr Potenzial fürs Cross- und Upselling unter Ihren Kundinnen und Kunden noch längst nicht ausgeschöpft haben?

    Die Tools setzen verschiedene Schwerpunkte. Ein Tipp aus persönlicher Erfahrung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das heißt, dass Sie sich für ein Forecasting-Tool entscheiden sollten, das alles bietet, was Sie brauchen, aber nicht mehr. Bei diesen Softwarelösungen ist „mehr“ kein Nice-to-Have, sondern vor allem Kostenfaktor und Aufwand für Ihr Team.

    Skalierbares Tool wählen

    Viele der Tools sind skalierbar, allen voran HubSpot. Sie wachsen mit, wenn Ihr Unternehmen wächst. Der Umfang der enthaltenen Funktionen kann sich also nach Ihrem Bedarf ändern.

    3. Organisieren Sie ein Team-Onboarding

    Das beste Tool hilft Ihnen nicht, wenn Ihr Sales-Team es nicht nutzt. Kommunizieren Sie also transparent, dass Sie die Software anschaffen möchten und vereinbaren Sie Schulungen für alle Teammitglieder. Gehen Sie nicht davon aus, dass es mit einer einmaligen Veranstaltung getan ist:

    • Wählen Sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus, zu denen Ihre Kolleginnen und Kollegen mit Fragen kommen können. Räumen Sie ihnen Arbeitszeit dafür ein – niemand erklärt geduldig, wenn dadurch Überstunden drohen.
    • Verdeutlichen Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vorteile, die sie von der vernünftigen Nutzung des Tools haben. Unsere Benefit-Tipps für das Change Management: keine sinnlosen Telefonate mit desinteressierten Personen, gute Vorbereitung durch einheitliche, angereicherte Daten, mehr Erfolgserlebnisse.

    Bereits die Überarbeitung der Daten im Vorfeld gehört zur Vorbereitung auf die Nutzung des Forecasting-Tools. Erklären Sie den Teams, wie wichtig die regelmäßige und einheitliche Datenpflege für die erfolgreiche Nutzung der Software ist.

    4. Halten Sie die aktuellen KPIs fest

    Um zukünftig feststellen zu können, ob das Sales-Forecasting-Tool Ihrem Unternehmen Vorteile bringt, müssen Sie vor der Implementierung den aktuellen Stand der KPIs festhalten:

    KPI Bedeutung
    Umsatz Umsatz, den Ihr Unternehmen in einem festgelegten Zeitraum gemacht hat
    Churn Rate Zahl der Kundinnen und Kunden, die in einem festgelegten Zeitraum gekündigt oder ihre Verträge nicht verlängert haben
    Durchschnittlicher Wert der Deals Wie viel ein Deal Ihrem Unternehmen durchschnittlich einbringt
    Leads in der Pipeline Wie viele Leads sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Pipeline befinden
    Opportunity Stage Zeigt an, an welchen Stellen des Sales Funnels sich die Leads befinden
    Abgeschlossene Deals Zahl der abgeschlossenen Deals in einem festgelegten Zeitraum
    Anteil offener, gewonnener und verlorener Deals Prozentuale Verteilung der offenen, gewonnenen und verlorenen Deals
    Time to Contact Zeit, die von der ersten Kundenaktion bis zur Kontaktaufnahme vergeht
    Durchschnittliche Bearbeitungszeit Zeit, die ein Lead in der Pipeline verbringt
    Länge der Pipeline-Stufen Zeit, die ein Lead in den einzelnen Stufen der Pipeline verbringt
    Conversion Rate Wie viele Erstkontakte werden zu Chancen, wie viele Chancen zu Deals und insgesamt wie viele Kontakte letztendlich zu Deals?

    5. Überwachen Sie die Iteration

    Die Vorbereitung ist schon die halbe Miete, dennoch wird Ihre implementierte KI im Vertrieb nicht sofort perfekt laufen. Sobald also erste tatsächliche Daten hereinkommen (ein Lead hat die Pipeline durchlaufen oder neue Umsatzzahlen sind da), unterzieht das Forecasting-Tool seine Prognosen einer Prüfung: Wie genau waren die Vorhersagen? Automatisch nimmt es kleine Anpassungen vor, um beim nächsten Mal noch genauere Ergebnisse zu erzielen.

    Das ist sehr praktisch, entbindet Sie aber nicht von Ihrer Pflicht: Die Sales-Forecasting-Software kann nur in dem Rahmen arbeiten, den Sie ihr vorgeben. Wir empfehlen Ihnen gerade zu Beginn engmaschig zu prüfen, ob Ihre Rahmenbedingungen korrekt sind oder Sie sie anpassen müssen.

    Fazit: Gut vorbereitet von AI Sales Forecasting profitieren

    Es gibt viele gute Gründe, die Nutzung einer KI-gestützten Sales-Forecasting-Software sorgfältig vorzubereiten. Neben den hier genannten Aufgaben gibt es eine weitere, die Ihre neue Softwarelösung selbst betrifft: Alle hier genannten Tools sind nicht von Anfang an DSGVO-konform.

    Sie selbst müssen die notwendigen Einstellungen vornehmen, Berechtigungen erteilen und Beschränkungen einrichten, um KI im B2B-Vertrieb DSGVO-konform nutzen zu können. Das ist wichtig, denn neben dem Vertrauen Ihrer Kundinnen und Kunden könnten Sie auch beträchtliche Summen verlieren: Bei Datenschutzverletzungen drohen hohe Bußgelder.

    Haben Sie die korrekten Datenschutzeinstellungen vorgenommen und Ihr Tool implementiert, können Sie quasi in Echtzeit zusehen, wie es die Sales-Abläufe optimiert. Bei Lösungen wie der HubSpot Forecasting Software gelingt die Umstellung den Vertriebsteams wegen der benutzerfreundlichen Oberfläche besonders leicht.

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      FAQ: Meistgestellte Fragen zu Sales Forecasting mit KI

      Wie unterscheidet sich KI-gestütztes Sales Forecasting von herkömmlichen Methoden?
      KI-Systeme analysieren historische Vertriebsdaten, CRM-Daten und Daten aus externen Quellen für Prognosen. Dank der großen Rechenkapazitäten zeigen sie leichter Muster auf, die auf das Risiko bevorstehender Kundenverluste und auf Chancen für ein Up- oder Cross-Selling hinweisen.
      Kann KI-gestützte Sales-Forecasting-Software meinen Vertrieb ersetzen?
      Nein, aber sie erleichtert Ihrem Team die Arbeit, indem sie Ihre Leads nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit ordnet, chancenlose Kontakte aussortiert, Risiken aufzeigt und auf Chancen hinweist. Die Arbeit mit den Interessentinnen und Interessenten sowie Kundinnen und Kunden erledigen weiterhin Menschen.
      Wie wirkt sich schlechte Datenqualität auf AI Sales Forecasting aus?
      Schlechte Datenqualität ist ein Effizienzkiller für AI Sales Forecasting. KI-Tools im Vertrieb errechnen Daten nur anhand des vorhandenen Inputs. Ist der fehlerhaft, werden auch Prognosen fehlerhaft. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung sind also bereinigte und laufend gut gepflegte Daten. Das muss Ihr Sales-Team verinnerlichen.
      Welche Daten braucht KI-gestütztes Sales Forecasting?
      Die Tools nutzen vor allem CRM-Daten, historische Sales-Daten und Pipeline-Signale. Zusätzlich beziehen sie externe Informationen wie die aktuelle Nachfrage, die Marktlage, wirtschaftspolitische Entwicklungen sowie Neuigkeiten aus den Kundenunternehmen ein. Damit die Prognosen belastbar sind, sollten Sie Ihre Daten vorab aktualisieren, Dubletten löschen und einheitlich pflegen.
      Ist KI-gestütztes Sales Forecasting DSGVO-konform?
      Ob der Einsatz DSGVO-konform ist, hängt wesentlich von Ihrer Konfiguration ab. Sie sollten vor der Nutzung die notwendigen Einstellungen vornehmen, Berechtigungen erteilen und Beschränkungen einrichten. Bei Datenschutzverletzungen drohen hohe Bußgelder, deshalb lohnt sich hier Sorgfalt. Ziehen Sie im Zweifel Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten hinzu.
      Themen:

      Forecasting

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