HTML: Hypertext Markup Language einfach erklärt

Lernen Sie, was HTML ist, wie es funktioniert und erfahren Sie an Beispielen, wie Sie eine HTML-Datei erstellen.

Verfasst von: Jan Dollansky
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Programmierer sitzt vor Laptop und denkt über HTML nach

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HTML zählt neben CSS und JavaScript zu den drei großen Bausteinen des Internets. Die Auszeichnungssprache ist für die Websitegestaltung extrem wichtig. Wenn Sie Ihren Webauftritt selbst entwickeln und Ihre Inhalte so präsentieren möchten, dass Ihre Zielgruppe davon begeistert ist, lohnt es sich, mehr über HTML zu wissen. Wir stellen Ihnen alle Grundlagen der Hypertext Markup Language vor und zeigen, wie Sie diese lernen können.

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Wofür wird HTML verwendet?

HTML wird als Auszeichnungssprache für die Darstellung von Internetseiten in Browsern verwendet. Durch sie „verstehen“ Browser erst, wie eine Seite dargestellt werden muss. Dabei ist die Hypertext Markup Language (auf Deutsch: Hypertext-Auszeichnungssprache) plattformunabhängig, die Sprache kann also in jedem beliebigen Webbrowser und auf jedem Gerät angezeigt werden.

Wie funktioniert HTML? Struktur, Grundgerüst und Elemente

Die HTML-Syntax, bei der es um den genauen Aufbau der Sprache geht, wird von Tags dominiert. Darüber hinaus gibt es weitere immer wiederkehrende Elemente, die das HTML-Grundgerüst einer Seite bilden und ihr so eine Struktur verleihen.

 

<!DOCTYPE html>

<html lang="de">

<head>

<meta charset="utf-8">

<title>Titel</title>

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">

<link href="design.css" rel="stylesheet">

</head>

<body>

<p>Inhalt</p>

</body>

</html>

Wir stellen Ihnen nachfolgend die wichtigsten Elemente einer jeden HTML-Seite vor.

HTML-Tags

Für die Nutzung der Hypertext-Auszeichnungssprache benötigen Sie sogenannte HTML-Tags. Diese sind mit bestimmten Funktionen ausgestattet und sorgen dafür, dass einzelne Elemente auf eine ganz bestimmte Weise platziert und angezeigt werden.

Zu den wichtigsten HTML-Tags zählen:

  • <html></html>: Anfang und Ende eines HTML-Dokuments respektive einer Website
  • <head></head>: Header des Dokuments mit Metainformationen, diese sind auf der Website nicht sichtbar
  • <body></body>: Gesamter Inhalt des Dokuments
  • <h1> </h1>: Überschriftenstruktur, bei der es bis zu sechs Ebenen gibt
  • <a></a>: Absätze auf der Website
  • <b></b>: Markiert Texte fett, parallel gibt es Tags für kursive, unterstrichene sowie andere Schriftstyle, auch die Schriftgröße lässt sich variieren
  • <table></table>: HTML-Tabelle
  • <div></div>: Ein Block-Element, welches mit Inhalt gefüllt wird und den Inhalt der Seite strukturiert

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Tags, wie zum Beispiel für Bilder (<img src>), sortierte (<ol>), unsortierte Listen (<ul>) oder den Footer (<footer>), welcher Fußzeilen-Informationen wie Copyright oder Impressum enthält.

HTML-Head

Die Tags haben es bereits verraten: Jede HTML-Seite setzt sich aus einem Kopf (Header) und einem Körper (Body) zusammen.

Im Kopfbereich befinden sich die Metadaten zu dem jeweiligen Dokument, die später nicht angezeigt und ausgegeben werden. Diese Daten werden von den Suchmaschinen ausgelesen, um einschätzen zu können, für welche Suchbegriffe eine bestimmte Website relevant ist.

HTML-Body

Der Körper einer HTML-Seite umfasst alle sichtbaren Elemente, zu denen beispielsweise Überschriften und Absätze, aber auch die Formatierungen, gehören.

Hier dienen sie dazu, klar definierten Inhalten ein bestimmtes Layout oder eine klare Funktion zu geben. So haben Sie im Body beispielsweise die Möglichkeit, einzelne Textabschnitte zu fetten, Listen anzulegen oder Bilder (zum Beispiel im jpg-Format) und Grafiken zu integrieren. Dafür nutzen Sie die Tags als Befehle.

Es ist wichtig, die einzelnen Elemente der Website genau zu definieren, damit sie von den Crawlern der Suchmaschinen, aber auch von anderen Maschinen ausgelesen und interpretiert werden können.

HTML-Quellcode

Um eine Website gestalten zu können, ist es erforderlich, sich mit dem Quellcode zu beschäftigen. Dieser kann in unterschiedlichen Browsern über die Funktion „Steuerung+U“ aufgerufen werden. Es handelt sich um ein reines Textdokument, das je nach verwendeter Programmiersprache bestimmte Regeln und Befehle befolgt.

Ohne Quellcode kann ein Browser eine Seite nicht darstellen. Wer einen Quelltext aufruft, dem stehen verschiedene Funktionen bereit. So können unter anderem die Eigenschaften „Seitenquelltext anzeigen“ oder „Quellcode anzeigen“ ausgewählt werden.

Außerdem ist es möglich, Anpassungen am Quellcode vorzunehmen und eine Website nach den persönlichen Vorlieben zu gestalten.

HTML-Befehle

Als HTML-Befehl wird die Verwendung eines oder mehrerer Tags bezeichnet. Damit bauen Sie sich nach und nach eine HTML-Seite auf. Wie das geht, zeigen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten. Zunächst ist es allerdings wichtig zu wissen, welche verschiedenen HTML-Varianten es gibt.

HTML-Varianten: XHTML, HTML5, CHTML und DHTML kurz erklärt

Wichtige Fachbegriffe im Zusammenhang mit HTML sind XHTML, HTML5, CHTML und DHTML. Doch was steckt hinter ihnen?

  • XHTML ist ebenfalls eine Auszeichnungssprache, die im Unterschied zu HTML aber nicht auf SGML (Standard Generalized Markup Language; Standard für Auszeichnungssprachen) basiert, sondern auf XML, einer Teilmenge von SGML. Somit ist XHTML Teil der XML-Familie und dank einer überschaubaren Anzahl von Syntaxregeln leichter zu erlernen.
  • HTML5 meint demgegenüber die fünfte und finale Variante von HTML, die heute überall als Standard eingesetzt wird.
  • CHTML steht für „Compact HTML“ und ist ein speziell für mobile Geräte entwickelter HTML-Standard.
  • DHTML steht für „Dynamic HTML“. Hierbei verändern sich Elemente einer Website dynamisch (meist ausgelöst durch Nutzereingaben) und passen sich somit unterschiedlichen Situationen individuell an.

In diesem Zusammenhang spielen sogenannte Framesets eine wichtige Rolle. Mit diesen definieren Sie den Rahmen einer HTML-Seite, sodass diese in Browsern wie Firefox, Chrome, Safari oder Edge gleichermaßen gut zu sehen sind.

Ist HTML eine Programmiersprache?

Bei der Hypertext Markup Language handelt es sich um keine Programmiersprache im klassischen Sinne, sondern um eine Auszeichnungssprache. Programmiersprachen hingegen sind Computersprachen, die Rechner mittels Algorithmen dazu auffordern, bestimmte Handlungen vorzunehmen. Um HTML zielführend einzusetzen, ist es hilfreich, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Spracharten zu kennen.

Auszeichnungssprachen

Auszeichnungssprachen sind Computersprachen, die Tags einsetzen und einen eigenen Sprachstandard besitzen. Solche Sprachen dienen der Strukturierung von Websites und der Identifikation einzelner Elemente darauf.

Sie sind besonders leicht zu lesen, da die Inhalte über die Tags mit verschiedenen Layout-Funktionen ausgestattet sind. So ist es beispielsweise möglich, einen festgelegten Text zu fetten, kursiv zu gestalten oder durchzustreichen sowie gezielt mit einer Schriftart, Zeilenumbrüchen oder Umlauten zu arbeiten.

Neben der Hypertext-Auszeichnungssprache sind auch XML und XHTML bekannte Auszeichnungssprachen.

Bei diesen geht es darum, konkrete Dokumente zu erstellen, die dann von einem Parser gelesen und analysiert werden. Ein Parser analysiert einen Quelltext, welcher in einer Programmiersprache verfasst wurde, zerlegt ihn und macht ihn für einen Compiler verwertbar. Compiler sind wiederum dazu da, eine Programmiersprache in die Programmiersprache eines bestimmten Programms oder einer bestimmten Seite zu übersetzen.

Wer XML oder XHTML beherrscht, weiß, dass diese Sprachen deutlich leichter zu erlernen sind und von Anwendern und Anwenderinnen genutzt werden, um ihre eigenen Websites zu gestalten.

Programmiersprachen

Bei Programmiersprachen werden keine Dokumente, sondern Softwareprogramme auf Grundlage von Sprachstandards erstellt. Hierbei geht es nicht nur darum, Inhalte wiederzugeben und anzuzeigen. Die entwickelten Programme können auch genutzt werden, um unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen.

Hierfür arbeiten Sprachen dieser Art mit Befehlen und einer eigenen Syntax. Das macht das Erlernen von Programmiersprachen deutlich schwerer, weil die zahlreichen Befehle zunächst erlernt werden müssen.

Programmiersprachen setzen sich grundsätzlich aus Hochsprachen und Niedrigsprachen zusammen. Häufig werden Hochsprachen, auch höhere Programmiersprache genannt, verwendet, weil deren Syntax dem Englischen ähnelt und von Programmierern und Programmiererinnen somit leichter verstanden werden können. Hierbei verwendete Programme bezeichnet man auch als Quellcode oder Quelltext.

Ein solcher Quellcode muss von Compilern oder Interpretern in einen Maschinencode übersetzt werden. Nur dann sind die Maschinen in der Lage, die Befehle zu verstehen und auszuführen. Typische Programmiersprachen sind C, C++, Java und Python.

Niedrigsprachen sind hingegen besonders maschinenfreundlich, setzen aber ein besonderes Fachwissen und Erfahrung für das Programmieren voraus. Insbesondere Kenntnisse zu Charsets und Doctype sind in diesem Zusammenhang wichtig.

Charsets werden auch Zeichensätze genannt, die einen Vorrat an Elementen beinhalten, aus denen sich Zeichenketten bilden lassen. Die Eigenschaft, die hinter Doctype steckt, ist grundsätzlich für alle HTML-Dokumente relevant. Dank dieses Befehls weiß ein Browser zum Beispiel, welchen Dokument-Typ er öffnen soll.

Was ist der Unterschied zwischen HTML, CSS und JavaScript?

Im Zusammenhang mit den HTML-Grundlagen spielen CSS (Cascading Style Sheets) und JavaScript eine wichtige Rolle. Alle drei unterscheiden sich in wesentlichen Gesichtspunkten und spielen jeweils in der Programmierung eine wichtige Rolle.

Bei CSS handelt es sich um eine sogenannte Formatierungssprache. Mit ihr ist es möglich, das Layout einer Seite so zu gestalten, dass es flexibel bleibt. Im Unterschied zu statischen Webauftritten, die sich nur mühsam verändern lassen, bieten die unter CSS genutzten Cascading Style Sheets die Möglichkeit, schnelle Anpassungen vorzunehmen.

Somit können Sie das Design und die Formatierung Ihrer Website mühelos anpassen, falls diese nicht mehr zeitgemäß sein sollten. Mit CSS bestimmen Sie zum Beispiel, in welcher Schriftart, Größe oder Farbe bestimmte Elemente Ihres HTML-Dokuments dargestellt werden.

JavaScript ist neben HTML und CSS die dritte der drei am häufigsten verwendeten Technologien im Web. Die Programmiersprache dient dazu, dynamische Inhalte einer Website zu erstellen und auszugeben. Sie erlaubt es Ihnen somit, über einen rein statischen Webauftritt hinauszugehen und Ihre Inhalte ansprechender für Ihre Zielgruppe zu gestalten. Denken Sie hier unter anderem an ausfüllbare Formulare, Diashows oder animierte Grafiken.

Wie erstellt man eine HTML-Datei?

Eine HTML-Datei setzt sich aus den beschriebenen HTML-Elementen zusammen. Ein HTML-Editor, von denen es online zahlreiche gibt, kann bei der Erstellung helfen, sodass Ihre Inhalte später maschinell ausgelesen werden können. Aus der Kombination einzelner HTML-Dateien ergibt sich später ein HTML-Dokument. Bei der Entwicklung sollten Sie allerdings einige Schritte beachten.

1. Auswahl der Website-Komponenten

Bei der Erstellung einer Website mittels HTML-Code gehen Sie schrittweise vor. Zunächst wählen Sie die einzelnen Komponenten aus, die auf Ihrer Website stehen sollen. Das können beispielsweise Überschriften, Absätze und Listen sein. Zunächst geht es also erst einmal um den groben Aufbau.

2. Ausstattung der Dokumente mit Tags

Diese einzelnen Komponenten versehen Sie dann mit Tags, sodass sich diese in eine HTML-Datei verwandeln. Die einzelnen Dateien kombinieren und verlinken Sie in einem weiteren Schritt so, dass ein komplettes HTML-Dokument entsteht.

Bedenken Sie immer, dass es bei der Gestaltung von Hypertext-Markup-Language-Dokumenten darum geht, Ihrer Website eine klar nachvollziehbare Struktur zu geben. Diese verfolgt wiederum zwei große Ziele:

  • Auf der einen Seite sollen sich die Besucher und Besucherinnen Ihres Webauftritts gut zurechtfinden und Ihre Website intuitiv nutzen können. Nur dann bleiben sie lange zu Besuch und es besteht die Möglichkeit, dass sie zu Ihrer Kundschaft werden.
  • Auf der anderen Seite möchten Sie, dass die Crawler der Suchmaschinen Ihre Internetseite leicht durchforsten und bewerten können. Je besser Sie den Algorithmen entgegenkommen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Webauftritt im Suchmaschinenranking weit oben landet.

Arbeiten Sie für eine optimale Ansicht daher mit unterschiedlichen Tags und setzen Sie diese so ein, dass alle Elemente Ihrer Website klar ausgezeichnet sind. Unter anderem haben Sie die Möglichkeit, mit Headlines (Überschriften) und Sub-Headlines (Unterüberschriften) zu arbeiten. Hierdurch gewinnen Ihre Texte an Übersichtlichkeit und können leichter gelesen werden, was auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine wichtige Grundlage ist.

Beispiel für eine HTML-Datei

Stellen Sie sich vor, Sie möchten, Ihren Lesern und Leserinnen die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von HTML erklären. In diesem Fall können Sie sich beispielsweise eine Überschrift wie „HTML: Grundlagen und Basics“ ausdenken. Um zu zeigen, dass es sich hierbei um den Titel Ihres Textes handelt, wählen Sie den Tag für Hauptüberschriften aus. Das könnte wie folgt aussehen:

„<h1>HTML: Grundlagen und Basics</h1>“

„<h1>“ ist hierbei das öffnende Tag. Es leitet das HTML-Element ein und zeigt, wo genau es beginnt. „HTML: Grundlagen und Basics“ ist der Inhalt Ihrer Datei, der später auf Ihrer Website ausgegeben wird. „</h1>“ ist der End-Tag, also der schließende Tag. Er signalisiert, wo genau das HTML-Element aufhört. Das schließende Tag ist mit dem öffnenden Tag identisch, erhält aber zusätzlich einen „/“, also einen „Slash“, einen Schrägstrich. Das Gebilde als Ganzes stellt eine HTML-Datei dar.

Nach der Überschrift beginnen Sie Ihren Artikel mit einem einleitenden (Ab)Satz. Dieser könnte lauten: „Neben CSS und JavaScript zählt HTML zu den drei großen Bausteinen des Internets.“ Hier ist es wichtig, dass Sie dieses Element als Absatz markieren. Das könnten Sie so gestalten:

„<p>Neben CSS und JavaScript zählt HTML zu den drei großen Bausteinen des Internets.</p>“

Hier gelten dieselben Regeln wie bei Überschriften, nur dass anstelle von „h1“ ein „p“ verwendet wird.

Nachdem Sie Ihren einleitenden Absatz beendet haben, steigen Sie mit einer Unterüberschrift ein, wie etwa: „Was ist HTML?“ Dieses versehen Sie wiederum mit einem Tag für Überschriften. Um eine Unterscheidung zur Hauptüberschrift herzustellen, wählen Sie diesmal allerdings das Tag für eine Unterüberschrift:

„<h2>Was ist HTML?</h2>“

Sämtliche Unterüberschriften der zweiten Ebene werden so markiert. Wenn Sie noch weitere Ebenen einbauen möchten, können Sie die Tags „h3“ und „h4“ nutzen.

Immer wieder kommt es vor, dass in einem HTML-Dokument Tabellen und Aufzählungen eingebaut werden sollen. In diesem Fall müssen der Anfang und das Ende der gesamten Liste ebenso markiert werden, wie Anfang und Ende jedes einzelnen Listenpunkts. Eine HTML-Auflistung könnte dann wie folgt aussehen:

„<ul>

<li>Eröffnendes Tag</li>

<li>Inhalt</li>

<li>Schließendes Tag</li>

<li>HTML-Datei</li>

</ul>“

Wenn Sie statt einer ungeordneten Liste lieber eine Liste einsetzen möchten, bei der die Reihenfolge der einzelnen Listenpunkte eine Rolle spielt (zum Beispiel bei einem Rezept) können Sie statt einer ungeordneten Liste „ul“ eine geordnete Liste „ol“ verwenden.

Im Internet spielen Links eine extrem wichtige Rolle. Diese binden Sie durch den Tag „a“ für „anchor“, also „Anker“, und das Attribut „a href“ ein. Wenn Sie in Ihrem Text zum Beispiel auf eine Website mit Zusatzinformationen zu HTML-Tags verweisen möchten, binden Sie den HTML-Link wie folgt ein:

„<a href =“www.zielwebseite.de“>Übersicht der wichtigsten HTML-Tags</a>“

Gelegentlich bietet es sich an, verschiedene Elemente zu fetten oder kursiv zu gestalten. Das sieht in der HTML-Version dann so aus:

<strong>Dieses Textteil ist besonders wichtig</strong>

Sollten Sie den Abschnitt lieber kursiv statt fett gestalten wollen, verwenden Sie statt „strong“ das Tag „i“.

Nicht zuletzt kommt es regelmäßig vor, dass Sie Inhalte aus anderen Quellen zitieren möchten. Das ist mit dem Blockquote-Tag problemlos möglich. Hierbei wird einerseits die Quellwebsite mittels „cite“ zitiert und andererseits ein Zitat-Text genutzt. Zum Beispiel so:

„<blockquote cite=„www.zuzitierendequelle.de“>

<p>Das ist ein Zitat aus einer anderen Quelle</p>

</blockquote>“

Was hat HTML mit SEO zu tun?

HTML hat eine direkte Beziehung zu SEO. Die Suchmaschinen-Crawler lesen die Struktur und den Inhalt der Seite aus, die von HTML definiert werden. Durch die korrekte Verwendung von HTML-Elementen wie Meta-Tags, Überschriften und Alt-Attributen für Bilder wird eine Seite so besser lesbar für Google und andere Suchmaschinen. Das führt zu einem potenziell höheren Ranking in den SERPs.

1. Klare Benennung der Abschnitte

In diesem Zusammenhang ist es zudem wichtig, die einzelnen Abschnitte klar zu benennen. Jeder einzelne Absatz Ihres HTML-Dokuments wird als solcher markiert und somit klar von anderen Absätzen abgegrenzt. Das Dient ebenfalls der Übersichtlichkeit Ihrer Seite.

2. Einbindung grafischer Elemente

Sie haben bei der Gestaltung von HTML-Dateien die Möglichkeit, grafische Elemente so zu verwenden, dass das Layout das Lesen des Textes erleichtert. Beispielsweise können Sie besonders wichtige Stellen fett oder kursiv gestalten.

Ebenso ist es benutzerfreundlich, wenn Sie mit Bulletpoints arbeiten. Solche Listen und Übersichten lassen sich leicht überfliegen und die darin enthaltenen Informationen aufnehmen.

Nicht zuletzt bietet sich der Einsatz von jpg-Bildern und Grafiken an. Hierdurch lockern Sie einen Text auf und machen ihn ansprechender und zugänglicher. Für all diese unterschiedlichen Elemente gibt es jeweils eigene HTML-Tags.

3. Verbindung einzelner HTML-Dateien

Die einzelnen HTML-Dateien können Sie miteinander verschachteln und in Verbindung bringen, um so komplette HTML-Dokumente zu erhalten. Dadurch haben Sie nicht mehr nur einzelne Komponenten, sondern einen ganzen Inhalt, den Sie auf eine gewünschte Weise präsentieren können.

Warum sollte man HTML lernen?

Wenn Sie sich mit den HTML-Grundlagen beschäftigen und HTML lernen, bringt das viele praktische Vorteile mit sich. Sie sind bei der Entwicklung und Gestaltung Ihres Webauftritts nicht mehr auf Drittanbietende angewiesen, sondern können sämtliche notwendigen Schritte eigenständig durchführen.

Indem Sie die verschiedenen HTML-Tags nutzen, geben Sie Ihrem Webauftritt ein einzigartiges, ansprechendes Aussehen und eine gute Struktur. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe passgenau zu begeistern.

Zudem ist es Ihnen durch den Einsatz der HTML-Codes möglich, Ihren Webauftritt immer wieder aufzufrischen und auf die sich verändernden Gegebenheiten im World Wide Web zuzuschneiden. Anpassungen und Korrekturen der Inhalte, des Layouts, der Schriftarten, der Zeilenumbrüche oder des Framesets sind ohne weiteres möglich.

Ein weiterer Vorteil: Sie müssen keine eigene, komplizierte Programmiersprache zum Erstellen Ihrer Webdokumente lernen, sondern können sich auf die Auszeichnungssprache beschränken. Diese ist ausgesprochen nutzerfreundlich und Sie können HTML selbst ohne große Programmierkenntnisse schnell und einfach anwenden.

HTML lernen: Tutorials und Kurse

Inzwischen haben Sie die Grundlagen verstanden und möchten in die Praxis übergehen? Zwar wirkt die Auszeichnungssprache im ersten Moment noch sehr komplex, doch mit einigen Stunden Zeitinvestment in verschiedene Tutorials oder Kurse machen Sie schnell Fortschritte.

HTML-Tutorials

Der kostengünstigste Weg, HTML zu lernen, geht über Tutorials. Diese finden Sie zigfach komplett kostenlos auf Videoplattformen wie YouTube. Meist bieten Programmierer und Programmiererinnen eine ganze Reihe von Videos an, die Sie nach und nach anschauen können.

Beispiele hierfür sind:

Gleichzeitig gibt es auch viele Tutorials in Textform. Auf Seiten wie W3Schools und SelfHTML finden Sie beispielsweise viele Informationen rund um HTML.

HTML-Kurse

Alternativ können Sie auch einen Kurs belegen. So erhalten Sie eine geführte Schulung in HTML und können Ihre Fragen größtenteils ohne Umschweife live oder zumindest mit der Garantie auf eine schnelle Antwort stellen.

  1. Codeacademy: Diese Seite bietet kostenlose Einführungskurse an. Bei Codeacademy greifen Nutzende unter anderem auf interaktive Tutorials zurück. Exklusive Inhalte gibt es für 19,99 Dollar im Monat.
  2. Coursera: Coursera stellt Beispiele aus der Praxis zur Verfügung, mit denen Sie HTML vertiefen können. Die ersten sieben Tage sind kostenlos, dann kostet der Service 49 Dollar im Monat.
  3. W3Schools: Übungen, Weiterbildungen und andere Ressourcen gibt es bei W3Schools. Darüber hinaus sind die meisten Anwendungen kostenlos. Am Ende können Sie für 95 Dollar ein Zertifikat abschließen.
  4. General Assembly Dash: Wer in die Welt des Webdesigns eintauchen möchte, sollte das Anfänger-Programm von General Assembly Dash nutzen. Proaktiv erstellen Nutzerinnen und Nutzer dort eine Website, anstatt lediglich Theorien zu studieren. Das Angebot ist aufgrund seiner Online-Mentorenkurse und einer Chance auf ein Zertifikat deutlich höher: 3950 Dollar.
  5. Fernstudium Direkt: Online-Studienhefte sowie ein Zertifikat stehen bei Fernstudium Direkt im Mittelpunkt. Praxisnahe Anleitungen zum Programmieren mit HTML5, JavaScript oder CSS behandeln Kurs-Teilnehmende ebenfalls.

Fazit: HTML-Codes bestimmen den Webauftritt

Gemeinsam mit CSS und JavaScript ist HTML als Auszeichnungssprache elementar. Nur so funktioniert das Internet mit seinen zahllosen Websites und wird dargestellt, wie es der Fall ist. Obwohl die Sprache auf den ersten Blick schwer zu erlernen scheint, ist es deutlich einfacher, sich im HTML-Grundgerüst zurechtzufinden als beispielsweise in einer Programmiersprache wie Python oder C++. Ein Einstieg in die Materie lohnt sich also. Nicht zuletzt, weil es viele kostenlose Programme und Tutorials gibt.

css html für anfänger

Titelbild: Cavan Images / iStock / Getty Images Plus

Themen: HTML

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