Die Zeiten, in denen Websites aufwendig manuell erstellt und gepflegt werden mussten, sind lange vorbei: Mit einem passenden Content-Management-System (CMS) gelingt Ihnen eine einfache und effiziente Verwaltung Ihrer Webprojekte.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die beliebtesten Systeme vor und zeigen, welche für Ihre individuellen Anforderungen geeignet sind.

CMS-Systeme im Vergleich: Das sind die 12 beliebtesten Tools

  1. WordPress
  2. CMS Hub
  3. Shopify
  4. Joomla
  5. Squarespace
  6. Wix
  7. Drupal
  8. Bitrix
  9. Blogger
  10. Magento
  11. OpenCart
  12. PrestaShop

Ein Ranking der Top 10 Content-Management-Systeme (CMS) weltweit nach Marktanteil zeigt, welche CMS derzeit bei den Nutzerinnen und Nutzern hoch im Kurs stehen.

cms-systeme-anteilCMS Ranking von W3techs.com

Wenig überraschend: WordPress führt das globale Ranking der Content-Management-Systeme an. Mit knappen 65 Prozent Marktanteil lässt es die anderen Softwareanbieter mit weitem Abstand hinter sich zurück. Shopify liegt mit mehr als 5 Prozent auf Platz zwei und Joomla rutscht aufs Bronze-Treppchen.

Knappe 2 Prozent aller Webseiten nutzen Joomla als CMS-System, bei Shopify sind es ebenfalls gerade einmal 3,7 Prozent. Mit großem Abstand liegt WordPress unangefochten vorn und wird von 42 Prozent aller Webseiten-Betreibenden verwendet.

Die Baukasten-Systeme Squarespace und Wix haben jeweils einen Marktanteil von 2,6 Prozent und einem Nutzungsanteil von 1,7 Prozent. Die Plätze sechs bis zehn belegen Drupal, Bitrix, Blogger, Magento und OpenCart. Danach folgen PrestaShop, Weebly, Webflow und TYPO3.

Doch nur, weil die aufgeführten Content-Management-Systeme viel Zuspruch erfahren, muss sich nicht jedes davon für Ihre individuellen Zwecke eignen. Wollen Sie beispielsweise mithilfe eines Unternehmensblogs ins Content-Marketing einsteigen, haben Sie ganz andere Ansprüche an Ihr CMS als der Betreiber mehrerer internationaler Online-Shops.

Um eine fundierte Entscheidung für oder gegen ein CMS treffen zu können, lohnt es sich, die verschiedenen Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Vergleichskriterien werden dabei von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens bestimmt. Als Orientierungshilfe erfahren Sie im Folgenden, wodurch die beliebtesten Content-Management-Systeme jeweils überzeugen.

1. WordPress

Das kostenlose Content-Management-System WordPress wurde 2003 als schlichte Blogging-Software konzipiert. Durch seinen Open-Source-Charakter ist das Programm seitdem von zahllosen Nutzerinnen und Nutzern adaptiert und weiterentwickelt worden. Als CMS besticht es durch eine leichte Bedienungschnelle Installation und nicht zuletzt die riesige Community.

Entscheiden Sie sich für dieses Programm, werden Sie sicher nicht so schnell in eine IT-Sackgasse geraten, da Sie davon ausgehen können, dass so gut wie jedes Softwareproblem im Netz samt Lösung auffindbar ist und Sicherheitslücken zügig erkannt und geschlossen werden. Dennoch ist als Nachteil an dieser Stelle zu nennen, dass WordPress ein beliebtes Angriffsziel für Hacker ist. Sie sollten Ihr WordPress-CMS also regelmäßig warten lassen, um sich abzusichern.

2. CMS Hub

Ganz gleich, ob Sie einen Online-Shop planen oder eine ansprechende Angebotsseite für Ihre B2B-Webseite erstellen möchten: All das ist mit dem CMS Hub von HubSpot möglich, und zwar ganz ohne Programmierkenntnisse. Durch anpassbare Designvorlagen und einen intuitiven Drag-and-Drop-Editor sparen Sie sich jede Menge Zeit beim Erstellen von Webseiten-Inhalten. Dank SEO-Empfehlungen punktet Ihre Seite nicht nur visuell, sondern auch bei den Suchmaschinen-Crawlern. 

Besonders interessant: Mithilfe von adaptiven Tests prüft das CMS Hub, welche Version Ihrer Webseite den meisten Traffic erreicht. Analysieren Sie darüber hinaus, welche Landingpage wie viele Leads generiert und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

3. Shopify

Wie der Name schon vermuten lässt, richtet sich Shopify vor allem an Online-Shop-Betreiberinnen und -Betreiber. Für das Design Ihres Shops bietet Ihnen das Programm eine große Auswahl an mobile-optimierten Designs und eignet sich aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit auch für E-Commerce-Beginner.

Nun die schlechte Nachricht: Shopify ist nicht kostenlos, sondern erst ab 29 US-Dollar pro Monat verfügbar. Eine kostenlose Testversion können Sie jedoch 14 Tage lang ausprobieren.

4. Joomla!

Joomla! eignet sich besonders für international agierende Unternehmen, denn in diesem CMS haben Sie die Möglichkeit, mehrsprachige Webseiten ganz einfach zu verwalten.

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Ein weiterer Vorteil: Mit Joomla! Gelingt ein detailliertes, aber dennoch intuitives Nutzermanagement, das es Ihnen ermöglicht, unterschiedliche Rechte zu vergeben: So können Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuell für Ihre Webprojekte autorisieren. Abzüge gibt es jedoch in der B-Note: Joomla! Verfügt über keine Kommentarfunktion, was Ihrer Community eine wichtige Möglichkeit zur Interaktion mit Ihren Beiträgen nimmt. Glücklicherweise gibt es jedoch Joomla! Extensions, die diese wichtige Funktion abdecken.

5. Squarespace

Squarespace ist sehr flexibel: Nicht nur Webseiten oder Blogs, sondern auch Online-Shops können Sie mit diesem CMS verwalten – sofern Sie den passenden Tarif buchen. Nutzungsrechte für die Software erhalten Sie ab 11 Euro pro Monat. Großer Vorteil dieses CMS: Ihnen bietet sich eine reiche Auswahl aus über 100 mobile-optimierten Vorlagen. Wer Wert auf das digitale Erscheinungsbild legt, ist hier also gut beraten.

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6. Wix

Wix punktet durch branchenspezifisch-sortierte Designvorlagen und eine intuitive Bedienung per Drag-and-Drop. Für Anfänger lohnt sich die kostenlose Basisversion, die bereits viele Funktionen enthält. Nach dem Baukastenprinzip können mit steigenden Anforderungen mehr Features kostenpflichtig hinzugebucht werden, sodass auch größere Webprojekte, wie beispielsweise Online-Shops, mit diesem CMS realisierbar werden.

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7. Drupal

Bei Drupal handelt es sich ebenfalls um ein Open-Source-CMS, weshalb die Nutzung der Basisversion kostenlos ist.

Drupal ist vor allem aufgrund seiner Erweiterbarkeit beliebt, denn das CMS ist modular aufgebaut. Dank einer Vielzahl an zusätzlichen Modulen lässt sich das System folglich perfekt an individuelle Bedürfnisse anpassen – das macht Drupal vor allem für größere Webprojekte attraktiv.

drupal-cms-editorÜberdies punktet Drupal beim Thema „Tagging“: Ihre Inhalte können Sie nach Schlagworten kategorisieren, sodass beispielsweise im Falle eines klassischen Blogs mehrere Keywords für einen einzelnen Beitrag bestimmt werden, ohne dass dieser dupliziert wird.

8. Bitrix

Als umfassende Plattform bietet Bitrix neben Tools für CRM und Projektmanagement auch ein CMS an, mit dem sich Webseiten oder Online-Shops inklusive kostenloser Domain und Hosting erstellen lassen. Dafür können Sie auf verschiedene mobile-optimierte Vorlagen zurückgreifen.

9. Blogger

Der Titel verrät es bereits: Blogger von Google richtet sich an alle, die auf der Suche nach einer einfachen Lösung zur Erstellung und Verwaltung Ihres Blogs sind. Dank seiner intuitiven und benutzerfreundlichen Bedienung ist dieses CMS auch für Einsteiger geeignet. Es überzeugt vor allem mit einer Vielzahl von Designvorlagen, der kostenlosen Nutzung und der einfachen Integration von Google AdSense.

Nachteile gibt es bei Blogger jedoch auch: Mit diesem CMS können keine Landing-Pages oder eine Homepage erstellt werden, da das Programm explizit auf Blogging-Funktionen ausgerichtet ist.

10. Magento

Auch mit Magento lassen sich ideal Online-Shops erstellen und verwalten. Das CMS ist vor allem aufgrund seiner vielfältigen Variationsmöglichkeiten und der hohen Skalierbarkeit beliebt, allerdings werden mehr Programmierkenntnisse als etwa bei Shopify benötigt, um alle Funktionen voll ausschöpfen zu können.

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Magento ist als kostenlose Open-Source-Variante und kostenpflichtige Enterprise Edition verfügbar. Die Unterschiede liegen im Funktionsumfang und Preis, wobei dieser in der kostenpflichtigen Version je nach Größe und Anforderungen des Projekts festgelegt wird.

11. OpenCart

Eine sehr gute Wahl, wenn Sie einen Online-Shop einrichten möchten, ist die kostenfreie Open-Source-Software OpenCart. Dank unzähliger Plugins, Add-ons und Themes kann OpenCart hochgradig individualisiert werden. Ein Nachteil könnte jedoch sein, dass IT-Leistung unumgänglich ist. Durch die riesige Community ist jedoch für jede Anforderung schnell die passende Lösung gefunden.

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12. PrestaShop

PrestaShop ist wie Shopify in erster Linie auf das Erstellen und Verwalten von Online-Shops ausgelegt. Die kostenlose Open-Source-Lösung für E-Commerce bietet verschiedene Erweiterungspakete an, die jedoch zum Teil eher im höheren Preissegment angesiedelt sind.

Stärken hat das CMS hingegen im Bereich der internationalen Orientierung: Durch seinen modularen Aufbau ist es eine praktische Lösung für zusammenhängende Online-Shops, die Handel in verschiedenen Regionen betreiben.

Was sind CMS-Systeme?

Bei Content-Management-Systemen (kurz: CMS) handelt es sich um Programme, mit denen Inhalte in Form von Text, Bild, Video und weiteren Formaten verwaltet werden können. Häufig finden CMS für die Verwaltung von Blogs oder Webseiten Anwendung. Doch auch für firmeninterne Intranets kann ein CMS genutzt werden. Redaktionen können mithilfe eines Content-Management-Systems Inhalte entwerfen, bearbeiten und veröffentlichen.

CMS können als Open-Source-Software oder auch als Software-as-a-Service bereitgestellt werden. Die Nutzerfreundlichkeit von Content-Management-Systemen unterscheidet sich teilweise drastisch. Möglich sind sowohl Systeme wie Magento oder OpenCart, die eigene IT-Leistung voraussetzen als auch vollkommen intuitive Drag-and-Drop-Builder, mit denen selbst Neulinge ohne Programmierkenntnisse individuelle Webseiten erstellen können.

Content-Management-System: Einfache Verwaltung von Webprojekten

Ganz gleich, ob es sich um Texte, Bilder oder Videos handelt: Ein geeignetes Content-Management-System (CMS) hilft Ihnen dabei, Ihre Inhalte schnell und einfach zu verwalten. Neben Webseiten oder Blogs sind CMS auch für Online-Shops unverzichtbar, um auch wenig IT-affinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine effiziente Arbeit an Webprojekten zu ermöglichen.

CMS-Systeme: Liste erstellen und vergleichen

Wer sich für ein einfach zu bedienendes CMS interessiert, sollte sich im ersten Schritt einen Überblick über das Angebot verschaffen. Doch das ist gar nicht mal so einfach, denn die Anzahl an CMS wächst konstant und die Funktionen der Programme werden immer vielfältiger. 

Wir haben Ihnen deshalb oben eine Liste mit den beliebtesten CMS-Systemen zusammengetragen. Diese Übersicht wird Ihnen dabei helfen, Ihre Anforderungen mit den gegebenen Funktionen abzugleichen und die richtige Wahl für Ihre Unternehmensausrichtung und -strategie zu treffen.

Fazit: Wählen Sie ein CMS, das zu Ihrem Vorhaben passt

Für welches CMS Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Unternehmenszielen, technischen Vorkenntnissen sowie den gewünschten Funktionen ab. Unser

Tipp: Unterziehen Sie das jeweilige CMS einem ausführlichen Test, bevor Sie sich final zum Kauf entscheiden: CMS Hub von HubSpot beispielsweise können Sie als kostenlose Demo anfordern und ausgiebig testen.

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Titelbild: Prostock-Studio / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am 26. August 2021, aktualisiert am August 26 2021

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