Die Zeiten, in denen Websites aufwendig manuell erstellt und gepflegt werden mussten, sind lange vorbei: Mit einem passenden Content-Management-System (CMS) gelingt Ihnen eine einfache und effiziente Verwaltung Ihrer Webprojekte.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die beliebtesten Systeme vor und zeigen, welche für Ihre individuellen Anforderungen geeignet sind.

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Content-Management-System: Einfache Verwaltung von Webprojekten

Ganz gleich, ob es sich um Texte, Bilder oder Videos handelt: Ein geeignetes Content-Management-System (CMS) hilft Ihnen dabei, Ihre Inhalte schnell und einfach zu verwalten. Neben Webseiten oder Blogs sind CMS auch für Onlineshops unverzichtbar, um auch wenig IT-affinen Mitarbeitern eine effiziente Arbeit an Webprojekten zu ermöglichen.

Ein einfaches CMS finden Sie mit etwas Recherche

Wer sich für ein einfach zu bedienendes CMS interessiert, sollte sich im ersten Schritt einen Überblick über das Angebot verschaffen. Doch das ist gar nicht mal so einfach, denn die Anzahl an CMS wächst konstant und die Funktionen der Programme werden immer vielfältiger. 

CMS-Vergleich 2019: Das sind die beliebtesten Tools

Ein Ranking der Top 10 Content-Management-Systeme (CMS) weltweit nach Marktanteil (Stand September 2019) zeigt, welche CMS derzeit bei den Nutzern hoch im Kurs stehen.

Wenig überraschend: WordPress führt das globale Ranking der Content-Management-Systeme an. Mit 61,4 Prozent Marktanteil lässt es die anderen Softwareanbieter mit weitem Abstand hinter sich zurück. Joomla erhält mit knappen 5 Prozent Silber, während Drupal 3,1 Prozent des weltweiten Markts besetzt. Die E-Commerce-Software Shopify folgt mit 3 Prozent, während der selbsternannte „Homepage-Baukasten" Squarespace Platz fünf belegt.

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Bild: Statista CMS-Systeme 2019 

Doch nur, weil die aufgeführten Top-10 der CMS viel Zuspruch erfahren, muss sich nicht jedes davon für Ihre individuellen Zwecke eignen. Wollen Sie beispielsweise mithilfe eines Unternehmensblogs ins Content-Marketing einsteigen, haben Sie ganz andere Ansprüche an Ihr CMS als der Betreiber mehrerer internationaler Onlineshops.

Um eine fundierte Entscheidung für oder gegen ein CMS treffen zu können, lohnt es sich, die verschiedenen Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Vergleichskriterien werden dabei von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens bestimmt. Als Orientierungshilfe erfahren Sie im Folgenden, wodurch die Top-10 der Content-Management-Systeme jeweils überzeugen:

1. WordPress

Das kostenlose Content-Management-System WordPress wurde 2003 als schlichte Bloggingsoftware konzipiert. Durch seinen Open-Source-Charakter ist das Programm seitdem von zahllosen Nutzern adaptiert und weiterentwickelt worden. Als CMS besticht es durch eine leichte Bedienung, schnelle Installation und nicht zuletzt die riesige Community.

Entscheiden Sie sich für dieses Programm, werden Sie sicher nicht so schnell in eine IT-Sackgasse geraten, da Sie davon ausgehen können, dass so gut wie jedes Softwareproblem im Netz samt Lösung auffindbar ist und Sicherheitslücken zügig erkannt und geschlossen werden. Dennoch ist als Nachteil an dieser Stelle zu nennen, dass WordPress ein beliebtes Angriffsziel für Hacker ist. Sie sollten Ihr WordPress-CMS also regelmäßig warten lassen, um sich abzusichern.

2. Joomla!

Joomla! eignet sich besonders für international agierende Unternehmen, denn in diesem CMS haben Sie die Möglichkeit, mehrsprachige Websites ganz einfach zu verwalten.

Ein weiterer Vorteil: Mit Joomla! gelingt ein detailliertes, aber dennoch intuitives Nutzermanagement, das es Ihnen ermöglicht, unterschiedliche Rechte zu vergeben: So können Sie Ihre Mitarbeiter individuell für Ihre Webprojekte autorisieren. Abzüge gibt es jedoch in der B-Note: Joomla! verfügt über keine Kommentarfunktion, was Ihrer Community eine wichtige Möglichkeit zur Interaktion mit Ihren Beiträgen nimmt. Glücklicherweise gibt es jedoch Joomla! Extensions, die diese wichtige Funktion abdecken.

3. Drupal

Platz drei im Ranking besetzt Drupal: Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Open-Source-CMS, weshalb die Nutzung in der Basisversion kostenlos ist.

Drupal ist vor allem aufgrund seiner Erweiterbarkeit beliebt, denn das CMS ist modular aufgebaut. Dank einer Vielzahl an zusätzlichen Modulen lässt sich das System perfekt an individuelle Bedürfnisse anpassen – das macht Drupal vor allem für größere Webprojekte attraktiv. Überdies punktet Drupal beim Thema „Tagging“: Ihre Inhalte können Sie nach Schlagworten kategorisieren, sodass beispielsweise im Falle eines klassischen Blogs mehrere Keywords für einen einzelnen Beitrag bestimmt werden, ohne dass dieser dupliziert wird.

4. Shopify

vergleich-der-besten-content-management-systeme-shopify-1Bild: Shopify

Wie der Name schon vermuten lässt, richtet sich Shopify vor allem an Onlineshop-Betreiber. Für das Design Ihres Shops bietet Ihnen das Programm eine große Auswahl an mobile-optimierten Designs und eignet sich aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit auch für E-Commerce-Anfänger. Nun die schlechte Nachricht: Shopify ist nicht kostenlos, sondern derzeit erst ab 29 Dollar pro Monat verfügbar. Eine kostenlose Testversion können Sie jedoch 14 Tage lang ausprobieren.

5. Squarespace

Squarespace ist sehr flexibel: Nicht nur Websites oder Blogs, sondern auch Onlineshops können Sie mit diesem CMS verwalten – sofern Sie den passenden Tarif buchen. Nutzungsrechte für die Software erhalten Sie ab 11 Euro pro Monat. Großer Vorteil dieses CMS: Ihnen bietet sich eine reiche Auswahl aus über 100 mobile-optimierten Vorlagen. Wer Wert auf das digitale Erscheinungsbild legt, ist hier also gut beraten.

6. Wix

Wix punktet durch branchenspezifisch-sortierte Designvorlagen und eine intuitive Bedienung per Drag-and-Drop. Für Anfänger lohnt sich die kostenlose Basisversion, die bereits viele Funktionen enthält. Nach dem Baukastenprinzip können mit steigenden Anforderungen mehr Features hinzu gebucht werden, sodass auch größere Webprojekte, wie beispielsweise Onlineshops, mit diesem CMS realisierbar werden.

7. Magento

Auch mit Magento lassen sich Onlineshops erstellen und verwalten. Das CMS ist vor allem aufgrund seiner vielfältigen Variationsmöglichkeiten und der hohen Skalierbarkeit beliebt, allerdings werden mehr Programmierkenntnisse als etwa bei Shopify benötigt, um alle Funktionen voll ausschöpfen zu können. Die Basisversion ist als Open-Source-Lösung kostenlos, während das erweiterte Softwarepack „MagentoGo” gegen eine monatliche Gebühr nutzbar ist.

8. Blogger

vergleich-der-besten-content-management-systeme-blogger-googleBild: Blogger

Der Titel verrät es bereits: Blogger von Google richtet sich an alle, die auf der Suche nach einer einfachen Lösung zur Erstellung und Verwaltung Ihres Blogs sind. Dank seiner intuitiven und benutzerfreundlichen Bedienung ist dieses CMS auch für Einsteiger geeignet. Es überzeugt vor allem mit einer Vielzahl von Designvorlagen, der kostenlosen Nutzung und der einfachen Integration von Google AdSense.

Nachteile gibt es bei Blogger jedoch auch: Mit dieser CMS können keine Landing-Pages oder eine Homepage erstellt werden, da das Programm explizit auf Blogging-Funktionen ausgerichtet ist.

9. PrestaShop

PrestaShop ist wie Shopify und Magento in erster Linie auf das Erstellen und Verwalten von Onlineshops ausgelegt. Die kostenlose Open-Source-Lösung für E-Commerce bietet verschiedene Erweiterungspakete an, die jedoch zum Teil eher im höheren Preissegment angesiedelt sind.

Stärken hat das CMS hingegen im Bereich der internationalen Orientierung: Durch seinen modularen Aufbau ist es eine praktische Lösung für zusammenhängende Onlineshops, die Handel in verschiedenen Regionen betreiben.

10. Bitrix

Als umfassende Plattform bietet Bitrix neben Tools für CRM und Projektmanagement auch ein CMS an, mit dem sich Websites oder Onlineshops inklusive kostenloser Domain und Hosting erstellen lassen. Dafür können Sie auf verschiedene mobile-optimierte Vorlagen zurückgreifen. Das Besondere an Bitrix: Andere angebotene Tools wie CRM, Contact-Center, Online-Formularerstellung und E-Mail-Marketing lassen sich beim Websitebau integrieren.

Für welches CMS Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Unternehmenszielen, technischen Vorkenntnissen sowie den gewünschten Funktionen ab. Unser Tipp: Unterziehen Sie das jeweilige CMS einem ausführlichen Test, bevor Sie sich final zum Kauf entscheiden: Unser HubSpot-CMS beispielsweise können Sie als kostenlose Demo anfordern.

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Ursprünglich veröffentlicht am 22. Oktober 2019, aktualisiert am November 26 2019