Content-Management-Systeme (CMS) sind dazu gedacht, Marketern das Leben leichter zu machen.

Einer Studie von HubSpot zufolge herrscht unter Marketern allerdings allgemein eine beträchtliche Unzufriedenheit mit Content-Management-Systemen – so beträchtlich, dass der NPS durchschnittlich bei -65 liegt.

Bei einem derart negativen Wert stellt sich natürlich die Frage, woran das liegt.

Nun gilt zunächst einmal festzuhalten, dass sich der Aufwand für die Websiteverwaltung für junge Unternehmen in der Regel erst einmal in Grenzen hält. Daher reicht in der Anfangsphase eines Unternehmens ein einfaches, auf die Anforderungen kleiner Unternehmen ausgelegtes CMS völlig aus. Ein solches System bietet Marketern alle Funktionen, die sie zu diesem Zeitpunkt benötigen, um die Unternehmenswebsite selbst gestalten und verwalten zu können, ohne dazu von Entwicklern oder dem IT-Team abhängig zu sein.

Doch mit zunehmendem Unternehmenswachstum, mit jedem neu erschlossenen Markt, jedem neuen Produkt und jeder neuen Marke steigen die Anforderungen an das CMS. Dadurch sind Marketingleiter immer stärker auf die Unterstützung von Entwicklern und dem IT-Team angewiesen und es wird immer schwieriger, Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, selbstständig Änderungen an Inhalten vorzunehmen und neue Webseiten zu erstellen. Hinzu kommen unzählige zusätzliche technische Anforderungen:

  1. Immer mehr Tools und Technologien müssen über Integrationen, Plug-ins oder benutzerdefinierte Schnittstellen in die Unternehmenswebsite eingebunden werden.

  2. Mit zunehmender Spezialisierung Ihrer Mitarbeiter wird es immer wichtiger, dass Sie Rollen zuweisen, Berechtigungen vergeben und Inhalte gliedern können, da andernfalls die Effizienz leidet.

  3. Sie müssen gewährleisten können, dass die Performance Ihrer Website auch bei hohem Trafficvolumen und wachsendem Website-Umfang nicht leidet.

  4. Sie müssen allen Websitebesuchern ein nahtloses, hochgradig personalisiertes Nutzererlebnis bieten können, indem Sie ihnen beispielsweise gezielt für sie relevante Inhalte anzeigen und Content sowohl frei zugänglich zur Verfügung stellen als auch durch Zugriffsberechtigungen schützen können.

  5. Auch die Sicherheitsanforderungen steigen, sodass Funktionen für Single-Sign-On (SSO), SSL-Verschlüsselung und benutzerdefinierte CDN-Konfiguration unverzichtbar werden, um Unternehmens- und Kundendaten zuverlässig schützen zu können.

Bei all den zahlreichen unterschiedlichen Prioritäten, Teams und Arbeitsabläufen, die es in wachsenden Unternehmen miteinander zu vereinbaren gilt, lässt sich häufig nicht vermeiden, dass die Optimierung der Website auf der Strecke bleibt.

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Der Sinn und Zweck Ihres CMS besteht darin, Ihren Mitarbeitern Arbeit abzunehmen. In Bezug auf viele Content-Management-Systeme ist das jedoch nur bedingt der Fall. Denn sobald Unternehmen wachsen und ihre Websites umfangreicher werden, können die meisten dieser Systeme nicht mehr mithalten. Das Ergebnis: Anstatt Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern, sorgen sie im Endeffekt für zusätzlichen Aufwand – und im schlimmsten Fall unterbinden sie sogar die Weiterentwicklung Ihrer Website.

Vielen Systemen, die speziell für Marketer entwickelt und auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt wurden, mangelt es an fortschrittlicher Technologie und damit an der Möglichkeit, parallel zum Unternehmenswachstum skaliert zu werden. Und technologisch ausgefeilte Systeme weisen dafür andere Defizite auf: So haben Marketer häufig kaum Möglichkeiten, Inhalte selbst zu bearbeiten, sodass auch kleinste Änderungen mit großem Aufwand verbunden sind, während Entwicklern gleichzeitig durch starre Prozesse die Hände gebunden sind. Das führt dazu, dass IT-Teams, die eigentlich andere Prioritäten hätten, wertvolle Zeit darauf verwenden müssen, Probleme zu beheben, die im Zuge der Bearbeitung von Inhalten aufgetreten sind.

Stephen Kenwright, Mitgründer und CTO der SEO-Agentur „Rise at Seven“ brachte die Essenz dieses Problems in einem Tweet recht gut auf den Punkt:

Tweet von Stephen Kenwright über CMS

Geht es Ihnen jemals so, dass Sie auf Marketingkampagnen namhafter Unternehmen stoßen und sich denken: „Ich wünschte, WIR hätten das Budget für solche Kampagnen.“?

Wissen Sie was? Die Marketer dieser Unternehmen sehen sich Ihre Website an und denken sich: „Ich wünschte, WIR könnten unsere Website bearbeiten.“

Viele herkömmliche Content-Management-Systeme stellen Marketingmanager früher oder später vor äußerst schwierige Entscheidungen:

Welchen Aufgaben sollen IT-Mitarbeiter Priorität einräumen – der Websiteverwaltung und Behebung von Problemen oder der Integration neuer Apps in die Website?

Sollten Marketer neuen Content testen und dabei riskieren, Probleme zu verursachen, die nur Entwickler wieder beheben können, oder sollten sie sich in eine Warteschlange einreihen und wochenlang auf kleinste Änderungen warten?

Sollten sie selbst die Einführung einer neuen Go-to-Market-Strategie aufschieben, weil es aufgrund der begrenzten Möglichkeiten ihres CMS Monate dauern wird, bis alle Tests und Implementierungsmaßnahmen abgeschlossen sind? Oder sollten sie stattdessen Kompromisse bei ihren Prozessen eingehen und sie einführen, obwohl sie noch nicht vollständig ausgereift sind?

Alles das sind Entscheidungen, vor die man Sie niemals stellen sollte.

Sie sollten nie verschiedene Aspekte des Kundenerlebnisses gegeneinander abwägen und entscheiden müssen, welchen Sie am ehesten vernachlässigen können.

Nun muss jeder Manager von Zeit zu Zeit gewisse Wagnisse eingehen, von denen sich einige als lohnend herausstellen werden und andere nicht. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das Problem mit herkömmlichen Content-Management-Systemen besteht allerdings darin, dass mit ihnen irgendwann jede Änderung an Ihrer Website zum Wagnis wird.

Und je größer Unternehmen werden, desto schwieriger wird es für Marketer, Inhalte effizient zu verwalten – und das stellt ein großes Problem dar.

Warum Flexibilität so wichtig ist

Je weniger flexibel Ihr CMS ist, desto weniger Möglichkeiten haben Sie, das Nutzererlebnis Ihrer Websitebesucher zu steuern.

Noch vor zehn Jahren gewannen Unternehmen neue Kunden, indem sie ihnen Produkte anboten, die deutlich besser waren als die ihrer Wettbewerber. Doch heutzutage geht es nicht mehr primär darum, was Sie vermarkten, sondern vielmehr darum, wie Sie etwas vermarkten. Heute gewinnen Unternehmen Kunden, indem sie ihnen ein deutlich besseres Kundenerlebnis bieten als ihre Konkurrenten. So verzeichnen Unternehmen, die ihren Kunden ein umfassend personalisiertes Erlebnis bieten, beispielsweise um 11 % höhere Aktionärsrenditen als ihre Wettbewerber.

Ihre Website ist Dreh- und Angelpunkt der Interaktionen Ihrer Mitarbeiter mit Ihren Interessenten und Kunden – und damit der Faktor, über den Sie das Kundenerlebnis am effektivsten steuern können. Einer Studie von HubSpot Research zufolge erwarten 90 % aller Verbraucher umgehend eine Antwort, wenn sie über die Website eines Unternehmens eine Frage an dieses stellen – sei es an das Marketingteam, an den Vertrieb oder den Support.

Bei herkömmlichen Content-Management-Systemen wird das Nutzererlebnis von Websitebesuchern aber durch die Systeme bestimmt, statt durch die Anforderungen der Besucher. Eine Website veraltet im Schnitt nach 2 Jahren und 7 Monaten – im schnelllebigen digitalen Marketing entspricht das einer halben Ewigkeit. Komplexe und umständliche Prozesse zur Websiteverwaltung haben dazu geführt, dass Unternehmen die Erwartungen, die Websitebesucher an ihr Nutzererlebnis stellen, bei Weitem nicht erfüllen können.

Unternehmen benötigen ein CMS, das sowohl die eigenen als auch die Anforderungen ihrer Kunden erfüllen kann. Dazu zählt, dass Sie Ihre Website einfach und schnell bearbeiten können, dass Sie Daten erfassen können, die Sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zur Optimierung Ihrer Websiteperformance treffen zu können, und dass Sie Möglichkeiten haben, neue Technologien und Tools in Ihre Website einzubetten.

Ein CMS, das Sie täglich vor neue Probleme stellt, verfehlt schlicht und einfach seinen Zweck. Es ist an der Zeit, dass sich Marketer die Kontrolle über ihre Website und das Kundenerlebnis zurückholen.

Jetzt neu: CMS Hub

Wachsende Unternehmen benötigen ein CMS, das keine Kompromisse fordert, sondern sowohl Leistung als auch Flexibilität bietet. Genau aus diesem Grund hat HubSpot das neue CMS Hub Enterprise eingeführt – ein skalierbares CMS, das Ihnen dabei helfen kann, den Aufwand für die Websiteverwaltung möglichst gering zu halten, sodass Ihnen mehr Zeit für das Wesentliche bleibt, nämlich Websitebesuchern ein besonderes Nutzererlebnis zu bieten.

Mit benutzerfreundlichen Tools für die Erstellung und Verwaltung von Webseiten können Marketer sich ganz darauf konzentrieren, erstklassigen Content zu erstellen, statt sich mit der Verwaltung der zugrundeliegenden Prozesse aufhalten zu müssen. Entwickler können anpassbare Content-Vorlagen erstellen, die es Marketern ermöglichen, Inhalte schnell und einfach zu aktualisieren und die Websiteperformance zu optimieren.

Darüber hinaus sorgen Features wie Funktionen zur Verwaltung mehrsprachiger Inhalte und zur Unterstützung mehrerer Domains dafür, dass wachsende Unternehmen mühelos und effektiv neue Produktlinien einführen und weitere Märkte erschließen können.

Und auch für die Sicherheit und Zuverlässigkeit Ihrer Website ist gesorgt: Dank integrierter Funktionen zur automatischen SSL-Verschlüsselung, Berechtigungszuweisung und Audit-Protokollierung sowie zur lückenlosen Sicherheitskontrolle und Bedrohungserkennung können Sie sich entspannt zurücklehnen und sich ganz auf das konzentrieren, das wirklich zählt: das Nutzererlebnis Ihrer Websitebesucher.

CMS Hub wurde gezielt für schnell wachsende Unternehmen entwickelt, deren Mitarbeiter es leid sind, wertvolle Zeit auf unnötig komplexes Website-Management zu verschwenden. Das CMS gibt Marketern alle Tools an die Hand, die sie benötigen, um Inhalte zu personalisieren und individuell zuzuschneiden. Entwickler können weiterhin mit ihren bevorzugten Tools arbeiten und IT-Teams können sich darauf verlassen, dass ihre Sicherheitsanforderungen zuverlässig erfüllt werden.

Mit CMS Hub können Sie Ihren Websitebesuchern endlich ein Nutzererlebnis nach ihren Vorstellungen bieten.

CMS Hub ist in den Versionen Professional und Enterprise erhältlich.

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Ursprünglich veröffentlicht am 10. Juni 2020, aktualisiert am Juli 23 2020

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