Freiberufler: Das sollten Sie wissen und beachten

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Dominik Erdmann
Dominik Erdmann

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Die Welt der Freiberufler und Freiberuflerinnen ist so vielfältig wie die Palette der freien Berufe selbst. Ob Sie nun den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder bereits als Freiberufler oder Freiberuflerin tätig sind, es gibt wesentliche Aspekte, die für den Erfolg und die Sicherheit Ihrer beruflichen Laufbahn entscheidend sind.

Freiberufler sitzt am Schreibtisch und plant seinen Arbeitstag

Von der Anmeldung Ihrer Tätigkeit über steuerliche Besonderheiten bis hin zu notwendigen Versicherungen – dieses Fachwissen ist für Existenzgründer- und gründerinnen unerlässlich, um auf dem Markt bestehen zu können.

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Was sind freie Berufe?

Freie Berufe sind selbstständige Tätigkeiten in Deutschland, die sich durch ihre Unabhängigkeit, besondere berufliche Qualifikation und persönliche Verantwortung gegenüber Klienten bzw. Klientinnen und der Gesellschaft auszeichnen. Im Gegensatz zu gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten als Freelancer bzw. Freelancerin sind freie Berufe in Deutschland durch das Einkommensteuergesetz (EStG) definiert.

Freie Berufe genießen steuerliche Privilegien, sind von der Gewerbesteuer befreit und müssen sich in der Regel nicht beim Gewerbeamt anmelden. Allerdings sind Personen mit freien Berufen verpflichtet, sich angemessen durch Versicherungen, insbesondere durch die Berufshaftpflichtversicherung, abzusichern und für ihre Altersvorsorge selbstverantwortlich zu sorgen.

Was sind kammerpflichtige freie Berufe?

Kammerpflichtige freie Berufe sind dabei solche, die einer berufsständischen Kammer angehören und deren Ausübung an bestimmte berufsrechtliche Voraussetzungen geknüpft ist.

Beispielsweise müssen Angehörige eines kammerpflichtigen Berufs häufig über das jeweilige Versorgungswerk der Kammer eine Altersvorsorge abzuschließen. Diese Kammern übernehmen wichtige Aufgaben wie die Überwachung der Berufsausübung, die Fortbildung ihrer Mitglieder und die Wahrung beruflicher Standards.

Freie Berufe: Liste der Katalogberufe

Die Kategorisierung der freien Berufe in Deutschland erfolgt hauptsächlich über die sogenannten Katalogberufe, die im § 18 EStG aufgeführt sind. Diese Katalogberufe umfassen eine Vielzahl von selbstständigen Tätigkeiten, die traditionell als freiberuflich gelten. Dazu gehören:

  • Heilberufe: Dazu zählen z. B. Ärzte bzw. Ärztinnen sowie Physiotherapeuten bzw. Physiotherapeutinnen.
  • Rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Berufe: Dazu zählen z. B. Anwälte bzw. Anwältinnen sowie Steuerberater bzw. Steuerberaterinnen.
  • Naturwissenschaftliche und technische Berufe: Dazu zählen z.B. Ingenieure bzw. Ingenieurinnen sowie Architekten bzw. Architektinnen.
  • Kulturberufe bzw. sprach- und informationsvermittelnde Berufe: Dazu zählen z. B. Schriftsteller bzw. Schriftstellerinnen sowie Journalisten bzw. Journalistinnen.

Freie Berufe, Gewerbetreibende und Freelancer: Was ist der Unterschied?

Im Unterschied zu Gewerbetreibenden, die ein stehendes Gewerbe anmelden und Gewerbesteuer entrichten, sind Freiberufler und Freiberuflerinnen in der Regel davon befreit. Diese Differenz resultiert aus der Annahme, dass freiberufliche Tätigkeiten auf persönlicher Qualifikation und Leistung basieren, während gewerbliche Aktivitäten oft auf Handelsbetrieben oder der Herstellung und dem Verkauf von Waren beruhen.

Die Unterscheidung zu Freelancern bzw. Freelancerinnen ist ebenfalls relevant. Während Freelancer und Freelancerinnen oft projektbasiert arbeiten und Dienstleistungen einer breiten Palette von Auftraggebern anbieten, sind Freiberufler bzw. Freiberuflerinnen meist in einem spezifischen, durch das Einkommenssteuergesetz (EStG) definierten Bereich tätig.

Freelancer bzw. Freelancerinnen können je nach ihrer Tätigkeit sowohl freiberuflich als auch gewerblich arbeiten, was unterschiedliche steuerliche Konsequenzen hat.

Freiberufliche Tätige müssen ihre Aktivitäten korrekt beim Finanzamt deklarieren und sich über geltende Gesetze und Vorschriften informieren. Eine professionelle Beratung durch Steuerfachkräfte oder Anwaltskanzleien kann helfen, den Status als Freiberufler bzw. Freiberuflerinnen optimal zu nutzen.

Freiberufliche Tätigkeit anmelden: Das sollten Sie beachten

Die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit ist ein entscheidender Schritt in die Selbstständigkeit und erfordert eine genaue Kenntnis der bürokratischen Prozesse, beachten Sie daher folgende Aspekte:

  • Der erste Schritt zur Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit führt in der Regel zum Finanzamt. Hier verwenden Sie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, um Ihre Tätigkeit offiziell zu machen und Ihre Steuernummer zu erhalten. Denken Sie daran, Ihre freiberufliche Tätigkeit präzise zu definieren, da dies Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung hat. Die Anmeldung beim Finanzamt ist wichtig, da hier festgelegt wird, ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt oder ob eventuell eine Gewerbeanmeldung erforderlich ist.
  • Bestimmte freie Berufe wie Ärzte und Ärztinnen, Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie Tierärzte und Tierärztinnen müssen sich zusätzlich bei ihrer jeweiligen Kammer anmelden. Diese Anmeldung erfordert oft Nachweise über Ihre berufliche Qualifikation.
  • Wenn Sie als Freiberuflerinnen und Freiberufler planen, über die Kleinunternehmerregelung hinauszugehen, benötigen Sie eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (Ust-ID).
  • Wenn Sie sich mit anderen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zu einer GbR (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zusammenschließen möchten, bleibt die Gewerbesteuerbefreiung erhalten.

Steuern und Finanzen für Freiberufler und Freiberuflerinnen

Freiberufler und Freiberuflerinnen in Deutschland stehen vor einer komplexen Steuerlandschaft, die ein tiefes Verständnis der verschiedenen Steuerarten und deren Anwendung erfordert.

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer ist dabei die grundlegende Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Für Freiberufler und Freiberuflerinnen wird diese auf der Grundlage des zu versteuernden Einkommens berechnet, welches mittels der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermittelt wird.

Die EÜR ist eine vereinfachte Form der Gewinnermittlung, bei der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt werden, ohne dass eine Bilanz erstellt werden muss.

Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer, oft auch Mehrwertsteuer genannt, ist eine Verbrauchsteuer, die auf den Umsatz von Waren und Dienstleistungen erhoben wird. Freiberufler und Freiberuflerinnen, die umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbringen, müssen diese Steuer gesondert ausweisen und an das Finanzamt abführen.

Sie haben jedoch das Recht, die Vorsteuer – also die Umsatzsteuer, die ihnen selbst in Rechnung gestellt wurde – geltend zu machen. Dies kann zu einer erheblichen Steuerersparnis führen.

Eine Besonderheit im deutschen Steuersystem ist die Kleinunternehmerregelung, nach der Freiberufler und Freiberuflerinnen mit einem Jahresumsatz unter einem bestimmten Grenzwert von der Umsatzsteuer befreit sein können. Dies vereinfacht die Buchführung und Rechnungsstellung erheblich, da keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden muss.

Finanzielle Vorteile der Freiberuflichkeit gegenüber Gewerbetreibenden

Freiberufler und Freiberuflerinnen genießen gegenüber Gewerbetreibenden einige finanzielle Vorteile:

  • Befreiung von der Gewerbesteuer: Diese Steuer wird auf den Gewinn von Gewerbebetrieben erhoben und kann je nach Hebesatz der Gemeinde und Gewinnhöhe eine nicht unerhebliche Belastung darstellen. Freiberufler und Freiberuflerinnen sind von dieser Steuer befreit, was ihre steuerliche Last mindert und einen finanziellen Anreiz für die Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit darstellt.
  • Vereinfachte Buchführungspflichten: Während Gewerbetreibende oft zur doppelten Buchführung und Bilanzierung verpflichtet sind, genügt für viele Freiberufler und Freiberuflerinnen die EÜR. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten für Buchhaltungssoftware oder externe Dienstleister.
  • Möglichkeit, bestimmte Ausgaben als Betriebsausgaben geltend zu machen: Dazu gehören beispielsweise Kosten für Fachliteratur, Fortbildungen, Arbeitsmittel oder auch die Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin ist für Freiberufler und Freiberuflerinnen besonders wertvoll. Diese Experten und Expertinnen können nicht nur dabei helfen, die Steuerlast zu minimieren und Fehler in der Steuererklärung zu vermeiden, sondern auch bei der strategischen Planung unterstützen, um die finanziellen Vorteile der Freiberuflichkeit voll auszuschöpfen.

Sie sind zudem unerlässlich, um die sich ständig ändernden steuerlichen Rahmenbedingungen im Blick zu behalten und entsprechend zu reagieren.

Versicherungen für Freiberufler

Versicherungen spielen eine zentrale Rolle im Risikomanagement von Freiberuflern und Freiberuflerinnen. Hier sind die wichtigsten Versicherungen für Freiberufliche und im Überblick:

  • Berufshaftpflichtversicherung: Diese Versicherung schützt vor finanziellen Forderungen, die aus beruflichen Fehlern oder Versäumnissen resultieren können. In einigen Berufsgruppen, wie Ärzten und Architekten, ist sie sogar gesetzlich vorgeschrieben.
  • Krankenversicherung: Die Krankenversicherung ist eine grundlegende Absicherung, die gesetzlich oder privat erfolgen kann. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile beider Systeme sorgfältig abzuwägen.
  • Unfallversicherung: Diese Versicherung bietet Schutz im Falle eines Unfalls und kann Einkommensverluste abfedern.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie sichert das Einkommen im Fall der Berufsunfähigkeit ab und ist besonders wichtig für Freiberufler, deren Einkommen stark von ihrer Arbeitsfähigkeit abhängt.
  • Rentenversicherung: Die private Altersvorsorge ist essenziell, da Freiberufler nicht automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
  • Rechtsschutzversicherung: Diese Versicherung bietet rechtlichen Schutz und kann bei Streitigkeiten oder juristischen Problemen von großem Nutzen sein.
  • Vermögenshaftpflichtversicherung: Sie schützt vor finanziellen Verlusten, die durch Schäden an Dritten verursacht werden.
  • Künstlersozialkasse (KSK): Künstler bzw. Künstlerinnen und Publizisten bzw. Publizistinnen können von den Vorteilen der KSK profitieren, die eine Alternative zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung bietet.

Es ist unerlässlich, eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um den optimalen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Versicherungsmakler und -maklerinnen, die auf freiberufliche Tätigkeiten spezialisiert sind, können dabei helfen, ein maßgeschneidertes Versicherungspaket zusammenzustellen, das den spezifischen Bedürfnissen und Risiken des jeweiligen freien Berufs entspricht.

Freiberufler: Das sind die Vorteile und Nachteile

Die Entscheidung, freiberuflich tätig zu sein, bietet eine Fülle von Möglichkeiten und Flexibilität, die für viele Menschen äußerst attraktiv ist. Diese Freiheit, die eigenen beruflichen Wege zu gestalten und unabhängig zu arbeiten, ist zweifellos verlockend. Doch es gibt auch Nachteilen und Risiken, die mit der Freiberuflichkeit einhergehen.

Vorteile einer Freiberuflichkeit

  • Flexibilität: Als Freiberuflerin oder Freiberufler genießen Sie die Freiheit, Ihre Arbeitszeiten und Ihren Arbeitsplatz auf Ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.
  • Steuerliche Vorteile: Freiberuflerinnen und Freiberufler profitieren von steuerlichen Vergünstigungen, wie der Befreiung von der Gewerbesteuer und der Möglichkeit von der Einkommens-Überschuss-Rechnung (EÜR) Gebrauch zu machen.
  • Unabhängigkeit: Als Freiberufler oder Freiberuflerin haben Sie die volle Kontrolle über Ihre berufliche Zukunft.
  • Professionelle Autonomie: Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Arbeitsweise und Methodik.
  • Marktwert und Verdienstpotenzial: Durch Spezialisierung und Expertise können Sie höhere Stundensätze verlangen.
  • Netzwerkaufbau: Die Vielfalt Ihrer Projekte und Kundenkontakte ermöglicht es Ihnen, ein breites, professionelles Netzwerk aufzubauen.
  • Schnelle Anpassungsfähigkeit: Als Freiberuflerin oder Freiberufler können Sie rasch auf Marktveränderungen und neue Trends reagieren.
  • Persönliche Markenbildung: Sie können Ihre eigene Marke und Reputation aufbauen, was langfristig zum Erfolg Ihres Geschäfts beiträgt.

Nachteile einer Freiberuflichkeit

  • Unsicherheit: Eine schwankende Auftragslage kann zu unregelmäßigen Einnahmen führen, was unter Umständen zu Zahlungsausfällen führen könnte.
  • Haftung: Als Freiberuflerin bzw. Freiberufler haften Sie mit dem Ihrem Privatvermögen für berufliche Vergehen oder Fehler.
  • Administrative Herausforderungen: Sie sind für die eigenverantwortliche Erledigung aller buchhalterischen und administrativen Aufgaben zuständig.
  • Soziale Sicherheit: Bei Arbeitsmangel haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
  • Arbeitsintensität: Freiberuflich Tätige haben häufig längere Arbeitszeiten und eine höhere Arbeitsbelastung, insbesondere während der Gründungsphase.
  • Kundenabhängigkeit: Die Abhängigkeit von wenigen Großkunden kann zu einer unsicheren Auftragslage führen.
  • Vorfinanzierung von Projekten: Als Freiberufler bzw. Freiberufliche müssen Sie in Vorleistung treten, bevor Ihre Kundinnen bzw. Kunden Zahlungen leisten.
  • Gesundheitliche Risiken: Freiberuflich Tätige vernachlässigen unter Umständen Ihre eigene Gesundheit, um keine Einnahmeeinbußen durch verpasste Arbeitstage zu riskieren.

Herausforderungen und Lösungen

Freiberuflerinnen und Freiberufler stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die von administrativen Aufgaben bis hin zu finanziellen Unsicherheiten reichen. Hier sind einige dieser Herausforderungen und mögliche Lösungen:

Gründliche Buchführung

  • Herausforderung: Die Notwendigkeit einer sorgfältigen Buchführung kann überwältigend sein.
  • Lösung: Obwohl die Anforderungen weniger streng sind als bei Gewerbetreibenden, ist es dennoch wichtig, alle Geschäftsvorfälle korrekt zu dokumentieren. Dies dient nicht nur der Erfüllung steuerlicher Pflichten, sondern auch der eigenen Übersicht und Planung.

Umgang mit unregelmäßigen Einnahmen

  • Herausforderung: Unregelmäßige Einnahmen erfordern ein gutes Finanzmanagement und die Fähigkeit, Rücklagen zu bilden.
  • Lösung: Schaffen Sie finanzielle Polster für Zeiten geringerer Auftragslage und suchen Sie stets nach neuen Kunden, um die Auftragspipeline zu füllen und Einkommensschwankungen zu minimieren.

Kontinuierliche Weiterbildung

  • Herausforderung: In vielen freien Berufen ist kontinuierliche Weiterbildung notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Lösung: Planen Sie Zeit und Ressourcen für Weiterbildungen ein, um auf dem neuesten Stand der Fachkenntnisse zu bleiben. Dies kann Ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Fazit: Das Potenzial der Freiberuflichkeit voll ausschöpfen

Freiberufler und Freiberuflerinnen sind ein wesentlicher Bestandteil des wirtschaftlichen Gefüges und tragen maßgeblich zur Vielfalt und Innovation bei. Um jedoch langfristig erfolgreich zu sein, müssen sie sich intensiv mit den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit auseinandersetzen.

Die richtige Balance zwischen der Nutzung der Vorteile und dem Management der Risiken zu finden, ist der Schlüssel zum Erfolg in der Freiberuflichkeit.

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Titelbild: Filmstax / iStock / Getty Images Plus

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