Überschriften sollen das Suchmaschinenranking verbessern, sie sind aber längst nicht nur für Google da. Vielmehr geht es darum, die Aufmerksamkeit der Nutzenden zu erreichen und sie für Ihre Inhalte zu begeistern. Sie sollten deshalb alles dafür tun, dass Ihre Überschriften für Ihre Zielgruppe relevant und interessant sind.

In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Kriterien wie Länge, Keywords, Verständlichkeit und vieles mehr relevant. Dieser Artikel erläutert Ihnen die wichtigsten Eigenschaften, die gute Überschriften aufweisen, um sowohl den Nutzern und Nutzerinnen als auch den Suchmaschinen zu gefallen. So können Sie Ihre Überschriften Ideen gezielt umsetzen.

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Wie schreibt man eine gute Überschrift?

Gute Überschriften sind suchmaschinenoptimiert, behalten aber die Menschen im Fokus. Sie dienen dem Zweck, im Suchmaschinenranking weit oben zu landen und von möglichst vielen Personen angeklickt zu werden.

Hierfür ist es wichtig, eine passende Länge, geeignete Keywords, einen aussagekräftigen Inhalt und vieles mehr zu wählen. Zudem kommt es darauf an, die Überschriften auf die jeweilige Zielgruppe und die gewählte Plattform anzupassen.

Wenn Sie ein konkretes SEO-Konzept und eine überzeugende Unternehmensstrategie besitzen, können Sie diesen entsprechend gute und passende Überschriften formulieren. Dann wählen Sie die Headlines nicht aus dem Bauch heraus, sondern orientieren sich immer an Ihren Zielsetzungen.

13 Tipps für Überschriften, die zum Klicken einladen

In nahezu allen Bereichen des Online-Marketings spielen Überschriften eine wichtige Rolle. Sie kommen bei Gastartikeln, Infografiken, Videos und Social-Media-Posts zum Einsatz. Wie aber verfassen Sie Headlines, die gut ankommen und zu Klicks, Traffic und einer hohen Conversion Rate führen? Die 13 wichtigsten Strategien lernen Sie im folgenden Listicle kennen:

1. Wählen Sie einen Arbeitstitel

Überschriften schüttelt so gut wie niemand aus dem Ärmel. Im Gegenteil, es erfordert eine Menge Handwerkskunst, um kreative Überschriften zu gestalten, die gut ankommen. Deswegen sollte es keinesfalls der Anspruch sein, gleich auf Anhieb immer die perfekten Überschriften zu finden. Stattdessen ist es sinnvoll, zunächst einen Arbeitstitel zu wählen, der bei der Erstellung des eigentlichen Textes hilft.

Hierbei müssen Sie klar zwischen Arbeitstiteln und Themen unterscheiden. So ist beispielsweise das Thema Digitalisierung sehr allgemein. Hierzu können Texter und Texterinnen ganz unterschiedliche Artikel mit jeweils anderen inhaltlichen Schwerpunkten schreiben. Hingegen ist ein Arbeitstitel äußerst präzise und gibt den Textinhalt relativ klar vor.

Zum Thema Digitalisierung könnten das folgende Arbeitstitel sein:

  • Zehn wichtige Maßnahmen, die Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation ergreifen müssen
  • Home-Office: Einfluss der Digitalisierung auf das moderne Arbeiten
  • E-Roller und Co: So verändert die Digitalisierung unsere Mobilität

Die Arbeitstitel, die Sie wählen, müssen keinesfalls perfekt sein. Nach der Erstellung des eigentlichen Textes bleibt noch genügend Zeit, an den Überschriften zu feilen und sie zu perfektionieren. Als Orientierung und Leitfaden sind sie aber eine wichtige Hilfe bei der Erstellung von Blogbeiträgen.

2. Brainstormen Sie gemeinsam mit anderen

Zwei Gehirne sind kreativer als eins. Deswegen ist es empfehlenswert, sich nicht nur auf die eigenen Ideen zu verlassen, sondern mit anderen gemeinsam zu brainstormen und nach geeigneten Überschriften zu suchen. Häufig haben Außenstehende einen frischen Blick auf das Thema und können dabei helfen, die optimale Überschrift zu finden.

In der Praxis bietet es sich an, einen der genannten Arbeitstitel in einem internen Chatroom aufzuschreiben. Andere Mitarbeitende oder Teammitglieder können dann an diesem Arbeitstitel feilen oder Alternativen vorschlagen. Stück für Stück nähern Sie sich so einer Überschrift, die sowohl SEO-optimiert als auch kundenfreundlich und interessant ist.

Das Ziel sollte darin bestehen, dass alle Teammitglieder mit der gefundenen Überschrift zufrieden sind. Das lässt sich nicht in jedem Fall realisieren. Je näher Sie aber einer Einigung kommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch die Leser und Leserinnen von der Überschrift angetan sein werden.

3. Vermeiden Sie Clickbaits

Clickbaits werden nach wie vor von vielen Autoren und Autorinnen genutzt, weil sie mysteriös sind und Aufmerksamkeit erzeugen. Mittlerweile sorgen solche Überschriften aber eher für Belustigung oder sogar Abneigung: „Sie hatte ihre beste Freundin seit dem Abitur nicht mehr gesehen. Wo sie ihr dann begegnete, verschlug ihr den Atem.".

Viele haben den Eindruck, dass es sich bei solchen Überschriften um unseriöse Versuche handelt, möglichst viele Klicks zu generieren.

Zudem ist es häufig so, dass ein Artikel die großen Versprechen, die eine solche Überschrift macht, nicht einhalten kann. Entsprechend sind die Leser und Leserinnen enttäuscht und es kommt zu einer hohen Bounce Rate. Diese wirkt sich negativ auf das Suchmaschinenranking einer Website aus. Deswegen sollten Sie auf Clickbaits verzichten und stattdessen auf eine größtmögliche Transparenz bei der Überschrift setzen.

4. Präzision und Transparenz sind gefragt

Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Sie mit Ihren Überschriften Erwartungen bei der Leserschaft wecken. Gemachte Versprechen muss der spätere Text unbedingt vollständig erfüllen, damit Ihre Zielgruppe nicht enttäuscht ist. Vermeiden Sie daher Superlative und Übertreibungen und kündigen Sie in der Überschrift nur Informationen an, die auch tatsächlich im Text stehen.

Eine gute Überschrift ist im Grunde das Gegenteil von Clickbait. Sie hält nichts geheim und ist nicht mysteriös, sondern gibt ein ganz klares Bild davon, was die Leser und Leserinnen erwartet. Um eine solche Überschrift zu erstellen, ist es eine gute Idee, sich an den W-Fragen „Wer“, „Was“, „Wie“, „Wann“, „Wo“ und „Warum“ zu orientieren.

5. Kurze, prägnante Formulierungen wählen

Es ist wichtig, dass die Überschrift nicht zu einem eigenen, kleinen Text mutiert. Die Leser und Leserinnen wollen auf einen Blick erfassen, worum es geht. Bemühen Sie sich deshalb darum, Ihre Überschriften so knapp und präzise wie möglich zu halten. Hierbei geht es insbesondere darum, Füllwörter zu vermeiden und sich nur auf Aussagen mit Mehrwert zu beschränken.

Des Weiteren hängt die optimale Länge einer Überschrift davon ab, wo diese angezeigt werden soll. Bei Google und Co. ist es wichtig, dass sie weniger als 70 Zeichen hat, damit sie angezeigt wird, ohne abgeschnitten zu werden. In den sozialen Netzwerken sind deutlich kürzere Überschriften gefragt. Bei Twitter sollten sie acht bis zwölf Zeichen, bei Facebook etwa 12 bis 14 Wörter lang sein. Die besten Klickraten erreichen im Durchschnitt Überschriften mit acht Wörtern Länge.

Daher ist es empfehlenswert, verschiedene Arten von Überschriften in unterschiedlichen Umfeldern und bei jeweils anderen Zielgruppen auszuprobieren. Zudem ist es wichtig, eine Überschrift so lange zu bearbeiten, bis nur noch die Kernessenz übrig bleibt. Je kürzer und prägnanter, desto besser.

6. Setzen Sie Fragen ein

Informationen in Überschriften sind absolut sinnvoll, manchmal erzeugen sie jedoch unerwünschte Effekte. Wenn Nutzer und Nutzerinnen bereits nach dem Lesen der Überschrift das Gefühl haben, alles zu wissen, klicken sie nicht auf den Link und beschäftigen sich nicht mit dem gesamten Artikel. Um dies zu vermeiden, bietet es sich an, Fragen in die Überschrift zu integrieren.

Der Vorteil von Fragen besteht darin, dass sie Neugier und Aufmerksamkeit wecken, ohne reißerisch und unseriös wie Clickbaits zu sein. Das Ziel sollte darin bestehen, Fragen zu stellen, die sich die Zielgruppe selbst schon gestellt hat. So fühlt sich diese direkt verstanden und bringt dem Autor bzw. der Autorin eine Menge Sympathie entgegen.

Bei der Auswahl der Frage kommt es darauf an, dass diese den Inhalt des Artikels gut wiedergibt. Die Fragen sollten daher keinesfalls zu allgemein sein. Ebenso wichtig ist es, dass die Frage im Text nicht nur aufgegriffen, sondern eindeutig beantwortet wird. Nur dann haben die Leser und Leserinnen das Gefühl, das bekommen zu haben, wonach sie gesucht haben. Und genau das ist das große Ziel bei Überschriften.

7. Betonen Sie den Mehrwert

Weder die Überschriften noch die eigentlichen Blogartikel sind Selbstzweck. Sie verfolgen immer das Ziel, die Leser und Leserinnen zu informieren, zu unterhalten oder zum Nachdenken zu bringen. Deswegen ist es wichtig, Überschriften zu wählen, die einen Nutzen bieten oder den Mehrwert des Textes betonen.

Überschriften wie „X Argumente für...“, „Die X beliebtesten…“ oder „So gelingt Ihnen…“ sind besonders gängig. Indem Sie erläutern, was die Leser und Leserinnen aus dem Text ziehen, wecken Sie die Neugier darauf, genau das zu tun.

Die Überschrift fokussiert sich somit auf die Auswirkungen, die sich ergeben, wenn der Text gelesen wird. Hierbei sollten Sie Geheimniskrämerei vermeiden. Sie können das Ergebnis eines Artikels ruhig in der Überschrift vorwegnehmen. So fragt sich die Leserschaft, warum etwas so ist, wie es ist.

8. Erläutern Sie das Format

Neben klassischen Blogartikeln gibt es noch viele weitere Formate, über die Sie Content vermitteln können. Hierzu gehören Videos, Bilder, Infografiken, Studien und vieles mehr. Es ist wichtig, dass die Überschrift bereits vermittelt, um welche Art von Content es sich handelt. So können die Nutzer und Nutzerinnen gezielt entscheiden, wann sie diese in Anspruch nehmen.

Wer beispielsweise keine Kopfhörer dabei hat, wird sich kaum ein Video in einem Zug anhören. Tutorials eignen sich für Situationen, in denen man entspannt, kreativ und aufnahmefähig ist, wohingegen Videos auch dann konsumiert werden können, wenn man sich lediglich berieseln lassen möchte.

Überschriften dienen dazu, das jeweilige Format vorzustellen. Sie arbeiten daher mit Stichwörtern wie Leitfaden, Tutorial, Video, Infografik und vielem mehr. Das Ziel ist es, eine größtmögliche Transparenz zu schaffen. Sollte es nicht möglich sein, das Format in die Überschrift zu integrieren, können Sie es in eckigen Klammern hinter die Überschrift setzen.

Beispiel: Die 10 besten Aufwärmübungen vor dem Joggen [Tutorial]

9. Zahlen und Listen einsetzen

Zahlen und Listen sind eine gute Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit der Leserschaft zu gewinnen und zu binden. Eine Überschrift wie „Die fünf wichtigsten Regeln für eine ausgeglichene Work-Life-Balance“ weckt das Interesse daran, diese fünf Regeln kennenzulernen. Gleichzeitig haben die Leser und Leserinnen eine ganz klare Vorstellung vom Aufbau des Artikels und können sich die angebotenen Inhalte besonders gut merken.

Artikel in der Form einer Liste werden als Listicle bezeichnet. Diese sind praktisch, weil die einzelnen Überschriften oft schon die zentralen Inhalte preisgeben. Ein Artikel, der mit Zahlen arbeitet, steht für Präzision, Genauigkeit und Wissenschaftlichkeit. Er hat somit automatisch eine gewisse Glaubwürdigkeit.

Dennoch überprüft die Leserschaft regelmäßig die harten Fakten, bevor sie diese weitergeben oder für sich nutzen. Es ist daher wichtig, keine Fehler bei Berechnungen oder der Darstellung von Zahlen zu machen.

10. Sprechen Sie die Leserschaft direkt an

Eine direkte Leseransprache ist in Überschriften gern gesehen. Hierdurch stellen Sie eine direkte Verbindung zum Publikum her. Hiermit soll die Botschaft vermittelt werden, dass die gebotenen Informationen nicht allgemein für alle gelten, sondern einer konkreten Person einen individuellen Nutzen bieten. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich auch überlegen, ob Sie ihre Leserschaft duzen oder siezen möchten.

11. Wecken Sie Emotionen

Die wenigsten Kaufentscheidungen treffen wir rein rational anhand konkreter Fakten und Daten. Unsere Emotionen spielen bei jedem Kauf eine wichtige Rolle, da sie uns stärker beeinflussen, als uns vielleicht bewusst ist. Deswegen ist es sinnvoll, spannende Überschriften mit präzisen, ansprechenden Adjektiven zu verwenden.

Die Idee dahinter besteht darin, eine emotionale Bindung zwischen der Leserschaft und den Produkten und Dienstleistungen herzustellen. Die Leser und Leserinnen sollen das Gefühl haben, das Produkt unbedingt zu wollen und eine massive Bereicherung an Lebensqualität zu erfahren, wenn sie es erst einmal besitzen.

Konkrete Aufforderungen wie „Kaufen Sie noch heute“ oder „Melden Sie sich direkt bei uns“ verstärken die Emotionalität und rufen dazu auf, aktiv zu werden. Solche Call-to-Actions müssen Sie jedoch gezielt einsetzen, damit sich Ihre Überschrift nicht ungewollt in ein Clickbait verwandelt.

12. Attraktivität ist das A und O

Bedenken Sie, dass Ihre Zielgruppe tagtäglich mit unzähligen Überschriften konfrontiert wird. Es genügt somit nicht, professionell und faktenbasiert zu sein. Die Überschriften müssen begeistern und attraktiv auf die Leser und Leserinnen wirken. Hierfür gibt es verschiedene Strategien, deren Effizienz stark davon abhängt, welche Personengruppe Sie ansprechen möchten.

Ein typisches Beispiel ist die gewählte Sprache. So müssen Autoren und Autorinnen Jugendliche beispielsweise anders ansprechen als Senioren und Seniorinnen. Aber Vorsicht beim Verwenden von Jugendsprache. Nicht alle jungen Menschen finden diese ansprechend und können damit etwas anfangen.

Gelegentlich wirkt es sogar unpassend und erzeugt Fremdschämen, wenn Nicht-Jugendliche solche Begriffe benutzen. Machen Sie sich deshalb bewusst, wer Ihre Zielgruppe ist und passen Sie dahingehend Ihre Textsprache an.

Es gibt viele sprachliche Mittel und Methoden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Beliebt sind beispielsweise Alliterationen, bei denen die Wörter der Überschrift alle mit demselben Buchstaben anfangen. Ebenso können Texter und Texterinnen kraftvolle Wörter wie „verabscheuen“ oder „genial“ verwenden, um den Inhalt noch stärker zu betonen.

Weitere Möglichkeiten bestehen darin, Artikel durch attraktive Bilder aufzuhübschen, den Mehrwert des Contents in den Blick zu rücken und sich stärker auf das „Wer“ als auf das „Warum“ zu konzentrieren.

13. Überschriften für unterschiedliche Plattformen

Die Wirkung einer Überschrift hängt unter anderem davon ab, wo sie zu lesen ist. Bei Google muss sie beispielsweise andere Eigenschaften besitzen als in Newsfeeds im Social-Media-Bereich.

Bei den Suchmaschinen ist es wichtig, dass die Überschrift präzise ist, alle wichtigen Fakten enthält und einen echten Nutzen bietet. Auf Social-Media-Plattformen geht es demgegenüber vor allem darum, Aufmerksamkeit zu erzielen und die Zielgruppe neugierig zu machen.

Zudem haben die unterschiedlichen Plattformen jeweils eigene Regeln und Besonderheiten, die Sie beim Schreiben professioneller Überschriften berücksichtigen sollten. Facebook bietet beispielsweise die Möglichkeit, einen Titel durch ein Bild zu ergänzen. Dann ist es wichtig, bei der Formulierung Bezug auf das Bild zu nehmen. Bei Twitter sind es vor allem Verben und Adverbien, die für Aufmerksamkeit sorgen und Klicks generieren.

Es ist sinnvoll, Überschriften zunächst im Social-Media-Bereich auszutesten. Bekommen diese hier viele Likes und positive Rückmeldungen, können Sie diese auch in anderen Umfeldern einsetzen. In diesem Zusammenhang können Sie versuchen, die Überschriften im Social-Media-Bereich SEO-optimiert zu gestalten. Das kann immer nur ein Versuch sein, da die Nutzerfreundlichkeit keinesfalls unter der SEO leiden darf.

Bei der Erstellung von Überschriften für Social-Media-Plattformen ist es sinnvoll, zunächst eine Keyword-Recherche durchzuführen. Dann haben Sie die Möglichkeit, wichtige Schlagwörter, für die sich Ihre Zielgruppe interessiert, in die Überschrift aufzunehmen. Das Keyword sollte dabei möglichst weit vorne in der Überschrift stehen. Um beispielsweise bei Twitter Erfolge mit einer Überschrift zu erzielen, sollte diese 120 bis 130 Zeichen lang sein.

Welche Arten von Überschriften gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Überschriften. Diese eignen sich für ganz unterschiedliche Personen, Bereiche und Zielsetzungen. Im Folgenden lernen Sie acht Varianten und jeweils typische Überschriften-Beispiele kennen.

1. Direkte Überschriften

Direkte Überschriften sind solche, die ohne Schnörkel, Wortspiele und Hintergedanken genau das ausdrücken, was die Leser und Leserinnen erwartet.

Beispiele:

  • Sommerblusen für Damen – 20% günstiger
  • Gratis Online-Kurs für IT-Neulinge
  • 28. Mai: Sommerkonzert auf dem Volksfestplatz

2. Indirekte Überschriften

Indirekte Überschriften arbeiten mit einem Twist oder einer Pointe. Sie verdeutlichen nicht sofort, worum es geht, und erzeugen hierdurch Neugierde.

Beispiele:

  • Wenn du anrufst, nehmen wir beide ab
  • Hier ist Superman nach der Arbeit
  • Einsteigen, ansteigen, aufsteigen

Ein Merkmal von indirekten Überschriften ist, dass sich ihr Sinn erst vollständig erschließt, wenn man den dazugehörigen Artikel liest. So gehört die erste Überschrift zu einem Artikel über Fitnessstudios, die zweite zu einer Statistik über Kinobesuche nach Feierabend und die dritte zu einer Werbung für Aktienhandel.

3. Neuigkeiten-Überschriften

Solche Überschriften informieren über aktuelle Events, Produkte und Besonderheiten.

Beispiele:

  • Ärzte bringen neues Album heraus
  • Exklusiv: Bundeskanzler gibt erstes Interview
  • Shattner im Weltall − Captain Kirk greift noch einmal nach den Sternen

4. How-to-Überschriften

How-to-Überschriften stehen über Anleitungen und Ratgebern. Hier erfahren die Leser und Leserinnen, wie sie ein bestimmtes Ziel erreichen.

Beispiele:

  • Wie du 10 Kilogramm in Rekordzeit abnimmst
  • Wie du deine eigenen Zucchini anbaust
  • Wie Sie eine Steuererklärung ohne Steuerberater bzw. Steuerberaterin erstellen

5. Überschriften mit Frage

Überschriften in Frageform wollen Aufmerksamkeit generieren. Es geht darum, der Leserschaft ein Bedürfnis aufzuzeigen, das sie eventuell hat.

Beispiele:

  • Was ist Ghosting und wie schützt man sich davor?
  • Möchtest du finanzielle Unabhängigkeit erlangen? Diese Tipps helfen dir.
  • Haben Sie genug von schlaflosen Nächten? Diese Mittel helfen wirklich.

6. Überschriften mit Befehl

Sogenannte Call-to-Actions (Handlungsaufforderungen) wirken in einigen Überschriften Wunder. Sie fordern die Leser und Leserinnen zu einer konkreten Handlung auf und fördern Verkäufe.

Beispiele:

  • Überwinde deine Flugangst in wenigen Schritten
  • Sichere dir noch heute ein kostenloses Probetraining
  • Hausbau geplant? Arbeite nur mit Profis zusammen

7. Reason why-Überschriften

Reason why-Überschriften geben eine Begründung dafür, warum man einen Artikel lesen sollte oder warum eine Tatsache unbestreitbar ist.

Beispiele:

  • Darum funktioniert Altersvorsorge mit Aktien besonders gut
  • Gründe, warum viele es nicht schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören
  • 7 Argumente für die Notwendigkeit eines Digitalkonzepts in Unternehmen

8. Überschriften mit Meinung der Kundschaft

Überschriften mit Meinungen der Kundschaft geben (vermeintlich) Kundenrezensionen wieder, die für ein Produkt oder eine Dienstleistung sprechen.

Beispiele:

  • Darum komme ich im Alltag ohne das Produkt XY nicht mehr aus
  • Meine Freundin war so glücklich, dass ich mit [Anbietername] ihre Muttersprache gelernt habe
  • Ohne Produkt XY verlasse ich nicht mehr das Haus

Fazit: Gute Überschriften machen den Unterschied

Kunden und Kundinnen entscheiden sich innerhalb von Bruchteilen von Sekunden für oder gegen den Besuch einer Webseite. Gute Überschriften können hier den Unterschied machen. Wenn diese sich von den Mitbewerbenden abheben, neugierig machen, nicht reißerisch sind, das halten, was sie versprechen, und noch einige weitere Eigenschaften besitzen, sind sie besonders effizient.

Am besten entwickeln Sie eigene Ideen und eine klare Strategie für den Einsatz von Headlines, um gute Effekte zu erzielen und Fehler zu vermeiden. In welchen Bereichen möchten Sie welche Zielgruppe zu welchen Handlungen animieren? Sobald Sie das wissen, können Sie passende Überschriften finden und auswählen, um Ihre individuellen Zielsetzungen zu erreichen.

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Titelbild: Phiromya Intawongpan / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am Sep 27, 2022 2:00:00 AM, aktualisiert am September 27 2022

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