Wenn Sie mit Ihrer Webseite erfolgreich sein, über Google gefunden werden und Ihre Angebote verkaufen wollen, spielen die Inhalte der Seite eine entscheidende Rolle. Doch auch das Webhosting hat einen enormen Einfluss auf die Leistung Ihrer Webseite.

Wir zeigen Ihnen durch den Vergleich einzelner Anbietenden, worauf Sie bei der Wahl des besten WordPress Hostings achten sollten, und stellen Ihnen unsere Favoriten vor.

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WordPress Hostings im Vergleich

In Deutschland haben Sie beim WordPress Hosting die Wahl zwischen unzähligen Hosting-Anbietenden aus vielen verschiedenen Ländern. Acht gute Optionen mit reichlich Webspace und WordPress Hosting-Websites stellen wir Ihnen im Folgenden vor und klären hierbei die Frage: Was kostet WordPress Hosting?

1. ALL-INKL.COM

Der deutsche Hosting-Anbieter ALL-INKL.COM überzeugt mit einer Reihe von Funktionen. In allen Paketen sind mehrere Domains enthalten - neben .de auch .com, .org und andere. Hinzu kommen hunderte mögliche E-Mail-Postfächer.

Ab dem Tarif PrivatPlus stellt ALL-INKL unbegrenzt viele kostenlose SSL-Zertifikate zur Verfügung. Die neueste PHP-Version 7.4 wird bereits unterstützt. Der Webspace ist auch für größere WordPress-Projekte ausreichend und die Ladezeiten können sich sehen lassen. Support bekommen Sie rund um die Uhr per E-Mail und tagsüber auch telefonisch.

Nachteil von ALL-INKL ist, dass ausschließlich Shared Hosting möglich ist. Zudem gibt es keine SSD-, sondern nur HDD-Festplatten.

Die ersten drei Monate ist das Hosting für Sie kostenlos. Danach bewegen sich die Pakete preislich zwischen 4,95 Euro und 24,95 Euro im Monat.

2. HostPress

HostPress hostet ausschließlich WordPress-Webseiten. Das spiegelt sich in einem auf WordPress-Nutzer und -Nutzerinnen zugeschnittenen Backend mit vielen Einstellungsmöglichkeiten wieder. Besonders praktisch: Themes, Plugins und WordPress selbst werden automatisch aktualisiert. Von Vorteil sind außerdem die SSD-Festplatten, das kostenlose SSL-Zertifikat und der zuvorkommende, schnelle Support.

Was die Ladezeiten angeht, bewegt sich HostPress jedoch nur im Mittelfeld. Auch der vergleichsweise geringe Speicherplatz könnte zum Problem werden.

Die Preise rangieren zwischen 25 Euro und 499 Euro monatlich, wobei die höherpreisigen Pakete eher an den Bedürfnissen von Agenturen ausgerichtet sind. Falls HostPress nicht Ihren Erwartungen entspricht, können Sie von der 30 Tage Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen.

3. Raidboxes

Auch Raidboxes hat seinen Server-Standort in Deutschland und ist auf WordPress-Seiten spezialisiert. Es arbeitet mit vServern und bleibt damit auch im Fall vieler gleichzeitiger Webseiten-Besuchenden stabil. Raidboxes nimmt Ihnen zudem Arbeit ab, indem es jeden Tag automatische Backups Ihrer Webseite anfertigt und das Caching übernimmt. Gegen Aufpreis können Sie auch Ihr WordPress Theme und die Plugins automatisiert aktualisieren lassen.

Das kostenlose SSL-Zertifikat lässt sich in nur wenigen Klicks aktivieren und auch die Ladezeiten sind überzeugend. Allerdings sind bei Raidboxes im Preis weder E-Mail-Postfächer noch Domains enthalten. Der Speicherplatz ist überschaubar, bei Bedarf können Sie ihn aber erweitern.

Die Preise liegen zwischen 18 Euro und 330 Euro im Monat. Vorab können Sie Raidboxes 14 Tage kostenlos testen.

4. webgo

Der Webhoster webgo zeichnet sich durch herausragende Ladezeiten aus. In allen Paketen sind mehrere Domains und E-Mail-Postfächer enthalten. Der Speicherplatz auf SSD ist ausreichend. WordPress können Sie in einer 1-Klick-Installation ganz unkompliziert starten. Der Support ist nicht nur per E-Mail und Telefon erreichbar, sondern auch in einem Chat.

Ein Manko ist die veraltete Nutzeroberfläche. webgo braucht zudem manchmal ein wenig länger als andere Anbietende, um aktuelle CMS- oder PHP-Versionen zur Verfügung zu stellen.

Sie können webgo sechs Monate lang kostenlos testen. Danach reichen die Preise von 5,95 Euro bis 26,95 Euro im Monat.

5. Strato

Strato ist ein klimaneutraler Anbieter, der sich an vielfältige Zielgruppen richtet. Kleine kompakte Lösungen sind ebenso zu bekommen wie große Pakete mit einem breiten Leistungsumfang. So lassen sich einfache Webseiten ebenso erstellen wie dynamische Websites, Firmen- und Vereinswebseiten oder anspruchsvolle Webprojekte.

Bei Strato stehen Ihnen die vier großen Pakete „Starter“, „Basic“, „Plus“ und „Pro“ zur Auswahl. Die Anwender und Anwenderinnen erhalten mehrere Domains inklusive SSL-Zertifikaten, Mail-Speicher, mehrere tausend Postfächer, Webspace SSD-Datenbanken und je nach Paket Python und Ruby, SFTP-Zugänge sowie Cron-Jobs.

Der erste Monat ist bei allen Paketen kostenlos, beziehungsweise die ersten 12 Monate bei „Basic“ kosten nur einen Euro. Danach variieren die Tarife je nach Paket und liegen bei 4 Euro bis 20 Euro. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr von 10 Euro.

6. Ionos

Ionos gehört zu 1&1 und bietet individuelle Pakete für jeweils andere Einsatzgebiete. Die Nutzer und Nutzerinnen erhalten SSL-Zertifikate, DDoS-Schutz und tägliche Backups sowie PHP 8.1 mit JIT-Compiler. Des Weiteren ist das Hosting flexibel skalierbar und kann somit auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Firma angepasst werden.

Die Pakete von Ionos zeichnen sich durch ein jeweils anderes Leistungsspektrum aus. Hierin enthalten sind unter anderem redundanter Speicherplatz, RAM 1 vCPU, Datenbanken, unbegrenzte Bandbreite, Domain- und SSL-Zertifikate und ein professionelles E-Mail-Postfach. Dank der 1-Klick-Installation können die Pakete schnell genutzt werden und es steht rund um die Uhr ein Kundenservice zur Verfügung.

Es gibt die Pakete „Standard“, „Plus“, „Premium“ und „Ultimate“. Diese kosten in den ersten 6 Monaten zwischen 1 Euro und 12,50 Euro im Monat und danach liegen die Tarife zwischen 5 Euro bis 25 Euro pro Monat. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr von 10 Euro.

7. WPspace

WPspace zeichnet sich im Vergleich zu anderen Anbietenden durch seine extrem hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit aus. Die einzelnen Pakete haben eine jeweils andere Ausrichtung und eignen sich für private Blogs, Unternehmenswebseiten und Online-Shops. Zudem erhalten Kunden und Kundinnen einen individuellen und persönlichen Kundenservice von echten Fachleuten aus der Branche.

Es gibt die drei Pakete „Pro“, „Pro XL“ und „WooCommerce“. Diese umfassen unter anderem eine WordPress und Staging Website, mehrere GB NVMe SSD-Speicher, mehrere Tage Backups, einen Premium Support sowie mehrere Postfächer. Außerdem kann die „Free“-Variante genutzt werden, die dauerhaft kostenlos ist. Die Tarife für die anderen Pakete betragen 14 Euro, 29 Euro und 69 Euro.

8. Kinsta

Kinsta richtet sich gezielt an Unternehmen, die wachsen und ein professionelles Webhosting betreiben möchten. Das Kernangebot von Kinsta ist das Premium Managed Hosting beziehungsweise Managed WordPress Hosting, zu dem eine exzellente Performance und ein externer Kundensupport durch professionelle Fachleute gehören.

Kinsta bietet insgesamt zehn Pakete, sodass die jeweiligen Lösungen individuell auf Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Anforderungen angepasst werden können. Neben den Paketen „Starter“ und „Pro“ gibt es die Pakete „Business I-IV“ sowie die Pakete „Enterprise I-IV“. Diese umfassen WordPress-Installationen, eine steigende Zahl von Besuchern und Speicherplatz, kostenloses SSL, CDN und Staging sowie eine kostenlose Migration.

Die Tarife reichen von 30 US-Dollar pro Monat für „Starter“ bis hin zu 1.500 US-Dollar pro Monat für „Enterprise IV“.

Warum ist ein gutes WordPress Hosting wichtig?

Schnelles WordPress Hosting legt die Basis für viele wichtige Metriken Ihrer Webseite: Es beeinflusst zum Beispiel die Ladezeit einer WordPress Website und damit auch die Benutzungsfreundlichkeit. Beide Punkte sind elementar für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Denn eine langsame Webseite hat deutlich schlechtere Chancen, in den Google-Rankings weit vorne zu landen.

Auch in Sachen Sicherheit unterscheiden sich die Webhoster für das beliebte Content-Management-System am Markt. Seit 2018 die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist, ist ein SSL-Zertifikat, mit dem Datenübertragungen verschlüsselt werden, für jede Webseite Pflicht. Die meisten Hoster bieten ein solches Zertifikat kostenlos an. Bei einigen anderen müssen Sie jedoch extra dafür zahlen. Wollen Sie mit Ihrer Webseite rechtlich auf der sicheren Seite sein, lohnt es sich, auf diesen Punkt zu achten.

Ein gutes Hosting sorgt zudem dafür, dass Ihre Webseite stets gut erreichbar ist. Webserver-Probleme sollten die absolute Ausnahme sein. Sollte es doch mal Schwierigkeiten geben, hilft Ihnen ein guter Hoster mit einem kompetenten Kundenservice.

Einen guten WordPress-Hoster auswählen: Das sollten Sie beachten

Welcher Webhoster für Sie der Beste ist, hängt von Ihren Wünschen und Ansprüchen ab. Auf folgende Funktionen sollten Sie bei der Auswahl jedoch ganz besonders achten:

1. Zahl der Domains

In einigen Hosting-Paketen ist nur eine Domain enthalten. Alle weiteren müssen Sie hinzukaufen. Bei anderen Anbietenden hingegen sind von vornherein mehrere Domains im Preis enthalten. Werden Sie sich also vor Ihrer Entscheidung klar darüber, wie viele Domains Sie benötigen und wie viel Sie dafür zu zahlen bereit sind.

2. Server-Art

Webseiten können auf unterschiedlichen Arten von Webservern gehostet werden. Welche sich für Sie eignet, hängt von der Zahl der Seitenbesucher bzw. -besucherinnen ab.

Beim sogenannten Shared Hosting teilen Sie sich einen Server mit anderen Webseiten-Betreibenden. Die Ressourcen werden nach Bedarf aufgeteilt. Das heißt, wenn auf Ihrem Server eine sehr große und bekannte andere Webseite liegt, kann das zu Ihren Lasten gehen. Shared Hosting eignet sich deshalb nur für kleine Webseiten mit bis zu 2.000 Seitenaufrufen am Tag.

Sogenannte vServer (virtuelle Server) teilen Sie sich ebenfalls mit anderen, Ihnen wird dabei jedoch eine feste Server-Leistung zugesichert. Diese Art eignet sich für Webseiten mit bis zu 7.000 Seitenaufrufen am Tag.

Haben Sie eine größere Webseite, sollten Sie über einen eigenen Server nachdenken.

3. Server-Ort

Je näher der Server Ihren Webseiten-Besuchenden ist, desto schneller die Ladezeit. Wenn Sie Ihre Zielgruppe also auf ein bestimmtes Land eingrenzen können, ist es sinnvoll, sich einen Hoster mit Server-Kapazitäten dort zu suchen.

4. Speicherplatz

WordPress-Plugins, Videos und Bilder verbrauchen Speicherplatz, genau wie E-Mail-Postfächer, die über das Hosting laufen. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Speicher zur Verfügung haben. Am besten speichern Sie die Daten auf SSD- statt auf HDD-Festplatten. Das macht die Webseite schneller und stabiler.

5. Kosten

Die verschiedenen Pakete der Hosting-Anbietenden weisen sehr unterschiedliche Preise auf. Überlegen Sie sich schon vor Ihrer Suche, was genau Sie von Ihrem Hoster erwarten und wie viel Sie für die Leistung zu zahlen bereit sind. Bedenken Sie dabei auch die indirekten Kosten, die aus einem schlechten Hosting entstehen können – zum Beispiel durch langsame Ladezeiten, die Kunden und Kundinnen vergraulen.

Was ist der Unterschied zwischen Domain und Hosting?

Eine Domain ist eine Webadresse, über die bestimmte Inhalte erreichbar sind. Sie sollte möglichst eingängig sein, sodass die Zielgruppe sie leicht nutzen kann. Im Unterschied zu IP-Adressen, die Computer nutzen, um sich zu merken, wo sich eine Webseite im Internet befindet, ist eine Domain für Menschen gemacht, da sie sich deutlich leichter merken lässt als die Zahlenfolge einer IP-Adresse. Eine solche Domain mieten Sie von professionellen Anbietenden immer für einen bestimmten Zeitraum.

Das Hosting beschreibt den Server, auf dem Ihre Daten abgespeichert sind. Abhängig vom jeweiligen Anbietenden befindet sich ein solcher Webhosting Server an einem jeweils anderen Ort auf der Welt. Über die Domain beziehungsweise die IP-Adresse ist es leicht möglich, die auf dem Server hinterlegten Daten zu finden.

Fazit: Das beste Hosting ist eine Frage der Zielsetzungen

Ein gutes Webhosting ist die Grundlage für den Erfolg Ihrer Webseite. Überlegen Sie sich deshalb genau, welche Ansprüche Sie an Ihres haben und welche Funktionen Sie unbedingt benötigen. Danach können Sie die zahlreichen Anbietenden gezielt nach der besten Lösung absuchen. Beachten Sie bei der Auswahl unbedingt auch mögliche versteckte Kosten, etwa für Domains oder zusätzlichen Speicherplatz.

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Titelbild: Visual Generation / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am May 24, 2022 2:00:00 AM, aktualisiert am Mai 24 2022

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