Marketing auf der Überholspur

16 Februar 2015

6 Tipps (+1) zur Optimierung Ihres LinkedIn-Profils

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LinkedIn-Tipps

Prognostiziert wurde der Aufstieg von LinkedIn schon länger, (u.a. in diesem Hubspot-Beitrag), im Herbst 2014 bestand dank SimilarWeb und Meedia dann Gewissheit: Das kalifornische Business Network ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum die absolute Nummer 1, es hat Xing deutlich hinter sich gelassen. Gleichzeitig zählt es global zu den 20 meistbesuchten Websites überhaupt (-> aktuelles Alexa-Ranking).

Höchste Zeit also, sich ein LinkedIn-Profil zuzulegen. Am besten gleich ein aussagekräftiges, elegantes, das andere Netzwerker gut finden und gerne anschauen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

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1. Besorgen Sie sich eine Vanity URL

Hierbei handelt es sich um eine persönlich angepasste LinkedIn-Adresse nach diesem Schema: linkedin.com/maxmustermann. Das sieht nicht nur besser aus als die normale Version mit Zeichenwirrwarr vor und hinter dem Namen - das kann man auch leichter behalten und besser auf Visitenkarten drucken.

2. Führen Sie ein internationales Profil

Es ist keine Pflicht, und Sie können sich auch für andere Sprachoptionen entscheiden, aber: Ein (Haupt)Profil mit Informationen auf Englisch ist äußerst sinnvoll. Sie möchten schließlich möglichst viele Kunden, Auftraggeber, Investoren etc. ansprechen - und für die ist Englisch außerhalb von DACH nun mal die Lingua Franca. Außerdem haben Sie für den deutschsprachigen Markt ja (noch) Xing. Und es hindert Sie niemand daran, auf LinkedIn multilingual zu posten. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein offizielles Secondary Language Profile einzurichten, das komplett in Deutsch gehalten ist.

3. Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit, um Ihr Profil in Ruhe auszufüllen

Berücksichtigen Sie dabei möglichst viele der farbig einzeln abgegrenzten „Sections“.

Neben den Basisangaben können Sie zum Beispiel Projekte und Publikationen vorstellen (inkl. Verlinkung und Upload von Dateien). Auch Auszeichnungen, Preise oder gar eigene Patente lassen sich hinzufügen. Und vielleicht möchten Sie auch Auskunft darüber geben, welche (gemeinnützigen) Organisationen und kulturellen Projekte Sie unterstützen (Stichwort: CSR)? Vergessen Sie nicht, dass schlussendlich Ihr Avatar-Foto von enormer Bedeutung ist. Es taucht später permament in den Timelines auf und sollte daher a) professionell aufgenommen, b) attraktiv und c) richtig formatiert sein. Eine genaue Anleitung zum Editieren Ihres Profils finden Sie auf den Hilfeseiten von LinkedIn. Schalten Sie Ihre Status-Updates am besten aus, wenn Sie länger werkeln.

LinkedIn-Tipps

LinkedIn ist bunt und bietet viele Profiloptionen. Nutzen Sie sie.

4. Platzieren Sie möglichst viele und sinnvolle Keywords in Ihren Job-Beschreibungen

Um von anderen Nutzern gefunden zu werden, ist es wichtig, dass Ihr Profil (für interne und externe) Suchmaschinen optimiert ist. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Keywords in den Beschreibungstexten Ihrer aktuellen und bisherigen Jobs. Geben Sie sich bei diesem SEO-Teil extra viel Mühe: Beschreiben mit möglichst vielen präzisen, unterschiedlichen und getrennten Begriffen, was zu Ihrem Ausgabenfeld gehört(e), z.B.: Online Marketing, Online PR, Social Media, Web 2.0, Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Tumblr, WordPress, Blogging, Corporate Blogging, Community Management. Achten Sie dabei stets darauf, dass die Texte nicht nur für Algorithmen, sondern auch für Menschen lesbar sind. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Wiederholungen.

5. Erweitern Sie ohne Scheu Ihr Netzwerk

LinkedIn funktioniert besonders gut, wenn Sie mit vielen unterschiedlichen und international verstreuten Kontakten verbunden sind (altes Stichwort: Synergiepotenzial). Adden Sie Kommilitoninnen und Kommilitonen und/oder Kolleginnen und Kollegen aus Ihrem ehemaligen Ausbildungsbetrieb sowie Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten. Jeder, mit dem Sie regelmäßig geschäftlich zu tun haben oder hatten, sollte automatisch Teil Ihres Netzwerks werden (sofern es einen positiven, professionellen Austausch gab). Vernetzen Sie sich darüber hinaus mit Gleichgesinnten auf Camps und Konferenzen. Auch über die LinkedIn Groups und dort laufende Fachdiskussionen lassen sich Kontakte finden. Kurz: Sammeln Sie möglichst viele Kontake und lassen Sie diese auch untereinander netzwerken. Ruhen Sie sich nicht auf einer Handvoll Connections aus, nur weil Sie gerade einen festen Job oder ein festes Projekt haben.

LinkedIn-TippsHilft dem Profil auf die Sprünge: Viele Skills, von vielen Leuten bestätigt

 

6. Versuchen sie, das Endorsement-System zu nutzen

Am glaubwürdigsten sind Ihre (hoffentlich zahlreichen) Einträge im Bereich „Skills“, wenn Sie von anderen Mitgliedern des Netzwerks, also Kollegen, Auftraggeber etc. bestätigt werden. Außerdem verbessert sich dadurch langfristig Ihr Ranking (SEO-Relevanz). Bei Xing ist das (ohnehin nur als Beta-Funktion getestete) Bestätigung-Systems eingeschlafen, bei LinkedIn sind die Endorsements jedoch voll im Gang, zumindest international. Versuchen Sie daher - auch wenn es ungewohnt ist und ein bisschen Mühe kostet - gezielt nach Empfehlungen zu fragen. Und revanchieren Sie sich, indem Sie Fähigkeiten andere Leute auf deren Profilen bestätigen.

Ihr Profil ist soweit vollständig bzw. aufpoliert? Dann ist der Grundstein für gute Netzwerkarbeit gelegt. Denken Sie allerdings stets daran, dass es bei LinkedIn nicht nur um digitale Visitenkarten mit CV geht, sondern um Kommunikation.

LinkedIn-TippsEigene Artikel auf Linkedin verschaffen Ihnen zusätzliche Kontakte und Reichweite.

Der zusätzliche Tipp lautet deswegen

Besuchen Sie Ihr Profil regelmäßig, beantworten Sie zügig alle Anfragen und Nachrichten, führen Sie Gruppendiskussionen. Liefern Sie - last but not least - interessanten Content, in dem Sie Links teilen, kommentieren oder sogar selbst bei Linkedin bloggen. Mit der Königsdisziplin Long-Form-Post können Sie sich als Branchenexperte profilieren und weitere wertvolle Kontakte gewinnen. Und das ist schließlich Sinn der Sache.

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Themen: Social Media

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