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Wir alle schätzen LinkedIn als Möglichkeit für das berufliche Networking mit Gleichgesinnten. Dabei verliert man aber leicht aus den Augen, dass LinkedIn auch in anderer Hinsicht, nämlich als Inbound-Marketing-Plattform, definitiv punkten kann.

Vielleicht sind Sie der Auffassung, dass Ihre Marketinginitiativen auf anderen Plattformen doch eigentlich schon ausreichen müssten? Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass LinkedIn ganz neue Chancen auftun kann, die einem zuerst vielleicht gar nicht bewusst sind.

Denn LinkedIn hat eine einflussreiche, ausgefeilte Anzeigenplattform. Wenn Sie Pay-per-Click (PPC) bereits für Ihre Präsenz auf Facebook, Twitter oder Google nutzen, sind Sie schon einen Schritt voraus und können LinkedIn dieser Liste ganz einfach hinzufügen.

Legen Sie jetzt damit los, Ihre Inhalte auf LinkedIn zu verbreiten und Leads  zu generieren – mit unserer Einführung in das Thema. Klicken Sie hier, um zum  Download zu gelangen.

Falls Sie noch keine Erfahrung mit LinkedIn-Anzeigen haben, ist dieser Schritt-für-Schritt-Leitfaden, mit dem Sie Ihre erste LinkedIn-Anzeigenkampagne im Handumdrehen einrichten können, genau das Richtige für Sie. Speichern Sie diesen Beitrag als Lesezeichen, um bei Bedarf darauf zugreifen zu können.

So funktionieren Anzeigenkampagnen auf LinkedIn

Um Anzeigen auf LinkedIn zu schalten, müssen Sie zuerst eine Kampagne erstellen und anschließend die eigentliche(n) Anzeige(n) entwerfen. Sehen wir uns zunächst an, wie das im Einzelnen funktioniert.

Schritt 1: Eine neue Anzeigenkampagne erstellen

Sie erstellen Ihre Kampagne nicht auf der LinkedIn-Plattform, die Sie tagtäglich benutzen, sondern via LinkedIn Marketing Solutions (Marketinglösungen). Rufen Sie zuerst die Website „LinkedIn Marketing Solutions“ auf. Anschließend können Sie mit nur einem Klick auf „Anzeige erstellen“ loslegen.

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LinkedIn fordert Sie zunächst auf, ein Kampagnen-Manager-Konto einzurichten, falls Sie noch keins haben. Wenn Sie eine Unternehmensseite haben, können Sie diese auch hier angeben.

Von hier aus gelangen Sie zu Ihrem Dashboard. Gegebenenfalls müssen Sie Ihrem Konto noch Rechnungsinformationen hinzufügen, um auf sämtliche Features zugreifen zu können. (Gebühren werden erst abgebucht, wenn eine Kampagne online geschaltet ist. Ab da werden die Gebühren für Klicks auf Anzeigen und andere Verbindlichkeiten regelmäßig abgebucht.)

Klicken Sie auf Ihrem Dashboard – oder „Kampagnen-Manager“, wie die Oberfläche offiziell heißt – auf „Kampagne erstellen“ und schon kann es losgehen!

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Hinweis: Seit Februar 2019 können Sie im Kampagnen-Manager von LinkedIn eine neue Funktion nutzen: zielorientierte Werbung. In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie das Ziel Ihrer Kampagne mit dieser neuen Funktion von Anfang an in den Mittelpunkt stellen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Wählen Sie zuallererst eine Kampagnengruppe aus und benennen Sie sie. Kampagnengruppen sind dazu da, Ihre verschiedenen Kampagnen in sinnvolle Gruppen einzuteilen. Sie können entweder die standardmäßig eingerichtete Kampagnengruppe nutzen oder eine neue Gruppe erstellen.

Wir empfehlen, einen eindeutigen, aussagekräftigen Namen für die Kampagnengruppe zu wählen, da dieser für alle im Unternehmen verständlich sein soll – vor allem, wenn unterschiedliche Abteilungen mit den Kampagnen in Berührung kommen. Die Namen sind nur intern sichtbar.

Wenn Sie beispielsweise anhand eines Tests feststellen möchten, welche demografische Zielgruppe am besten geeignet ist, könnten Sie den Titel „Katzenfutter-Anzeigentest_Brandenburg_18–24_weiblich“ verwenden. Dieser Name beschreibt genau, welche Zielgruppe angesprochen werden soll, ohne dass weitere Details aufgerufen werden müssen. Im Gegensatz dazu sagt ein Titel wie „Katzenfutter-Test_1“ nichts über die Zielgruppe aus.

Nachdem Sie den Namen der Kampagnengruppe festgelegt haben, können Sie die Kampagne selbst erstellen.

1. Kampagnenziel

Was ist das Ziel Ihrer Kampagne? Wie soll die Zielgruppe auf Ihre Werbeanzeige reagieren? Anhand des gewählten Kampagnenziels kann LinkedIn den Prozess zur Kampagnenerstellung anpassen, den besten ROI erzielen und relevante Berichte bereitstellen. Die Wahl eines Kampagnenziels ist Bestandteil der zuvor erwähnten „zielorientierten Werbung“.

Es gibt zunächst drei übergeordnete Kampagnenphasen: Die Bewusstseinsphase (Awareness), die Überlegungsphase (Consideration) und die Konversionsphase (Conversions). Folgende Kampagnenziele können von diesen drei Phasen abgeleitet werden:

  • Webseitenbesucher: Ziel der Kampagne ist es, Traffic auf Ihre Website bzw. die genutzten Landing-Pages zu bringen. Dieses Kampagnenziel erhöht gemäß LinkedIn auch die Bekanntheit Ihrer Marke (jedenfalls bis „Brand Awareness“ als individuelles Ziel gewählt werden kann).
  • Engagement: Die passende Zielgruppe interagiert vermehrt mit Ihren Inhalten und Ihre Unternehmensseite bei LinkedIn erhält mehr Follower.
  • Videoaufrufe: Die passende Zielgruppe sieht Ihre Videos vermehrt.
  • Lead-Generierung: Die passende Zielgruppe sieht ein Formular zur Lead-Generierung, das bereits die jeweiligen LinkedIn-Profildaten enthält.

Hinweis: LinkedIn wird in naher Zukunft noch weitere Funktionen und Kampagnenziele zum Kampagnen-Manager hinzufügen. Es lohnt sich also, gelegentlich mal vorbeizuschauen.

2. Zielgruppe

Der zweite Schritt besteht darin, die Zielgruppe der Kampagne festzulegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Kampagnenziel erreichen können, ist umso größer, je genauer Sie wissen, wer Ihre Kampagne sehen soll. Sie können Ihre Zielgruppe bei LinkedIn anhand verschiedener Kriterien festlegen, die nachfolgend erläutert werden.

Sie müssen nicht alle Optionen verwenden. Jedoch gilt: Je spezifischer Ihre Zielgruppenkriterien sind, desto relevanter ist die Anzeige wahrscheinlich für Ihr jeweiliges Zielpublikum. Dies wirkt sich folglich auch positiv auf Ihren ROI aus.

Legen Sie zunächst fest, in welcher Sprache Ihre Werbeanzeige erscheinen soll. Sie kann in einer der 20 von LinkedIn unterstützten Sprachen verfasst werden.

Sie müssen für Ihre Anzeige auch mindestens einen Standort angeben. Abhängig von Ihrem Tätigkeitsbereich kann eine genauere Ortsangabe hilfreich sein. Sie können eine grobe Ortsangabe wie „Deutschland“ wählen oder eine genauere wie „Rheinland-Pfalz“. Es ist auch eine Überlegung wert, Ortschaften in der Umgebung auszuschließen, damit Sie Ihr Budget nicht auf wenig relevante Gebiete verschwenden.

Sind Sprache und Standorte ausgewählt, klicken Sie auf „+ Zielgruppe weiter eingrenzen“.

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Unternehmen

Wenn Ihre Zielgruppe einen bestimmten Arbeitgeber umfasst, richten Sie die Kampagne doch gleich direkt an ihn – sogar namentlich. Wenn Sie keinen bestimmten Namen im Kopf haben, können Sie Unternehmen auch aufgrund von relevanten Branchen (Rechtswesen, Non-Profit, Finanzen) oder ihrer Größe anvisieren.

Demografie

Wenn Ihre Zielgruppe vornehmlich aus einem Geschlecht und/oder einer bestimmten Altersgruppe besteht, sollten Sie dies unbedingt berücksichtigen.

Ausbildung

Wenn Sie sich an ein Zielpublikum mit einem bestimmten Bildungshintergrund wenden möchten, können Sie Ihre Anzeigenkampagne auf Menschen mit bestimmten Abschlüssen und Studienfächern oder auf Absolventen bestimmter Bildungseinrichtungen ausrichten. Wenn Sie beispielsweise ein bestimmtes Alumni-Netzwerk ansprechen möchten, können Sie das gut über eine LinkedIn-Anzeige tun.

Berufserfahrung

Wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor allem für CFOs von Interesse ist, können Sie Ihre Conversion Rate erhöhen und letztendlich Geld sparen, wenn Sie nur Nutzer mit dem entsprechenden Titel in Ihre Zielgruppe aufnehmen. Sie können nicht nur bestimmte Jobbezeichnungen oder Positionen auswählen, sondern die Zielgruppe auch anhand des Alters oder der Dauer ihrer Berufserfahrung eingrenzen – vom CEO von einem Produktionsunternehmen bis hin zum Juniorpartner einer Anwaltskanzlei.

Sehr wahrscheinlich können Sie auch bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten wie E-Mail-Marketing, Finanzplanung oder Risikomanagement mit der anvisierten Zielgruppe in Verbindung bringen. Über welche Fähigkeiten verfügen die Menschen, die Sie ansprechen wollen? Welche beruflichen Ziele verfolgen sie? Aus diesen Antworten lassen sich Profile ableiten, die Sie dann gezielt ins Visier nehmen können.

Interessen

Einer der wesentlichen Vorteile von LinkedIn ist, dass Nutzer Gruppen beitreten können, um über branchenspezifische Trends und Themen zu diskutieren. Wenn sich Ihr Zielpublikum sehr für ein bestimmtes Thema interessiert oder Sie in einem bestimmten Bereich eine Vordenkerposition einnehmen möchten, sollten Sie sich bei der Definition Ihrer Zielgruppe auf diese Interessengebiete stützen.

Vergessen Sie nicht, sie als Vorlage abzuspeichern, damit Sie die Zielgruppenkriterien für zukünftige Kampagnen wiederverwenden können. Des Weiteren können Sie die Kampagne auch auf Menschen ausdehnen, die der Zielgruppe ähnlich sind.

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3. Anzeigenformat

Sie können bei LinkedIn aus acht verschiedenen Anzeigenformaten auswählen.

  • Textanzeigen beinhalten nur Text und werden rechts oder oben auf der Seite angezeigt.
  • Einzelbildanzeigen beinhalten ein einzelnes Bild und werden im Newsfeed zusammen mit organischen Inhalten angezeigt.
  • Carousel-Bildanzeigen beinhalten mindestens zwei Bilder und werden im Newsfeed zusammen mit organischen Inhalten angezeigt.
  • Videoanzeigen beinhalten ein Video und werden im Newsfeed zusammen mit organischen Inhalten angezeigt.
  • Follower-Anzeigen promoten Ihre Unternehmensseite und personalisieren jede Anzeige mithilfe von Profildaten. Diese Anzeigen werden nur auf der Desktop-Version on LinkedIn geschaltet.
  • Spotlight-Anzeigen promoten ein bestimmtes Angebot und personalisieren jede Anzeige mithilfe von Profildaten. Diese Anzeigen werden nur auf der Desktop-Version on LinkedIn geschaltet.
  • Job-Anzeigen promoten Stellenangebote und personalisieren jede Anzeige mithilfe von Profildaten. Diese Anzeigen werden nur auf der Desktop-Version on LinkedIn geschaltet.
  • Nachrichten-Anzeigen werden direkt als LinkedIn-Nachricht an Ihre Zielgruppe geschickt.

Je nach ausgewähltem Anzeigentyp verändern sich die Details im Fenster „Prognostizierte Ergebnisse“. Für die Prognose werden unter anderem das Gebot, das Budget, die Zielgruppenansprache sowie das Start- und Enddatum der Kampagne analysiert. Das System berücksichtigt zudem ähnliche Kampagnen und Werbetreibende. Anschließend wird anhand dieser Kriterien die Anzeigenauktion simuliert, um die zu erwartenden Kosten und Ergebnisse zu prognostizieren.

Lassen Sie sich bei der Wahl des Anzeigentyps von diesen Angaben leiten. Wenn Sie zum ersten Mal eine Anzeige erstellen, fällt Ihre Wahl wahrscheinlich auf den Anzeigentyp, der Ihrem Budget am besten entspricht. Legen Sie Ihre Prioritäten fest, und entscheiden Sie dann, welcher Typ sich für Sie am besten eignet.

Um bestimmte Anzeigentypen nutzen zu können, werden Sie aufgefordert, Ihre Unternehmensseite mit der Anzeige zu verknüpfen. Andere wiederum machen vom LinkedIn-Übersetzungsservice Gebrauch.

4. Platzierung

Soll Ihre Anzeige auf dem LinkedIn Audience Network geschaltet werden? Wenn Sie sich dafür entscheiden, vergrößern Sie automatisch die Reichweite Ihrer Kampagne, da Ihre Anzeigen über den LinkedIn-Feed hinaus auf Plattformen und Websites von Drittanbietern im Internet verteilt werden. Hinweis: Diese Option steht derzeit nicht für alle Anzeigenformate zur Verfügung.

Sie haben die Möglichkeit, bestimmte Kategorien, Apps und Websites im Audience Network zu blockieren oder auszuschließen.

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5. Budget & Zeitplan

Im nächsten Schritt geht es darum, das Budget, den Zeitplan und die Gebotsoptionen festzulegen.

Budget

Legen Sie ein Tagesbudget fest, das im Rahmen der Marketingausgaben Ihres Unternehmens liegt. Bevor Sie viel Geld in eine Kampagne investieren, sollten Sie ihre Erfolgschancen und der die einzelnen Anzeigevarianten testen und messen. Sie wollen schließlich nicht Tausende Euro in eine Anzeige stecken, die bei Ihrer Zielgruppe nicht gut ankommt.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie sind für das Marketing eines Floristikunternehmens verantwortlich. Sie gehen davon aus, dass ein Großteil Ihres Zielmarkts aus zukünftigen Bräuten besteht, und dementsprechend versuchen Sie, mit Ihren Anzeigen LinkedIn-Gruppen rund um das Thema Hochzeit anzusprechen. Nachdem Sie jedoch Tausende Euro ausgegeben haben, können Sie jedoch nur 10 % der erhofften Leads generieren. Erst später erfahren Sie, dass LinkedIn-Mitglieder aus der Umgebung Ihres Ladengeschäfts vermehrt nach Blumen für Firmenveranstaltungen suchen.

LinkedIn-Anzeigen können dank der vielseitigen Zielgruppenoptionen auch im Hinblick auf Nischenmärkte durchaus erfolgreich sein. Es ist jedoch entscheidend, Anzeigen vorab im kleinen Rahmen zu testen. Wenn sich die Kampagne gut entwickelt, können Sie im Anschluss auch einen größeren Betrag investieren.

Zeitplan

In diesem Fenster legen Sie das Startdatum Ihrer Kampagne fest. Sie können danach ein Enddatum auswählen oder die Kampagne ohne begrenzte Laufzeit erstellen.

Gebotstyp

Hier werden Ihnen drei Gebotsoptionen unterbreitet:

  • Automatisches Gebot: Mit dieser Option berechnet LinkedIn den Betrag, der voraussichtlich das beste Ergebnis für Ihr Budget erzielt, abhängig vom festgelegten Kampagnenziel und der gewählten Option (Klicks, Impressionen oder Conversions).
  • Maximales CPC-Gebot: Mit dieser Option wird Ihnen immer dann ein Betrag in Rechnung gestellt, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt. LinkedIn schlägt abhängig von Ihrem Budget und der Konkurrenz bei den Anzeigen einen Gebotsbereich vor – je mehr Werbende auf eine ähnliche Kampagne bieten, desto höher muss Ihr Gebot ausfallen. Das Gebot repräsentiert die maximale Gebühr, die fällig werden kann. Wenn die aktuelle Rate jedoch unter Ihrem Höchstgebot liegt, müssen Sie nur die aktuelle Rate zahlen.
  • Maximales CPM-Gebot: Mit dieser Option wird Ihnen immer dann ein festgesetzter Betrag in Rechnung gestellt, wenn Ihre Anzeige 1.000-mal angezeigt wurde. Wenn Sie Ihre Anzeige über das LinkedIn Audience Network verteilen, ist die CPM-Option nicht verfügbar.

Ein gutes Höchstgebot zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Bei der Entscheidung zwischen CPC und CPM sollten Sie Ihr Endziel miteinbeziehen. Möchten Sie, dass möglichst viele Besucher Ihre Anzeige sehen, beispielsweise zur Unterstützung einer Branding-Kampagne? In diesem Fall ist ein CPM-Gebot die beste Lösung.

Wenn Sie jedoch möchten, dass mehr Besucher auf Ihre Anzeige klicken, um den Traffic auf Ihre Website zu erhöhen oder neue Leads zu generieren, könnte ein CPC-Gebot eine bessere Lösung sein.

Wenn es darum geht, das passende Höchstgebot zu finden, kommt man unter Umständen nicht darum herum, verschiedene Beträge auszuprobieren. LinkedIn schlägt ein Gebot vor, das als Ausgangspunkt dienen kann. Denken Sie dann darüber nach, wann Ihre Zielgruppe wahrscheinlich online ist, und geben Sie für diesen Zeitraum gegebenenfalls ein höheres Gebot ab, um sicherzugehen, dass Ihre Anzeigen dann auch gesehen werden. Zudem sollten Sie sich vergewissern, dass LinkedIn auch der beste Ort ist, um Ihre Zielgruppe anzusprechen, denn unterschiedliche Personen verwenden unterschiedliche Arten von Social Media. Experimentieren Sie mit Ihren Geboten, um herauszufinden, wann sich Ihre Investition am ehesten bezahlt macht.

6. Conversion-Tracking

Ihre LinkedIn-Anzeigenkampagne ist so gut wie erstellt, jetzt fehlt nur noch das Conversion-Tracking. Damit haben Sie die Möglichkeit, Conversions nachzuverfolgen.

Sie können wählen, ob Sie Conversion-Tracking auf Ihre Kampagne anwenden möchten oder nicht. Wenn Sie erfahren möchten, was genau passiert, nachdem Interessenten auf Ihre Anzeige geklickt haben, sollten Sie die Funktion unbedingt nutzen.

Um Conversions zu verfolgen, klicken Sie einfach auf „+ Conversions hinzufügen“. Ein Fenster erscheint, in dem Sie den Namen und die Einstellungen für die zu verfolgenden Conversions definieren und bestimmen können, wie das Tracking vorgenommen werden soll. Hinweis: Auf der rechten Seite sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengetragen. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, werden Sie dort bestimmt fündig.

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Für weitere Informationen zur Implementierung und Verwaltung Ihrer Conversions, besuchen Sie diese Hilfe-Seite.

Das war‘s auch schon, Sie haben Ihre erste LinkedIn-Anzeigenkampagne erstellt. Damit sind Sie aber noch nicht ganz fertig. Wenn Sie mit Ihren Einstellungen zufrieden sind, klicken Sie auf „Speichern und weiter“. Achtung: Das Kampagnenziel und das Anzeigenformat können nach dem Speichern nicht mehr verändert werden. Überprüfen Sie vor dem Speichern also nochmals alle Angaben.

Schritt 2: Neue Anzeige(n) entwerfen

In diesem Abschnitt erklären wir, wie Sie LinkedIn-Anzeigen konkret erstellen, und behandeln die Best Practices bei der Erstellung. Wenn Sie, wie in Schritt 1 besprochen, die grundlegenden Parameter für Ihre Kampagne festgelegt haben, werden Sie aufgefordert, die eigentlichen Anzeige(n) zu erstellen. Wenn Sie mehrere Anzeigen haben, können Sie auswählen, wie und wann diese von LinkedIn angezeigt werden sollen.

Um zu beginnen, klicken Sie auf „Neue Anzeige erstellen“.

Daraufhin wird ein neues Fenster geöffnet, in dem Sie eine Anzeige des gewählten Formats für Ihre Kampagne erstellen können. Dabei können Sie den Anzeigentext verfassen, ein Bild einfügen und die verschiedenen Layout-Optionen in einer Vorschau anzeigen lassen.

Einige Anregungen:

  • Anzeigenbild: Hierbei handelt es sich um die Illustration oder Grafik, die in der Anzeige dargestellt wird. Sie sollten folgende Bildspezifikationen einhalten: eine Bildbreite und -höhe: 100 x 100 Pixel, im JPG- oder PNG-Format und nicht größer als 2 MB.
  • Anzeigenüberschrift: Hierbei handelt es sich um die Hauptaussage Ihrer Anzeige. Die Überschrift Ihrer Anzeige darf nicht mehr als 25 Zeichen umfassen.
  • Anzeigentext: Hierbei handelt es sich um den Textkörper Ihrer Anzeige. Der Text darf bis zu 75 Zeichen enthalten. Der Inhalt sollte sowohl für die Personen relevant sein, die Ihre Anzeige sehen, als auch zu den unterschiedlichen Angeboten oder Seiten passen, auf die die Anzeige verweist.
  • Ziel-URL: Hierbei handelt es sich um einen Link in Ihrer Anzeige, zu dem Nutzer gelangen, wenn sie auf die Anzeige klicken. Vergewissern Sie sich, dass die URL korrekt ist und funktioniert.

Sobald Sie diese Informationen in die entsprechenden Felder eingegeben haben, erscheint auf der rechten Seite eine dynamische Vorschau.

Beispiel einer Anzeigenvorschau auf LinkedIn

Die Schaltfläche „Erstellen“ führt Sie zurück zum Kampagnen-Manager, wo Sie Ihren Entwurf überprüfen und weitere neue Anzeigen erstellen können. Schließlich können Sie Ihren Anzeigenentwurf zur Genehmigung einreichen. Hinweis: LinkedIn überprüft jeden einzelnen Anzeigenentwurf. Es ist daher üblich, dass es bei der Veröffentlichung von Anzeigenkampagnen zu Verzögerungen kommt.

Um die bestmöglichen Resultate zu erzielen, sollten Sie für jede Buyer-Persona in Ihrem Portfolio eine eigene Anzeige erstellen und die Inhalte entsprechend anpassen. Wenn Sie beispielsweise bei Hochschulprofessoren für ein Buch werben wollen, erzielen Sie mit dem Titel „Leitfaden für Hochschulprofessoren“ wahrscheinlich eine höhere Klickrate als mit einer allgemein gehaltenen, nicht zielgerichteten Überschrift.

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen einige unserer besten Tipps für das Verfassen von LinkedIn-Werbeanzeigen.

Call-to-Action (CTA)

Ein CTA in Ihrem Anzeigentext führt zu höheren Klickraten. Anstelle eines Anzeigentexts, der keine konkreten nächsten Schritte enthält, könnten Sie also Aufforderungen platzieren wie „E-Book jetzt herunterladen“ oder „Jetzt kostenlose Proben anfordern“.

Mehrwert

Integrieren Sie Ihr Leistungsversprechen in Ihren Anzeigentext. Interessenten sind dann eher geneigt, auf Ihre Anzeige zu klicken. Mit Angaben wie „20 % Rabatt auf Ihren ersten Einkauf“ oder „Ausverkauf endet heute, jetzt kaufen“ senden Sie ein klares Signal, das verdeutlicht, welche Vorteile die Besucher bei einem Klick auf Ihre Anzeige erwarten können.

Tests

Überlegen Sie sich, Ihren Anzeigentext zu testen. Sie können für jede Kampagne mehrere Versionen Ihrer Anzeige erstellen und so unterschiedliche Bilder oder Texte in den Anzeigen testen. Auf diese Weise finden Sie heraus, was für Ihre Zielgruppe am besten funktioniert.

So analysieren Sie Ihre Anzeigenkampagne auf LinkedIn

Im Folgenden behandeln wir den wohl wichtigsten Bereich des Anzeigenmarketings: die Performanceanalyse. Sie können Ihren Fortschritt ganz einfach im Kampagnen-Manager-Dashboard verfolgen. Die Leistung der Kampagne wird unter „Kampagnen-Performance“ in Form von Diagrammen und Kennzahlen angezeigt, die z. B. Klicks, Ausgaben oder die durchschnittliche Klickrate (CTR) über bestimmte Zeiträume angeben. Zudem können Sie auf dem Dashboard auch die Conversions verfolgen.

HubSpot-LinkedIn-Anzeigen-08-Performanceanalyse

Wenn Sie Ihre erste Kampagne eingerichtet haben, sehen Sie hier zunächst jede Menge Nullen, denn die Kampagne wurde natürlich gerade erst erstellt. (Sie muss auch üblicherweise noch von LinkedIn genehmigt werden, bevor sie online geschaltet werden kann.)

Nutzer von HubSpot Marketing Hub Professional und Enterprise können jetzt ganz einfach von ihrem HubSpot-Account Besucher- und Kontaktinteraktionen nachverfolgen, Berichte über Ihre Closed-Loop-Marketingstrategie generieren und Leads von LinkedIn mit ihrer Kontaktdatenbank synchronisieren.

So optimieren Sie Anzeigenkampagnen auf LinkedIn

Anzeigenkampagnen auf Social Media können ständig verbessert werden, denn nicht nur die Zielgruppe, sondern auch die Plattformen sowie die Inhalte selbst verändern sich ständig. Im Folgenden finden Sie einige Verbesserungsmöglichkeiten für Ihre Anzeigenkampagnen bei LinkedIn.

Meine Kampagne bleibt hinter meinen Erwartungen zurück. Was kann ich tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Kampagnen, die nicht die erwarteten Ergebnisse erzielen, zu optimieren. Erstellen Sie Kalender-Erinnerungen, damit Sie nicht vergessen, die Performance Ihrer Kampagne monatlich zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

Sehen Sie sich die Klickrate jeder Kampagne genau an

Läuft eine besser als die andere(n)? In diesem Fall lohnt es sich vielleicht, die weniger erfolgreiche(n) Kampagne(n) zu pausieren. LinkedIn zeigt weniger erfolgreiche Kampagnen automatisch seltener an. Daher ist es sinnvoll, die für diese Kampagnen aufgewendeten Ressourcen zu minimieren. Stattdessen sollten Sie mehr Ressourcen für erfolgreiche Anzeigenversionen und Kampagnen verwenden, damit Sie Ihre Marketingziele besser erreichen.

Verändern Sie nur jeweils eine Variable

Nur weil Ihre Anzeige nicht die erwartete Leistung erbringt, heißt das noch lange nicht, dass die ganze Kampagne in den Mülleimer gehört. Testen Sie verschiedene Varianten derselben Anzeige, um zu sehen, welche Faktoren für die Performance der Anzeige ausschlaggebend sind. Sie können beispielsweise die Überschrift umformulieren, das Anzeigenbild austauschen, die Zielgruppeneinstellungen verändern oder die Gebote aktualisieren – nur eben nicht alles auf einmal!

Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen und bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand

Es reicht nicht, sich nur einmal bei der Kampagnenerstellung mit seiner Zielgruppe auseinanderzusetzen – Sie sollten dies regelmäßig wiederholen bzw. bestehende Erkenntnisse überprüfen. Erstellen Sie bei dieser Gelegenheit aktuelle Buyer-Persona-Profile und identifizieren Sie die Attribute, die eventuell angepasst werden müssen. Wenn Sie diese Attribute regelmäßig aktualisieren, können Sie sicherstellen, dass immer nur die relevanten Buyer-Personas Ihre Anzeigen zu Gesicht bekommen – und hoffentlich mit ihnen interagieren.

Führen meine Anzeigen bei LinkedIn zu qualifiziertem Traffic auf meiner Website?

Wenn Ihre Anzeigen geschaltet sind und angeklickt werden, stellt sich natürlich die Frage, ob sie tatsächlich qualifizierten Traffic für Ihre Website generieren. Diese Informationen kann LinkedIn Ihnen allerdings nicht liefern. Dafür benötigen Sie ein System für eine übergreifende Berichterstattung, sogenanntes Closed-Loop-Reporting.

Wie kann man das am besten angehen? Dabei dreht sich alles um „geschützte“ Inhalte und Formulare: Wenn jemand auf eine Anzeige klickt und auf Ihrer Website landet, können Sie den von Ihnen angebotenen Content von einem Formular „schützen lassen“, anstatt ihn für direkt zugänglich zu machen. Besucher müssen dann zunächst das Formular ausfüllen, wodurch Sie deren Kontaktdaten erfassen und bestimmen können, welche Besucher geeignete Leads sind. Verknüpfen Sie das Lead-Erfassungsformular mit Ihrer Customer-Relationship-Management-Software (CRM). Sobald die nötigen Informationen erfasst wurden, kann Ihr Vertriebsteam entsprechend reagieren und sich bei den qualifizierten Leads melden.

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Die Daten, die Sie über Formulare auf Ihren Landing-Pages generieren, sind natürlich enorm wertvoll, jedoch sollten Sie auch Ihre Anzeigenkampagnen nicht außer Acht lassen. Handelt es sich bei dem Traffic, der über LinkedIn-Anzeigen auf Ihre Website gelangt, um qualifizierten Traffic? Werden aus diesen Besuchern auch tatsächlich Kunden? Falls nicht, müssen Sie Ihre Kampagnen möglicherweise noch weiter optimieren.

Nehmen wir an, Sie sprechen in Ihren LinkedIn-Anzeigen Angestellte von Unternehmen mit einer Größe von 1–10 Mitarbeitern an. Sie stellen aber fest, dass ein Großteil Ihrer Geschäftsabschlüsse aus Leads hervorgeht, die in Unternehmen mit 100–200 Mitarbeitern angestellt sind. In diesem Fall würde es sich empfehlen, die kleineren Unternehmen aus der LinkedIn-Zielgruppe zu entfernen.

Anhand der oben erläuterten Zielgruppenoptionen können Sie sämtliche Kriterien ändern. Nutzen Sie diese Optionen daher zu Ihrem Vorteil.

Bereit für eine neue Anzeigenstrategie?

Mit etwas Geduld und strategischem Geschick können LinkedIn-Anzeigen ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer Marke sein. LinkedIn hat eine starke Anzeigenplattform – schöpfen Sie das Potenzial voll aus! Eine Kampagne, die auf fundierten Recherchen basiert, kann Tausende neue Leads generieren.

Erfolgreiche Werbekampagnen mit LinkedIn Ads

Ursprünglich veröffentlicht am 23. Mai 2019, aktualisiert am Juli 02 2019

Themen:

LinkedIn