Die Erstellung eines neuen Content-Angebots ist eine komplexe Angelegenheit, bei der es einiges zu beachten gibt. Nachdem Sie ein geeignetes Thema ausgewählt haben, müssen Inhalte, Landing-Page und Calls-to-Action erstellt und ein passender Platz auf der Website gefunden werden. All dies ist nicht einfach und erfordert einige Mühe.

Doch damit ist es noch nicht getan!

Vergessen Sie nicht, sich bei Ihren Besuchern auch dafür zu bedanken, dass sie das Formular auf der Landing-Page ausgefüllt haben. Hierfür sind zwei Optionen gängig: Dankesnachrichten, die nach Absenden des Formulars an dessen Stelle eingeblendet werden, und gesonderte Dankesseiten, zu denen Besucher weitergeleitet werden.

Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. 

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Angesichts des Zeit- und Arbeitsaufwands, den Sie in die Erstellung eines neuen Angebots stecken müssen, ist es durchaus verständlich, dass für das Bedanken eher wenig Zeit bleibt. Schließlich haben Sie zu diesem Zeitpunkt im Prozess Ihr eigentliches Ziel – die Erfassung der Kontaktdaten der Besucher – bereits erreicht. Daher fragen Sie sich vielleicht, warum Sie zusätzlich Zeit in die Erstellung einer Dankesseite stecken sollten.

Dafür gibt es aber viele gute Gründe, denn es hat sich gezeigt, dass Dankesseiten gegenüber Dankesnachrichten zahlreiche Vorteile bieten:

Grund Nr. 1: Bei Dankesnachrichten stranden Ihre Besucher auf Ihrer Landing-Page.

Nahezu alle guten Landing-Pages sind allein auf ein Ziel ausgerichtet: Sie sollen Besucher dazu motivieren, ein Formular auszufüllen. Sehr wahrscheinlich wurden sämtliche Inhalte der Seite mit diesem Ziel im Blick gestaltet. Viele Marketer entfernen deshalb oft das Navigationsmenü und ähnliche Elemente von ihren Landing-Pages, um zu vermeiden, dass Besucher abgelenkt werden.

Dies sind zwar alles bewährte Methoden zur Steigerung der Konversionsraten von Landing-Pages. Doch ist das Formular erst einmal ausgefüllt, wirkt sich das leider negativ aus. Besucher sind dann auf einer Seite gestrandet, die weder Navigationsmöglichkeiten noch weitere Anreize dafür bietet, auf der Website zu bleiben. Sie werden die Dankesnachricht lesen und Ihre Website dann unter Umständen verlassen.

Grund Nr. 2: Dankesseiten sind effektiver, wenn es darum geht, Benutzer zu einer weiteren Interaktion zu bewegen.

Dies zeigt bereits ein einfacher Vergleich der Möglichkeiten, die eine gut geplante Dankesseite und eine einfache Dankesnachricht jeweils bieten. Während Besucher bei einer Dankesnachricht praktisch keine andere Wahl haben, als die Seite zu verlassen, kann jeder Aspekt einer Dankesseite ganz gezielt darauf ausgerichtet werden, Besucher dazu zu bewegen, sich im Anschluss an die Konversion intensiver mit Ihrer Marke auseinanderzusetzen. So bieten Dankesseiten im Gegensatz zu Dankesnachrichten beispielsweise die Möglichkeit, folgende Elemente zu integrieren:

  • Weitere Konversionsmöglichkeiten: Überlegen Sie, welcher Schritt sich als nächstes anbieten würde. Je nachdem, welches Angebot zur Konversion geführt hat, könnten Sie Ihren neuen Leads nun weiteren, für das spezifische Produkt relevanten Content oder einen Termin mit einem Vertriebsmitarbeiter anbieten.
  • Weiterer relevanter und hilfreicher Content: Es ist eher unwahrscheinlich, dass Ihre Dankesseite die gerade gewonnenen Leads direkt in Kunden konvertieren wird. Das ist aber auch nicht der Zweck der Seite. Vielmehr bietet sie Ihnen die Chance, direkt im Anschluss an eine Konversion die Markenbindung Ihrer neuen Leads zu fördern, indem Sie ihnen beispielsweise kostenlose Inhalte – wie Blog-Beiträge oder ähnlichen informativen Content – zur Verfügung stellen. Dies können einfach die aktuellsten Blog-Beiträge sein oder auch eine Reihe von gezielt ausgewählten Beiträgen, die zum Thema des Angebots passen, das zur Konversion geführt hat.

Grund Nr. 3: Eine effektive Dankesseite zu erstellen muss nicht schwierig sein.

Viele von Ihnen entscheiden sich vermutlich letztendlich für eine Dankesnachricht, weil dies vermeintlich schneller und einfacher ist. Doch das ist ein Trugschluss. Tatsächlich lassen sich Dankesseiten recht schnell und nach einem bestimmten Schema erstellen.

Gezielte, an Landing-Pages gebundene Dankesseiten sind ein hervorragendes Mittel, um Leads dazu zu motivieren, einen nächsten Schritt zu machen. Wir empfehlen Ihnen, sich zunächst einmal auf eine einzige, allgemein gehaltene Dankesseite zu konzentrieren und diese auch für weitere oder alle anderen Landing-Pages zu verwenden. Im Laufe der Zeit können Sie dann weitere Dankesseiten hinzufügen. Achten Sie darauf, dass Sie nur allgemeinen Content und einen Call-to-Action integrieren, der zu allen Ihren Landing-Pages passt. (Allgemeine Dankesseiten eignen sich beispielsweise recht gut für Angebote, die Besucher nach der Konversion auf einer Landing-Page per E-Mail zugesandt werden.)

Die ideale Dankesseite

Um die hier aufgeführten Vorteile auch wirklich nutzen zu können, sollte eine Dankesseite im besten Fall folgende Elemente enthalten:

Beispiel einer idealen Dankesseite

  1. Wiederholte Darstellung des Wertes des Content-Angebots
  2. Das Content-Angebot selbst
  3. Ein relevanter sekundärer CTA (falls Sie hier ein weiteres Formular verwenden, sollten Sie unbedingt andere Daten abfragen als auf der Landing-Page)
  4. Eine Option zum Teilen des Content-Angebots
  5. Eine Option zur Interaktion über Social Media
  6. Links zu weiteren relevanten Inhalten

Kurzum: Eine Dankesseite stellt eine hervorragende Gelegenheit dar, die Bindung von Leads zu Ihrer Marke zu stärken. Der Zeitpunkt nach der Konversion eignet sich ideal für ein weiteres, verlockendes Angebot – sei es eine weitere Konversionsmöglichkeit, zusätzlicher kostenloser Content oder die Möglichkeit, in den sozialen Medien mit Ihnen zu interagieren. Mit einer simplen Dankesnachricht verschenken Sie dagegen all diese Möglichkeiten.

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Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem HubSpot.com-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Ursprünglich veröffentlicht am 16. Oktober 2017, aktualisiert am Juli 11 2018