Implementierung von KI in Ihrer Marketinginfrastruktur 

HubSpot-AI als Turbo für Ihre Arbeitsweise
David Tischlinger
David Tischlinger

Aktualisiert:

KI-Techstack fuer das Marketing

Das Wichtigste in Kürze

64,5 % der Marketingfachleute nutzen KI bereits intensiv – doch 38 % fühlen sich bei der Implementierung überfordert. Dieser Artikel zeigt, wie Sie KI systematisch in Ihre MarTech-Infrastruktur einbinden und welche konkreten Ergebnisse damit möglich sind.

  • Vier Kernbereiche: Leadgenerierung, Content-Erstellung, Kundenerlebnis und Werbekampagnen profitieren am stärksten von KI-Integration
  • Messbare Ergebnisse: KI-personalisierte E-Mails steigerten bei HubSpot die Konversionsrate um 82 %; Revolve verdoppelte die Interaktionsrate durch individuelle Produktempfehlungen
  • 8-Schritte-Plan: Von der Bestandsaufnahme Ihrer Infrastruktur bis zur kontinuierlichen Optimierung – strukturiert und skalierbar
  • Loop-Marketing: KI verwandelt lineare Kampagnen in datengestützte Kreisläufe, die sich mit jeder Interaktion verbessern

Lesezeit: 12 Minuten

Die Realität sieht so aus: KI kommt im Marketing schon sehr häufig zum Einsatz, aber viele Teams glauben noch nicht, dass sie damit kompetent umgehen können. Laut den neuesten Daten des HubSpot-Berichts „State of Marketing“ geben 64,5 % der Marketingfachleute an, dass ihr Unternehmen KI mäßig oder intensiv verwendet, jedoch berichten 38 %, dass sie sich bei der Implementierung von KI-Tools überfordert fühlen.

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Die Kluft wirft eine bedeutende Frage auf: Setzen Marketingteams auf die falschen Tools? Oder haben sie Schwierigkeiten, die bestehenden Tools miteinander zu verbinden?

Um zu begreifen, wie sie KI in ihre wesentlichen Abläufe einbinden und wo noch Optimierungspotenzial besteht, habe ich mich mit verschiedenen Marketingfachleuten ausgetauscht. Ihre Erkenntnisse belegen, dass der richtige KI-Ansatz Ihre Marketingaktivitäten grundlegend verändern kann – etwa durch eine Steigerung der E-Mail-Konversionsraten um 82 % oder durch drastische Verbesserungen in der Kundeninteraktion.

Lassen Sie uns zusammen ihre wichtigsten Erkenntnisse und einige elementare Tipps analysieren, wie Sie KI in Ihrer MarTech-Strategie optimal einsetzen können.

Übersicht

Der aktuelle Stand von KI und MarTech

Meiner Meinung nach müssen wir annehmen, dass generative KI zu einem wesentlichen Element unserer Unternehmen wird und in beinahe allen Bereichen integriert ist.

KI ist mittlerweile unerlässlich geworden und wird sich weiterentwickeln, unabhängig davon, ob wir das gut finden oder nicht. Statt also zu versuchen, ihr auszuweichen, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie das Beste daraus machen können.

Die Marketingexpertin Jessica Apotheker präsentiert in einem ihrer TED Talks einen der wichtigsten Aspekte zu diesem Thema.

Apotheker bemerkt, dass das Marketing in den vergangenen 15 Jahren von zahlreichen allgemeinen Fähigkeiten zu spezialisierteren Kompetenzbereichen übergegangen ist. Hierzu zählen digitales Marketing oder Marketingtechnologie. Generative KI hat, wie sie anmerkt, den Kern der Marketingaktivitäten verändert.

Eine wirklich spannende Einsicht – und ich bin der Überzeugung, dass dies unsere Produktivität und Effektivität erheblich steigern könnte.

Sehen wir uns konkrete Arbeitsprozesse von Marketingteams an, in denen KI und MarTech gegenwärtig aufeinandertreffen.

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1. Leadgenerierung und Lead-Nurturing

Vor der Einführung von KI-gestützten BDRs und Automatisierung war die manuelle Bearbeitung der Leadgenerierung äußerst aufwendig. Falls Sie die Erfahrung gemacht haben, kennen Sie das kräftezehrende Gefühl. Zum Glück hat die KI Einzug gehalten und diesen Prozess einfacher und reibungsloser gemacht.

So verändert die KI diesen Vorgang:

Automatisches Leadscoring

Mit dem automatischen Leadscoring können Marketingteams Leads nach ihrer Wahrscheinlichkeit der Conversion priorisieren. Tools wie die Leadscoring-Software von HubSpot erledigen diese Aufgabe.

Solche Tools verwenden maschinelles Lernen, um Leadscores basierend auf Verhaltensmustern und vordefinierten Kriterien zu analysieren und zu verbessern. Das Tool hebt dann automatisch „warme” Leads hervor. Zudem lernt es selbstständig und adaptiert sich im Zuge des Wachstums Ihres Unternehmens.

Flexible-Builder-DEQuelle

Profi-Tipp: HubSpot bietet Scoringoptionen, mit Wechselmöglichkeit zwischen traditionellem Scoring, bei dem Sie Kriterien wie Formularübermittlungen oder Seitenaufrufe festlegen, und automatischem Scoring, bei dem KI-Technologien zur Priorisierung von Leads anhand von Verhaltensmustern zum Einsatz kommen.

Diese Flexibilität ermöglicht es Ihnen, entweder selbst aktiv zu werden oder die KI die Arbeit erledigen zu lassen, je nachdem, was am besten zu Ihren Zielen passt.

ai martech, hubspot's lead scoring tool engagement score for a lead

Automatisiertes E-Mail-Marketing

Die KI im E-Mail-Marketing verwendet Datenanalysen, um Inhalte individuell anzupassen, Betreffzeilen zu verbessern, Follow-ups zu automatisieren und Zielgruppen zu segmentieren.

Kampagnen werden durch die Anpassung von E-Mails an das Verhalten und die Vorlieben jedes einzelnen Empfängers attraktiver und effektiver, was zu höheren Öffnungs- und Konversionsraten führt.

Revolve, ein exzellentes Beispiel für KI-gestützte E-Mail-Personalisierung:

Das Unternehmen nutzte Cordial AI und 16 Datenpunkte, um die Empfehlungen für jede Kundin und jeden Kunden anzupassen und so die Wirksamkeit seiner E-Mails zu erhöhen.

Früher versandte das Unternehmen generische Produktblöcke, doch jetzt enthält jede E-Mail 32 individuelle Produktvorschläge, darunter Artikel aus abgebrochenen Warenkörben, Lieblingsmarken und trendige Produkte, die auf den Standort der Kundschaft abgestimmt sind.

Tests ergaben, dass diese individuell zugeschnittenen E-Mails die Interaktion verdoppelten und die Öffnungs- sowie Konversionsraten um 65 % steigerten, was zu beträchtlichen Umsatzsteigerungen führte.

Profi-Tipp: Nutzen Sie immer verhaltensbasierte Auslöser, etwa abgebrochene Warenkörbe oder Produktansichten, um automatisch Follow-up-E-Mails zu verschicken. So kreieren Sie eine hervorragende Erfahrung, die die Kundinnen und Kunden bindet, ohne sie zu überlasten.

Ich empfehle Brevo oder HubSpot für diesen Zweck, insbesondere wenn Sie personalisierte Kampagnen in großem Umfang automatisieren möchten.

Brevo und auch das E-Mail-Marketing von HubSpot unterstützt Sie beim Begrüßen neuer Kontakte, der Wiederherstellung abgebrochener Warenkörbe und dem Zurückgewinnen verlorener Kunden durch KI-generierte Automatisierung und vorgefertigte E-Mails, die nur noch überprüft und versendet werden müssen (oft sind keine Anpassungen nötig).

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Erleben Sie die Zukunft der Produktivität mit benutzerfreundlichen KI-Tools in HubSpot.

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2. Content-Erstellung und -Verteilung

Eine weitere sehr zeitintensive Aufgabe ist das Erstellen und Teilen von Inhalten. Auch hier bietet die KI wertvolle Unterstützung.

Content-Erstellung

KI hat unsere Herangehensweise an die Erstellung von Inhalten in verschiedenen Formaten (nicht nur Text) verändert. Jetzt kann sie auch Videos für TikTok, YouTube und Instagram Reels erstellen.

Für meine Schreibarbeit nutze ich vor allem Breeze, das HubSpot-KI-Tool für Marketing und Vertrieb, und ChatGPT. Breeze-Assistant hilft Ihnen bei der Automatisierung verschiedener Content-Formate wie Blogs und Fallstudien sowie bei der Entwicklung von Titeln und prägnanten Zwischenüberschriften.

Die vorgefertigten Vorlagen und Prompts gefallen mir am besten, da sie den Einstieg in Aufgaben und das Brainstorming erheblich erleichtern.

ai in martech, hubspot breeze ai helping draft an article

InVideo oder OpusClip bietet sich für die Produktion von Videoinhalten an, da es selbst aus den kürzesten Beschreibungen großartige Videos erstellen kann.

Meine Kollegin Sophie zeigt Ihnen in diesem Video, wie Sie KI nutzen um Inhalte wiederzuverwenden: 

 

Profi-Tipp: Wenn Sie KI-Tools nutzen, stellen Sie sicher, dass ihre Prompts präzise sind. Je deutlicher Sie erklären, was Sie benötigen, umso besser werden die Resultate sein.

Contentoptimierung

Auch bei der Optimierung bestehender Inhalte stellen KI-Tools einen echten Game-Changer dar. Sie untersuchen, was erfolgreich ist, indem sie beliebte Keywords bestimmen, passende Themen und Titel empfehlen, den Text auf Verständlichkeit überprüfen, ihn auf Plagiate untersuchen und eine Prognose über seine Performance abgeben.

Nach einem Gespräch mit Irina Maltseva, die bei Aura als Growth Lead tätig ist, weiß ich nun, wie ihr die KI dabei hilft.

„KI-Tools wie der AI Content Helper von Ahrefs und Clearscope haben Marketingaufgaben, insbesondere SEO und die Erstellung von Inhalten, erheblich beschleunigt. Bevor KI implementiert wurde, habe ich viele Stunden damit verbracht, Keyword-Recherchen und Wettbewerbsanalysen manuell durchzuführen und darauf zu hoffen, dass die Inhalte meiner Kundschaft den Nagel auf den Kopf treffen.

 

Nun übernimmt die KI diese mühsame Arbeit. Sie liefert sofort Keyword-Vorschläge, Optimierungshinweise für Inhalte und Einblicke in das Ranking – und das alles in Echtzeit“.

„Statt zu spekulieren und wochenlang auf Ergebnisse zu warten, können Sie Ihre Inhalte direkt während der Arbeit optimieren. Das spart Zeit und steigert die Genauigkeit“, sagt sie.

Surfer SEO ist eines der Tools, das sich hierfür anbietet. Surfer vergleicht Ihre Inhalte mit denen der Seiten auf den oberen Positionen und unterbreitet fundierte Vorschläge zur Verbesserung von Struktur und Keywords.

Ein weiterer wichtiger Hebel in diesem Kontext ist AEO (Answer Engine Optimization). Während sich klassische SEO vor allem auf Klicks aus der Suche konzentriert, zielt AEO darauf ab, Ihre Inhalte so zu strukturieren, dass KI‑gestützte Antwort-Engines (z. B. generative Suchoberflächen, Chatbots oder Assistenten) Ihre Marke als vertrauenswürdige Quelle auswählen. Das bedeutet konkret: klare, präzise beantwortete Fragen, logisch gegliederte Inhalte, eindeutige Entitäten und Metadaten sowie konsistente Struktur über alle Touchpoints hinweg.

Hier kommt HubSpot AEO ins Spiel: Indem Sie Ihre Inhalte, Wissensdatenbank-Artikel, Blogposts und Landing-Pages im HubSpot‑Customer‑Plattform zentral verwalten und mit strukturierten Daten, FAQ‑Blöcken und klar definierten Themenclustern anreichern, verbessern Sie nicht nur Ihr klassisches SEO, sondern erhöhen gleichzeitig die Chance, in KI‑Antworten und Conversational Interfaces sichtbar zu werden.

HubSpot AEO unterstützt Sie dabei, diese Inhalte KI-gestützt und entlang der gesamten Customer Journey konsistent auszuspielen – vom ersten Suchimpuls bis zur konkreten Produktfrage im Chat. 

Screenshot aus HubSpot AEO zur Nachverfolgung von besseren Prompts

Social-Media-Management

Jede Social-Media-Managerin oder jeder Manager weiß, wie sehr KI das Leben erleichtert hat – vor allem bei der Planung und Erstellung von Inhalten.

Außerdem sind umfassende Leistungsanalysen mit Verbesserungsvorschlägen etwas, das wir alle benötigen.

Ich schätze den KI-Generator für Social-Media-Posts von HubSpot sehr, da er mir hilft, meine ersten Ideen in ausgefeilte Beiträge für Facebook und Instagram umzuwandeln.

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Er passt den Tonfall an Ihre Marke an, spart Ihnen Zeit bei der Bearbeitung und sorgt dafür, dass Ihre Beiträge die Zeichenbegrenzung einhalten, während er Emojis und Hashtags ausgewogen verwendet, ohne es zu übertreiben (was ich besonders schätze).

Mit dem Tool können Sie auch mehrere KI-gestützte Beiträge planen, ohne aufwendige manuelle Aktualisierungen. Es beobachtet auch die Performance Ihrer Beiträge und bietet Ihnen Einblicke in das, was bei Ihrer Zielgruppe gut ankommt.

Profi-Tipp: Experimentieren Sie mit A/B-Tests für Ihre Social-Media-Posts. So können Sie problemlos herausfinden, was am besten funktioniert, und Ihre Strategie im Laufe der Zeit verbessern.

Mein Kollege Timo zeigt, wie sie A/B-Tests richtig aufsetzen: 

 

3. Kundenerlebnis und Support

KI sorgt auch für verbesserte Kundeninteraktionen und besseren Support. Wir bekommen heutzutage Nachrichten, die uns persönlich und natürlich erscheinen, wodurch das Kundenerlebnis realistischer wird.

So hilft die KI konkret:

Chatbots

Erstens: Chatbots.

Dank des maschinellen Lernens können sie aus Interaktionen lernen und Prognosen erstellen. KI-gestützte Chatbots bieten 24/7-Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Kosteneffektivität und ein verbessertes Kundenerlebnis.

Der KI-Chatbot von HubSpot geht dabei einen Schritt weiter: Er greift direkt auf Ihre CRM-Daten zu, erkennt Kontext wie frühere Kontakte, Deals oder Supportanfragen und liefert dadurch personalisierte Antworten in Echtzeit. Sie können den Bot ohne Programmierkenntnisse per Drag-and-drop aufsetzen, zentrale Use Cases wie Lead-Qualifizierung, Terminbuchung oder Self-Service-Support automatisieren und alle Konversationen nahtlos an Ihr Vertriebs- oder Service-Team übergeben, wenn menschliche Betreuung nötig ist.

Falls Sie im E-Commerce oder in einem vergleichbaren Bereich arbeiten, kann ich Ihnen ManyChat nur ans Herz legen.

Profi-Tipp: Testen Sie unterschiedliche Gesprächsabläufe oder Skripte im Rahmen von A/B-Tests, um zu ermitteln, welche die besten Reaktionen oder Konversionsraten hervorrufen. Tests helfen Ihnen herauszufinden, welche Prompts, welcher Tonfall oder welche CTA bessere Resultate liefert.

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Stimmungsanalyse

Unternehmen können mithilfe von KI-Stimmungsanalyen die Gefühle ihrer Kundinnen und Kunden besser nachvollziehen. Die KI überwacht Online-Bewertungen und soziale Medien, um die Markenwahrnehmung zu beurteilen.

Brandwatch gehört zu den besten Tools dafür. Ein besonderes Merkmal ist seine Echtzeitanalyse plattformübergreifender Konversationen.

Besonders gut finde ich „Listen“, ein Werkzeug zur Emotionsanalyse, das mit einem individuellen logistischen Regressionsmodell Wut, Ekel, Angst, Freude, Überraschung oder Traurigkeit erkennt.

„Listen“ analysiert mehr als zwei Millionen Beiträge und untersucht Merkmale wie Wörter, Phrasen, Slang und Emojis, um die dominierende Emotion im Text vorherzusagen. Bei den meisten Abfragen erreicht es eine Genauigkeit von 60–70 %.

Die Listen-Funktion von Brandwatch erkennt die Kundenstimmung

Quelle

Unternehmen können dank dieser vertieften Einblicke angemessen auf die Stimmungen ihrer Kundschaft reagieren, negative Stimmungen rasch angehen und die allgemeine Wahrnehmung der Marke verbessern, bevor es aufgrund negativer Reaktionen zur „Eskalation“ kommt.

Profi-Tipp: Nutzen Sie die Stimmungsanalyse zusammen mit anderen Analytics-Tools. Vergleichen Sie die Daten zu Stimmung und Verkaufszahlen oder Kundenfeedback, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie sich Gefühle auf die Geschäftsergebnisse auswirken.

4. Werbekampagnen

Die rasche Datenanalyse mittels KI ermöglicht es Marketingprofis, maßgeschneiderte Anzeigen den richtigen Personen zur richtigen Zeit zu präsentieren. Diese Technologie unterstützt die Automatisierung des Anzeigenkaufs, die Optimierung von Anzeigen-Designs und die Durchführung von A/B-Tests, was die Interaktion und die Resultate verbessert.

So läuft es genau ab.

Optimierte Anzeigenerstellung

KI-Tools erleichtern das Erstellen von Anzeigen, indem sie Farben und Schriftarten testen, um herauszufinden, was für verschiedene Zielgruppen am besten funktioniert. So können auch persönliche Vorurteile gegenüber grafischen Elementen abgebaut werden. In diesem Bereich zeigt KI hervorragende Leistungen, wie zahlreiche positive Fallstudien belegen.

So setzte etwa RedBalloon, Australiens führender Online-Anbieter von Erlebnisangeboten, Albert AI ein, um seine Werbung zu verbessern und die wachsenden Kosten für die Kundengewinnung in den Griff zu bekommen, die einen Höchstwert von 50 Dollar erreicht hatten.

Profi-Tipp: Bestimmen Sie eindeutige Erfolgskennzahlen wie Klick-/Öffnungsrate oder Konversionsraten und lassen Sie die KI innerhalb eines festgelegten Zeitraums Tests durchführen. Nutzen Sie die gewonnenen Einsichten, um Ihre Kampagnen zügig anzupassen. Wenn eine Überschrift beispielsweise alle anderen deutlich überragt, wählen Sie sie als Ihre erste Option aus.

Optimierung von Werbeanzeigen

KI treibt die Optimierung von Werbeanzeigen voran, indem sie verschiedene Anzeigenvarianten testet und die wirkungsvollsten bestimmt.

Nehmen wir zum Beispiel den Facebook Ads Manager, der KI zur Analyse von Leistungskennzahlen verwendet. Er unterstützt Marketingteams dabei, die Bildelemente und CTAs zu identifizieren, die bei ihrer Zielgruppe am effektivsten sind.

Mit der neuesten Funktion Meta Advantage wird die Anzeigenleistung mithilfe von maschinellem Lernen weiter automatisiert und liefert beeindruckende Ergebnisse.

meta advantage stats

Quelle

Auch Google Ads bietet den Nutzenden die Möglichkeit, mehrere Anzeigenvarianten mit unterschiedlichen Überschriften, Beschreibungen und Anzeige-URLs zu erstellen und diese automatisch zu rotieren, um Leistungsdaten zu sammeln.

Dies trägt zu einer stetigen Steigerung der Konversionsraten bei, da die leistungsstärksten Anzeigen im Laufe der Zeit eine höhere Interaktion erzielen.

Profi-Tipp: Laden Sie diverse kreative Elemente hoch und wechseln Sie zu datengesteuerter Attribution für ein besseres Bidding. Um Ihre Strategie zu optimieren, beziehen Sie erweiterte Eingaben wie Zielsetzungen zur Akquise neuer Kundschaft und Gewinnzahlen ein.

So integrieren Sie KI in Ihre Marketinginfrastruktur

Stürzen Sie sich nicht unüberlegt auf die KI und versuchen Sie nicht, alles hastig umzusetzen. Starten Sie zunächst mit einem Plan und einer Strategie.

Hier sind acht Schritte, die ich Ihnen nahelege:

1. Bewertung Ihrer derzeitigen Marketinginfrastruktur

Prüfen Sie zu Beginn Ihre Marketinginfrastruktur und analysieren Sie jedes Tool auf seine Fähigkeit, Lücken zu schließen.

Wenn die Datenanalyse beispielsweise viel Zeit benötigt, suchen Sie ein KI-Tool, das Daten schnell interpretiert und visualisiert.

Bei der Prüfung jedes einzelnen Tools sollten Sie auch dessen Kompatibilität mit KI berücksichtigen. In der Regel kontrolliere ich, ob das Tool integrierte KI-Funktionen bietet oder sich leicht mit anderen KI-Plattformen verbinden lässt.

Es ist wichtig zu überprüfen, ob das Tool die nötige Flexibilität aufweist, um mit Ihren Anforderungen mitzuwachsen, oder ob es zu starr ist, um sich an die Weiterentwicklung der KI-Technologie anzupassen. Mit diesem Schritt vermeiden Sie Investitionen in Tools, die später veraltet oder teuer aufzurüsten sind.

2. Definieren Sie klare Ziele.

Wenn ich Ziele für den Einsatz von KI im Marketing festlege, starte ich mit der Bestimmung der spezifischen Ergebnisse, die ich erzielen möchte. Möchten Sie die Kundenbindung erhöhen, die Konversionsraten steigern oder das Marketingbudget effizienter gestalten?

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass diese Ziele nicht isoliert betrachtet werden. Wenn ich „isoliert“ sage, meine ich, dass sie mit der übergeordneten Geschäftsstrategie übereinstimmen müssen.

Wenn das Unternehmen beispielsweise darauf abzielt, seinen Kundenstamm zu vergrößern, würde ich empfehlen, KI einzusetzen, um die Kundenbindung zu stärken und Erlebnisse zu personalisieren, die neue Nutzerinnen und Nutzer anziehen und halten.

Wenn ich jedoch auf höhere Effizienz abziele, würde ich KI-Tools wählen, die den Bedarf an manueller Arbeit verringern und zugleich die Kosten reduzieren. Wenn ich das im Blick habe, kann ich garantieren, dass KI kein ungewöhnliches Add-on ist, sondern einen strategischen Bestandteil meines Ansatzes darstellt, um meine geschäftlichen Meilensteine zu erreichen.

3. Schaffen Sie eine solide Datenbasis.

Die Unternehmensdaten müssen sauber, korrekt und konsistent sein, um eine solide Datenbasis zu schaffen. Ich kontrolliere und bereinige die Daten regelmäßig, indem ich zum Beispiel Duplikate entferne und veraltete Kundenkontaktdaten aktualisiere.

Des Weiteren implementiere ich strenge Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen wie Verschlüsselung und Zugriffsbeschränkungen, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen und sensible Daten zu schützen. Zusätzlich integriere ich Daten aus unterschiedlichen Quellen wie CRM-Systemen, sozialen Medien und Vertriebsdatenbanken, in einem Data Warehouse oder Data Lake.

Mit einer derart stabilen Basis schaffen Sie die Voraussetzungen für eine wirksame Implementierung von KI sowie für eine verbesserte Entscheidungsfindung.

4. Treffen Sie eine Auswahl der geeigneten KI-Technologien.

Für bestimmte Aufgaben nutzen verschiedene KI-Tools unterschiedliche Algorithmen.

Maschinelles Lernen (ML) untersucht zum Beispiel historische Daten, um Muster zu identifizieren und Vorhersagen zu treffen. Es analysiert die bisherigen Einkäufe eines Kunden und kann darauf basierend Vermutungen darüber anstellen, was dieser als Nächstes kaufen oder tun möchte.

Bei der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) liegt der Fokus hingegen auf dem Verständnis menschlicher Sprache. Sie wertet Kundenrückmeldungen aus und erfasst die Stimmung der Kunden, fasst lange Texte zur schnellen Auswertung zusammen und betreibt Chatbots, die Kundenfragen in Echtzeit beantworten.

Diagramm von KI, ML, NLP und Deep Learning

Quelle

Deep Learning ist ein Teilgebiet des maschinellen Lernens, das neuronale Netze mit mehreren Schichten zur Datenverarbeitung nutzt. Für komplizierte Aufgaben wie die Bild- und Spracherkennung ist diese Methode besonders geeignet.

Ein Deep-Learning-Modell kann zum Beispiel mit enormen Bilddatenmengen für die Objekt- oder Gesichtserkennung trainiert werden.

5. Die richtigen KI-Tools auswählen.

Suchen Sie die passenden KI-Tools aus und berücksichtigen Sie dabei Faktoren wie Kosten, Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und die Kompatibilität mit Ihren vorhandenen Systemen.

Vorgefertigte Lösungen decken manchmal nicht alle Ihre Anforderungen ab. Erwägen Sie dann die Entwicklung individueller KI-Modelle. Ein personalisiertes Modell kann beispielsweise dabei helfen, die Kundenabwanderung vorherzusagen, indem es die spezifischen, einzigartigen Datenmuster Ihres Unternehmens analysiert.

Wohlgemeinter Ratschlag: Angesichts der vielen neuen Tools lässt man sich leicht vom KI-Trend mitreißen. Doch bleiben Sie fokussiert und investieren Sie kein Geld in Dinge, die Sie möglicherweise gar nicht benötigen.

Schreiben Sie auf, welche Tools für Sie wertvoll sind und bei welchen es sich eventuell um eine Geldverschwendung handelt. Suchen Sie nach Angeboten mit kostenlosen Testversionen oder Demos, damit Sie diese testen können, bevor Sie sich für eine kostenpflichtige Version entscheiden.

Registrieren Sie sich für ein kostenloses Trainingsprogramm für Kleinunternehmer und Marketingfachleuten, die ihre Strategien durch KI optimieren wollen. Erlernen Sie, wie Sie Inhalten optimieren, Kundenerlebnisse personalisieren und KI-Tools ethisch bewerten. Entwickeln Sie dabei die Fähigkeit, wirkungsvolle Aufrufe zu verfassen und Ihre Marketingmaßnahmen zu optimieren.

6. Schulen Sie Ihr Team.

Ihr Team muss begreifen, was Datenkompetenz bedeutet und wie man aus Daten Erkenntnisse ableitet. Denken Sie darüber nach, Workshops oder Online-Kurse anzubieten, die sich mit dem effektiven Lesen und Analysieren von Daten befassen.

Bieten Sie anschließend Trainings zu KI-Konzepten und -Tools an. Organisieren Sie Treffen, in denen die Mitglieder Ihres Teams lernen können, wie man bestimmte KI-Tools verwendet, die für Ihr Unternehmen von Bedeutung sind.

Setzen Sie sich schließlich mit der ethischen Dimension der KI auseinander, einschließlich Aspekten wie Vorurteile und Datenschutz. Richten Sie Gespräche oder Trainings aus, damit Ihr Team diese Herausforderungen kennt und über den verantwortungsvollen Einsatz von KI informiert ist.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal Jessica Apotheker zitieren.

Sie macht deutlich, dass es Teams obliegt, die echten Künstler, Vorbilder und Wegbereiter ihrer Branche zu entdecken. Sie sagt, dass diese Menschen oft diejenigen sind, die einem ständig widersprechen.

„Diese Personen müssen nun strategisch umgeschult werden, damit sie KI effektiv nutzen können, um sich von neuen Ideen und Trends inspirieren zu lassen, schnell Prototypen zu erstellen und die Wirkung ihrer großartigen Ideen zu maximieren“, sagt sie.

Apotheker meint, Teams sollten diese Personen beschützen und ihnen vermitteln, wie sie KI nutzen können, um neuartige Ideen zu entwickeln und auszubauen.

„Um die Kreativität sprudeln zu lassen, müssen sie ihr menschliches Gehirn nutzen. Das schützt die Identität Ihrer Marke und Ihre Markt-Differenzierung“, erklärt sie.

7. Klein anfangen, clever skalieren.

Starten Sie mit kleinen, gut zu kontrollierenden Pilotprojekten, um alles zu prüfen. So können Sie experimentieren, ohne Ihre Ressourcen überzustrapazieren.

Fangen Sie zum Beispiel an, Ihre E-Mail-Liste basierend auf dem Kundenverhalten zu segmentieren und KI zu nutzen, um Inhalte für jede Gruppe individuell anzupassen. Nutzen Sie einen iterativen Ansatz, um Ihre KI-Initiativen basierend auf Rückmeldungen und Resultaten zu optimieren. Erfassen Sie nach dem Start Ihrer individualisierten Kampagne Daten zu Öffnungsraten und Interaktionen. Nutzen Sie dieses Feedback, um Ihre Botschaften und die Ansprache Ihrer Zielgruppen bei Bedarf anzupassen.

Behalten Sie zudem wesentliche Kennzahlen im Blick, um zu bewerten, welchen Einfluss KI auf die Performance Ihres gesamten Marketings hat. Sie können zum Beispiel die Konversionsraten und die Kundenbindung im Auge behalten, um herauszufinden, ob die durch KI gesteuerten Änderungen zu besseren Ergebnissen führen.

8. Überwachen und Optimieren.

Beobachten und verbessern Sie regelmäßig die Ergebnisse Ihrer KI-Initiativen, um herauszufinden, was effektiv ist und was nicht.

Führen Sie, falls nötig, Anpassungen durch, um die Resultate zu optimieren. Wenn Sie bemerken, dass bestimmte Kampagnen wie gezielte Werbeanzeigen oder Chatbots nicht die erwartete Leistung liefern, passen Sie Ihre Botschaften, Ihre Zielgruppenansprache oder die verwendeten Algorithmen an.

Liefert ein Tool nicht die zugesicherten Resultate, bitten Sie den Kundensupport um Unterstützung. Überlegen Sie eventuell auch, zu einer anderen Lösung zu wechseln.

Halten Sie sich auch über die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen KI und MarTech auf dem Laufenden. Informieren Sie sich über neue Tools und Trends, indem Sie Branchen-Newsletter abonnieren, an Webinaren teilnehmen oder professionellen Fachgruppen beitreten.

KI-MarTech und Loop-Marketing

Um ehrlich zu sein: Heutzutage verläuft das Marketing nicht mehr klar und linear vom Bekanntheitsgrad zur Konversion. Die Kundschaft wechselt zwischen Suchmaschinen, sozialen Medien, E-Mails, Chats, Werbeanzeigen und zunehmend auch zwischen KI-gestützten Erlebnissen. Dabei hat sie oft schon mehrmals mit einer Marke interagiert, bevor es zu einer Konversion kommt.

Loop-Marketing schafft einen fortlaufenden, datengestützten Kreislauf, anstatt Kampagnen als einmalige Initiativen zu betrachten. Jede Interaktion dient als Input zur Optimierung des nächsten Kontaktpunkts.

Mit der Zeit unterstützt dieser Loop die Teams dabei, die Personalisierung zu optimieren und die Leistung über die gesamte Customer Journey zu steigern. So trägt eine KI-gestützte Marketinginfrastruktur entscheidend zum Funktionieren des Loops bei.

 

1. Positionieren Sie Ihre Marke datengestützt und eindeutig.

Laut dem „State of Marketing“-Bericht verwenden bereits nahezu 70 % der Marketingteams KI für Marktstudien und Konkurrenzanalysen. So bekommen sie vor der Erweiterung Ihrer Kampagne genauere Einblicke in die Bedürfnisse der Zielgruppe und in die Positionierung.

Teams brauchen eine klare und differenzierte Markenbotschaft, bevor sie KI nutzen, um Botschaften anzupassen oder die Reichweite zu erhöhen. Die KI kann sie dabei unterstützen.

Tools, die die Stimmung der Zielgruppe, das Kundenverhalten und die Wettbewerbspositionierung analysieren, geben Marketingfachleuten evidenzbasierte Sicherheit bei ihren kreativen Entscheidungen und stimmen die Botschaften schon zu Beginn des Loops ab.

2. In großem Umfang personalisieren.

Loop-Marketing basiert in hohem Maße auf der Anpassung von Erlebnissen an spezifische Zielgruppen. Den Daten zufolge verwenden nahezu 65 % der Marketingteams generative KI regelmäßig zur Unterstützung bei Aufgaben wie dem Brainstorming von Content-Ideen und der Personalisierung von Botschaften.

Es geht um weit mehr als nur das Einfügen eines Vornamens in eine E-Mail. KI unterstützt Teams bei der Analyse von Mustern, der Vorhersage der nächstbesten Maßnahmen und dem Auslösen dynamischer Inhalte, welche die Kundinnen und Kunden binden und sie durch den Loop führen, ohne dass sie abspringen.

3. Ihre Zielgruppen über verschiedene Kontaktpunkte hinweg effizienter erreichen.

Den diesjährigen Daten zufolge geben 25,9 % der Marketingfachleute an, dass bezahlte Social Media einer ihrer Kanäle mit dem höchsten ROI ist, während 11,8 % Such- und Display-Anzeigen nennen.

Der „State of Marketing“-Bericht zeigt gleichzeitig, dass 70,6 % der Marketingfachleute KI bereits entweder intensiv oder gelegentlich zur Automatisierung und Optimierung von Werbung verwenden. Immer mehr Teams setzen also auf KI, um Targeting, Bidding und die Performance von Werbemitteln schneller anzupassen, ohne dass zuvor eine manuelle Analyse erforderlich ist.

Und so funktioniert der Loop: Wenn Performance-Daten über Anzeigen, E-Mails, Social Media und Suchanzeigen in Ihr System zurückfließen, wird jede Iteration intelligenter, schneller und kosteneffizienter.

4. Schneller lernen und sich fortlaufend verbessern.

Statische Kampagnen und Loop-Marketing unterscheiden sich in ihrer Geschwindigkeit.

Dank KI können Teams die Performance fortlaufend untersuchen, statt dies nur retrospektiv zu tun. Dank dieses unmittelbaren Feedbacks können Kampagnen während ihrer Durchführung getestet, modifiziert und optimiert werden. So können die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Maßnahmen integriert werden.

Mit diesem Zyklus – Gestalten, Anpassen, Verstärken, Entfalten – wird jede Kampagne zu einer Schleife, in der Erkenntnisse aus einem Kontaktpunkt den nächsten beeinflussen. Und genauso funktioniert intelligentes und schnelles Marketing, das auf Käuferinnen und Käufer genau dort abholt, wo sie gerade sind.

Tipps, wie Sie KI in Ihren MarTech-Abläufen optimal nutzen können

Ohne ein paar gute Expertenmeinungen möchte ich Sie nicht zurücklassen. Also habe ich einige hervorragende Tipps und Fallstudien zusammengestellt, die das HubSpot-Team mithilfe von KI realisiert hat.

1. Machen Sie Ihren Kunden-Chat individueller.

Der Kunden-Chat muss heute so wirken, als rede der Kunde mit einer echten Person.

Je mehr Natürlichkeit und Freundlichkeit Sie einfließen lassen, umso besser. Zudem ist muss er den Kundinnen und Kunden die erforderlichen Antworten unbedingt unmittelbar im Chat zu liefern, ohne dass sie Ihre Website durchforsten müssen.

Auch Kyle Denhoff, Senior Director Marketing bei HubSpot, äußert sich zu diesem Thema:

„Sorgen Sie für ein besseres Kundenerlebnis, indem Sie den Chat auf Ihrer Website verbessern. Erstellen Sie ein individuelles, auf den Kontext abgestimmtes Erlebnis für Kundinnen und Kunden, die nach Informationen suchen, anstatt ihnen das manuelle Navigieren in der Wissensdatenbank zuzumuten.

Das Marketingteam von HubSpot hat KI-Chat-Funktionen getestet und betont deren Relevanz für verbesserte Kundeninteraktionen und gesteigerte Einnahmen.

In der ersten Woche erreichte HubSpot 3500 Nutzende mit dem KI-Chat.

Wie nahm das Experiment seinen Anfang? Die Initiative konzentrierte sich zunächst auf den Website-Chat, da dieser ein erhebliches Potenzial bot, den Nutzenden einen echten Mehrwert zu bieten.

Weil viele Kundinnen und Kunden den Chat für Support- und Produktanfragen verwenden, wurde beschlossen, die ersten Tests auf Seiten mit hohem Traffic zu konzentrieren, etwa die Wissensdatenbank.

In der ersten Woche gab es bereits Kontakt zu 3500 Kundinnen und Kunden und diese Interaktionen führten zu wertvollen Einsichten.

Wie gestaltete sich der Prozess? Nachdem der KI-Chat live ging, wurde ein spezielles Team damit betraut, das Projekt zu verwalten und Trainingsdaten zu sammeln.

Sie starteten den Chatbot auf den Seiten der Wissensdatenbank und untersuchten frühere Konversationen, um der KI zu helfen, die Kundenbedürfnisse besser zu erfassen.

hubspot’s ai chatbot

Der erste Anwendungsfall betraf nur den Chat, wurde jedoch rasch auf die Preisseite in der App erweitert, die potenzielle Kundinnen und Kunden durch die Produktoptionen und Preise leiten sollte.

In der zweiten Woche hatten sie bereits mehr als 1000 Anfragen über die KI bearbeitet.

Wie sahen die Ergebnisse aus? Zunächst war während der Testphase ein Rückgang der Kundenzufriedenheit zu beobachten. Während die KI aus echten Interaktionen lernte, sank diese auf 70 %.

Als die „KI intelligenter wurde“, stiegen die Kundenzufriedenheitswerte wieder auf 85 % und erreichten schließlich das Niveau menschlicher Interaktionen.

Dies bestätigte eindrucksvoll die Erkenntnis, dass KI das Kundenerlebnis erheblich verbessern und die Konversionsraten steigern kann, wenn sie richtig trainiert wird.

2. E-Mails mit einem hohen Maß an Individualisierung generieren.

Ich gehe mal davon aus, dass ich Ihnen nicht extra sagen muss, dass „Sehr geehrter Kundin / sehr geehrter Kunde” als Anrede ungeeignet ist, oder? Nehmen Sie lieber den Namen des Kunden. Aber das ist auch nicht genug.

Versuchen Sie, einen Schritt weiter zu gehen. Erwähnen Sie etwas Zeitnahes, wie etwa: „Mir ist aufgefallen, dass Sie unser E-Book zum digitalen Marketing heruntergeladen haben. Welcher Abschnitt gefällt Ihnen am meisten?“

Modifizieren Sie Ihre Nachrichten entsprechend den Interessen Ihrer Kundschaft. Kleine Gesten der Aufmerksamkeit, wie etwa Geburtstagswünsche – „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Sarah! „Hier ist ein Rabatt“ – macht den Unterschied. Haken Sie nach einem Kauf nach, indem Sie schreiben: „Hallo John, ich hoffe, du hast Freude an deiner Kaffeemaschine! Hast du bereits Rezepte getestet?“

Bitten Sie dann um Feedback: „Bist du damit zufrieden oder stimmt etwas nicht ganz?“ Wie auch immer, lass es uns wissen!“

Mit diesen Tipps können Sie die Beziehung zu ihren Kundinnen und Kunden verbessern. Kyle Denhoff unterstützt dies wie folgt:

„Wir haben zusammen mit dem KI/MarTech-Team maßgeschneiderte Kontakt-E-Mails für wertvolle Kontakte in unserer Datenbank entworfen. Die Rücklaufquote wurde durch diese hochpersonalisierten E-Mails deutlich erhöht.“

Die KI-Strategie, die zu einer 82 %-igen Steigerung der E-Mail-Konversionsrate führte

Wie nahm das Experiment seinen Anfang? HubSpot begann mit der Bestimmung von Projekten mit dem höchsten potenziellen ROI. Mit einer simplen 2x2-Matrix wurde die Auswahl auf rund 10 bis 15 Schlüsselideen beschränkt.

Die Vorschläge wurden über Google Forms eingereicht, und in Slack wurde alles organisiert.

Ihr Mantra? Tempo geht vor Perfektionismus – schnell launchen, dann nach Bedarf verbessern.

Wie gestaltete sich der Prozess? Nachdem die Ideen gesammelt wurden, bildete HubSpot ein zentrales KI-Team und begann einen iterativen Prozess.

Jedes Projekt wurde umgehend begonnen, es wurde Feedback gesammelt und die KI-Modelle wurden auf Grundlage der tatsächlichen Nutzung angepasst.

Auf diese Weise waren sie in der Lage, personalisierte, KI-gesteuerte E-Mails zu gestalten, die bei bestimmten Nutzenden tatsächlich Anklang fanden.

Wie sahen die Ergebnisse aus? Der Erfolg war überwältigend.

Die maßgeschneiderte Anpassung von E-Mails für spezifische Zielgruppen führte bei HubSpot zu einem enormen Anstieg des Kampagneninteraktion und einer beeindruckenden Steigerung der E-Mail-Konversionsrate um 82 %.

3. Datenverarbeitung der KI überlassen, während Sie die Geschichte erzählen.

Ja, KI ist sehr gut für die Datenverwaltung geeignet, aber lassen Sie sich nicht „den Platz wegnehmen“. Sie tragen weiterhin die Verantwortung dafür, die Geschichte zu prägen und eine Beziehung zu Ihrer Zielgruppe aufzubauen.

Es obliegt Ihnen, die Erkenntnisse, die KI aus Zahlen und Trends gewinnt, in ein umfassendes und fesselndes Werk zu verwandeln.

„Verwenden Sie KI-Tools nicht nur als kurzfristige Lösung, sondern binden Sie sie in Ihren gesamten Arbeitsprozess ein. Maltseva sagt: „KI sollte Ihnen Einblicke liefern, aber es ist Ihre menschliche Note, die den Inhalt fesselnd und authentisch macht.“ „Im Wesentlichen sollte die KI die Daten analysieren, während Sie das Storytelling übernehmen. So profitieren Sie von den Vorteilen beider Seiten: Tempo und Optimierung, ohne die persönliche Note zu verlieren.“

Die KI ist da. Sie auch?

Vergessen wir den Satz „KI ist die Zukunft des Marketings!” Die KI gehört längst zum Hier und Jetzt. Sie erledigt für uns eine große Menge an Arbeit.

Natürlich verbringen wir diese zusätzliche Zeit vielleicht nicht mit Meditation oder einfach nur mit Entspannen, aber wir haben auf jeden Fall mehr Zeit für A/B-Tests und das Entwickeln neuer Ideen. Wir können sogar zusätzliches Geld aus den früheren manuellen Tätigkeiten gewinnen.

Zuerst sollten Sie KI in Ihre Marketinginfrastruktur einbinden. Wenn Sie sie clever nutzen, werden Sie die Vorteile garantiert erkennen.

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