1. Wunderlist 

Wunderlist begann seine Karriere nicht als Projektmanagement-Tool, sondern war zunächst vor allem iPhone-Nutzern als äußerst hilfreiche App für Einkaufs- oder To-Do-Listen bekannt. Bemerkenswert ist die große Fanbase dieser App, die neben privaten auch öffentliche Listen mit Unterhaltungsfaktor kreiert, zum Beispiel „50 Dinge, die Sie in Ihrem Leben getan haben sollten, bevor Sie sterben“. Später wurde die App um einige Funktionen erweitert, sodass sie mittlerweile zweifelsohne als wohl einfachste Software unter den Online-Marketing-Tools zählt.

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Wunderlist kommt mit sehr wenigen Features daher und ermöglicht Ihnen – wie der Name schon sagt – vor allem das Anlegen von Checklisten mit Erinnerungsfunktion. Gerade wenn Sie viele Ihrer Projekte allein organisieren und ständig unterwegs sind, ist diese kleine App auf dem Handy sehr nützlich. Mit „Wunderlist for Business“ erhalten Sie eine um viele Funktionen erweiterte Version der Projektmanagement Software, die auch das Hinzufügen von Teammitgliedern sowie eine zentrale Kommunikation erlaubt. Die einfache App ist für Android, iPhone und Windows kostenlos – für die Business Version zahlen Sie 4,49€ pro Nutzer und Monat oder 44,99€ pro Nutzer und Jahr.

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Ideal für einfache, übersichtliche Projekte: To-Do-Listen mit Wunderlist. (Foto: Screenshot auf https://www.wunderlist.com/de)

 2. Trello 

Trello präsentiert sich mit einem etwas anderen Listenkonzept, das aber nicht minder genial ist: Auf einer einzigen Oberfläche – dem Board - sieht der Benutzer seine Projekte in Form von Listen und Karten. Diese lassen sich individuell anlegen, zum Beispiel für die Kategorien „Ideen“, „To-Do“, „In Bearbeitung“ und „Fertig“. So kann der Nutzer das Dashboard für seinen eigenen Workflow optimieren. 

Trello bietet sich damit nicht nur für gemeinschaftliche Erledigungen im Haushalt an (wie auf der Startseite geworben wird), sondern eignet sich ebenso für eine effiziente Organisation in kleineren Teams, beispielsweise beim Inbound Marketing auf Projektbasis. Um die Projekt-Software so simpel wie möglich zu halten, sind von Beginn an nur sehr wenige Basisfunktionen integriert, die mit so genannten „Powerups“ erweitert werden können (zum Beispiel ein Kalender oder eine Voting-Funktion). Trello ist kostenlos, für größere Projekte oder Business-Standards werden die kostenpflichtigen Gold-, Business-Class- und Enterprise-Versionen angeboten.

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In vier Schritten zum fertigen Projekt: Organisation mit Trello. (Foto: Screenshot auf www.trello.com)

3. Asana

Die Message von Asana ist klar und deutlich: „Teamwork without email“. Aus der ehemals revolutionär schnellen Technik „E-Mail“ ist dank endlosen Verteilerlisten und unnötiger „CC“-Kommunikationskultur ein enormer Zeitfresser geworden. Asana denkt den Prozess der E-Mail-Kommunikation neu und präsentiert sich als Projektmanagement-Software, die E-Mail überflüssig macht und damit Ressourcen freisetzen soll.

Als Benutzer legen Sie in der aufgeräumten Oberfläche von Asana „Tasks“ an und weisen diese einem oder mehreren Teammitgliedern zu. Die Kommunikation erfolgt direkt in diesen Tasks, ähnlich dynamisch und gleichzeitig simpel wie zum Beispiel bei einer Facebook-Gruppe. Je nach Zuständigkeit bekommen Sie damit nur die Nachrichten, die Sie und Ihr Teilprojekt auch direkt betreffen. Einzelne Aufgaben haken Sie nach Erledigung einfach ab und behalten somit den Gesamtfortschritt eines Projektes immer im Blick. Für wenige Teilnehmer bleibt Asana relativ günstig, sobald Sie mehr als 40 Teilnehmer mit der Projekt-Software managen wollen, müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

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Kommunikation braucht keine E-Mail. (Foto: Screenshot auf www.asana.com)

4. Projectplace 

Wenn Sie auf der Suche nach einer etwas umfangreicheren Projektmanagement-Software für Ihr Online Marketing sind, dann könnte Projectplace Ihr Favorit sein. Neben allen bereits vorgestellten Funktionen aus den vorangegangenen Tools ermöglicht Projectplace eine umfangreiche Visualisierung Ihrer Ergebnisse. Außerdem können Sie bei Projectplace nicht nur Ihre Mitarbeiter und Freelancer - z.B. freie Autoren beim Content Marketing -, sondern auch Ihre Kunden oder Stakeholder einbinden und ermöglichen Ihnen somit direktes Feedback zum Projektfortschritt. Mit Gantt-Diagrammen (sich überschneidende Balken, siehe Screenshot) lässt sich Ihr Projektmanagement auf einem Blick erfassen. 

Darüber hinaus bietet die Software ein eigenes Cloud-Dokumentmanagement, das Versionskonflikte bei vielen Mitarbeitern verhindern soll. Projectplace eignet sich daher vor allem für komplexe, langfristig angelegte Projekte mit vielen Beteiligten. Die Projektmanagement-Software lässt sich bequem aus dem Browser heraus starten, was insbesondere im Online Marketing sinnvoll ist. 14 Tage lang können Sie Projectplace testen, danach kostet das Tool 21,50€ pro Benutzer und Monat.

 

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Komplexe Aufgabengliederung ist in Projectplace kein Problem. (Foto: Screenshot auf www.projectplace.de)

Fazit 

Schlechte Organisation und eine nahende Deadline können frustrierend sein: Zeit, die langwierige E-Mail-Koordination oder die Papier-Checkliste zu begraben! Je nach Komplexität Ihrer Projekte finden Sie hier vier Tools, die nicht nur dabei helfen, Ihre Aufgaben im Blick zu behalten, sondern sich auch problemlos mit Ihrem Team verknüpfen lassen und so Kommunikation vereinfachen, Zeit sparen und Potenziale freisetzen. Wie bei so vielem gilt auch hier: Probieren Sie aus, was zu Ihrem Projekt passt. Niemand braucht ein Projektmanagement-Tool, das nur Zeit frisst. Finden Sie Ihr Lieblingstool und sparen Sie Zeit und Geld.

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Ursprünglich veröffentlicht am 7. August 2015, aktualisiert am September 15 2020

Themen:

Projekt-Management