Die Welt ist in stetigem Wandel und auch ein Unternehmen kann sich der Veränderung nicht entziehen. Ob es nun die Kundschaft ist, die ihre Produktvorstellungen ändert, oder die Konkurrenz, die kompetitiv die Preise senkt: Wer an alten Produkten und Abläufen festhält, wird den Umständen irgendwann zum Opfer fallen.

Doch nicht für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch für die Führungskräfte ist es nicht immer ganz so einfach, sich auf neue Prozesse einzulassen. Um der Veränderung auf die Sprünge zu helfen, haben einige Anbieter spezielle Software – Change-Management-Tools – entwickelt. 

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Die Kunst des Wandels: Was ist Change-Management?

Wie lässt sich eine Umstellung allgemein möglichst reibungslos gestalten? Um diese Frage zu beantworten, wurde das Change-Management (im Deutschen auch Veränderungsmanagement) entwickelt, also eine Reihe von Modellen und Methoden, die die Veränderung so einfach wie möglich gestalten sollen.

Das Change-Management umfasst alle Verhaltensweisen, Strukturen und Prozesse, die einer Veränderung unterworfen sein sollen. Es handelt sich also gewissermaßen um eine ganzheitliche Maßnahme, die vom Austausch eines Teils einer Maschine bis zur Umstellung von menschlichen Verhaltensweisen reicht. 

Was sind digitale Change-Management-Methoden?

Veränderung ist ein Prozess, der sich schwer verallgemeinern lässt. Wie also funktionieren diese Tools und welche Vorteile bringen sie Ihnen und Ihren Angestellten? 

Im Allgemeinen digitalisiert Change-Management-Software Abläufe, die bereits während der analogen Phase des Change-Managements zur Planung und Umsetzung einer Veränderung angewandt wurden. Dazu gehören beispielsweise Strategien wie das Durchführen von Interviews mit dem eigenen Team, die Stakeholder-Analyse, Brainstorming, das Risk Assessment, aber auch allgemeine organisatorische Aufgaben oder die Verbesserung der Kommunikation innerhalb eines Unternehmens. 

Change-Management-Tools: Welche Lösungen gibt es?

Im Folgenden haben wir für Sie einige Change-Management-Tools von verschiedenen Anbietern zusammengetragen. Diese können Sie auf verschiedene Art und Weise bei der Planung und Umsetzung der Verändungsprozesse unterstützen. 

1. ChangeGear Change Management

Hier ist der Name Programm. Das Tool wurde speziell für das Change-Management entwickelt. Der Fokus liegt darauf, den gesamten Änderungsprozess und besonders die Einführung der Änderungen reibungslos zu gestalten.

ChangeGear Change Management nutzt übrigens auch eine KI zum intelligenten Verbessern der eigenen Performance. ChangeGear verwendet leistungsstarke, intelligent gesteuerte Features und Automatisierungen, um mehr Kundschaft zu betreuen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen oder zusätzliche Ressourcen aus dem Unternehmen zu benötigen.

Kosten: alle Preise auf Anfrage

2. Device42

Bei Device42 handelt es sich um eine Datenbank für das Change-Management, die sich auf IT-Firmen spezialisiert hat. Anhand der Daten von Device42 können Serviceprovider in etwa voraussagen, wie sich das Abschalten eines bestimmten Netzwerks auf die Kundschaft eines Unternehmens auswirken kann und welcher Zeitrahmen optimalerweise für ein Softwareupdate verwendet werden sollte. Auch die Auswirkung der Implementierung neuer Tools kann Device42 simulieren.

Kosten: kostenlose Demoversion; alle Preise auf Anfrage

3. factro

factro wurde für das Change-Management entwickelt, eignet sich aber ebenso für allgemeines Projektmanagement. So lassen sich mit factro Projekte und Aufgaben anlegen und verknüpfen sowie Strukturbäume, Boards und Tabellen erstellen. Zudem ermöglicht factro die Erstellung von Projektreports und detaillierten Zeitplänen. 

Kosten: verschiedene Preisstufen; Basic Cloud kostenlos

4. IBM® Rational® Change

Das Change-Management-Tool von IBM nennt sich IBM® Rational® Change. Es bietet eine umfassende Nachverfolgung, wie sich bestimmte Änderungen auswirken, und weitere Funktionen für das Change Controlling. Es lässt sich mit anderer IBM Lifecycle Management Software kombinieren und verbessert die Konsistenz und Verlässlichkeit bei der Verwaltung von Softwareänderungen. Zudem wirbt IBM mit einer besonders guten Performance des Tools beim Reporting.

Kosten: alle Preise auf Anfrage

5. Whatfix

Whatfix ist eine interaktive digitale Plattform, die eine Lücke im digitalen Change-Management schließen will, indem sie Unterstützung beim Onboarding und der Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbietet. Die interaktiven Walkthroughs von Whatfix sollen Unternehmen dabei helfen, den Umstieg auf neue Software zu beschleunigen. Dieses Change-Management-Tool führt die Angestellten durch jeden Prozess in der neuen Technologie über personalisierte Onboarding- und Schulungsprogramme.

Das Schritt-für-Schritt-Training ermöglicht es den Anwendenden, mitten im Arbeitsfluss zu lernen, was zu einer verbesserten Produktivität während der Umstellung führt. Dies sorgt für minimale Ausfallzeiten während der Implementierung von neuartiger Software und hilft den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, sich nach dem Wechsel schnell zurechtzufinden.

Kosten: kostenlose Demoversion; alle Preise auf Anfrage

Den Change-Prozess im Unternehmen meistern

Der Begriff „Change-Management-Software“ lässt sich nicht auf bestimmte Kernfunktionen eingrenzen. Daher sind Change-Management-Tools teils mit sehr unterschiedlichen Features ausgestattet. 

Wenn Sie sich für eine solche Software interessieren, sollten Sie sich vorher gut überlegen, welche Funktionen Sie im Zuge Ihrer Veränderung benötigen und die Angebote ausgiebig analysieren, um eine möglichst passende Lösung zu finden.

Beachten Sie zudem, dass die meisten der hier vorgestellten Change-Management-Tools nicht auf Deutsch erhältlich sind, da es sich eher um Nischenprodukte handelt. 

New call-to-actionTitelbild: tomertu / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am 5. März 2021, aktualisiert am März 05 2021

Themen:

Change Management