Passives Einkommen: So verdienen sie nebenher mehr Geld

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Jenia Chornaya
Jenia Chornaya

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Mit einem passiven Einkommen können Sie sich Ihre Arbeitszeit frei einteilen. In dem folgenden Beitrag erfahren Sie, was ein passives Einkommen ist und auf welchen Wegen Sie dies generieren können. Nachdem Sie wissen, mit welchen Vor- und Nachteilen das passive Einkommen verbunden ist, informieren wir Sie darüber, was Sie bei der Besteuerung beachten sollten.

Euro-Scheine in Händen symbolisieren passives Einkommen

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Sich selbstständig zu machen und passives Einkommen zu generieren, sind zwei Strategien, die viele Unternehmende anwenden, um die finanzielle Unabhängigkeit zu erzielen.

Passives Einkommen bedeutet, dass man ein regelmäßiges Einkommen erzielt, ohne aktiv eine Arbeit oder Dienstleistung zu erbringen, während die Selbstständigkeit die Führung eines Unternehmens oder das Anbieten von Dienstleistungen als unabhängiger Auftragnehmer oder unabhängige Auftragnehmerin beinhaltet.

Passives Einkommen steht im Gegensatz zu aktivem Einkommen, da es keinen kontinuierlichen Aufwand erfordert. Diese Art von Einkünften wird langfristig erworben, ohne dass Sie sich unmittelbar engagieren müssen.

Wie kann man passives Einkommen generieren?

Hier erfahren Sie auf fünf Wegen, wie Sie passives Einkommen aufbauen können:

  • Vermietung einer Immobilie
  • Kauf und Verkauf von Aktien
  • Privatdarlehen vergeben und Zinsen erhalten
  • Bücher oder E-Books auf der eigenen Homepage verkaufen
  • Werben mit Unterstützung von Affiliate-Marketing

Vermietung einer Immobilie

Für passives Einkommen stellt eine der vielen Ideen die Fremdvermietung dar. Schaffen Sie sich eine Wohnung oder ein Haus an, können Sie somit ein zusätzliches, passives Einkommen erzielen. Dies gilt auch für die einzelne Ferienwohnung, die Sie in einem beliebten Urlaubsort erworben haben.

Kauf und Verkauf von Aktien

Steht der Sicherheitsaspekt für Sie nicht an vorderster Stelle, ist es möglich, Aktien zu kaufen und mit diesen beim späteren Verkauf ein passives Einkommen zu generieren. Dabei sollten Sie speziell den Zeitpunkt im Auge haben, zu dem es sich lohnt, die Aktien gewinnbringend zu verkaufen.

Privatdarlehen vergeben und Zinsen erhalten

Haben Sie für sich selbst ausreichend finanzielle Mittel, verleihen Sie Geld und schaffen sich mit den vereinbarten Zinsen eine zusätzliche Einkommensquelle. Empfehlenswert ist es, wenn Sie die Konditionen in einem schriftlichen Vertrag festhalten.

Bücher oder E-Books auf der eigenen Homepage verkaufen

Mit dem Verkauf von Büchern oder E-Books erhalten Sie ein passives Einkommen ohne Eigenkapital. Sie gehen Ihrem Hobby nach, schreiben ein Buch und bieten es später zum Verkauf auf Ihrer eigenen Homepage an.

Werben mit Unterstützung von Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing stellt eine weitere Möglichkeit für passives Einkommen dar, mit der Sie auf Ihrer Homepage für andere Unternehmen werben. Diese zahlen Ihnen hierfür eine vorher vereinbarte Provision. Affiliate-Marketing setzt voraus, dass Sie sich vorher ein Unternehmen suchen, das von Ihnen beworben werden möchte.

Mit welchen Vor- und Nachteilen ist passives Einkommen verbunden?

Mit der Entscheidung, passives Einkommen zu generieren, sind für Sie die folgenden Vor- und Nachteile verbunden:

Vorteile

  • Sie verdienen unabhängig Geld und haben die Möglichkeit, sich Ihre Arbeitszeit frei einzuteilen.
  • Sie sind frei von Arbeitsdruck und Überstunden. Die gewonnene Zeit können Sie zum Beispiel in Ihre Familie oder in Hobbys investieren.
  • Mit einem zusätzlichen passiven Einkommen schaffen Sie sich ein zweites finanzielles Standbein, von dem Sie auch profitieren, wenn Sie krank sind oder in Rente gehen.

Nachteile

  • Wird Ihr Geld mit der Investition und dem Verkauf von Aktien generiert, besteht das Risiko, Vermögen zu verlieren.
  • Der Gewinn aus einer passiven Einkommensquelle lässt sich in der Regel nicht planen. Kaufen Sie Aktien, wissen Sie nicht, welchen Wert Sie damit erzielen.
  • Auch die Generierung von passivem Einkommen erfordert die Investition von Zeit und Geld. Ob sich dies lohnt, zeigt sich oft erst später.

Wie wird passives Einkommen versteuert?

Wie Sie Ihre passiven Einnahmen versteuern, hängt von der Möglichkeit beziehungsweise Investition ab, mit der Sie das Geld generieren. Vermieten Sie beispielsweise eine Wohnung, müssen Sie die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Die Aufwendungen, die Sie im Zusammenhang mit der Vermietung getätigt haben, können Sie als Werbungskosten gegenrechnen.

Passives Einkommen: Ein Beispiel

Sie vermieten eine Wohnung, die Sie für 100.000 Euro angeschafft haben. Der Mietzins beläuft sich auf insgesamt 1.200 Euro. Sie erzielen somit eine Jahresmiete von 24.000 Euro. Die laufenden Kosten, die Ihnen für die Verwaltung und die Bewirtschaftung der Immobilie entstehen, können Sie von Ihren jährlichen Einnahmen abziehen.

Hierzu zählen zum Beispiel die Grundsteuer mit 500 Euro, die Schuldzinsen, die Sie für die Finanzierung der Immobilie bezahlen (2.200 Euro) und die Kosten, die Sie für die Erstellung eines Energieausweises aufgewendet haben (1.000 Euro).

Den Kaufpreis für die Immobilie machen Sie über die Abschreibung geltend. Es ergibt sich ein jährlich abzugsfähiger Betrag in Höhe von 3.000 Euro. Für ein Kalenderjahr ermitteln Sie die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung wie folgt:

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung = 24.000 Euro – 500 Euro – 2.200 Euro - 1.000 Euro – 3.000 Euro

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung = 17.300 Euro

Das eingenommene Geld aus Vermietung und Verpachtung erklären Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung. Die Versteuerung erfolgt mit Ihrem persönlichen Steuersatz. Eine Ausnahme hiervon gilt nur, wenn Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen – zum Beispiel mit dem Verkauf eines Aktiendepots – erzielt haben. In diesem Fall kommt die Abgeltungssteuer mit einem Steuersatz von 25 Prozent zur Anwendung.

Verkaufen Sie eine vermietete Immobilie, müssen Sie überdies die Spekulationsfrist von 10 Jahren im Auge behalten. Die Frist beginnt mit der Anschaffung und endet mit dem Verkauf der Immobilie. Verkaufen Sie die vermietete Immobilie innerhalb der 10-Jahres-Frist, müssen Sie den Veräußerungserlös versteuern.

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang der Grundsteuerfreibetrag. Dieser liegt im Jahr 2022 bei 10.347 Euro. Soweit Ihr passives Einkommen diese Grenze nicht überschreitet, ist es steuerfrei.

Fazit: Ein zweites Standbein dank passivem Einkommen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass passives Einkommen eine hervorragende Möglichkeit ist, Geld zu verdienen, ohne vergleichsweise viel Arbeit und Zeit investieren zu müssen. Es ermöglicht den Menschen, durch Selbstständigkeit oder andere Mittel einen stetigen Einkommensstrom zu erzeugen, mit dem sie ihre Träume finanzieren oder sich finanzielle Sicherheit verschaffen.

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Titelbild: Christian Dubovan / Unsplash

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