
Das Wichtigste in Kürze
Excel ist in der DACH-Region nach wie vor weit verbreitet, stößt aber als Werkzeug für Kundenmanagement und Vertrieb schnell an harte Grenzen. Dieser Artikel zeigt, warum 2026 ein modernes CRM-System unverzichtbar ist und wie der Wechsel gelingt.
- Excel ist für einfache Berechnungen ausreichend, versagt aber bei sensiblen Kundendaten, Echtzeit-Kollaboration und Prozessautomatisierung.
- Gerade beim Management sensibler Kundendaten ist Excel ein ernstzunehmendes Sicherheits- und DSGVO-Risiko, das Unternehmenswachstum aktiv bremst.
- Um 2026 wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen Sie ein modernes CRM, das abteilungsübergreifend in Echtzeit arbeitet und Prozesse automatisiert.
- Unified CRMs wie HubSpot bieten als Single Source of Truth weit mehr als reine Datenverwaltung, etwa KI-Funktionen und Echtzeit-Prognosen für den Vertrieb.
- Der Wechsel von Excel zu einem CRM ist kein Mammutprojekt: Dank automatischer Import-Tools gelingt die Migration schnell und sicher.
Lesezeit: 7 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Zu viele Unternehmen verlassen sich auf Excel
- Excel ist ein Risiko und bremst Ihr Wachstum
- Excel vs. CRM im Vergleich: Was ist besser?
- 4 CRM-Softwares, die mehr bieten als Excel
- So wechseln Sie in 4 Schritten von Excel auf ein CRM
- Fazit: Excel war gestern
- FAQ: Meistgestellte Fragen zum Excel- und CRM-Vergleich
Drei von vier Unternehmen arbeiten noch stark mit Excel. Gleichzeitig räumen 73 Prozent ein, nicht das Maximum aus ihren Daten zu holen. Hier gibt es einen direkten Zusammenhang: 2026 reicht es nicht mehr aus, wenn Sie Ihre Daten sauber in Excel hinterlegen, mit ausgeklügelten Formeln arbeiten und sich alles automatisch aktualisiert.
KI-Features? Prognosen? Echtzeit-Pipeline? Schnittstellen zu anderen Systemen? All das bietet Ihnen das jahrzehntelang dominierende Microsoft-Tool nicht. Um das Bestmögliche aus Ihren Daten zu machen, benötigen Sie ein CRM-System, das Vertrieb, Service und Marketing auf einer Plattform vereint.
Zu viele Unternehmen verlassen sich auf Excel
Wir verstehen, dass gerade in der DACH-Region viele Unternehmen Excel nutzen. Das Tool ist in der bestehenden Microsoft 365-Lizenz ohnehin enthalten, bei Büro-Software liegt der Marktanteil von Microsoft Office in Deutschland bei 85 Prozent. Gefühlt kostet Excel so scheinbar nichts extra und jede und jeder kennt das Tool.
Die Zahlen belegen die starke Abhängigkeit: Bei mittelständischen Betrieben etwa verlässt sich noch immer über die Hälfte auf klassische Office-Lösungen für ihre Planung.
Excel ist ein Risiko und bremst Ihr Wachstum
Aus unserer Sicht ist Excel für einfache Berechnungen auch vollkommen in Ordnung und ausreichend. Sobald jedoch (sensible) Kundendaten ins Spiel kommen und Sie das Maximum aus Ihren Daten allgemein holen möchten, bremst Excel Ihre Möglichkeiten.
Wer im Vertrieb einen klaren, messbaren Return on Investment (ROI) erzielen möchte, scheitert bei Excel an entscheidenden Hürden:
- Sicherheits- und Datenschutzrisiken: Excel-Listen werden per E-Mail verschickt, lokal gespeichert oder dupliziert. Es gibt keine Single Source of Truth, von der Nicht-Einhaltung der DSGVO ganz zu schweigen.
- Version 4.1.5_neu_final_JS_finished: Wenn mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichzeitig an einer Datei arbeiten, ist Versionschaos vorprogrammiert.
- Reiner Datenspeicher: Excel kann zwar wie kaum ein anderes, einfaches Tool Daten speichern, macht damit aber wenig möglich. Follow-ups, Kommunikationshistorien, automatisierte Routineaufgaben: all das ist mit Excel nicht möglich.
Wie stark Excel statt einem CRM das Wachstum bremst, zeigt das Beispiel des Kühlraum-Experten KRAMER GmbH: Jahrelang waren manuelle Excel-Listen und Datensilos wie Gift für eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und die Vertriebsoptimierung.
Erst der Wechsel zu einem zentralen CRM brach dieses Chaos auf. „Dank HubSpot haben wir ein zentrales System für jegliche Kundenkommunikation, die Steuerung und Nachvollziehung aller Kundenkontakte sowie eine einheitliche Datenbasis", fasst Marketingleiter Marc Schmidt den erfolgreichen Transformationsprozess zusammen.
Kostenlose CRM-Software
Kostenlose Funktionen, die Ihnen sicher gefallen werden:
- Meetingplaner
- E-Mail-Vorlagen-Designer
- Live-Chat-Software
- KI-gestützter-E-Mail-Generator
Excel vs. CRM im Vergleich: Was ist besser?
Um Kundenbeziehungen zu verwalten, Leads in Kundinnen und Kunden zu verwandeln und das Marketing zu steuern, ist ein CRM die deutlich bessere Wahl als Excel. Möchten Sie mehr als nur Daten sammeln und einfache Berechnungen, sind Systeme wie HubSpot unausweichlich. Zwar ist das etwas teurer, die Investition lohnt sich allerdings, da Sie in einem einzelnen Tool Prozesse automatisieren, abteilungsübergreifend in Echtzeit zusammenarbeiten und einen klaren, messbaren ROI aus Ihren Leads generieren können.
| Microsoft Excel | CRM-System | |
| Anbieter | Exklusiv von Microsoft, geschlossenes System mit Verknüpfungen zu anderen Office-Tools | Große Auswahl für jede Unternehmensgröße, auch Branchenlösungen verfügbar, Schnittstellen zu hunderten Tools |
| Kosten & Preismodell | Teil von Microsoft 365 (ab ca. 6 € / Nutzer / Monat) | Von kostenlosen Basis-Versionen (etwa HubSpot Free) bis hin zu vierstelligen Beträgen im Enterprise-Bereich |
| Implementierungsdauer | Meist sehr gering, da Anwenderinnen und Anwender mit dem Tool vertraut sind | Längere Implementierung inklusive (unter anderem) Datenmigration, Rechtevergabe, Schulung der Teams |
| Datenaktualität | Statisch | Echtzeit-Daten |
| Kommunikationshistorie | Nicht vorhanden, keine Funktionen zur Kontaktverfolgung | Automatisch, Touchpoints (etwa E-Mails, Website-Besuche, Anrufe) werden am Kontakt protokolliert |
| Prozessautomatisierung | Nur über manuelle Formeln | Integriert und oft mit wenigen Klicks automatisierbar, Workflows übernehmen etwa Routineaufgaben, Lead-Zuweisungen und Aufgaben-Erinnerungen |
| Datenschutz & Sicherheit | Dateien werden oft lokal gespeichert, es fehlt eine klare Rechteverwaltung | Rollenbasierte Zugriffsrechte, verschlüsselte Datenspeicherung und DSGVO-konforme Opt-in-Prozesse |
| KI-Integration | Über Microsoft Copilot | Oft tief verwebt im System (etwa HubSpot Breeze) und integraler Bestandteil des Systems |
4 CRM-Softwares, die mehr bieten als Excel
Nicht jedes CRM passt zu jedem Unternehmen. Die folgende Übersicht zeigt vier etablierte Optionen mit ihren jeweiligen Stärken, damit Sie die Entscheidung auf Basis Ihrer Anforderungen und Unternehmensgröße treffen können.
1. HubSpot

Quelle: Screenshot https://www.hubspot.de
HubSpot ist ein Unified CRM, das Vertrieb, Marketing und Kundenservice auf einer einzigen Datenbank vereint. Anstatt Kundendaten wie in Excel nur zu sammeln, hilft Ihnen das Tool dabei, Leads und Kontakte durch smarte Prozesse und Automatisierungen schneller und effektiver in zahlende Kundinnen und Kunden zu verwandeln.
Ein entscheidender Vorteil gegenüber Excel ist HubSpot Breeze, die tief integrierte KI-Unterstützung. Sie nimmt Ihrem Team Routineaufgaben ab, verfasst zum Beispiel Follow-up-E-Mails oder erstellt Umsatzprognosen in Echtzeit.
- Geeignet für: Unternehmen jeder Größe, die Marketing, Vertrieb und Kundenservice nahtlos auf einer einzigen Plattform vereinen wollen
- Preis: dauerhaft kostenlose Basisversion, kostenpflichtige Hubs als Baukasten-System und damit skalierbar je nach Unternehmensgröße (ab 9 € / Monat)
2. Salesforce

Quelle: Screenshot https://www.salesforce.com/de/
Salesforce ist sehr groß und vor allem für Konzerne geeignet, die bereits tief im CRM-Thema stecken. Es bietet schier unendliche Anpassungsmöglichkeiten für individuelle Prozesse, braucht aber auch viel Know-how und Einarbeitungszeit.
- Geeignet für: große Konzerne und Enterprise-Strukturen
- Preis: ab 25 € pro Nutzer/Monat
3. Microsoft 365 Dynamics

Quelle: Screenshot https://www.microsoft.com/de-de/dynamics-365
Für Konzerne, die ohnehin tief im Microsoft-Ökosystem verwurzelt sind und die ihren Excel-Listen ein Upgrade verschaffen wollen, ist Microsoft 365 Dynamics die richtige CRM-Wahl. So bleiben Sie im gleichen Umfeld, erhalten aber die Vorzüge einer dezidierten CRM-Lösung.
- Geeignet für: große Unternehmen, die bereits tief im Microsoft-Ökosystem verwurzelt sind
- Preis: ab rund 60 € pro Nutzer/Monat (stark abhängig von den gebuchten Modulen)
4. Pipedrive

Quelle: Screenshot https://www.pipedrive.com/de
Pipedrive ist ein sehr verkaufsgetriebenes CRM-Tool, das gerade für kleine und vertriebsorientierte Unternehmen und Teams gut geeignet ist. Hier fehlt es aber im Vergleich zu HubSpot oder Salesforce an tiefen Marketing- und Servicefunktionen.
- Geeignet für: kleine Sales-Teams, die einen simplen, visuellen Umstieg von Excel suchen
- Preis: ab 14 € pro Nutzer/Monat
So wechseln Sie in 4 Schritten von Excel auf ein CRM
Wir zeigen Ihnen anhand des vorgestellten HubSpot Unified CRMs, wie Sie in wenigen Schritten von Ihren Excel-Tabellen auf ein modernes System wechseln, das Marketing, Service und Vertrieb vereint. Die Schritte ähneln sich auch für andere CRM-Anbieter wie Salesforce, SAP oder Pipedrive.
Erste Schritte: Der Umstieg auf ein neues System ist erst der Anfang. Sobald Ihre Daten in einer CRM-Software wie HubSpot hinterlegt sind, beginnt der Mehrwert: Arbeiten Sie mit Ihren Kunden-, Vertriebs- und Servicedaten. Automatisieren Sie Prozesse, verknüpfen Sie Workflows und nutzen Sie die integrierten KI-Features.
Schritt 1: Datenbereinigung
Importieren Sie keine Altlasten. Bevor Sie Ihre Excel-Tabelle anfassen, bereinigen Sie diese so gut wie möglich. Wir empfehlen Ihnen vor allem drei Dinge:
- Löschen Sie Duplikate.
- Entfernen Sie Karteileichen.
- Korrigieren Sie (offensichtlich) fehlerhafte Daten wie E-Mail-Adressen oder Postleitzahlen.
Schritt 2: Felder abgleichen und anlegen
Jedes CRM bringt bereits alle wichtigen Standard-Eigenschaften für Kontakte (etwa Name, E-Mail, Unternehmen, Telefonnummer), den Vertrieb (bei HubSpot etwa Deals, Prognosen, Aufgaben) und weitere Bereiche mit. Der Wechsel von Excel zu einem CRM funktioniert also für sämtliche Daten.
Haben Sie in Excel sehr spezifische Spalten, die nicht zum CRM-Standard passen? Dann legen Sie diese vor dem Import einfach als benutzerdefiniertes Objekt in HubSpot an. Ähnliche Funktionen bieten auch andere CRM-Anbieter.

Quelle: https://www.hubspot.de/products/custom-objects
Schritt 3: Datenimport
Speichern Sie Ihre Excel-Datei (als .xlsx oder .csv) und ziehen Sie sie in das Import-Tool Ihres CRMs. Bei HubSpot gibt es ein Mapping-Feature, das Ihre Excel-Spaltenüberschriften automatisch erkennt und den passenden CRM-Eigenschaften zuordnet. Sie prüfen die Zuordnung nur noch kurz und starten den Import mit einem Klick.
Unser HubSpot-Partner MAUTTEC hat dazu ein passendes Tutorial:
Video einbetten: https://www.youtube.com/watch?v=NUT2COmp9bY
Schritt 4: Pipeline visualisieren und Team schulen
Ihre Daten sind nun im System. Jetzt übertragen Sie Ihre bisherigen Vertriebsstufen (etwa „Erstkontakt", „Angebot gesendet", „Abgeschlossen") in die visuelle Deal-Pipeline von HubSpot. So wird Ihr CRM zentraler Bestandteil Ihrer Vertriebsstrategie.

Quelle: https://www.hubspot.de/products/crm/pipeline-management
Fazit: Excel war gestern
Wer 2026 noch Excel zur Organisation seiner Kundenbeziehungen und für Vertriebsprozesse nutzt, verliert den Anschluss – oder hat ihn bereits verloren. Wir empfehlen Ihnen in beiden Fällen, so schnell wie möglich auf ein CRM wie HubSpot umzusteigen.
Denn damit vereinfachen Sie nicht nur Tabellenkalkulationen. Sie erhalten eine singuläre Datenquelle, mit der Ihr gesamtes Unternehmen arbeiten kann. Das bedeutet für Sie neben der deutlich einfacheren Datenzugänglichkeit:
- Nahtlose Vernetzung statt Datensilos über alle Abteilungen hinweg
- Tief integrierte KI-Funktionen, die Ihnen nicht nur bei der Content-Erstellung im Marketing, sondern aktiv dabei helfen, aus Leads echte Kundinnen und Kunden zu machen
- Prozessautomatisierung in Echtzeit und deutlich weniger administrative Routineaufgaben
- Zentrales Tool für alle anstatt mehrerer Insellösungen
Dank intuitiver Import-Tools ist der Schritt von Excel zur Echtzeit-Pipeline in Ihrem CRM heute ein einfacher. Aber, das gehört zur Wahrheit: Sie müssen ihn konsequent gehen. Starten Sie im Zweifel klein, etwa mit einer kostenfreien Basisversion wie von HubSpot, und der Migration der wichtigsten Kontakte. Lassen Sie das System dann organisch mit Ihren Anforderungen wachsen.
Kostenlose CRM-Software
Kostenlose Funktionen, die Ihnen sicher gefallen werden:
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