Falls Sie sich schon mal gefragt haben, was wir hier im Marketing von HubSpot so den lieben langen Tag machen, dann kann ich Ihnen zumindest eines verraten: Den HubSpot-Blog zu optimieren gehört zu den wichtigsten Aufgaben. Wir bemühen uns stets darum mehr Besucher auf unseren Blog aufmerksam zu machen und dadurch neue Abonnenten und Leads zu gewinnen. Conversion Rate Optimierung ist dabei der Schlüssel, um die Ergebnisse kontinuierlich auszubauen und die Leserschaft unseres Blogs stetig wachsen zu lassen. Wichtigstes Mittel dabei: Testen. Denn das Altbewährte mag zwar gute Ergebnisse liefern, aber woher wollen wir wissen, dass andere Methoden nicht viel bessere Resultate ermöglichen?

Genau aus diesem Grund sind Tests so wichtig. Sie helfen uns herauszufinden, welche Strategien und Maßnahmen eine Seite erfolgreich machen.

Zum Glück gibt es eine Menge verschiedener Tests, mit denen Sie Ihre Seitenaufrufe und Conversions optimieren können. Wir haben eine Liste mit den wichtigsten und sinnvollsten Tests zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen Ihren Blog zu optimieren. Aber denken Sie daran: Was bei einem anderen Blog nicht klappt, könnte für Sie genau das Richtige sein und anders herum!

Anmerkung: Blogs sind an sich sehr individuell, was es umso schwerer macht, die verschiedenen Variablen klar von einander zu trennen. Ihre Tests werden daher nicht immer perfekt wissenschaftlich sein, auch wenn Sie dabei mit größter Sorgfalt vorgehen.

Optimierung der Veröffentlichung 

Tipps zu wie, was und wann Sie Beiträge idealerweise veröffentlichen sollten

1. Die ideale Frequenz

Ist mehr immer gleichbedeutend mit besser? Um herauszufinden welche Anzahl von Blogposts in welchem Zeitraum für Ihren Blog am besten ist, müssen Sie entsprechende Tests durchführen. Gibt es einen Punkt, an dem mehr Posts nicht mehr Seitenbesuche generieren? Ab wann opfern Sie für mehr Quantität die Qualität Ihres Contents?

Empfohlene Test-Methode: Erhöhen oder verkürzen Sie die Frequenz, in der Sie Posts veröffentlichen, um einen gewissen Anteil für einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen. Als nächstes sollten Sie die Anzahl der Seitenbesuche auf den neuen Posts isoliert betrachten und mit der Anzahl der Seitenbesuche vergleichen, die Sie während Ihres sonstigen Rhythmus in der Vergangenheit bei neuem Content verzeichnen konnten. Passen Sie die Frequenz der Veröffentlichungen so lange an, bis sich die Seitenbesuche bei den neuen Blogposts nicht mehr erhöhen.

2. Der ideale Zeitpunkt

Erhalten Sie an bestimmen Tageszeiten und Wochentagen mehr Traffic als an anderen? Welche Unterschiede bei den Seitenbesuchen und Conversions sehen Sie, wenn mal mehr und mal weniger Zeitabstand zwischen zwei Blogposts lassen?
Empfohlene Test-Methode: Veröffentlichen Sie Ihre Posts zu den verschiedensten Zeiten und exportieren Sie dann die Analyse-Daten Ihres Blogs (z.B. HubSpot’s Pages Report), damit Sie sehen, wann Sie die meisten Seitenbesuche und Conversions verzeichnen konnten.

3. Die richtigen Inhalte

Welche Arten von Content (also textbasiert, SlideShares, Infografiken,....) und welche Themen kommen auf Ihrem Blog am besten an? Und wie halten Sie die Balance? Sprich, auch wenn Posts mit SlideShares die beliebtesten sind, sollten Sie nicht nur Posts mit SlideShares erstellen.
Empfohlene Test Methode: Versuchen Sie sich an verschiedenen Content Arten und Themen und analysieren Sie, wie diese abschneiden. Planen Sie den Content je nach Art und Thema, damit Sie messen können, wie Sie die Balance finden (z.B. x SlideShare Beiträge pro Monat, x Beiträge zu Thema A pro Monat,....).

Optimierung der Benachrichtigungsemails

Tipps zur Optimierung der Benachrichtigungs-E-Mails, die Sie an Blogabonnenten senden

4. Betreffzeile

Ist die Klick-Rate der E-Mails an Ihre Abonnenten höher, wenn Sie die Betreffzeile allgemein halten (z.B. “Hier ist unser neuster Blogpost”), oder wenn die Betreffzeile dem Titel des vorgestellten Posts gleicht?
Empfohlene Test Methode: Versuchen Sie es zunächst mit einer allgemeinen Betreffzeile und testen Sie so lange, bis Sie eine ausreichend große Menge an Stichprobendaten gesammelt haben, um das Ergebnis statistisch zu sichern. (Erfahren Sie hier was statistisch signifikante Daten für das Marketing ausmachen.) Danach senden Sie E-Mails, die in der Betreffzeile die Überschrift des jeweils angebotenen Blogposts enthalten. Zum Schluss bleibt Ihnen nur noch der Vergleich, wie beide Gruppen abgeschnitten haben (größtenteils in Bezug auf die Klick-Rate).

5. Zeitpunkt

Das Timing von E-Mails, die automatisch bei der Veröffentlichung eines neuen Blogposts versendet werden, geht selbstverständlich Hand in Hand mit dem der Veröffentlichung. Bei allen anderen E-Mails, die Sie täglich, wöchentlich oder monatlich an Ihre Abonnenten leiten, muss der Versandzeitpunkt getestet werden. Zu welcher Tagesuhrzeit und an welchem Wochentag werden Ihre E-Mails am ehesten geöffnet?
Empfohlene Test Methode: Verschicken Sie Ihre E-Mails zu bestimmten Zeiten und vergleichen Sie, wann die Öffnungs-Raten und Klick-Raten am höchsten sind. Wenn Sie lange genug testen, wird sich der für Sie perfekte Zeitpunkt zum Versenden von E-Mails herauskristallisieren.

6. Call-to-Action (CTA)

Sollten in E-Mails über Ihren Blog auch andere Call-to-Actions enthalten sein? Oder lenken diese den Leser davon ab, Ihren Blog zu besuchen? Und wenn ja, sind diese Conversions es trotzdem wert, ein paar Seitenbesuche auf dem Blog einzubüßen?
Empfohlene Test Methode: Vergleichen Sie ob Benachrichtigungsemails, die zusätzliche CTAs enthalten, besser abschneiden als solche, die nur auf Ihren Blog verweisen. Als Daten ziehen Sie sowohl die Klick-Rate der E-Mails, die Seitenbesuche auf Ihrem Blog, als auch den Erfolg der verwendeten Call-to-Actions heran (HubSpot Kunden können dafür die HubSpot’s Call-to-Action App benutzen). Wichtig ist hierbei, dass Sie Ihre Prioritäten setzen: Was ist Ihrem Team wichtiger: Seitenaufrufe oder die Conversion Rate? Wechseln Sie zudem auch die Art und Ausführung der CTAs, da sich das Ergebnis daran verändern kann.

Optimierung der Call-to-Actions (CTAs)

Tipps zur Optimierung der CTAs in Ihrem Blog

7. CTAs am Ende eines Posts vs. Formulare am Ende eines Posts

Was führt eher zu besseren Conversion Rates und mehr Leads? Wenn Sie am Ende eines Blogposts einen Call-to-Action einbinden, oder wenn Sie ein komplettes Formular direkt in den Blog einbauen? Probieren Sie es aus, wir haben es auch schon getan.
Empfohlene Test Methode: Veröffentlichen Sie zwei separate Blogposts, die sich in Thema und Form ähneln, jeweils am gleichen Wochentag zur gleichen Uhrzeit, nur eben mit einer Woche Abstand. An den ersten Posts hängen Sie einen normalen CTA an, an den zweiten ein eingebettetes Formular zum selben Angebot. Nachdem jeder der Beiträge jeweils eine Woche online steht, vergleichen Sie das Verhältnis von Seitenaufruf und Conversion. So sehen Sie, was bei Ihren Lesern besser ankommt. In diesem Post beschreiben wir in Detail, wie wir bei unserem eigenen Blog vorgegangen sind.

8. Slide-In Call-to-Actions

Als Slide-In CTAs werden die Call-to-Actions bezeichnet, die sich von einer Seite auf den Bildschirm schieben, wenn der Leser herunterscrollt. Sie ziehen die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich, ohne den Blogpost zu überdecken und damit den Lesefluss zu stören. Erhöhen Slide-In CTAs auch auf Ihrem Blog die Conversion Rate? Haben sie mehr Erfolg als die klassischen Call-to-Actions am Ende eines Posts? Sollten Sie beide Möglichkeiten verwenden und wenn ja, sollten die CTAs das selbe Angebot betreffen?
Empfohlene Test Methode: Suchen Sie sich einige ältere Blogposts aus, die immer noch oft aufgerufen werden und setzen Sie Slide-In CTAs an deren Ende. Nach ein oder zwei Wochen müssen Sie dann das Verhältnis von Seitenaufruf zu Conversion Rate mit dem vor Hinzufügen der Slide-Ins vergleichen. Als HubSpot Kunde können Sie zudem über die HubSpot’s Calls-to-Action App einsehen, ob Slide-In CTAs oder CTAs am Ende des Posts erfolgreicher sind. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie Slide-In CTAs auf Ihrem Blog einbauen, haben wir hier ein Tutorial.

slide_in_CTA-1

9. Dynamische bzw. “smarte” Call-to-Action Segmentierung

Sollten Sie die dynamischen CTAs auf Ihrem Blog lieber nach der jeweiligen Phase im Kaufprozess oder nach der Persona segmentieren? Oder gibt es weitere, noch effektivere Alternativen?
Empfohlene Test Methode: Führen Sie Tests an einer Vielzahl von CTA Segmentierungen (hier sind einige Ideen für verschiedene Möglichkeiten) über mehrere Blogposts durch, um zu sehen, was bei Ihren Lesern am besten ankommt. Als HubSpot Nutzer sollten Sie die Analyse Tools der Calls-to-Action App

10. Angebot, Design und Formulierung der Call-to-Actions

Was für eine Auswirkung hat die Wahl des Designs und der Formulierung auf den Erfolg des CTAs? Und zwar sowohl bei individuellen Posts als auch auf Ihrer Homepage generell? Passen die Angebote jeweils zu den Posts, unter denen sie auftauchen, oder wäre andere besser angebracht?
Empfohlene Test Methode: Führen Sie A/B Test durch für alle betrachteten Aspekte: Angebotsart, Design und Formulierung. Über ein Tool mit einer A/B Test Funktion können Sie die Tests noch leichter und wissenschaftlich genauer ausüben. (Wie Sie A/B Test aufsetzen, lernen Sie hier.)

11. Textbasierte, eingebundene Call-to-Actions

Erhöhen sich Ihre Conversions, wenn Sie in den Text Ihrer Blogposts textbasierte Call-to-Actions einbauen? Welchen Einfluss hat die Platzierung dieser CTAs (sprich, sind Leser eher dazu geneigt, auf den Call-to-Action zu klicken, wenn er zu Beginn oder zu Ende des Beitrags auftaucht)? Kommt eine direkte Ansprache besser an als eine subtile Formulierung?
Empfohlene Test Methode: Binden Sie textbasierte CTAs in einige ältere Posts ein, die noch regelmäßig gelesen werden. Nach ein oder zwei Wochen vergleichen Sie dann das Verhältnis von Seitenaufrufen zu Lead Conversions von vor und nach der Einbindung der Call-to-Actions. Auch hier können HubSpot Kunden über die Calls-to-Action App leicht CTAs erstellen und die gesammelten Daten analysieren.

ab_test_hubspot-1

Welche Tests führen Sie zur Conversion Rate Optimierung durch? Erzählen Sie uns Ihre Ideen in den Kommentaren!

HubSpot ebook die perfekte kunden agentur beziehung  

Ursprünglich veröffentlicht am 24. November 2014, aktualisiert am November 30 2018