Corporate Image: Außenwirkung Ihres Unternehmens verbessern

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Anne-Kathrin Richter
Anne-Kathrin Richter

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Wissen Sie, wie Ihr Unternehmen von außen wahrgenommen wird? Die Werte und das Leitbild eines Unternehmens nach innen zu positionieren und zu leben, lässt sich steuern. Wie jedoch eine Organisation von Außenstehenden registriert wird, ist schwieriger zu beeinflussen. Wie Sie Ihr Unternehmensimage dennoch verbessern können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Frau draußen schaut auf Hochhaus symbolisierend Corporate Image

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Das Fremdbild eines Unternehmens entscheidet in vielerlei Hinsicht über seinen Erfolg. Wirkt ein Arbeitgeber interessant für Bewerbende? Hat ein Unternehmen einen guten Ruf und ist verlässlich, damit es als Kreditnehmer aus Sicht einer Bank infrage kommt? Welche Werte und Einstellungen werden für potenzielle Kundinnen und Kunden bei der Interaktion mit der Organisation spürbar?

Durch die Wirkung auf alle möglichen Stakeholderinnen ist ein möglichst gutes Corporate Image für Unternehmen von immenser Bedeutung. Es entsteht an allen Touchpoints, an denen Kundschaft, Angestellte, Medien, Banken, öffentliche Institutionen, Lieferanten und alle weiteren Stakeholder mit der Organisation interagieren.

Ihr Einfluss auf das Corporate Image ist begrenzt. Zwar können Sie mit einer konsequenten Strategie eine Corporate Identity schaffen, die ein positives Corporate Image begünstigt. Wie Ihr Unternehmen letztlich wahrgenommen wird, hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Vor allem Medienberichte können ein Corporate Image sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.

Corporate Identity vs. Corporate Image

Vielen ist der Unterschied zwischen Corporate Identity und Corporate Image nicht bekannt. In der Praxis werden beide Begriffe teilweise synonym verwendet – dabei sind sie in ihrer Bedeutung grundverschieden.

Während das Corporate Image wie beschrieben die Außenwirkung des Unternehmens aus Sicht von Kundinnen und Kunden, potenziellen Mitarbeitenden und weiteren Stakeholdern bezeichnet, ist die Corporate Identity das Bild, das ein Unternehmen nach außen verkörpern will. Dazu zählen primär Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Culture.

Vereinfacht zusammengefasst: Die eigens gelenkte Corporate Identity schafft die Voraussetzung für ein möglichst positives Corporate Image, also das Fremdbild des Unternehmens.

So verbessern Sie Ihr Unternehmensimage: 5 konkrete Tipps

Wie gelingt es trotz begrenztem Einfluss, die bestmögliche Grundlage für ein positives Unternehmensimage zu schaffen? Wir geben Ihnen fünf konkrete Tipps, die Sie im Unternehmens- und Kommunikationsalltag anwenden können.

Alle Hinweise zielen auf eine möglichst konsequent gelebte Corporate Identity ab. Nur so kann es gelingen, von außen positiv wahrgenommen zu werden.

1. Kundennähe und Beschwerdemanagement

Gehen Sie ehrlich, transparent und authentisch mit Ihren Kundinnen und Kunden um. Dazu gehört auch ein offenes Ohr bei Beschwerden und eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung, falls etwas schiefgelaufen ist.

2. Schulungen von Mitarbeitenden

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer der bedeutendsten Kommunikationskanäle nach außen. Damit sie sich so verhalten, wie es die Unternehmenskultur vorsieht, sind regelmäßige Schulungen auf Augenhöhe wichtig. Beim Kontakt zwischen Stakeholdern und Mitarbeitenden ist so eine höfliche, zielgerichtete und dem Corporate Image entsprechende Kommunikation gewährleistet.

3. Employer Branding

Wie bestehende sind auch potenzielle Mitarbeitende Multiplikatoren, die Ihre Corporate Identity nach außen weitertragen können und so ein einheitliches Corporate Image schaffen. Zudem ist es wichtig, sich im Kampf um Auszubildende und Fachkräfte als Arbeitgeber zu positionieren. Steigern Sie die Attraktivität Ihrer Arbeitgebermarke, die stark zur Außenwahrnehmung beiträgt.

4. Soziales Engagement

Organisationen, die sich glaubhaft und nicht nur oberflächlich für die Umwelt oder für soziale Anliegen einsetzen, werden positiver wahrgenommen als solche, die kein Augenmerk auf ihre Corporate Social Responsibility legen.

5. Konsequente Kommunikation

Zur Unternehmenskommunikation zählt die Interaktion über alle Kanäle und Beteiligten hinweg. In diesen Bereich fallen also beispielsweise neben einer informativen Website auch lebhafte Social-Media-Kanäle, transparente Pressearbeit und die interne Kommunikation.

Über allen Punkten steht das Top-Down-Prinzip: Damit alle Mitarbeitenden und Beteiligten die Unternehmenskultur verinnerlichen und nach außen tragen können, ist es essenziell, dass Führungskräfte diese vorleben. Nur so gelingt eine authentische Arbeitgebermarke und ein positives Corporate Image in der Konsequenz.

Corporate Image: Sportliches Beispiel aus der Praxis

Ein positiv ausgeprägtes Corporate Image hat Einfluss auf viele Faktoren. Beispielsweise werden Sie von Kundinnen und Kunden als ansprechende Marke wahrgenommen, die Zahlungswilligkeit von Kreditinstituten steigt oder Sie werden als attraktiver Arbeitgeber von Bewerberinnen und Bewerbern eingeschätzt.

In der Welt der Marken und Unternehmen gibt es dutzende Corporate-Image-Beispiele von Organisationen, die auf dem Weg zu einer positiven Außenwahrnehmung einiges richtig gemacht haben. Viele davon sind große Marken, die global anerkannt sind.

Es gibt aber auch viele kleine nationale oder sogar regionale Firmen, die mit einem starken Corporate Image punkten können. Der US-amerikanische Modekonzern Nike gehört mit Sicherheit zu den augenfälligsten globalen Brands.

Das unverkennbare Logo mit dem berühmten Swoosh, wahlweise mit dem klaren Schriftzug NIKE, wirkt bereits sehr sportlich. Genau so wird die gesamte Marke wahrgenommen: dynamisch, modern, jung und attraktiv. Mittels der konsequenten Corporate Identity wurde über Jahrzehnte hinweg ein äußerst positives Corporate Image geschaffen.

Screenshot Corporate-Image Nike

Quelle: Screenshot Nike

Fazit: Das Unternehmensimage ist wichtig für nachhaltigen Erfolg

Wer sich mit der Marke des eigenen Unternehmens auseinandersetzt, kommt schnell an den Punkt der Corporate Identity: Welche Kultur verkörpert die eigene Organisation? Wie gestaltet sich der Markenauftritt optisch und kommunikativ? Für welche Werte und Leitlinien stehen alle Mitarbeitenden und Führungskräfte ein?

Diese Überlegungen bilden die Grundlage dafür, wie ein Unternehmen von außen wahrgenommen wird. Wer in seine Corporate Identity investiert, investiert automatisch in sein Corporate Image. Auch wenn es schwierig ist, direkten Einfluss auf die Außenwahrnehmung zu nehmen: Mit dem konsequenten Branding innerhalb Ihres Unternehmens legen Sie den Grundstein für eine positive Fremdwahrnehmung.

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Titelbild: Tim Robberts / iStock / Getty Images Plus

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