Ist Ihre Content-Strategie in sich geschlossen?

Wir erzählen Ihnen mit Sicherheit nichts Neues, wenn wir sagen, dass Content ein entscheidender Bestandteil einer Marketingstrategie ist.

Wer sich mit Inbound-Marketing befasst, weiß um die Bedeutung von Content für unsere Marken – nicht nur unsere Unternehmensmarken sondern auch unsere persönlichen Marken, die uns als Vordenker repräsentieren. Content ist wichtig, aber es ist nicht immer einfach, richtig einzuschätzen, wie viele Inhalte wir wirklich brauchen oder wie wir eine Qualität und Relevanz gewährleisten können, die unsere Zielgruppe langfristig begeistert.

Wie Sie dieses Thema angehen, ist davon abhängig, welche Ziele Sie für Ihren Content haben und wer Ihre Zielgruppe ist. Es gibt jedoch eine Regel, die universell gilt: Ihr Content muss in sich geschlossen sein und ein einheitliches Maß an Qualität und Relevanz bieten.

Bereit, das Beste aus Ihrem Content-Marketing herauszuholen? Jetzt  Content-Strategy-Framework von contentbird & HubSpot herunterladen.

Warum ist es wichtig, dass Ihr Content ein einheitliches Nutzererlebnis bietet?

Wenn Ihre Inhalte nicht in sich geschlossen sind, nutzen Sie nicht alle Möglichkeiten, mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Wenn Sie hier und da mal ein paar Inhalte erstellen, hilft das bestimmt manchen, ein Thema besser zu verstehen. Allerdings können Sie auf diese Weise nicht alle möglichen Berührungspunkte zwischen Ihrer Marke und Ihrer Zielgruppe abdecken, was Sie davon abhält, langfristige und tiefgründige Beziehungen zu Ihren potenziellen Kunden aufzubauen. Um das zu erreichen, müssen Sie als Content-Ersteller unbedingt darauf achten, dass Ihr Content ein einheitliches und hochwertiges Nutzererlebnis bietet – und zwar über alle Kanäle und Berührungspunkte hinweg.

Das mag zwar recht einleuchtend klingen, ist aber leichter gesagt als getan. Denn um eine solche Einheitlichkeit gewährleisten zu können, müssen Sie zunächst wissen, welcher Teil Ihrer Zielgruppe welchen Content sehen will. Es bringt Ihnen nämlich nichts, einfach so Inhalte bereitzustellen – auch wenn sie damit in mancher Hinsicht ein einheitliches Erlebnis schaffen – sie müssen so präsentiert werden, dass Ihre Marke die Zielgruppe anzieht.

Betrachten wir das mal anhand eines Beispiels: Denken Sie mal an ihren Lieblingsschauspieler oder ihre Lieblingsschauspielerin. Er oder sie spielt vermutlich in einigen Ihrer Lieblingsfilme mit, bietet immer wieder eine fantastische Schauspielleistung und möglicherweise interessieren Sie sich für die Filmprojekte, an denen er oder sie beteiligt ist und zwar ganz einfach deswegen, weil Sie vorangegangene Projekte kennen und mögen. Das ist schon beeindruckend.

Mit Content, der ein einheitliches und interessantes Nutzererlebnis bietet, können Sie Ihre Zielgruppe online an verschiedenen Berührungspunkten in ihrem Kaufprozess erreichen. So können Sie im Laufe der Zeit eine Beziehung aufbauen und können dafür sorgen, dass Ihre Marke Ihren potenziellen Kunden im Gedächtnis bleibt, wenn es für sie darum geht, vertrauenswürdige Informationsquellen zu konsultieren.

Im Folgenden finden Sie 5 Tipps zur Entwicklung einer in sich geschlossenen Content-Strategie.

So erstellen Sie eine in sich geschlossene Content-Strategie

1. Dokumentieren Sie eine Content-Strategie mit konkreten Handlungsschritten

Obwohl 89 % aller B2B-Unternehmen Content-Marketing einsetzen, haben gerade einmal 37 % eine dokumentierte Strategie, die sich mit der Erstellung und Verteilung der Inhalte befasst.

Wenn Sie eine konkrete Strategie dokumentieren, können Sie ähnliche Dynamiken nutzen, wie wenn Sie sich selbst Ziele setzen: Es ist wahrscheinlicher, dass Sie Ihre Ziele erreichen, wenn Sie sie aufschreiben und in konkrete Handlungsschritte unterteilen. So haben Sie eine bessere Kontrolle über Ihren Fortschritt, als wenn Sie es einfach nur mit einer groben Zielsetzung probieren und auf das Beste hoffen. Bei Ihrem Content sieht das sehr ähnlich aus. Sie sollten sich aufschreiben, was Sie erreichen möchten und wie Sie dorthin gelangen wollen.

Der letzte Punkt – das „Wie“ – ist besonders wichtig. Sie können alle Zeit der Welt damit verbringen, Ihre Strategie zu dokumentieren – wenn Sie die Strategie nicht einheitlich in die Tat umsetzen können, ist die Mühe vergebens. Setzen Sie sich also Ziele, zum Beispiel Ihr gewünschtes Gesamtergebnis, Personas, die Mischung des Content und Taktiken für die Promotion Ihrer Inhalte. Legen Sie dann den Grundstein für eine handlungsfähige Content-Strategie, indem Sie diese Ziele in konkrete Handlungsschritte unterteilen.

2. Führen Sie eine Wissensdatenbank

Eine der größten Herausforderungen bei der Erstellung großer Content-Mengen besteht darin, den Überblick zu bewahren. Sie werden im Laufe der Zeit viele Informationen über Ihre Kunden und Ihre Branche anhäufen, und es ist für die Umsetzung Ihrer Content-Strategie wichtig, dass Sie stets darauf zugreifen können.

Hier kann Ihnen eine Wissensdatenbank, in der Sie die wichtigsten Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Inhalte und Ihre Kunden sammeln und organisieren, gute Dienste erweisen. Eine solche Datenbank macht die Erstellung verschiedener Arten von Content viel leichter und hilft Ihnen gleichzeitig dabei, die Einheitlichkeit Ihrer Inhalte zu wahren. Je nahtloser Ihre Prozesse zur Content-Erstellung, -Organisation und -Verwaltung aufeinander abgestimmt sind, desto schneller und leichter werden Ihnen all diese Tätigkeiten von der Hand gehen.

3. Stellen Sie sich das beste Team zusammen

Mit einer konkreten Strategie und einer zuverlässigen Wissensdatenbank ist allerdings noch kein Content erstellt – dafür benötigen Sie einen talentiertes Team.

Natürlich könnten Sie ihre Inhalte selbst erstellen und promoten. Allerdings wird sich das auf lange Sicht kaum skalieren lassen. Denn vermutlich halten Ihre bestehenden Aufgaben Sie ohnehin schon auf Trab. Wenn Sie dann auch die Content-Erstellung übernehmen, leidet darunter entweder die Qualität oder die Relevanz.

Und genau hier hilft Ihnen ein gut aufgestelltes Content-Marketing-Team und ein Netzwerk freiberuflicher Texter. Das Team bei Influence & Co. ist mit diesem Prozess sehr erfolgreich geworden: wir nutzen die Expertise eines Vordenkers, die Schreibfertigkeiten eines Freiberuflers, der die Erkenntnisse in einen guten Text verwandelt und die Erfahrung unseres Teams bei der strategischen Planung, Bearbeitung des Artikels, Veröffentlichung, und Promotion für den Content. Wenn sich Ihre Teammitglieder auf ihre Stärken konzentrieren können, wird Ihr Content besonders hochwertig und Sie werden merken, dass Sie mehr Kanäle und Berührungspunkte mit Ihrer Zielgruppe bedienen können, als wenn Sie alles in Eigenregie durchgeführt hätten.

4. Gewöhnen Sie sich an Ihren Redaktionskalender

Ein Redaktionskalender bietet Ihnen viel mehr Vorteile als lediglich die Planung künftiger Beiträge. Sie können ihn z. B. auch nutzen, um neue Ideen für Inhalte zu sammeln und Ihre Social-Media-Kampagnen zu entwickeln.

Sie können ihren gesamten Content-Prozess optimieren, indem Sie alle Aspekte an einem einzigen Ort zentralisieren, wo Sie mögliche Lücken sehen oder feststellen können, an welchen Stellen Sie womöglich zu viel Content haben. Wenn Sie und Ihr Team sich einen bestimmten Rhythmus und feste Prozesse erarbeiten, wird sich das schnell in der Effizienz Ihrer Content-Erstellung bemerkbar machen. Denn so haben Sie mehr Zeit, sich auf die eigentliche Content-Erstellung zu konzentrieren, anstatt auf die organisatorischen Aspekte.

Ein Content-Kalender ist auch nützlich, um Erfolge und Misserfolge zu dokumentieren. Dadurch können Sie in der Zukunft bessere Entscheidungen treffen. Wenn Sie zum Beispiel herausfinden, dass Inhalte, die zu einer bestimmten Uhrzeit – oder an einem bestimmten Wochentag – gepostet werden tendenziell besser ankommen als andere, können Sie entsprechende Änderungen vornehmen. So wird Ihr Veröffentlichungsplan einheitlicher und sie können Ihre Inhalte optimal nutzen.

5. Machen Sie die Verbreitung Ihrer Inhalte zur Priorität

Die zuvor genannten Schritte hilft Ihnen dabei, eine einheitliche und langfristig wirkungsvolle Content-Erstellung zu etablieren. Doch damit ist es noch nicht getan. Wenn Sie einen solchen Ansatz nicht auch für die Verbreitung und Promotion Ihrer Inhalte durchsetzen können, haben sie lediglich die Erstellung Ihres Content verbessert, nicht ihr gesamtes Content-Marketing.

So sollten Sie beispielsweise vor der Veröffentlichung darüber nachdenken, wie Sie ihren Content verwenden können, um mit Ihrer Zielgruppe Kontakt aufzunehmen. Die Verbreitung Ihres Content sollte eine genauso hohe Priorität bekommen, wie die Content-Entwicklung. Unveröffentlichte oder passiv verteilte Inhalte bringen Ihnen nämlich nicht viel.

Die Erstellung von Inhalten kann sich wie eine lästige Pflicht anfühlen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie bei der Entwicklung oder Verbreitung vorgehen sollten und wo Sie dabei am besten anfangen. Sie ist jedoch eine wichtige Komponente der Marketingstrategie Ihres Unternehmens. Inhalte, die Ihrer Zielgruppe ein einheitliches Nutzererlebnis und eine gleichbleibende Qualität und Relevanz bieten, sind essenziell, um nachhaltige Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen, die Sichtbarkeit Ihrer Marke zu erhöhen den ROI Ihres Content-Marketing zu maximieren. Mit den hier genannten Tipps sind Sie auf dem besten Weg dahin.

Content Strategy Framework herunterladen

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von John Hall, Mitgründer von Influence & Co., der aus dem Englischen übersetzt wurde.

Diesen Artikel weiterempfehlen: