Das letzte Update von Google den Bereich Link Spam aufzuräumen hat Deutschland hart gertoffen. Matt Cutts hat es sehr klar gemacht, dass viele deutsche Marken abgestraft worden sind. 

 

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Natürlich gab es danach ziemliche Unruhe darüber, was Matt Cutts damit genau meint und worauf er sich bezieht. Deswegen gab es einige Spekulationen dazu, dass Link Networks wohl deutlich abgestraft werden könnten. In Frankreich ist das bereits passiert und so wurde das Network Buzzea von Google sehr kritisiert. Viele deutsche Publikationen verkaufen Links und sind dadurch auch deutlich gefährdet. 

Egal ob es sich auf das ein oder andere bezieht, die Nachricht ist klar. Google’s aggressiver Vorgang gegen Link Building findet nicht nur in den USA statt. 

Der öffentliche Kampf gegen Link Building 

Während der letzten Monate hat Google mehr und mehr Arbeit darin gesteckt, Marken zu bestrafen die Links auf unnatürliche Art und Weise gewinnen. Dieses Vorgehen hat nicht nur kleine Marken abgestraft. Viele Großkonzerne waren davon betroffen und mussten mit der dementsprechenden Konsequenz umgehen.

Gerade vor Weihnachten hat Google die Seite RapGenius abgestraft und ganz klar gesagt, dass diese gegen die Richtlinien verstößt. RapGenius hat Blogger dazu motiviert zu bestimmten Seiten zu linken um im Austausch einen Tweet über den eigenen Block zu erhalten. Hier ist eine Nachricht die RapGenius zu einigen Bloggern geschickt hat.

Link-Spamming

 

Genau das sorgte für eine 10-tägige Strafe von Google. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, was Google mit der Plattform gemacht hat, können Sie das hier nachlesen.  

Im Januar hat eines der größten Reiseportale Expedia rund 25% seines Search Traffics verloren. 

Später kam heraus, dass durch einen eigenen Blogpost ausgelöst wurde. So wurde gemeldet wie Expedia verschiedene Link-Building Taktiken eingesetzt hat, um angebliche Gastartikel über die ganze Seite zu verstreuen. Das schlimme daran war, dass die Artikel zu denen gelinkt wurde von keiner Relevanz für den Reiseexperten waren. Linksearchtools hat hier ebenfalls eine ganz Fallstudie zusammengestellt und beschreibt noch einmal genau was vorgefallen ist.

All das mag zu Matt’s post im Januar geführt haben, der den Titel trug: 

"The decay and fall of guest blogging for SEO"

In diesem Artikel hat er gesagt: “So stick a fork in it: guest blogging is done; it’s just gotten too spammy“        

Matt wollte vielen Marken bewusst machen wie uneffektiv die unnatürliche Gewinnung von Gast Artikeln ist und das man dafür sehr schnell abgestraft werden kann.

Der Weg zum besseren Link-Building

Jetzt ist wohl allen klar, dass Google einen aggressiveren Weg eingeschlagen hat, künstliches Link-Building zu unterbinden.  So müssen viele Marketer beginnen umzudenken und sich weniger auf die kurzzeitigen Erfolge konzentrieren. Durch diese schnellen und einfachen Tricks riskieren Sie abgestraft zu werden und reichlich an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Vielen Seiten wird nicht möglich sein sich schon nach 10 Tagen von solch einer Strafte zu erholen, wie RapGenius geschafft hat. Von Google’s Liste zu verschwinden wird jede Menge Mühe und Zeit brauchen, dass viele Unternehmen nicht zur Verfügung stellen können.

An stattdessen sollten Sie sich auf langfristige Ziele und Erfolge konzentrieren. Wie bauen Sie eine Marke auf zu der man gerne hinführt? Wie erstellen Sie wertvolle Inhalte die von Lesern gerne geteilt werden? Google zwingt uns dazu mehr über Qualität anstatt Quantität nachzudenken.

Dieser Herausforderung werden deutsche Marketer sich wohl noch in den nächsten Jahren stellen müssen. 

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Ursprünglich veröffentlicht am 5. Februar 2014, aktualisiert am November 26 2018

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