Marketing auf der Überholspur

Please select one of the blog options to subscribe.

13 April 2017

Eine Frage des Designs: 8 Tipps für eine bessere Konversionsrate auf Ihrem Blog

Verfasst von | @

Eine Frage des Designs: 8 Tipps für eine bessere Konversionsrate auf Ihrem Blog

Haben Sie jemals von der auf dem Disney Channel ausgestrahlten Sendung Hund mit Blog gehört?

Nein, Sie haben richtig gelesen.

Auch wir kamen aus dem Staunen kaum noch heraus. Zwei Gedanken gingen uns dabei vor allem durch den Kopf: Zum einen die Frage, was bloß aus den guten alten Sendungen aus unserer Kindheit geworden war (wer erinnert sich noch an den Disney Club?), zum anderen die Schlussfolgerung, dass heutzutage wohl wirklich jeder einen Blog hat.

Und da mittlerweile anscheinend nicht nur jede zweite Person, sondern scheinbar auch ihre Haustiere in der Welt des Bloggens unterwegs sind, wissen die meisten Internetnutzer um die gängigen Konversionstaktiken auf Blogs und – ganz zum Nachteil von uns Marketern – wie man diese umgeht.

Aber keine Sorge: Trotz dieses Hindernisses gibt es dennoch einige simple, datenbasierte Funktionen und Strategien, mit deren Hilfe Sie Leads anziehen können. Das Geheimnis? Ein auf Konversion ausgerichtetes Blog-Design.

CTA sind Dreh- und Angelpunkt für Konversionen auf Ihrer Website. Steigern Sie  Ihre Konversionsrate jetzt mit diesen 50 kostenlosen und frei anpassbaren  CTA-Vorlagen.

Wenn Sie also der Meinung sind, dass Ihrem Blog das gewisse Etwas fehlt, verraten wir Ihnen, welche Grundsätze Sie befolgen sollten, um sogar Hund mit Blog in den Schatten zu stellen.

1) Eine separate Seite zum Abonnieren Ihres Blogs

Ein altbewährter „Trick“, der heutzutage oft vergessen wird, ist das Einrichten einer Landing-Page, die spezifisch dazu dient, Ihren Blog zu abonnieren.

Viele Blogs klagen nicht zuletzt deshalb über zu wenig Abonnenten, weil Leser keinen Grund sehen, besagte Blogs zu abonnieren. Stellen Sie sich also folgende Fragen:

Gibt es einen guten Grund, weshalb Leser Ihren Blog abonnieren sollten? Wieso lohnt es sich für sie, E-Mails von Ihnen zu erhalten? Welchen Mehrwert bietet Ihr Blog?

Eine separate Landing-Page zum Abonnieren Ihres Blogs bietet eine ideale Gelegenheit, Ihre Leser von sich zu überzeugen – weitaus mehr, als das mit einem einfachen Pop-up oder einer Seitenleiste möglich wäre.

Auf der Landing-Page können Sie den Mehrwert Ihres Blogs gegenüber Ihrer Zielgruppe mithilfe von Social Proof und handfesten Beispielen verdeutlichen, was sich natürlich positiv auf Ihre Konversionsrate auswirkt.

Außerdem verfügen Sie so über eine Seite, die Sie nicht nur auf Ihrem Blog direkt verlinken können, sondern auch für SEO optimieren können, damit Ihre Marke in Suchergebnissen erscheint. Schließlich hängt die Anzahl an Abonnenten nicht zuletzt von der Anzahl an Nutzern ab, die auf Ihren Blog stoßen.

Sehen Sie sich zur Veranschaulichung folgendes Beispiel von Social Media Examiner an. Wie Sie sehen können, wird hier ein Lead-Magnet verwendet – damit beschäftigen wir uns in Punkt 7 näher. 

Social Media Examiner - Lead-Magnet

 2) Ansprechende visuelle Gestaltung

Wenn die Beliebtheit von Foto-Filtern uns eines gelehrt hat, dann, dass wir in einer oberflächlichen Welt leben – und gerade als Marketer ist dieses Wissen ganz besonders wichtig.

Es reicht längst nicht mehr aus, Leuten eine Reihe von Informationen zu servieren und seinen Job damit als getan zu sehen. Nein, das Ganze will auch hübsch verpackt sein.  

Studien haben ergeben, dass das Top-Suchergebnis auf Google im Durchschnitt nicht weniger als neun Bilder aufweist. Handelt es sich dabei um qualitativ hochwertige Bilder, werden sie im Durchschnitt um 121 % öfter geteilt. Vor diesem Hintergrund sollten Sie versuchen, Ihre schriftlichen Inhalte mit relevanten Designs, Fotos und Grafiken zu unterlegen.

Blogs mit hohen Konversionsraten sind dahingehend optimiert, dass sie solche hochwertigen Bilder strategisch einsetzen und rundum möglichst anschaulich gestaltet sind.

Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist Contently: Der abgebildete Artikel besticht auf den ersten Blick durch auffällige, bunte Grafiken, die sofort ins Auge fallen und zum Weiterlesen anregen.

Contently – Ansprechende visuelle Elemente fördern die Konversionsrate

3) Kurze Ladezeiten

Kommen wir nun zu einem Problem, das hübsche Bilder leider allzu oft mit sich bringen: lange Ladezeiten.

Eine Studie von Akamai hat ergeben, dass rund die Hälfte aller Internetnutzer Seitenladezeiten von 2 Sekunden oder weniger erwarten. Mit anderen Worten: Wenn Sie auf Ihrem Blog eine Menge Bilder verwenden, dieser jedoch nicht für die Anzeige hochauflösender Dateien optimiert ist, gehen Ihnen unter Umständen schon eine Menge Leads durch die Lappen, während Ihre Bilder noch am Laden sind.

Um genau das zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, Bilddateien zu komprimieren und Ihren Blog so einzurichten, dass kurze Ladezeiten gewährleistet sind. So verhindern Sie, dass Leser Ihren Blog nach wenigen Sekunden schon wieder verlassen.

Nun fragen Sie sich vielleicht, wie kurz Ihre Ladezeiten denn nun sein sollten. In diesem Fall können Sie Google Analytics verwenden, um die On-Screen-Zeit des durchschnittlichen Nutzers zu ermitteln. Fällt diese niedrig aus (und ist Ihre Bounce-Rate hoch), entgehen Ihnen eventuell Abonnenten aufgrund von langsamen Ladezeiten. Die genauen Ladezeiten Ihres Blogs können Sie hier messen. Besprechen Sie anschließend bei Bedarf mit Ihrem Webentwickler mögliche Optionen, um diese Zahl zu verbessern.

Bedenken Sie, dass sogar ein paar Sekunden zu viel zu einer höheren Bounce-Rate führen und sich negativ auf Ihre Konversionsraten auswirken können.

4) Mobile/responsive Design

Hier bei HubSpot gehört unser Blog zu den beliebtesten Seiten unter mobilen Nutzern. Wenn das auch auf Ihr Unternehmen zutrifft, sollten Sie folgende Tipps unbedingt beachten. Sorgen Sie für ein möglichst benutzerfreundliches Browsing- und Leseerlebnis, indem Sie die Seite für Mobilgeräte optimieren.

Responsive Design gehört in Sachen mobiler Optimierung zweifellos zu den effektivsten Methoden schlechthin: Schriftgröße, Bilder und Layouts werden automatisch an das jeweilige Gerät angepasst, ohne dass dafür ein eigenes separates Design notwendig wäre.  

Ein einheitlich positives Benutzererlebnis auf Desktop- und Mobilgeräten erleichtert Besuchern Ihres Blogs die Konversion, wenn ihnen der Sinn danach steht.

5) Cross-Browser-Optimierung

Neben der Optimierung für Mobilgeräte ist es außerdem wichtig, dass das Design Ihres Blogs in sämtlichen Web-Browsern einheitlich und ansprechend aussieht.

Cross-Browser-Testing und -Optimierung helfen Ihnen, über sämtliche Browser hinweg ein möglichst ideales Benutzererlebnis zu schaffen. Immerhin wollen Sie nicht riskieren, dass einer Ihrer treuen Leser sich in Zukunft für einen anderen Blog entscheidet, nur weil er sich einen Mac gekauft hat, Ihr Blog aber lediglich für Android optimiert ist.

6) Links für Social-Media-Sharing, die ins Auge stechen

Im Marketing – und ganz besonders im Zeitalter von Social Media und Inbound-Marketing – geht doch nichts über Mundpropaganda. Aber wie nutzen Sie Mundpropaganda am besten, um Ihre eigene Konversionsrate zu steigern? Ganz einfach: indem Sie Social-Media-Sharing-Links auffällig auf Ihrem Blog platzieren. Um sich das Ganze zu veranschaulichen, sehen Sie sich dieses Beispiel von unserem Blog bei IMPACT an (wir verwenden Social-Media-Sharing-Links sowohl auf der Startseite als auch in den einzelnen Artikeln):

Beispiel von auffallenden Socia-Media-Sharing-Optionen von HubSpot-Agenturpartner IMPACT

Beispiel von auffallenden Socia-Media-Sharing-Optionen von HubSpot-Agenturpartner IMPACT

Es mag traurig klingen, ist aber leider wahr: Wie Upworthy herausfand, teilen Leser, die einen Artikel nur zu 25 % gelesen haben, diesen mit höherer Wahrscheinlichkeit als Leser, die den Artikel zu Ende gelesen haben. Nutzen Sie dieses Wissen zu Ihrem Vorteil. Fügen Sie leicht erkennbare und klickbare Social-Media-Sharing-Buttons zu all Ihren Artikeln sowie zur Startseite Ihres Blogs hinzu, damit Leser Beiträge im Handumdrehen in den sozialen Netzwerken teilen können.

Je leichter es für Benutzer ist, Ihre Artikel zu teilen, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie dies tun – und wie bereits gesagt, kann eine höhere Anzahl an Besuchern Ihrer Konversionsrate nur guttun.                                                           

7) Ein Lead-Magnet für Abonnenten

Wir wollen ehrlich mit Ihnen sein: Egal, wie sehr Sie Ihren Blog auch auf Vordermann bringen, es wird immer Benutzer geben, die vor einem E-Mail-Abonnement zurückschrecken. Genau deshalb empfiehlt es sich, einen Lead-Magneten zu verwenden.

Ein Lead-Magnet ist sozusagen ein Premium-Angebot, dem Besucher nicht widerstehen können. Es handelt sich um einen Inhalt, für den Ihre Besucher im Gegenzug gerne ihre E-Mail-Adresse angeben. In diesem konkreten Fall geht es dabei um einen guten Grund zum Abonnieren Ihres Blogs.

Beispiel eines Lead-Magneten von der HubSpot-Partneragentur IMPACT

Hochwertige Inhalte, auf die Nutzer erst zugreifen können, nachdem sie Ihren Blog abonniert haben (das kann etwa ein Video oder ein Leitfaden wie im Beispiel oben sein), sind in etwa mit Produkten vergleichbar, die man beim Kauf kostenlos dazu erhält. Sie sind das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf der Torte und geben Nutzern nicht nur einen Anreiz, Ihren Blog zu abonnieren, da sie dadurch einen direkten Mehrwert bzw. sofortige Befriedigung erhalten, sondern sorgen auch für eine gewisse Exklusivität.

Wenn Sie die Vorteile dieses Inhalts auf Ihrem Blog hervorheben, haben Sie gute Chancen, neue Abonnenten zu ergattern und eine höhere Konversionsrate zu erzielen.

8) Ein „Exit-Intent-Pop-up“

Falls Sie mit dem Begriff nichts anfangen können: Als Exit-Intent-Pop-up bezeichnet man eine Nachricht, die angezeigt wird, wenn ein Besucher versucht, eine Seite zu schließen bzw. zu verlassen.

Als Verbraucher verflucht man solche Pop-ups natürlich, für uns Marketer sind sie allerdings äußerst effektiv.

WP Beginner hat es zum Beispiel geschafft, seine Anzahl an Abonnenten durch Implementieren eines Exit-Intent-Pop-ups auf dem eigenen Blog um ganze 600 % zu steigern – und dabei handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall.

Exit-Intent-Pop-ups sind zugegebenermaßen nicht gerade subtil (vielleicht arbeitet Google gerade deshalb daran, sie auf mobilen Websites abzuschaffen), allerdings bieten sie Nutzern eine letzte Chance zur Konversion, bevor diese Ihre Website verlassen.

Für Sie bedeutet dies eine Gelegenheit, neue Besucher von sich zu überzeugen oder Leads zurückzugewinnen, die kurz davor stehen, Ihr Unternehmen abzuschreiben. Überzeugen Sie sich am besten selbst!

Fügen Sie ein Exit-Intent-Pop-up zu Ihrem Blog hinzu, um Nutzer von dessen Mehrwert zu überzeugen oder sie auf Ihren Lead-Magneten aufmerksam zu machen.

Ein gutes Beispiel ist dieses (gewagte) Exit-Intent-Pop-up von Neil Patel:

Beispiel eines Exit-Intent-Pop-up von Neil Patel

Wie schlägt sich Ihr Blog angesichts der hier genannten Design-Prinzipien? Haben Sie Bereiche ausmachen können, in denen womöglich Verbesserungsbedarf besteht? Oder konnten Sie Inspiration für die zukünftige Gestaltung Ihres Blogs gewinnen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.

Jetzt kostenlos 50 CTA-Vorlagen in PowerPoint herunterladen!

Dieser Artikel ist ursprünglich als Gastbeitrag der HubSpot-Partneragentur IMPACT auf dem HubSpot.com-Partner-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Themen: Inbound Marketing

Abonnieren

Kommentare

Leider ist es nicht mehr möglich, Kommentare für diesen Beitrag zu hinterlassen, da die Kommentar-Funktion für ältere Beiträge deaktiviert wird. Natürlich ist uns Ihre Meinung dennoch wichtig! Schicken Sie uns einfach einen Tweet @HubSpot, um uns zu kontaktieren!

Kommentare
X

Ihre Konkurrenz beliest sich auch.

Bleiben Sie am Ball mit unseren Tipps unserer Marketing-Experten und sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung. Abonnieren Sie jetzt den HubSpot Marketing-Blog.