7 unschlagbare Tipps für ein besseres organisches Ranking von Blog-Beiträgen

7 unschlagbare Tipps für ein besseres organisches Ranking von Blog-Beiträgen

Falls Sie momentan eine Content-Marketing-Kampagne am Laufen haben, können wir wohl getrost davon ausgehen, dass Sie bereits eine ganze Reihe von Blog-Beiträgen verfasst und veröffentlicht haben. Die entscheidende Frage ist nur: Generieren Sie damit auch Traffic? Selbst ein noch so fantastischer Beitrag ist praktisch wertlos, wenn niemand Interesse daran zeigt. Aber was kann man tun, wenn die Leserschaft tatsächlich mal ausbleibt?

Ganz einfach: Man verbessert das organische Suchmaschinenranking seiner Beiträge!

Bevor wir Ihnen jedoch zu viel versprechen, sei eines gesagt: Nicht jeder Beitrag hat das Potenzial, ein gutes Ranking zu erzielen. Gerade deshalb sollten Sie sich als Allererstes überlegen, welche Ihrer Blog-Beiträge überhaupt das Zeug dazu haben, in den Suchergebnissen gut abzuschneiden und bei welchen Beiträgen dies den größten Vorteil für Ihr Unternehmen bedeutet.

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Wie ermittelt man einen passenden Beitrag?

In einem ersten Schritt sollten Sie das Ziel-Keyword im Titel Ihres Beitrags, für das Sie ein hohes Ranking erzielen möchten, googeln. So können Sie sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie hoch der Wettbewerb rund um dieses Keyword/Thema ist. Welche Seiten werden ganz oben in den Suchergebnissen angezeigt? Wenn es sich um Seiten wie Spiegel, Forbes, Bund.de oder Ähnliches handelt, stehen die Chancen, Ihre Konkurrenz auszustechen, in der Regel eher schlecht.

Brian Dean von Backlinko hat das Ganze passend auf den Punkt gebracht: „Gemäß des Prinzips der Gleichberechtigung erzielt eine Seite auf einer Domain mit hoher Autorität ein besseres Ranking als eine Seite auf einer Domain mit niedriger Autorität.“

Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Idee, sich für einen Blog-Beitrag mit einem weniger begehrten Ziel-Keyword zu entscheiden. Das heißt jedoch keineswegs, dass Sie unbedingt Keywords vermeiden sollten, mit denen Ihre Wettbewerber bereits in Suchergebnissen vertreten sind – im Gegenteil! Denn wenn Ihre Konkurrenz für ein bestimmtes Keyword ein gutes Ranking erzielen kann, gibt es keinen Grund, wieso Sie das nicht auch könnten. Weitere Details dazu, wie man solche Keywords ermittelt, finden Sie in diesem Artikel.

Sie sollten außerdem das aktuelle Ranking Ihres Beitrags überprüfen: Wo wird dieser momentan in den Ergebnisseiten von Google angezeigt? Ganz unten auf Seite 1? Auf Seite 2? Vielleicht sogar auf Seite 3? Sie sollten einen Beitrag wählen, der von Google bereits indexiert wurde und der auf den ersten 2 oder 3 Suchergebnisseiten erscheint. Schneidet ein Beitrag ohnehin schon gut ab, ist es weitaus einfacher, damit ein noch höheres Ranking zu erzielen, als wenn dieser Beitrag für Google quasi nicht existiert.

So verbessern Sie das Ranking eines Blog-Beitrags

Nachdem Sie einen Beitrag gewählt haben, von dem Sie glauben, dass er es an die Spitze der Google-Suchergebnisse schaffen kann, ist es jetzt an der Zeit, dieses Ziel in die Tat umzusetzen. Und keine Sorge – das Ganze ist gar nicht so schwer: Um dem Ranking Ihres Blogs einen kräftigen Schub zu verpassen, müssen Sie nur diese 7 Tipps befolgen:

1) Verbessern des Rankings durch entsprechende Optimierungen

Dieser Tipp mag für erfolgreiche (Inbound-)Marketer offensichtlich erscheinen. Erlauben Sie uns dennoch, an dieser Stelle kurz auf die wichtigsten Grundlagen einzugehen:

  • Keyword-Optimierung: Konzentrieren Sie sich auf Longtail-Keywords und verwenden Sie innerhalb des Beitrags sowohl das Ziel-Keyword als auch entsprechende Synonyme. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass dies organisch wirkt. Schließlich wollen Sie nicht, dass Ihr Blog zu einer bloßen Aneinanderreihung von Keywords wird!
  • Titel-Optimierung: Erwähnen Sie das Keyword (so früh wie möglich) im Titel und beschränken Sie sich auf 60 Zeichen.
  • Optimierung der Meta-Beschreibung: Erwähnen Sie Ihr Keyword, achten Sie darauf, eine Länge von 160 Zeichen nicht zu überschreiten, und beschreiben Sie Ihren Blog auf kurze, prägnante und vor allem interessante Art und Weise.
  • URL-Optimierung: Studien haben ergeben, dass kurze URLs mit einer hohen Anzahl an Keywords ein besseres Ranking erzielen.
  • Optimierung von Bildern: Vergessen Sie nicht, dass auch die visuelle Komponente eine entscheidende Rolle spielt! Fügen Sie auch Keywords/Synonyme als ALT-Text hinzu.
  • Link-Optimierung: Fügen Sie gegebenenfalls interne Verlinkungen hinzu und verwenden Sie externe Verlinkungen, um auf Quellen zu verweisen, die Ihre eigenen Aussagen bestätigen oder unterstreichen.

Weitere Informationen zu bewährten Methoden für die Blog-Optimierung finden Sie hier.

2) Verbessern des Rankings durch externe Links

Das Prinzip der externen Verlinkung wurde bereits in Punkt 1 angesprochen, allerdings wollen wir an dieser Stelle etwas näher auf das Thema eingehen. Obschon Google mehr oder weniger abstreitet, dass externe Verlinkungen sich auf das Ranking auswirken, hat eine Studie unter der Leitung von Reboot ergeben, dass durchaus eine Verbindung zwischen den externen (ausgehenden) Links einer Seite und deren Suchmaschinen-Ranking besteht. Die Studie hebt hervor, dass Links mit einer hochrangigen Autorität einen positiven Einfluss auf die SEO einer Seite haben. Insofern ist es eine gute Idee, solche Links zu Blog-Beiträgen hinzuzufügen, deren Ranking Sie verbessern möchten.

3) Verbessern des Rankings durch Backlinks von hochrangigen Websites

Beachten Sie dabei, dass Backlinks (auch: Inbound-Links) von etablierten Domains eine höhere Autorität aufweisen als solche von neuen Domains. Insofern sind Backlinks von hochrangigen Websites äußerst effektiv, wenn Sie dem Ranking eines Blog-Beitrags einen Schub verpassen möchten. Sie können Ihr Backlink-Profil auf unterschiedliche Art und Weise aufbauen, allerdings sind folgende Methoden in jedem Fall ein guter Ausgangspunkt:

  • E-Mail-Outreach: Führen Sie ein E-Mail-Outreach-Programm ein, in dessen Rahmen Sie Betreiber von Websites kontaktieren, die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Thema Ihres Beitrags stehen, und um einen Backlink bitten.
  • Social-Media-Sharing-Outreach: Sie können keine E-Mail verschicken, weil Ihnen die nötigen Kontaktinformationen fehlen? Kein Problem: Wenden Sie sich einfach direkt an hochrangige Websites, indem Sie Kommentare in ihren sozialen Netzwerken bzw. auf ihren Blogs hinterlassen oder ihnen auf diesem Weg eine Privatnachricht senden.
  • Gastbeiträge auf hochrangigen Branchen-Websites: Es kann sein, dass Sie erst einmal ein paar E-Mails senden müssen, um sich bei den jeweiligen Betreibern zu erkundigen, ob sie Gastbeiträge auf ihren Websites erlauben. Ist dies der Fall, haben Sie eine ideale Gelegenheit, wertvolle Backlinks zu ergattern.

4) Verbessern des Rankings durch semantische Keywords

Unter dem Begriff „Semantik“ versteht man die Lehre der Bedeutung sprachlicher Zeichen, wie zum Beispiel Wörtern oder Sätzen. In der modernen semantischen Suche ist es entscheidend, über eine umfangreiche Datenbank an aussagekräftigen Keywords zu verfügen, damit der Kontext von Suchanfragen jeglicher Art ermittelt werden kann. Semantische Keywords (auch LSI-Keywords genannt) sind also Keywords, die mit Ihrem Haupt-Keyword themenverwandt sind.

Nehmen wir zum Beispiel an, jemand sucht nach dem Begriff „Läufer“. Hier stellt sich die Frage, ob damit eine Person, ein Teppich, eine Schachfigur oder einer der zahlreichen technischen Begriffe, die mit diesem Ausdruck verbunden werden, gemeint ist.

Der Google-Algorithmus berücksichtigt seit einiger Zeit semantische Beziehungen, um die Suchintention von Nutzern zu verstehen. Indem Sie in Ihrem Beitrag semantische Keywords verwenden, helfen Sie Google, dessen Inhalt zu verstehen und zu ermitteln, ob er zu einer bestimmten Suchanfrage passt. Diese Keywords weisen möglicherweise kein besonders hohes Suchvolumen auf – insbesondere im Vergleich zu dem Keyword, das als Basis für die Optimierung Ihres Beitrags dient –, allerdings sorgen Sie für eine größere Relevanz.

Anbei ein paar Beispiele semantischer Keyword-Phrasen für die Suchanfrage „läufer nach maß“:

Suchvorschläge für semantische Keywords in Google

5) Verbessern des Rankings durch Content Syndication

Wenn einer Ihrer Blog-Beiträge (oder ein anderer beliebter Inhalt) auf einer innerhalb Ihrer Branche beliebten Website veröffentlicht wird, redet man von „Content Syndication“. Durch die Syndizierung von Blog-Beiträgen haben Sie die Chance, eine weitaus größere Zielgruppe zu erreichen, als dies andernfalls jemals möglich wäre. Es gibt viele Netzwerke, die sich auf Content Syndication spezialisieren – hier haben Sie also die Qual der Wahl. Als Nächstes müssen Sie nur noch ermitteln, welche Websites innerhalb Ihrer Branche für die Syndizierung Ihrer Inhalte in Frage kommen.

Zum Beispiel werden einige HubSpot.com-Beiträge auf business2community.com  veröffentlicht, wo sie mehr Leser erreichen als auf unserem eigenen Agenturblog. Achten Sie darauf, dass der Beitrag, den Sie für die Syndizierung auswählen, einen Link zu Ihrer Website enthält. So erhalten Sie nicht nur einen Backlink, sondern kommen auch in den Genuss des darüber generierten Traffics!

6) Verbessern des Rankings durch Social Signals

„Social Signals“ ist ein Sammelbegriff für sämtliche Interaktionen von Nutzern in sozialen Netzwerken mit Inhalten, also etwa „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, Retweets und +1-Empfehlungen. Mit Social Signals verhält es sich ähnlich wie mit anderen Aspekten des Google-Algorithmus: Der Web-Gigant hat bisher noch nicht offiziell bestätigt, dass diese Art von Nutzerrückmeldungen einen Ranking-Faktor darstellen. Insofern lässt sich über die tatsächliche Bedeutung von Social Signals durchaus streiten.

Nichtsdestotrotz ist in verschiedenen Fallstudien von einem Zusammenhang zwischen Social Signals und einem verbesserten Ranking die Rede. Und das ist noch nicht alles: Social Signals sollen sich außerdem positiv auf den Traffic auswirken, es ist also in jedem Fall geraten, alles daran zu tun, dass Nutzer mit Ihren Inhalten interagieren (können).

7) Verbessern des Rankings durch eine höhere Klickrate

Die Klickrate (CTR, Click-through rate) ist ein Nutzerinteraktionssignal, das Google bei der Einstufung von Inhalten hilft: Basierend auf der Anzahl an Klicks, die ein Beitrag erhalten hat, wird bestimmt, wie „lesenswert“ dieser ist. Aber wie erhöht man die organische Klickrate eines Beitrags?

Zunächst einmal ist es eine gute Idee, den Titel des Beitrags zu optimieren. Bedenken Sie, dass die meisten Leser Ihres Blogs vielbeschäftigte Leute sind. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass der Titel Ihres Beitrags zum Weiterlesen anregt. Also verpassen Sie Ihrem Beitrag einen interessanten Titel, der förmlich danach verlangt, angeklickt zu werden – aber verwenden Sie hierzu nicht mehr als 60 Zeichen (was im Deutschen zugegebenermaßen nicht immer einfach ist).

Nehmen wir zum Beispiel den Titel dieses Beitrags: „7 unschlagbare Tipps für ein besseres organisches Ranking von Blog-Beiträgen“. Viele von Ihnen haben sich wahrscheinlich gefragt, was diese Tipps so unschlagbar macht, und auf den Beitrag geklickt, um genau das herauszufinden. Der Titel hat seinen Zweck also erfüllt.

Verbessern Sie noch heute das organische Ranking Ihrer Blog-Beiträge

Damit wären wir auch schon am Ende unserer 7 unschlagbaren Tipps für ein besseres organisches Ranking von Blog-Beiträgen angekommen. Also, machen Sie sich am besten heute noch an die Arbeit! Optimieren Sie Ihre Blog-Beiträge und sehen Sie zu, wie Ihr Traffic in die Höhe schnellt.

Haben Sie noch weitere Tipps und Tricks, um das organische Suchmaschinenranking von Blog-Beiträgen zu optimieren? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.

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Dieser Artikel ist ursprünglich als Gastbeitrag der HubSpot-Partneragentur Leap Clixx auf dem HubSpot.com-Partner-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

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