In vielen Unternehmen sind ERP- und CRM-Systeme heute kaum wegzudenken. Beide Systeme optimieren interne Abläufe und sind daher eine willkommene Unterstützung. Während sich CRM-Systeme nur auf die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden spezialisieren, ist die ERP-Software ein Alleskönner. Sie kommt in fast allen Unternehmensbereichen zum Einsatz.

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Worin genau die Unterschiede liegen und wie Sie von ERP- und CRM-Systemen profitieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

ERP-Systeme können oft in allen Bereichen eines Unternehmens hilfreich sein – von der Produktion, über Lieferketten und dem Finanzmanagement bis zu Gehaltszahlungen.

ERP-Systeme sind eine effektive Lösung für die Zusammenführung verschiedener Bereiche zu einem einzigen kommunizierenden System. Dies dient besonders in größeren Unternehmen dazu, dass verschiedene Bereiche vernetzt bleiben und Prozesse auf mehreren Ebenen gleichzeitig stattfinden können. Beispielsweise verhindert ein ERP-System, dass unterschiedliche Abteilungen ähnliche (oder gleiche) Aufgaben zweimal ausführen und dient damit der Kostenreduktion.

Beispielsweise können Mitarbeiter mit CRM-Systemen Vorlagen für E-Mails erstellen. Dabei „befüllt“ die Software diese automatisch mit Informationen über neue Produkte und versendet die E-Mails an potenzielle Kunden. 

ERP-Systeme können ähnliche Aufgaben zwar auch übernehmen, jedoch liegen die Kernfunktionen an einer anderen Stelle. Daher sind CRM-Systeme für Unternehmen, die sich hauptsächlich auf den Kundenkontakt spezialisieren, nützlicher. Darin besteht auch der Hauptunterschied zwischen CRM- und ERP-Systemen.

Anbieter für ERP-Systeme

Der Umsatz von CRM- und ERP-Systemen ist beachtlich. 53 % der Unternehmen gaben 2018 an, diese Systeme als wichtige Investitionen zu sehen. 2017 hatte der Markt ein Volumen von 32 Milliarden USD. Bis 2023 soll dieser auf über 49 Milliarden USD ansteigen.

Vier bekannte Unternehmen, die solche ERP-Softwarepakete anbieten, stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

SAP Business ByDesign

Ein bekanntes Beispiel aus Deutschland ist das Unternehmen SAP. Es verspricht durch Nutzung seiner Software SAP Business ByDesign eine Verbesserung der Buchhaltung, des Projektmanagements, der Personalverwaltung und ebenfalls der Kundenbetreuung.

SAP Business ByDesign eignet sich vor allem für schnell wachsende mittelständige Unternehmen. Durch Zugang über die Cloud bietet die Software den Nutzern einen flexiblen Zugriff auf ihre Geschäftsprozesse.

Microsoft Dynamics 365

Auf dem Markt für ERP-Systeme ist Microsoft ebenfalls vertreten. Die Software Microsoft Dynamics 365 verspricht die Optimierung jedes Produktionsprozesses und eine Verwaltung aller Produkteigenschaften.

Ebenfalls lassen sich Terminplanung, Auslieferungsprozesse und die Produktqualität durch Nutzung von künstlicher Intelligenz aufwerten. 

NetSuite

NetSuite ist ein weiterer bekannter Anbieter für ERP. Die Software bietet ein besseres Management von Lagerinventar, Verkauf und Finanzverwaltung sowie weiteren Geschäftsbereichen.

Tabellenbasierte Arbeitsschritte kann die Software um bis zu 70 % beschleunigen. Auch hier kann der Nutzer per Cloud auf das System zugreifen.

Odoo ERP Self Hosted

Als sehr kostengünstige Alternative zu den drei vorherigen genannten Lösungen eignet sich die Open Source Software Odoo ERP Self Hosted. Durch den Open-Source-Charakter können Nutzer sogar ihre eigenen Zusatzfunktionen schreiben.

Odoo ERP Self Hosted ist nutzerfreundlich und unterstützt Unternehmer bei der Erstellung von Websites und der Verwaltung von verschiedenen Geschäftsbereichen.

Wie profitieren Unternehmen von ERP- und CRM-Systemen?

Sowohl ERP- und CRM-Softwarepakete sind umfangreich und besitzen komplexe Architekturen. Daher müssen Nutzer zunächst einige Zeit investieren, bis sie die Programme in vollem Umfang nutzen können. Bei korrekter Anwendung birgt dies aber viele Vorteile: 

Präzisere Angebotserstellung

Das Verkaufspersonal kann – auch im Außendienst – immer auf aktuelle Preise und die Anzahl der zurzeit verfügbaren Produkte zugreifen und auf deren Basis akkurate Angebote erstellen.

Optimierungspotenzial steigt

Ein großer Vorteil von computergestützter Verwaltung ist allgemein, dass sie viele Daten aus vergangenen Jahren speichert. Findige Analysten können sich dies zunutze machen und durch „Data Mining“ Umsätze und Kosten der letzten Jahre analysieren und bisher unbekannte Einflussfaktoren aufdecken. Durch dieses Wissen kann ein Unternehmen seine Geschäftsprozesse weiter optimieren.

Vergrößerung von Synergien

Da Mitarbeiter ihre Dateien untereinander austauschen und jeder im System einsehen kann, welche Aufgaben schon erledigt wurden (z. B. Berichte oder Dokumente an Ämter), kann vermieden werden, dass die gleichen Prozesse mehrfach ausgeführt werden. Dadurch wird viel Zeit im Unternehmen eingespart.

Schnellere Kommunikation

ERP-Software erlaubt es in etwa, dass Verkäufer an der Kasse direkt ihre Transaktionen an andere Abteilungen weiterleiten, sodass deren Bearbeitung ohne Verzögerung weitergeführt werden kann.

Zudem kann die Software ganze Produktionsketten in Echtzeit überwachen; eventuelle Engpässe oder Fehler lassen sich so schnell aufdecken. 

ERP oder CRM oder beides?

Die Integration von ERP- und CRM-Systemen in wichtige Unternehmensabläufe kann viele Vorteile mit sich bringen. Beide Systeme tragen zu einer besseren Kommunikation sowohl innerhalb des Unternehmens als auch mit Kunden bei. Eine ERP-Software verfolgt eher einen ganzheitlichen Ansatz und bietet hilfreiche Funktionen in allen Geschäftsbereichen an.

CRM-Systeme spezialisieren sich dabei auf den Erhalt von Kundenbeziehungen. Viele ERP-Systeme unterstützen deshalb Features, die in den klassischen Feldern von einer CRM-Software anzutreffen sind.

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Headerbild: Artem Peretiatko / iStock / Getty Images Plus

Ursprünglich veröffentlicht am 21. Januar 2020, aktualisiert am Januar 21 2020

Themen:

CRM