So werden Sie zum Content Creator: 10 hilfreiche Tipps

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Janina Rybka
Janina Rybka

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Sprudeln Sie vor Ideen, Kreativität und einer Leidenschaft, Ihre einzigartige Perspektive mit der Welt zu teilen? Dann könnte die Arbeit als Content Creator genau das Richtige für Sie sein.

Content Creatorin erstellt verschiedenen Content am Laptop

Content Creatorinnen und Content Creator sind aufgrund ihrer kreativen und informativen Inhalte, die sie produzieren, wertschöpfend – sei es für ein Unternehmen oder auf eigene Faust. Doch was braucht es, um ein guter Content Creator zu sein? Wenn Sie wissen wollen, wie Sie eine Content Creatorin oder ein Content Creator werden, folgen Sie diesen Schritten und Beispielen von erfolgreichen Experten und Expertinnen aus verschiedenen Branchen.

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Zu den häufigsten Typen von Content Creators gehören:

  • Podcasterinnen und Podcaster
  • YouTuberinnen und YouTuber
  • Schriftstellerinnen und Schriftsteller
  • Influencerinnen und Influencer auf Social Media

Sowohl Content Creators als auch Influencer und Content Marketer produzieren Inhalte, um Ihre Zielgruppen zu erreichen. Doch es gibt Unterschiede, auf die ich im Folgenden kurz eingehen möchte.

Was ist der Unterschied zwischen einem Content Creator und einem Influencer?

Ein Content Creator bzw. eine Content Creatorin produziert wie beschrieben Inhalte für verschiedene Plattformen. Das Ziel ist in der Regel, Informationen zu teilen oder zu unterhalten.

Influencerinnen und Influencer hingegen nutzen ihre Reichweite und Einfluss auf Social Media, um die Meinungen und letztlich bei Kooperationen mit Marken auch die Kaufentscheidungen der Followerschaft zu beeinflussen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Content Creator und einem Content Marketer?

Content Creator und Creatorinnen arbeiten in der Regel für sich selbst, das heißt, sie sind selbstständig. Sie sind darum bemüht, ihre eigene Marke aufzubauen und erstellen Inhalte meistens vor allem für Social Media.

Content-Marketer und -Marketerinnen arbeiten gewöhnlich für andere (z. B. Unternehmen oder Agenturen) und sind fest angestellt. Es handelt sich dabei um Fachleute, die verschiedene Taktiken des Content-Marketings anwenden, um Produkte, Dienstleistungen, Marken oder Angebote zu fördern. Dies kann die Erstellung von Inhalten für Social Media beinhalten, aber auch für Blogartikel, Videos, Präsentationen, Infografiken, Webseiten, E-Mails, Werbetexte und mehr.

Wenn Sie mehr zum Thema Content-Marketing erfahren möchten, dann besuchen Sie unsere HubSpot Academy und absolvieren unsere kostenlose Content-Marketing-Zertifizierung.

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Welche Arten von Inhalten kann ein Content Creator erstellen?

Wenn es um die Content-Arten geht, stehen Creatoren oder eine Creatorinnen die Welt offen, besonders dank Künstlicher Intelligenz (KI). Die gängigsten Arten sind jedoch Blogbeiträge, Podcasts oder eine Mischung aus Videos, Fotos und Grafiken in den sozialen Medien.

Welches Medium oder welche Art von Inhalt am besten geeignet ist, hängt vom Content Creator oder von der Content Creatorin, der Zielgruppe, der Plattform und auch vom Thema ab. Nehmen wir beispielsweise einen Gamer bzw. eine Gamerin.

Wenn ein Gamer oder eine Gamerin ein neues Videospiel vorstellt, dann wird das Publikum mit großer Wahrscheinlichkeit sehen wollen, wie das Gameplay aussieht und sich anfühlt. Sie wollen die Grafik in Aktion sehen sowie ehrliches Feedback zur Navigation und zur Story erhalten. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, sind Videos am besten geeignet.

Wo posten Content Creator ihre Inhalte?

Epidemic Sound hat herausgefunden, dass statistisch gesehen TikTok die Plattform ist, auf der Content Creator und Creatorinnen am meisten Geld verdienen, gefolgt von YouTube. Welche Plattform jedoch am Ende die geeignetste ist, hängt von Ihrer Marke und Ihrer Zielgruppe ab.

Nehmen wir nochmal unser Gaming-Beispiel von eben. Gamer und Gamerinnen teilen normalerweise vor allem Gameplays, Rezensionen und Hacks. Daher macht das Streaming auf Plattformen wie Twitch oder das Posten von Videos auf YouTube mehr Sinn als zum Beispiel Plattformen wie Instagram oder Spotify.

Ein Modeblogger oder eine Modebloggerin hingegen wird wahrscheinlich eher auf Instagram unterwegs sein, um die neuesten Trends in der Modewelt vorzustellen.

Im Folgenden finden Sie einige der beliebtesten Plattformen:

  • Podcasterinnen und Podcaster: Apple Podcasts, Spotify, SoundCloud, Deezer, Amazon Music, Google Podcasts
  • YouTuberinnen und YouTuber: YouTube, TikTok, Twitch
  • Schriftstellerinnen und Schriftsteller: Persönliche Websites und Blogs, Medium
  • Influencer und Influencerinnen auf Social Media: YouTube, TikTok, Instagram

Aufgaben und Tätigkeitsbereiche: Was macht ein Content Creator?

Die Aufgaben eines Content Creator oder einer Content Creatorin sind vielfältig und variieren je nach Zielgruppe und Plattform. Zu den typischen Tätigkeitsbereichen zählen:

  • Content-Planung: Entwickeln von Ideen und Konzepten für die Inhalte, die die Zielgruppe lesen, hören oder sehen möchte.
  • Content-Produktion: Erstellen von Texten, Videos, Bildern und Grafiken oder anderen erforderlichen Inhalten.
  • Veröffentlichung und Verwaltung: Planen und Veröffentlichen des Contents auf verschiedenen Plattformen wie der eigenen Website, Blogs, YouTube, Instagram, Twitch, LinkedIn, X, TikTok oder anderen Medien.
  • SEO und Optimierung: Anpassen von Inhalten für Suchmaschinen (SEO) und Social Media für mehr Reichweite und Sichtbarkeit.

Auch die Analyse und das Berücksichtigen von Feedback der Zielgruppe zählt zu den Aufgaben eines Content Creators.

Was sind die Voraussetzungen, um Content Creator zu werden?

Um Content Creatorin oder Content Creator zu werden, brauchen Sie sowohl die technischen Fähigkeiten als auch kreative und organisatorische Kompetenzen.

Zu den notwendigen Hard Skills gehören Kompetenzen in den Bereichen Fotografie, Videobearbeitung, Grafikdesign und Webentwicklung – wie vertieft diese sein müssen, ergibt das Job- respektive Kundenprofil.

Schreibfähigkeiten sind ebenfalls wichtig, um ansprechende und fehlerfreie Texte zu verfassen oder die eigene Kreativität zu trainieren – später dazu mehr. Auch SEO-Kenntnisse spielen eine große Rolle, um die Inhalte auffindbar zu machen.

Auf der anderen Seite sind Soft Skills wie Kreativität gefragt, um innovative und ansprechende Inhalte zu entwickeln. Auch Kommunikations- und Organisationstalent sind gefragt, um Projekte zu planen und Deadlines einzuhalten.

Wer als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger Content Creator werden will, kann zahlreiche Online-Kurse und Tutorials buchen, um alles Notwendige zu lernen. Eine formelle, etwa dreijährige Ausbildung zum Content Creator gibt es nicht. Aber: Online gibt es viele deutlich kürzere Kurse wie etwa den der IST, der dem nahekommt.

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10 Tipps für angehende Content Creator und Creatorinnen

  1. Wählen Sie eine Nische
  2. Lesen Sie täglich Inhalte über Ihre Branche
  3. Schreiben Sie regelmäßig
  4. Studieren Sie Ihr Publikum
  5. Etablieren Sie Ihre eigene Stimme
  6. Kuratieren Sie Content anderer (wenn es Sinn ergibt)
  7. Verstehen Sie Ihre KPIs
  8. Netzwerken Sie bei jeder Gelegenheit
  9. Bieten Sie Lösungen an, nicht nur Kommentare
  10. Hinterfragen Sie alles

Egal, ob Sie im Content-Marketing-Team Ihres Unternehmens arbeiten oder eine persönliche Marke als Content Creatorin oder Content Creator aufbauen wollen: Es gibt einige bewährte Schritte, die Ihnen helfen können, ein erfolgreicher Content Creator zu werden.

Eine kleine Warnung vorab: Wie bei allen guten Dingen wird das nicht über Nacht passieren. Und das sollte es auch nicht – denn Sie wollen schließlich gut darin sein und es nicht einfach nur erledigen. Doch je früher Sie mit diesen Schritten anfangen, desto eher werden Sie den Weg eines erfolgreichen Content Creators oder Creatorin gehen.

1. Wählen Sie eine Nische

Zu Beginn der Content Creation sollten Sie eine allgemeine Vorstellung von den Themen haben, über die Sie sprechen möchten. Das gilt auch für die Plattform, auf die Sie sich konzentrieren wollen.

Vielleicht haben Sie einen Hintergrund als Social Media Managerin oder Manager und möchten Ihre Tipps für soziale Medien mit anderen auf Instagram teilen. Oder Sie haben eine Menge Schulden abgezahlt und möchten Ihre persönlichen Finanztipps auf YouTube teilen, damit andere es Ihnen gleichtun können.

Was auch immer Sie wählen, wird Ihre Nische oder Positionierung sein. Wichtig: Alle Inhalte, die Sie erstellen, sollten für diese Nische relevant sein.

Setzen Sie sich jedoch nicht unter Druck, um sofort eine Nische zu finden. Content Creator Vanessa Lau sagt etwa, dass es nicht notwendig ist, von Anfang an eine feste Nische zu haben:

„Wenn Sie gerade erst anfangen, würde ich empfehlen, mit einer breiteren Nische und einem breiteren Publikum zu experimentieren. Das wird Ihnen helfen, Ihre Nische im Laufe der Zeit zu finden“, erklärt sie auf ihrem YouTube-Kanal. „Der Fehler, den viele angehende Content Creator machen, ist, dass sie sich so sehr auf das Finden einer Nische konzentrieren, dass sie gar keine Inhalte erstellen“, sagt sie.

Weitere Tipps für angehende Content Creator und Creatorinnen finden Sie im folgenden englischsprachigen Video auf YouTube.

2. Lesen Sie täglich Inhalte über Ihre Branche

Um hilfreiche Inhalte zu erstellen, die bei Ihrer Zielgruppe wirklich Anklang finden, müssen Sie in Ihrer Branche auf dem Laufenden bleiben. Die besten Content Creator und Creatorinnen durchsuchen das Internet nach Branchenneuigkeiten und Trends – sie lesen nicht nur, sondern durchforsten.

Das hilft ihnen, den historischen Kontext in ihrer Branche zu verstehen und wie dieser das Denken ihrer Zielgruppe in der Gegenwart prägt.

Abonnieren Sie Newsletter, hören Sie Podcasts und lesen Sie Fachzeitschriften und Blogs, um über die neuesten Trends und Erkenntnisse von Thought Leaders in Ihrem Bereich informiert zu bleiben.

Fragen Sie auch Ihre Followerinnen und Follower, was sie derzeit lesen sowie schauen und folgen Sie ihrem Beispiel. Indem Sie herausfinden, wo Ihre Zielgruppe online Zeit verbringt, können Sie noch mehr über die Themen und Content-Arten erfahren, die sie ansprechen.

3. Schreiben Sie regelmäßig

Übung macht den Meister. Erfolgreiche Content Creatorinnen und Creator wissen, wie wichtig es ist, ihre Schreibfähigkeiten ständig zu trainieren.

So können sie Ideen durchdenken, die in ihrem Kopf durcheinander geraten sind, und erste Eindrücke identifizieren, die später zu vollwertigen Ideen wachsen können. Auch wenn sie nicht immer motiviert sind zu schreiben, wissen Content Creator, dass dabei etwas Inspirierendes entstehen kann.

Selbst wenn Ihre Hauptplattform keine schriftlichen Inhalte umfasst – zum Beispiel, wenn Sie Podcaster oder YouTuberin sind – hilft Ihnen regelmäßiges Schreiben, Ihre Gedanken besser zu ordnen und Ihre einzigartige Sicht der Dinge zu verstehen.

Gewöhnen Sie sich daran, täglich oder jeden zweiten Tag zu schreiben. Es geht nicht darum, täglich einen ausgefeilten 1.500-Wörter-Aufsatz zu einem branchenspezifischen Thema zu schreiben. Vielmehr geht es darum, 10 bis 15 Minuten zu investieren, um Gedanken und Ideen niederzuschreiben.

Finden Sie heraus, wann Ihr Geist am klarsten ist (das könnte früh am Morgen oder spät in der Nacht sein), und schreiben Sie einfach drauf los. Was haben Sie gestern gelesen, das bei Ihnen hängen geblieben ist? Was haben Sie nicht verstanden?

Das Stellen solcher Fragen kann den Schreibfluss anregen.

Und sollten Sie mit einer Schreibblockade hadern, können Sie HubSpots kostenlosen KI-Content-Generator nutzen und die Ergebnisse nach Belieben anpassen.

4. Studieren Sie Ihr Publikum

Eine der unbequemsten Wahrheiten für kreative Profis ist, dass sie ihrem Publikum ausgeliefert sind – und die Bedürfnisse dieses Publikums können ihre Kreativität erschöpfen.

Aber am Ende des Tages zahlt Ihr Publikum Ihre Rechnungen. Und wenn Sie Ihre Followerinnen und Follower genau beäugen, werden Sie Interessen und kreative Möglichkeiten finden, die Sie ohne sie nicht gefunden hätten.

Eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Content Creator und Creatorinnen? Sie kennen ihr Publikum in- und auswendig. Untersuchen Sie Ihre eigene Leserschaft sowie Zuschauende: Gibt es etwas, das sie wollen, Sie ihnen aber noch nicht anbieten? Welche Probleme haben sie, die Sie für sie lösen können?

Das Verfolgen und Analysieren bestimmter Metriken kann Ihnen helfen, herauszufinden, ob Ihre Inhalte bei Ihrem Publikum Gehör finden. Wenn Sie beispielsweise einen Newsletter anbieten, zeigt Ihnen eine hohe Öffnungsrate, dass Ihre Betreffzeile Ihre Abonnentinnen und Abonnenten angesprochen hat. Eine hohe Klickrate (CTR) zeigt, dass die Leute mehr über die von Ihnen eingefügten Links erfahren wollten.

Studieren Sie Ihr Publikum – das Verhalten, die Interessen und Trends – um Inhalte zu erstellen, die Ihr Publikum sehen möchte. Und wenn Sie noch immer feststecken, fragen Sie Ihr Publikum direkt. Diejenigen, die sich für Ihren Content interessieren, werden gerne Feedback geben, wovon sie mehr sehen möchten.

5. Etablieren Sie eine eigene Stimme

Realitätsprüfung: Sie sind nicht die oder der einzige Content Creator in Ihrer Branche. Das bedeutet, dass Sie nicht die einzige Person sind, die die Ratschläge, Beobachtungen und das Fachwissen anbietet, das Ihre Branche sucht.

Es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um sich von den anderen Content Creatorinnen und Creator in Ihrem Bereich abzuheben: Diversifizierung in ein neues Inhaltsmedium, Werbung für Ihren Content auf verschiedenen Kanälen und natürliches Gewinnen von Erfahrung und Vertrauen im Laufe der Zeit.

Aber selbst dann tun die Content-Produzenten und -Produzentinnen, mit denen Sie um Aufmerksamkeit konkurrieren, das Gleiche. Also was können Sie Ihren Inhalten hinzufügen, was niemand sonst kann? Ihre eigene persönliche Stimme.

Content Creatorin Erica Schneider hat eine große Fangemeinde auf X (Twitter) aufgebaut, indem sie Schreibtipps teilt. Schreiben und Bearbeiten sind beliebte Themen. Was Schneider allerdings hervorhebt, ist die Art und Weise, wie sie ihre Stimme und Persönlichkeit in alles einfließen lässt, was sie teilt.

Einer der Tipps, den sie im angehängten Thread teilt, ist, sich selbst treu zu bleiben. „Klingt einfach, aber es ist leicht, seine Stimme in einem Meer von vorgefertigten Tipps zu verlieren“, twitterte sie. „Lassen Sie Ihre Persönlichkeit raus. Fügen Sie ihr einzigartiges Flair hinzu. Beziehen Sie Stellung für oder gegen etwas.“

 

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Quelle: Screenshot X

Leserinnen und Leser klicken auf Ihren Content aufgrund der Informationen, die Sie teilen – aber sie kommen wegen Ihrer Persönlichkeit zurück.

Schreiben Sie über Cybersicherheit? Bieten Sie nicht nur frische Einblicke in die aktuelle Malware, sondern auch Analogien und persönliche Geschichten (Storytelling) über Datenschutzverletzungen, die Ihre Einblicke rechtfertigen und die nur Sie anbieten können.

6. Kuratieren Sie Content anderer (wenn es Sinn ergibt)

Es mangelt nicht an Leuten, die Content kuratieren. Tatsächlich kann jede und jeder im Internet Inhalte anderer nehmen und retweeten, auf LinkedIn teilen oder einen eigenen Blogbeitrag darüber schreiben – die Liste ist lang.

Aber erfolgreiche Content Creatorinnen und Creator wissen, dass es nicht ausreicht, relevante Branchennews aufzugreifen und sie einfach an ihre Fans und Followerschaft weiterzugeben. Der Schlüssel zur größeren Relevanz ist, sich mit den Inhalten zu beschäftigen und dann mitzuteilen, was daran für Sie relevant ist.

Die freiberufliche Schriftstellerin Kat Boogaard teilt einen wöchentlichen Newsletter für Abonnentinnen und Abonnenten, die an ihren Tipps und Einblicken zum Freelancing interessiert sind.

Ein Abschnitt des Newsletters ist anderen Ressourcen gewidmet, von denen sie weiß, dass ihr Publikum sie relevant finden wird.

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Quelle: Screenshot Kat Boogaard

Gewöhnen Sie sich daran, Inhalte zu kuratieren, wenn Sie etwas Wertvolles hinzuzufügen haben. Jetzt, wo Sie das Internet regelmäßig nach Branchennews durchforsten, haben Sie wahrscheinlich ein breiteres Repertoire an Wissen, als Sie vielleicht annehmen.

Seien Sie selbstbewusst und bieten Sie Ihrer Leserschaft zusätzliche, nützliche Informationen oder sogar einen Gedanken oder eine Meinung an, wenn Sie den Content anderer teilen. Ihr Netzwerk wird es zu schätzen wissen – und der Autor bzw. die Autorin wahrscheinlich auch. Oder es könnte zumindest eine Debatte entfachen – das wäre ein weiterer Bonus.

7. Verstehen Sie Ihre KPIs

Nur weil Sie Content online veröffentlichen, bedeutet das nicht, dass Sie den Traffic erhalten, den Ihre Beiträge verdienen. Um Ihre Inhalte sichtbar zu machen, müssen Sie sich zuallererst auf einen Key Performance Indicator (KPI) konzentrieren und Ihre Inhalte darauf zuschneiden.

Ein KPI ist eine spezifische Kennzahl, mit der Sie messen können, wie gut Ihr Content im Vergleich zu Ihren Erwartungen abschneidet.

Einige KPIs, die Content Creator und Creatorinnen verfolgen könnten, sind etwa:

  • Social Media Traffic: Anzahl der Besucherinnen und Besucher, die durch einen Social-Media-Beitrag auf Ihre Inhalte geleitet werden.
  • Direktzugriffe: Anzahl der Besuchenden, die durch direktes Eingeben Ihrer Website-URL in die Adressleiste ihres Browsers auf Ihre Inhalte geleitet werden.
  • Organischer Traffic: Anzahl der Besucher und Besucherinnen, die durch einen Link in den Suchergebnissen auf Ihren Content geleitet werden.
  • Leads über Formulare: Anzahl der Personen, die Ihre Website besuchen und ihre Kontaktdaten hinterlassen, um eine Ressource zu erhalten, die Sie ihnen angeboten haben (eine Form der Lead-Generierung).

Wenn Sie einen aktiven Blog oder YouTube-Kanal haben und sich auf organischen Traffic konzentrieren möchten, ist es eine gute Idee, sowohl den Google- als auch den YouTube-Suchalgorithmus zu verstehen, um herauszufinden, wie er Ihren Content bewertet.

Dann optimieren Sie Ihre Inhalte weiter, damit sie innerhalb des KPIs des organischen Traffics gut abschneiden. Je mehr Kenntnisse Sie über die derzeit verfügbaren KPIs für Content Creator und Creatorinnen verfügen, desto erfolgreicher wird Ihr Content.

8. Netzwerken Sie bei jeder Gelegenheit

Content Creatorinnen und Creator wissen, dass ihr Erfolg nicht nur ihrer Leidenschaft zu verdanken ist. Auch denjenigen, die sie gelehrt, inspiriert und dazu gebracht haben, anders zu denken, gebührt eine Scheibe des Erfolgs. Sie haben akzeptiert, dass es mehr zu lernen gibt, als sie bereits wissen, und sind offen für neue Denkansätze.

Netzwerken zwingt Sie, genau das zu tun. In dieser Zeit können Sie den Ideen anderer zuhören und sie zusätzlich zu den eigenen berücksichtigen. Nutzen Sie diese Gelegenheiten regelmäßig. Nicht umsonst heißen soziale Netzwerke, wie sie heißen. Verbringen Sie Zeit auf X, LinkedIn & Co., um herauszufinden, wer die Thought Leaders in Ihrer Branche sind, und folgen Sie ihnen.

9. Bieten Sie Lösungen, nicht nur Kommentare

Wenn Sie gerade als Content Creator bzw. Content Creatorin anfangen, haben Sie vielleicht schon das Wissen, das Ihr Markt braucht. Fachwissen ist jedoch nicht das einzige.

Möchten Sie, dass sich Ihr Publikum an Ihre Inhalte erinnert? Rezitieren Sie nicht einfach, was Sie wissen – erörtern Sie, warum es wichtig ist und was Ihre Zielgruppe davon mitnehmen kann.

Die Menschen, die Ihre Inhalte konsumieren, sind nicht daran interessiert, Sie nur sprechen zu hören. Sie kommen, um spezifische Bedürfnisse zu decken. Geben Sie Ihnen praktikable Tipps und führen Sie sie durch die Lösungen, die Sie vorschlagen.

X-Threads sind ein großartiges Beispiel dafür, wie das effektiv umgesetzt werden kann. Im untenstehenden Thread teilt der Finanz-Content-Creator Andrew Lokenauth einen hilfreichen Leitfaden zu verschiedenen Arten von Finanzberichten, die jede Investorin und jeder Investor verstehen sollte. Er erklärt nicht nur, warum er qualifiziert ist, seine Tipps zu teilen, sondern verwendet auch Grafiken im gesamten Thread, die es leicht machen, den Tipps zu folgen.

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Quelle: Screenshot X

Egal, ob diese Bedürfnisse darin bestehen, ein Problem zu lösen oder einfach das Vertrauen in Ihre Branche zu stärken: Es ist Ihre Aufgabe, Ihre Marktbeobachtungen in Worte zu fassen, die Ihr Publikum versteht und aus denen es lernen kann.

10. Hinterfragen Sie alles

Erfahrene Content Creator und Creatorinnen haben gelernt, neugierig über das bereits verinnerlichte Wissen zu sein und darüber hinaus auf die externen Informationen, die in der weiten Welt (des Internets) noch verfügbar sind.

Es sind die Erkenntnisse, die aus dieser dauernden Neugierde entstehen, die wertvollen Content ausmachen. Gewöhnen Sie sich daran, den Status quo zu hinterfragen. Die konträre Ansicht zu einem Thema zu vertreten, kann anfangs schwierig sein.

Wenn Sie jedoch anfangen zu hinterfragen, warum die Autorin oder der Autor so denkt und was in der Branche passiert ist, das diese Sichtweise ausgelöst hat, werden Sie kritischer über den Content nachdenken, den Sie konsumieren.

Und falls Sie es nicht wussten: Kritische Denkerinnen und Denker sind hervorragende Content Creator und Content Creatorinnen.

Gehalt: Was verdient ein Content Creator?

Das Gehalt eines Content oder Digital Creators im Content Marketing ist sehr unterschiedlich, je nach Branche und Tätigkeitsbereich. Es spielt auch eine Rolle, ob die Tätigkeit selbstständig oder im Angestelltenverhältnis ausgeübt wird.

Die Plattform Stepstone gibt ein Durchschnittsgehalt von etwa 43.500 Euro jährlich an, kununu ermittelt rund 47.200 Euro (Stand Juni 2024).

Fazit: Content und Digital Creator brauchen die richtigen Grundlagen

Content Creatorinnen und Content Creator stehen unter großem Druck, hilfreichen und guten Content zu produzieren und ihre Marke aufzubauen.

Denken Sie daran: Erfolgreiche Content Creator und Creatorinnen beginnen immer erst damit, sich die richtigen Gewohnheiten anzueignen. Diese bilden die Grundlage, um darauf aufbauend wertvolle Inhalte für die Zielgruppe zu produzieren.

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Titelbild: HubSpot

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