Was ist Prompt-Tracking? KPIs, Tools und Tipps

Zukunft des Marketings in EMEA
Philipp Becker
Philipp Becker

Aktualisiert:

Team, das sich die Ergebnisse des Prompt-Trackings anschaut

Das Wichtigste in Kürze

Da immer mehr Nutzer:innen über KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini suchen, reicht klassische SEO nicht mehr aus. Mit Prompt-Tracking messen und steuern Sie Ihre Sichtbarkeit in der dialogorientierten Suche gezielt.

  • Neue Metriken: Anstelle von Ranking und Traffic stehen beim Prompt-Tracking Sichtbarkeitsanteile (Share of Model), Tonalität (Sentiment) und klickbare Zitierungen (Citations) im Mittelpunkt.
  • Prompt-Sets definieren: Legen Sie konkrete Prompts fest, die Ihre Zielgruppe tatsächlich in KI-Tools eingibt – von Brand Prompts bis zu High-Intent Prompts.
  • Kontinuierlich tracken: KI-Modelle passen ihre Antworten laufend an. Einmaliges Testen reicht nicht – wöchentliches oder tägliches Monitoring ist Pflicht.
  • BoFu zuerst: Den höchsten ROI erzielen Sie mit kaufnahen Prompts, etwa direkten Alternativen-Vergleichen mit der Konkurrenz.
  • Tools nutzen: HubSpot AEO-Tool, Peec AI, Sistrix und Profound ermöglichen effizientes, skalierbares Prompt-Monitoring.

Lesezeit: 10 Minuten

Acht von zehn Deutschen suchen bereits mit KI. Das zeigt gut: Weltweit und auch im DACH-Raum verändert sich die Art und Weise, wie Nutzer:innen nach Informationen suchen. Auf der Marketingseite wird es also wichtiger, nicht nur Keywords zu analysieren, sondern sich um Prompt-Tracking zu kümmern.

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Wenn Ihre potenziellen Kund:innen eine KI wie ChatGPT, Perplexity, Claude oder Gemini nach der besten Software für ihr Unternehmen, einer Problemlösung oder den Vor- und Nachteilen Ihrer Dienstleistung fragen, müssen Sie wissen, ob und vor allem wie Ihre Marke in der generierten Antwort auftaucht. Prompt-Tracking ist die notwendige Weiterentwicklung des klassischen Keyword-Trackings im KI-Zeitalter. Was Sie dazu wissen müssen und welche Tracking-Tools dabei helfen, erfahren Sie hier.

Was sind die Ziele beim Prompt-Tracking?

Das übergeordnete Ziel des Prompt-Trackings ist ein möglichst hoher Marktanteil in der dialogorientierten Suche – etwa in Form von Zitierungen und Empfehlungen. Um das zu erreichen, analysieren Marketer:innen Prompts auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Unterzielen:

  • Sichtbarkeit prüfen (Share of Voice): Nennt die KI Ihr Unternehmen bei relevanten Suchanfragen überhaupt als Lösung? Wie verändert sich die Sichtbarkeit über die Zeit?
  • Sentiment analysieren (Stimmungsanalyse): In welchem Licht steht Ihre Marke? Werden Sie positiv empfohlen oder nennt die KI Ihre (möglicherweise gar nicht korrekten) Schwächen?
  • Konkurrenz überwachen: Wen empfiehlt die KI, wenn es nicht Ihre Marke oder Ihr Produkt ist? Welche Argumente und Use Cases verhelfen zur Citation?
  • Traffic sichern: Sie kontrollieren, ob Ihre Website als vertrauenswürdige Quelle verlinkt wird, um aus KI-Antworten auch weiterhin tatsächliche Klicks zu generieren – wobei 60 Prozent der Suchen von EU-Nutzer:innen sowieso ohne Klick enden.

Dabei ist das Prompt-Tracking deutlich vielschichtiger als etwa eine reine Keyword-Analyse. Ex-Handballprofi Mare Hojc beschäftigt sich mittlerweile intensiv mit dem Thema und bringt es auf den Punkt: „Prompts sind viel ausgiebiger als Keywords – und unterschiedliche Personas suchen auf unterschiedliche Weisen.“

Welche KPIs gibt es beim Prompt-Tracking?

Um den Erfolg und die Entwicklung von Prompts zu tracken, sind vor allem die Metriken Zitierungen, Relevanz, Sentiment und Sichtbarkeit entscheidend. Klassische SEO-KPIs wie Suchvolumen und CTR hingegen stoßen bei generierten KI-Antworten an ihre Grenzen – beziehungsweise kommen nicht einmal bis zu diesem Punkt, sie sind schlicht nicht mehr relevant.

  • Share of Model (Sichtbarkeitsanteil): Wie oft taucht Ihre Marke im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern bei einem definierten Set an Prompts in den Antworten auf?
  • Sentiment Score (Tonalität): KI-Modelle bewerten und ordnen ein. Dieser KPI misst, ob Ihr Unternehmen im Kontext der Suchanfrage positiv, neutral oder negativ dargestellt wird.
  • Mention Rate und Brand Visibility: Wird Ihre Marke erwähnt, wenn relevante Fragen gestellt werden. Wenn ja, an welcher Stelle wird sie genannt und in welchem Kontext. 
  • Citation Rate mit Quellen (Zitierquote): Die wichtigste Metrik für echten Traffic. Sie misst, wie oft das Modell nicht nur Ihren Namen nennt, sondern einen klickbaren Link (Citation) zu Ihrer Website als Quellenangabe ausspielt.
  • Positionierung & Relevanz: Wird Ihr Produkt direkt als „Top-Empfehlung" am Anfang des Textes genannt oder taucht es nur beiläufig als Alternative am Ende eines Absatzes auf?

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Werden Sie das Unternehmen, das die KI empfiehlt.

  • Ermitteln Sie den Score Ihrer KI-Sichtbarkeit und erfahren Sie, wie Ihre Wettbewerber abschneiden.
  • Verfolgen Sie die Prompts nach, die für Ihr Unternehmen wirklich relevant sind.
  • Verstehen Sie, was Ihre Präsenz in der KI-Suche beeinflusst.
  • Setzen Sie AEO-Erkenntnisse direkt in die Tat um.

Prompt-Tracking vs. Keyword-Tracking: Was sind die Unterschiede?

Während das klassische Keyword-Tracking auf Suchmaschinen und die primären Metriken Ranking und Traffic ausgelegt ist, bringt das Prompt-Tracking neue Ansätze ins Spiel, die vielschichtiger sind. Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Tracking von Keywords und Prompts im Überblick:

Dimension Keyword-Tracking (SEO) Prompt-Tracking (AEO)
Zielplattform Suchmaschinen, nahezu immer singulärer Fokus auf Marktführer Google LLMs & Chatbots, breiterer Markt mit führenden Systemen von OpenAI (ChatGPT), Perplexity, Google (Gemini), Anthropic (Claude)
Messgröße Rankingposition für einzelne Keywords und daraus resultierend Klicks und Traffic Erwähnungen (Zitierungen) der Marke in einem definierten Prompt-Set inklusive Sentiment
Ziel des Trackings Klicks und organischen Website-Traffic steigern, Aufbau von Autorität und Trust Wahrscheinlichkeit der Nennung in der KI-Antwort und -Empfehlung erhöhen, Aufbau von Autorität und Trust
Datengrundlage Historisches Suchvolumen, Backlinks Trainingsdaten der Modelle, RAG (Retrieval-Augmented Generation), Nennungen auf externen Webseiten
Größtmöglicher Erfolg Platz 1 auf der Suchergebnisseite (SERP) KI empfiehlt Marke oder Produkt direkt im Text als beste Lösung oder in der Top 3 einer Shortlist

So führen Sie Prompt-Tracking in Ihrem Unternehmen ein

Bevor Sie Tools zum Prompt-Tracking einsetzen oder ohne Plan verschiedene Prompts in ChatGPT eintippen, brauchen Sie eine klare Strategie. Sie müssen verstehen, wie welche Nutzergruppen fragen und Dialoge vorhersehen.

„Beim Prompt-Tracking geht‘s nicht darum, blind hunderte Fragen auf gut Glück in ChatGPT einzutippen und es als Erfolg zu werten, wenn die Marke zufällig zweimal genannt wird. Es geht darum, die spezifischen Dialoge zu identifizieren, die für die Kaufentscheidung der Zielgruppe entscheidend sind“, erklärt Jenia Chornaya , die sich um das interne Prompt-Tracking bei HubSpot kümmert.

Wir zeigen Ihnen in vier simplen Schritten, wie Sie bei null beginnend ein Prompt-Tracking für Ihr Unternehmen aufbauen können.

Schritt 1: Definieren Sie die Prompts, die Sie tracken möchten

Basis des Prompt-Trackings bilden mehrere Prompt-Sets mit Fragen und Inhalten, die Ihre Zielgruppe(n) in KI-Suchen eintippen oder einsprechen. Je präziser hier der Kontext, desto besser – einzelne Keywords werden in KI-Suchen eher selten gesucht.

Dabei sollten Sie grundsätzlich folgende Arten von Prompts formulieren und überwachen. Wir geben Ihnen jeweils ein Beispiel an die Hand:

  • Brand Prompts (Fokus auf die Wahrnehmung Ihrer Firma): „Was zeichnet [Ihre Marke] aus?“
  • Competitor Prompts (Direkter Vergleich mit der Konkurrenz): „Wie schlägt sich [Ihre Marke] im Vergleich zu [Konkurrent]?“
  • Transactional Prompts (Fokus auf Preise und die konkrete Kaufabwicklung): „Was kostet eine Software für [Problem]?“
  • Educational Prompts (Fokus auf Wissen): „Wie löse ich [spezifisches Problem] mit [Branchenthema]?“
  • Consideration Prompts (Abwägung von Alternativen und Eigenschaften): „Was sind die Vor- und Nachteile von [Produkt]?“
  • Decision-Prompts (Sehr starke, unmittelbare Kaufabsicht): „Welcher Anbieter eignet sich am besten für [spezifischer Use Case]?“

Mit einem ähnlichen Ansatz wurde HubSpot zum meistzitierten CRM in KI-Systemem.

Schritt 2: Wählen Sie die Plattformen für das Prompt-Monitoring und Tools aus

Die manuelle Eingabe in verschiedene Sprachmodelle ist im Alltag nicht skalierbar, auch personalisierte Chat-Historien liefern mehr verfälschte als valide Ergebnisse. Sie kommen also an der Nutzung von und Investition in AEO-Tracking-Tools wie dem HubSpot AEO-Tool nicht umher.

In der Regel monitoren alle Tools von Peec AI über Sistrix bis HubSpot auch alle relevanten KI-Tools und -Plattformen: ChatGPT, Gemini und Perplexity. Behalten Sie jedoch die Entwicklung bei den Tools im Blick, um alle relevanten Kanäle abzudecken – der Markt der KI-Suche wächst sehr dynamisch, laut Grand View Research bis 2033 jährlich um 13,6 Prozent.

Schritt 3: Erheben Sie die Daten regelmäßig

KI-Modelle sind leider (oder glücklicherweise, je nach Blickwinkel) nicht statisch. Das macht das Prompt-Tracking etwas komplexer und erfordert zwingend die regelmäßige Analyse. Schließlich passen KI-Modelle ihre Antworten durch neue Trainingsdaten oder Live-Web-Zugriffe (RAG) kontinuierlich an.

Richten Sie also ein kontinuierliches Tracking ein (etwa wöchentlich oder sogar täglich), um die KI-Sichtbarkeit im Zeitverlauf sowie Schwankungen sofort zu erkennen.

Schritt 4: Analysieren Sie die relevanten KPIs

Die Datenerhebung ist das eine, spannend wird es erst mit der Auswertung der relevanten KPIs – also Zitationen mit Quellenlinks, Erwähnungen, Sentiment, Share of Voice und Share of Model und so weiter. 

Prüfen Sie also (immer auch in Zeitverlauf):

  • Werden Sie grundsätzlich genannt? Was haben Sie verändert, dass Sie erst nicht und dann genannt wurden oder umgekehrt?
  • Wie ist das Sentiment? Ist der Kontext positiv?
  • Wie entwickeln sich Zitierungen und Quellen? Enthalten die Antworten klickbaren Links zu Ihrer Website, zu Ihren Landingpages?

Vergessen Sie auch nicht, Ihre Competitor-Prompt-Sets auszuwerten. So finden Sie heraus, warum die KI gegebenenfalls Ihre Konkurrenz bevorzugt, und können Ihre Content-Strategie entsprechend anpassen.

Fokussieren Sie – in Bezug auf die Customer Journey – gerade am Anfang auf BoFu-Prompts. Das sind die, die Ihre Nutzer:innen am Bottom of the Funnel eintippen, wenn Sie kurz vor der Kaufentscheidung stehen. Ein Beispiel ist etwa „Welche Alternativen gibt es zu HubSpot?“.

Hier einen positiven Sentiment Score und eine klickbare Citation zu haben, bringt erfahrungsgemäß die höchsten Conversions.

4 Tools für Prompt-Tracking

Tool Geeignet für Funktionen und Stärken Kosten (monatlich)
HubSpot AEO Unternehmen aller Größen, Teams mit Fokus auf CRM-Integration Echte CRM-Datenbasis beim Abo des Marketing Hub Professional und Enterprise. Auch als alleinige Software ohne HubSpot Abo erhältlich.Komplett auf Deutsch, direkte Handlungsempfehlungen für Content

Eigenständige Software: 28 Tage kostenlos testen; danach 49€ / Monat

Peec AI Dedizierte SEO- & Content-Teams, Marketing-Agenturen Zeigt Original-KI-Antworten, Looker Studio Integration 85 € bis 425 €, Enterprise-Lösung auf Anfrage
Sistrix Erfahrene SEO-Profis, etablierte Inhouse-Teams & Agenturen Kombiniert klassisches SEO & KI-Sichtbarkeit, große Datenbasis, starker Google-Fokus 119 € bis 799 €
Profound Enterprise, große Unternehmen & internationale Agenturen Klarer Fokus auf Share of Model, simuliert zehntausende Prompts, Competitor-Benchmarking 99 $ bis 399 $, Enterprise-Lösung auf Anfrage

 

1. HubSpot AEO

Screenshot auf dem Prompt-Tracking-Tool von HubSpot mit einem Dashboard für die KI-Sichtbarkeit

Quelle: HubSpot AEO 

HubSpot AEO zeigt Ihnen detailliert, wie Ihre Marke, Produkte und Wettbewerber in den Antworten von KI-Modellen positioniert sind. Das Tool erfasst nicht nur bloße Nennungen, sondern analysiert auch das Sentiment und trackt, wie oft Sie zitiert werden. Zudem erhalten Sie konkrete Empfehlungen für die Content-Optimierung.

HubSpot bietet dabei gleich zwei Varianten für maximale Flexibilität beim Prompt-Tracking: Zum einen wie vorgestellt tief integriert im Marketing Hub, zum anderen als Standalone-Tool, was sich ideal für einen ersten Einstieg ins Prompt-Tracking eignet.

Für wen eignet sich das HubSpot AEO-Tool?

Das HubSpot AEO-Tool eignet sich für Unternehmen aller Größen, da es skalierbar aufgebaut ist. Besonders wertvoll ist es für Teams, die ihre Content-Strategie, AEO/SEO und CRM nicht länger isoliert betreiben wollen – und von einer tiefen Integration in das bestehende HubSpot-Ökosystem profitieren möchten.

  • CRM-Datenbasis: Das AEO-Tool verbindet das Prompt-Tracking direkt mit echten Kundendaten. Sie sehen nicht nur anonyme Abfragen, sondern können die Relevanz der Prompts mit den tatsächlichen Bedürfnissen und Phasen Ihrer Leads im CRM abgleichen.
  • Auf Deutsch verfügbar: Im Gegensatz zu vielen US-fokussierten Nischen-Tools ist die Benutzeroberfläche sowie der Support vollständig auf Deutsch verfügbar.
  • Aktionsorientierte Dashboards: Es zeigt Ihnen nicht nur Daten, sondern gibt auf Basis der KI-Antworten direkte Handlungsempfehlungen für Ihre Content-Strategie.
  • Marktposition: Das Tool ordnet Ihre Marke entsprechend ihrer Marktposition ein. Basis dafür bilden Erwähnungshäufigkeit, Kontextqualität und Empfehlungsmuster über mehrere Abfragetypen hinweg.

Kosten von HubSpot AEO

HubSpot AEO ist für eine erste Analyse kostenlos, danach fallen 49 Euro pro Monat an. Das alternative, tief ins System integrierte AEO-Tool mit kontinuierlichem Tracking, Dashboards und CRM-Anbindung ist Teil der HubSpot Marketing Hub Premium-Editionen.

2. Peec AI

Screenshot der PeecAI Website

Quelle: Screenshot Peec AI

Peec AI ist eine der ersten spezialisierten KI-Plattformen aus Berlin, die den Fokus auf KI-Sichtbarkeit legen. Das Tool eignet sich aus unserer Sicht nicht nur für Prompt-Tracking, sondern die gesamte AEO-Klaviatur.

Für wen eignet sich Peec AI?

Peec AI richtet sich vor allem an dedizierte SEO- und Content-Teams sowie Marketing-Agenturen, die einen datengetriebenen Ansatz für ihr Prompt-Tracking suchen transparente Originalantworten der KI-Modelle legen.

Wichtigste Vorteile und Funktionen von Peec AI

  • Fokussierte AEO-Metriken: Liefert messbare und klare KPIs – der Fokus liegt auf Visibility, Position und Sentiment.
  • Transparenz: Die Software zeigt Ihnen nicht nur aggregierte Daten, sondern liefert die konkreten Originalantworten der Sprachmodelle direkt im Dashboard mit.
  • Looker Studio Integration: Die gesammelten Daten lassen sich in den höheren Plänen in bereits bestehende externe Reporting-Dashboards integrieren.
  • Dashboards: Uns gefallen die sehr übersichtlichen Dashboards bei Peec AI, die die Analyse erleichtern.

Kosten von Peec AI

Der Einstieg in den Starter-Plan liegt bei etwa 85 Euro, Pro kostet 205 Euro und Advanced liegt bei 425 Euro pro Monat. Mit höheren Plänen steigen die trackbaren Prompts. Zudem gibt es eine Enterprise-Version sowie spezielle Agentur-Pläne.

3. Sistrix

Uebersicht aus dem Sistrix-AEO-Tool, mit der Prompt-Analyse

Quelle: Sistrix

Sistrix kommt als führendes Tool aus dem SEO-Bereich, hat aber schnell auch alle relevanten „AEO-Funktionen“ integriert – unter anderem Prompt-Tracking.

Für wen eignet sich Sistrix?

Sistrix ist die richtige Wahl für alle, die bereits mit dem Tool vertraut sind – erfahrene SEO-Profis, etablierte Inhouse-Teams und Agenturen. Wer klassisches SEO und Prompt-Tracking in einem einzigen Tool vereinen möchte, findet hier die effizienteste Lösung.

Wichtigste Vorteile und Funktionen von Sistrix

  • Alles an einem Ort: Sie müssen nicht zwischen verschiedenen Tools wechseln, sondern können die Verschiebungen von klassischem SEO-Traffic hin zu KI-basierten Antworten direkt miteinander vergleichen.
  • Fokus auf Google: Da Sistrix historisch stark im Google-Kosmos verankert ist, bietet es besonders gute Einblicke in die Google-KI-Suche.
  • Große Datenbasis: Das Tool greift auf eine historisch gewachsene Datenbank zurück. Das macht es sehr einfach, Marktanteile und die Wettbewerber-Entwicklung über Jahre hinweg einzuordnen.
  • Prompt-Vorschläge: Sistrix schlägt Ihnen relevante Prompts vor.

Kosten von Sistrix

Das Prompt-Tracking ist bei Sistrix in die gesamte Suite integriert. Die Preise liegen zwischen 119 und 799 Euro pro Monat. Im Rahmen einer kostenlosen Testversion (14 Tage) können Sie auch erste Prompts tracken.

4. Profound

Screenshot der Profound-Website, der das Prodound-AEO-Tool zeigt

Quelle: Profound

Profound ist eine US-Plattform, die sich ähnlich wie Peec AI komplett auf das Messen von KI-Sichtbarkeiten – über Modelle oder auch Agents hinweg – spezialisiert hat. Das Tool simuliert kontinuierlich zehntausende Prompts und analysiert im Prompt-Tracking, welche Marken als Antwort ausgegeben werden.

Für wen eignet sich Profound?

Profound richtet sich in erster Linie an große Unternehmen und internationale Agenturen, die auf Basis von zehntausenden simulierter Prompts präzises Competitor-Benchmarking und einen klaren Share-of-Model-Überblick benötigen. Für Start-ups und KMU ist der Einstieg weniger geeignet.

Wichtigste Vorteile und Funktionen von Profound

  • Share of Model (Marktanteil): Das Tool aggregiert große Datenmengen und zeigt in Prozent an, wie stark Ihre Marke in einem bestimmten Themencluster von KIs empfohlen wird.
  • Citation- & Sentiment-Analyse: Zeigt granular auf, ob die KI-Modelle positiv über Sie sprechen und ob sie anklickbare Links zu Ihrer Website generieren.
  • Competitor Benchmarking: Sie sehen auf einen Blick, bei welchen Fragen (Prompts) die Konkurrenz Ihnen aktuell den Rang in den KI-Antworten abläuft.

Kosten von Profound

Die Preise von Profound beginnen sowohl für Unternehmen als auch Agenturen bei 99 US-Dollar pro Monat. Das Growth-Paket für Brands kostet 399 US-Dollar. Darüber hinaus gibt es weitere Pakete auf Anfrage.

Fazit: Prompts sind die neuen Keywords

Die Suche verlagert sich immer weiter in KI-Tools – auch wenn wir erst ganz am Anfang stehen. Spannend ist in diesem Zusammenhang eine Analyse von SparkToro, die auch Amazon, YouTube oder eBay in die klassischen „Suchtools“ einbezieht, zu denen oft nur Google, Bing und KI-Tools wie Gemini gezählt werden.

Hier liegt etwa ChatGPT bei 2,86 Prozent Marktanteil, Google führt deutlich mit 73,7 Prozent – und dazwischen liegen beispielsweise Amazon mit 7,83 und YouTube mit 3,65 Prozent. KI-Suche ist also nicht heute schon dominant, wird es aber aus unserer Sicht werden – und auch die SparkToro-Studie zeigt, dass ChatGPT Quartal für Quartal deutlich zulegt.

Was wir damit sagen möchten: Verpassen Sie den Anschluss nicht. Finden Sie mit Prompt-Tracking heraus, in welchen Prompt-Sets Ihre Marke auftaucht oder auftauchen sollte, um Ihr Stück des neuen Suchkuchens abzubekommen. Dafür brauchen Sie zwingend entsprechende Tools – starten Sie am besten mit dem kostenlosen HubSpot AEO Grader oder dem integrierten AEO-Tool, um erste Erfahrungen zu sammeln. Viel Erfolg dabei!

Kostenlose Demo starten: HubSpot AEO

FAQ: Meistgestellte Fragen rund um Prompt-Tracking

Warum ist Prompt-Tracking wichtig?

Nutzer:innen suchen – sowohl B2B als auch B2C – immer mehr via KI-Tools (etwa KI-Suche bei Google oder ChatGPT) als über klassische Suchmaschinen. Prompt-Tracking hilft Unternehmen und Marketer:innen beim Verständnis dabei, wie Ihre Marke in den Antworten der KIs erwähnt und als Quelle verlinkt wird.

Welche Prompts sollten getracked werden?

Tracken Sie Fragen, die Ihre Zielgruppe tatsächlich einer KI stellt. Dazu gehören Brand Prompts, Competitor Prompts, Transactional Prompts, Educational Prompts, Consideration Prompts und High-Intent-Prompts. Welche Formulierungen genau Sie tracken, müssen Sie ausarbeiten – viele Prompt-Tracking-Tools schlagen Ihnen aber auch welche vor.

Wie oft sollte ich meine Prompts tracken?

Mindestens wöchentlich, idealerweise sogar täglich. KI-Modelle passen ihre Antworten laufend an. Eine einmalige Messung ist daher wertlos und kontinuierliche Tracking Pflicht.

Was ist Prompt-Monitoring?

Die Begriffe Prompt-Tracking und Prompt-Monitoring werden synonym verwendet und stehen für das Analysieren und Überwachen von KI-Antworten.

Gehört Prompt-Tracking zu SEO?

Ja und nein – es ist Teil von AEO (Answer Engine Optimization), was gewissermaßen die logische Weiterentwicklung von SEO (Suchmaschinenoptimierung) im KI-Zeitalter ist.

Wie hängen Prompt-Tracking und AI-Visibility zusammen?

Prompt-Tracking ist das Werkzeug, AI-Visibility (KI-Sichtbarkeit) das Ziel. Sie nutzen also das Tracking, um Maßnahmen herauszufinden, wie Sie Ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten steigern.

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