Calls-to-Action (CTAs) und ihren positiven Effekt im Marketing sind ein beliebtes Thema hier auf unserem Blog. Sie sind eine wichtige Komponente für den Lead Generierungsprozess Ihrer Webseite – vor allem auf Ihrem Blog. Ohne CTAs fällt es Ihren Seitenbesuchern eher schwer auf den Landingpages die richtigen Klicks auszuüben, höchstens per Zufall.

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Sie denken sich jetzt vielleicht je mehr CTAs Sie verwenden desto mehr Conversions erhalten Sie von Ihrem Blog? Nicht immer. Dieses Prinzip funktioniert nur, wenn die eingesetzten CTAs jeweils verschiedene Arten von CTAs sind, also in verschiedenen Formaten, die verschiedene Bereiche Ihres Marketings adressieren.

Bevor Sie den „Veröffentlichen“ Button Ihres nächsten Blogposts klicken, sollten Sie sich Gedanken machen wie Ihre Leser von dort aus mehr über Ihr Unternehmen erfahren können. Doch welche CTAs werden ihnen bei ihrer Kaufentscheidung behilflich sein? Wir haben für Sie acht Ideen gesammelt, die Sie vielleicht nicht immer alle gleichzeitig in jedem veröffentlichten Blogpost verwenden werden, die Sie aber dennoch im Hinterkopf behalten sollten.

1) Smart CTAs am Ende des Posts

Es ist wichtig, dass Sie am Ende Ihres Blogposts einen CTA verwenden, um zu verhindern, dass Ihre Leser nach dem lesen einfach wegklicken. Das einzige Problem hierbei ist, dass die Besucher Ihres Blogs so unterschiedlich sind und Sie ihnen allen nicht den selben Content liefern können.

Um Ihren Besuchern, Leads und Kunden relevanten Content zu bieten, können Sie die (bei uns bei HubSpot) sogenannten „Smart CTAs“ verwenden. Je nachdem wo (oder ob) sich User in Ihrer Datenbank oder im Kaufprozess befinden, beziehungsweise in welcher Liste sie verzeichnet sind, sehen sie verschiedene CTAs. Dadurch sehen Besucher nur Content, der sie in Leads konvertiert; Leads sehen nur solchen, der sie zum qualifizierten Lead macht und Kunden nur solchen, durch den sie zum Promoter werden.

Nachfolgend haben wir Ihnen drei Beispiele mitgebracht. Ein zufälliger Seitenbesucher, der noch kein Formular ausgefüllt hat, sieht einen CTA, der ihn zu einem SEO Angebot führt. Leads sehen einen CTA, der ihnen eine kostenlose Testversion schmackhaft macht. Und ein Kunde sieht einen CTA, über den er ein Worksheet mit konkreten Anwendungsbeispielen eines HubSpot Produktes erhält. Wenn Sie individuellen Content an das jeweilige Zielpublikum verteilen, erhöhen Sie Conversions im gesamten Marketingprozess.

Das sehen Website-Besucher:

Calls-to-Action Tipps

Das sehen Leads: 

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Das sehen Kunden: 

Calls-to-Action Tipps

2) Über Social CTAs in Kontakt treten

Eine weitere nützliche Möglichkeit liegt darin die Social Media Profile Ihres Unternehmens zu verlinken. Wenn sich jemand aufmerksam Ihren Content durchliest, liegen die Chancen hoch, dass er sich auch in Zukunft für neue Posts interessieren wird. Um neuen Content bestmöglich zu verteilen, werden Sie diesen sehr wahrscheinlich über verschiedene Social Media Kanäle verteilen, und genau das wird für die Leser Ihres Blogs interessant sein.

Wichtig ist, dass Sie es so einfach wie möglich halten Ihnen auf Social Media zu folgen, indem Sie für jeden Kanal einen eigenen CTA anlegen. Ein einfacher Klick auf einen Button genügt, um Ihnen zu folgen? Nichts leichter als das. Beachten Sie, dass dieses Prinzip sich unterscheidet von den CTAs, die Lesern ermöglichen Ihren Content direkt auf ihrem persönlichen Social Media Profil zu posten (auch wenn Sie so Ihren Blog wunderbar promoten können).

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3) „Tweet This“ CTAs

Wo wir gerade bei Social Media sind: es gibt noch eine weitere CTA Form, die sich auf die sozialen Median bezieht, die sogenannten „Tweet This“ Links. Wenn der Leser auf einen solchen klickt, öffnet sich ein vorgeschriebener Tweet, der Ihren Content enthält. Diese Links können Sie zum Beispiel mit dem Tool ClickToTweet erstellen. In dem Beispiel haben wir lauter ClickToTweet Links in einen Twitter Artikel eingefügt. 

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4) CTAs, um den Blog zu abonnieren

Wenn Ihre Leser an Ihren Content interessiert sind, wollen sie möglicherweise auch Ihren Blog abonnieren, sodass sie per Email benachrichtigt werden, wenn Sie neuen Content hochgeladen haben.

Damit Sie so viele Abonnements wie möglich bekommen, sollten Sie den dazugehörigen CTA so gestalten, dass er deutlich und einfach auszufüllen ist. Zwingen Sie Ihre Leser nicht unnötig lange Formulare auszufüllen und konzentrieren Sie sich nur auf die Informationen, die Sie wirklich von ihnen benötigen. Sie brauchen nur die Email Adresse der Leser? Wunderbar, dann fragen Sie auch nur nach dieser. Mit einem möglichst geringen Aufwand werden die Besucher Ihres Blogs viel eher gewillt sein die Felder des CTAs auszufüllen.

Calls-to-Action Tipps

5) Kommentare als CTA

Sie können Ihren Blogpost auf viele Weisen enden lassen. Oftmals enden Posts indem sie Leser dazu animieren einen Kommentar zu hinterlassen und ihre Meinung zum Thema zu äußern. Wie Sie diesen CTA formulieren bleibt Ihnen überlassen – Sie können es ohne großes Drumherum sagen à la „Schreiben Sie uns in die Kommentare was Sie von diesem Post halten“, oder Sie fragen die Leser eine Frage zum besprochenen Thema. Welchen Weg Sie auch wählen, die Hauptsache ist, dass dieser CTA Ihre Leser dazu bringt mit Ihnen zu interagieren.

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6) Slide-In CTAs

Wenn Sie auf unserem englischen Blog bei den einzelnen Posts herunterscrollen, fällt Ihnen vielleicht auf, dass fast am Ende der Seite rechts ein Slide-In CTA erscheint.

Auf diese Weise können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser gewinnen, ohne Sie mit einem aufdringlichen Pop-Up „Klicken-Sie-jetzt-sofort-hier“ Fenster zu nerven. Diese Art von Pop-Up CTAs verlangen oftmals von Lesern, dass sie noch vor dem eigentlichen Lesen eines Blog-Beitrags eine Form ausfüllen müssen. Da wir kein großer Fan dieses Typus sind, lassen wir ihn hier aus. Die Slide-In CTAs sind ein eindeutig besserer und für den Leser angenehmerer Weg zusätzliche Informationen zu bieten ohne den Lesefluss zu unterbrechen.

Um solche CTAs selbst zu kreieren, empfehlen wir Ihnen folgendes Tutorial. Außerdem haben können Sie im nachfolgenden GIF sehen wie die Slide-Ins funktionieren:

Calls-to-Action Tipps

7) In den Text integrierte CTAs

Unter einem CTA stellen Sie sich sicherlich meistens ein großes und buntes Feld vor, das am Ende eines Blog-Beitrags dem Leser direkt ins Auge springt. Doch ein CTA kann auch einfach in den Blog-Beitrag selbst integriert werden in Form eines weiterführenden Links, etwa zu einem kleinen Exkurs. Vom Prinzip her ist dieser CTA gleich mit einem großen Button – beide bringen Ihre Leser dazu „in Aktion“ zu treten – der eine ist ausgeschrieben und der andere verlinkt.

In dem Beispiel unten führt der CTA im Text zu einem weiteren Blog-Beitrag, der zusätzlichen Einblick in ein erwähntes Thema gibt. Sie brauchen hier keinen schicken Button entwerfen, es genügt völlig „Lesen Sie diesen Blog-Beitrag“ zu sagen und mit dem Links des Posts zu versehen. 

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8) CTAs in der Sidebar

Auf manche CTAs wollen Sie am Ende eines Blog-Beitrags hinweisen, manche integrieren Sie lieber direkt in den Text des Posts und andere sind zwar von Bedeutung für Ihr Unternehmen, gehören aber nicht direkt zu dem Blog-Beitrag selbst. Die Sidebar des Blogs ist für die letztere CTA Variante der perfekte Ort, da Sie dort die Anliegen Ihres Unternehmens vorantreiben können, ohne dass Sie verpflichtet sind alle Inhalte auf den jeweiligen Blog-Beitrag abzustimmen.

Unser Beispiel zeigt einen CTA zur amerikanischen HubSpot INBOUND Convention. Für uns ist es wichtig dieses Event auf mehreren Seiten zu bewerben, auch wenn es thematisch nicht zum jeweiligen Inhalt passen mag. In der Sidebar haben wir den perfekten Platz dafür gefunden, hier kann jeder Besucher des Blogs den CTA sehen.

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Ursprünglich veröffentlicht am 7. Juli 2014, aktualisiert am Januar 28 2020

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