Instagram Story Views erhöhen: Mit diesen 15 Tipps klappt's

Interaktionstrends auf Instagram
Sandra Wergen
Sandra Wergen

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Instagram zählt zu den größten und erfolgreichsten Social-Media-Plattformen weltweit. Ein maßgeblicher Faktor: die Story-Funktion. Unternehmen, private User, Influencerinnen und Influencer – alle nutzen das beliebte Format. Doch wie gelingt es Ihnen, dass Ihre Stories von mehr als nur Ihren Followern gesehen werden? Hier erfahren Sie 15 Tipps, um Ihre Instagram Story Views zu erhöhen.

Mann erstellt Instagram Story am Smartphone

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So klicken mehr Nutzende auf Ihre Instagram Story

Instagram verzeichnet inzwischen weltweit über 1,3 Milliarden Nutzende, das Netzwerk ist die App mit den meisten Downloads weltweit. Viele der Userinnen und User verwenden dabei alle Funktionen der App – von Postings im Feed über Stories bis hin zu Reels.

Auch Unternehmen sind auf Instagram aktiv und nutzen die Story-Funktion für ihre Zwecke. Durchschnittlich posten die aktivsten Marken auf Instagram 17 Stories pro Monat. Damit können sie knapp eine Milliarde potenzielle Werbekundinnen und -kunden erreichen.

Stories sind also ein wirkungsvolles Tool, um Ihre Marke zu präsentieren und mit Ihrer Zielgruppe zu interagieren. Damit auch Sie bestmöglich von den Vorteilen der Funktion profitieren, gilt es, die formatspezifischen Tricks zu kennen, die Ihnen zu den gewünschten Klicks verhelfen. Deshalb zeigen wir Ihnen im Folgenden 15 Tipps, mit denen Sie Ihre Story-Views steigern können:

1. Zur richtigen Uhrzeit posten

Wie bei jedem sozialen Netzwerk gibt es auch bei Instagram bestimmte Zeiten, zu denen sich das Posten am meisten lohnt. Das gilt ebenso für Stories. Denn auch wenn diese im Gegensatz zu regulären Beiträgen gut sichtbar in der oberen Leiste bestehen bleiben, je aktueller eine Story ist, desto weiter vorne wird sie Nutzerinnen und Nutzern angezeigt.

Allerdings gibt es geteilte Meinungen darüber, wann die beste Uhrzeit für eine Story ist. Einige Schnittmengen lassen sich aber feststellen: Unter der Woche Beiträge zu veröffentlichen, lohnt sich mehr als am Wochenende. Speziell samstags sind viele Menschen mit Freizeitaktivitäten beschäftigt und verbringen weniger Zeit auf Social-Media-Plattformen.

Ebenfalls ist es Konsens, dass Beiträge, die morgens geteilt werden, viele Views erzielen, da viele Userinnen und User vor der Arbeit oder Schule durch die sozialen Netzwerke scrollen. Auch am späteren Abend sind zahlreiche Nutzende hier aktiv. Wenig sinnvoll sind hingegen Beiträge am Mittag – dann werden statistisch gesehen die wenigsten Followerinnen und Follower erreicht.

Aber: Die besten Beitragszeiten hängen sehr stark von der eigenen Zielgruppe und deren Tagesablauf ab. Schließlich sieht der etwa bei Schülern oder Studierenden völlig anders aus, als bei Vollzeitbeschäftigten. Deshalb ist es unverzichtbar, dass Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen und mit verschiedenen Zeitpunkten experimentieren.

2. Hashtags und Standorte nutzen

Arbeiten Sie mit Hashtags und Standorten in Ihren Instagram Stories. Beide Mittel sind praktisch, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen und mehr Followerinnen und Follower zu generieren. Denn werden relevante Hashtags verwendet, wird der entsprechende Teil der Story in aggregierter Form mit anderen Stories präsentiert, wenn Nutzende gezielt nach dem Hashtag suchen.

Orts-Tags funktionieren sehr ähnlich: User sehen über sogenannte Location Stories, was der Content Creator an ihrem aktuellen Standort oder einem beliebigen Ort, nach dem aktiv gesucht wird, gerade teilen.

Wer diese Möglichkeit nutzt, gleichzeitig aber seine Story nicht mit den sogenannten Stickern überfrachten möchte, kann sich des folgenden Tricks bedienen: Fügen Sie einen Hashtag ein und verkleinern Sie ihn mit Daumen und Zeigefinger so stark, dass er nicht mehr zu sehen ist.

3. Auf Interaktionen setzen

Interaktionen lassen sich über Stories besonders über drei Tools generieren. Das ist zum einen die Fragen-Funktion, über die gezielt die Meinung der Community zu bestimmten Themen eingeholt und wiederum gepostet werden kann.

Zum anderen sind es die Umfragen, deren Ergebnisse sich ebenfalls veröffentlichen lassen. Die dritte Option ist, Ihre Followerinnen und Follower zu einer Aussage ein Rating abgeben zu lassen. So fühlen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer Ihrer Stories eingebunden und in ihren Ansichten ernst genommen.

Die Funktionen haben zusätzlich noch einen angenehmen Nebeneffekt, denn sie ermöglichen dem Unternehmen wertvolle Einblicke in die Präferenzen der Community, die wiederum in Marketing, Vertrieb und Produktgestaltung einfließen können.

Aber auch über diese Tools hinaus ist es möglich, mit Nutzenden zu interagieren. Beispielsweise können Sie auch verbal in einem Video oder in Textform Fragen stellen und Ihre Community um Antworten per Direktnachricht bitten. Diese können dann wiederum als Screenshot in der Story gepostet und weiterverwendet werden.

Ebenso können Sie Ihre Follower zur Verwendung eines zu etablierenden Hashtags auffordern, woraufhin die entsprechenden Beiträge als nutzergenerierte Inhalte erneut gepostet werden können.

Ein erfolgreiches Beispiel für die Interaktion mit der Community bietet die Buchhandelskette Hugendubel, die ihren Followerinnen und Followern in Instagram Stories Templates zum Ausfüllen und Reposten bereitstellt:

Screenshot aus den Instagram Highlights von Hugendubel

Quelle: Screenshot Hugendubel Buchhandlungen Instagram

4. Durchdachter Content

Wie jeder andere Beitrag in sozialen Netzwerken sollten auch die Instagram Stories Teil der allgemeinen Kommunikationsstrategie einer Marke sein. Dementsprechend muss die Gestaltung der Stories dieser Strategie auch angepasst werden. Dazu ist es besonders wichtig, die Stories inhaltlich und optisch an den regulären Feed anzupassen, schließlich ist es im Normalfall der Feed, der die Userinnen und User dazu bewegt, einer Marke zu folgen.

Um beide Elemente sinnvoll zu verbinden, können Sie außerdem im Feed auf eine Story-Reihe verweisen, indem Sie beispielsweise das Thema vorstellen. Ebenso können Sie auch aktuelle Feed-Beiträge oder Reels in Ihrer Story reposten und sie so bewerben. So generieren Sie nicht nur mehr Aufmerksamkeit für Ihre Posts, sondern sorgen auch für durchdachtes Storytelling.

5. Stories planen

Wie der Name schon verrät, sollten in Stories Geschichten erzählt werden. Dazu gehören automatisch ein Anfang, ein Höhepunkt und ein Ende. Dementsprechend sollte eine Instagram Story auch so geplant werden. Statt zusammenhanglos ein Bild oder Video zu posten, gilt es, in ein Thema einzuleiten, etwas Spannendes dazu zu erzählen und die Story dann zu Ende zu bringen.

Natürlich lässt sich nicht jede Geschichte so perfekt durch orchestrieren. Sollen beispielsweise Impressionen einer Messe oder ähnlicher Gegebenheiten live eingefangen werden, gestaltet sich die genaue Planung eher schwierig. Aber gerade in diesem Gefühl der Unmittelbarkeit liegt auch der Reiz der Story-Funktion, weshalb es wichtig ist, dass solche Beiträge spontan wirken. Eine geeignete Klammer für jede Geschichte, die sie ein- und ausleitet, sollte allerdings vorhanden sein.

Achten Sie auch darauf, wenn Sie etwa über ein Event berichten, die Stories dazu über mehrere Stunden oder den Tag verteilt zu präsentieren. So generieren Sie insgesamt mehr Views.

6. Laufend posten

Kontinuität wird grundsätzlich vom Algorithmus belohnt. Wer den eigenen Kanal regelmäßig mit Content versorgt, wird Nutzenden häufiger vorgeschlagen und taucht zuverlässig im Feed der Zielgruppe auf. Zusätzlich macht Kontinuität ein Kanalangebot für die User berechenbarer und damit attraktiver.

Gerade bei inhaltlich zusammenhängenden Teilen einer Story ist es essenziell, kontinuierlich über einen Tag hinweg zu posten. Damit die Geschichte in sich stimmig ist, sollte das Ende keinesfalls erst dann veröffentlicht werden, wenn der Anfang für die Zuschauer schon nicht mehr verfügbar ist.

7. Auf Qualität achten

Schon längst ist Instagram keine Plattform mehr, auf der wahllose Schnappschüsse gepostet werden. Stattdessen erwarten Nutzerinnen und Nutzer eine hohe Fotoqualität und einen ansprechenden Ton. Da ist es praktisch, dass Stories auch das Hochladen von auf dem Smartphone gespeicherten Fotos erlaubt, die vorher nach Belieben bearbeitet werden können. Viele Kanäle setzen auf teils aufwändig gestaltete und geschnittene Stories. Einfach draufhalten ist für viele mittlerweile keine Option mehr.

Trotzdem sollten Sie Hinterkopf behalten, dass Stories etwas Spontanes und Unmittelbares ausstrahlen sollen. Deshalb ist es hier – je nach Format – vertretbar und teils sogar wünschenswert, einfach mit der Handykamera zu filmen und nicht auf Hochglanzoptik zu setzen. Das gilt zum Beispiel für den typischen Blick hinter die Kulissen oder das bekannte „Follow-Me-Around“-Format vieler Influencerinnen und Influencer.

8. Die Möglichkeiten ausschöpfen

Stories bieten weitaus mehr Möglichkeiten als einfach nur Fotos und Videos. Neben der bekannten Boomerang-Funktion, die einen kurzen Videoausschnitt in Vor-und-zurück-Dauerschleife darstellt, gibt es den Superzoom sowieso das Rewind-Format, das Szenen rückwärts abspielt. Die separate Hyperlapse-App ermöglicht ergänzend ruckelfreie Zeitraffervideos.

All diese Varianten und Instagram-Story-Formate bieten die perfekte Möglichkeit, nicht einfach nur Videoclips aneinanderzuhängen, sondern sie immer wieder durch Fotos und Animationen aufzulockern. Eine Vielfalt von Formaten gestaltet Stories schlicht interessanter und kurzweiliger.

Über einen Instagram-Story-Link lassen sich zudem Links in Stories einbetten – ideal, um Follower direkt auf eine Landingpage weiterzuleiten. Alternativ können Sie auch auf einen „Link in der Bio“ verweisen.

9. Nicht zu lang werden

Nutzerinnen und Nutzer sehen auf einen Blick an der Balkendarstellung am oberen Bildrand einer Story, aus wie vielen Teilen sie besteht. Werden hier etliche einzelne Clips angezeigt, die im Grunde nur ein einziges langes Video ergeben, werden viele sich nicht die Mühe machen, alle Inhalte auch wirklich anzusehen. Wer Content in dieser Form konsumieren will, nutzt eher die Instagram Reels.

Stories hingegen sind ideal für „snackable content“ – also unterhaltende, leicht konsumierbare Inhalte. Verwenden Sie sie daher, um eine kurze Geschichte zu erzählen, statt ausschweifend zu werden oder gar zu langweilen.

10. Mit anderen Profilen interagieren

Werden häufig die Stories von anderen angesehen, wird das eigene Profil diesen irgendwann vorgeschlagen. Es zahlt sich also mit Blick auf die Reichweite aus, selbst aktiv zu werden.

Ebenso kann es hilfreich sein, wo immer es inhaltlich passt, Profile mit großer Reichweite in der eigenen Story zu erwähnen und zu verlinken. Diese werden von Instagram automatisch darüber informiert und reposten Ihre Story bestenfalls auf ihrem eigenen Account. So werden ihre Follower wiederum auf Sie aufmerksam und folgen Ihnen möglicherweise auch.

11. Authentisch sein

Auch wenn viele Stories mittlerweile professionell produziert werden, sollte eine wichtige Zutat für den Erfolg dabei nicht vergessen werden: Authentizität. Gerade in Selfie-Sequenzen ist es wichtig, dass nicht alles allzu perfekt ist, auch ein kleiner Versprecher im Video bleibt und eine ehrliche und nahbare Ansprache erfolgt. Wer sich dauerhaft verstellt, wird nicht authentisch wirken.

Für Unternehmen bedeutet das: Geschichten von Mitarbeitenden, ein Blick hinter die Kulissen und Einblicke in den echten Büroalltag kommen bei Nutzenden gut an.

12. Stories in den Highlights speichern

Wer es schade findet, dass eine besonders gelungene Story, in die viel Mühe geflossen ist, nach 24 Stunden wieder verschwindet, wird sich über eine weitere Option freuen. Denn als Highlights lassen sich solche Stories dauerhaft speichern und nach Themen sortiert im Profil präsentieren.

Screenshot aus Instagram vom HubSpotDACH Account

Quelle: Screenshot HubSpot DACH Instagram

So erhalten potenzielle neue Abonnierende auch einen Einblick in das aktive Profil und werden leichter Teil der Community, indem sie alte Stories anschauen und das „Verpasste“ nachholen können.

13. Eine Community erschaffen

Die größte Aufgabe und Herausforderung zugleich ist das Erschaffen einer echten Community. Was einzeln agierenden Influencerinnen und Influencern leichter fällt, gestaltet sich für Unternehmen schwieriger.

Versuchen Sie durch interessante Insights eine Bindung mit den Zuschauenden Ihrer Stories zu erzielen. Einblicke in den Unternehmensalltag, die bereits erwähnte Interaktion mit den Nutzenden sowie gemeinsame Challenges sind beliebte Mittel auf dem Weg zu einer treuen Community.

Die dadurch entstehenden Mehrwerte sind vielfältig. Ihre Zuschauerinnen und Zuschauer binden sich stärker an ihr Profil und es finden mehr Diskussionen unter Ihren Feed-Beiträgen statt. Bestenfalls werden aus Followern so Kundinnen und Kunden Ihrer Marke.

14. Untertitel hinzufügen

Spätestens durch TikTok ist eine Entwicklung zum handfesten Trend geworden und auch bei Instagram Reels und Stories nicht mehr wegzudenken: Instagram-Untertitel. Viele Nutzende schauen Instagram Stories ohne Ton – im Bus, der Schule oder am Arbeitsplatz.

Wer dann auf eine Story stößt, die nicht über Text oder Untertitel verfügt, klickt weiter. Es ist daher wichtig, mindestens mit klaren Stichworten und Satzbausteinen zu arbeiten, die das in der Story Gesagte zusammenfassen. Viele Accounts nutzen sogar vollständige und automatisch generierte Untertitel, die alle Zuschauenden abholen.

15. Insights zur Analyse nutzen

Die Instagram Insights ermöglichen es jedem Content Creator, Daten zur Reichweite, zu Interaktionen und zur Zielgruppe einzusehen. Informationen darüber, wie oft einzelne Stories geklickt wurden und zu welchen Zeiten Ihre Follower aktiv sind, helfen Ihnen dabei, Ihre Beiträge passend planen.

Erstellen Sie beispielsweise regelmäßig 60-sekündige Stories und sehen in der Analyse, dass Ihre Zuschauenden nach 20 Sekunden skippen, setzen Sie zukünftig auf 15-sekündige Videos. Sind Ihre Followerinnen und Follower überwiegend abends aktiv, richten Sie die Uhrzeit Ihrer Stories entsprechend aus.

Fazit: Viel erreichen mit wenig Aufwand

Im ersten Moment klingen viele der Tipps für Ihre Instagram Story Views nach einem hohen Zeitaufwand. Wer sich in der Praxis damit auseinandersetzt, wird jedoch schnell merken: So aufwändig ist es gar nicht. Erst recht nicht, wenn Sie einen Rhythmus für Ihre Postings festlegen und ein Gefühl dafür bekommen, was funktioniert und was nicht. Lassen Sie sich auch von anderen Accounts und Influencern inspirieren. So generieren Sie neue Ideen für Interaktionen, Content und Ihre Kommunikation.

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Titelbild: Joseph Frank / Unsplash

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