Instagram-Marketing

Ansprechenden Content erstellen, mehr Follower gewinnen
und Benutzer zur Interaktion mit Ihrer Marke anregen

Instagram ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Filter und das typische Quadratformat eingeführt wurden. Die im Jahr 2010 eingeführte App hat die Welt im Sturm erobert. Es scheint, als wäre mittlerweile wirklich jeder – einschließlich seines Hundes – auf der Plattform vertreten. Nun fragt sich vielleicht der ein oder andere untern Ihnen, der Instagram bisher nur für private Zwecke genutzt hat, ob Social-Media-Marketing auch wirklich das Richtige für seine Marke ist. Statistiken zufolge, ja: In den USA nutzen 28 % aller Erwachsenen Instagram und mehr als 75 % aller Instagram-Benutzer insgesamt leben außerhalb der USA. Und mit mehr als 700 Millionen aktiven Nutzern pro Monat hat die Plattform längst auch Einzug in das Berufsleben gehalten. Die funktionsreiche Plattform wird mittlerweile weltweit verwendet und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Zielgruppen auf einer persönlicheren Ebene anzusprechen und sie zu inspirieren, neue Mitarbeiter zu finden und neue Produkte vorzustellen.

Doch Instagram wird nicht nur von vielen Nutzern verwendet, sondern auch sehr intensiv. Mehr als die Hälfte aller aktiven Benutzer (51 %) besucht die Seite täglich, 35 % sogar mehrmals pro Tag. Die ursprünglich zum Teilen von Fotos und Videos gedachte App hat sich schnell zu einer der wichtigsten Social-Media-Plattformen entwickelt.

Instagram eignet sich hervorragend für die Steigerung der Markenbekanntheit und die Vermarktung neuer Produkte. So haben 70 % aller Instagram-Nutzer die Plattform bereits mindestens einmal dazu verwendet, um sich über eine Marke zu informieren. Die App ermöglicht es Unternehmen, ihre Marken und Produkte auf authentische, ansprechende Weise zu bewerben, ohne dabei zu aufdringlich zu sein.

  • Instagram verzeichnet pro Monat

    700

    Millionen aktive Nutzer

  • Mehr als

    95

    Millionen Fotos und Videos werden täglich auf Instagram geteilt

  • Mehr als

    75 %

    aller Instagram-Benutzer leben außerhalb der USA

Wenn Sie Instagram zum ersten Mal verwenden, sind Sie sich vielleicht ein wenig unsicher, wie Sie am besten vorgehen. Kein Problem, wir helfen Ihnen dabei! Eine Plattform wie Instagram, die auf visuellen Content ausgelegt ist, der außerdem recht zeitnah gepostet wird, kann durchaus ein wenig einschüchternd wirken. Deshalb haben wir einen umfassenden Leitfaden erstellt, der Sie Schritt für Schritt in das Konzept des Instagram-Marketings einführt.

Wenn Sie im Moment keine Zeit haben, um den kompletten Leitfaden zu lesen, können Sie einfach zu dem Abschnitt springen, der Sie am meisten interessiert:

Ein Business-Profil auf Instagram anlegen

Zunächst einmal ist es wichtig, zu verstehen, dass Instagram dafür gedacht ist, andere in Echtzeit an einem Erlebnis teilhaben zu lassen, d. h. Fotos und Videos direkt vor Ort zu teilen. Außerdem ist es entscheidend, dass Sie regelmäßig Fotos und Videos auf Instagram posten, weil Sie andernfalls schnell in Vergessenheit geraten. Wenn Sie Ihr Profil nicht aktuell halten, werden Sie Follower verlieren und weniger Benutzer werden mit Ihrem Content interagieren. Vermeiden Sie, dass dies passiert, und befolgen Sie einfach unsere Tipps zur optimalen Verwendung von Instagram.

1. Laden Sie die Instagram-App herunter

Wir empfehlen Ihnen, die App zu verwenden, da Instagram derzeit noch keine Desktop-Version anbietet, die alle Funktionen der App umfasst. So können Sie sich zwar Content auf der Instagram-Website ansehen, es ist aber nicht möglich, mit der Desktop-Version Inhalte hochzuladen. Die App ist kostenlos im App Store von Apple und auf Google Play erhältlich. 

Instagram im App Store

2. Erstellen Sie ein Instagram-Konto

Nachdem Sie die App heruntergeladen haben, erstellen Sie im nächsten Schritt Ihr Konto. Wenn Sie die App öffnen, werden Ihnen zwei Optionen angeboten: Sie können entweder Ihren Facebook-Account verknüpfen oder Sie melden sich mit Ihrer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse an. Wählen Sie hier nicht Ihren Facebook-Account. Dies würde dazu führen, dass Ihr Instagram-Konto mit Ihrem persönlichen Facebook-Profil verbunden ist, und das gilt es zu vermeiden! Melden Sie sich stattdessen mit Ihrer beruflichen E-Mail-Adresse an.

Mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse anmelden

Geben Sie anschließend Ihre Daten ein. Der Name, den Sie in das Feld „Vollständiger Name“ eintragen, entspricht nicht Ihrem Benutzernamen oder Ihrem Alias, sondern dem Namen, der in Ihrem Profil angezeigt wird. Wählen Sie hier also den Namen Ihres Unternehmens, sodass Benutzer Sie später auch zuordnen können.

Instagram-Unternehmensnamen eingeben

3. Wählen Sie einen Benutzernamen

Im nächsten Schritt geben Sie Ihren Benutzernamen ein. Der Benutzername ist der Name Ihres Profils, den andere Instagram-Benutzer verwenden, wenn Sie mit Ihrer Marke interagieren. Wählen Sie einen Namen, den Benutzer erkennen und der einfach zu finden ist. Wenn Ihr Unternehmensname bereits vergeben ist, hängen Sie einfach etwas an den Namen an, sodass der erste Teil Ihres Benutzernamens auf jeden Fall aus dem Unternehmensnamen besteht. Hinweis: Sie können den Benutzernamen später jederzeit in den Kontoeinstellungen ändern. 

Instagram-Benutzernamen eingeben

4. Wählen Sie ein geeignetes Profilbild

Ihr Profilbild ist eines der ersten Dinge, das ein Benutzer sieht, der auf Instagram nach Ihrem Unternehmen sucht und Ihr Profil anzeigt. Daher sollte es unbedingt zu Ihrer Marke passen und den Richtlinien zum Auftritt Ihres Unternehmens entsprechen. Ein gutes Beispiel wäre Ihr Logo oder ein ähnliches, den Benutzern vertrautes Bild. Beachten Sie, dass das Profilbild auf Instagram rund ist und die App das Foto automatisch zuschneidet. Lassen Sie also an den Ecken genügend Platz. 

Instagram-Profilbild hinzufügenInstagram-Profilbild hinzugefügt

5. Verfassen Sie eine ansprechende Beschreibung/Biografie

Bevor Sie Ihre ersten Beiträge veröffentlichen können, müssen Sie zunächst Ihre Beschreibung/Biografie verfassen. Da Ihnen hier maximal 150 Zeichen zur Verfügung stehen, sollten Sie möglichst präzise und knapp formulieren. Erklären Sie Ihrer Zielgruppe auf persönlicher Ebene, was Ihr Unternehmen produziert und wofür Ihre Marke steht. Keywords und Hashtags können Sie hier außen vor lassen, da die Beschreibung/Biografie für diese nicht relevant ist. 

Ihre Beschreibung/Biografie können Sie auch nutzen, um Benutzer dazu aufzufordern, eine gewisse Aktion durchzuführen – wie ein bestimmtes Hashtag zu verwenden oder Ihre Website zu besuchen. Auf Instagram haben Sie nur eine einzige Möglichkeit, eine klickbare URL einzufügen und Benutzer an eine externe Webseite weiterzuleiten, und zwar in Ihrer Beschreibung/Biografie. Viele Unternehmen passen diese URL immer wieder an, sodass stets ihr aktuellster Beitrag verlinkt ist. Wir empfehlen Ihnen, diesen Link mit einem Tool wie HubSpots Tracking-URL-Ersteller oder Bitly bzw. Goo.gl zu kürzen und nachzuverfolgen, sodass Ihre Beschreibung/Biografie nicht unübersichtlich wirkt und Sie sich ein Bild davon machen können, in welchem Maße Sie den Traffic Ihrer Website oder Kampagnen mit Social-Media-Beiträgen steigern.

Instagram-Beispiel: Refinery29Instagram-Beispiel: WeWork

Um Ihr Profilbild, Ihren Profil- oder Benutzernamen, Ihre Beschreibung/Biografie oder den eingefügten Link zu bearbeiten, wählen Sie die Schaltfläche „Profil bearbeiten“.

Allgemeines Instagram-ProfilInstagram-Profil aktualisieren

6. Passen Sie Ihre Einstellungen an

Das Menü zur Anpassung der Einstellungen öffnen Sie über das kleine Zahnrad (auf Android-Geräten die drei vertikalen Punkte) oben rechts in Ihrem Profil. Über dieses Menü können Sie unter anderem Ihr Passwort ändern, Benachrichtigungen aktivieren und alle Beiträge anzeigen, die Sie mit „Gefällt mir" markiert haben. Wir empfehlen Ihnen, folgende Einstellungen sofort zu prüfen:

Story-Einstellungen: Hier können Sie festlegen, wem Ihre Instagram Stories angezeigt werden und wer sie kommentieren kann. Um die Interaktion mit Ihrer Marke möglichst effektiv zu steigern, ist es ratsam, Ihre Stories mit allen Followern zu teilen und einzustellen, dass alle Follower Kommentare hinzufügen können.

Instagram – Story-Einstellungen

Zum Business-Profil wechseln: 2016 hat Instagram neue Business Tools eingeführt. Diese ermöglichen es Unternehmen, sich direkt als solches zu präsentieren, sodass Benutzer einfacher Kontakt mit ihnen aufnehmen können. Business-Profile liefern außerdem detailliertere Einblicke in die Performance von Content und vereinfachen dessen Optimierung. Hinweis: Um Ihr Profil in ein Business-Profil umwandeln zu können, müssen Sie über eine Unternehmensseite bei Facebook verfügen. 

Business-Profil-Beispiel: Patagonia Business-Profil-Beispiel: Little Leaf

Zu einem Business-Profil wechseln Sie wie folgt: Öffnen Sie Ihr Profil und wählen Sie oben rechts das Zahnradsymbol, um die Einstellungen anzuzeigen.

Instagram – Profileinstellungen

Scrollen Sie nach unten und wählen Sie „In Business-Profil umwandeln“.

Auf Instagram zu einem Business-Profil wechseln

Melden Sie sich mit Facebook an und gewähren Sie Instagram Verwaltungszugriff auf Ihre Seiten.

Auf Instagram mit Facebook anmelden

Wählen Sie die Facebook-Seite aus, die Sie mit Ihrem Instagram-Profil verknüpfen möchten. Hinweis: Um die zwei Profile verknüpfen zu können, müssen Sie Administrator der Facebook-Seite sein.

Facebook-Unternehmensseite auswählen

Instagram importiert nun alle relevanten Daten von Ihrer Facebook-Seite. Prüfen Sie sie und nehmen Sie gegebenenfalls Änderungen vor.

Business-Profil bearbeiten

Nun verfügen Sie über ein Business-Profil auf Instagram. Vergessen Sie nicht, die Profil- und Kontoeinstellungen zu prüfen.

Privates Konto: Instagram richtet Ihr Profil automatisch als öffentliches Profil ein. Ändern Sie dies nicht! Als Unternehmer ist es schließlich in Ihrem Sinne, dass Benutzern Ihre Beiträge automatisch angezeigt werden und sie Ihnen ohne Weiteres folgen können.

Instagram-Einstellungen

Kommentare: Die meisten Kommentare zu Ihrem Content werden interessant und motivierend sein. Doch ab und an kann es passieren, dass ein Kommentar gegen die Werte verstößt, für die Ihre Marke steht, oder dass er Ihre Zielgruppe beleidigt. In den Kommentareinstellungen Sie können festlegen, dass Kommentare, die bestimmte Keywords oder Formulierungen enthalten – beispielsweise Kommentare, die beleidigende Kraftausdrücke enthalten – automatisch ausgeblendet werden. Aktivieren Sie dazu die entsprechende Funktion und geben Sie die betreffenden Begriffe und Formulierungen ein.


Instagram – Kommentareinstellungen

Weitere Instagram-Konten hinzufügen: Wenn Sie über mehrere Instagram-Konten verfügen, können Sie diese verbinden, um von einem zum anderen wechseln zu können, ohne sich extra ab- und anmelden zu müssen. Sie können bis zu fünf weitere Konten hinzufügen. Außerdem können sich mehrere Benutzer problemlos gleichzeitig beim selben Konto anmelden. In diesem Fall sollten Sie aber darauf achten, Ihren Redaktionskalender stets aktuell zu halten, sodass jeder genau weiß, wann er welche Inhalte posten soll. Um ein Konto hinzuzufügen, öffnen Sie die Einstellungen über das Zahnradsymbol oben rechts. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie „Konto hinzufügen“. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort für das Konto ein, das Sie hinzufügen möchten. Um zu einem anderen Konto zu wechseln, öffnen Sie Ihr Profil und tippen Sie oben auf Ihren Benutzernamen. Daraufhin können Sie zwischen allen anderen, hinzugefügten Konten auswählen.

Konten auf Instagram hinzufügen instagram-switch-accounts-1.png

Das umfassende Kit für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie

Die verschiedenen Arten von Beiträgen auf Instagram

Nachdem Sie Ihr Konto erstellt haben, ist es an der Zeit, aktiv zu werden und ansprechenden Content zu posten. Dazu stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten wie Fotos, Videos und Stories zur Verfügung. Sehen wir uns also einmal an, welche verschiedenen Arten von Beiträgen Sie auf Instagram posten können und wie Sie Ihre Zielgruppe am besten zur Interaktion bewegen.

Fotos

Am häufigsten werden auf Instagram Fotos geteilt. Hier ist wichtig, dass Sie eine bunte Mischung unterschiedlicher Bilder posten. Wählen Sie Fotos aus, die Ihre Unternehmenskultur zeigen, und achten Sie darauf, nicht nur Lifestyle-Fotos zu posten, sondern auch einmal einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Außerdem sollten Sie nicht zu viele Produktfotos teilen. Instagram-Benutzer schätzen authentische Beiträge von Unternehmen – offensichtliche Werbeanzeigen dagegen eher weniger. Sehen Sie sich beispielsweise das Instagram-Konto von Nike an. Hier finden Sie zwar auch Fotos von Nike-Produkten, hauptsächlich aber Bilder von Sportlern und Konzerten sowie weitere Inhalte, die die Persönlichkeit der Marke zum Ausdruck bringen.

Konto-Beispiel: Nike

Wenn Sie sich dann intensiver mit der App beschäftigen, werden Sie feststellen, dass Instagram unzählige Optionen für Fotobeiträge bietet. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen! Wir empfehlen Ihnen, sich beim Erkunden der App direkt Notizen zu machen, wenn Sie eine Art von Foto entdecken, die Ihrer Meinung nach sehr gut zu Ihrer Marke passt. Um Ihnen den Einstieg ein wenig zu erleichtern, haben wir nachstehend die erfolgreichsten Arten von Instagram-Fotobeiträgen zusammengefasst:

1. Ein Blick hinter die Kulissen

Beiträge dieser Art sollen Ihren Followern Einblicke in Bereiche Ihres Unternehmens bieten, die in der Regel nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Oberste Priorität hat hier Authentizität. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Ihre Fotos nicht gestellt wirken. Ein gutes Beispiel für diese Beitragsart ist das nachstehende Foto der Aeronaut Brewing Company, das einige Mitarbeiter bei der Arbeit zeigt.

aeronaut-brewing-instagram-behind-the-scenes

2. Beiträge von Mitarbeitern teilen

Manchmal finden Sie den besten Content in den Profilen Ihrer eigenen Mitarbeiter. Wenn Sie dort passende Fotos entdecken, dann teilen Sie sie. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, an authentischen Content zu gelangen und auf persönlicher Ebene mit Ihrer Zielgruppe zu kommunizieren. Content wie dieser regt Ihre Zielgruppe nicht nur dazu an, mit Ihrer Marke zu interagieren, sondern er fördert auch den Aufbau einer persönlichen Beziehung zu Ihren Mitarbeitern. Auf dem Profil des Baseballstadions Fenway Park werden beispielsweise regelmäßig Fotos geteilt, die Mitarbeiter dabei zeigen, wie sie das Stadion vor dem Spiel instand setzen. Vergessen Sie nur nicht, darauf hinzuweisen, wer den Beitrag ursprünglich veröffentlicht hatte.

Teilen eines Instagram-Beitrags

3. Informative Beiträge

Diese Art von Beiträgen dient dazu, Benutzern kurz und knapp zu erklären, wie sie ein bestimmtes Ziel erreichen. Diese Erklärungen erfolgen in Form von Fotos oder Videos und sind für gewöhnlich sehr leicht verständlich. Die beliebte Kochvideo-Serie „Tasty“ von Buzzfeed ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Beiträge gleichzeitig informativ und unterhaltsam sein können.

Beispiel für einen informativen Beitrag

4. Influencer-Beiträge

Bei Influencer-Beiträgen wird die Bekanntheit eines Stars oder einer VIP genutzt, um auf eine Marke aufmerksam zu machen. Hier wird meistens ein Star dabei gezeigt, wie er ein Produkt verwendet bzw. mit ihm interagiert. Einer der Vorteile dieser Beitragsart ist, dass man eine neue Zielgruppe erreicht.

Der nachfolgende Beitrag von Goal Zero zeigt beispielsweise den bekannten Kletterer und Fotograf Alex Honnold, der gerade unterwegs auf einer Tour ein solarbetriebenes Ladegerät der Marke verwendet. Mit diesem Foto erhält Goal Zero nicht nur die Aufmerksamkeit seiner eigenen Zielgruppe, sondern zusätzlich auch die der mehr als 499.000 Instagram-Follower von Honnold.

Influencer-Beitrag auf Instagram

5. Inspirierende Beiträge

Beiträge dieser Art bestehen für gewöhnlich aus schlichten Grafiken mit einem motivierenden Spruch oder Zitat im Vordergrund. Diese Posts eignen sich ganz hervorragend, um Ihre Zielgruppe zu inspirieren und Ihre Markenwerte zu stärken. Sie sind äußerst effizient, sollten aber mit Vorsicht eingesetzt werden, da sie schnell zu sentimental wirken können. Mit Apps wie Quipio und Typic können Sie ganz einfach Text zu Fotos hinzufügen und zudem gewährleisten, dass die Posts Ihre Markenrichtlinien erfüllen.

Inspirierende Beiträge auf Instagram 

6. Beiträge anderer Benutzer teilen

Genau wie die Beiträge Ihrer Mitarbeiter sind auch die Posts Ihrer Fans und Follower eine großartige Quelle für authentischen Content. Sehen Sie regelmäßig die Beiträge durch, in denen Sie markiert oder Ihr Hashtag verwendet wurde. Wenn Sie dort Posts entdecken, die die Werte Ihrer Marke zutreffend widerspiegeln, können Sie diese in Ihrem Profil teilen. Dies ist nicht nur ein Kompliment an den Benutzer, der den Beitrag ursprünglich gepostet hat, sondern Sie zeigen damit auch, dass Ihnen Ihre Kunden wirklich wichtig sind. Vergessen Sie nur nicht, den ursprünglichen Autor mit einem @Mention in der Bildunterschrift zu erwähnen. Um den Beitrag eines anderen Benutzers zu teilen, können Sie entweder einen Screenshot aufnehmen und diesen zuschneiden oder Sie verwenden eine dedizierte App wie Repost for Instagram.

Bei WeWork wird jedes Jahr eine #DogsOfWeWork-Kampagne durchgeführt. Dabei werden die gelungensten Hundefotos ausgewählt, die mit diesem Hashtag gepostet wurden, und in einen Kalender aufgenommen. Obwohl das WeWork-Team längst nicht jedes Foto seiner Mitarbeiter über sein Instagram-Profil teilt, ist die Kampagne dennoch so bekannt, dass sie die Reichweite seiner Beiträge erheblich steigert und die Interaktionsrate deutlich erhöht.

Instagram-Beiträge anderer Benutzer

7. Newsjacking

Heutzutage scheint es für nahezu jeden Anlass einen „Feiertag“ zu geben. Ereignisse wie der Tag der Geschwister oder der nationale Eiscreme-Tag erhalten in sozialen Medien ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit. Nutzen Sie dies für sich und schließen Sie sich lokalen, nationalen und weltweiten Trends dieser Art an. Diese Beitragsart dient dem Posten humorvollen Contents zu Ereignissen, die im Grunde unbedeutend sind.

Ein Beispiel hierfür ist folgender Post der US-amerikanischen Restaurantkette Cava Mezze Grill zum Anlass des ersten Baseballspiels der Saison. Hier hat das Team von Cava Mezze Grill die Baseballbegeisterung der Amerikaner auf clevere Weise für sich genutzt.

Newsjacking auf Instagram

Empfohlene Größen für Instagram-Fotos

Verglichen mit den Layouts anderer Social-Media-Profile ist das eines Instagram-Profils recht einfach gehalten. Dadurch stehen unweigerlich die geposteten Inhalte im Mittelpunkt. Dies fördert zwar die Interaktion, es bedeutet aber auch, dass Qualitätsdefizite sofort auffallen. Achten Sie also unbedingt darauf, nur Fotos mit hoher Auflösung über Ihr Instagram-Profil zu teilen. Generell empfiehlt sich das Format 1080 × 1080 Pixel – also ein Quadrat. Die App unterstützt zwar mittlerweile auch das Querformat oder ein Seitenverhältnis von 1,91:1. Benutzern wird das Foto aber nur in diesem Format angezeigt, wenn sie auf das Thumbnail tippen. Im Feed wird das Foto weiterhin als Quadrat angezeigt und dementsprechend abgeschnitten. Außerdem werden auch Fotos im Hochformat mit einem Seitenverhältnis von 4:5 unterstützt.

Ansprechende Fotos mit dem Smartphone aufnehmen

Falls Sie sich fragen, ob man auch ohne eine professionelle Kamera tatsächlich schöne, hochwertige Fotos aufnehmen kann: Ja, das ist durchaus möglich. Die Technologie von Smartphone-Kameras ist mittlerweile so fortgeschritten, dass sie mit der von teuren, professionellen Kameras mithalten kann. Heutzutage muss man kein Fotograf sein, um professionelle Fotos aufnehmen zu können. Und das Mittel dazu besitzen Sie sogar bereits. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, mehr Follower zu gewinnen und Benutzer dazu zu bewegen, stärker mit Ihrer Marke zu interagieren:

Halten Sie die „Drittel-Regel“ ein

Um Ihre Kamera optimal ausrichten zu können, sollten Sie die Rasteransicht aktivieren. Achten Sie dann darauf, dass sich Ihr Objekt an einer Stelle befindet, an der sich eine vertikale und eine horizontale Linie kreuzen. Diese Methode wird als Drittel-Regel bezeichnet und wurde ursprünglich von Malern und Illustratoren angewandt. Sie gilt aber gleichermaßen für Fotos. Indem das Objekt eines Fotos etwas abseits der Mitte platziert wird, entsteht ein Ungleichgewicht, das das Foto interessanter wirken lässt. Auf einem iPhone aktivieren Sie die Rasteransicht wie folgt: Öffnen Sie die Einstellungen, wählen Sie „Fotos & Kamera“ und aktivieren Sie das Raster.


Die Drittel-Regel
 

Konzentrieren Sie sich auf ein einziges Objekt

Es wird manchmal gesagt, dass es die Aufgabe eines Fotografen ist, selbst im Chaos Harmonie zu finden. Wenn Sie verschiedene Objekte gleichzeitig ablichten und noch dazu einen überfüllten Hintergrund wählen, lenkt dies vom eigentlichen Gegenstand Ihres Fotos ab und verwirrt Ihre Zielgruppe unter Umständen sogar. Wählen Sie daher eher nur ein Objekt pro Foto und entfernen Sie jegliche Ablenkungen, indem Sie sie später herausschneiden oder schon bei der Aufnahme auf einen schlichten Hintergrund achten.

Konzentrieren Sie sich auf ein einziges Objekt
 

Nutzen Sie den Negativraum zu Ihrem Vorteil

Als Negativraum wird die ungenutzte Fläche rund um das Objekt eines Fotos bezeichnet. Er ist wichtig, da er dafür sorgt, dass das Foto nicht überfüllt wirkt und das Auge des Betrachters auf das Objekt gelenkt wird.

Negativraum
 

Wählen Sie interessante Perspektiven

Oft sind wir im Alltag nur eine Perspektive gewöhnt - die unserer Augenhöhe. Daher wählen die Fotografen von National Geographic häufig unübliche Perspektiven und erreichen so, dass ihre Fotos interessant und ungewöhnlich wirken. Nehmen Sie beispielsweise auch einmal Fotos von hoch oben aus der Vogelperspektive auf – oder auch von ganz unten, aus der Perspektive eines Wurms. Versuchen Sie, bekannte Objekte aus einer neuen Perspektive zu zeigen, indem Sie neue Winkel ausprobieren.

Verschiedene Perspektiven
 

Symmetrie

Unser Auge empfindet symmetrische Formen und Objekte als angenehm und harmonisch. Bei symmetrischen Bildern ist es meist ratsam, die Drittel-Regel außen vor zu lassen und Ihr Objekt so zu positionieren, dass beide Hälften des Fotos symmetrisch sind. Für ein noch interessanteres Foto können Sie führende Linien verwenden, die das Auge des Betrachters auf das Objekt lenken. 

Symmetrie

Muster

Neben symmetrischen Formen empfinden wir auch Muster als ansprechend. Dabei kann es sich um einen gefliesten Boden handeln oder auch um ein von der Natur geschaffenes Muster wie die einzelnen Blätter einer Blüte oder Reben an einer Wand. Wenn Sie dieses Muster dann mit einem Objekt durchbrechen, erhalten Sie ein Foto, das seine Betrachter sofort in seinen Bann zieht.

Muster

Wählen Sie natürliches Licht

Elektrisches Licht von oben kann harte Schatten erzeugen und einzelne Bereiche des Fotos unerwünscht dunkel bzw. hell erscheinen lassen. Vermeiden Sie dies, indem Sie möglichst immer sanftes natürliches Licht wählen. Nehmen Sie beispielsweise Fotos in der Nähe eines Fensters auf, durch das diffuses Licht in den Raum fällt. Bei Außenaufnahmen empfehlen sich jeweils die 30 Minuten vor und nach Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In dieser Zeit sorgt die nur knapp über dem Horizont stehende Sonne für eindrucksvolle Lichtverhältnisse.


Natürliches Licht

Fügen Sie Filter hinzu und bearbeiten Sie Ihre Fotos

Manche Fotos wirken ganz einfach deshalb so toll, weil sie bearbeitet wurden. Und das können auch Sie: Instagram verfügt über Tools und Filter, dank der Sie Fotos ganz einfach bearbeiten und ihre Qualität in nur wenigen Minuten erheblich steigern können. Befolgen Sie einfach die nachstehenden Tipps und schon wirkt Ihr selbst zubereitetes Mittagessen wie ein kulinarisches Meisterwerk. Und so wird in nur wenigen Schritten aus einem Amateurbild ein professionelles Foto:

Zunächst einmal sollten Sie nur gelungene Aufnahmen verwenden. Unglücklich positionierte Objekte oder schlechte Lichtverhältnisse lassen sich auch mit dem größten Bearbeitungsaufwand nicht ausmerzen. Außerdem können Sie Ihre Fotos auch mit anderen Apps bearbeiten. Snapseed, zum Beispiel, ist eine kostenlose, erstklassige App zur Fotobearbeitung, mit der Sie den Farbkontrast optimieren, Effekte wie den HDR-Effekt anwenden und ganz gezielt nur in bestimmten Bereichen des Fotos die Helligkeit, den Kontrast und die Sättigung anpassen können. VSCO ist eine weitere beliebte App zur Fotobearbeitung mit unzähligen kostenlosen Filtern, die beliebte Filmrollentypen nachahmen.

Wenn Sie ein bearbeitetes Foto auf Instagram hochladen, schneidet die App das Foto automatisch quadratisch zu. Sie können aber ganz einfach wieder zur Originalgröße zurückkehren, indem Sie unten links auf dem Foto auf das Symbol mit den zwei Erweiterungspfeilen tippen.

Originalformat anzeigen

Nach dem Hochladen können Sie nun zusätzlich Instagram-Filter auf das extern bearbeitete Foto anwenden. Achten Sie nur darauf, es nicht zu übertreiben. Denn jeder Filter verändert das Bild grundlegend und verleiht ihm einen ganz eigenen Charakter.

Instagram-Filter Filter anpassen

Im nächsten Schritt können Sie Ihr Foto mithilfe der Lux-Funktion bearbeiten. Diese dient laut Instagram der Optimierung der Belichtung und Helligkeit von Fotos. Es handelt sich dabei um einen Effekt, der Fotos lebendiger macht und Details hervorhebt. Sie wenden den Effekt an, indem Sie einen Filter auswählen, auf das Sonnen-Symbol am oberen Bildschirmrand tippen und dann den Schieberegler anpassen.

Lux-Funktion anwenden Lux-Funktion

Geben Sie Ihrem Foto nun mit den Bearbeitungstools von Instagram den letzten Schliff. Wählen Sie dazu die Schaltfläche „Bearbeiten“ und anschließend eines der Tools: Ausrichtung, Helligkeit, Kontrast, Struktur etc. Wenn Sie bereit sind, Ihr Foto zu veröffentlichen, wählen Sie „Weiter“. Füllen Sie die angezeigten Felder aus und teilen Sie anschließend Ihr Bild.

Foto auf Instagram bearbeiten

Videos

Neben Fotos können Sie auf Instagram auch Videos (max. 60 Sekunden) posten. Dazu können Sie entweder Videos von Ihrem Computer hochladen, die mit einer professionellen Editierungssoftware bearbeitet wurden. Sie können aber auch Videos auswählen, die Sie selbst mithilfe von Apps zusammengeschnitten haben. Splice ist ein beliebtes, kostenloses Bearbeitungstool von GoPro, mit dem Sie verschiedene Clips zu einem Video zusammenschneiden und Übergänge, Titel und sogar Musik hinzufügen können.

Berücksichtigen Sie bei der Bearbeitung von Videos, dass diese auf Instagram standardmäßig ohne Ton abgespielt werden. Achten Sie also darauf, dass Ihre Videos auch ohne Ton verstanden werden. Oder fordern Sie Benutzer in der Bildunterschrift dazu auf, den Ton zu aktivieren. Das nachfolgende Video von Purina ist ein erstklassiges Beispiel für ein gelungenes, unterhaltsames Video. 


Boomerangs und GIFs

Wenn Sie auf Instagram nach rechts streichen, um ein Foto aufzunehmen, können Sie zwischen den Modi „Normal“, „Live“, „Boomerang“ und „Freihändig“ auswählen. Mit Boomerangs und GIFs lässt sich das herkömmliche Videoformat mit sich wiederholenden Bewegungsabläufen und Dauerschleifen etwas auflockern. Im Boomerang-Modus werden viele Fotos schnell nacheinander aufgenommen, die dann in Dauerschleife abgespielt werden. Diese Art von Beitrag eignet sich hervorragend für Bewegungen, die sich gut wiederholen lassen: eine Person, die von etwas herunterspringt, Gläser, mit denen angestoßen wird, oder ein High five.

Hyperlapse

Hyperlapse ist eine separate App von Instagram, mit der Sie längere Videos kürzen und für Instagram optimieren können. Die App bietet eine erstklassige Zeitrafferfunktion sowie integrierte Stabilisierungstechnologie, dank der Sie Videos absolut ruckelfrei wiedergeben können. Um Ihre eigenen Hyperlapse-Videos erstellen zu können, müssen Sie lediglich die kostenlose Hyperlapse-App auf Ihrem Mobilgerät herunterladen. Stimmen Sie zu, dass die App auf Ihre Kamera zugreifen darf, und schon kann es losgehen. Wenn Sie mit der Aufzeichnung beginnen möchten, tippen Sie auf den runden Kreis – zum Beenden der Aufnahme tippen Sie erneut darauf. Anschließend können Sie die Abspielgeschwindigkeit von der 1-fachen bis zur 12-fachen Geschwindigkeit auswählen. Speichern Sie das Hyperlapse-Video in Ihrer Galerie und laden Sie es bei Gelegenheit hoch.

Stories

Instagram Stories ermöglichen es Ihnen, häufiger Inhalte zu posten, ohne dabei Ihre Follower zu bombardieren oder Ihren Feed zu überfüllen. Stories eignen sich besonders gut für Blicke hinter die Kulissen und die hier geposteten Fotos und Videos werden meist eher wenig aufbereitet. Genau wie Snapchat Stories werden auch Instagram Stories nach 24 Stunden wieder gelöscht.

Achten Sie auch hier darauf, dass Ihr Content authentisch wirkt. Während Sie in Ihrem Profil-Feed aufbereitete Fotos posten sollten, dürfen Ihre Stories gerne etwas weniger perfekt sein. Nutzen Sie die Funktion, um exklusive Einblicke in Ihre Marke und Ihre Unternehmenskultur zu gewähren. Wenn es in Ihrem Unternehmen beispielsweise üblich ist, Hunde mit ins Büro zu bringen, sind Stories genau der richtige Ort, um Fotos und Videos von all den süßen Hunden in Ihrem Büro zu posten. Außerdem eignen sie sich perfekt für die Berichterstattung zu Live-Events, die von Ihrem Unternehmen abgehalten werden oder an denen Ihr Team teilnimmt.

Eine Instagram Story erstellen

Instagram bietet drei verschiedene Möglichkeiten, um eine Story zu erstellen. Tippen Sie entweder oben links auf das Kamerasymbol, auf die Schaltfläche zum Hinzufügen einer Story über Ihrem Feed oder wischen Sie einfach nach rechts.

Eine Instagram Story erstellen

Für ein Foto tippen Sie kurz auf den Auslöser, für ein Video halten Sie ihn gedrückt. Wie gewohnt schalten Sie auch hier den Blitz über das Blitzsymbol ein und aus und wechseln mit den Pfeilen zwischen der Front- und der Rückkamera.

Fotos für eine Story aufnehmen

Geben Sie Ihrem Foto einen persönlichen Touch. Zum Beispiel, indem Sie es mit einem der Stifte beschriften. Um eine Farbe auszuwählen, legen Sie einfach Ihren Finger auf die gewünschte Farbe.

Instagram Story – Stiftfarbe auswählen Beschriftetes Story-Foto

Tippen Sie auf „Aa“, um Ihrem Foto mithilfe der Tastatur Text oder ein Emoji hinzuzufügen. Über das Smiley können Sie Sticker auswählen. Wischen Sie nach links oder rechts, um Farbfilter hinzuzufügen.

Instagram Story – Symbole Instagram Story – Sticker

Sie haben auch die Option, einen anderen Instagram-Benutzer in Ihrer Story zu markieren. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Beziehungen zu anderen Unternehmen und Marketingpartnern zu stärken. Tippen Sie einfach das @-Zeichen und anschließend den Benutzernamen der Person oder Marke ein, die Sie markieren möchten. Wenn sich ein Benutzer nun Ihre Story ansieht, wird der Benutzername der markierten Person oder Marke dort unterstrichen angezeigt. Tippt man darauf, wird man direkt zum zugehörigen Profil weitergeleitet. Wenn ein anderer Benutzer Sie in seiner Story erwähnt, erhalten Sie eine Benachrichtigung.

Andere in Stories markieren -1.png Instagram Story mit markiertem Benutzer

Um Ihre Story zu veröffentlichen, tippen Sie auf das +-Symbol über „Deine Story“. Oder Sie speichern die Story in Ihrer Galerie, um sie später zu posten. Nachdem Sie eine Story veröffentlicht haben, wird Sie über Ihrem Instagram-Feed angezeigt. Alternativ können Benutzer auch auf Ihr Profilbild tippen, um sich Ihre Stories anzusehen. Sie können auch nachsehen, wer sich Ihre Story angesehen hat. Öffnen Sie dazu Ihre Story und streichen auf dieser nach oben.

Fertiggestellte Story

Wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist, ähneln sich die Stories-Funktionen von Snapchat und Instagram sehr. Snapchat verfügt zwar über den Vorteil der Gesichtserkennung und verschiedener Linsen (oder Filter). Doch mit ihrer breiten Basis aktiver Benutzer und den Suchfunktionen bietet die Instagram-App Unternehmen eine hervorragende Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Zögern Sie also nicht, sondern nutzen Sie die Vorteile der Instagram Stories auch für Ihr Unternehmen.

Instagram Live 

Auf Instagram können Sie Videos auch live mit Ihrer Zielgruppe teilen. Dazu öffnen Sie die App und anschließend die Kamera. Wählen Sie dann im Menü am unteren Bildrand die Option „Live“ und dann „Live-Video starten“. Sobald Sie das Live-Video starten, werden alle Follower, die gerade online sind, benachrichtigt, dass sie Ihr Video ansehen können. Über die integrierte Chat-Funktion können Zuschauer das Live-Video während des Streamings kommentieren. Wir empfehlen, diese Funktion nur sparsam zu verwenden und für Live-Content und Live-Frage-und-Antwort-Sitzungen zu reservieren.

Instagram Live

So nutzen Sie Instagram for Business

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Weitere Informationen

Eine Bildunterschrift für einen Instagram-Post erstellen

Ein Bild sagt zwar mitunter mehr aus als tausend Worte, doch zusätzlichen Kontext liefert es nicht. Diesen – nicht zu unterschätzenden – Zweck erfüllt die Bildunterschrift.

Doch gute Instagram-Bildunterschriften zu verfassen, ist nicht einfach. Daher haben wir einige Tipps für Sie zusammengetragen, die Ihnen bei der Erstellung aussagekräftiger, prägnanter Bildunterschriften helfen.

Zunächst einmal sollten Sie sich ausreichend Zeit für diese Aufgabe nehmen. Entwerfen Sie verschiedene Varianten und bitten Sie Freunde oder Kollegen um ihre Meinung. Natürlich sollten Sie Ihren Content möglichst zeitnah posten, doch noch wichtiger ist, dass er ansprechend ist. Hierfür spricht auch, dass Instagram seinen Algorithmus geändert hat, sodass Benutzern nun die Inhalte in ihren Feeds angezeigt werden, die sie am wahrscheinlichsten interessant finden. Die Reichweite Ihrer Beiträge hängt also davon ab, wie viele „Gefällt mir“-Klicks und Kommentare sie erhalten. Es lohnt sich demnach, sich die nötige Zeit zu nehmen, um Content zu erstellen, der Ihre Kunden tatsächlich ansprechen und begeistern wird. 

Auch die Länge der Bildunterschrift ist entscheidend. Auf Instagram stehen Ihnen maximal 2.200 Zeichen pro Bildunterschrift zur Verfügung. Im Vergleich zu den 140 Zeichen, die Ihnen Twitter bietet, ist dies ziemlich lang. Bedenken Sie jedoch, dass Benutzern zunächst nur die ersten drei bis vier Zeilen angezeigt werden und sie den Rest aktiv einblenden müssen, indem sie auf „Mehr“ tippen. Erwähnen Sie also das Wichtigste zuerst, um sicherzugehen, dass dies auf jeden Fall angezeigt wird. Abgesehen davon können Sie den zur Verfügung stehenden Platz ohne Weiteres voll ausnutzen. Bildunterschriften bieten eine hervorragende Gelegenheit, um Hintergrundinformationen zu dem geposteten Foto bereitzustellen. So nutzt Humans of New York Bildunterschriften beispielsweise, um Zitate der abgelichteten Personen anzubringen. 

Bildunterschrift-Beispiel von Humans of New York

Sie können auch einen Call-to-Action in Ihre Bildunterschrift integrieren, um Ihre Zielgruppe dazu aufzufordern, Ihr Foto zu liken, es zu kommentieren oder mit Freunden zu teilen. Außerdem können Sie sie zu dem oben erwähnten Link in Ihrem Steckbrief dirigieren, um zu erreichen, dass sie ihn anklicken und sich Ihr neues Produkt ansehen oder einen neuen Blog-Beitrag lesen. Achten Sie aber darauf, den richtigen Link (zu Ihrem jüngsten Beitrag) einzufügen. Ein Tipp: Verwenden Sie verkürzte Tracking-URLs, sodass Sie nachverfolgen können, inwiefern Sie Ihren Traffic mit Ihren Instagram-Aktivitäten steigern.

Vergessen Sie außerdem nicht, einen Geo-Tag einzufügen. Denn bei Beiträgen mit Standortmarkierung ist die Interaktionsrate um 79 % höher als bei Posts ohne Geo-Tag. Indem Sie Ihrem Beitrag einen Standort hinzufügen, bieten Sie Benutzern einen weiteren Weg, Ihre Inhalte zu finden. Und je mehr Benutzer sich Ihren Content ansehen, desto mehr wird auch mit ihm interagiert.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Wahl des richtigen Stils und Tonfalls für Ihren Instagram-Auftritt. Das mag Sie vielleicht überraschen, aber tatsächlich ist auf jeder sozialen Plattform ein anderer Tonfall üblich und angemessen. Das heißt, dass eine Formulierung gleichzeitig perfekt für Twitter, aber ungeeignet für Instagram sein kann. Die besten Ergebnisse werden in der Regel mit Beiträgen erzielt, die locker und authentisch klingen. Experimentieren Sie ein wenig mit Emojis und ähnlichen Tools, um Ihrem Instagram-Auftritt eine ganz individuelle Note zu verleihen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihnen dies nicht auf Anhieb gelingt. Es kann durchaus eine Weile dauern, bis Sie die richtige Stimme für Ihre Marke gefunden haben.

Im Zweifelsfall sollten Sie Ihre Bildunterschriften kurzhalten. Es besteht kaum Zusammenhang zwischen der Länge der Bildunterschrift und der Interaktionsrate, doch kurze Bildunterschriften steigern die Aussagekraft Ihres Contents.

Hashtags auf Instagram verwenden

Jeder kennt sie und die meisten nutzen sie auch: Hashtags. Die ursprünglich für Twitter entwickelten Tags sind mittlerweile aus keinem sozialen Netzwerk mehr wegzudenken. Ein Hashtag besteht aus einem oder mehreren Keywords, die ohne Leerschritt aneinandergereiht werden und denen eine Raute (#) vorangestellt wird. Sie werden verwendet, um Beiträge bestimmten Themenbereichen wie spezifischen Veranstaltungen und Konferenzen oder allgemeinen Themen wie Pop-Kultur und Entertainment etc. zuzuordnen. Sie stellen eine großartige Möglichkeit dar, um die Reichweite von Beiträgen zu steigern.

So werden Hashtags auf Instagram eingesetzt

Genau wie alle anderen Social-Media-Feeds verändern sich auch Instagram-Feeds fortlaufend. Wenn man bedenkt, dass auf der Plattform täglich über 95 Millionen Fotos geteilt werden, ist dies auch nicht verwunderlich. Für Sie persönlich bedeutet dieser riesige Umfang von Content, dass Sie sich etwas einfallen lassen müssen, um sich von der Masse abzuheben. Und hier kommen Hashtags ins Spiel.

Mit Hashtags werden Beiträge von Instagram-Benutzern in einem einzigen Feed gebündelt, die andernfalls in keiner Verbindung zueinander stehen würden. Wenn Ihr Account öffentlich ist, wird Ihr Beitrag jedem Benutzer angezeigt, der nach einem Hashtag sucht, das Sie in diesem Post verwendet haben.

Die Hashtag-Feeds von Instagram sind recht schlicht gehalten und sollen es Benutzern möglichst einfach machen, schnell ähnliche Inhalte zu finden. Jeder Feed ist in drei Bereiche aufgeteilt: „Topaktuell“, „Aktuell“ und „Ähnliche“. Der Bereich „Topaktuell“ findet sich ganz oben in einem beliebten Hashtag- oder Standort-Feed und umfasst die neun Beiträge, mit denen derzeit am meisten interagiert wird. Unter „Aktuell“ finden Sie einen Live-Stream aller Beiträge, die mit dem ausgewählten Hashtag markiert wurden, wobei der aktuellste Beitrag immer an erster Stelle angezeigt wird. Wenn Sie ein derzeit sehr beliebtes, viel verwendetes Hashtag wählen, wird Ihr Beitrag im Feed sehr schnell nach unten wandern. Der Bereich „Ähnliche“ ist eine hervorragende Quelle, um weitere Hashtags zu finden, die andere Benutzer im Kontext dieses Themas verwenden. Wenn Sie beispielsweise einen Beitrag mit dem Hashtag #kaffee markieren möchten, werden Ihnen hier Tags wie #latte, #cappuccino, #eiskaffee oder #kaffeepause angeboten, die Sie hinzufügen können, um die Reichweite Ihres Posts zu erhöhen.

Beispiel für ein Instagram-Hashtag

Die Verwendung und Erstellung von Hashtags ist kinderleicht. Wählen Sie einfach eine beliebige Zeichen- oder Zahlenfolge oder auch Emojis und fügen Sie bis zu 30 Hashtags zu Ihrer Bildunterschrift oder Ihrem Kommentar hinzu. Und vergessen Sie nicht, Ihr Konto öffentlich zu schalten, sodass Ihre Beiträge auch in Hashtag-Feeds angezeigt werden.

Die Wahl des passenden Instagram-Hashtags

Wie Sie sehen, wirken sich Hashtags ganz entscheidend auf Ihren Instagram-Erfolg aus. Stellt sich nur noch die Frage, wie man die passendsten Hashtags für einen Beitrag auswählt. Nach geeigneten Keywords und aktuellen Trends suchen Sie am besten direkt auf Instagram. Wenn Sie noch keinerlei Anhaltspunkte haben, sollten Sie sich zunächst auf der Registerkarte „Suchen“ umsehen. Tippen Sie auf aktuell beliebte Posts und sehen Sie sich an, welche Hashtags verwendet wurden.

Wenn Sie bereits wissen, welches Hashtag Sie gerne verwenden möchten, können Sie den Bereich „Suchen“ nutzen, um beliebte ähnliche Hashtags zu finden. Tippen Sie dazu in der Menüleiste unten auf die Lupe und geben Sie dann oben in das Suchfeld das gewünschte Hashtag ein. Auf dem Reiter „Tags“ können Sie prüfen, wie viele Beiträge mit Ihrem Hashtag bzw. ähnlichen Hashtags markiert wurden.

Passende Instagram-Hashtags finden

Um sicherzustellen, dass Ihr Beitrag möglichst langlebig ist, sollten Sie eine Mischung aus allgemeinen, beliebten und spezifischen Hashtags wählen. In manchen Fällen empfiehlt sich auch die Erstellung eines markenspezifischen Hashtag. So haben manche Unternehmen beispielsweise für die Vermarktung eines neuen Produkts, einer Instagram-Kampagne, einer Veranstaltung oder Ähnlichem ein neues, dediziertes Hashtag erstellt. Stellen Sie in diesem Fall aber unbedingt sicher, dass Ihr Hashtag tatsächlich noch nicht existiert, und fordern Sie Ihre Zielgruppe dazu auf, Ihr Hashtag zu verwenden.

Ein eigenes Instagram-Hashtag erstellen

Instagram-Hashtags richtig positionieren

Nachdem Sie die perfekte Kombination von Hashtags für Ihren neuen Beitrag gefunden haben, ist es an der Zeit, zu entscheiden, an welcher Stelle Sie die Hashtags in Ihren Content einfügen. Wichtig ist auch hier wieder, dass Sie es nicht übertreiben. Hashtags sollten sich ganz natürlich in Ihre Bildunterschrift einfügen. Eine Studie, bei der 100 der auf Instagram erfolgreichsten Marken näher betrachtet wurden, zeigte, dass diese durchschnittlich nur 2,5 Hashtags pro Beitrag verwendeten. Wir empfehlen Ihnen, sich auf ein bis vier Hashtags pro Beitrag zu beschränken, um Ihre Zielgruppe nicht zu überfordern.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die gewählten Hashtags in Ihre Bildunterschrift zu integrieren, setzen Sie sie einfach an das Ende Ihres Textes oder in den ersten Kommentar. Die Position von Hashtags hat keinen Einfluss auf ihre Wirkungsweise. Sie müssen sie also nicht um jeden Preis in den Text integrieren.

Der Ultimative Leitfaden für Social-Media-Werbung

Eine Instagram-Marketingstrategie entwickeln

Vielleicht geht es Ihnen, wie vielen anderen auch: Sie wissen, wie wichtig es ist, auf Instagram präsent zu sein, Sie möchten auf der Plattform aktiv werden, Sie wissen aber nicht, wie Sie dies am besten angehen. Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, Ihre Marke in jedem sozialen Netzwerk zu bewerben, und nehmen sich nicht ausreichend Zeit, eine ausgefeilte Strategie auszuarbeiten. Da sich Instagram ganz deutlich von allen anderen sozialen Netzwerken unterscheidet, erfordert diese Plattform eine ganz individuelle Marketingstrategie. Die nachstehenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihren eigenen, ganz persönlichen Stil für Ihren Instagram-Auftritt zu finden.

Bestimmen Sie Ihre Instagram-Zielgruppe

Wie bei jeder anderen Plattform sollten Sie auch hier als Erstes festlegen, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten. Wenn Sie bereits über andere Marketingstrategien verfügen, können Sie diese als Grundlage verwenden. Grenzen Sie dann Ihre Instagram-Zielgruppe ein, indem Sie folgende Faktoren festlegen: Alter, Standort, Geschlecht, Einkommen, Interessen, Ziele und typische Herausforderungen.

Aber wie geht es weiter? Behalten Sie beliebte Hashtags zu Veranstaltungen und Themen im Auge, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Finden Sie heraus, wer diese Hashtags verwendet und mit ihnen interagiert, und sehen Sie sich die Profile dieser Instagram-Benutzer an. Sie können auch einfach die Follower eines Mitbewerbers näher betrachten. Manchmal ist es tatsächlich einfacher als Sie denken, Ihre Zielgruppe zu bestimmen.

Führen Sie eine Wettbewerbsanalyse durch

Nachdem Sie Ihre Instagram-Zielgruppe bestimmt haben, sollten Sie eine Wettbewerbsanalyse durchführen, um herauszufinden, welche Inhalte Ihre Mitbewerber auf Instagram posten. Wenn Sie bereits wissen, wer Ihre Hauptkonkurrenten sind, sehen Sie sich deren Instagram-Profile an. Wenn nicht, können Sie die Profile ähnlicher Unternehmen finden, indem Sie Suchbegriffe eingeben, die für Ihr Unternehmen oder Ihre Branche relevant sind. Prüfen Sie dann, welche Beiträge Ihrer Mitbewerber am meisten Aufmerksamkeit erhalten, welche beliebten Hashtags verwendet werden, wie die Bildunterschriften gestaltet sind, wie häufig Beiträge veröffentlicht werden und wie erfolgreich die Unternehmen sind. Diese Informationen helfen Ihnen dann bei der Gestaltung und Optimierung Ihres eigenen Instagram-Profils.

Wenn Ihnen bei der Analyse des Contents Ihrer Mitbewerber auffällt, dass diese eine bestimmte Chance bisher ungeachtet ließen, notieren Sie sich diese unbedingt. Denn mit neuartigem Content können Sie sich von der Masse abheben.

Richten Sie einen Redaktionskalender ein

Im Durchschnitt werden sechs Fotos pro Woche von Unternehmen gepostet, das heißt mehr als 300 Bilder im Jahr. Bei dieser Menge ist es nicht einfach, den Überblick darüber zu behalten, welcher Content bereits veröffentlicht wurde und welche Beiträge wann gepostet werden sollen. Hier hilft Ihnen ein Redaktionskalender, mit dem Sie außerdem den Verwaltungsaufwand Ihres Instagram-Kontos deutlich reduzieren. In diesem Kalender können Sie Ihre Posts nach Beitragsart (siehe oben) sortieren, Ihre Bildunterschriften und Hashtags entwerfen und einen Zeitplan für die Veröffentlichung der einzelnen Posts erstellen. Außerdem eignet sich der Redaktionskalender sehr gut, um wichtige Veranstaltungen festzuhalten, auf die Sie auf Instagram aufmerksam machen möchten – wie die Einführung eines neuen Produkts oder eine Rabattaktion. Ohne einen Redaktionskalender kann es Ihnen passieren, dass Sie so mit der Suche nach Content-Ideen beschäftigt sind, dass Ihnen keine Zeit bleibt, um nach aktuellen Chancen Ausschau zu halten.

Achten Sie auf einen einheitlichen Markenauftritt

Wenn Sie wahllos Content posten und Ihre Beiträge nicht zusammenpassen, verwirren Sie Ihre Zielgruppe und verlieren vermutlich schnell Follower. Daher ist es wichtig, dass Sie eine klare Linie finden und auf einen einheitlichen Markentauftritt achten. Dabei hilft es, sich Gedanken zu Ihrer Markenpersönlichkeit zu machen. Wie lauten Ihre Markenwerte? Möchten Sie sie eher frech, verspielt, direkt oder kühn präsentieren?

Die Lifestyle- und Inneneinrichtungsexperten von Apartment Therapy haben beispielsweise das beliebte Konzept #foodporn (die ansprechende Präsentation von köstlichen Gerichten) auf Apartments angewandt. Die Marke steht für helle, makellose, gut strukturierte Einrichtungskonzepte und genau das spiegelt auch der Instagram-Auftritt von Apartment Therapy wider. Im Idealfall erkennt ein Benutzer auf den ersten Blick, dass ein Foto in seinem Feed von Ihnen stammt.

Instagram-Profil von Apartment Therapy

Ein weiteres hervorragendes Beispiel für eine gelungene einheitliche Präsentation der Markenpersönlichkeit ist Taco Bell. Das Unternehmen hat seinen Feed an den eher unverblümten Stil und den On-the-Go-Lifestyle der Millennials, seiner Zielgruppe, angepasst und konzentriert sich auf unterhaltsame Fotobeiträge, um die Benutzer zur Interaktion zu bewegen.

Instagram-Profil von Taco Bell

Sobald Sie Ihre Markenpersönlichkeit definiert haben, können Sie damit beginnen, Ihren Content auf diese auszurichten. Dies kann sogar die Farbauswahl für Fotos betreffen.

Richten Sie Ihre Beiträge außerdem auch auf die Geschichte aus, die Sie mit Ihrer Marke erzählen möchten. Wenn Sie in Bildunterschriften interessante Erlebnisse schildern, fördert dies den Aufbau einer persönlichen Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Zielgruppe. Ein gutes Beispiel für gelungenes Storytelling ist der Feed von Red Bull, in dem sich unzählige Fotos und Videos von sportlich herausfordernden Situationen finden.

Instagram-Profil von Red Bull

Instagram-Follower zu Kunden konvertieren

Sobald Sie eine solide Basis von Followern aufgebaut haben, können Sie erste Maßnahmen ergreifen, um diese zu zahlenden Kunden zu konvertieren. Dazu stehen Ihnen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Werbeaktionen: Angebote, Rabatte, „Zwei zum Preis von einem“-Aktionen und ähnliche Werbemaßnahmen eignen sich hervorragend, um Instagram-Benutzer zum Erstkauf zu bewegen. Achten Sie dabei darauf, die Bedingungen des Angebots ganz klar zu formulieren, und weisen Sie auf das Enddatum der Aktion hin, um eine gewisse Dringlichkeit zu vermitteln. 

2. Wettbewerbe: Einer der effektivsten Wege, um neue Kunden zu gewinnen, ist die Bereitstellung einer Testversion Ihres Produkts. Fordern Sie Benutzer im Rahmen des Wettbewerbs dazu auf, Ihnen auf Instagram zu folgen oder einen Beitrag mit einem bestimmten Hashtag zu markieren.

3. Soziales Engagement: Einer aktuellen Umfrage zufolge erwarten 81 % der Millennials von Unternehmen, dass sie sich öffentlich dazu verpflichten, sich sozial zu engagieren. Das heißt, dass Sie mit sozialem Engagement Ihre Markensympathie sowie Ihre Chancen steigern können, Follower zu Kunden zu konvertieren. Ein Beispiel hierzu ist das Modelabel Gap, das die Organisation The Global Fund bei der Bekämpfung von Aids in Afrika unterstützt. Gap hat dazu beigetragen, dass seit 2006 mehr als 130 Millionen US-Dollar aufgebracht wurden.

4. Teaser: Instagram eignet sich perfekt, um Ihrer Zielgruppe erste Blicke auf neue, bald verfügbare Produkte zu gewähren. Achten Sie aber darauf, dass Sie die Feeds Ihrer Follower nicht mit reinen Produktfotos überschwemmen. Posten Sie nur das ein oder andere Foto und wecken Sie so die Neugier der Benutzer.

5. Live-Einführung von Produkten: In manchen Fällen empfiehlt es sich, Benutzern die Möglichkeit zu geben, die Einführung eines Produkts via Instagram Live in Echtzeit mitzuverfolgen. So können Sie die Zuschauer auch direkt zum Kauf anregen, indem Sie einen Link in Ihren Steckbrief einfügen, über den sie Ihr neues Produkt erwerben können.

Mehr Instagram-Follower gewinnen

Ihr Content ist erstellt und passende Hashtags sind ausgewählt. Doch wie erreichen Sie nun, dass Ihnen mehr Instagram-Benutzer folgen? Mehr Follower zu gewinnen ist für jedes Unternehmen ein aufwendiges Unterfangen – ganz gleich, ob es sich um ein etabliertes Unternehmen mit tausenden Followern oder um ein gerade erst gegründetes Unternehmen handelt. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den einfachen Weg zu wählen und Follower zu kaufen. Denn diese Follower interagieren nicht mit Ihrem Content. Das heißt, dass Ihnen später die Interaktionen fehlen, die sicherstellen würden, dass Ihre Beiträge in den Feeds der Benutzer angezeigt werden. Befolgen Sie stattdessen die nachstehenden Tipps, um auf nachhaltige Weise mehr Follower zu gewinnen.

Zunächst einmal sollten Sie einen Benutzernamen gewählt haben, den Benutzer erkennen und der sich einfach finden lässt. Wenn Sie nicht gefunden werden, kann man Ihnen auch nicht folgen … Als nächstes optimieren Sie Ihren Steckbrief. Bedenken Sie, dass der Steckbrief das Letzte ist, das Benutzer lesen, bevor sie entscheiden, ob sie Ihnen folgen. Geben Sie hier also unbedingt an, wer Sie sind und was Sie anbieten.

Sobald Ihr Profil fertig ist, können Sie Ihre ersten Beiträge veröffentlichen. Es empfiehlt sich, einige Beiträge (15 oder mehr) zu veröffentlichen, bevor Sie damit beginnen, sich aktiv um mehr Interaktionen und weitere Follower zu bemühen. Denn wenn Benutzer sich Ihr Profil ansehen möchten, dort aber keinen Content finden, dann werden sie Ihnen wahrscheinlich eher nicht folgen. Da Sie zu Beginn nur über wenige Posts verfügen, sollten Sie unbedingt auf höchste Qualität achten. Denn während Facebook- oder Twitter-Follower durchaus den ein oder anderen Fehltritt verzeihen, sind Instagram-Follower hier wesentlich strenger. Ein einziges schlechtes Foto kann bereits weitreichende Konsequenzen haben.

Nachdem Sie selbst einige Beiträge veröffentlicht haben, sollten Sie damit beginnen, anderen Benutzern zu folgen, die Sie interessieren und die in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen stehen. Betrachten Sie Instagram als Community. Vernetzen Sie sich mit anderen Unternehmen aus Ihrer Gegend oder Influencern, die Interesse an Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung haben könnten. Wenn Sie sich entscheiden, einem Benutzer zu folgen, interagieren Sie anschließend auch gleich mit seinem Content. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, um auf Ihr eigenes Profil aufmerksam zu machen, ohne aufdringlich zu wirken. Wenn Sie mit dem Content eines anderen Benutzers interagieren oder sich entscheiden, dem Profil zu folgen, erhält dieser Benutzer eine entsprechende Benachrichtigung. Diese veranlasst den Benutzer dann hoffentlich dazu, sich Ihr Profil anzusehen und Ihnen ebenfalls zu folgen. Achten Sie darauf, Ihren Followern zu zeigen, dass Sie sie wertschätzen. Dies tun Sie, indem Sie auf ihre Kommentare eingehen und mit ihrem Content interagieren.

Fordern Sie andere Instagram-Benutzer dazu auf, Ihren Content zu teilen. Bitten Sie Ihre Markenbotschafter, Ihr Profil zu empfehlen, oder schließen Sie Partnerschaften mit ähnlichen Unternehmen. So könnte beispielsweise ein kleiner Laden mit einem bekannten Stylisten zusammenarbeiten, um gemeinsam auf die aktuellen Trends der Saison aufmerksam zu machen.

Vergessen Sie nicht, Ihr Instagram-Profil auf anderen Kanälen zu bewerben. Ermöglichen Sie es den Besuchern Ihrer Website, Inhalte auf Instagram zu teilen oder fordern Sie Ihre Follower in anderen sozialen Netzwerken dazu auf, Ihnen auch auf Instagram zu folgen. Manchmal gewinnen Sie am schnellsten neue Follower, indem Sie einfach darum bitten.

So nutzen Sie Instagram for Business – der umfassende Leitfaden

6 Tipps und Tricks zur optimalen Verwendung von Instagram

Da Sie nun das Wichtigste zur Verwendung von Instagram wissen, möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die nicht jeder kennt, die Ihnen aber dabei helfen, die Möglichkeiten der Plattform voll auszuschöpfen. Da sich die Anweisungen auf die neueste Version beziehen, empfehlen wir Ihnen, Ihre Version zu aktualisieren, bevor Sie fortfahren. 

1. Der perfekte Zeitpunkt für einen Instagram-Post

Da Instagram eine App für Mobilgeräte ist, sind ihre Benutzer über den ganzen Tag verteilt aktiv. Dennoch können Sie die Interaktion mit Ihrem Content steigern, indem Sie Inhalte zu bestimmten Zeitpunkten auf Instagram veröffentlichen. Am besten posten Sie Content an einem Montag oder Donnerstag zu jeder Zeit, außer zwischen 15 und 16 Uhr (Ortszeit Ihrer Zielgruppe). Instagram-Benutzer interagieren erfahrungsgemäß eher an Wochentagen und außerhalb der Arbeitszeiten mit Content.

2. Ihr Instagram-Profil mit Ihrer Facebook-Seite verknüpfen

Eine der Besonderheiten von Instagram ist, dass die App Benutzern ermöglicht, Inhalte nahtlos auch auf anderen sozialen Plattformen zu teilen. Auch wenn es sinnvoll erscheinen mag, Ihre weiteren Social-Media-Profile (Facebook oder Twitter) automatisch zu verknüpfen, raten wir Ihnen dennoch davon ab. Denn Inhalte, die auf Instagram gute Ergebnisse einbringen, tun dies nicht unbedingt auch auf anderen Plattformen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Inhalte ganz gezielt auf die einzelnen Plattformen ausrichten. Dennoch gilt natürlich, dass Ihre Beiträge mehr Aufmerksamkeit erhalten, wenn Sie Ihr Instagram-Profil mit Ihren anderen Social-Media-Konten verknüpfen, wie beispielsweise Ihrer Facebook-Seite. Hinweis: Wenn Sie auf Instagram ein Business-Profil eingerichtet haben, ist Ihre Facebook-Seite bereits mit diesem verlinkt.  

Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihr Instagram-Profil und Ihre Facebook-Seite zu verknüpfen, müssen Sie lediglich ein paar einfache Schritte befolgen: Öffnen Sie Ihr Instagram-Profil und tippen Sie oben rechts auf das Zahnrad. Scrollen Sie im Menü „Optionen“ nach unten zu den Einstellungen und suchen Sie nach „Verknüpfte Konten“. Wenn Sie sich auf Ihrem Mobilgerät noch nicht bei Facebook angemeldet haben, werden Sie jetzt dazu aufgefordert, dies zu tun. Anschließend wählen Sie die zu verknüpfende Facebook-Unternehmensseite aus. Daraufhin werden Sie zu den „Teilen-Einstellungen“ geleitet. Ist das Facebook-Logo blau, ist das Teilen von Inhalten auf Facebook aktiviert.

3. Mit „Gefällt mir" markierte Beiträge anzeigen

Instagram bietet die Möglichkeit, alle Beiträge gebündelt anzuzeigen, die Sie bisher mit „Gefällt mir" markiert haben. Öffnen Sie dazu das Menü „Optionen“ Ihres Profils. Tippen Sie auf das Zahnradsymbol und wählen Sie „Beiträge, die dir gefallen“. Hier können Sie nun alle markierten Fotos und Videos durchsuchen.

Instagram – mit „Gefällt mir

4. Instagram-Filter neu anordnen

Damit Sie Fotos künftig schneller hochladen können, bietet Instagram die Möglichkeit, Ihre am häufigsten verwendeten Filter an erster Stelle der Filterauswahl zu positionieren. Um die Filter neu anzuordnen oder bestimmte Filter auszublenden, öffnen Sie einen Beitrag, um diesen zu bearbeiten. Wenn die Filter angezeigt werden, scrollen Sie nach ganz rechts und tippen auf das Zahnradsymbol unter „Verwalten“. Legen Sie Ihren Finger auf die drei grauen Linien links neben einem Filter und ziehen Sie ihn nach unten oder oben an die gewünschte Stelle. Wenn Sie einen Filter ausblenden möchten, entfernen Sie einfach das Häkchen rechts neben dem Filter.

Instagram-Filter verwalten Instagram-Filter neu anordnen

5. Zeilenumbrüche in Bildunterschriften einfügen

Ihnen ist vielleicht auch schon einmal aufgefallen, dass beim Verfassen einer Bildunterschrift auf Instagram die Enter-Taste bzw. Eingabetaste der Tastatur plötzlich fehlt. Diese können Sie ganz einfach wieder einblenden, indem Sie auf die 123-Taste tippen. Bevor Sie einen Zeilenumbruch einfügen, sollten Sie aber bedenken, dass Benutzern zunächst nur die ersten drei Zeilen der Bildunterschrift angezeigt werden und sie erst auf „Mehr“ tippen müssen, um den gesamten Text zu lesen. Gehen Sie also eher sparsam mit Zeilenumbrüchen um.

6. Beiträge ausblenden, in denen Sie markiert wurden

Beiträge, in denen Sie markiert wurden, zeigen Sie an, indem Sie auf Ihrem Profil unten rechts auf das Personensymbol tippen. Um einen solchen Beitrag zu entfernen, tippen Sie auf die drei Punkte oben rechts und dann auf „Fotos verbergen“. Wählen Sie die Fotos aus, die Sie entfernen möchten, und tippen Sie erneut auf „Fotos verbergen“. Beachten Sie, dass Sie die Beiträge damit nur aus Ihrem Profil entfernen. Auf Instagram bleiben sie weiterhin bestehen.

Instagram – Markierungen verwalten

Wenn Sie diesen Schritt umgehen möchten, können Sie auch einstellen, dass Markierungen nur in Ihrem Profil angezeigt werden, wenn Sie dem zugestimmt haben. Tippen Sie dazu erneut auf die drei Punkte und dann auf „Markierungsoptionen“. Wählen Sie hier die Option „Manuell hinzufügen“. Nun werden Sie jedes Mal informiert, wenn Sie in einem Beitrag markiert wurden. Wenn Sie den betreffenden Beitrag in Ihrem Profil anzeigen möchten, tippen Sie auf das Foto und dann auf „In meinem Profil anzeigen“.

Instagram – Markierungsoptionen

Instagram-Analytics

Anders als Facebook bietet Instagram bisher noch nicht die Möglichkeit, innerhalb der App detaillierte Analysen durchzuführen. Nach dem Wechsel zu einem Business-Profil stehen Ihnen aber einige einfache Analysefunktionen zur Verfügung. So können Sie Statistiken zur Anzahl von Followern und Impressionen, zur Reichweite von Beiträgen und zu Interaktionen abrufen. Tippen Sie dazu unter Ihrem hochgeladenen Foto oder Video auf „Insights anzeigen“. Mit dem Werbeanzeigenmanager von Facebook können Sie außerdem die Anzahl von Impressionen und Interaktionen sowie die Kosten von Anzeigenkampagnen im Auge behalten. Diese Statistiken liefern zwar gewisse hilfreiche Informationen. Da sie sich aber immer nur auf einen bestimmten Beitrag oder eine Kampagne beziehen, ermöglichen Sie keinen umfassenden Überblick.

Es gibt aber einige Apps von Drittanbietern, mit deren Hilfe Sie Ihren Instagram-Content detaillierter analysieren können. Mit Iconosquare und Simply Measured können Sie weitere Kennzahlen wie den Zuwachs an Followern sowie die Zunahme an Interaktionen im Laufe der Zeit nachverfolgen, Sie können basierend auf der Performance bisheriger Posts den idealen Zeitpunkt für die Veröffentlichung von Content feststellen und sich mit ausgewählten Mitbewerbern messen. Beide Apps sind kostenpflichtig. Sie können aber zunächst eine Testversion laden, um zu prüfen, ob die jeweilige App ihre Analyseanforderungen erfüllt.

Welche Instagram-Kennzahlen für Sie wichtig sind, hängt immer von Ihren individuellen Zielen ab. Doch einige grundlegende Kennzahlen sollte jedes Unternehmen im Blick behalten. Dazu zählen Interaktionen („Gefällt mir“-Angaben und Kommentare) und der Zuwachs an Followern im Laufe der Zeit. Wenn Sie Content posten, der Ihrer Zielgruppe einen Mehrwert bietet, werden Sie automatisch immer mehr Follower gewinnen und mit künftigen Beiträgen mehr „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare und Videoaufrufe erzielen. Auch wenn Sie eigentlich gar keine detaillierteren Einblicke benötigen oder Ihnen kein ausreichendes Budget für bessere Analytics-Tools zur Verfügung steht, sollten Sie diese grundlegenden Kennzahlen dennoch unbedingt tracken. Denn nur so können Sie sicherstellen, dass Sie mit Ihrem Instagram-Konto gute Ergebnisse erzielen und immer mehr Follower gewinnen.

Das Kit für Social-Media-Krisen

Einführung in Instagram-Werbeanzeigen

Wenn Sie bereits regelmäßig ansprechenden Content posten und eine Basis an treuen Followern aufgebaut haben, ist der Zeitpunkt gekommen, um sich Gedanken über Werbung auf Instagram zu machen. Die Möglichkeit, auf Instagram zu werben, stellt für Unternehmen eine einmalige Gelegenheit dar, mit ihrer Buyer-Persona zu interagieren. Da Instagram-Werbeanzeigen Benutzern schlicht als weitere Beiträge in ihrem Feed angezeigt werden, sind sie im Vergleich zu typischen Werbeanzeigen weniger auffällig und störend. Sie ermöglichen es Ihnen, Ihre Zielgruppe auf ganz natürliche Weise dazu zu bewegen, mehr über Ihr Unternehmen und Produkt in Erfahrung zu bringen.

Eine Instagram-Werbeanzeige erstellen

Eine Instagram-Werbeanzeige erstellen Sie ganz ähnlich wie eine Facebook-Werbeanzeige, denn Instagram-Werbeanzeigen werden mit dem Werbeanzeigenmanager von Facebook erstellt.

Wählen Sie im ersten Schritt entweder den Instagram-Beitrag aus, dessen Performance Sie verbessern möchten, oder Sie erstellen mit dem Facebook-Werbeanzeigenmanager eine neue Anzeige. Wenn dies die erste Werbeanzeige ist, die Sie mit Facebook erstellen, werden Sie dazu aufgefordert, ein Werbekonto einzurichten. Außerdem müssen Sie Ihr Instagram-Business-Profil mit Ihrer Facebook-Seite verbinden.

Ein Instagram-Foto promoten

Um Ihrer Facebook-Seite ein Instagram-Konto zuzuweisen, rufen Sie den Business Manager auf. Bewegen Sie den Mauszeiger über das Menü links und wählen Sie die Option „Instagram-Konten“. Wählen Sie dann die Option zur Zuweisung eines Instagram-Kontos aus. Geben Sie die Details zu Ihrem Konto ein und wählen Sie „Weiter“.

Wählen Sie ein Kampagnenziel aus und geben Sie der Kampagne einen Namen. Beachten Sie, dass nur bei wenigen der Ziele, die auf Facebook ausgewählt werden können, die Option für Instagram-Werbeanzeigen verfügbar ist. Dazu zählen folgende Ziele:

  • Markenbekanntheit
  • Reichweite
  • Traffic
  • App-Installationen
  • Interaktionen
  • Videoaufrufe
  • Conversions

Instagram – Marketing-Ziel

Nachdem Sie sich für ein Marketing-Ziel entschieden haben, ist die Anzeigengruppe zu benennen.

Instagram-Anzeigengruppe

Wenn Sie das Ziel „Traffic“ ausgewählt haben, werden Sie dazu aufgefordert, ein Traffic-Ziel anzugeben. Hier haben Sie die Wahl zwischen einer Webseite und einer App.

Im nächsten Schritt definieren Sie die Zielgruppe Ihrer Werbeanzeige, indem Sie die gewünschten demografischen und psychografischen Daten angeben. Dazu zählen Alter, Geschlecht, Standort, Sprache, Arbeitsplatz, finanzieller Status, Verhaltensmuster und Verbindungen. Wenn Sie bereits benutzerdefinierte Zielgruppen gespeichert haben, können Sie hier auch aus diesen auswählen.

Instagram-Zielgruppe

Nachdem Sie Ihre Zielgruppe definiert haben, wählen Sie im Abschnitt „Platzierungen“ die Option „Platzierungen bearbeiten“ und als Plattform „Instagram“. Vorsicht! Wenn Sie diesen Schritt vergessen, wird Ihre Werbeanzeige ausschließlich auf Facebook angezeigt. Wenn Ihre Anzeige nur auf Instagram geschaltet werden soll, stellen Sie sicher, dass keine der anderen Plattformen ausgewählt ist.

Instagram – Platzierung von Werbeanzeigen

Im nächsten Schritt legen Sie Ihr Budget und den Zeitraum fest, in dem Ihre Anzeige geschaltet werden soll. Hier können Sie zwischen „Tagesbudget“ und „Laufzeitbudget“ wählen sowie das Start- und Enddatum Ihrer Kampagne definieren. Wenn Sie kein Start- und Enddatum angeben bzw. kein Laufzeitbudget festlegen, wird Ihre Anzeige dauerhaft geschaltet und es gilt das ausgewählte Tagesbudget. Über das Dropdown-Menü „Erweiterte Optionen anzeigen“ haben Sie Zugriff auf weitere Einstellungen für das Budget und den Zeitplan. So können Sie hier beispielsweise festlegen, dass die Anzeige nur zu bestimmten Zeiten des Tages aktiviert wird. Außerdem erzielen Sie schneller Ergebnisse, wenn Sie die Option „Beschleunigt“ wählen. Diese Option empfiehlt sich vor allem bei Werbeanzeigen für Veranstaltungen, die zeitnah stattfinden.

Instagram – Budget und Zeitplan

Als nächstes wählen Sie den Content Ihrer Anzeige aus. Hier können Sie sich für einen bestehenden Beitrag entscheiden, um dessen Ergebnisse zu verbessern, oder Sie laden ein neues Foto mit Bildunterschrift hoch, um dieses als Anzeige zu verwenden. Auf Instagram haben Sie folgende Möglichkeiten für Werbeanzeigen: „Einzelnes Bild“, „Einzelnes Video“, „Karussell“ oder Sie schalten im Rahmen Ihrer Instagram Stories eine gesponserte Story Ad. Für ein optimales Ergebnis empfiehlt Facebook folgende Formate: Für quadratische Anzeigen sollten Sie die Bildgröße 600 × 600 Pixel wählen, für Anzeigen im Querformat 600 × 315 Pixel und für Anzeigen im Hochformat 600 × 750 Pixel. Darüber hinaus rät Facebook, den Text von Foto- und Video-Thumbnails kurz zu halten.

Sobald Ihre Werbeanzeige hochgeladen wurde, können Sie den Auftrag abschließen und Ihre erste Instagram-Kampagne starten.

Angemessenes Budget für Instagram-Werbeanzeigen

Wie viel Sie für eine Werbeanzeige auf Instagram ausgeben sollten, hängt vom Ziel Ihrer Kampagne ab. Wenn Sie beispielsweise mehr Leads gewinnen möchten, sollten Sie berücksichtigen, wie hoch die Kosten pro Lead sind und in welchem Verhältnis diese zu den Kosten auf anderen Kanälen bzw. zu Ihrem Customer Lifetime Value (LTV) stehen. Dies ist in jedem Unternehmen und in jeder Branche anders. Dasselbe gilt für weitere Ziele wie die Steigerung der Website-Klicks und Umsatzzahlen. Unabhängig Ihres Ziels sollten Sie die Performance Ihrer Instagram-Werbeanzeigen stets im Blick behalten und jede Verbesserungsmöglichkeit nutzen, sodass Sie Ihr Budget optimal einsetzen.

Fazit

Angesichts der 700 Millionen aktiven Benutzer pro Monat besteht wohl kein Zweifel an der Reichweite und dem Einfluss von Instagram. Was einst eine recht simple App zum Teilen von Fotos war, bietet heute ein attraktives Nutzererlebnis, einschließlich der Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild eines Unternehmens und dessen Markenauftritts zu machen.

Behalten Sie stets im Hinterkopf, dass Instagram-Benutzer sehr viel Wert auf qualitativ hochwertige Inhalte legen. Posten Sie Fotos und Videos, die Ihrer Zielgruppe interessante Informationen liefern und Ihre Marke auf neue, einzigartige Weise präsentieren. Optimieren Sie Ihren Content durch unterhaltsame Bildunterschriften, die zur Interaktion anregen.

Die Vorstellung, eine Plattform zu gestalten und zu pflegen, auf der Sie Ihre Marke primär mit visuellem Content präsentieren, mag vielleicht zunächst ein wenig einschüchternd wirken. Doch lassen Sie sich nicht abschrecken – dank Instagram ist dies kinderleicht und macht zudem noch Spaß. Finden Sie Ihre optimale Instagram-Marketingstrategie! Befolgen Sie einfach unsere Tipps und lassen Sie sich von anderen Unternehmen inspirieren.

Autorin

  • Alicia Collins

    Content-Strategie @ HubSpot