Personalisierung auf Netflix-Niveau: Smarte Marken erreichen das mit KI

Schluss mit „Hallo {Vorname}“ – „Hi“ zu KI-Personalisierungsstrategien, die konvertieren

Verfasst von: Philipp Becker
Personalisierung im Loop-Marketing wird bildlich dargestellt

Aktualisiert:

Das Wichtigste in Kürze

Die Erwartungen an personalisierte Kundenerlebnisse haben sich grundlegend verändert. Während 78 % der Interessierten personalisierte Interaktionen wünschen, geben nur 47 % der Geschäftsführenden an, dass ihre Kundenservice-Erlebnisse stark personalisiert sind. KI-gestützte Personalisierung schließt diese Lücke durch intelligente Datennutzung und kontextbewusste Kommunikation.

  • Zentrale Erkenntnis: 96 % der Marketingfachleute berichten, dass personalisierte Erlebnisse den Umsatz steigern
  • KI-gestützter Ansatz: Vereinheitlichung von Kundendaten aus allen Touchpoints für echte Relevanz
  • Dynamische Segmentierung: Absichts- und verhaltensbasierte Zielgruppenansprache statt statischer Demografien
  • Praktische Umsetzung: Maßgeschneiderte Botschaften über alle Kanäle hinweg mit menschlicher Qualitätskontrolle

Lesezeit: 8 Minuten

Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie eine E-Mail erhielten, die mit „Hallo {Vorname}}“ begann und sie am liebsten gleich gelöscht hätten? Diese instiktive Reaktion ist nicht allein das Ergebnis einer schlechten Vorgehensweise, sondern signalisiert eine grundlegende Veränderung der Kundenerwartungen.

78 % der Interessierten wünschen sich heute nämlich personalisierte Interaktionen – die Art von nahtlosen, kontextbewussten Erlebnissen, die sie von Netflix oder Spotify gewohnt sind. Dennoch sagen nur 47 % der Geschäftsführenden, dass ihre Kundenservice-Erlebnisse stark personalisiert sind.

Sie können sich nicht mehr auf Personalisierungstaktiken der alten Schule verlassen, wie z. B. das Hinzufügen grundlegender Kundendaten zu einer Urlaubskarte oder eine allgemeine Bemerkung wie „Ich finde es toll, was Ihr Unternehmen tut“ in der Kundenansprache.

Käuferinnen und Käufer wollen das Gefühl haben, dass ihre Lieblingsmarke ihre Bedürfnisse und Beweggründe versteht ... und sie lassen Ihr Geld dort, wo man Wert auf tiefe Beziehungen legt.

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Das nächste Kapitel der Personalisierung

Diese Erwartungen haben die Messlatte höher gelegt. Kennen Sie den Moment, in dem Sie sich fragen: „Woher wissen die das?“, wenn Sie auf Netflix surfen und der Algorithmus Ihre nächste Serie für Sie auswählt – und tatsächlich eine passende?

Das ist der neue Personalisierungsstandard, den Kundschaft an Ihre Marke stellt.

Eine solche Resonanz ist mit den alten Marketingtaktiken nicht zu erreichen. Die gute Nachricht ist, dass wir uns im Zeitalter der KI befinden, in dem sich traditionelle Marketingstrategien weiterentwickelt haben und die Möglichkeiten zur Hyperpersonalisierung grenzenlos sind.

Hier kommen Leitfäden wie der über das Loop-Marketing von HubSpot ins Spiel. Unternehmen benötigen die richtigen Tools, um sich an eine Welt anzupassen, in der man Zugang zu unbegrenzten Informationen und endlosen Vertriebskanälen hat – und KI, die all dem einen Sinn gibt.

Loop-Marketing ist ein vierstufiger Leitfaden, der Unternehmen dabei hilft, ihre Kundengewohnheiten anzupassen.

Dies sind die Phasen:

1. Gestalten Sie Ihre Identität: Definieren Sie Ihren Geschmack, Ton und Standpunkt.

2. Passen Sie Ihren Ansatz an: Nutzen Sie KI, um Ihre Interaktionen zu personalisieren.

3. Verstärken Sie Ihre Reichweite: Diversifizieren Sie Ihren Content über verschiedene Kanäle für Menschen und Bots.

4. Entfalten Sie alles in Echtzeit: Iterieren Sie schnell und effektiv.

Jede dieser Phasen ist wichtig, aber heute wollen wir uns auf das Anpassen konzentrieren.

Wenn Sie KI-Effizienz mit menschlicher Authentizität kombinieren, können Sie Kundenerlebnisse schaffen, die sich im großen Maßstab persönlich anfühlen. Und wenn Sie wissen, wie Sie Ihr Messaging effektiv anpassen, können Sie das erreichen. Schauen wir uns also die einzelnen Schritte an.

Maßgeschneiderte Nachrichten erstellen

Bei der Personalisierung geht es darum, dass Ihre Inhalte nicht nur personalisiert, sondern auch persönlich wirken.

Als Marke möchten Sie Ihre einheitlichen Kundendaten – von Anrufaufzeichnungen bis hin zum Verhalten auf Ihrer Website – nutzen, um echte Relevanz zu schaffen. Das bedeutet, Lösungen zu entwickeln, die sowohl bei potenziellen als auch bestehenden Kundinnen und Kunden Anklang finden.

Laut einer HubSpot-Umfrage aus dem Jahr 2025 gaben ganze 96 % der Marketingfachleute an, dass personalisierte Erlebnisse den Umsatz gesteigert haben.

Statistik aus dem Marketing-Trend-Report 2025

Das ist ein wichtiger Grund, warum Marken wie Netflix, Spotify und Amazon führend sind. Sie nutzen Daten über Ihr Verhalten in der Vergangenheit, um Ihre zukünftigen Vorlieben vorherzusagen – sei es eine Fernsehsendung, eine Playlist oder eine Produktempfehlung. Je mehr Sie über Ihre Zielgruppe wissen, desto einfacher ist es, deren Erwartungen zu erfüllen (und zu übertreffen).

Diese Art von Relevanz beginnt mit den Daten, die Sie zur Umsetzung Ihrer Strategie nutzen. So sieht das in der Praxis aus:

Daten sammeln, die wirklich wichtig sind

Die meisten Unternehmen sitzen auf einer Fundgrube an Kundendaten. Kundeninteraktionen finden in Helpdesk-Portalen statt, Absichtssignale verbergen sich in Analytics und die Verhaltensmuster sind über verschiedene Plattformen verstreut.

Die Schwierigkeit besteht nicht darin, die Daten zu sammeln, sondern darin, dem Ganzen einen Sinn zu geben. Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Punkte zu verknüpfen, bleiben all diese guten Informationen ungenutzt.

Nehmen wir dieses Beispiel: Sie führen eine Kaltakquise mit dem VP of Product eines Fintech-Startups durch. Natürlich ist es schön, grundlegende Informationen wie Branche und Unternehmensgröße zu kennen. Doch was wäre, wenn Sie auch wüssten, dass sich das Unternehmen gerade eine weitere Finanzierungsrunde gesichert hat und sich darauf vorbereitet, in den KMU-Markt zu expandieren?

Das ist der Unterschied zwischen oberflächlichem Tracking und angereicherter Intelligenz. Sie müssen genau wissen, wo sich die potenzielle Kundschaft in ihrer Customer Journey gerade befindet, und diesen Kontext nutzen, um Ihre Marketingstrategie zu steuern.

Der Schlüssel dazu liegt in der Verwendung der richtigen Tools, um diese verstreuten Signale zusammenzuführen. Viele davon sind KI-gestützt und helfen Ihnen dabei, Kontextinformationen – wie Unternehmensdaten, Branchenbewegungen und Unternehmensnachrichten – in Ihre vorhandenen Kontaktdatensätze einzubauen.

Sie können dann Daten aus Ihrer gesamten technischen Infrastruktur (CRM, Marketingautomatisierung, Website Analytics und Gesprächsnotizen Ihres Vertriebsteams) abrufen und diese Berührungspunkte an einem zentralen Punkt zusammenführen.

Sobald Ihre Daten vereinheitlicht sind, besteht der nächste Schritt darin, diese Erkenntnisse in Kundenprofile umzuwandeln, mit denen Sie arbeiten können.

Von Erkenntnissen zu Kundenprofilen

Mit diesen Daten als Grundlage sind haben Sie die Möglichkeit, Ihre umfangreichen, kontextbezogenen Erkenntnisse in echte Zielgruppensegmente umzuwandeln. Das bedeutet, dass Sie über die traditionellen demografischen Merkmale wie „Marketingmanagerin, 25–35, SaaS“ hinausgehen müssen.

Die besten Marketingkampagnen von heute basieren auf Absicht und Timing anstatt auf Berufsbezeichnungen und Unternehmensgröße. Marken konzentrieren sich auf extrem spezifische Zielgruppen wie „Unternehmen, die Expansionssignale zeigen und in den letzten 30 Tagen mit wettbewerbsfähigen Inhalten interagiert haben“.

Anstatt den statischen Zielgruppenansatz zu verwenden, sollten Sie KI-Tools wie ChatGPT oder Breeze einsetzen, um dynamische Ziele aufgrund von Verhaltensmustern und Absichtssignalen in Echtzeit zu erkennen.

Hier ein möglicher Ansatz: Wählen Sie eine breite Absichtskategorie aus (z. B. „aktive Evaluierung von Lösungen“) und fügen Sie Kontextinformationen hinzu (z. B. Besuche der Preisseite, Wettbewerbsanalyse, E-Mail-Interaktionsmuster oder subtile Signale wie eine erhöhte Verweildauer auf der Website).

Ihr Prompt sieht dann etwa so aus:

„Suche nach Kontakten, die in den letzten 30 Tagen Anzeichen einer aktiven Evaluierung einer Lösung gezeigt haben. Beziehe Verhaltensweisen wie Besuche von Preisseiten, Demoanfragen oder Downloads von Inhalten mit ein, die sich auf den ROI von Produkten konzentrieren."

Das Schöne an der absichtsbasierten Segmentierung ist, dass Ihre Botschaften dann ankommen, wenn die jeweiligen Personen bereit dazu sind, und nicht dann, wenn es in Ihrem Kampagnenkalender vorgesehen ist.

Die Schnittstelle zwischen Personalisierung und Verbindung

Bei echter Personalisierung geht es darum, Ihre Kundinnen und Kunden dort abzuholen, wo sie sind. Eine solche Botschaft bringt sie dazu, innezuhalten und zu denken: „Woher wussten die das?“

E-Mails mit der Personalisierung „Hallo {Vorname}“ zu ergänzen ist inzwischen fürchterlich altmodisch. Wenn Sie Ihre Kunden wirklich verstehen, können Sie Ihre Lösung mit ihren spezifischen Herausforderungen in Verbindung bringen und Ihr Marketing so gestalten, dass es sich eher wie eine Beratung durch eine vertrauenswürdige Kollegin anfühlt.

Dieser Ansatz funktioniert über alle Kanäle hinweg. Nehmen Sie als Beispiel Landingpages und CTAs. Anstatt ein allgemeines Messaging zu verwenden, sollten Sie Variationen erstellen, die verschiedene Anwendungsfälle ansprechen.

Sie können dies in Echtzeit im HubSpot-Blog sehen. Besuchende dieses E-Mail-Newsletter-Artikels sehen einen anderen CTA, je nachdem, wo sie sich in unserem Kontakt-Lifecycle befinden.

Neue Nutzerinnen und Nutzer sehen eher eine einführende Nachricht, da sie sich wahrscheinlich noch in der frühen Phase der Produkterkundung befinden: „Jetzt herunterladen: Kostenloser E-Mail-Newsletter-Leitfaden.“

Beispiel für Personalisierung: CTA für neue Nutzerinnen und Nutzer im HubSpot-Blog

Für HubSpot-Kundinnen und -Kunden hingegen ist ein stärker personalisierter CTA vorgesehen, der sie dazu auffordert, ein bestimmtes Tool aus dem HubSpot-Portfolio auszuprobieren, um eine ähnliche Aufgabe zu erfüllen: Verwenden Sie den KI-Kampagnenassistenten von HubSpot, um E-Mail-Texte zu erstellen."

Beispiel für Personalisierung, CTA für Bestandskundschaft auf HubSpot-Blog

Bei E-Mail-Kampagnen können Sie in Ihren Texten auf aktuelle Unternehmensankündigungen, beliebte Branchentrends oder saisonale Faktoren verweisen, die für das Unternehmensgeschäft relevant sind.

Anstatt „Sparen Sie Zeit mit unserer Produktivitäts-App“, sagen Sie eher so etwas wie „Endlich eine Möglichkeit, Ihren Posteingang zu bearbeiten, bevor Ihr Kaffee kalt wird“.

Wenn Sie nicht weiterkommen, kann KI Ihnen helfen, Ihren Schreibprozess in Gang zu bringen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie jedoch, sobald Sie die Geschwindigkeit der KI mit Ihrem eigenen Urteilsvermögen kombinieren und dafür sorgen, dass die Botschaft immer noch menschlich, relevant und markenkonform klingt.

Raum für den „Human Touch“

Wenn Sie im KI-Zeitalter bereits Geschäfte machen, sind Sie bereits im Vorteil. Von der Datenanalyse bis zur Content-Erstellung hilft KI Teams, optimierter zu arbeiten und schneller Ergebnisse zu erzielen. Und das ist genau das, was Führungskräfte sehen wollen: schnelle Ergebnisse.

Der Haken? KI-Tools sind unglaublich leistungsfähig, aber sie sind nicht unfehlbar. Die besten Personalisierungskampagnen können scheitern, wenn KI falsche Annahmen trifft oder das menschliche Urteilsvermögen in Bezug auf Timing und Kontext vermissen lässt.

Mehr als die Hälfte der KI-Nutzenden verwenden KI zum Schreiben. Die größten Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, sind ungenaue Informationen und verzerrte Ergebnisse.

Deshalb ist es so wichtig, menschliche Qualitätsprüfungen in die Prozesse einzubauen.

In den erfolgreichsten Teams wird KI als eine Superkraft betrachtet, die die menschliche Kreativität und das strategische Denken verstärkt – nicht ersetzt. Sie entwickeln systematische Überprüfungsprozesse, die Probleme erkennen, bevor potenzielle Kundinnen und Kunden sie überhaupt bemerken.

Wenn Sie KI zur Erstellung von Texten verwenden, sollten Sie die richtigen Prompts verwenden und jemanden in Ihrem Team bestimmen, der die Inhalte überprüft, bevor diese in die Endphase der Produktion gehen.

  • Ist die Markensprache in allen Varianten einheitlich?
  • Fühlt sich die Personalisierung natürlich und hilfreich an?
  • Sind sowohl die Kunden- als auch die Produktfakten korrekt?
  • Sind die CTAs für die Phase des Kaufprozesses relevant, in der sich die betroffene Person befindet?

Selbst bei systematischen Überprüfungen steht jedoch eines fest: Einige Kampagnen werden dennoch ihr Ziel verfehlen. Das Wichtige ist, diese Fehler frühzeitig zu erkennen und daraus zu lernen, anstatt das LLM Ihrer Wahl ungehindert so wie bisher weitermachen zu lassen.

Personalisierung in großem Umfang

Wenn Sie Daten, intelligente Segmentierung, KI-gestützte Inhaltserstellung und durchdachte menschliche Kontrolle kombinieren, entsteht etwas Bemerkenswertes. Interessierte interagieren nicht nur mit Ihren Inhalten – sie bauen eine Beziehung zu Ihrer Marke auf.

In einer Zeit, in der Käuferinnen und Käufer zunehmend skeptisch gegenüber allgemeinen Ansätzen sind, ist es diese menschliche Verbindung, die Interessierte in zwei Gruppen teilt: die, die Ihre E-Mails löschen, und die, die sich dafür begeistern und interagieren.

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Die neue Art des Wachstums. Mensch und KI vereint, um Botschaften individuell zu gestalten, zu verstärken und in Echtzeit weiterzuentwickeln.

  • 100 Prompts für jede Phase des Loops
  • Schnellere Markteinführung mit KI-gestützter Kampagnenerstellung
  • Stärkere Kundenbindung durch datengestützte Personalisierung
  • Geringere Akquisitionskosten durch kontinuierliche Optimierung mit KI

Häufig gestellte Fragen zur KI-gestützten Personalisierung

Wie unterscheidet sich moderne KI-Personalisierung von traditionellen Ansätzen?
Traditionelle Personalisierung beschränkte sich auf das Einfügen von Vornamen oder grundlegenden demografischen Daten. Moderne KI-Personalisierung hingegen nutzt vereinheitlichte Daten aus allen Touchpoints, erkennt Absichtssignale in Echtzeit und passt Botschaften dynamisch an die jeweilige Phase der Customer Journey an. Während frühere Methoden statisch und regelbasiert waren, arbeiten heutige Systeme mit Machine Learning und können Verhaltensmuster erkennen, bevor Kundinnen und Kunden selbst wissen, was sie benötigen.
Welche Datenquellen sind für effektive Personalisierung am wichtigsten?
Die wertvollsten Datenquellen für Personalisierung sind: CRM-Daten mit Interaktionshistorie, Website-Analytics mit Verhaltensmustern, E-Mail-Engagement-Daten, Gesprächsnotizen aus Vertriebsgesprächen, Social-Media-Interaktionen und angereicherte Unternehmensdaten wie Finanzierungsrunden oder Expansionspläne. Entscheidend ist nicht die Menge der Daten, sondern deren Vereinheitlichung an einem zentralen Ort und die Fähigkeit, daraus handlungsfähige Erkenntnisse abzuleiten. Tools wie Marketing Hub ermöglichen es, diese verschiedenen Datenquellen zusammenzuführen.
Wie stelle ich sicher, dass KI-generierte Inhalte nicht zu fehlerhaft oder unangemessen sind?
Implementieren Sie ein mehrstufiges Qualitätssicherungssystem: Erstens, verwenden Sie präzise Prompts, die Ihre Markenrichtlinien und Zielgruppenbedürfnisse klar definieren. Zweitens, etablieren Sie einen Review-Prozess, bei dem mindestens eine Person mit Marketingexpertise jeden KI-generierten Text auf Markenkonformität, Faktentreue und angemessene Tonalität überprüft. Drittens, testen Sie neue Kampagnen zunächst mit kleineren Segmenten, bevor Sie sie großflächig ausrollen. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn KI die Effizienz liefert und Menschen das strategische Urteilsvermögen beisteuern.
Was ist der Unterschied zwischen demografischer und absichtsbasierter Segmentierung?
Demografische Segmentierung basiert auf statischen Merkmalen wie Alter, Position, Branche oder Unternehmensgröße. Absichtsbasierte Segmentierung hingegen fokussiert sich auf Verhaltenssignale und aktuelle Bedürfnisse – beispielsweise „hat in den letzten 14 Tagen die Preisseite dreimal besucht und zwei Wettbewerbsvergleiche heruntergeladen". Diese dynamische Segmentierung ermöglicht es, Interessierte genau dann anzusprechen, wenn sie bereit für eine Kaufentscheidung sind, anstatt zu einem willkürlichen Zeitpunkt im Kampagnenkalender. Das Timing macht oft den Unterschied zwischen Erfolg und Ignoranz aus.
Wie messe ich den ROI von Personalisierungsmaßnahmen?
Vergleichen Sie die Performance personalisierter Kampagnen mit generischen Kontrollgruppen anhand dieser Metriken: E-Mail-Öffnungsraten, Click-Through-Rates, Conversion-Rates, durchschnittlicher Deal-Wert und Customer Lifetime Value. Achten Sie besonders auf qualitative Indikatoren wie Engagement-Tiefe, Anzahl der Interaktionen vor dem Kauf und Kundenfeedback. Tools wie Marketing Hub bieten integrierte Analytics-Dashboards, die diese Metriken automatisch erfassen. Bedenken Sie, dass der volle ROI von Personalisierung sich oft erst mittelfristig zeigt, da Sie nicht nur Transaktionen, sondern langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.

 

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