6 neue LinkedIn-Funktionen, die Sie kennen sollten

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6 neue LinkedIn-Funktionen, die Sie kennen sollten

Falls Sie in letzter Zeit auf LinkedIn unterwegs waren, ist Ihnen vermutlich aufgefallen, dass sich auf der Plattform einiges verändert hat. Genau genommen ist alles anders, denn die Desktop-Website wurde komplett überarbeitet.

Nachdem die Website für berufliches Netzwerken 2016 von Microsoft übernommen wurde, kündigte LinkedIn eine Neugestaltung der Desktop-Website an. Sie sollte mehr den mobilen Apps der Plattform entsprechen.

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LinkedIn ist die weltweit größte Business-Networking-Plattform mit über 500 Millionen Mitgliedern. Allerdings verbringen die Mitglieder nicht viel Zeit auf der LinkedIn-Website. Lediglich 25 % der LinkedIn-Nutzer besuchten die Website Mitte 2016 monatlich – nicht gerade eine beeindruckende Anzahl aktiver Benutzer. Deshalb sollte die Website neu gestaltet und damit „Mehrwert geschaffen werden – in der Hoffnung, die Nutzer würden dann mehr Zeit dort verbringen.

Die Startseite von LinkedIn sah früher so aus:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Altes Startseitenlayout

Als dieser Artikel verfasst wurde, sah die Startseite für LinkedIn-Nutzer in etwa so aus:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Neues Startseitenlayout

Hinter der schicken neuen Oberfläche verbergen sich auch einige neue Features, die es wert sind, dass man sich etwas näher mit ihnen beschäftigt. Lassen Sie uns einen Blick auf die größten Veränderungen werfen, die uns mit der Neugestaltung der Website zur Verfügung stehen. Wir sehen uns außerdem an, wie Marketer sie für ihre Zwecke nutzen können.

6 neue LinkedIn-Funktionen, die Sie kennen sollten

1) Ein neuer Feed auf der Startseite

Mit einer Kombination aus Redakteuren und Algorithmen zeigt LinkedIn jetzt mehr Inhalte und weniger Statusmeldungen. Der Feed auf der Startseite präsentiert organische und gesponserte Inhalte sowie native Werbeinhalte, die für die Benutzer interessant sein könnten. Mit dem Feed können die Nutzer außerdem Trending Stories folgen … kommt Ihnen das bekannt vor? LinkedIn setzt auf ein ähnliches Oberflächenkonzept wie Facebook, weil sie davon ausgehen, dass Benutzer dann mehr mit der Plattform interagieren werden.

2) Mehr Analytics

LinkedIn bietet Nutzern nun mehr Daten dazu, wie andere Nutzer mit Inhalten interagieren, die Sie teilen. Sie sehen nicht nur, wer sich Ihr Profil ansieht oder wem Ihr Beitrag gefällt. Ab sofort sehen Sie auch, in welchem Unternehmen die Personen arbeiten und welche Position sie innehaben.

Zudem erhalten Sie Einblicke in die Daten zur organischen Reichweite von Beiträgen:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Zusätzliche Analyticsdaten für Beiträge

3) Neue (und fehlende) Suchfunktionen

LinkedIn hat auch die Suchfunktion ausgebaut: Nutzer können jetzt mithilfe von Schlüsselbegriffen und einer übergreifenden Suchoberfläche die gesamte Plattform durchsuchen. Dabei ist es einfach, zwischen Kategorien zu wechseln, die im Zusammenhang mit den Suchbegriffen stehen, um sich verschiedene Suchergebnisse anzeigen zu lassen – ohne zwischen den verschiedenen Kategorien der Website navigieren zu müssen. Das Prinzip lässt sich also mit der Google-Suche vergleichen, bei der Nutzer ebenfalls per Tab zwischen verschiedenen Suchoptionen wechseln können.

Hier sehen Sie das Beispiel eines Suchergebnisses für den Begriff „Content Marketing“:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Suchoberfläche

Früher mussten LinkedIn-Nutzer jeden dieser Bereiche („Personen“, „Jobs“, „Unternehmen“) einzeln aufrufen. Jetzt ist die Suche von einer Stelle aus möglich und es werden alle gewünschten Ergebnisse gefunden. In der Kategorie Top-Treffer erhalten Sie eine Auswahl aus den Top-Suchergebnissen der einzelnen Unterkategorien.

Es fällt allerdings auf, dass LinkedIn einige der erweiterten Suchfilter entfernt hat, die es bisher auf LinkedIn Premium gab. Sie sind jetzt nur noch im teureren Sales Navigator bei LinkedIn Premium verfügbar. Darunter sind Filter wie „Jahre an Berufserfahrung“, „Position“ und „Führungsebene“. 

4) Nachrichten im Chat-Stil

LinkedIn hat auch einen neuen Messaging-Dienst eingeführt, mit dem Nutzer InMails versenden können, persönliche Nachrichten, die eher einem Chat gleichen als einer E-Mail. Dabei müssen Nutzer zum Versenden privater Nachrichten auch nicht mehr zu einem anderen Bereich wechseln. Das geht nun mit einem direkten Chat gleich vom Feed auf der LinkedIn-Startseite, wie im Bild unten dargestellt:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Chat-Fenster

Auch diese Funktion ist vom Design und der Funktionalität her an das vergleichbare Feature des Facebook-Messenger angelehnt. Wiederum ist das Kalkül, dass die Nutzer so mehr Zeit auf der Website und mit der Interaktion mit anderen Nutzern verbringen werden. Außerdem scheuen sich vielleicht mehr Benutzer davor eine grässliche, standardmäßige InMail-Nachricht (sprich: Spam) zu versenden, wenn sie wissen, dass sie als Chat angezeigt wird und nicht als E-Mail.

5) Kalender-Chatbot

LinkedIn führt einen Chatbot ein, der die Kalender von zwei Gesprächspartnern durchsuchen kann, um einen Zeitpunkt für ein Treffen auszumachen, das dann im LinkedIn-Messenger stattfindet. Die Funktion stand zum Zeitpunkt, an dem dieser Artikel verfasst wurde, noch nicht bereit, aber auch sie erinnert an den Facebook Messenger und andere Bots. Wie viele andere Neuerungen zielt auch diese Erweiterung darauf ab, Nutzer länger auf der Seite zu halten. Halten Sie die Augen offen für Nachrichten zum vollständigen Start des Bots.

6) Neue Blogging-Oberfläche

LinkedIn hat jetzt auch eine schicke neue Plattform für das Veröffentlichen von Artikeln. Früher musste man zum Verfassen eines eigenen Blogbeitrags zu LinkedIn Pulse wechseln. Jetzt sind Nutzer lediglich einen Klick von einer benutzerfreundlichen Plattform für das Blog-Publishing entfernt.

Sehen Sie selbst:

HubSpot Marketing Blog - Neue LinkedIn-Features - Blogging-Oberfläche

Bloggen auf LinkedIn kann die Aufmerksamkeit für die Website Ihrer Marke steigern, insbesondere, wenn die neuen Features von LinkedIn von den Nutzern so aufgenommen werden, wie das Unternehmen dies beabsichtigt. Der Konsum von Inhalten auf LinkedIn hat in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen. Marketer sollten LinkedIn also als Plattform in Erwägung ziehen, auf der Inhalte wiederveröffentlicht oder neue Inhalte verfasst werden.

Wie geht es weiter mit LinkedIn?

Bei all diesen Veränderungen sollten Sie als Marketer eines nicht aus den Augen verlieren: Wo verbringt Ihre Zielgruppe ihre Zeit? Wenn die Zahl der aktiven Nutzer im nächsten Quartalsbericht von LinkedIn steigt, könnte es sich lohnen, mehr Ressourcen in LinkedIn-Kampagnen zu investieren und gezielt Inhalte für die Plattform zu erstellen.

Wir werden Sie selbstverständlich über weitere Veränderungen auf der Plattform und deren Auswirkungen auf ihre Nutzung auf dem Laufenden halten. Sehen Sie sich doch einfach einmal auf der neuen Website um und experimentieren Sie mit den neuen Analytics-Möglichkeiten. So finden Sie heraus, ob Ihre Zielgruppe Zeit mit Ihren Inhalten auf LinkedIn verbringen möchte.

Veröffentlichen Sie Ihre eigenen Inhalte auf LinkedIn? Wir freuen uns über Ihre Vorschläge und Erfahrungen in den Kommentaren.

Neuer Call-to-Action (CTA)

Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem Blog von HubSpot.com erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

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