
Das Wichtigste in Kürze
Der HubSpot „State of Marketing"-Bericht 2026 zeigt: KI ist im Marketing längst angekommen – jetzt geht es darum, sie strategisch zu nutzen. Die Kernkanäle bleiben relevant, aber die Spielregeln haben sich grundlegend verändert.
- KI-Durchdringung: 86,4 % der Marketingteams setzen KI bereits ein – vor allem zur Content-Erstellung, Medienproduktion und Automatisierung administrativer Aufgaben.
- AEO wird Pflicht: Die Hälfte aller Google-Suchen enthält 2026 eine KI-Übersicht. Answer Engine Optimization ist kein Zukunftsthema mehr, sondern aktuelle Praxis.
- Personalisierung auf neuem Niveau: 93,2 % der Marketingprofis berichten, dass personalisierte Erlebnisse zu mehr Leads und Käufen geführt haben – KI macht Skalierung erstmals realistisch.
- Instagram überholt Facebook: Zum ersten Mal ist Instagram die meistgenutzte Social-Media-Plattform für Marken (70 %), auch beim ROI liegt sie vorne.
Lesezeit: 12 Minuten
*Der Text wurde aus dem Englischen übersetzt, da er auch für unsere Leserschaft relevante Informationen enthält.
Wir haben Marketingprofis aus unterschiedlichen Branchen, Regionen und Unternehmen verschiedener Größenordnungen befragt, was funktioniert, was sich geändert hat und was ihnen schlaflose Nächte bereitet – und ihre Antworten waren äußerst aufschlussreich. Der „State of Marketing“-Bericht von HubSpot gewährt einen umfassenden Überblick über die bedeutendsten Marketingtrends, Herausforderungen und Chancen im Jahr 2026.
Der Marketingbereich erlebt momentan den größten Wandel seit zwei Jahrzehnten. Die Art und Weise, wie Unternehmen Kundinnen und Kunden finden und ansprechen, wird durch künstliche Intelligenz grundlegend verändert. In diesem Jahr behandelt der Bericht die bereits bestehende Verbreitung von KI im Marketing, die bedeutendsten Anwendungsfälle sowie die Möglichkeiten für Marken zur Individualisierung von Inhalten.
Zusätzlich untersuchen wir die Effekte von KI auf das im Marketing anfallende Arbeitspensum, den Personalbedarf, die notwendigen Qualifikationen und die Budgetplanung – und deren konkrete Folgen für die Marketingteams. Lesen Sie weiter, gewinnen Sie Einblicke von Marketingexperten und erfahren Sie aktuelle Daten.
Übersicht
- TL;DR: Die Kernkanäle spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, doch der Ansatz hat sich geändert
- Top-Trends im digitalen Marketing 2026
- FAQs zu Trends im digitalen Marketing
Die Kernkanäle spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, doch der Ansatz hat sich geändert
Laut dem Bericht „State of Marketing 2026“ haben die wesentlichen Marketingkanäle – Social Media, E-Mail, Website und Blog-Inhalte – nicht an Bedeutung verloren. Allerdings sind die Spielregeln nicht mehr dieselben. Um nicht in der Menge unterzugehen, sollten Marken Inhalte entwickeln, die stärker auf die Zielgruppe zugeschnitten sind und die Besonderheiten des jeweiligen Kanals berücksichtigen. Außerdem sollten Teams ihre Inhalte an die KI-Suche anpassen.
Marketingteams haben große Fortschritte bei der Implementierung von KI, Personalisierung und Kurzvideos erzielt.
Haben Sie noch Probleme bei Ihrer Kurzvideo-Strategie? Dann schauen Sie doch mal in diesem Video vorbei
Die Fachleute sind sich dieses Jahr ihrer Sache sicherer, stehen aber weiterhin vor Herausforderungen wie Burnout, ROI-Nachweis und der Anpassung an Plattformänderungen.
Zu den im diesjährigen Bericht ermittelten bedeutendsten Marketingtrends gehören:
- Nutzung von KI zur Generierung personalisierter Inhalte (48,57 %)
- Einsatz von Automatisierung (47,38 %)
- Erarbeiten von Inhalten, die die Werte der Marke widerspiegeln (46,84 %)
- Aktualisierung der SEO an Änderungen bei der Suche (40,60 %)
- Mehrfachverwendung von Inhalten auf mehreren Kanälen (35,08 %)
Lesen Sie im Folgenden detaillierte Daten und Analysen von CMOs zu diesen Trends. Halten Sie Ihren Vorsprung und verwenden Sie einheitliche Plattformen wie den Marketing Hub von HubSpot für eine nahtlose Umsetzung.
Den vollständigen Bericht finden Sie unten.
The State of Marketing Report 2026
HubSpot's Jahresbericht über Marketing Trends.
- KI wirksam operationalisieren
- Klare Markenhaltung zeigen
- Menschlichkeit als Differenzierer nutzen
- Konkrete, umsetzbare Strategien erhalten
Top-Trends im digitalen Marketing 2026
1. Marken optimieren ihre Inhalte für die KI-Suche
Während 2025 noch von Panik über die Auswirkungen der KI-Suche auf SEO geprägt war, ist 2026 das Jahr des Handelns. Die Anpassung von SEO an Änderungen bei der Suche ist einer der bedeutendsten Trends, mit denen sich Marken in diesem Jahr auseinandersetzen müssen (von 40,6 % der Marketingfachleute genannt).
Im Jahr 2026 verwendet die Hälfte der Kundinnen und Kunden eine KI-gestützte Suche, und die Hälfte aller Google-Suchen enthält eine KI-Übersicht. Marken wissen heute besser als vor einem Jahr, welche Inhalte in Suchmaschinen hohe Platzierungen erzielen, und justieren ihre Inhalte entsprechend. 70,2 % der Marketingprofis sind der Meinung, dass sie ihre Marketingstrategie an die Änderungen in der organischen Suche (etwa KI-Übersichten) anpassen können.
Unsere Umfrage zeigte, dass Websites, Blogs und SEO auch im Jahr 2026 die beliebtesten und effektivsten Kanäle bleiben, insbesondere für B2B-Unternehmen. Hier sind also keine Fehler erlaubt. Zurzeit arbeiten zahlreiche Teams an einer Strategie zur Answer Engine Optimization (AEO) oder haben deren Umsetzung bereits begonnen. Während einige Marken nur geringfügige Anpassungen ihrer bestehenden Inhalte benötigen, stellen sich andere deutlicher um.
Darüber hinaus müssen Unternehmen sich Gedanken darüber machen, welche Funktion Websites im Kaufprozess haben.
Zu Beginn des Kaufprozesses suchen Kundinnen und Kunden ihre TOFU (Top-of-Funnel)-Informationen heute in KI-Suchzusammenfassungen statt auf Ihrer Website. Eine Umfrage zeigt: Websites bleiben zwar relevant, doch Kundinnen und Kunden besuchen sie erst später – besser informiert und mit höherer Kaufabsicht.
2. Marketingprofis sind sich ihrer Sache sicherer und reagieren besser auf KI
Neue Tools und Plattformen auszuprobieren, war für Marketer schon immer Teil des Jobs. In den letzten Jahren fühlte sich Marketing allerdings an, als würde man auf rutschigem Boden den Halt verlieren. Laut dem „State of Marketing-Bericht“ 2026 haben Marketingteams wesentliche Fortschritte erzielt, insbesondere im Hinblick auf das Verständnis von KI.
Unsere Daten zeigen:
- 68,2 % der Marketingteams geben an, zu wissen, wie KI im Marketing angewendet wird, im Vergleich zu 47 % im Jahr 2025
- 67,5 % wissen, wie die Effekte von KI gemessen werden, im Vergleich zu 48 % im Jahr 2025
Marketingteams nehmen die Herausforderung an und haben sogar Freude dabei, neue Tools zu testen und zu verstehen.
„KI ist eine richtig disruptive Technologie. Und jede disruptive Technologie bringt enorme Experimentiermöglichkeiten“, sagt Johann Wrede, CMO von UserTesting.
Das Selbstvertrauen der Marketingprofis ist auch in anderen Bereichen gewachsen:
- 78 % sagen, dass sie in der Lage sind, sich an neue kulturelle Trends anzupassen.
- 69,2 % geben an, aus Kundendaten personalisierte Erlebnisse gestalten zu können.
- 68,8 % haben das Gefühl, dass sie mit neuen Social-Media-Plattformen und -Funktionen mithalten können.
- 68,4 % sind der Überzeugung, dass sie mit ihrer Marketingstrategie auf bedeutende Ereignisse reagieren können.
Unser HubSpot-Team zeigt Ihnen, wie Sie KI durch das Konzept Loop-Marketing erfolgreich in Ihre Arbeitsabläufe einbinden können. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
3. KI-gestützte Personalisierung sorgt für Wachstum
Der bedeutendste Trend für Marketingprofis ist, KI zur Erstellung personalisierter Inhalte einzusetzen. Fast 50 % der von uns befragten Marketingprofis gaben an, momentan daran zu arbeiten.
Die Marketingteams wissen um den hohen Wert eines personalisierten Erlebnisses. 93,2 % gaben an, dass personalisierte oder segmentierte Erlebnisse zu einer Zunahme von Leads und Käufen geführt haben.
„Kundinnen und Kunden suchen nach Inhalten, die für sie persönlich relevant erscheinen“, erklärt Susan Ganeshan, CMO von Emplifi. „Wenn ich also Kleidung kaufen will, möchte ich sie an einem Körper sehen, der meinem ähnelt. Wenn ich Make-up kaufen will, möchte ich es an einer Frau in meinem Alter sehen. Im Grunde streben wir Authentizität im großen Maßstab an.“
Ressourcen und Skalierbarkeit waren bisher das Problem bei der Erstellung von personalisierten Inhalten, aber KI verändert dies. Kreative können der KI nun die Daten ihrer Zielgruppen, Ziele und Markenrichtlinien geben und einen personalisierten, markenkonformen Entwurf erhalten, anstatt eine Vorlage manuell anzupassen.
Marken benötigen dafür hochwertige Daten. Wie im Vorjahr geben nur 65 % der Marketingfachleute an, dass sie über hochwertige Zielgruppendaten verfügen. Es bleibt also viel zu tun, um alle Chancen zu nutzen.
Auch im Hinblick auf die Verbesserung der Personalisierung gibt es bei den Marken immer noch ungenutzte Möglichkeiten. Nur 12,6 % der Marken setzen auf Hyperpersonalisierung durch verhaltensbasierte Nachrichten oder Produktempfehlungen, während die Mehrheit weiterhin einfache Personalisierung mit dynamischen Feldern verwendet.
Erfahren Sie, wie Personalisierung mit der CRM-Plattform von HubSpot funktioniert.
4. Die Lead-Qualität und das Leadvolumen nehmen zu.
Hier ist eine positive Seite: Die Generierung hochwertiger Leads wird leichter.
Zwar ist die Leadgenerierung für 30 % der Marketingteams noch immer eine der größten Herausforderungen, doch viele andere erzielen Erfolge. 55,7 % der Marketingprofis geben an, dass die Leadgenerierung heute einfacher ist als vor zehn Jahren.
Bei der Frage zu den vergangenen 12 Monaten gaben 24,5 % an, dass ihr Leadvolumen deutlich zugenommen habe, während 50 % angaben, es sei etwas gestiegen. Diese Leads zeichnen sich zudem durch eine höhere Qualität aus: 93,8 % der Marketingprofis berichten von einer Verbesserung der Lead-Qualität im vergangenen Jahr.
Der genaue Grund dafür ist schwer zu bestimmen. Vielleicht können Marken durch verbesserte Tools oder Personalisierung die richtigen Zielgruppen mit gezielten Botschaften erreichen. Die Leadgenerierung ist nicht der einzige Bereich, in dem sich dieser Aufwärtstrend zeigt.
Wie Sie Leads über LinkedIn generieren, erklärt meine Kollegin Sophie Ziegler:
5. Marketingprofis verwenden KI, um Inhalte zu erstellen, Anzeigen zu optimieren, Ideen zu entwickeln und vieles mehr.
KI ist omnipräsent: 86,4 % der Marketingteams berichten, dass sie KI in mindestens einem Marketingbereich einsetzen. Lediglich 1,7 % der Marketer verwenden keine KI und planen dies auch nicht.
Aber, wie die Marketingprofis die KI nutzen, ist vielfältig und faszinierend. Die häufigsten Anwendungen sind:
- Erstellung von Inhalten (42,5 % intensiv, 38 % gelegentlich)
- Erstellung von Medien (37,2 % intensiv, 37,7 % gelegentlich)
- Automatisierung und Optimierung von Werbung (34,1 % intensiv, 36,5 % gelegentlich)
- Automatisierung von administrativen Tätigkeiten (35,6 % intensiv, 40,5 % gelegentlich)
- Lernen und Entwicklung von Kompetenzen (34,6 % intensiv, 40,1 % gelegentlich)
- Hilfe beim Ideenentwickeln und -sammeln (33,9 % intensiv, 39,8 % gelegentlich)
- Strategische Planung und Vorhersagen (33,4 % intensiv, 37,5 % gelegentlich)
Marketer nutzen KI also für die unterschiedlichsten Aufgaben: vom Verfassen von Blogartikeln über die Prognose der Q4-Ergebnisse bis hin zum Erlernen von Excel-Funktionen. Je vertrauter der Umgang mit den Tools wird, desto sichtbarer werden die Ergebnisse. 26,5 % geben an, dass KI ihre Produktivität erheblich gesteigert hat, während 66,2 % berichten, dass die Steigerung leicht oder moderat war.
Der HubSpot-Umfrage zufolge spart KI Marketingteams viel Zeit. Ein Drittel der Befragten berichtet, dass KI ihrem Team 10 bis 14 Stunden pro Woche spart, während ein weiteres Drittel angibt, dass es über 15 Stunden sind. Fast ein Drittel der Befragten berichtet, dass KI ihrem Team eine Zeitersparnis von einer bis neun Stunden pro Woche bringt.
6. KI hat einen beträchtlichen Einfluss, aber sie sollte den Menschen nicht ersetzen
Zahlreiche Content-Marketingteams haben Bedenken geäußert, dass KI-Tools menschliche Content-Erstellerinnen und -Ersteller ersetzen könnten. Unsere aktuellen Daten zeigen aber, dass dies unwahrscheinlich ist.
73,4 % der Marketingteams sind der Ansicht, dass KI eine Art Zusammenarbeit mit ihnen eingeht und ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben hilft.
„Der Mensch in der Schleife stellt den zentralen Bestandteil jedes Arbeitsablaufs dar, vor allem in Bezug auf KI. Wahre Kreativität setzt den menschlichen Verstand voraus“, erläutert Wrede.
Zudem spricht viel dafür, dass Kundinnen und Kunden bereits genug von mittelmäßigen, KI-generierten Inhalten haben und besser auf authentische, menschenzentrierte Inhalte reagieren. Der Umfrage zufolge sind 62,7 % der Überzeugung, dass wir mehr unverwechselbare, menschenzentrierte Inhalte brauchen, um mit KI-Inhalten zu konkurrieren.
„Aus Marketing-Sicht bedeutet das meiner Meinung nach, den Fokus stärker auf echte Vordenkerrollen und Geschichten mit viel individueller Persönlichkeit zu legen – nicht auf die langweiligen, generischen, von KI generierten Inhalte, die derzeit die Welt überschwemmen“, erklärt Amy Kenly, VP of Marketing bei The Launch Box.
Kenly sagt weiter: „Es gilt, Methoden zu finden, um sich durch Individualität hervorzuheben – der einzige Weg dorthin führt über die echten Worte echter Menschen.“
7. 2026 gibt es einen leichten Anstieg der Marketingbudgets
Im Jahr 2025 haben Zölle Unternehmen in Angst versetzt und ihre Budgets geschmälert, aber das ist vorbei. 79,2 % der Marketingteams erwarten für 2026 einen zumindest leichten Anstieg der Budgets im Vergleich zu 2025, während 21,2 % sogar von einem deutlichen Anstieg ausgehen. Lediglich 6 % rechnen mit einer Budgetkürzung. Mittelständische Unternehmen rechnen mit größeren Budgetaufstockungen als Großbetriebe und KMUs.
Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass die Budgets genau unter die Lupe genommen werden: 73 % geben an, dass ihr Budget heute intensiver überprüft wird als in der Vergangenheit.
Wohin geht dieses Geld also? Hier beabsichtigen Marketingfachleute, ihre Marketingausgaben im kommenden Jahr am stärksten zu steigern:
- KI-Chatbots wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude (37,7 %)
- Bezahlte Social Media (37,4 %)
- Videomarketing (37,1 %)
- Content-Marketing (36,9 %)
- Website/Blog/SEO (35,4 %)
Umgekehrt beabsichtigen Marketingfachleute, ihre Ausgaben in diesem Jahr vor allem in den folgenden Bereichen zu reduzieren:
- Physische Werbung wie Beschilderung und Plakatwände (23,3 %)
- Werbesendungen (21,6 %)
- Printwerbung (21,4 %)
8. Social Media hat die Oberhand
Marken probieren weiterhin neuere Kanäle wie die Sprachsuche und das Metaversum aus, setzen jedoch nach wie vor auch auf analoge Werbung wie Print- und Außenwerbung.
Die Daten zeigen jedoch, dass Social Media 2026 den Eckpfeiler des Marketings bilden wird, übertroffen nur von Websites, Blogs und SEO. 40,3 % der Marken verwenden organische Social-Media-Inhalte, gefolgt von bezahlten Social-Media-Inhalten mit 39,4 %. Drei der fünf wirkungsvollsten Kanäle für Marken werden von Social-Media-Plattformen dominiert.
- Bezahlte Social-Media-Inhalte (25,9 %)
- Organische Social-Media-Inhalte (23,5 %)
- Social-Media-Shopping-Tools (22,7 %)
Darüber hinaus verwenden zahlreiche Marken Taktiken wie Social-Media-Shopping, Influencer-Marketing und Direktnachrichten, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen und ihren Umsatz zu erhöhen.
9. Instagram überholt Facebook als die beliebteste Social-Media-Plattform für Marken
Instagram hat Facebook zum ersten Mal als meistgenutzte Plattform überholt. 70 % der Marken nutzen Instagram. Mit 69,6 % belegt Facebook den zweiten Platz. Auch in Bezug auf den ROI hat Instagram Facebook überholt: 48 % der Marken sehen Instagram in ihren Top 3, während es bei Facebook nur 42,7 % sind.
Dank seiner Funktionen für Kurzvideos, Social Commerce, Influencer und visuelles Storytelling ist Instagram bei Marken sehr beliebt. Die Investitionsabsichten für diese Plattformen sind im Jahr 2026 nahezu identisch, wobei Instagram leicht vorne liegt.
Die beiden Pfeiler des Social-Media-Marketings bleiben Instagram und Facebook. Der Abstand ist zwar gering, doch der Trend deutet darauf hin, dass Instagram an strategischer Bedeutung zunimmt, insbesondere in den Bereichen Interaktion, Video und E-Commerce. Facebook ist aufgrund seiner weitreichenden Anwendbarkeit und Reichweite weiterhin nützlich. 2026 werden Marken in beide Plattformen investieren, aber sie werden das kreative Potenzial und die Konversionsmöglichkeiten von Instagram stärker ausschöpfen.
Schauen Sie sich in diesem Video an, wie Sie Ihre Instagram-Präsenz verbessern können:
10. Immer mehr Marken verwenden TikTok
TikTok rückt langsam aber sicher an X heran, was die Markennutzung betrifft. 54,5 % der Marken verwenden TikTok als Marketingplattform, während über 55,8 % X nutzen. Im Hinblick auf den ROI hat TikTok X überholt: 32 % der Befragten ordnen es in ihren Top 3 ein, während für X dieser Wert 31,3 % beträgt.
Während X nach wie vor eine wichtige Rolle bei Echtzeit-Kommunikation, Kundenservice, Nachrichten und B2B-Thought-Leadership spielt, dominiert TikTok in den Bereichen Kurzvideos, Social Commerce und der Ansprache der Generation Z.
Ein aussagekräftiger Indikator sind die geplanten Investitionen für 2026. Beinahe doppelt so viele Marketingteams geben an, dass sie im kommenden Jahr ihre Investitionen in die Präsenz auf TikTok erhöhen wollen als auf X.
Weiterführende Ressourcen
- X im Vergleich zu Threads: Was für Marketingprofis wichtig ist (Englisch)
- Die Social-Media-Plattformen mit dem schnellsten Wachstum [Neue Daten]
11. Im Jahr 2026 sind Kurzvideos die sinnvollste Investition.
Die neuesten Umfragedaten von HubSpot zeigen, dass visuelle Formate wie Kurzvideos, Bilder und Live-Streaming-Videos besonders beliebt sind und gute Ergebnisse erzielen. Aber bei der Frage, welche Medienformate in diesem Jahr den höchsten ROI erwirtschafteten, gab es einen klaren Gewinner. Schauen Sie mal:
- Kurzvideos (48,6 %)
- Längere Videos (28,6 %)
- Live-Stream-Videos (25,1 %)
- Nutzergenerierter Content (24 %)
- Blogposts (22,3 %)
Das gilt für B2C, B2B und Non-Profit/Regierungsorganisationen gleichermaßen. Formate wie Fallstudien (16,5 %), interaktive Inhalte (9,8 %) und Podcasts/Audioinhalte (0,2 %) erreichen diese Werte nicht einmal annähernd. Auch wenn Sie kein Make-up oder ein angesagtes Konsumprodukt verkaufen, heißt das nicht, dass Sie mit Kurzvideos nicht erfolgreich sein können. Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram bieten einen hervorragenden Einstieg.
KI-Tools machen die Videoproduktion für Teams schneller und erschwinglicher. Die Erstellung von Medien ist die zweitbeliebteste KI-Anwendung im Marketing. Tools wie Content Remix von HubSpot können Ihre bestehenden Blog-Inhalte automatisch in Videoskripte, Social-Media-Posts und Audioinhalte umwandeln. Wie Sie mit KI viele und passgenaue Inhalte erstellen, erfahren Sie hier:
12. Kanalspezifischer Inhalt erzielt bessere Ergebnisse
Der fünftbeliebteste Trend im digitalen Marketing 2026 ist die Mehrfachverwendung von Inhalten auf verschiedenen Kanälen. Aber wie Marketingteams das tun, ist entscheidend.
49,4 % der Teams nutzen denselben Inhalt auf unterschiedlichen Plattformen, während 39,5 % den Inhalt für jede Plattform anpassen. Es kann so einfach sein wie die Anpassung der Bildgröße an die Spezifikationen der Plattform und das Kürzen von Text, oder es kann eine vollständige Überarbeitung der kreativen Elemente für die verschiedenen Zielgruppen der Plattformen erfordern.
Letzten Endes kommt es darauf an, seine Zielgruppe zu verstehen und zu wissen, wer auf welcher Plattform mit welchem Ziel aktiv ist.
„Fragen Sie sich bei jedem Kanal: Wer ist die Zielgruppe auf diesem Kanal? Welches Verhalten sollen meine Anzeigen oder organischen Inhalte bei dieser Zielgruppe hervorrufen? Und dann, wie werde ich den Erfolg messen?“ schlägt Ganeshan vor.
KI-Tools können die Mehrfachverwendung beschleunigen, indem sie Marketingteams Auftritte auf mehreren Plattformen unter Berücksichtigung der jeweiligen spezifischen Anforderungen ermöglichen. Ganeshan warnt jedoch, dass die KI-Workflows der Marken menschliche Genehmigungen vorsehen müssen, damit die Richtlinien und Qualitätsstandards der Marke gewahrt bleiben.
13. Influencer-Marketing ist zwar wirkungsvoll, wird aber zu wenig genutzt.
Der „State of Marketing“-Bericht hebt die nachhaltige Wirkung des Influencer-Marketings hervor, das seit einiger Zeit einen wichtigen Marketingkanal darstellt. Influencer-Marketing erzielt besonders starke ROI in B2C-Unternehmen.
Trotz des Hypes des Influencer-Marketing geben nur 21,2 % der Marken an, es zu verwenden (23,6 % der B2C-Marken im Vergleich zu 18,6 % der B2B-Marken). Marken übersehen also möglicherweise Chancen für Interaktion und Wachstum.
In diesem Jahr berichteten die Befragten von den größten Erfolgen mit Mikro-Influencern (32,4 %), gefolgt von Makro-Influencern (30,2 %) und Mega-Influencern (13,1 %).
Die von uns befragten Personen stellten fest, dass diese Influencer trotz ihrer relativ kleinen Anzahl an Followerinnen und Followern Zugang zu einer Zielgruppe mit starker Markentreue und Vertrauen boten, was ihren Wert erhöhte. Marken äußern auch, dass Influencer ihnen dabei geholfen haben, die Reichweite ihrer Inhalte über die ursprüngliche Veröffentlichung hinaus zu erhöhen.
Tara Robertson, CMO von Bitly, sprach über die Wirkung einer Influencer-Marketingkampagne auf die Bekanntheit von Bitly und die Interaktionen. Robertson berichtet: „Die Resultate waren stark. Im Vergleich zu unserer durchschnittlichen Performance auf Instagram haben wir fünfmal mehr Impressionen und Videoaufrufe, sechsmal mehr Interaktion und ein Followerwachstum von 82 % verzeichnet.“
„Infolgedessen wird die Zusammenarbeit mit Influencern ein größerer Bestandteil unserer gesamten Marketingstrategie, um unsere Reichweite auszubauen, effektiver mit unseren Zielgruppen in Kontakt zu treten und messbare Ergebnisse zu erzielen, während wir Vertrauen und Authentizität bewahren“, sagt Robertson.
14. Daten sind immer noch das Problem
Um viele dieser effektiven Marketingstrategien umsetzen zu können, sind erstklassige Daten erforderlich.
Es ist leider nach wie vor schwierig, saubere Kundendaten zu gewinnen. Viele Marketingteams berichten von Problemen mit isolierten Datenquellen, Unternehmenssilos und dem Fehlen einer zentralen, leicht zugänglichen Informationsquelle über ihre Kundschaft.
Als größte Herausforderungen nannten die Marketingteams die Einführung einer datengestützten Marketingstrategie (19,5 %), Probleme beim Datenaustausch innerhalb ihres Unternehmens (12,4 %) und eine unzureichende Datenqualität (9,2 %).
„Unsere Kundinnen und Kunden kommen über KI-Suchwerkzeuge zu uns“, sagt Wrede. „Ohne ihren Besuch auf unserer Website bekommen wir nicht mal Verhaltensanalysen. Es wird deutlich schwieriger werden, die Stimme des Kunden zu hören.“
Den Marketingteams stehen nur noch wenige Optionen zur Verfügung:
- Quellen von Erstanbietern (Analysen von Websites und Apps, CRM-Systeme sowie Transaktionsdaten) bieten wertvolle Einblicke in Verhaltensweisen und Absichtssignale.
- Quellen von Drittanbietern, wie Datenmanagementplattformen, bieten Einblicke in das Verhalten außerhalb Ihrer Website, obwohl dies aufgrund strengerer Datenschutzgesetze zunehmend schwieriger wird.
- Nutzerforschung (mit Umfragen, Interviews und Fokusgruppen) unterstützt Marketingprofis dabei, ihre Zielgruppe zu verstehen.
- Zero-Party-Quellen, darunter Preference Centers und explizite Opt-ins, fördern das Vertrauen der Kundschaft, indem sie einen Datenaustausch im Austausch für Vorteile wie Rabatte oder personalisierte Bewertungen ermöglichen.
Um diese Herausforderungen anzugehen, empfehle ich das CRM-System von HubSpot und das Marketing-Analytics-Tool. Dieses Tool bietet nützliche Einblicke in das Verhalten, die Vorlieben und die Interaktionsmuster der Kundschaft und unterstützt Marketingteams dabei, personalisiertere und wirkungsvollere Kampagnen zu entwickeln. Auch ChatGPT kann helfen. In diesem Video erklären wir wie:
15. Marken präsentieren ihre Werte.
Markenwertorientierter Content gehört zu den bedeutendsten digitalen Marketingtrends, die in diesem Jahr ausgemacht wurden. Nahezu die Hälfte der Marketingprofis (46,8 %) untersucht, wie sie Markenwerte in diesem Jahr nutzen können.
Die Frage lautet: Was bedeutet das? Unternehmen können wertbasierte Differenzierung nutzen, um durch gemeinsame Werte wie Nachhaltigkeit, Transparenz sowie Vielfalt und Inklusion ihren Kundinnen und Kunden näherzukommen.
Etwa drei Viertel der Marketingfachleute geben an, dass ihre Marke ein klares Verständnis für ihre Werte in Bezug auf soziale, kulturelle und Diversitätsfragen hat, und 35,4 % stimmen dem voll und ganz zu. Eine Prüfung kann helfen. Unternehmen können Markenwerte durch Kundenbefragungen, Kennzahlen zur Interaktion und A/B-Tests von Positionierungsaussagen überprüfen.
16. Marketingteams stehen unter Druck, ihren ROI nachzuweisen.
Die Messung des Marketing-ROI stellt die größte Herausforderung für Marketingteams im Jahr 2026 dar, wie 33 % der Befragten angaben.
Marketingprofis arbeiten kontinuierlich horizontal mit Teams wie dem Vertrieb zusammen (die Abstimmung zwischen Vertrieb und Marketing stellt eine weitere bedeutende Herausforderung dar), und sie müssen auch nach oben zum Management kommunizieren. Auf Nachfrage gaben 37,9 % an, dass die Unternehmensführung Marketing für weniger wichtig hält als in den Vorjahren.
Es lastet ein großer Druck auf die Marketingteams, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen. Die Erwartungen sind aufgrund von KI gestiegen: 83,5 % der Marketingteams berichten, dass die Erwartung besteht, mehr Inhalte zu erstellen, und 35,7 % geben an, dass viel mehr Inhalte erwartet werden.
17. 2026 brauchen Marketingteams KI-, Daten- und Kommunikationsfähigkeiten
Die Teamgrößen bleiben größtenteils konstant, während sich die im Marketing erforderlichen Kompetenzen ändern. Im Jahr 2026 nennen HR-Verantwortliche die Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern mit den passenden Fähigkeiten als ihre größte Herausforderung. Im Hinblick auf die Zukunft des Marketings haben Unternehmen die folgenden drei Kompetenzen im Blick.
1. Automatisierung und KI-Prompting
Alle Führungskräfte im Marketing, mit denen ich gesprochen habe, sind auf der Suche nach KI-Kenntnissen oder zumindest nach Offenheit dafür.
„Was ich suche, ist anders als das, wonach ich in der Vergangenheit gesucht habe“, erklärt Wrede in Bezug auf die Neueinstellungen im Marketing bei UserTesting. „Ich suche nach Personen, die KI nicht als etwas Beängstigendes ansehen. Ich suche nach Menschen, die wirklich neugierig sind und die Einstellung eines Trainers haben, nicht die eines Ausführenden. Sie sind die Trainer der KI, und die KI ist die Ausführende.“
Künftig wird die Einstiegsposition im Marketing eher in Richtung Prompt Engineering und KI-Management gehen, anstatt eines Mitarbeitenden, der die Aufgaben selbst ausführt.
Ganeshan hebt hervor, wie wichtig KI-Kompetenzen sind: „Die vorrangige Kompetenz ist die Beherrschung der Arbeit mit KI-Engines, um das bestmögliche Produkt aus ihnen herauszuholen, einschließlich aller Varianten, in denen das Produkt erscheinen muss.“
2. Austausch innerhalb des Unternehmens
Ganeshan zufolge ist die interne Kommunikation für Marketingfachleute die zweitwichtigste Kompetenz. Ergebnisse zu teilen, vor der Unternehmensleitung zu präsentieren und ein Budget zu verteidigen, sind grundlegende Kompetenzen für den Erfolg und die Karriereentwicklung im Marketing.
3. Daten und Analytics
Daten sind 2026 eine weitere unabdingbare Kompetenz. „Kenntnisse in Daten und Analytics sind unverzichtbar. Ohne diese Fähigkeiten ist ein Einstieg in die Marketingwelt heute nicht mehr möglich“, so Kenly. Ihr Team bei The Launch Box wurde kürzlich so umstrukturiert, dass manche Marketingfachleute Kompetenzen und Zertifizierungen im Bereich Datenanalyse erwerben können, während sich andere auf die menschliche Erstellung von Inhalten konzentrieren.
„Wir suchen eine Person, die Daten in Geschäftsergebnisse und umsetzbare Empfehlungen übersetzen kann, da dies in den kommenden Jahren einen Großteil der Marketingrolle ausmachen wird.“
FAQs zu Trends im digitalen Marketing
1. Welcher Trend im digitalen Marketing sollte meine erste Priorität sein?
Wenn Sie neu in diesem Bereich sind, konzentrieren Sie sich auf die KI-gestützte Inhaltserstellung und die Automatisierung von Prozessen. Dem HubSpot-Bericht „State of Marketing 2026“ zufolge verwenden inzwischen 86,4 % der Marketingfachleute KI-Tools, vor allem zur Erstellung von Inhalten und Medien. Fangen Sie mit der Automatisierung sich wiederholender Aufgaben an und gehen Sie dann zu KI-gestützter kreativer Ideenfindung, Berichterstellung und Strategieentwicklung über.
Rascher Erfolg: Verwenden Sie den kostenlosen KI-Content-Creator oder Content Remix von HubSpot, um bestehende Blog-Inhalte in nur wenigen Minuten in Social-Media-Beiträge, Videos oder E-Mails zu konvertieren.
2. Wie hoch sollte mein Budget für KI-Marketing-Tools sein?
KI-Tools passen in nahezu jedes Budget. Die Preise bei HubSpot reichen beispielsweise von kostenlos bis zu Enterprise-Tarifen.
Setzen Sie zu Beginn 5–10 % Ihres gesamten Marketingbudgets für KI-Tools ein und passen Sie es danach entsprechend dem ROI an. HubSpot-Daten zeigen, dass Marketingteams, die Inhalte und Analysen automatisieren, von höherer Effizienz und schnellerer Kampagnendurchführung berichten (HubSpots Bericht über KI-Trends).
Briana Rogers, VP of Marketing bei Miro, erläutert: „Die Branche entwickelt sich so rasant, dass wir in allen Bereichen experimentieren müssen … von den etablierten Anwendungsfällen – wie dem Einsatz von maschinellem Lernen zur Optimierung des Anzeigenkaufs oder der Entwicklung prädiktiver Kundenwertmodelle – bis hin zu neueren Feldern, wie der Identifizierung von Mustern in der Nutzerforschung und in Nutzerdaten, der Unterstützung bei kreativen Prozessen und der Entwicklung vollständiger, KI-gestützter Kundenkampagnen.“
3. Wie unterscheiden sich Marketingautomatisierung und KI voneinander?
Sowohl KI als auch Automatisierung verbessern die Effizienz, aber sie dienen unterschiedlichen Zwecken:
- Marketingautomatisierung setzt vorgegebene Workflows um (wie Drip-Kampagnen, E-Mail-Sequenzen).
- Künstliche Intelligenz passt sich an und erwirbt Wissen (zum Beispiel prognostiziert sie Leadbewertungen oder personalisiert Inhalte in Echtzeit).
Automatisierung ist das Fahrzeug, während KI der Fahrer ist und die Kontrolle über immer ausgeklügeltere Aktionen übernimmt.
4. Wie kann ich den ROI von Influencer-Marketing berechnen?
Bestimmen Sie zunächst quantifizierbare Zielvorgaben wie Impressionen, Interaktion, Conversions oder das Wachstum der Followerzahl und verknüpfen Sie die Resultate mit CRM-Daten.
Laut Untersuchungen von HubSpot erzielen Mikro-Influencer (mit weniger als 100.000 Followern) den höchsten ROI. Selbst Tara Robertson, CMO bei Bitly, berichtete von einer fünfmal höheren Zahl an Impressionen und einer sechsmal höheren Zahl an Interaktion bei einem Pilotprojekt mit Mikro-Influencern.
Verknüpfen Sie Influencer-Inhalte mit konkreten Geschäftsergebnissen, indem Sie Tracking-Links (wie Bitly) und CRM-Integrationen von HubSpot verwenden.
5. Welche Social-Media-Plattform liefert den besten ROI für B2B im Vergleich zu B2C?
Laut dem „State of Marketing“-Bericht 2026
- Laut je 47,4 % der B2C-Marketingprofis sind Instagram und Facebook beim ROI für B2C dominierend. Es folgen YouTube (43,9 %) und TikTok (35,2 %).
- Im B2B-Bereich sind Instagram (48,4 %), Facebook (36,9 %), YouTube (40,5 %) und X/Twitter (31,3 %) führend.
6. Wie wird das digitale Marketing nach 2026 aussehen?
Die nächste Herausforderung im Marketing betrifft die Hyperpersonalisierung und KI. Erwartet werden:
- KI-gestützte, individualisierte Inhalte wie personalisierte Werbung, Website-Erlebnisse und Chats.
- Zudem wird der Stellenwert des Datenschutzes im Marketing steigen, da 84 % der Konsumentinnen und Konsumenten den Datenschutz für ein Menschenrecht halten.
- Zero-Party-Daten, bei denen Kundinnen und Kunden bestimmte Informationen mit Unternehmen im Austausch gegen konkrete Vorteile teilen.
Marketingteams, die menschliche Kreativität mit maschineller Intelligenz kombinieren – und dabei einheitliche Plattformen wie das CRM-System von HubSpot als einzige Informationsquelle nutzen –, werden die nächste Wachstumsphase prägen.
7. Wie nutzen Marketingfachleute KI?
Dem „State of Marketing 2026“-Bericht zufolge verwenden Marketingprofis KI hauptsächlich zur Erstellung von Inhalten (42,5 %), zur Erstellung von Medien (37,2 %) und zur Automatisierung administrativer Aufgaben (35,6 %).
8. Welche Herausforderungen im Marketing sind derzeit am größten?
Die in der Umfrage „State of Marketing 2026“ genannten größten Herausforderungen für Marketingfachleute sind die Messung des ROI von Marketingaktivitäten (33 %), die Anpassung an die neuesten Trends sowie die neuen Plattformen/Funktionen (29,8 %), die Leadgenerierung (29,6 %) und die Abstimmung zwischen Vertrieb und Marketing (27,6 %).
9. Wie kann ich die Fähigkeiten meines Marketingteams für 2026 zukunftssicher gestalten?
Die Marketingteams können ihre Kompetenzen zukunftssicher gestalten, indem sie sich in den Bereichen Datenanalyse, KI, abteilungsübergreifende Kommunikation und authentisches menschliches Storytelling fortbilden und weiterentwickeln.
10. Wie kann ich meine Contentstrategie für die Suche in Zeiten der Answer Engine Optimization (AEO) verbessern?
Die Marketingteams können ihre Contentstrategie für die KI-Suche verbessern, indem sie die Fragen der Nutzenden in Umgangssprache beantworten, strukturierte und übersichtliche Inhalte bereitstellen und diese mit ihrem Fachwissen und ihrer Nischenkompetenz ergänzen.
Was kommt als Nächstes? Ihr Marketing-Aktionsplan
In der heutigen Marketinglandschaft sind sowohl strategische Weitsicht als auch taktische Flexibilität erforderlich. In diesem Bericht werden 17 wesentliche Trends behandelt, doch nicht jeder davon verlangt sofortige Maßnahmen.
Prüfen Sie aber Ihre aktuellen Fähigkeiten in Bezug auf diese Trends. Bestimmen Sie zwei oder drei Trends, die zu Ihrer Zielgruppe und Ihren Ressourcen passen. Vor der Investition sollten Sie alles in Pilotprojekten testen, die Ergebnisse auswerten und nur das skalieren, was funktioniert.
Im Jahr 2026 werden nicht diejenigen gewinnen, die jedem Trend nachlaufen, sondern diejenigen, die die richtigen Innovationen sorgfältig in ihr konkretes Umfeld integrieren. Beginnen Sie im Kleinen, messen Sie alles und skalieren Sie mit Strategie.
Sind Sie bereit, tiefer in das Thema einzutauchen? Laden Sie unseren vollständigen „State of Marketing“-Bericht 2026 herunter. Er bietet detaillierte Umsetzungsleitfäden, Benchmarks und exklusive Daten, die Ihre Strategie unterstützen.
The State of Marketing Report 2026
HubSpot's Jahresbericht über Marketing Trends.
- KI wirksam operationalisieren
- Klare Markenhaltung zeigen
- Menschlichkeit als Differenzierer nutzen
- Konkrete, umsetzbare Strategien erhalten
Marketing Trends
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