letter-mailbox_copy

Wenn Sie sich diese Frage stellen, haben Sie ein Marketingproblem – da ist niemand vor gefeit. Das heißt nicht, dass Sie es nicht schaffen, Ihre Website interessant zu machen oder ähnliche Probleme haben, im Gegenteil: Die Besucherzahlen Ihrer Website können stimmen, Sie gewinnen Leads, haben vielleicht Ihren eigenen Business-Blog, sind in sozialen Netzwerken aktiv, haben gute Landing Pages und können aus dem Effeff Marketingangebote schreiben.

Aber das Problem, was hier behandelt werden soll, tritt nach diesem Eingangsprozess auf. Oft ist es so, dass die Nutzer quasi im schön ausgebauten Marketingtunnel "stecken bleiben". Dann sind sie nicht zu einem Kauf bereit und so geht die Fahrt eben nicht weiter, sie bleiben stecken. Und zu allem Überfluss haben Sie als Marketer auch nicht die Zeit, sich mit jedem Einzelnen zu beschäftigen, der in diesem Tunnel "stecken geblieben" ist und zu schauen, wie man ihn zum Kauf anregen könnte.

Also wie schaffen wir es, dass sich unsere Leads in einem stetigen Prozess mehr und mehr für unsere Produkte interessieren? Wenn man sich den Prozess des Lead Nurturings anschaut, welcher Leads zu Kunden machen soll, bekommt man mehrere Ideen mit auf den Weg, wie man diesen Schritt angehen kann. Hier möchte ich einen kleinen Ausschnitt dessen näher beleuchten. Eine wichtige und zugleich sehr zeiteffiziente Maßnahme stellt in diesem Prozess nämlich die Planung und Verbreitung des Mail-Contents dar.

Was bedeutet Mail-Workflow?

Ein Mail-Workflow ist eine Serie von Mails, die aufgrund des Verhaltens oder spezieller Kontaktinfos der Nutzer automatisch versendet werden oder eben auch nicht. Mithilfe dieser Workflows kann man je nach Information, die man über seine Nutzer hat, gezielt die Verbreitung von Content steuern. So können Sie ganz einfach die richtige Information an den richtigen Nutzer zur richtigen Zeit senden. Zum Beispiel kann eine solche Serie von Mails an folgende Personen verschickt werden:

  • Leads, welche sich eine bestimmte Seite auf Ihrer Website angeschaut haben
  • Leads von Firmen mit mehr als X Mitarbeitern
  • Leads von Firmen mit Branche XYZ oder Standort XYZ
  • Leads mit einem speziellen Nutzerverhalten auf der Website, Likes, Downloads etc.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man damit den Nutzen der Mails erhöht und „Massenmails“ gezielter an spezielle Nutzergruppen verschicken kann. Und wenn einmal ein solcher Workflow aufgebaut wurde, kann jede Gruppe gezielt im Kollektiv angesprochen werden, Informationen und Marketing Maßnahmen können schnell verbreitet werden und das alles ohne jeden Nutzer einzeln zu analysieren sowie die Mails einzeln zu verschicken.

Der große Vorteil der Workflows ist also:

Sie pflegen 1) effektiven und gezielten Kontakt zu Ihren Leads (und machen diese ggf. zu Kunden) und sparen 2) viel Zeit durch die Automatisierung der Mails.

Wann sollten Workflows eingesetzt werden?

Effektives Marketing, Zeitersparnis, Verwandlung von Leads in Kunden wurden gerade besprochen… Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um einen solchen Workflow zu implementieren?

man-checking-email_copy-1

Darauf gibt es leider keine eindeutige Antwort, es hängt von jedem Einzelfall ab. Aber es gibt auch einige Punkte, an denen man vielleicht stärker darüber nachdenken sollte. Wenn Ihnen einige Punkte von der Auflistung unten bekannt vorkommen, sollten Sie überlegen, ob Mail-Workflows die Effizienz und Effektivität des Marketings erhöhen könnte.

Hinweise, wann es sinnvoll ist, Mail Workflows zu nutzen:

  • Wenn Sie Leads gewinnen, aber diese größtenteils nicht sofort Ihre Produkte kaufen.
  • Wenn die Verkaufsabteilung unzufrieden mit der Art der Leads ist, die Sie gewinnen.
  • Wenn Sie an jeden Ihrer Kundenkontakte immer die gleichen Mails versenden.
  • Wenn Sie zwar nützliche Lead Daten sammeln, aber Sie nicht zur Differenzierung Ihres Contents verwenden.
  • Wenn Ihre Angebote und Informationen per Mail nicht auf die Bedürfnisse Ihrer Leads abgestimmt sind.
  • Wenn Sie Ihre Mails alle manuell verschicken bzw. verfolgen (und es unübersichtlich wird).

Okay, okay, genug davon… Sie wollen jetzt sicher viel lieber sofort mit der Umsetzung Ihres Mail Workflows beginnen ;-)

Ursprünglich veröffentlicht am 13. März 2014, aktualisiert am Dezember 04 2017

Themen:

Marketing-Automatisierung