Die überwiegende Mehrheit deutscher Unternehmen ist im Social-Media-Marketing unterwegs. Wie das Deutsche Institut für Marketing in seiner jüngsten Studie verlauten lässt, tummeln sich mittlerweile fast 80 Prozent der befragten Firmen in den sozialen Netzwerken.

Denn Social Media sind schon längst zu einem wichtigen Bestandteil der Unternehmenskommunikation geworden. Firmen erreichen dadurch eine erhöhte Markenpräsenz, mehr Leads und Umsatzsteigerungen.

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Soziale Netzwerke – Liste & Tipps

Die wichtigsten sozialen Netzwerke und wie Sie Ihren Content dort am besten präsentieren können, erklären wir Ihnen in der folgenden Auflistung.

XING

XING zählt im deutschsprachigen Raum stolze 16,4 Millionen Mitglieder. Das Karrierenetzwerk eignet sich besonders gut für B2B-Marketing, da es von Natur aus auf professionelles Networking ausgelegt ist.

Mit dem Werbetool XING Ads können Unternehmen ihre Reichweite steigern. Der Vorteil: XING verwendet nutzerbasierte Daten, um Ihre Zielgruppe zu ermitteln. So hat Ihr Targeting eine hohe Trefferquote.

LinkedIn

LinkedIn ist der große Bruder von XING: Das Social Network für berufliche Kontakte hat 500 Millionen Nutzer, die quer über den Globus verteilt sind. Die internationale Ausrichtung des Portals bietet Chancen für den Austausch mit Berufstätigen aus aller Welt.

Zusätzlich kann die eigene Marke dort großflächig promotet werden. Aktuelle Trends in Ihrem Berufsfeld schlagen sich hier zudem schnell nieder – durch das Teilen und Erstellen von Inhalten können Sie Ihre Branche beeinflussen und sich Meinungsführer etablieren.

Facebook

Das weltweit größte soziale Netzwerk hat 2,38 Milliarden aktive Nutzer. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Sie dort also unbedingt eine Unternehmensseite erstellen – schon 65 Millionen Unternehmen verwenden dieses Marketingtool.

Eine Unternehmensseite hilft Ihnen, Ihre Marke zu entwickeln, eine Community aufzubauen und mit Kunden und Interessenten ins Gespräch zu kommen. Facebook stellt Ihnen zudem mit seinen Seiten-Insights ein wertvolles Analysetool zur Verfügung.

Instagram

Der Dreh- und Angelpunkt auf Instagram ist die Ästhetik. Deshalb lässt sich in der Foto-basierten App mit der perfekten Inszenierung so einiges erreichen. Rund 25 Millionen Unternehmensprofile sind bereits registriert und betreiben auf diese Art Onlinemarketing.

Bei über 800 Millionen aktiven Nutzern pro Monat können Sie über den gezielten Einsatz von generischen sowie spezifischen Hashtags viele verschiedene Interessengruppen erreichen und Ihren Content promoten.

Das stärkt die Brand Awareness und gibt Ihnen die Möglichkeit, mit ansprechenden Bildern Ihrer Produkte neue Kunden zu gewinnen.

YouTube

YouTube ist die bekannteste Video-Plattform weltweit. Sie hat aktuell 1 Milliarde Nutzer und das Videoformat bietet optimale Voraussetzungen für professionelles Storytelling und die Möglichkeit, Ihre Marke im besten Licht zu präsentieren.

Den eigenen Kanal ständig mit Videos zu füttern, ist natürlich aufwändig, zahlt sich aber langfristig aus. Unternehmen werden mit größerer Präsenz belohnt und haben außerdem einen reichen Schatz an Videomaterial für das Content-Recycling.

Vimeo

Es gilt als die Alternative zu Youtube: Vimeo ist mit 35,5 Millionen monatlich aktiven Nutzern das zweitbeliebteste Video-Portal. Möchten Sie hier Videos in hoher Qualität hochladen, richten Sie am besten einen Business-Zugang ein.

Denn so können mehrere Teammitglieder zum Konto hinzugefügt werden und Notizen in Videos einfügen. So können Sie visuelle Projekte im Team begleiten.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, CTAs in den Player zu integrieren. So erreichen Sie mehr Leads und Conversions.

Pinterest

Die digitale Bilder-Bibliothek Pinterest zieht 291 Millionen monatlich aktive Nutzer an. Mitglieder können virtuelle Pinnwände erstellen und dazu die interne Bilder-Suchmaschine verwenden.

Die meisten Pins sind mit Websites verknüpft. Wer ein solches Bild anklickt, wird weitergeleitet, die Funktion ist also vor allem für Unternehmen vielversprechend.

Da die Nutzer auf der Plattform bereits nach interessanten Ideen und schönen Produkten suchen, ist die Kaufbereitschaft entsprechend hoch. Unternehmen können Nutzer deshalb direkt inmitten der Buyer’s Journey abholen.

Snapchat

Snapchat wird vorrangig von Teenagern genutzt: Von den 190 Millionen täglich aktiven Nutzern ist über die Hälfte minderjährig. Daher bietet sich die App vor allem für Unternehmen mit junger Zielgruppe an.

Gesendet werden auf der Plattform multimediale Botschaften wie Fotos oder kurze Videos. Firmen können diese Formate nutzen, um Einblicke in Ihren Arbeitsalltag zu geben und Brand Awareness zu erzeugen.

TikTok

TikTok hat etwa 500 Millionen aktive Nutzer im Monat. Diese posten und konsumieren vor allem selbstgedrehte, mit Musik untermalte Videos.

Die Plattform ist ein ähnlicher Fall wie Snapchat: Sie wird hauptsächlich von Jugendlichen verwendet. Für Unternehmen mit junger Zielgruppe ist das Netzwerk also besonders relevant.

Firmen können hier durch kreative Spots punkten und Brand Awareness schaffen. Eine Möglichkeit ist, auf virale Trends aufzuspringen und den Content entsprechend anzupassen.

Reddit

Im März 2019 konnte Reddit fast 1,6 Milliarden Unique Visits verzeichnen. Die Mitglieder des riesigen Onlineforums sind in über 130.000 Interessengemeinschaften organisiert.

Diese sogenannten „Subreddits“ bieten exzellente Möglichkeiten, um Marktforschung zu betreiben. Zudem können Sie sich leicht innerhalb Ihrer Branche per Subreddit vernetzen.

Um Kunden anzuwerben und die eigene Marke ins Gespräch zu bringen, lohnen sich „Promoted Posts“. Die Ergebnisse können Sie anschließend im integrierten Dashboard analysieren.

Twitter

Der Mikroblogging-Dienst Twitter gewährt seinen 321 Millionen täglich aktiven Nutzern maximal 280 Zeichen pro Tweet. Mit solchen Minibeiträgen können Sie im B2B-Bereich präsent bleiben: Denn Twitter erlaubt das Hochladen von Kontakten aus Ihrem Smartphone.

Die Plattform eignet sich außerdem, um neue berufliche Kontakte zu knüpfen. Teilen und posten Sie kontinuierlich relevante Artikel, um sich innerhalb Ihrer Branche als Experte zu etablieren. Werden Sie retweetet, ist das natürlich umso besser, da so Ihre organische Reichweite wächst.

Twitter ist auch interessant für B2C-Unternehmen, da Sie durch Ihre Tweets persönliche Einblicke geben können und dadurch Sympathie bei Kunden für das Unternehmen wecken. Somit ist ein Twitter-Konto auch im Sinne der Kundenbindung von Vorteil.

Der Social-Media-Kalender von HubSpot und Buffer

Ursprünglich veröffentlicht am 17. Juni 2019, aktualisiert am Juni 17 2019

Themen:

Social-Media-Marketing