Social-Media-Strategie entwickeln: Leitfaden und Vorlage

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Justin Pohl
Justin Pohl

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Der Einfluss von Social Media ist in Zeiten von Influencer-Marketing und viralem Content ungebrochen. Um die Milliarden von Menschen zu erreichen, die Inhalte konsumieren und teilen, ist eine gute Social-Media-Strategie entscheidend. Für Unternehmen kann das Implementieren einer Vorgehensweise aufgrund der Vielfalt der sozialen Netzwerke schnell überfordernd sein. Wir zeigen Ihnen daher in unserem Leitfaden, mit welchen Taktiken das gelingt.

Beliebte social media netzwerke stylistisch dargestellt

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Was gehört zur Social-Media-Strategie?

Zu jeder Social-Media-Strategie gehören in der Regel folgende Teilaspekte:

  • die Zielgruppenanalyse
  • die Auswahl der passenden Plattformen
  • die Content-Planung
  • die Analyse der Maßnahmen innerhalb der Marketing-Strategie

Diese vier Elemente sind das Grundgerüst einer nachhaltig erfolgreichen Unternehmenspräsenz auf Social Media.

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Erstellen Sie einen umfassenden Plan für die Nutzung von Social-Media-Plattformen, um Ihre Wachstumsziele zu erreichen.

  • Zielsetzung
  • Wettbewerber-Recherche
  • Auswahl der Plattform
  • Kampagnen-Management
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Leitfaden: Social-Media-Strategie in sechs Schritten

Sollten Sie noch nie eine Social-Media-Strategie entwickelt bzw. ausgearbeitet haben, bekommen Sie mit folgendem Wegweiser einen guten Überblick, sodass Sie das Potenzial von Instagram, Pinterest, TikTok und Co. bestmöglich für sich nutzen können.

1. Definieren Sie Ihre Ziele

Überlegen Sie zunächst, was Sie für Ihr Unternehmen erreichen wollen. Dann gestalten Sie anhand dieser Skizze Ihre Pläne.

Einige Beispiele für Ihre Social-Media-Strategie und die dazugehörige Zieldefinition könnten beispielsweise wie folgt lauten: Sie wollen die Markenbekanntheit Ihres Unternehmens steigern, Nutzerinnen und Nutzer dazu bringen, vermehrt mit Ihren Inhalten zu interagieren, mehr Conversions erzielen und Kundschaft binden. Zusätzlich möchten Sie Ihre Ergebnisse messen können.

Wichtig: Die Ziele sollten smart sein: spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert.

2. Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe

Kreieren Sie eine Buyer Persona für Ihr Produkt. Dazu bietet es sich an, demografische Charakteristika Ihrer Zielgruppe herauszuarbeiten. Anhand dieser Daten können Sie sich dann ein typisches Mitglied dieser Gruppe ausmalen. Stellen Sie sich zum Beispiel folgende Fragen:

  • Wie alt ist die Person?
  • Was sind ihre sozialen Merkmale? (Beruf, Familienstand, Einkommen, etc.)
  • Was könnte diese Person interessieren?
  • Was sind ihre Schwierigkeiten und Probleme?
  • Auf welchen (sozialen) Kanälen hält sich die Person auf?

Durch dieses Skizzieren kommen Sie Ihren Wunschkunden bzw. Ihrer Wunschkundin näher. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, in den richtigen sozialen Netzwerken Content zu veröffentlichen, der genau auf die Bedürfnisse Ihres Zielpublikums zugeschnitten ist.

3. Wählen Sie die passenden Social-Media-Kanäle aus

Um das beste Ergebnis im Social-Media-Marketing zu erzielen, müssen Sie an mehreren Fronten im Einsatz sein, doch übertreiben Sie es dabei nicht. Fassen Sie beispielsweise drei Kanäle ins Auge, die Sie fortlaufend pflegen (können).

Konzentrieren Sie sich dann vor allem auf den Kanal, der die besten Ergebnisse liefert, die meisten Follower oder Interaktionen aufweist. Wir raten Ihnen: Seien Sie in diesem Punkt geduldig. Eine gute Community baut sich nicht von heute auf morgen auf.

Treffen Sie von Beginn an eine gute Auswahl, werden Sie auch die richtigen Menschen erreichen.

Auch wenn Facebook global gesehen nach wie vor von den meisten Unternehmen genutzt wird (89 Prozent), gibt es aus unserer Sicht weitere spannende Alternativen. Dazu zählen auch eher kleinere Netzwerke und Nischen wie Reddit oder LinkedIn.

Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick, welche Kanäle möglicherweise für Sie interessant sein könnten:

  • Facebook: Nach absoluten Zahlen ist dies das stärkste Netzwerk weltweit und bedient eine eher ältere Zielgruppe ab 35. Facebook eignet sich für Textposts, Bilder, Videos und Events – ideal, um Markenbekanntheit aufzubauen.
  • Instagram: 2023 war Instagram laut ARD/ZDF-Onlinestudie das meistgenutzte Netzwerk in Deutschland. Angesprochen werden vor allem junge und visuell orientierte Nutzerinnen und Nutzer. Hier ist vor allem Content in Form von Kurzvideos (Reels oder Stories) gefragt. Instagram ist somit eine passende Plattform für visuelle Markendarstellung, Produktpräsentationen und Influencer-Marketing.
  • TikTok: Diese Plattform zielt auf Gen Alpha, Gen Z und junge Millennials mit kurzen, kreativen Videos ab. TikTok ist ideal für das Setzen von Trends, virale Kampagnen und ähnlich wie Instagram bekannt für ein hohes Engagement.
  • Snapchat: Über diese Plattform können Sie vor allem eine sehr junge Zielgruppe erreichen, insbesondere 16- bis 19-Jährige. Unternehmen nutzen die Plattform derzeit noch eher weniger. Der Fokus liegt auf Kurzvideos und der direkten Kommunikation.
  • YouTube: Dieses Netzwerk bedient alle Altersgruppen mit Videos in langer und kurzer Form (Shorts). Doch besonders beliebt ist die Videoplattform mit 73,9 Prozent bei 14- bis 29-Jährigen in Deutschland. YouTube eignet sich hervorragend für Content-Marketing, beispielsweise Bildungsinhalte und Produktbewertungen, insbesondere in der Gaming-Industrie. Weiterhin beliebt sind Musikvideos und Let’s-play-Videos, also kommentierte Spielvideos.
  • LinkedIn: Dieses reine Business-Netzwerk zielt auf Fach- und Führungskräfte ab. Die Plattform eignet sich für Unternehmensnews, ist für Karrieremöglichkeiten spannend und ideal für Networking, Personalmarketing sowie den B2B-Vertrieb.
  • Xing: Die Karriereplattform, auch bekannt als das „deutsche LinkedIn“, konzentriert sich ausschließlich auf Userinnen und User aus dem DACH-Raum. Unternehmen können das Business-Netzwerk vor allem für Employer Branding nutzen. Xing verliert allerdings an Stellenwert gegenüber LinkedIn und erreicht laut eigenen Angaben vor allem Führungskräfte und Spezialisten sowie Spezialistinnen.
  • Pinterest: Zielgruppe von diesem sozialen Netzwerk sind vor allem Frauen mittleren Alters und DIY-Begeisterte. Der Fokus liegt auf Inspiration, Anleitungen und Produktbildern. Die Zielgruppe ist laut Pinterest „aufgeschlossen und entscheidungsoffen“. Die Plattform ist ideal für Traffic-Generierung, Branding und Verkaufsförderung.
  • Reddit: Mit einem breit gefächerten Publikum konzentriert sich Reddit auf Diskussionen, News und User Generated Content, also von Nutzenden erstellte Inhalte. Perfekt für Community-Engagement, Feedback und virale Inhalte. Denn gerade sogenannte Upvotes (vergleichbar mit Likes), Klicks und Kommentare spielen eine große Rolle auf der Plattform.
  • Threads: Die Plattform zielt auf Nutzende ab, die Wert auf Privatsphäre und Community legen, mit Diskussionen, persönlichen Updates und Interessengemeinschaften. Threads ist ideal für den direkten Austausch und Nischen-Communities. Es gibt bis jetzt noch keine Werbemöglichkeiten und Sie können die Plattform nur als Instagram-Nutzer oder -Nutzerin verwenden.
  • X (ehemals Twitter): Bedient ein breites Publikum mit Kurznachrichten, Meinungen und Trends. Perfekt ist X für Echtzeit-Kommunikation. Der Stellenwert hat nach der Musk-Übernahme allerdings gelitten. Außerdem ist eine regelmäßige Bespielung notwendig, da es sich um eine sehr schnelllebige Plattform handelt. Meltwater fand heraus, dass ein Tweet gerade einmal für 18 Minuten relevant ist.
  • Was beschäftigt sie?
  • Was sind ihre Fragen, Herausforderungen und Probleme?
  • Mit welcher Intention sucht sie nach Inhalten?

Indem Sie verschiedene Social-Media-Kanäle aufbauen, können Sie zudem wunderbar segmentieren. Dazu identifizieren Sie verschiedene Arten von Nutzerinnen und Nutzern, die Ihnen folgen. Eine sinnvolle Gliederung erfolgt etwa in Fans, Rivalen und Influencer.

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Solche Listen erleichtern die Interaktion und das Social-Media-Monitoring: Denn auf diese Weise entscheiden Sie aktiv, welche Beiträge Sie angezeigt bekommen möchten. So haben Sie einen besseren Überblick und können auf einen Blick entscheiden, ob Sie gerade lieber relevante Artikel anderer Marketer teilen oder einer Kundin zum Kauf Ihres Produktes gratulieren möchten.

Um Ihnen einen schnellen Überblick zu geben, haben wir nachfolgend die relevantesten Plattformen für Unternehmen zusammengestellt:

Netzwerk

Eckdaten

Facebook

  • Weltweit größtes soziales Netzwerk mit mehr als drei Milliarden aktiven Nutzern

  • Bedient vor allem ältere Zielgruppe ab 35
  • Lange Textpostings in Kombination mit Links und Fotos eignen sich gut für verschiedenste Werbemöglichkeiten

Instagram

  • Weltweit auf Platz vier der großen Netzwerke, rund zwei Milliarden Nutzende
  • Spricht vor allem jüngere, technische affine sowie visuell orientierte Zielgruppen an
  • Stark auf Trends in Form von Reels fokussiert, gut für das Markenimage und Influencer-Werbung

TikTok

  • Stark wachsendes Medium mit etwa 1,6 Milliarden Nutzern weltweit
  • Vor allem Gen Z und Gen Aplha werden angesprochen
  • Auf TikTok werden Trends gesetzt, Videos und Kanäle gehen schnell viral

LinkedIn

  • Weltweit größtes soziales und berufliches Netzwerk
  • Inhalte sich vor allem sachlich und beruflicher Natur
  • Ideal für Personalmarketing und professionellen Unternehmenseinblick

YouTube

  • Größte Videoplattform mit rund 2,5 Milliarden Usern
  • In Deutschland ist die Plattform besonders beliebt bei 14- bis 29-Jährigen
  • YouTube zeichnet sich durch Vielfalt an Videos aus, bei gutem Targeting tauchen Videos sogar bei Google in der Suche auf

X

  • Weiterhin attraktives Netzwerk für Kurznachrichten
  • Zielgruppen sind Unternehmen und Journalisten
  • Schnelllebige Plattform

4. Erstellen Sie einen Plan für Ihren Social-Media-Content

An diesem Punkt geht es in die Praxis: Die Erstellung des Social-Media-Contents steht bevor.

Aus unserer Sicht ist der entscheidende Punkt die Nachhaltigkeit. Sie sollten regelmäßig posten, also eine konkrete Content-Strategie für Ihren Social-Media-Auftritt haben. Ein gut durchdachter Content-Plan ist entscheidend, um Ihre Zielgruppe gezielt anzusprechen, Ihre im ersten Schritt definierten Ziele zu erreichen und schlichtweg nicht jeden Tag aufs Neue über das nächste Posting nachdenken zu müssen.

Beginnen Sie damit, die Arten von Inhalten zu bestimmen, die bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen. Überlegen Sie, welche Themen und Formate – seien es Videos, Bilder, Textbeiträge, Lives, Reels oder Stories – die Werte Ihrer Marke am besten kommunizieren und gleichzeitig für Ihre Followerinnen und Follower interessant sind.

Pressen Sie die Inhalte aber nicht nur von Tag zu Tag oder Woche zu Woche in ein starres Korsett. Denn: Manchmal geschehen unvorhergesehene Dinge oder es kommt zu Aktualitäten oder bestimmten Trends, derer Sie unbedingt folgen möchten. Das kann ihre Pläne durcheinanderbringen.

Es ist jedoch entscheidend für den Erfolg Ihrer Social-Media-Strategie, dass Sie Ihre Kanäle regelmäßig und zuverlässig mit Content versorgen. Um trotz Ablenkung regelmäßig Content zu posten, empfiehlt sich die Nutzung eines Planungs-Tools oder eines Social-Media-Kalenders.

Durch ausgefeiltes Social-Media-Management können Sie so mehrere Beiträge gleichzeitig vorbereiten und den Zeitpunkt Ihrer Veröffentlichungen im Voraus bestimmen.

Besonders hilfreich ist ein Social-Media-Tool auch für international orientierte Unternehmen, da verschiedene Zeitzonen damit kein Hindernis mehr darstellen. Egal, welchen Markt Sie erreichen wollen: Das Tool ist immer wach und bereit, Ihren Content in die Welt hinauszuschicken.

5. Überprüfen Sie Ihre Ergebnisse

Natürlich wünschen Sie sich messbare Erfolge. Dazu evaluieren Sie zunächst, wie viele Besucherinnen und Besucher durch Social Media auf Ihre Website oder Ihren Blog gelangt sind. Nutzen Sie hierfür Tracking-Tools wie Google Analytics und Facebook Analytics. Auch die HubSpot Social-Media-Management-Software eignet sich für das Erreichen Ihrer Ziele.

Diese Tools erheben statistische Daten über die Besucherzahl, Besuchsdauer und das Besucherverhalten auf Ihrer Website. Dadurch können Sie aussagekräftige Schlüsse über die Stärken und Schwächen Ihrer Seite sowie Ihrer Kanäle ziehen – über welche Plattform kommen die meisten Besuchenden auf Ihre Seite und warum?

6. Passen Sie Ihre Strategie an

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie sollten sich also die nötige Zeit nehmen, den Stein ins Rollen zu bringen. Experimentieren Sie mit Content sowie Kanälen und interagieren Sie auf verschiedene Art mit Ihrer Kundschaft. Finden Sie heraus, was funktioniert und bauen Sie es aus: Ein konstant mit Beiträgen gefütterter Blog etwa hat das Potenzial zum E-Book. Und ein E-Book kann wiederum in den sozialen Medien wunderbar vermarktet werden.

Unsere Erfahrung zeigt: Für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie brauchen Sie keine Expertin oder kein Experte zu sein. Achten Sie darauf, Ihre Kanäle sorgsam auszuwählen und unter Anwendung von Planungs- und Tracking-Tools zu pflegen. Bespielen Sie Ihre Kanäle konstant mit hochwertigem Content. Wenn Sie diesen unter Berücksichtigung Ihrer Buyer Persona kreieren und in Hinblick auf gutes Storytelling aufarbeiten, steht Ihrem Erfolg in den sozialen Medien nichts mehr im Weg.

Ihr Datenschutz ist uns wichtig. HubSpot nutzt Ihre Angaben, um Sie hinsichtlich relevanter Inhalte, Produkte und Dienstleistungen zu kontaktieren. Sie können sich jederzeit von jeglicher Kommunikation seitens HubSpot abmelden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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Social Media: Herausforderungen für Unternehmen bei der Nutzung

Obwohl das auf den ersten Blick einfach scheint, wissen wir: Vielen Unternehmen fällt es schwer, Social Media effizient zu nutzen. Das liegt an mehreren Herausforderungen:

  • Es gibt etliche soziale Netzwerke und die Auswahl derer, die am besten zur Zielgruppe passen, fällt schwer.
  • Die Möglichkeiten, von verschiedenen Content-Formaten und Ads bis hin zur Analyse, sind überwältigend.
  • Regelmäßigkeit und Qualität sind, wie auch das Community-Management, sehr zeitaufwendig.
  • Erfolgsmessung fällt oft schwer, da von Anfang an nicht unbedingt klar ist, welche KPIs relevant sind.

Warum ist eine Social-Media-Strategie so wichtig?

Eine Social-Media-Strategie ist wichtig, da sie es Unternehmen ermöglicht, Zielgruppen effektiv anzusprechen. Daraus ergeben sich einige Vorteile:

  • Sie müssen nicht tagtäglich aufs Neue über den nächsten Post nachdenken.
  • Stringenter und gut geplanter Content kann dabei helfen, die Zielgruppe effektiv zu erreichen und im Gedächtnis zu bleiben.
  • Ist Ihr Content relevant und folgt beispielsweise bekannten Trends oder viralen Suchergebnissen, verbessert sich Ihr Ranking innerhalb des Algorithmus.
  • Durch die strukturierten Inhalte werden zeitgleich auch Ihre Unternehmensziele verfolgt und bestenfalls sogar erreicht (zum Beispiel der höhere Abverkauf von Produkten).

Eine gut durchdachte Strategie ermöglicht es Unternehmen, sich auf ihre Kernbotschaften und die gesteckten Ziele zu konzentrieren.

Zudem liegt ein weiterer Vorteil einer Social-Media-Strategie auf der Hand: Richtig umgesetzt können so theoretisch Millionen Menschen erreicht werden. In Deutschland waren laut Meltwater im Januar 2024 81,4 Prozent aller Internetnutzerinnen und -nutzer auf mindestens einer Social-Media-Plattform aktiv – das entspricht knapp 68 Millionen Menschen.

Fünf Tipps für Ihre Social-Media-Strategie

Damit Ihre Strategie nachhaltig erfolgreich ist, können Sie an vielen Stellschrauben drehen. Wir geben Ihnen fünf Tipps mit denen Sie mehr aus Ihrer Präsenz herausholen:

1. Seien Sie zugänglich und klar

Die Rechnung ist ganz einfach: Finden die Nutzerinnen und Nutzer Ihren Social-Media-Auftritt sympathisch, dann steigt auch die Zuneigung zu Ihrem Unternehmen. Daher sollten Sie für Ihre Social-Media-Aktivitäten eine Schreibweise nutzen, die niemanden ausschließt. Sollten Sie versuchen, durch Bildungssprache und Sarkasmus zu beeindrucken, könnten Sie Nutzende eher verschrecken.

Generell gilt: Klare Botschaften kommen gut an im Social Web, zum Beispiel in Form von sogenanntem „Snackable Content“. Hinter diesem Buzzword verbergen sich Inhalte mit überschaubarem Informationswert, die besonders gerne konsumiert werden. Das können Mini-Clips, Infografiken, Instagram-Stories oder Kurzzusammenfassungen sein.

VIDEO EINBAUEN

Und: Leicht konsumierbare Inhalte lassen sich besonders gut über Social-Media-Kanäle teilen, da die Aufmerksamkeitsspanne beim Stöbern in der Timeline von TikTok, Instagram & Co. für die meisten Nutzerinnen und Nutzer eher kurz ist. Wir empfehlen daher, Inhalte lieber präzise und freundlich zu vermitteln, statt mit geschliffenem Stil im Newsfeed unterzugehen.

2. Nutzen Sie die Kraft des Storytellings

Jede und jeder liebt Geschichten – über Menschen, Ereignisse und alle möglichen sonstigen Dinge. Das gilt auch für Social Media. Ihr Ziel sollte es daher sein, das Interesse potenzieller Kundinnen und Kunden durch effektives Storytelling zu erregen. Mit diesem goldenen Prinzip des Content-Marketings etablieren Sie eine menschliche Beziehung zu Ihrer Kundschaft und verleihen Ihrem Unternehmen zusätzliche Bedeutung.

Überlegen Sie sich dazu, was Ihre individuelle Story ausmacht. Konzentrieren Sie sich weniger auf Ihre Unternehmensgeschichte, sondern darauf, warum Sie tun, was Sie tun. Erzählen Sie es prägnant und sprechen Sie die Gefühle Ihres Publikums an. Denn so bleiben Sie im Gedächtnis.

3. Führen Sie einen Blog

Sie kennen das: Man stellt sich eine Frage, googelt und landet schließlich bei einer hilfreichen Quelle. Oft ist die Antwort nur ein paar Klicks entfernt. Diesen Effekt können Sie auch in sozialen Medien nutzen, um Nutzende mittels eines Blogs auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Denn regelmäßig veröffentlichte Blogartikel sind eine konstante und informative Ressource für neue Beiträge. Am besten performen diese, wenn sie sich häufig wiederkehrender Fragen annehmen. Mit einer Software wie dem KI-Blog-Generator von HubSpot können Sie damit direkt starten.

Denken Sie dazu an die Buyer Persona und deren „Buyer’s Journey“:

Liefern Sie Antworten auf Ihrem Blog. Denn wenn die potenzielle Kundschaft Ihren Content hilfreich findet, teilen Sie im Idealfall Ihre Inhalte ebenfalls auf Social Media und erhöhen so Ihre Reichweite.

4. Behalten Sie die wichtigsten Social-Media-Kennzahlen und KPIs im Blick

Gängige Tools unterstützen nicht nur bei der Planung und Veröffentlichung von Inhalten, sondern bieten auch wertvolle Insights in die Performance Ihrer Aktivitäten.

Einige der wichtigsten Social-Media-Kennzahlen und KPIs, die Sie im Auge behalten sollten:

  • Reichweite und Impressions: Wie viele Personen haben Ihre Beiträge gesehen?
  • Engagement-Rate: Wie viele Likes, Kommentare und Shares erhalten Ihre Beiträge?
  • Wachstum der Follower-Zahlen: Wie schnell wächst Ihre Community?
  • Klickrate (Click-Through-Rate, CTR): Wie oft wird von einem Post auf Ihre Website geklickt?
  • Conversion Rate (Konversionsrate): Wie viele der durch Social Media generierten Besuche führen zu einer gewünschten Aktion (etwa Kauf oder Newsletteranmeldung)?

Indem Sie diese KPIs regelmäßig überprüfen, können Sie den Erfolg Ihrer Social-Media-Strategie messen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen – siehe Punkte 5 und 6 unseres Leitfadens.

5. Verwenden Sie eine Vorlage für Ihre Social-Media-Strategie

Ein letzter Tipp: Falls Sie am Anfang Ihrer Social-Media-Aktivitäten stehen und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, kann Ihnen eine Vorlage für Ihre Social-Media-Strategie helfen.

Auf diese Weise planen Sie Ihre Strategie strukturiert – von der Zieldefinition über die Auswahl der Kanäle bis hin zur Inhaltsplanung und Erfolgsmessung. Wir haben ein kostenloses Schritt-für-Schritt-Workbook für Sie zusammengestellt, das Ihnen Ihre Arbeit erleichtern wird.

Fazit: Die richtige Social-Media-Strategie ist entscheidend

Ob mit oder ohne Vorlage: Eine durchdachte Social-Media-Strategie ist der Schlüssel, um nachhaltig auf sozialen Plattformen erfolgreich zu sein. Und dass Social Media kurz- bis mittelfristig nicht mehr relevant sein könnte, ist schwer vorstellbar.

Die Nutzerzahlen steigen seit bald 15 Jahren linear an – mittlerweile sind es 5,04 Milliarden Menschen weltweit, die sich auf den Plattformen tummeln. Heißt für Ihr Unternehmen: Jede Menge Potenzial, das Sie mit der passenden Strategie erreichen können, wenn Sie die richtigen Social-Media-Tipps befolgen.

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Titelbild: HubSpot

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