E-Mails sind und bleiben einer der wichtigsten Marketing-Kanäle überhaupt. Studienergebnissen von Nielsen zufolge ist kaum eine andere Methode so effektiv wie E-Mails, wenn es darum geht, seine Kontakte zu mobilisieren. Demzufolge ist eine personalisierte E-Mail wohl einer der besten Wege, um Klick- und Konversionsraten zu verbessern.

Beachten Sie jedoch, dass E-Mails nur dann eine effektive Marketing-Strategie darstellen, wenn Sie sie mit weiteren Marketing-Aktivitäten kombinieren. In je mehr Kanäle Sie das E-Mail-Marketing einbinden, desto bessere Ergebnisse werden Sie erzielen. 

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E-Mails und Social Media

Zahlreiche Studien belegen, dass E-Mail-Strategien effektiver sind, wenn Soziale Medien integriert werden. Bei einer Befragung der erfolgreichsten 20 % der B2B-Marketer, die Lead-Generierung in sozialen Netzwerken betreiben, zeigte sich auch, dass ganze 65 % von ihnen auch E-Mail-Kampagnen in ihre Aktivitäten einbinden. Der Branchendurchschnitt liegt hier nur bei 51 % (Aberdeen Research).  

Glücklicherweise ist die Integration von Sozialen Medien in Ihr E-Mail-Marketing einfacher, als Sie jetzt vielleicht annehmen. Hier sind ein paar Tipps, die Ihnen beim Einstieg helfen sollen: 

Integrieren Sie Social-Media-Sharing-Buttons in Ihre E-Mails. 

Bieten Sie den Empfängern die Möglichkeit, Ihre E-Mail über die Sozialen Medien zu teilen und Ihnen dort zu folgen. So erreichen Sie, dass neben den ursprünglichen Empfängern auch weitere Interessenten Ihre E-Mail lesen. Zudem erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte und stärken Ihre Markenpräsenz, womit die Chance auf die Generierung neuer Leads insgesamt steigt.

Wählen Sie E-Mail-Empfänger auch auf Basis von Social Media-Analysen aus.

Senden Sie zielgerichtete E-Mails an Abonnenten, die Ihr Unternehmen in den sozialen Netzwerken erwähnt haben. Wenn Sie integrierte Marketing-Analytics verwenden, können Sie eine Liste der E-Mail-Abonnenten und Leads anzeigen, die Ihr Unternehmen in einem Tweet erwähnt haben. So können Sie nicht nur auf die Beiträge dieser Leads reagieren, sondern ihnen zudem gezielt eine Follow-up-E-Mail senden.

Erweitern Sie Ihre E-Mail-Liste mithilfe der sozialen Medien.

Bieten Sie Ihren Followern in den sozialen Netzwerken Anreize, ihre E-Mail-Adresse anzugeben und stärker mit Ihrer Marke zu interagieren. Ein Beispiel hierfür wäre ein Call-to-Action auf Ihrer Facebook-Seite. Wandeln Sie Ihre Social-Media-Follower in E-Mail-Abonnenten um, indem Sie ihnen im Gegenzug klare Vorteile bieten.

E-Mails und Blog-Beiträge

Bieten Sie Ihren Lesern Anreize, Ihren Blog zu abonnieren. Dabei empfehlen wir Ihnen besonders die gezielte Förderung von E-Mail-Abonnements. Ihre Leser können Ihren Blog entweder via RSS oder via E-Mail abonnieren. Beide Optionen haben zwar ihre Vorteile, doch bieten Ihnen E-Mail-Abos als Unternehmen häufig viel mehr Möglichkeiten. Während Sie bei RSS-Feeds darauf angewiesen sind, dass Ihre Kontakte diese aktiv abrufen, werden E-Mail-Abonnenten automatisch informiert, wenn neuer Content veröffentlicht wurde. Somit bieten E-Mails das Potenzial, Ihren Blog-Traffic deutlich zu steigern.

Darüber hinaus sind E-Mails ein effektives Mittel, um Ihre neuen Abonnenten langfristig zu binden und sie später in Leads umzuwandeln. Begrüßungs-E-Mails sind ein hervorragendes Beispiel hierfür. Sie zeigen neuen Abonnenten, dass Sie Ihre Leser wertschätzen. Darüber hinaus sind Kontakte, die Ihre E-Mails ganz bewusst und trotz ihres bereits überfüllten Posteingangs abonnieren, immer ein willkommenes Publikum.

Indem Sie die E-Mail-Abos für Blog-Beiträge fördern, tragen Sie zudem zur Steigerung Ihrer Konversionsraten bei. Aus Blog-Abonnenten werden zwar nicht über Nacht Kaufinteressenten, doch je mehr Blog-Beiträge Sie ihnen kostenlos zur Verfügung stellen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie sie über einen der Beiträge zu Leads konvertieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Leads dank all der Beiträge, die sie gelesen haben, bereits über viele Hintergrundinformationen verfügen und den Kaufprozess daher sehr wahrscheinlich schneller durchlaufen.

E-Mails und Mobilfähigkeit

In den kommenden Jahren wird es immer wichtiger werden, dass Sie Ihre Strategie umgehend an Veränderungen anpassen, die sich aus der Art und Weise ergeben, wie Empfänger E-Mails öffnen und lesen. Litmus zufolge werden bereits 48 % aller E-Mails auf mobilen Geräten geöffnet und 69 % aller Benutzer löschen E-Mails, die nicht für mobile Geräte optimiert sind. Erstaunlicherweise sind dennoch nur auf 11 % der E-Mails tatsächlich für Mobilgeräte optimiert (Equinox).

Wenn Sie Ihre E-Mail-Strategie anpassen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Schritte:

  • Überprüfen Sie, wie Ihre E-Mail-Vorlagen auf verschiedenen Mobilgeräten angezeigt werden. Wenn Sie HubSpot als E-Mail-Anbieter nutzen, können Sie dies direkt in Ihrem Account erledigen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Calls-to-Action, d. h. Links und Buttons, auch von Touch-Screens aus ganz einfach angetippt und geöffnet werden können.
  • Stellen Sie Ihre E-Mails im HTML-Format und auch als reine Textversion bereit.
  • Fügen Sie ALT-Text zu Bildern hinzu, für den Fall, dass sie nicht richtig angezeigt werden können.
  • Optimieren Sie auch die Landing-Pages und Formulare, die in Ihren E-Mails verlinkt sind, sodass Benutzer ihre Daten problemlos eingeben können.

E-Mails und Analytics

Marketing geht heute weit über die Grenzen Ihrer Website hinaus. Daher reicht es nicht mehr aus, Ihre einzelnen Kanäle – die Website, Social Media, E-Mail etc. – separat voneinander zu analysieren.

Vielmehr benötigen Sie einen Überblick über alle Kanäle, sodass Sie nachverfolgen können, wie Ihre E-Mail-Kontakte insgesamt mit Ihnen interagieren. Mit Marketing-Analytics lassen sich Fragen beantworten, die mehrere Kanäle betreffen. So können Sie prüfen:

  • Wie viele Empfänger auf den Link in einer E-Mail geklickt haben, aber nicht zu Leads konvertiert wurden
  • Ob bestimmte E-Mail-Kontakte eher über Social Media anstatt per E-Mail gepflegt werden sollten
  • Welche Art von E-Mail-Kontakten schneller in Kunden konvertieren – bestehende Blog-Abonnenten oder Kontakte, die über andere Kanäle in Ihre Datenbank aufgenommen wurden

Mit integrierten Closed-Loop-Analytics lässt sich nicht nur die Effizienz Ihrer Marketing-Strategie testen. Sie liefern zudem die Daten, die Sie für die Optimierung Ihres E-Mail-Targeting benötigen. 37 % aller B2B-Marketer sind der Ansicht, dass effizientes, segment-spezifisches Targeting nur funktioniert, wenn ausreichend Benutzerdaten zur Verfügung stehen (B2B Magazine). Obwohl diese Daten derart wichtig sind, werden von 17 % der Marketer weiterhin keinerlei E-Mail-Kennzahlen erfasst oder analysiert (MEC Labs).

Wenn Sie davon Abstand nehmen, jeden Kanal einzeln zu analysieren, und stattdessen übergreifende Closed-Loop-Analytics nutzen, können Sie Ihre E-Mails gezielter segmentieren und die Anforderungen und Wünsche Ihrer Kontakte gezielter bestimmen.

Wenn Sie weitere Informationen dazu wünschen, wie Sie Ihr E-Mail-Marketing optimieren können, empfehlen wir Ihnen nachfolgendes E-Book.

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Dieser Artikel ist ursprünglich auf dem HubSpot.com-Blog erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt.

Ursprünglich veröffentlicht am 30. Oktober 2017, aktualisiert am März 09 2018

Themen:

E-Mail-Marketing