E-Mail Marketing ist ein kraftvolles Tool in der Unternehmenskommunikation, wirft aber viele Fragen und Herausforderungen auf. MarketingSherpa hat über 2.700 Unternehmen nach ihren größten Herausforderungen im E-Mail Marketing befragt. Hubspot liefert die Lösungen dazu!

Herausforderungen_im_E-Mail_Marketing

1. Informationen aus dem E-Mail Marketing integrieren

Die größte Herausforderung für E-Mail Marketer ist, die Informationen und Daten aus ihren E-Mail-Kampagnen sinnvoll mit anderen Systemen zu verknüpfen – z.B. mit Social Media-Aktivitäten oder Landing Page Conversions.

Lösung:

Wenn Sie Ihre verschiedenen Marketing-Datenbanken kombinieren, können Sie die Daten besser segmentieren und Kunden und Interessenten mit für sie wirklich relevanten E-Mails versorgen. Je gezielter Ihre E-Mail-Kampagnen sind, desto mehr Content werden Sie auch benötigen. Wenn Sie verstehen, warum User Ihre Website besuchen (oder verlassen), können Sie Content kreieren, der zu ihren Absichten und Bedürfnissen passt.

Die Integration von verschiedenen Kommunikationskanälen ist die Basis, auf der die Marketing-Software von Hubspot entwickelt wurde. Sie verknüpft SEO, Bloggen, Lead Management und Reporting mit E-Mail Marketing und Lead Nurturing.

2. Die Zustellbarkeit verbessern

Die Zustellbarkeitsrate ist das Verhältnis von zugestellten E-Mails zu versandten E-Mails. Sie sehen daran, wie viele E-Mails „gebounct“ sind, also aus verschiedenen Gründen nicht zugestellt werden konnten. Eine niedrige Zustellbarkeitsrate deutet auf eine schlechte Qualität Ihrer Adressen hin und könnte dazu führen, dass Sie von Internet Service Providern blockiert werden.

Lösung:

Überprüfen Sie Ihren Opt-In-Prozess: Fragen Sie die E-Mail-Adresse zweimal ab oder experimentieren Sie mit Double Opt-In, um die Zahl der ungültigen E-Mail-Adressen zu reduzieren. Identifizieren Sie inaktive Adressen mit Hilfe der Öffnungen, Klicks oder Website-Aktivität und löschen Sie sie aus Ihrer Datenbank. Geben Sie Ihren Empfängern außerdem eine Möglichkeit, ihre E-Mail-Adresse zu aktualisieren und ihre Präferenzen anzugeben.

3. Abonnenten gewinnen und halten

Natürlich ist es eine große Herausforderung für Marketer, neue Abonnenten zu generieren und zu halten. Viele versenden auch weniger E-Mails, um diese desinteressierten Abonnenten nicht zu belästigen und zu verschrecken.

Lösung:

Verdienen Sie sich Ihre E-Mail-Abonnenten! Machen Sie ihnen im Opt-In-Prozess unmissverständlich klar, welchen Nutzen sie daraus ziehen, Ihre E-Mails zu abonnieren.

Wenn Sie besorgt sind, dass Sie Ihren Abonnenten zu oft Mails schicken, fragen Sie sich, ob Sie den richtigen Abonnenten zur richtigen Zeit die richtige Message schicken. Wenn das der Fall ist, sind Ihre Empfänger sicher nicht von Ihren Mails genervt. Segmentieren Sie Ihre Liste nach den Interessen der Empfänger! Außerdem sollten Sie Ihr E-Mail Marketing laufend testen und optimieren, und zwar nicht nur in Hinsicht auf die Betreffzeile.

4. Messbaren ROI erzielen

Für viele Marketer ist der Zusammenhang zwischen versandten Mails und weiteren Aktivitäten der Empfänger, z.B. Käufen, schwierig nachzuvollziehen. Interessanterweise ist diese Herausforderung eng mit Punkt 1 verknüpft: Wenn Ihre Marketing-Kanäle nicht miteinander verknüpft sind, sind die Conversions schwer zu identifizieren.

Lösung:

Praktizieren Sie sogenanntes Closed-Loop Marketing! Verfolgen Sie den Weg eines Interessenten vom ersten Kontakt mit Ihrer Marke bis zum tatsächlichen Kauf. So können Sie Ihre stärksten Marketing-Kanäle identifizieren und nicht nur den ROI Ihres E-Mail Marketings, sondern auch den anderer Aktivitäten, wie Social Media und Bloggen, messen.

5. Den Marketing-Trichter mit E-Mail optimieren

E-Mail Marketing kann, genauso wie Bloggen, Social Media oder SEO, nicht alleine stehen. Erst ein starker und aufeinander abgestimmter Marketing-Mix führt zum Erfolg. Gerade im E-Mail Marketing sind viele Marketer aber daran gewöhnt, einfach eine E-Mail an alle hinauszupfeffern, ohne auf die Aktionen oder Präferenzen der Empfänger einzugehen.

Lösung:

Lead Nurturing ist einfach ausgedrückt eine Methode, eine Reihe an automatisierten E-Mails an Empfänger zu verschicken. Sobald diese Prospects Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet, also ihre E-Mail-Adresse bekannt gegeben haben, werden sie mit für sie interessanten Inhalten „angefüttert“. So qualifizieren und informieren Sie Ihre Leads, bevor Sie sie an Ihr Sales Team übergeben. Wenn Ihre Kunden normalerweise einen Monat zur Kaufentscheidung brauchen, können Sie Ihre E-Mails strategisch über diesen Zeitraum verteilen.

Welche Herausforderungen sehen Sie sonst noch im E-Mail Marketing? Einfach einen Kommentar hinterlassen. 

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Ursprünglich veröffentlicht am 25. April 2014, aktualisiert am Dezember 04 2017

Themen:

E-Mail-Marketing