Fragen Sie sich manchmal, wo Sie all die neuen Ideen für Posts für Ihr kontinuierliches Inbound Marketing hernehmen sollen? Um Ihren Content-Plan zu füllen, brauchen Sie natürlich jede Menge Ideen für verschiedene Posts, sodass es immer spannend und aktuell bleibt.

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Behalten Sie das Grundlegende immer im Hinterkopf, wenn Sie Content-Ideen entwickeln:

  • Wer ist die Zielgruppe, Ihre Persona, und welche Probleme dieser können Sie lösen? In welcher Weise kann Ihr Content hilfreich für Ihre Leser sein? Welche Expertise können Sie bieten?
  • Finden Sie den gemeinsamen Nenner von Ihren eigenen Kommunikationszielen und den Zielen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe. Gleichen Sie die hieraus entstehenden Themen mit den Kundeninteressen entlang des Kaufzyklus ab.
  • Bilden Sie Gruppen verwandter Inhalts-Konzepte, also Themenfelder. Diese Themen-Cluster können Sie mit Ihren Keywords verbinden.
  • Erstellen Sie eine Themenliste, zu der laufend Ideen für neue Artikel und ggf. Themenbereiche hinzugefügt werden. Das Format der Liste folgt Ihren Vorlieben, wie Sie Ihre Ideen gerne organisieren. Bewährt haben sich klassische Excel-Listen, mit Hauptthemen und Unterthemen oder auch Content Mapping.

12 Methoden & Kreativitätstechniken für die Ideenfindung 

  1. Gutes altes Brainstorming – notieren Sie ohne Wertung alles, was Ihnen in den Sinn kommt: Wörter, Themen, Bilder, Assoziationen … ganz egal wie irrelevant oder verrückt es Ihnen in dem Moment erscheint. Sie wählen später aus, welche Ideen Sie verwenden wollen.
  2. Content-Mapping funktioniert wie Mind-Mapping: Sie fangen an, indem Sie Ihr Hauptthema in der Mitte eines leeren Blattes – physisch oder am Computer – notieren. Dies kann ein Brainstorming sein oder auch strukturiert ablaufen. In weiteren Verzweigungen des „Baumes“ notieren Sie Teil-Themen. Diese unterteilen Sie weiter in zugehörige Unterthemen. So haben Sie die Themengruppen sortiert und es ist gleichzeitig ein tolles visuelles Kreativitäts-Tool. Wenn Sie ein Programm wie beispielsweise Mindjet MindManager Professional verwenden, haben Sie außerdem den Vorteil, dass Sie Ihre Content Map auch als Outline (Gliederung) darstellen sowie Word- und MS Project Dokumente importieren können. Ideen zum Thema können Sie als Notiz oder Dokument hinterlegen und darüber hinaus Markierungen verwenden sowie Fortschrittsanzeigen, Priorisierungen, Datum, etc.
  3. Seien Sie stets drauf vorbereitet, unterwegs Notizen zu machen, um Content Ideen festzuhalten … entweder als Notizbuch und mit einem Tool, das Sie auf unterschiedlichen Geräten nutzen.
  4. Führen Sie – basierend auf den oben genannten Überlegungen – eine permanente Themenliste, zu der immer wieder neue Unterthemen und Ideen hinzukommen.
  5. Visuell – statt Themen in Worten notieren, zeichnen Sie Bilder. Dies kann als Prozess Ideen freilegen oder auch neue Zusammenhänge. Wie beim Brainstorming legen Sie einfach los. Umgekehrt können auch Bilder als Inspiration dienen: Fotos, Illustrationen und sogar Diagramme. Cartoons aus Ihrer Branche zeigen ebenfalls häufig Knackpunkte auf.
  6. Machen Sie etwas ganz anderes – widmen Sie sich einer anderen Aufgabe oder machen Sie, wenn möglich, etwas Entspannendes: ein Spaziergang, Gespräche, Fotos angucken, Ausflug, Joggen, ein Bad, Wäsche aufhängen, ... kann plötzlich Wunder wirken. Vergessen Sie Ihr Notizbuch nicht.
  7. Wenn Sie ganz verzweifelt auf der Suche nach neuen Themen sind, notieren Sie sich das Themenfeld oder die Fragestellung abends vor dem Schlafengehen auf einem Zettel. Legen Sie einen Stift bereit, denn Ihr Unterbewusstsein wird Ihnen nachts, im Halbschlaf oder beim Aufwachen hierzu Ideen liefern. Schreiben Sie diese sofort auf, auch wenn Sie im ersten Moment keinen Sinn machen.
  8. Eingrenzen: Oftmals ist das Thema einfach zu weit gefasst oder zu ungeordnet. Grenzen Sie ein, limitieren Sie, finden Sie spezielle Ansatzpunkte und Blickwinkel. Einzelne Aspekte können tolle Ideen liefern. So kann ein Thema gleich viele weitere Themen nach sich ziehen.
  9. Verändern Sie den Blickwinkel auf Ihr Thema, setzen Sie sich wortwörtlich verschiedene Hüte auf. Aus den Augen Ihrer Zielgruppe, Ihrer Konkurrenz, ... oder nehmen Sie physisch eine andere Position ein – steigen Sie auf einen Stuhl, während das Thema auf einem Blatt Papier steht, das auf dem Boden liegt. Oder wählen Sie verschiedene Räume für verschiedene Rollen, aus denen Sie sich dem Thema oder Ihren Ideen widmen – Träumer, Denker, Problemelöser, etc. (Disney Modell aus dem NLP). Eine weitere Methode aus dem NLP ist, sich das Thema auf einem Blatt Papier zu notieren und dieses auf den Boden zu legen. Stellen Sie sich auf das Blatt Papier und gehen Sie ganz in das Thema rein. Gehen Sie dann einen Schritt zurück und betrachten Sie es von außen.
  10. Behalten Sie Themen und halbgare Ideen visuell vor Augen, während sie etwas anderes tun – beispielsweise als Post-its auf einem Board, die Sie ergänzen oder neu gruppieren können oder auf einem Whiteboard.
  11. Dalí soll folgendermaßen vorgegangen sein: machen Sie es sich bequem, mit einem Schlüsselbund oder etwas anderem in der Hand, das beim Herunterfallen Geräusche macht. Die Hand mit dem Gegenstand muss dabei natürlich frei über der Erde sein. Geben Sie sich Ihren Tagträumen hin, während Sie ans Thema denken. Sie können und sollen sogar einschlafen – wenn es soweit ist, fällt der Gegenstand auf den Boden und Sie wachen auf. Notieren Sie sich sofort, was in diesem Moment in Ihrem Kopf war. Es geht darum, den Zustand zwischen Wachen und Schlafen zu erreichen, der auch in der Hypnose genutzt wird, um Ihr kreatives Potenzial freizusetzen und die kritische Stimme in Ihrem Bewusstsein abzuschalten.
  12. Ideen weiterführen, verwandte Wörter und Begriffe nutzen: Notieren Sie auf einem Blatt Papier das Grundthema. Assoziieren Sie dann den nächsten Begriff, der Ihnen dazu einfällt, jeweils mit einem Pfeil zwischen dem ersten und dem nächsten Wort. Auch Synonyme können weiterführen. Eine weitere Form dieser Methode ist, immer nur den letzten Begriff sichtbar zu lassen, also immer wieder ganz frei zu assoziieren. Das mag an Kindergeburtstage erinnern – aber es ist ein guter Weg, um in Ihnen schlummernde Ideen freizusetzen. Strategisch weiterentwickeln und kritisch bewerten können Sie später.

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Ursprünglich veröffentlicht am 17. Februar 2014, aktualisiert am November 22 2019

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Content-Marketing